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Der Startschuss ist gefallen – Modernisierte Halle für die Kassel Huskies


Eine ereignisreiche Eiszeit mitten im Kasseler Sommer: Während die Kassel Huskies die Chance auf den Aufstieg in die DEL für die kommende Saison 2021/2022 nur ganz knapp verfehlten, freut sich der Verein zugleich auf eine top renovierte Eissporthalle. Die konkreten Planungen für die aufwendige Renovierung laufen bereits seit Januar. Nun befindet sich die Umsetzung in vollem Gange. Seit mehr als 40 Jahren ist die Eissporthalle fester Bestandteil von Kassel. Damals von Frau und Herrn Kimm erbaut, bedeutet sie für viele Menschen aus der Region ein Stück Kasseler Kultur. Jetzt wird die Halle zunächst im Innenbereich umfangreich modernisiert und auf die aktuellen behördlichen
Anforderungen und modernen Bedürfnisse der Fans angepasst. Weitere Maßnahmen für den Außenbereich sind bereits in Planung. Ein Großprojekt, das Region und Kultur zugute kommt.

 

 

Für die Region: Joe Gibbs und Paul Sinizin schaffen modernen Ort der Begegnung
Mitten in der Corona-Pandemie entstand 2020 eine Kooperation aus geballter Eishockey-Power: KSEund Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs und der ehemalige Eishockey-Profispieler und Gesellschafter- Geschäftsführer der Dienstrad-Firma Bikeleasing Paul Sinizin haben sich zusammen getan, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft für den Eishockey-Sport und ihrer Verbundenheit für die Region Ausdruck zu verleihen. Der gebürtige Kanadier Joe Gibbs und der mit 13 Jahren aus Sibirien gekommene Paul Sinizin bekamen den Eissport quasi in die Wiege gelegt, sind heute in der Kasseler Region zuhause und verstanden sich vielleicht auch deshalb auf Anhieb.

Schnell nahm die Idee des Hallenumbaus feste Formen an. Dass zu einer solchen Entscheidung nicht nur Leidenschaft, sondern auch eine gute Portion Mut gehört, dürfte klar sein. Denn die Zeiten waren vor allem im letzten Jahr ungewiss, während Pandemie-Verlauf und Lockdown die Planungen erschwerten. „Natürlich waren wir uns über die Herausforderungen bewusst“, erzählt Joe Gibbs, „aber wir dachten uns, dass gerade jetzt vielleicht auch genau der richtige Zeitpunkt für ein solches Projekt ist.“

Modernisierung für veränderte Bedürfnisse

Reinhold Bauch

Gibbs und Sinizin war es dabei von Anfang an wichtig, die langjährige Tradition und das Andenken an das Werk von Simon und Edith Kimm zu wahren und an die beeindruckende Historie zu erinnern. Der Entschluss, die Halle zu renovieren, beruhte vor allem auf den veränderten Bedürfnissen von Besuchern, Spielern und Veranstaltern, die die Zeit naturgemäß mit sich bringt. „Wir möchten die vertraute Grundstruktur auf jeden Fall erhalten“, erklärt Gibbs. „Die Qualität des Bauwerks ist hochwertig und die Substanz nach wie vor super. Aktuelle Anforderungen an Sicherheit und Brandschutz erfordern jedoch nach der Zeit Anpassungen. Wir nutzen die Gelegenheit für eine Modernisierung und schaffen eine Halle, die Tradition und Moderne vereint.“ Ziel ist eine modernere, nachhaltige und energieeffiziente Halle, die zum zeitgemäßen Publikum passt. Neue LED-Lichter, moderne und umweltfreundliche Technik sowie bequeme Sitze aus nachhaltigen Materialien und ohne Plastik sollen eine attraktive und auch familienfreundliche Wohlfühlatmosphäre schaffen, die zum gemeinsamen Verweilen einlädt.

„Die letzten Monate waren hart – für die Spieler, für Veranstalter, für Künstler und für Besucher“, sagt Paul Sinizin, der das Projekt als Investor ermöglicht. „Wir alle mussten viel zurückstecken. Was gefehlt hat, war vor allem Freude, Spaß und geselliges Beisammensein. Gerade deshalb ist es uns wichtig, Fans, Spieler und andere Besucher nach einer so langen Zeit der Einschränkung mit der modernisierten Halle als einen Ort der Gemeinschaft wieder zu empfangen.“

Joe Gibbs

Ein Herzensprojekt: Der Kreis schließt sich Für die Renovierungsarbeiten setzen Gibbs und Sinizin wo möglich auf regionale Unternehmen. Und auch für die Planung haben sich die beiden ein vertrautes Gesicht an Bord geholt.

Der Vellmarer Architekt Reinhold Bauch war bereits nach seinem Studium 1976 im Rahmen seines ersten Projektes in einem Baubüro an der Entstehung der Kasseler Eissporthalle beteiligt. Heute – mehr als 40 Jahre später – ist dies sein letztes Projekt vor dem Ruhestand. Da die neue Saison bereits Anfang Oktober beginnt, wurde mit den Arbeiten im Innenraum begonnen, sodass Attraktivität und Sicherheit pünktlich zum Spielstart gewährleistet sind. Weitere
Renovierungsarbeiten des Außenbereichs sind in Planung und werden im Verlauf der nächsten zwei bis drei Jahre umgesetzt. Alle Informationen zu den Fortschritten sowie den Entwicklungen der Huskies werden fortlaufend über die bekannten Kanäle veröffentlich.

 

 

 

Paul Sinizin

Joseph „Joe“ Gibbs (61) wuchs in Toronto (Kanada) auf und kam 1979 im Alter von 19 Jahren nach Deutschland. Als Eishockey-Mittelstürmer spielte er für die Oberligisten WSV Braunlage, TuS Geretsried, HC Zweibrücken und
ERC Rödermark. Gibbs studierte Immobilienwirtschaft und sammelte zahlreiche Erfahrungen als Manager und Geschäftsführer. Nachdem er 1999 bis 2005 bereits als Geschäftsführer der Kassel Huskies tätig war, übernahm er diese Rolle 2014 erneut. Seit 2017 ist er zudem Eigentümer und Halleninhaber der Eissporthalle Kassel. 2015 war er außerdem DEL2-Manager des Jahres.
Joe Gibbs ist verheiratet, hat eine Tochter und zwei Enkel und lebt in Kaufungen.

 

Paul Sinizin (40) kam im Alter von 13 Jahren aus dem sibirischen Omsk nach Vellmar, wo seine Leidenschaft für den Eishockey-Sport begann. Zu seinen ersten Freunden gehörte unter anderem der heutige Huskies-Sportchef Manuel Klinge. Sinizin spielte im Jugendbereich der Kassel Huskies als Außenstürmer und entschied sich im Alter von 20 Jahren für einen anderen beruflichen Werdegang. Seit fünf Jahren ist er Kapitän der Kasseler Eightyniners, die in der Hessenliga spielen. Heute lebt der zweifache Familienvater in Vellmar, ist verheiratet und leitet gemeinsam mit Bastian Krause die
Firma Bikeleasing.de. In dem im Jahr 2015 gegründeten Unternehmen beschäftigen sie heute ca. 170 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich und versorgen rund 30.000 Unternehmenskunden mit Diensträdern, u.a. auch SMA,
die Einrichtungsmärkte POCO, das Dänische Bettenlager, DATEV, Kärcher, die Unternehmensgruppe Müller und der BwFuhrpark Service.

EC Kassel Huskies





Corey Trivino geht ins vierte Huskies-Jahr


Kassel, 11. Juni, 2021. Die erste Vertragsverlängerung ist fix: Corey Trivino hat seinen Vertrag mit den Kassel Huskies um eine weitere Saison verlängert und geht somit in sein viertes Jahr in Nordhessen.
Der Kanadier besetzt zugleich die erste Importstelle des Kaders für die kommende Spielzeit.
Die abgelaufene Saison war im Schnitt bislang die beste des 31-Jährigen. Mit 44 Punkten in 31 Hauptrundenspielen, sowie 17 Punkten in elf Playoff-Partien stellte Trivino seine Klasse einmal mehr unter Beweis. Zusätzlich war er erneut eine wichtige Stütze im Kasseler Angriffs- und Verteidigungsspiel.

Seit seiner Ankunft im November 2018 war Trivino ein wertvoller Akteur im Kasseler Spiel. In nun 126 Spielen in blau-weiß erzielte der Mittelstürmer stolze 147 Punkte. Darüber hinaus glänzte er mit Führungsqualitäten auf und neben dem Eis.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Corey ist einer der besten Spieler der Liga. Wir sind sehr froh, ihn auch in der kommenden Saison bei uns zu haben. Neben seinen konstant starken Leistungen auf dem Eis kann Corey mit seiner Erfahrung auch junge Spieler führen.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Ich freue mich sehr, dass Corey auch in der kommenden Saison ein Husky ist. Während unserer gemeinsamen Zeit hat er bewiesen, dass er einer der besten Center der DEL2 ist. Corey ist ein echter ‚200-Fuß-Spieler‘, effektiv auf beiden Seiten des Eises und stark am Bully. Er ist ein super Kerl, der unsere Vision teilt und auch weiterhin fester Bestandteil unseres Aufstiegs-Ziels sein wird.“

Corey Trivino: „Meine Familie und ich sind freuen uns, ein weiteres Jahr in Kassel zu bleiben. In den letzten drei Jahren ist Kassel für uns eine Heimat geworden. Vom Club über die Fans bis hin zu den Leuten der Stadt, haben wir viele schöne Erinnerungen gesammelt. Die letzte Saison endete bitter für uns. Umso mehr freue ich mich auf die kommende Saison, in der unsere Vision ungebrochen ist.“

EC Kassel Huskies





Eishockey WM – Bittere 1:6 Niederlage beendet den Traum einer Medaille seit 1953

 

Der Traum ist aus. Deutschland verliert das kleine Finale mit 1:6 gegen die USA und verpasst damit die historische Chance sich die erste WM-Medaille seit 1953 zu sichern.

Die Partie für die DEB Auswahl von Toni Söderholm ging eigentlich gut los, denn in der ersten Minute gab es gleich einen Strafzeit (2+2) wegen „Hohen Stocks“ mit Verletzung eines Spielers. Somit vier Minuten lang Powerplay für Deutschland. Doch Team USA verteidigte sehr offensiv und ließ der deutschen Mannschaft keine Chance erfolgreich einzunetzen. Kaum waren die amerikanischen Eishockey Cracks wieder komplett, fiel das Tor gegen Deutschland. Christian Wolanin versenkte den Ball im Käfig von Brückmann. Nach dieser Führung spielten das amerikanische Team die deutsche Mannschaft zunehmendes an die Wand. So hatte Brückmann bis zur 11. Minute alle Hände voll zu tun, dass der Rückstand nicht größer wurde. Dann kam das Team von Toni Söderholm wieder zurück in die Partie. Sie feuerten einen Schuss nach dem anderen auf den Kasten von Goalie Cal Petersen, doch dieser fischte jeden Schuss aus der Luft. Somit ging es dann mit einem 1:0 Rückstand in die Drittel Pause.

Im zweiten Drittel versuchte die deutsche Mannschaft sofort den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch der Angriff wurde abgefangen und mit einem 2:1 Konter erzielte dann, nach einem Fernschuss von Robertson, der frei vor Brückmann stehende Garland den zweiten Treffer für die USA. Dieser Treffer zeigte Wirkung beim deutschen Team, denn die Köpfe hingen etwas tief nach dieser kalten Dusche. Dann eine kleine Unkonzentriertheit in der Abwehr und Drury konnte frei mit dem Puck auf Brückmann zulaufen. Dieser ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und versenkte eiskalt zur 3:0 Führung für die USA. Nur fünf Minuten später gab es eine Strafe gegen die DEB Auswahl von Toni Söderholm wegen „Haltens“. Gegen das starke Powerplay der USA konnte die demoralisierte Mannschaft nicht viel machen und Brückmann musste nach einem Schuss von Robertson wieder hinter sich greifen. Mit dieser komfortablen 4:0 Führung hätten die US-Amerikaner sich zurücknehmen können, doch sie hielten weiter voll drauf. Nur 90 Sekunden nach dem 4:0 klingelte es wieder im Kasten von Brückmann, denn Moore fälschte einen Schuss ab, welcher dann zum 5:0 einschlug. Für die trotz des Rückstands weiterkämpfende deutsche Mannschaft kam es dann aber noch bitterer. Zwar spielten sie nach einem Stockcheck gegen den Kopf von Fabio Werner 5 Minuten in Überzahl, doch dieser musste verletzt ausscheiden. Kurz nach dieser Strafzeit handelten sich die USA eine weitere Strafe ein und für die deutsche Mannschaft eröffnete sich jetzt die Möglichkeit den Ehrentreffer zu erzielen. Doch auch dies wollte bei diesem Mega Powerplay nicht gelingen. So ging es mit einem 5:0 in die Drittelpause.

Im letzten Drittel gab es dann gleich eine Strafe gegen die DEB Auswahl. Die Unterzahl überstanden sie dieses Mal aber ohne Gegentor. In der 50. Minute war es dann Dominik Bittner der den Ehrentreffer für Deutschland erzielt hat. Doch die Freude darüber hielt sich in Grenzen. Nachdem daraus resultierenden Buli ging es dann sehr schnell und es rappelte wieder im Kasten von Brückmann. Wirklich bitter, denn der Treffer fiel nur 24 Sekunden hinter dem Ehrentreffer. Das Spiel wurde dann ruppiger und des hagelte Strafen gegen beide Teams. Dann war auch das letzte Drittel zu Ende. Deutschland muss sich mit Blech zufriedengeben, doch was dieses Team bei der WM in Lettland gezeigt hat, ist Werbung für das deutsche Eishockey.

 




Eishockey Weltmeisterschaft – Deutschland verliert knapp gegen Finnland und spielt gegen die USA um Bronze

 

Nun ist der erste Mega Traum der DEB Auswahl von Toni Söderholm geplatzt, denn in einem sehr engen Spiel, indem die deutsche Nationalmannschaft den amtierenden Weltmeister Finnland ebenbürtig war, gab es eine 2:1 Niederlage. Somit geht es nun gegen die USA um die Bronze Medaille.

Zu beginn des ersten Drittels zeigte die deutschen Mannschaft das sie heiß auf das Finale sind, denn sie setzten die Finnen stark unter Druck. In den ersten 10 Minuten zeigten sie, dass mit Ihnen zu rechnen ist. 4:1 Torschüsse und mit sehr guter Offensivleistung ließen sie dem aktuellen Weltmeister kaum eine Chance. Immer wieder zwang das Team von Toni Söderholm die disziplinierten Finnen in harte Zweikämpfe. Das führte dann auch zu einer Strafzeit für die Finnen in der 12. Minute. Doch das Powerplay blieb ohne Erfolg. Nach einem Puck Gewinn der Finnen viel dann das Tor für Finnland durch Iiro Pakarinen in der 14. Minute aus dem Nichts. Dieses Tor drehte den Spielverlauf etwas auf den Kopf, denn die DEB Auswahl war bis dahin das bessere Team. Dieser Treffer zeigte eindeutig Wirkung, denn nun spielten nur noch die Finnen. Das Resultat war dadurch das zweite Tor für Team Finnland in der 19. Minute durch Hannes Björninen. Ein Tor aufzuholen ist gegen Finnland möglich doch zwei, wenn man den Turnierverlauf anschaut, so gut wie unmöglich. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Drittelpause.

Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Spiel wie im ersten Drittel. Die deutsche Nationalmannschaft setzte die Finnen unter Druck und war dem Anschlusstreffer näher als die Finnen an einem dritten Tor. Dann gab es in der 29. Minute eine Strafe gegen Jonas Müller wegen Beinstellens. Ein Rückschlag denn die Finnen haben ein bemerkenswertes Powerplay. Doch die aufopferungsvoll kämpfenden hielten dagegen und vor allem Tom Kühnhackl der sich in einen Schlagschuss eines Finnen warf und danach nicht richtig auf die Füße kam. Der Schuss hatte Ihn am Knöchel getroffen, wo die Schoner nicht ganz so gut schützen. Er schleppte sich nach dem der Puck über der blauen Linie war zur Bank, um zu wechseln. Die Finnen konnten Ihr Powerplay aber nicht nutzen, um die Führung auszubauen. Das Team von Toni Söderholm kämpfte sich anschließend wieder zurück in die Partie. In der 31. Minute gab es dann wieder eine Strafe für Finnland. Dieses Powerplay nutze dann die DEB Auswahl um, dank des Schusses von Matthias Plachta, auf 2:1 zu verkürzen. Dank diesem Treffers zeigten die Finnen Nerven, denn es gab nur 2 Minuten nach dem Anschlusstreffer wieder eine Strafe für einen Finnen nach einem hohen Stock. Dieses Powerplay hätte fast zum Ausgleichstreffer geführt, doch Jussi Olkinuora fischte die Schüsse alle aus der Luft. Mit diesem Spielstand ging es dann ins letzte Drittel

Mit viel Schwung kam die deutsche Nationalmannschaft aus der Kabine und gab gleich Vollgas. Sie setzte lange Zeit die Finnen unter Druck, was zu einem Schussverhältnis von 4:1 für Deutschland führte. Die Finnen schoben den Puck meist nur über die blaue Linie oder provozierten ein Icing. Die Defensivspieler räumten alles vor Ihrem Keeper ab. Im Fußball würde man sagen das die Finnen „Beton angerührt“ haben. Es gab nur eine einzige Großchance im letzten Drittel für die finnische Nationalmannschaft. Kurz vor dem Ende des Drittels verließ dann Mathias Niederberger seinen Kasten um die 6:5 Überzahl zu erzeugen. Diese Überzahl konnten die deutschen sehr gut nutzen und bombardierten Jussi Olkinuora mit Schüssen. Einen Abpraller konnten die deutschen fast nutzen, doch der Puck rutschte knapp am Pfosten vorbei. Im daraus resultieren Zweikampf zwischen Markus Eisenschmid und Atte Ohtamaa, schlug sich Ohtamaa seinen eigenen Schläger ins Gesicht, riss Eisenschmied den Schläger aus den Händen und fiel theatralisch aufs Eis. Klare Sache, Strafzeit für Finnland. Doch weit gefehlt, denn die Schiedsrichter schickten Eisenschmied auf die Strafbank. Eine krasse Fehlentscheidung. Nach wilden Protesten der deutschen musste dann auch Ohtamaa in die Icebox, weil er Eisenschmied den Schläger aus den Händen gerissen hatte. Eine krasse Fehlentscheidung denn das Tor wäre bei einer 6:4 Überzahl vermutlich gefallen. Durch diesen Fehler der Schiedsrichter endete dann die Partie 2:1 für die Finnen, welche im Finale gegen Kanada um den Titel spielen. Deutschland trifft im Spiel um Platz drei auf die USA.

 




Eishockey Weltmeisterschaft – Noebles Penalty zum 3:2 Siegtreffer lässt Deutschland von einer Medaille träumen

 

Das Märchen von Eishockey Weltmeisterschaft in Riga geht für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Nachdem sich die DEB Auswahl von Toni Söderholm in letzter Sekunde gegen Lettland das Viertelfinale gesichert hat, schlugen nun die deutschen Eishockey Cracks die Schweiz nach Penalty schießen mit 3:2 (0:1) (1:1) (1:0) (1:0). Für die DEB Auswahl geht es nun nach 68 Jahren mal wieder um eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft

Das erste Drittel der Partie Deutschland gegen die Schweiz war von einer hohen Intensität geprägt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und die Zweikämpfe wurden sehr hart geführt. Trotz des körperlichen Spiels kam das Team von Toni Söderholm sehr gut in die Partie. Sehr Aufmerksam agierte die DEB Auswahl und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen, doch Genoni im Tor der Schweizer fischte jeden Schuss auf seinen Kasten weg. Gerade als es so aussah, als könnte für die Deutsche Mannschaft ein Tor fallen, konterten die Schweizer geschickt und Rámon Untersander versenkte den Puck im Netz. Die 1:0 Führung für die Schweiz kurz vor Ende des Drittels. Ein bitterer Schlag, denn das deutsche Team war eigentlich stärker.

Im zweiten Drittel machten dann die Schweizer mehr Druck, doch es ergab sich auf beiden Seiten immer wieder die Möglichkeit ein Tor zu schießen. Doch dann passierte das, was nicht passieren darf. Es gab zwei Strafzeiten gegen die deutschen Mannschaft. Matthias Plachta musste wegen Bandenchecks für zwei Minuten vom Eis und Tom Kühnhackl folgte ihm wegen Beinstellens nur wenige Sekunden hinterher. Doch das Tor in dieser 5:3 Überzahl wollte für die Schweiz nicht fallen, weil Mathias Niederberger im Kasten wieder seine Fähigkeiten als Krake bewies und jeden Schuss parierte. In der 33. Minute hätte das Tor für Deutschland fallen müssen, doch der gewaltige Schlagschuss von Lean Bergmann verfehlte das Tor knapp. Aus dem Konter zog dann Fabrice Herzog seinen Nutzen und überwand Niederberger zur 2:0 Führung für die Schweiz. Doch wenn an die deutschen Mannschaft in Riga bisher verfolgt hat, dann weiß man, dass diese Jungs nicht aufgeben. Wild entschlossen stürmten sie weiter an und Tom Kühnhackl schaffte dann in der 37. Minute den Anschlusstreffer für das deutsche Team. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es dann in die Drittelpause.

Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, doch das Team von Toni Söderholm hatte die Nase etwas vorn. Je mehr Deutschland Druck machte umso ruppiger wurde die Partie, auch wenn es keine Strafzeiten gegen die Schweiz gab.  Mehrfach hatte die deutschen Nationalmannschaft die Chance den Ausgleichstreffer zu erzielen doch Leonardo Genoni dichtete seinen Kasten sehr gut ab. Mit dem Mut der Verzweiflung rannten die deutschen an und Namen bei 1:38 vor Ende des Drittels den Goalie vom Eis um eine 6:5 Überzahl zu schaffen. Diese nutzten sie dann auch und glichen 38 Sekunden vor Ende der Partie aus. Die Schweizer sichtlich geschockt, ließen das Drittel ausklingen. Jetzt war allen klar, Overtime. Diese wurde im Modus 3:3 über 10 Minuten ausgespielt

In der Overtime zeigten beide Goalies, dass sie heute richtig gut drauf sind. Auf beiden Seiten entschärften sie einen Schuss nach dem andern. Doch wenn man sich die Torschuss Statistik anschaut, dann fällt klar auf, die Effizienz der DEB Auswahl ist mit 38:18 Torschüssen nicht gerade berauschend. Doch am Ende zählt nur der Sieg. Die Overtime ging mit 0:0 zu Ende und das bedeutet Penalty Schießen. Beide Teams trafen je einmal und beim letzten Penalty beider Mannschaften versagten die Nerven bei den Schweizern. So war Niederberger im Tor der deutschen beim letzten Penalty eigentlich schon besiegt, doch Grégory Hoffmann schoss den Puck über das Tor. Marcel Noebels überwand mit einem grandiosen Move Lenonardo Genoni und versenkte den Puck zum Siegtreffer beim Penalty schießen. Mit diesem Treffer steht nun Deutschland im Halbfinale der Eishockey Weltmeisterschaft in Riga und darf von einer Medaille träumen. Egal welche dabei am Ende herausspringt, es ist ein deutsches Märchen was gerade in Riga passiert.

 




EC Kassel Huskies – Verein nimmt Stellung zur negativen Aussage der DEL um das Aufstiegsrecht

 

Nach Regen folgt Sonnenschein und umgekehrt. So könnte man sagen fühlen sich die Kassel Huskies im Moment. Im Regen stehend und den Aufstieg in die Penny DEL knapp verpasst, gab es mit der Verlängerung von Tim Kehler wieder etwas Sonnenschein im Lager der Huskies. Doch diese positive Nachricht wurde dann am späten Nachmittag von der DEL tüchtig verhagelt, denn die Unterlagen für den Aufstieg in der Saison 2022/23 seien nicht vollständig eingegangen. Laut der DEL beträfe das zwei von vier Klubs, denn neben den Frankfurt Lions sollen auch die Bietigheim Steelers alles richtig eingereicht haben. Das andere Team, bei dem dies auch so sein soll sind die Dresdner Eislöwen. Beide Teams zeigten sich geschockt.

Die Kassel Huskies meldeten sich daraufhin folgendermaßen zu Wort:“ „Die Kassel Huskies sind sehr enttäuscht von der Meldung der PENNY DEL, 2022/23 nicht in die erste Liga aufsteigen zu dürfen. Aus unserer Sicht haben wir alles Erforderliche gemacht und auch finanziell alles hinterlegt. Wir werden das Ganze nun intern prüfen und dann über unsere nächsten Schritte beraten.“

Das ist im Ganzen eine sehr traurige Nachricht für alle Huskies Fans, denn man wollte den Aufstieg in der kommenden Saison, welche am 1.Oktober beginnt, anpeilen. Ob es am Ende eine Entscheidung am grünen Tisch gibt, muss man abwarten.

 

OV von EC Kassel Huskies




Tim Kehler bleibt Cheftrainer der Kassel Huskies


Kassel, 2. Juni, 2021. Der Trainer des Jahres bleibt in Kassel: Tim Kehler hat seinen Vertrag mit den Kassel Huskies um ein weiteres Jahr verlängert und bleibt Cheftrainer der Schlittenhunde.

Der 49-Jährige geht somit in seine vierte Saison bei den Nordhessen. Nachdem er Ende 2018 kurzzeitig im Gespann arbeitete, betreute Kehler anschließend die Huskies äußerst erfolgreich als Cheftrainer. In der abgelaufenen Saison führte der Kanadier seine Mannschaft unangefochten zur DEL2-Hauptrundenmeisterschaft und bis ins Playoff-Finale. Durch seine exzellente Leistung wurde er von Spielern, Trainern und Experten zum „DEL2 Trainer des Jahres 2020/21“ gekürt.

Mit 149 Spielen und 95 Siegen als Huskies-Trainer hat Tim Kehler mittlerweile die jeweils fünftmeisten in der Kasseler Eishockey Historie.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs:

„Tim hat in den vergangenen Jahren eine super Arbeit geleitetet. Daher freuen wir uns sehr, dass er auch in der kommenden Saison unser Trainer bleibt. Wir sind davon überzeugt, zusammen mit ihm den Aufstieg in die DEL zu erreichen.“

Tim Kehler: „Ich freue mich, für die Saison 2021/22 als Cheftrainer der Kassel Huskies zurückkehren zu können und möchte Joe und Katherine Gibbs für die Möglichkeit danken, die Mannschaft für ein weiteres Jahr zu führen. Ich bin stolz auf das, was wir in meiner Zeit in Kassel erreicht haben und freue mich darauf, auf diesen Erfolgen aufzubauen und unser Ziel einer Meisterschaft und der Rückkehr in die DEL weiter zu verfolgen. Es liegen spanende Tage vor den Kassel Huskies und ich bin ermutigt, dass wir mit den positiven Entwicklungen auf und neben dem Eis, dafür sorgen, dass Kassel weiterhin zu den besten Standorten im deutschen Eishockey zählt.“

EC Kassel Huskies





Eishockey Weltmeisterschaft – Deutschland zieht mit einem 2:1 gegen Lettland ins Viertelfinale ein

 

Nach dem die deutsche Nationalmannschaft nach drei Siegen in Folge auch drei Niederlagen in Folge einstecken musste, ging es gestern gegen WM-Ausrichter Lettland. Dieses Spiel war für die DEB Auswahl immens wichtig, denn nur ein Sieg im letzten Spiel hätte den Viertelfinal Einzug gesichert.

Schon zu Beginn legte das Team von Toni Söderholm richtig los. Mit einer Dynamik, die man zuletzt gegen Kanada gesehen hat, setzte die DEB Auswahl Lettland stark unter Druck. Diesem Ansturm konnte die Defensive der Letten nicht standhalten und folgerichtig viel das Tor für die deutschen Nationalmannschaft zur 1:0 Führung durch Peterka. Dieser Treffer war ein Schock für die Letten, die mit solch einer Dynamik nicht gerechnet hatten. Das 2:0 durch Noebels nach Vorlage von Pfördel war aufgrund des Spielverlaufs mehr als verdient. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Drittel Pause.

Im zweiten Drittel kamen die Letten besser ins Spiel und erarbeiteten sich immer wieder hochkarätige Chancen. Doch Niederberger im Tor der deutschen fischte wieder wie eine Krake alles weg. Nach einem Angriff der deutschen ging allerdings der Puck verloren und an diesem Konter mit einer drei zu eins Situation konnte selbst Niederberger nichts mehr machen und Abols feuerte den Puck ins Netz zum 2:1 Anschlusstreffer. Das schien nun für die DEB Auswahl von Toni Söderholm ein Schock gewesen sein, denn die Letten diktierten immer mehr die Partie. Niederberger rettete aber das 2:1 in die Drittel Pause.

Das letzte Drittel war ein Auf und Ab beider Mannschaften und jeder hätte den nächsten Treffer erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Wenn man die Hochkarätigen Chancen beider Mannschaften zusammenzählt, hätte es durchaus 5:5 stehen können, doch beide Goalies machten alle Chancen zu Nichte. In den letzten zwei Minuten spielten dann die Letten mit einer 6:5 Überzahl, denn sie hatten den Torhüter vom Eis genommen. Doch auch das nutzte nichts und als die Schlusssirene ertönte war der Traum der Letten ausgeträumt und das Märchen für die deutsche Nationalmannschaft geht weiter. Nächster Gegner ist der Gruppenzweite der Gruppe A, die Schweiz

 




Vincent Saponari verlässt die Huskies in Richtung Augsburg


Kassel, 1. Juni, 2021. Erster personeller Abgang bei den Kassel Huskies:

Vincent Saponari verlässt die Nordhessen in Richtung PENNY DEL.

Der 31-jährige Deutschamerikaner wird in der kommenden Saison für die Augsburger Panther auflaufen.

Saponari kam während der abgelaufenen Spielzeit aus Krefeld zu den Schlittenhunden. Im Huskies-Dress markierte der Stürmer in 31 Spielen 36 Punkte (13 davon in den Playoffs).
Die Huskies danken „Vinny“ für seinen Einsatz in blau-weiß und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute.

Kassel Huskies





Eishockey Weltmeisterschaft – DEB Auswahl unterliegt den USA mit 2:0 und bangt um das Viertelfinale

 

Es geht für die DEB Auswahl von Toni Söderholm um die sogenannte „Letzte Wurst“, denn leider unterlag das deutsche Team den USA mit 2:0. Trotz eines starken Auftritts bisher steht nun im letzten Spiel der Gruppe B als auf der Kippe. Ein Sieg gegen Gastgeber Lettland muss her, denn sonst ist der Traum vom Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft ausgeträumt.

Das Spiel gegen die USA war auch wieder eine kämpferische Höchstleistung der DEB Auswahl. Im ersten Drittel zeigte diesmal Felix Brückmann im Tor der deutschen Mannschaft was er drauf hat. Trotz einiger Hochkarätigen Chancen der USA entschärfte er alles was auf seinen Kasten kam. Dank seiner Leistung ging es mit 0:0 in die Drittelpause.

Auch im zweiten Drittel hielt das deutsche Team sehr gut mit und erarbeitete sich einige Chancen. Doch leider ging kein Puck ins Netz. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gab es dann ein kleine Strafe für die deutsche Mannschaft. Diese 5:4 Überzahl nutze dann Jason Robertson von den Dallas Stars und brachte die USA mit 1:0 in Führung.

Im letzten Drittel zeigte sich dann eine eher ausgeglichene Partie in der das deutsche Team wieder einige Chancen hatte, diese aber wieder nicht nutzen konnten. Zwei Minuten vor dem Ende der Partie nahm dann Söderholm den Goalie vom Eis um doch noch den 1:1 Ausgleich mit einer 6:5 Überzahl zu erzielen. Dies gelang den deutschen nicht, doch Coloin Balckwell traf wenige Sekunden vor dem Drittel Ende dann das 2:0, in dem er das leere Tor traf.

Nun geht es im letzten Spiel um alles oder nichts. Doch wenn das deutsche Team sich heute Abend um 19:15 genauso kämpferisch zeigt wie bisher, dann wird der Einzug in die Runde der letzten acht möglich sein. Wir drücken auf jeden Fall alle Daumen und Hühneraugen.

Team USA: Petersen – Shea, Roy, Mackey, Clendening, Wideman, Tennyson, Jones, Hellickson, Wolanin – Beniers, Boyle, Moore, Donato, Drury, Robertson, Rooney, Chmelevski, Blackwell, Robinson, Labanc, Thompson, Garland, Abdelkader

Team Germany: Brückmann – Holzer, Gawanke, Nowak, J. Müller, Seider, Mo. Müller – F. Wagner, Brandt – Rieder, Loibl, Plachta, Kühnhackl, Bergmann, Eisenschmid, Pföderl, Noebels, F. Tiffels – Kastner – Krämmer, Reichel

 




Eishockey Weltmeisterschaft – Nach Niederlage gegen Finnland muss Deutschland um den Viertelfinaleinzug bangen

 

Mit einem fulminanten Start in die Eishockey Weltmeisterschaft sorgte die DEB Auswahl von Toni Söderholm für Aufsehen, denn man besiegte Italien, Norwegen und Kanada deutlich. Mit dem Blick Richtung Viertelfinale gab es dann aber eine Niederlage gegen Aufsteiger Kasachstan. Im fünften Spiel ging es gegen Weltmeister Finnland. In einem spannenden Spiel hielt die deutsche Nationalmannschaft lange Zeit sehr gut mit.

Zwar ging der Weltmeister Finnland in einer 5:4 Überzahl mit 1:0 in Führung, doch das Team von Coach Toni Söderholm kämpfte sich zurück in die Partie. Den 1:1 Ausgleich erzielte im zweiten Drittel dann nach einer schönen Kombination Korbinian Holzer, der von Loibl und Plachta in Szene gesetzt wurde. Im dritten Drittel war es dann Arttu Ruotsalainen der die Finnen acht Minuten vor dem Ende wieder in Führung brachte. Zwar nahm Söderholm noch Torhüter Mathias Niederberger vom Eis für die 6:5 Überzahl, doch Olkinuora im Tor der Finnen entschärfte alle Möglichkeiten der deutschen. So endete die Partie mit einem 2:1 für Finnland.

Nach dieser zweiten Niederlage muss Deutschland um den Einzug ins Viertelfinale bangen, denn man liegt nur noch einen Punkt vor Gastgeber Lettland. Gegen die Letten spielt die DEB Auswahl im letzten Spiel, doch gegen die USA kann schon alles vorbei sein, denn mit einer Niederlage könnte es schon frühzeitig vorbei sein. Daher muss jetzt der Fokus auf das nächste Spiel gegen die USA gesetzt werden, wenn man sicher weiterkommen möchte.

 




Eishockey Weltmeisterschaft 2021 – Deutsche Nationalmannschaft verliert knapp gegen Kasachstan

 

Bei der Weltmeisterschaft in Lettland musste nun die deutsche Nationalmannschaft den ersten Dämpfer gegen den Aufsteiger Kasachstan hinnehmen. In einem engen und hart umkämpften Spiel verlor am Ende die Mannschaft von Coach Toni Söderholm das vierte Gruppenspiel Spiel mit 3:2.

Nach einem sehr engen und eher zähen ersten Drittel (0:0) ging es dann im zweiten Drittel hoch her. Erst gingen die Kasachen mit 1:0, durch Alexander Shin, in der 27. Minute in Führung doch die deutschen Mannschaft kämpfte sich wieder zurück. Dank den Tore von Tom Kühnhackl (30.) und Markus Eisenschmied (35.) ging das Team von Toni Söderholm mit 2:1 in Führung. Kurz zuvor gab es eine sehr enge und nicht nachvollziehbare Abseitsstellung von Matthias Plachta (34.), wodurch das erzielte Tor nicht gegolten hatte. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Drittelpause.

Der letzte Spielabschnitt begann mit einer sehr fragwürdigen Schiedsrichter Entscheidung, denn Roman Stachenko war zu Boden gegangen und das Team Schwarz-Weiß entschied auf Penalty für Kasachstan. Diesen konnte Stachenko zum 2:2 Ausgleich verwandeln. Der tragische Augenblick passierte dann in der 56. Minute, als ein deutscher Abwehrspieler verkantete und zu Fall kam. Dadurch eröffnete sich für Pavel Akolzin ein Lücke die er auch nutze und zum 3:2 Siegtreffer einnetzte. Am Ende ist diese Niederlage tragisch, denn die DEB Auswahl von Coach Söderholm hätte das Viertelfinale mit einem Unentschieden klarmachen können. Jetzt heißt es wieder zittern. Am Samstag (29. Mai/19:15 Uhr, live im MANNHEIM24-Ticker) trifft Deutschland auf Finnland.

Wettbewerb Eishockey-WM – Gruppenphase
Partie Kasachstan – Deutschland 3:2 (0:0, 1:2, 2:0)
Tore 1:0 Shin (27.), 1:1 Kühnhackl (30.), 1:2 Eisenschmid (35.), 2:2 Starchenko (41.), 3:2 Akolzin (56.)
Spielort Riga (Lettland)

 




Eishockey Weltmeisterschaft – DEB Auswahl gewinnt 3:1 gegen Kanada

 

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft sorgt bei der Eishockey WM 2021 für eine Überraschung nach dem anderen. Beim Turnierstart besiegte das Team von Toni Söderholm die italienische Nationalmannschaft mit 9:4. Im zweiten Spiel zeigten dann unsere Eishockey Cracks gegen Norwegen, dass dieser erste Sieg gegen Italien kein Zufallsprodukt war. In einer starken Partie gewann die DEB Auswahl mit 5:1 souverän die Partie. Mit diesem starken Auftritt und sehr viel Selbstvertrauen ging es dann gestern in die Partie gegen die Kanadier. Ein Sieg gegen eine kanadische Auswahl geschah das letzte Mal vor 15. Jahren.

Die DEB Auswahl startete sehr stark gegen die Kanadier und setzte diese immer wieder unter Druck. In der 11 Spielminute knallte dann Loibl nach Vorlage von Kühnhackl und Rieder den Puck ins kanadische Tor zur 1:0 Führung. Was ein geiles Ding von Loibl zur verdienten Führung. Dies schien die Kanadier, welche in den beiden Partien schon gepatzt hatten, zu beeindrucken, denn nur 38 Sekunden nach dem 1:0 ertönte wieder die Sirene, denn Plachta hatte nach Vorlage von Eisenschmid den Puck ins Tor gefeuert zur 2:0 Führung. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels erzielten dann die Kanadier durch Nick Paul den 2:1 Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel ging es dann härter zur Sache und es hagelte Strafzeiten ohne Ende für die DEB Auswahl. Doch selbst in Unterzahl hielt das deutsche Team dem immer größer werdenden Druck der Kanadier stand. Selbst eine 5:3 Überzahl konnten die Kanadier nicht nutzen, um den ersehnten Ausgleich zu erzielen. Im zweiten Drittel viel aber kein Tor mehr.

Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem dauerhaften Anrennen der Kanadier. Es gab wenig Entlastung und der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Doch Mathias Niederberger im Tor der deutschen Nationalmannschaft ruderte wie ein Weltmeister und ließ nichts mehr durch. Damit die dritte Niederlage im dritten Spiel für Team Kanada nicht passieren sollte, nahm Kanadas Coach Gerad Gallant Torhüter Adin Hill für eine 6:5 Überzahl vom Eis. Kaum war das Tor leer, traf Holzer zum 3:1 in das leere Tor.

Der DEB Auswahl gelang dadurch eine Mega Start in das Turnier sowie ein Historischer Sieg gegen eine Auswahl aus Kanada. Am 26. Mai geht es dann mit stolz geschwellter Brust ins vierte Spiel gegen Kasachstan.

 




Drama um Huskies: Geselle würdigt dennoch großartige Saison


Mit der Niederlage im letzten und entscheidenden Playoff-Endspiel gegen Bietigheim ist der Traum der Kassel Huskies von der Meisterschaft in der DEL2 und dem damit verbundenen Aufstieg in das Eishockey-Oberhaus vorerst ausgeträumt.

Rückblick auf den 25.04.2016

Oberbürgermeister Christian Geselle, der das sportliche Drama selbst zu Hause vor dem TV-Gerät verfolgt hat, richtet tröstende Worte an das Team, die Verantwortlichen und die Fans: „Die Mannschaft hat eine überragende Saison gespielt, die Huskies haben unsere Stadt in bester Weise repräsentiert. Leider blieb die Krönung am Ende knapp verwehrt. Herzlichen Glückwunsch nach Bietigheim. Kassel ist dennoch stolz auf seine Schlittenhunde. Und in der neuen Saison wird wieder angegriffen – Huskies geben bekanntlich niemals auf!“ 

Man könne sich ausmalen, was gestern in der ausverkauften Eissporthalle losgewesen wäre, sagte der Oberbürgermeister. „Coronabedingt musste das Team auf die lautstarke Unterstützung ihrer erstligareifen Fans ja leider verzichten. Vielleicht war dies in den entscheidenden Momenten das Zünglein an der Waage.“ Er wünsche sich für die zahlreichen eishockeybegeisterten Menschen in Stadt und Region, so Geselle, dass in der neuen Saison wieder Spiele mit vielen Zuschauern möglich seien.

Mit dem Bau einer Trainingshalle für den Eissport werde die Stadt weiterhin ihr Versprechen vorantreiben, um den Eishockey-Standort Kassel auch langfristig in Deutschland weiter zu stärken, erklärte Geselle. „Kassel gilt traditionell als Talentschmiede im deutschen Eishockey. Etliche Eigengewächse sind auf Kasseler Eis ihrem ersten Puck nachgejagt und haben dann Karriere gemacht. Davon haben auch immer die Huskies profitiert. Und darum wollen wir Kassel als Nachwuchs- und Ausbildungszentrum in der Mitte Deutschlands weiter etablieren.“

 

Über die Stadt Kassel

Kassel ist mit etwa 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität.

Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt.

Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG




Im Kopf wird gewonnen, gestolpert übrigens auch (Beitrag zum verlorenen Finalspiel der Kassel Huskies)


Es hat nicht sollen sein.  

Zwei ebenbürtige Gegner waren angetreten, um das Spiel zu gewinnen. 

Es ist müßig, sich hinterher über Fehler auszulassen oder irgendwas schlecht zu reden, um für sich selbst eine akzeptable Erklärung zu finden.  

Auch einzelnen Personen zu kritisieren, an denen es gelegen haben könnte ist vertane Zeit.  

Zwei Teams wollten gewinnen, aber nur eins hatte den unbändigen Willen zum Sieg. 

Trotz des Höhenfluges einer Mannschaft hatte sich die andere Mannschaft nicht beeindrucken lassen und hat mentale Stärke bewiesen, im Duell mit dem Favoriten. 

Auch wenn der Favorit in Führung liegt, heißt es nicht: “Das wars”, denn der Kampf ist erst am Ende verloren. 

In den letzten drei Spielen hatte es wohl jeder bemerkt, dass die Bietigheim Steelers es einen kleinen Tick mehr wollten als die Kassel Huskies, denn man hat sich den Schneid abkaufen lassen. 

Aber so ist das eben im Sport. An einem Tag gewinnt man und an einem anderen verliert man eben.   

Diese Niederlage bedeutet nur, dass man in gewissen Bereichen noch etwas nacharbeiten muss, vielleicht im Training, bei der physiologischen Betreuung oder beim mentalen Training.  

Die Mannschaft ist gestolpert und das Ziel wurde aus dem Augen verloren.  

Jetzt heißt es „Aufstehen, Krönchen zurechtrücken und weitermachen“.

Zeit wurde gewonnen, um in der kommenden Saison die Halle etwas aufzuhübschen. Einen Platz zu schaffen, wo das „WIR SIND DER ECK“ eine Heimat hat.  

Das Team der EC Kassel Huskies hat sehr viel richtig gemacht, denn sonst wäre die Mannschaft nicht so weit gekommen. Man hätte die Hauptrunde nicht so dominiert.  

Na und? Dann eben ein Jahr später- Was solls.  

 

Trotzdem herrscht im Eishockey immer Fairplay und daher: „Herzlichen Glückwunsch an die Bietigheim Steelers.“

 


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Niederlage 1,5 Sekunden vor dem Ende – Huskies verlieren Spiel vier mit 4:5


Bietigheim, 20. Mai 2021. Es sollte noch nicht sein mit dem Titelgewinn für die Kassel Huskies. Mit einer kaum bitterer möglichen 4:5-Niederlage bei den Bietigheim Steelers glichen die Ellentaler die Finalserie aus. Der spielentscheidende Treffer fiel dabei ganze 1,5 Sekunden vor dem Ende.

Huskies-Trainer Tim Kehler nahm gegenüber der ebenfalls knappen Niederlage in Spiel drei zwei Änderungen vor. Ryan Olsen spielte nach abgesessener Strafe für Brett Cameron, Tim Lucca Krüger
durfte für Michi Christ ran. Den Start ins Spiel hatten sich die Nordhessen wohl ganz anders vorgestellt. Denn nach nur fünf Minuten lagen die Huskies mit 0:2 in Rückstand. Zwei Unachtsamkeiten in der eigenen Defensive nutzen die Steelers eiskalt aus. Erst verwertete Hauner einen Abpraller von der Scheibe hinter dem Tor, dann wurde Zientek im Slot völlig vergessen. Der Bietigheimer Stürmer nutze dies mit der Hilfe des Innenpfostens zum 0:2 aus Huskies-Sicht. Die Schlittenhunde erholten sich aber gut vom frühen Schock. In Folge war die Kehler-Truppe die spielbestimmende Mannschaft, verpasste es aber ihre Gelegenheiten zu nutzen. Gut zwei Minuten vor der ersten Sirene fiel dann aber doch der verdiente Anschlusstreffer. Und dabei halfen die Ellentaler sogar kräftig mit. Denn nach einem Olsen-Alleingang beförderte ein Steelers-Verteidiger die Scheibe ins eigene Tor.

Im zweiten Drittel setzten die Schlittenhunde ihr druckvolles Spiel fort. Und diesmal belohnten sie sich auch. Philippe Cornet zog über den rechten Flügel vors Tor und brachte die Scheibe über die Line. 2:2 nach 25. Minuten. Die Nordhessen drückten fortan weiter nach vorne und hatten Chancen. Ein Shevyrin-Schlenzer von der blauen Linie verfehlte das Tor aber knapp. Nachdem die Huskies eine Unterzahl-Situation stark überstanden, durften sie dann nach einigen nicht gegebenen Strafen auch erstmals im Powerplay ran. Ryan Olsen wusste dies prompt zu nutzen. Aus zentraler Position nagelte er die Scheibe unter die Latte. Die Huskies hatten das Spiel gedreht.

Doch zu Beginn des Schlussdrittels gaben die Blau-Weißen die Führung gleich wieder aus der Hand. Innerhalb von nur fünf Minuten schlugen die Steelers zweifach zu. Jasper überwand Jerry Kuhn per Bauerntrick und Wenzel schloss einen Drei-auf-Zwei Konter trocken ab. Jedoch zeigten auch die Huskies erneut ihre Comeback-Qualitäten. Lukas Laub drosch die Scheibe aus spitzem Winkel per Direktabnahme in die Maschen. Im weiteren Drittelverlauf verpassten sowohl Huskies als auch Steelers einen weiteren Treffer. Von Minute zu Minute wurde klar, dass der nächste Treffer wohl der entscheidende sein wird. Und dieser fiel für die Steelers. Anderthalb Sekunden (!) vor dem Ende netzte Schüle nach Jasper-Vorarbeit zum 5:4-Endstand ein.

Durch diese wohl kaum bitterer mögliche Niederlage gleichen die Bietigheimer die Finalserie mit 2:2 aus. Am Samstag ab 17 Uhr kommt es somit zum alles entscheidenden Spiel fünf. SpradeTV überträgt wie gewohnt live.

EC Kassel Huskies





EC Kassel Huskies – Knappe Niederlage im dritten Spiel

 

Kassel – 37 Sekunden vor dem Ende kam der K.O. Alexander Preibisch sorgte mit seinem 3:2-Siegtreffer zugunsten der Bietigheim Steelers für die Entscheidung in Finalspiel drei. In einer zuvor umkämpften Partie war den Kassel Huskies die Nervosität anzumerken. Zudem müssen sich die Nordhessen über ihr Chancenwucher ärgern.

Huskies-Trainer Tim Kehler musste im Vergleich zu Spiel zwei am Sonntag eine Änderung vornehmen. Für den gesperrten Ryan Olsen rückte Landsmann Brett Cameron ins Team.

Zu Beginn des Spiels war beiden Teams die Nervosität anzumerken. Vor allem die Huskies brauchten gut fünf Minuten, um in der Partie anzukommen. Dann meldeten sie sich durch einen Pfosten-Treffer von Corey Trivino aber gleich so richtig an. Und nur wenige Augenblicke später dröhnte das erste Rama-Lama-Ding-Dong durch die wie leider in jedem Saisonheimspiel leere Kasseler Eissporthalle. Philippe Cornet verwertete ein Zuspiel von Ryon Moser zur Kasseler Führung.

Diese sollte aber nur fünf Minuten bestand haben, denn dann glich Evan Jasper für die Steelers aus. Das bessere Ende des ersten Abschnitts sollten aber die Kasseler haben. Nach Vorarbeit von Lukas Laub und Vinny Saponari netzte Huskies-Playoff-Topscorer zur 2:1-Führung ein.

Im zweiten Drittel waren die Steelers die bessere Mannschaft. Zwar hatten die Nordhessen durch Laub im Konter und Breitkreuz aus dem Slot gute Chancen, die besseren gab es aber auf der Gegenseite für die Bietigheimer. Hauner aus dem rechten Bullykreis und Kneisler aus kurzer Distanz scheiterten aber am hervorragend aufgelegten Jerry Kuhn. Der musste in der 31. Minute sein ganzes Können auspacken, als Jasper im Steelers-Powerplay frei vor dem Kasseler Schlussmann auftauchte, Kuhn aber nicht überwinden konnte. Die beste Huskies-Gelegenheit hatte kurz darauf Corey Trivino. Der Husky mit der Rückennummer lief frei auf SCB-Goalie Doubrawa zu, verpasste es aber die Scheibe am kurzen Pfosten vorbeizulegen.

So ging es mit dem Zwischenstand von 2:1 aus Huskies-Sicht in den Schlussabschnitt. Dort gaben zunächst die Hausherren den Ton an. Der Mannschaft von Tim Kehler war anzumerken, dass sie mit einem schnellen Tor die Entscheidung wollten. Doch sowohl Lois Spitzner, der die Scheibe am langen Pfosten vorbeilegte, als auch Clarke Breitkreuz, der nur die Latte traf, schafften dies nicht. So hatten die Gäste in der 49. Minute die große Chance zum Ausgleich.

Kneisler stochert im Torraum, brachte die Scheibe aber nicht über die Linie. Jerry Kuhn machte exzellent den unteren Bereich seines Tores zu. Kurz darauf war der Schlussmann allerdings machtlos. Preibisch bugsierte die Scheibe aus kurzer Distanz zum 2:2 in die Maschen. Und genau dieser Alexander Preibisch sollte 37 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung sorgen. Aus spitzem Winkel fand sein Schuss genau den Platz zwischen Pfosten und Kuhns Arm. Die Huskies probierten daraufhin nochmals alles, nahmen Kuhn zugunsten eines sechsten Feldspielers vom. Der Ausgleich sollte aber nicht fallen.

Die Bietigheim Steelers haben somit Spiel vier in eigener Halle erzwungen. Das steigt am Donnerstag ab 19:30 Uhr. Wie gewohnt gibt es die Partie im Live-Stream von SpradeTV.

 

 

OV von EC Kassel Huskies




Nur noch ein Sieg fehlt bis zur Meisterschaft – Huskies gewinnen 4:1 in Bietigheim


Bietigheim, 16. Mai 2021. Spiel gedreht und Matchpucks für die Meisterschaft gesichert. Die Kassel Huskies haben das zweite Finalspiel mit 4:1 bei den Bietigheim Steelers gewonnen. Nach anfänglichem Rückstand drehte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler die Partie im dritten Drittel. Den Nordhessen fehlt somit nur noch ein Sieg bis zur Meisterschaft.

Im Kader der Huskies gab es im Vergleich zu Spiel eins eine Änderung. Eric Valentin, der seine Sperre abgesessen hatte, rückte für Tim Lucca Krüger ins Team. Wie bereits in Spiel eins gehörten die Anfangsminuten den Huskies. Nach 40 Sekunden gab Ryan Olsen den ersten Torschuss ab, zwei Minuten später prüfte Oliver Granz Steelers-Goalie Leon Doubrawa. Die Ellentaler brauchten gut fünf Minuten, um im Spiel anzukommen, hatten dann aber gleich eine dicke Gelegenheit. Doch der erneut gut aufgelegte Jerry Kuhn war zur Stelle. In der 12. Minute musste der Kasseler Schlussmann dann sein ganzes Können auspacken, als er gleich vier Mal gegen die Bietigheimer Angreifer zur Stelle war. Für die Huskies vergaben Philippe Cornet mit einem Solo über die rechte Seite und Corey Trivino, der frei vor Doubrawa den Puck neben das Tor setzte, die besten Chancen. Kurz darauf wurde es das erste Mal ruppig in Spiel zwei. Nach einem harten Check von Ryan Olsen, der daraufhin das Spiel beendet hatte, ließen beide Clubs kurzzeitig den Emotionen freien Lauf. Bei der anschließenden zunächst vier-gegen-vier-Situation bot sich den Nordhessen die bislang größte Gelegenheit des Spiels, als Lois Spitzner frei auf Doubrawa zulief. Der Husky mit der Rückennummer 18 legte die Scheibe allerdings genau in die Fanghand des Bietigheimer Steelers. 17 Sekunden vor Drittelende fiel dann der erste Treffer des Abends. Benjamin Zientek brachte die Scheibe aus kürzester Distanz über die Linie.

Mit diesem Zwischenstand ging es folgerichtig in den zweiten Abschnitt, in denen zunächst die Steelers den zweiten Treffer auf der Kelle hatten. Doch Jerry Kuhn parierte stark gegen Hauner. Zwei Minuten darauf bot sich dann den Huskies die Chance auf den zweiten Treffer. Eine vier-gegen-zwei Situation konnten sie aber nicht gewinnbringend abschließen. Kurz darauf rutsche die Scheibe nur  Zentimeter am Tor vorbei, nachdem ein Granz-Schuss von Cornet abgefälscht wurde. Getrennt wurden diese Szenen von einem Latten-Schuss der Steelers in Überzahl. Kurz vor Drittelende fehlten den Schlittenhunden dann wiederum nur Zentimeter. Zweimal trudelte die Linie im Torraum umher und
wurde jeweils kurz vor der Linie geklärt. Und so dauerte es erneut bis kurz vor die Drittelsirene des Drittels, bis ein Treffer fiel. Vinny Saponari netzte ansatzlos aus dem rechten Halbfeld zum verdienten Ausgleich ein.

Für den Schlussabschnitt war somit Spannung vorprogrammiert. Die Entscheidung sollte aber früh zugunsten der Kassel Huskies fallen. Nachdem Laub nach schönem Querpass und Moser an den Pfosten noch scheiterten, machte es der Deutsch-Kanadier mit der Nummer 21 kurz darauf besser. Aus dem Bullykreis beförderte er die Scheibe vorbei an Doubrawa zur Führung der Nordhessen. Die wurde vier Minuten später von Joel Keussen ausgebaut. Der Verteidiger schaltete sich in den Angriff mit ein und drosch die Scheibe zum 3:1 in die Maschen. Die Steelers riskierten fortan alles und nahmen bereits fünf Minuten vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis. Es blieb aber vergeblich, da Eric Valentin 30 Sekunden vor dem Ende das 4:1 besorgte. Der Stürmer war frei durch und wurde von einem Steelers- Verteidiger gefoult. Das Hauptschiedsrichtergespann entschied folgerichtig auf technisches Tor.
Den Kassel Huskies fehlt somit nur noch ein Sieg bis zur DEL2-Meisterschaft. Spiel drei der „Best-of- Five“-Serie steigt am Dienstag ab 19:30 Uhr in Kassel.

EC Kassel Huskies





2:1-Heimsieg im ersten Finale – Huskies holen sich die Serienführung


Kassel, 14. Mai 2021. Start ins Playoff-Finale geglückt. Die Kassel Huskies haben das erste Finalspiel gegen die Bietigheim Steelers in eigener Halle mit 2:1 gewonnen. In einer umkämpften Partie war das Ergebnis dabei bis zur Schlussminute offen.

Die Huskies traten zum letzten Halbfinalspiel unverändert an. Eric Valentin fehlte noch gesperrt, für Marco Müller kam das erste Finale noch zu früh. Zwischen den Pfosten stand erneut Jerry Kuhn, der sein bestes Playoff-Spiel zeigen sollte.

Von der ersten Sekunde an war zu spüren, dass die zwei besten DEL2-Teams aufeinandertrafen und das es um das große Ganze geht. Denn der Seriengewinner sichert sich ja nicht nur die DEL2-
Meisterschaft, denn nach vielen Jahren ist auch wieder der Aufstieg in die DEL möglich. Es entwickelte sich fortan eines der besten Spiele der DEL2-Saison 2020/21. Bereits nach zehn Sekunden gaben die Huskies den ersten Torschuss ab. Max Renner prüfte in der fünften Minute zum ersten Mal für Jerry Kuhn im Kasseler Tor. Gut vier Minuten später hatten die Gäste die bis dato beste Chance des Spiels, als Just frei vor Jerry Kuhn auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. Und so waren es die Huskies, die den ersten Treffer der Finalserie erzielen konnten. Vinny Saponari setzte sich stark vor dem Tor durch, legte dann auf den heranstürmenden Joel Keussen, der mit einem platzierten Direktschuss zur Kasseler Führung traf. Im weiteren Verlauf des Drittels verpassten es die Hausherren ihre teils klaren Gelegenheiten in ein weiteres Tor umzumünzen. Die beste Chance vergab Denis Shevyrin, der nach schönem Querpass das halbleere Tor verfehlte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren es zunächst die Schwaben, die den Gang in die Offensive wagten. Erst probierte es Sheen aus dem Handgelenk, dann musste Kuhn seine ganze Klasse gegen Just zeigen und im dritten Versuch scheiterte Jasper am Gestänge. Die Huskies brauchten bis zu einem Fünf-gegen-Drei-Powerplay, um erstmals gefährlich zu werden. Cornets Direktabnahme wurde aber von Doubrawa stark pariert. Wenige Augenblicke später enteilte Lukas Laub der Steelers-Defensive und verlud den SCB-Keeper, jedoch wurde sein Versuch Zentimeter vor der Torlinie von Schoofs geklärt. Fünf Minuten vor Drittelende gab es dann eine fast identische Szene auf der gegenüberliegenden Seite. Norman Hauner setzte sich im Alleingang durch, sein Versuch wurde nach Kuhns Parade vor der Kasseler Hintermannschaft im Torraum geklärt.

Im Schlussdrittel waren es wieder die Huskies, die den ersten Abschluss hatten. Und das mit Erfolg.
Ganze 35 Sekunden war das dritte Drittel alt, da bediente Corey Trivino seinen Kumpel Vinny Saponari, der per Tip-in auf 2:0 stellte. Nur eine Minute danach verhinderte der Pfosten nach Spitzner-Schuss sogar den dritten Huskies-Treffer. Fortan konzentrierten sich die Nordhessen mehr auf das Verteidigen, die Steelers rannten an und kamen zu ihren Gelegenheiten. Die beste davon in der 49. Minute, als der pfeilschnelle Preibisch der Kasseler Hintermannschaft weglief und nur mit einem Foul zu stoppen war. Beim fälligen Penalty behielt Jerry Kuhn aber die Oberhand gegen Gäste-Topscorer Riley Sheen. 42 Sekunden vor dem Ende fiel dann aber doch noch das Tor für die Ellentaler. Benjamin Zientek wurde im Slot freigespielt und traf halbhoch zum Anschlusstreffer. Die Steelers setzten nochmals alles auf eine Karte, fanden aber keinen Weg vorbei am hervorragend aufgelegten Jerry Kuhn.
Die Kassel Huskies haben sich durch diesen knappen Erfolg die 1:0-Führung in der Playoff-Finalserie geholt. Spiel 2 steigt am Sonntag ab 17 Uhr in Bietigheim.

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Drei Siege bis zur Meisterschaft – Huskies und Steelers treffen im DEL2-Playoff- Finale aufeinander


Kassel, 13. Mai, 2021. Noch drei Siege bis zum großen Ziel! Ab Freitag starten die Kassel Huskies ins Finale um die DEL2-Meisterschaft. Dabei treffen sie, wie im letzten Kasseler DEL2-Finale 2016, auf die Bietigheim Steelers. Da beide Clubs vor der Saison die Unterlagen für einen Aufstieg eingereicht haben, wird zudem wieder einen sportlichen Aufsteiger in die DEL geben.

Wir werfen einen Blick auf die Finalserie Huskies gegen Steelers:
Die Historie Wie bereits das Halbfinale gegen die Ravensburg Towerstars ist auch das Finale mit den Bietigheim Steelers eine Hommage an 2016. Denn auch da trafen sich beide Clubs im Endspiel. Es war bis zu dieser Saison die einzige Begegnung beider Städte in den Playoffs.
Die Vorzeichen sind nun allerdings genau umgekehrt. Damals waren die Steelers unangefochtener Hauptrundenmeister und zogen souverän ins Finale ein. Die Huskies starten als vierten in die Playoffs und setzten sich gegen Frankfurt und Ravensburg durch, ehe durch einen Sweep die DEL2- Meisterschaft gefeiert wurde. Nun starten die Schlittenhunde als bestplatzierter der Hauptrunde ins Endspiel, Bietigheim kommt nach Platz vier in der Vorrunde mit zwei Siegen im entscheiden Viertel und Halbfinalspiel in dieses Finale.

Die Hauptrunde
Für die Kassel Huskies war die abgelaufene DEL2-Hauptrunde die beste seit dem Aufstieg aus der Oberliga 2014. Ganze 20 Punkte betrug der Vorsprung der Mannschaft auf die zweitplatzierten Tölzer Löwen. Wäre die DEL2-Hauptrunde nicht vorzeitig abgebrochen worden, hätten die Nordhessen sicherlich einen neuen Punkterekord aufgestellt.
Die Hauptrunde der Steelers lief zwar nicht so gut wie die der Nordhessen, dennoch waren die Ellentaler stets in der vorderen Gruppe vertreten. Nur am zweiten Spieltag rutsche das Team von Danny Naud aus den Top sechs. Zu Beginn der Saison waren die Bietigheimer auch Tebellenführer, ehre es am Saisonende zu Platz vier reichte.

Die Hauptrunden-Duelle
Die Steelers sind neben den Eispiraten Crimmitschau das einzige Team, gegen das die Huskies eine negative Bilanz in der Hauptrunde haben. Denn einem 3:1-Heimerfolg Mitte Dezember folgten zwei knappe und teils bittere Niederlagen. Mitte Januar drehten die Schlittenhunde ein 0:2 in ein 4:2, mussten sich aber in Overtime mit 4:5 geschlagen geben. Beim dritten Duell fiel der Steelers- Siegtreffer ganze zwölf Sekunden vor dem Ende. Die auf Ostermontag angesetzte vierte Partie fand aufgrund eines sich später bestätigten Corona-Verdachtsfalls im Team der Schwaben nicht statt. „Die Hauptrundenduelle haben gezeigt, was für eine gute Mannschaft die Steelers haben“, erklärt Huskies-Trainer Tim Kehler. „Bietigheim ist ein herausragender Club mit herausragenden Spielern.“ Für den Kasseler Coach ist es daher auch ein würdiges DEL2-Finale. „Mit Respekt für Bad Tölz, Freiburg und Frankfurt sind wir die zwei besten Teams der Liga.“

Die Schlüsselspieler

  • Leon Doubrawa
    Mit Leon Doubrawa steht bei den Steelers nur die eigentliche Nummer drei zwischen den Pfosten. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Jimmy Hertel (in Spiel zwei in Frankfurt verletzt raus) und Cody Brenner (zwar Playoff-Backup, aber noch nicht ganz fit) musste Doubrawa einspringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sein Spiel und verhalf den Steelers zum Finaleinzug.
  • Tim Schüle
    Der gebürtige Bietigheimer ist mal wieder der Top-Verteidiger der Steelers. Seine zehn Scorerpunkte sind gleichzeitig Playoff-Bestwert unter den Verteidigern. Zusammen mit Allrounder Max Renner bildet Schüle das erste Verteidiger-Paar der Ellentaler. Mit einem Tor und einer Vorlage beim entscheidenden Spiel in Freiburg hatte der ehemalige DEL-Akteur auch seinen Anteil am Bietigheimer Finaleinzug.
  • Riley Sheen
    Zehn Tore in zehn Spielen, dazu vier weitere Vorlagen. Riley Sheen ist bislang der Top-Scorer der DEL2-Playoffs. Sowohl in der Serie gegen Frankfurt als auch im Halbfinale gegen Freiburg war er der Unterschiedsspieler. In jedem der zehn Spiele markierte der 26-jährige Kanadier einen Scorerpunkt, gegen die Löwen traf er sogar in jedem Spiel. Auch während der Hauptrunde zeigte der Steelers-Top-Scorer seine Klasse mit 28 Toren (zwei davon gegen Kassel) und 33 Vorlagen.
  • Die Lage im Huskies-Rudel
    Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Tagen im gewohnten Rhythmus auf die Serie gegen die Steelers vorbereitet. „Wir haben nichts an unserer Routine geändert und freuen uns auf das Finale. Wir sind bereit!“, so Tim Kehler. Im ersten Finalspiel nicht mitwirken kann Eric Valentin, der noch gesperrt fehlen wird. Seine Sperre wäre eigentlich mit dem zweiten Spiel in Ravensburg erloschen, da die Partie aber nicht stattfand ist der Mittelstürmer auch am Freitag zum Zuschauen verdammt. Der restliche Kader ist derweil noch offen.Für die gesamten Huskies-Organisation besteht mit der Meisterschaft die Möglichkeit nach elf Jahren wieder ins Eishockey-Oberhaus zurückzukehren. „Seit meiner Ankunft in Kassel war es unser gemeinsames Ziel eine Meistermannschaft aufzubauen und in die DEL aufzusteigen“, beschreibt Tim Kehler die Situation. „Dass wir nun diese Möglichkeit haben, ist etwas ganz Besonderes.“




Ab heute geht es um die Wurst für die Huskies


Am heutigen Abend um 19:30 h fängt das erste Spiel der Kassel Huskies im Finale der DEL2 an.  

Die Mannschaft der Huskies dominierte die bisherige Serie mit großem Abstand. Dennoch sollte man den Gegner auf keinen Fall zu leicht nehmen, denn in der Serie dominierten die Steelers gegen die Huskies.

Am 15. Dezember gewannen die Huskies das Spiel 3:1 und einen Monat später war es äußerst knapp, denn die Huskies verloren am 15. Januar nur 4:5 nach Overtime. 

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften, gewannen die Bietigheimer Jungs das Spiel mit 2:3. Das letzte Spiel der Saison hätte am 05. April ausgespielt werden sollen, doch das Spiel wurde wegen des Infektionsgeschehens gecancelt.

Nun also muss sich zeigen, wer der Meister wird, wem der Thron gehört und wer seit vielen, vielen Jahren endlich die Chance bekommt um in die DEL aufsteigen zu dürfen. 

Im Vorfeld hatten drei Mannschaften ihren Hut in den Ring geworfen um den sportlichen Aufstieg ins Oberhaus möglich zu machen.

 

Löwen Frankfurt   (ausgeschieden im Viertelfinale)

Kassel Huskies

Bietigheim Steelers

 

Zwei dieser Teams stehen ab heute im Finale und es ist also eine wirklich wichtige Finalrunde, die sicherlich viel Spannung verspricht.

Die Huskies können auf eine Woche Ruhepause zurückblicken und haben zwei Spiele weniger in der Playoff Series gespielt.

Wird sich diese kleine Vorteil am Ende spielentscheidend auswirken?

 

vs.         

Wir drücken unseren Kassel Huskies ganz fest die Daumen.

   Freitag 14. Mai 2021 19:30 Uhr EC Kassel Huskies Bietigheim Steelers  
   Sonntag 16. Mai 2021 17:00 Uhr Bietigheim Steelers EC Kassel Huskies  
   Dienstag 18. Mai 2021 19:30 Uhr EC Kassel Huskies Bietigheim Steelers  
   Donnerstag 20. Mai 2021 19:30 Uhr Bietigheim Steelers EC Kassel Huskies  
   Samstag 22. Mai 2021 17:00 Uhr EC Kassel Huskies Bietigheim Steelers

 





EC Kassel Huskies – Nach Spielabsage der vierten Partie zwischen den Ravensburg Towerstars und den Kassel Huskies stehen die Huskies im Finale der Playoffs


 

Das vierte Spiel im Halbfinale der DEL2 Playoffs zwischen den Ravensburg Towerstars und den Kassel Huskies musste wegen eines positiven PCR bei den Ravensburg Towerstars abgesagt werden.

Die komplette Mannschaft der Ravensburger musste nach einer mündlichen Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne.

Somit wurde die Partie von der Ligagesellschaft am heutigen 9. Mai abgesagt.

Aufgrund des § 10, Absatz 9 der Spielordnung wird das Spiel für die Ravensburg Towerstars als 0:5 Niederlage gewertet.

Somit stehen nun die Kassel Huskies im Finale der Playoff Serie der DEL2 mit 3:1 Siegen und erwarten am kommenden Freitag entweder die Bietigheim Steelers oder den EHC Freiburg im ersten Playoff Spiel des Finales.

Ein großes Glück für die Huskies, denn ein Finalgegner wird alles geben, zumal der Gegner die Huskies sind.

Umso besser wenn man etwas ausgeruhter ist/ oder je nachdem noch mal Zeit hatte bestimmte Sachen zu trainieren.

Wir drücken den Huskies die Daumen und wünschen uns, dass die Jungs gut aufpassen, keine Infektion zu bekommen bis dahin, denn dann wäre der Traum ausgeträumt – wie man heute sehen konnte.

 





Matchpucks für Finaleinzug gesichert – Huskies besiegen Towerstars 7:3

 

Nur noch ein Sieg bis zum Finale! Die Kassel Huskies haben sich dank eines 7:3-Heimerfolgs im dritten Halbfinalspiel den ersten Matchpuck für das Playoff-Finale gesichert. In einer von beiden Seiten intensiv geführten Partie setzten die Nordhessen im Schlussdrittel dank ihrer körperlichen Überlegenheit durch und fuhren den zweiten Sieg in der „Best-of-Five“-Serie ein.

Personell traten die Nordhessen im Vergleich zu Spiel zwei leicht verändert an. Für den gesperrten Eric Valentin rückte Tim Lucca Krüger in den Kader. Lois Spitzner, der in Ravensburg noch verletzt raus musste, konnte dagegen glücklicherweise wieder mitwirken.

Den Schlittenhunden war von der ersten Minute anzumerken, dass sie eine Reaktion auf die bittere 1:4-Niederlage vor zwei Tagen geben wollten. Kaum wiederzuerkennen war die Mannschaft von Tim Kehler bereits im ersten Wechsel des Spiels. Und das Beste aus Kasseler Sicht: Die Huskies belohnten sich gleich. Eine Trivino-Hereingabe fälschte Lukas Laub regelkonform mit seinem Schlittschuh ins Ravensburger Tor ab. 33 Sekunden waren da gerade einmal gespielt. Die Towerstars brauchte eine Weile, um sich vom Kasseler Druck zu befreien, hatten dann aber durch Kozek und Henrion ihre ersten Gelegenheiten. Ansonsten bestimmten die Nordhessen weitestgehend die Partie gegen dezimierte Towerstars, die mit nur 13 Feldspielern anreisten.

Und wie schon in Durchgang eins kamen die Hausherren auch zum zweiten Drittel wie die Feuerwehr aus der Kabine. Nach nur zwölf Sekunden hatte Vinny Saponari freie Bahn, allerdings stand der Pfosten einer erneuten Huskies-Führung im Weg. Diese besorgte gut anderthalb Minuten später Ryan Olsen, der mit einem platzierten Handgelenksschuss Olafr Schmidt im Towerstars-Kasten keine Chance ließ. In einer intensiv geführten Partie versuchten es die Gäste immer wieder mit Kontern, während die Huskies an ihr druckvolles Angriffsspiel aus der Hauptrunde anknüpfen konnten. Jedoch markierte James Bettauer in der 28. Minute etwas aus dem Nichts den Ausgleich. Der Schuss des Deutsch-Kanadiers wurde dabei unhaltbar für Jerry Kuhn abgefälscht. Der musste kurz darauf seine ganze Klasse zeigen. In Unterzahl wollte der Kasseler Schlussmann eine Scheibe hinter dem Kasten stoppen, doch wurde der Puck von der Bande vor das Tor abgefälscht. Kuhn reagierte blitzschnell und parierte sehenswert gegen den einschussbereiten Bettauer. Gut vier Minuten vor Drittelende war er dann aber machtlos, als Henrion mit einem verdeckten Schuss die Gäste erstmals an diesem Abend in Führung brachte. Doch die Huskies hatten eine Antwort auf den Treffer. 29 Sekunden vor Drittelende beförderte Vinny Saponari die Scheibe per Bauerntrick vorbei an EVR-Goalie Schmidt.

Im Schlussdrittel war beiden Teams zunächst anzumerken, nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen. Desto mehr die Partie ließ, wurden aber die körperlichen Vorteile der Huskies sichtbar. Und dies nutzen sie per Doppelschlag. Zunächst traf Joel Keussen, dessen Scheibe Schmidt durch die Beine passieren lassen musste, dann nutze Philippe Cornet in Überzahl ein super Zuspiel von Saponari. Fortan ließen die Nordhessen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer sich den ersten Matchpuck für den Finaleinzug sichert. Und als Corey Trivino per Rebound sechs Minuten vor dem Ende und Ryon Moser ganze 22 Sekunden danach trafen war die Partie endgültig entschieden.

Somit können die Huskies am Sonntag den Einzug ins Playoff-Finale klar machen. Spiel vier der Halbfinale-Serie steigt dann ab 17 Uhr in Ravensburg. Wie gewohnt gibt es die Partie im Livestream auf www.sprade.tv.

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Huskies zu zahm -1:4 in Ravensburg – Schlittenhunde müssen Serienausgleich hinnehmen


Am Ende sollte es einfach nicht sein. Die Kassel Huskies haben das zweite Halbfinalspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 1:4 verloren. Vor allem die mangelnde Chancenverwertung verwehrte den Nordhessen die 2:0-Serieführung. Stattdessen glichen die Oberschwaben in eigener Halle aus.

Von Beginn an war zu merken, dass das Kasseler Spiel nicht so richtig lief. Bester Beleg dafür waren gleich X Überzahlsituationen, die die Mannschaft von Tim Kehler alleine im ersten Drittel ungenutzt ließen. In der 11. Minute zeigten die Gastgeber dann den Schlittenhunden, wie man ein Powerplay nutzt. David Zucker verwertete mit einem Schuss aus dem rechten Bullykreis zur Towerstars-Führung. Weitere Huskies-Chancen waren im ersten Drittel dagegen eher Mangelware.

Auch im zweiten Drittel setzte sich die Kasseler Harmlosigkeit fort. Die Huskies hatten zwar mehr von der Partie, konnte dieses leichte optische Übergewicht aber nicht in zählbares ummünzen. Viel zu oft scheiterten die Nordhessen am gut aufgelegten Olafr Schmidt. Beste Gelegenheiten wie durch Laub nach schönem Keussen-Querpass und bei einer Doppelchance in Überzahl von Cornet und Rutkowski ließen die Nordhessen ungenutzt. Und so kam es wie es kommen musste. Nach einem Fehler hinter dem eigenen Gehäuse stand EVR-Topscorer Czarnik goldrichtig und musste nur noch zum 2:0 einschieben (30.) Drei Minuten vor Drittelende konnte John Henrion dann sogar auf 3:0 erhöhen. Der US-Amerikaner zog aus vollem Lauf einfach mal ab und sein Schuss fand den Weg über den Innenpfosten ins Kasseler Tor.

Das Schlussdrittel lief in weiten Teilen wie die 40 Minuten zuvor. Allerdings konnten die Nordhessen den Druck weiter erhöhen gegen müdere Ravensburger, denen die kürzere Bank anzumerken war. Aber nach wie vor bestand das Problem, die Scheibe über die Linie zu bringen. Selbst wenn Towerstars-Schlussmann Schmidt schon geschlagen zu sein schien, schafften es die Huskies nicht die Scheibe im Tor unterzubringen. So wie während einer der vielen Überzahlgelegenheiten. In der 44. Minute fiel dann der langersehnte erste Kasseler Treffer. Kapitän Denis Shevyrin schlenzte die Scheibe in Überzahl in die Maschen. Die Huskies machten weiter Druck, der Erfolg blieb aber aus. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm Tim Kehler seinen Torhüter Jerry Kuhn zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was aber nicht zünden sollte. 47 Sekunden vor dem Ende machte Henrion ins verwaiste Tor den Deckel auf die Partie.

Spiel drei der Halbfinal-Serie steigt am kommenden Freitag (19:30 Uhr) in Kassel. Durch den Serienausgleich der Towerstars steht zudem auch fest, dass sich beide Teams am Sonntag zu Spiel vier in Oberschwaben wiedersehen.

 





EC Kassel Huskies – 5:2 Sieg im ersten Playoff Spiel gegen die Ravensburg Towerstars


Huskies starten ideal ins Halbfinale – 5:2-Heimsieg gegen Ravensburg

Kassel, 3. Mai 2021. Perfekter Start ins Halbfinale. Die Kassel Huskies haben sich dank eines 5:2-Heimerfolgs gegen die Ravensburg Towerstars die 1:0-Serienführung gesichert. Für die Nordhessen war es zudem der vierte Sieg im vierten Playoff-Spiel.

Der Start ins Spiel glückte den Nordhessen, die trotz sechs Tagen Pause gut in die Partie kamen. Nach anderthalb Minuten prüfte Lois Spitzner aus zentraler Position zum ersten Mal EVR-Goalie Olafr Schmidt. Bis zum Premieren-Treffer dieser Halbfinal-Serie dauerte es aber noch acht Minuten. Dann eroberte Corey Trivino die Scheibe in der Offensivzone, legte quer auf Vinny Saponari, der das Hartgummi unter die Latte knallte. Für Schmidt blieb keine Abwehrchance. Die Towerstars brauchten jedoch keine zwei Minuten für die Antwort. Andrew Kozek brachte den Puck vor das Tor, wo Yannick Drews ihn aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Auch im Mittelabschnitt gehörten die ersten Minuten den Gastgeber, die sich nach nur drei Minuten belohnten. Clarke Breitkreuz zog über die linke Seite vor den Kasten, scheiterte allerdings noch an Olafr Schmidt. Da aber Rückkehrer Lukas Laub goldrichtig stand und den Rebound verwertete, gingen die Schlittenhunde erneut in Führung. Doch wie schon im ersten Abschnitt folgte die Antwort der Gäste. In Überzahl verwertete Andrew Kozek einen Kuhn-Abpraller zum 2:2 (29.). Die Huskies antworteten mit einer Doppelchance für Ryan Olsen, der allerdings beide Mal am gut aufgelegten Schmidt scheiterte. In der 32. Minute versuchte es der Kanadier aus spitzem Winkel, vier Minuten später chippte er die Scheibe freistehend über den Kasten. Kurz nach der zweiten Olsen-Chance bot sich den Huskies die beste Gelegenheit des Drittels, als nach einem Cornet-Abschluss die Scheibe erst Zentimeter vor der Torlinie von einem Ravensburger Verteidiger geklärt werden konnte. Und auch Eric Valentin scheiterte zwei Minuten später am Ravensburger Torhüter. Da aber Clarke Breitkreuz im Nachsetzten den dritten Kasseler Treffer besorgte, gingen die Schlittenhunde mit einer Führung in den Schlussabschnitt.

Und dort zeigte die Mannschaft von Tim Kehler mal wieder ihre große Qualität eine Führung zu behaupten. Abschlüsse der Oberschwaben wurden von der gut aufgelegten Defensive entschärft oder fanden im starken Jerry Kuhn ihren Meister. Die größte Kasseler Chance dieser Phase vergaben Valentin, Laub und Schmidpeter bei einem drei-auf-eins-Konter. Da aber die Towerstars auch ihre wenigen weiteren Chancen, wie bei zwei Abschlüssen von Henrion und Hospelt, ungenutzt ließen sorgten die Huskies gut sechs Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Troy Rutkowski nahm die Scheibe im vollen Lauf mit, tanzte seinen Gegenspieler aus und ließ mit einem platzierten Handgelenksschuss Towerstars-Goalie Schmidt keine Abwehrchance. Und spätestens nach Derek Dingers 5:2 ins verwaiste Ravensburger Tor kam kein Zweifel mehr auf am ersten Huskies-Sieg in diesem Halbfinale.

Für die Schlittenhunde war es somit der ideale Start in die „Best-of-Five“-Serie. Spiel 2 steigt dann am Mittwoch ab 19:00 Uhr in Ravensburg. Wie gewohnt gibt es die Partie im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).

EC Kassel Huskies






Wie in 2016 – Huskies treffen im Playoff-Halbfinale auf die Ravensburg Towerstars


Kassel, 1. Mai, 2021. Den Falken folgt der amtierende Meister. Im Halbfinale der diesjährigen DEL2-Playoffs treffen die Kassel Huskies auf die Ravensburg Towerstars. Nach dem Sweep im Viertelfinale gegen die Heilbronner Falken wartet auf die Huskies nun der DEL2-Meister aus 2019. Denn der setzte sich in vier Spielen gegen die zweitplatzierten Tölzer Löwen durch.

Wir werfen vor der „Best-of-Five“-Serie einen Blick auf das Duell Huskies gegen Towerstars:
Die Historie

Kassel gegen Ravensburg – so hieß es auch im März 2016. Beide Clubs trafen sich damals wie heute im Playoff-Halbfinale. Bislang war dies die die einzige Begegnung beider Clubs in den Playoffs. Die Huskies traten damals als schlechter platzierte Mannschaft an, konnten sich aber direkt in Spiel eins durch einen Auswärtssieg den Heimvorteil sichern. In einer anschließend von klaren Heimsiegen geprägten Playoff-Serie setzten sich die Schlittenhunde somit in sechs Spielen durch. Nur wenige Tage später sicherten sich die Huskies mit einem Final-Sweep die DEL2-Meisterschaft. Aus nordhessischer Sicht also kein schlechtes Omen erneut im Halbfinale auf die Oberschwaben zu treffen.

Die Hauptrunde
Das Sommer-Motto der Ravensburg Towerstars hieß „Back to the Roots”. Denn der EVR holten einen Großteil der Meistermannschaft von 2019 nach Oberschwaben zurück. So kehrten unter anderem mit Jonas Langmann, Mathieu Pompei und Robbie Czarnik drei Garanten des Titels zurück. Anknüpfen an die starken Leistungen der Meistersaison konnte das Team aber nicht. Zwar starteten die Towerstars gut in die Saison und waren bis zum 15. Spieltag Tabellenführe, dann folgte allerdings ein kleiner Absturz. Bis zum Ende der Hauptrunde rangierte die Oberschwaben zwar stets auf einem Playoff-Platz, durch die vor allem spielerisch unzureichenden Leistungen musste aber dennoch Trainer Rich Chernomaz gehen. Für ihn übernahm der vorherige Co Marc Vorderbrüggen.
„Am Anfang der Saison hatte sicherlich jeder die Towerstars als Titelanwärter auf dem Zettel“, so Huskies-Trainer Tim Kehler. „Sie haben einige Leistungsträger der Meistermannschaft zurückgeholt und dazu mit DEL-Veteranen wie Kai Hospelt verstärkt. Ravensburg konnte über die Saison hinweg nicht ihre Leistungen abrufen, haben aber jetzt gezeigt welche Qualität im Kader steckt.“

Die Hauptrunden-Duelle
Vier Spiele, vier Siege: So lautet die Hauptrundenbilanz aus nordhessischer Sicht. Dabei waren die ersten drei Duelle beider Clubs stets umkämpft. Zweimal setzten sich die Huskies mit 4:2 durch, einmal mit 5:3. Einzig der 5:1-Heimerfolg Mitte März sprach eine etwas deutlichere Sprache. Huskies-Trainer Tim Kehler war mit den Leistungen seiner Mannschaft in diesen Spielen sehr zufrieden. „Wir hatten natürlich viel Erfolg in den Hauptrundenspielen gegen Ravensburg. Wir waren stets bereits und haben in allen Partien ein richtig starkes Spiel gespielt.“

Die Schlüsselspieler

  • Olafr Schmidt
    Der Deutsch-Kanadier bekam von Trainer Vorderbrüggen in den Playoffs den Vorzug vor Jonas Langmann, mit denen die Towerstars noch 2019 die Meisterschaft holten. Schmidt zahlte
    das Vertrauen in den ersten vier Playoff-Spielen zurück. Beleg dafür ist seine starke Fangquote von über 91%.
  • John Henrion
    Vier Spiele, neun Punkte. Dies ist die Bilanz des Ravensburger Playoff-Topscorers John Henrion. Der US-Amerikaner hat bislang in jeder Playoff-Partie gepunktet, in Spiel eins und vier sogar dreifach. Und auch gegen die Huskies war er in zwei von drei Spielen erfolgreich.
  • Joshua Samanski
    Er ist der Shootingstar der diesjährigen Playoffs. Mit sechs Punkten, darunter vier Toren, ist Joshua Samanski der zweitbeste Scorer seines Teams. Der 19-jährige, für den ist die erste Saison im Profi-Eishockey ist, überzeugt in einer Reihe mit Veteran Kai Hospelt und John Henrion.

 

Die Lage im Huskies-Rudel
Eine Woche Pause haben die Huskies vor dem Halbfinale gegen die Towerstars. Durch den Sweep gegen die Heilbronner Falken war also etwas mehr Zeit für die Vorbereitung auf den kommenden Gegner. „Wir sind bereit!“, drückt Tim Kehler die Stimmungslage innerhalb der Mannschaft aus. „Wir hatten eine gute Trainingswoche und haben uns intensiv auf den Gegner vorbereitet.“

 


Dran denken und die ungewöhnlichen Zeiten notieren:

 

Halbfinale:

vs.          

   Montag 3. Mai 2021 19:30 Uhr EC Kassel Huskies Ravensburg Towerstars  
   Mittwoch 5. Mai 2021 19:00 Uhr Ravensburg Towerstars EC Kassel Huskies  
   Freitag 7. Mai 2021 19:30 Uhr EC Kassel Huskies Ravensburg Towerstars  
   Sonntag 9. Mai 2021* 17:00 Uhr Ravensburg Towerstars EC Kassel Huskies  
   Dienstag 11. Mai 2021* 19:30 Uhr EC Kassel Huskies Ravensburg Towerstars  

 





EC Kassel Huskies – Nach einem 9:6 Sieg stehen die Huskies frühzeitig im Playoff Halbfinale

 

Kassel, 26. April 2021. Dritter Sieg im dritten Spiel! Die Kassel Huskies haben dank eines 9:6- Heimerfolgs gegen die Heilbronner Falken das Playoff-Halbfinale erreicht. In einer turbulenten Partie fiel die Entscheidung dabei erst in der 55. Minute. Einen feinen Querpass von Philippe Cornet verwertete Ryan Olsen am langen Pfosten zum 7:6 aus Huskies-Sicht. Da kurz darauf auch Oliver Granz per Schlenzer von der blauen Linie und wiederum Olsen ins verwaiste Falken[1]Tor trafen, war der Halbfinaleinzug der Schlittenhunde perfekt. Aber der Reihe nach. Wie schon in Spiel zwei kamen die Nordhessen gut aus der Kabine und gingen prompt in Führung. Troy Rutkowski hatte bei seinem Versuch aber auch Glück, dass ihn Gervais unhaltbar abfälschte (2.).

In der 10. Minuten konnten die Hausherren dann verdient erhöhen. Paul Kranz traf aus kurzer Distanz per Rebound. Die Falken kamen aber sofort zurück. Nur rund eine Minute nach Kranz 2:0 markierte Dylan Wruck den ersten Treffer der Gäste. In einem torreichen ersten Drittel fanden die Huskies aber eine Antwort darauf. Und zwar gleich doppelt in Person von Ryon Moser. Erst bekam der Deutsch-Kanadier zu viel Platz von der Heilbronner Hintermannschaft, dann war er nach einem Cornet-Versuch per Bauerntrick erfolgreich. Da aber Wurck elf Sekunden vor Drittelende erneut treffen konnte, ging es mit einem 4:2 aus Huskies-Sicht in die erste Pause.

Diese ließ dann etwas auf sich warten, da sich nach Ende des Drittels Falke Michael Knaub Huskies-Kapitän Denis Shevyrin schnappte und zum Faustkampf bat. Für Knaub war nach dieser Aktion die Partie vorzeitig beendet, da der Stürmer während der Auseinandersetzung seine Handschuhe auszog. Das zweite Drittel hatte dann nicht mehr das hohe Tempo vom ersten Abschnitt. An Toren fehlte es dem Mitteldrittel aber auch nicht. Für die Huskies trafen Tim Lucca Krüger mit seinem ersten Profi-Playoff-Tor und Ryon Moser mit sattem Schuss zum Hattrick. Getrennt wurden diese Szenen von einem Doppelstreich der Unterländer. Beim Tor von Gervais konnte Jerry Kuhn nicht viel machen, Simon Thiel überwand den Kasseler Schlussmann in der 35. Minute dann per Rückhand aus spitzem Winkel. Für den Schlussabschnitt war als Spannung vorprogrammiert.

Und diese erhöhte sich nach gut zehn Minuten. Denn mit zwei sehenswerten Toren glich Falke Yannik Valenti die Partie aus. Erst war der Sohn von Huskies-Legende Sven in Überzahl erfolgreich, dann ließ er Kuhn mit einem platzierten Handgelenksschuss keine Chance. Doch die Huskies hatten ihre Antwort in Person von Olsen und Granz. Für das Team von Tim Kehler steht nach einen freien Tag die Vorbereitung auf das am Sonntag beginnende Playoff-Halbfinale an. Wer dann der Gegner der Schlittenhunde ist wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Im ganz besonderen Fall sogar erst am Samstagabend.

 

OC von den EC Kassel Huskies




Kantersieg in Heilbronn bringt 2:0-Serienführung


Heilbronn, 24. April 2021. Die Kassel Huskies marschieren Richtung Playoff-Halbfinale! Dank eines ungefährdeten 8:2-Kantersiegs in Heilbronn sicherte sich das Team von Trainer Tim Kehler die 2:0- Führung in der „Best-of-Five“-Serie gegen die Falken.

Anders als beim ersten Aufeinandertreffen in Kassel waren die Schlittenhunde von Beginn an voll da.
Ab dem ersten Bully zeigten die Nordhessen das Gesicht der letzten zehn Minuten vom donnerstägigen Duell. Und die Huskies belohnten sich auch. Nachdem Oliver Granz mit dem ersten Abschluss noch an der Latte scheiterte, machte es wenige Momente Ryan Olsen besser. Ein Zuspiel von Ryon Moser verwertete der Kanadier mit einem satten Handgelenksschuss in den Winkel. Die Führung hielt allerdings nicht lange, denn die Falken glichen mit der der ersten Chance aus. Nach gewonnenem Offensiv-Bully landete die Scheibe bei Simon Thiel, der Jerry Kuhn aus kurzer Distanz überwinden konnte. Die Antwort der Huskies folgte aber prompt. Philippe Cornet fälschte einen Olsen-Schuss zur erneuten Kasseler Führung ab. Im ersten Powerplay des Abends fiel dann das 3:1. Erst traf Olsen nur die Latte, doch den Rebound drückte Clarke Breitkreuz über die Linie. Vier Minuten vor Drittelende markierte dann Corey Trivino nach traumhaften Spitzner Querpass das 4:1.

Im zweiten Drittel nahmen die Huskies etwas den Fuß vom Gas, ohne dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Bedingt dadurch kamen die Falken aber besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Gelegenheiten. In der 30. Minute konnte das Team von Bill Stewart dann auch auf 2:4 verkürzen. Einen Nichols-Abschluss konnte Kuhn noch parieren, den Abpraller bugsierte Reisz ins Tor. Die Huskies legten daraufhin wieder eine Schippe drauf und stellten den alten Abstand wieder her. Philippe Cornet verwertete seinen eigenen Rebound. Kurz darauf sorgte Paul Kranz für den schönsten Treffer des
Abends. Der Youngster setzte sich über die rechte Seite durch und schloss trocken in den Winkel zum 6:2 ab.

Im Schlussdrittel verflachte das Spiel dann von Minute zu Minute. Das Team von Tim Kehler kontrollierte die Partie und schonte ein wenig die Kräfte für das dritte Duell am Montag. Allerdings ohne dabei für offensive Akzente zu verzichten. In Person von Marc Schmidpeter sorgten sie dann auch für den 8:2-Endstand. Denn der großgewachsene Stürmer traf erst per Konter in Unterzahl, ehe er später ein Geschenk von Falken-Goalie Tiefensee dankend annahm.

Die Kassel Huskies haben sich durch den 8:2-Kantersieg in Heilbronn die 2:0-Führung in der Viertelfinalserie gesichert. Am Montag (ab 19:30 Uhr) können die Schlittenhunde somit den Einzug ins Playoff-Halbfinale vorzeitig klarmachen.

EC Kassel Huskies





Ihr seid absolute Spitze -Huskies drehen ein 0:4 in ein 6:4 um


Kassel, 22. April 2021. Huskies geben niemals auf! Was war das für ein Auftakt in die Playoffs 2021.

In  einer dramatischen Partie drehten die Kassel Huskies einen 0:4-Rückstand in einen 6:4-Erfolg gegen die Heilbronner Falken. Das Team von Trainer Tim Kehler sicherte sich damit auch die 1:0 Serienführung.

Dabei sah es für fast 50 Minuten nicht nach einem Kasseler Auftaktsieg aus. Die Huskies zeigten die schlechtesten zwei Drittel der Saison, wirkten behäbig und nervös. Bestes Beispiel dafür war gleich die erste Aktion des Spiels. Nur sieben Sekunden war die Partie alt, da traf Justin Kirsch zum 0:1. Der Deutsch-Kanadier schnappte sich die Scheibe von der Kasseler Hintermannschaft und verlud Jerry Kuhn durch die Beine. Damit aber nicht genug. 10 Minuten später schaltete sich Falken-Verteidiger Jan Pavlu mit in die Offensive ein, wurde am zweiten Pfosten mustergültig bedient und schob zum zweiten Heilbronner Treffer ein. 82 Sekunden vor Drittelende erhöhte Simon Thiel in Überzahl auf 3:0 aus Gäste-Sicht.

Die Huskies waren in diesem ersten Drittel nicht wiederzuerkennen. Nichts war zu sehen von der spielerischen Klasse und der Dominanz der Hauptrunde. Auch im zweiten Drittel setzten sich diese Leistung fort. Wenn die Schlittenhunde einmal vor das gegnerische Tor kamen, fehlten ihnen stets die Genauigkeit und die Kaltschnäuzigkeit. Nachdem Wruck in der 25. Minute sogar auf 0:4 stellte glaubten wohl auch die treusten Huskies-Anhänger nicht mehr an eine Wende.

Aber die Nordhessen zeigten Moral – und wie! Zwar dauerte es bis zur 49. Spielminute, bis die Jungs von Tim Kehler in den Playoffs ankamen, dann aber umso mehr. Eric Valentin eröffnete die Aufholjagd mit einer feinen Einzelaktion. Nur 19 Sekunden später verwertete Oliver Granz einen Rebound zum 2:4.

Die Huskies waren wieder da! Wiederum nur 29 Sekunden später klingelte es erneut im Heilbronner Kasten. Marco Müller knallte die Scheibe aus vollem Lauf ins lange Eck. Kurz darauf fiel dann sogar der Ausgleich. Joel Keussen führte die Scheibe fast durch das gesamte Angriffsdrittel, ließ mehrere Falken aussteigen und drückte das Hartgummi schließlich per Bauerntrick über die Linie. Die Huskies glichen
die Partie in weniger als drei Minuten aus. Doch damit nicht genug. Nach starker Vorarbeit von Philippe Cornet, der den Puck reaktionsschnell im Drittel halten konnte, tauchte Ryon Moser frei vor dem Gäste Tor auf. Der Deutsch-Kanadier ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und traf zum 5:4 (55.). Man stelle sich nur vor was in diesem Moment in einer vollen Kasseler Eissporthalle los gewesen wäre. Drei Minuten vor dem Ende setzte Lois Spitzner dann den Deckel auf die Partie. Der Husky mit der Rückennummer 18 zog aus dem rechten Halbfeld einfach mal ab. Über Falken-Goalie Tiefensee und den Innenpfosten fand das Hartgummi den Weg über die Torlinie.

Dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt was den Eishockeysport ausmacht! Nach 48. Minuten hätte wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die Kassel Huskies gesetzt. Doch die Schlittenhunde bewiesen Moral und zeigten in einer unglaublichen Schlussoffensive welch Qualität und Charakter sie in ihrer Mannschaft haben.

Weiter geht die Serie am Samstag. Dann treffen beide Teams zu Spiel zwei ab 17 Uhr in Heilbronn aufeinander.

 





Die Kassel Huskies gratulieren Michael Christ zum 600. Spiel in blau-weiß


Kassel, 22. April 2016.

600 Spiele für einen Verein sind ein Meilenstein, den nicht viele Akteure erreichen. In der langen Historie des Kasseler Eishockeys haben dies bislang nur Sven Valenti und Manuel Klinge erreicht. Heute Abend erhalten die beiden Zuwachs zu ihrem elitären Club. Denn dann absolviert auch Michael Christ sein 600. Spiel in blau-weiß.

Christ, Ende März 1989 in Kassel geboren, stand das erste Mal mit 5 Jahren in der Kasseler Aue auf Kufen. Ein Jahr später meldeten seine Eltern ihn bei der EJK an – der Beginn einer beachtlichen Karriere. Nach insgesamt neun Jahren im Kasseler Nachwuchs wechselte der quirlige Stürmer in die Talentschmiede der Adler Mannheim. Drei Jahre ging Christ für die Jungadler aufs Eis und spielte parallel auch in der deutschen U17-U19 Nationalmannschaft.

2007 zog es ihn zurück zu seinem Heimatverein. Michi, wie er von Fans und Mitspielern genannt wird, konnte sich unter Trainer Richer vermehrt durchsetzen und avancierte zum Stammspieler. Gleich in seiner ersten Profi-Saison gewann der Kasseläner die Zweitligameisterschaft und stieg mit den Huskies in die DEL auf. Nach zwei weiteren Jahren in blau-weiß folgte im Sommer 2010 mit dem DEL-Aus der Huskies auch der Abschied von Michi aus seiner Heimat. Er heuerte bei den Eispiraten Crimmitschau an, für die Christ zuvor auch als Förderlizenzspieler auflief. Doch nach nur einer Saison in Westsachsen kam der Linksschütze wieder zurück in die Heimat. Nach drei erfolgreichen Jahren in der Oberliga stieg Christ 2014 mit den Huskies in die DEL2 auf.

Für Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs war er zusammen mit den anderen „Kasseler Jungs“ stets ein Grundpfeiler in der Kaderplanung. „Michi ist ein absoluter Führungsspieler und Leader auf dem Eis. Er ist ein Kämpfer, der nie aufgibt und immer alles für seinen Club gibt“, beschreibt ihn Gibbs. „Ich gratuliere ihm zu 600 Spielen für die Huskies. Diese Zahl drückt einmal mehr seine Verbundenheit zum Kasseler Eishockey aus.“

In den vergangenen Jahren übernahm Christ mehr und mehr Verantwortung auf dem Eis und in der Kabine. Seit über sechs Jahren trägt er daher auch das „A“ für den Assistenzkapitän auf der Brust. Diese Eigenschaften schätzt auch sein aktueller Trainer Tim Kehler. „600 Spiele für einen Club sind eine unglaubliche Leistung. Die Kassel Huskies haben in den vergangenen 14 Jahren einige Höhen und Tiefen, verschiedene Liegen, Trainer und Spieler gehabt. Die Konstante dabei ist Michi Christ“, honoriert der Huskies-Trainer Christs Leistungen. „Er ist von einem jungen, kraftvollen Spieler zu einem erfahrenen Leader in unserer Kabine geworden. Michi hat sein Spiel über die Jahre angepasst und ist aktuell einer der besten Checking-Spieler sowie ein exzellenter Unterzahlspieler. Doch das wichtigste ist, dass er ein Vorbild für alle unsere jüngeren Spieler ist, der ihnen zeigt wie man Arbeitet und was es braucht, um ein Champion zu sein. Herzlichen Glückwunsch Michi.”

Christ ist aber nicht nur in der Kabine der Huskies ein gefragter Mann. Denn auch bei den Fans ist Michi sehr beliebt. Sein Trikot mit der Nummer 13, die er in Anlehnung an Mike Millar trägt, ist seit Jahren ein Renner bei den blau-weißen Anhängern. Die hätten „ihren“ Michi sicherlich auch gerne zu seinem 600. Spiel für die Huskies in der Eissporthalle gratuliert. Nur leider ist dies aktuell nicht möglich.
Der Jubilar sagt selbst zu seiner blau-weißen Karriere: „Für mich persönlich ist es natürlich etwas besonders sich als Eigengewächs in diese Liste einzutragen. Und das dazu bei einem Traditionsclub mit unheimlich viel Geschichte. Damit habe ich mich zwar vorher nie mit beschäftigt, freut mich aber unheimlich. Ich war früher Fan und habe selbst den Großen wie Mike Millar zugejubelt. Dann habe ich schon den Weg als Profi-Sportler gesucht, aber nie gedacht, dass ich einen Großteil meiner Karriere in Kassel verbringe. Dazu habe ich drei Meisterschaften feiern dürfen, was nicht viele Spieler erreichen.“ Der vierte Titel könnte für Christ und die Huskies am Ende der Saison warten. Dann könnte Michi Christ auch zum zweiten Mal nach 2008 mit seinen Huskies in die DEL aufsteigen.

 

 





Kassel Huskies präsentieren Playoff-Trikot und rufen Aktion „We put our Heart in your Hands“ ins Leben


Kassel, 18. April, 2021. Die DEL2-Playoffs 2021 werden sicherlich etwas ganz Besonderes!

Denn zum einen ist seit vielen Jahren wieder der Aufstieg in die DEL möglich, zum anderen hat die Corona-
Pandemie nach wie vor ihre Auswirkungen auf die beste Zeit des Eishockey-Jahres.

Eins darf dabei aber nicht fehlen: Ein Huskies-Playoff-Trikot!
Das in klassischem blau und weiß gehaltene Jersey werden die Jungs von Trainer Tim Kehler bei allen Playoff-Heimspielen in der Kasseler Eissporthalle tragen. Besonderes Merkmal: Das neue Trikot,
welches von Huskies-Betreuer Patric Hartung entworfen wurde, besteht aus einem Pattern an über 1.500 Huskies-Logos. Dazu ist das Trikot auch mit dem Schriftzug Playoffs 2021 versehen. Auf der
Rückseite findet sie wie gewohnt der Huskies-Slogan „Im Herzen ein Husky“.

Huskies rufen Aktion „We put our Heart in your Hands” ins Leben
Einen besonderen Platz auf dem neuen Playoff-Trikot hat ein Patch auf der Brust. Darauf steht „We put our Heart in your Hands“ (zu Deutsch: „Wir legen unser Herz in eure Hände“). Mit dieser Aktion
möchte die Kassel Huskies-Familie allen Helfern der Corona-Pandemie ihren Dank aussprechen. Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs bat seine kanadische Enkelin Bianca Corbo (11 Jahre) für diese
Aktion ein Logo zu entwerfen, welches Dank der finalen Hilfe von Milan Soremski entstand. Dazu wurde der Slogan „We put our Heart in your Hands” erschaffen. „Uns ist es wichtig in dieser
besonderen Zeit nicht nur an Eishockey zu denken, sondern auch an die vielen Helfer und die vielen Betroffenen der Pandemie. Alle Helfer leisten alle eine unglaubliche wichtige Aufgabe“, so der Huskies-
Geschäftsführer. Der Dank der Schlittenhunde gilt auch dem Partner „Männersache Fritzlar“, der die Patches hergestellt hat. Das Logo der Aktion wird dabei nicht nur auf den Playoff-Trikots der Schlittenhunde abgebildet sein. Denn zusammen mit dem Merchandising-Partner Diez Conzept haben die Huskies auch eine eigene Playoff-Kollektion erschaffen, wo der Slogan jeweils seinen festen Platz hat. Dazu ziert die
Kollektion das Motto der diesjährigen Playoffs für die Huskies: „Mission DEL“.

Mit dem Erwerb eines Playoff-Trikots und einem Teil der neuen Kollektion kann jeder Huskies-Fan seine Unterstützung für die Mannschaft zeigen und gleichzeitig auch etwas Gutes tun. Denn einen Teil
des Mehrerlöses aus dem Verkauf der Playoff-Trikots und Fanartikel werden nach der Saison von den Huskies und der Diez Conzept GmbH an einen guten Zweck gespendet.
Da Gibbs Enkelin Bianca ein großer Tier- und Pferde-Freund ist, wünscht sie sich sehr, dass ein Teil der Mehrerlöse auch an Tiere in Not gespendet wird. Den restlichen Teil werden die Huskies und Diez
Conzept zu Gunsten der Corona-Ersthelfer spenden. „Während dieser Pandemie müssen wir zusammenhalten, denn nur gemeinsam können wir diese überstehen“, erklärt Joe Gibbs. „Daher ist es
uns wichtig auch etwas zurückzugeben und uns bei allen Helfern zu bedanken. Vor allem der Einsatz der Corona-Ersthelfer, die sich für die Gesellschaft einer lebensgefährlichen Herausforderung stellen,
verdient unser aller Wertschätzung.“

Die Playoff-Trikots sowie die Playoff-Kollektion sind ab sofort im Huskies-Onlineshop unter www.huskies.diwete.de erhältlich.

EC Kassel Huskies





DEL2-Ehrungen für Troy Rutkowski und Tim Kehler


Kassel, 18. April, 2021. Besondere Ehre für zwei Huskies: Sowohl Troy Rutkowski als auch Tim Kehler wurden von der DEL2 am gestrigen Samstagabend auf ihren Positionen ausgezeichnet.

Troy Rutkowski sicherte sich die Auszeichnung zum „Verteidiger des Jahres der DEL2.“ Der 28-jährige Kanadier war nach der abgelaufenen Hauptrunde der punktbeste Defender (53 Punkte in 47 Spielen)
und wies mit +39 die zweitbeste Plus/Minus-Statistik der gesamten Liga auf. Der vor der Saison aus Linz gekommene Verteidiger fügte sich nahtlos in die Mannschaft ein und war stets eine Stürze im
Kasseler Spiel. Mit seinen 53 Punkten (13 Tore, 40 Vorlagen) war er außerdem Top-Scorer der Huskies.

Tim Kehler wurde von der Liga zum „Trainer des Jahres der DEL2“ ausgezeichnet. In seinem dritten Jahr bei den Schlittenhunden führte der 49-Jährige seine Mannschaft souverän zur Hauptrundenmeisterschaft. Ganze 20 Punkte (bei einem Spiel weniger) betrug der Vorsprung der Huskies auf die zweitplatzierten Tölzer Löwen. Wäre die Hauptrunde nicht vorzeitig abgebrochen hätte
die Kehler-Truppe wohl sicherlich auch den Punkterekord der DEL2 geknackt.

Neben Kehler und Rutkowski standen auch Joel Keussen (Verteidiger) und Jerry Kuhn (Torhüter) in den Top 3 ihrer Position. Keussen spielte eine starke Saison mit 33 Punkten in 41 Spielen und einer
herausragenden Plus/Minus-Statistik von +38. Jerry Kuhn absolvierte ebenfalls eine überragende Saison und führte nach der Hauptrunde mit einer Fangquote von 93,16% und einem Gegentorschnitt
von 1,99 fast alle individuellen Statistiken der Torhüter an, musste sich aber dem Tölzer Franzreb geschlagen geben.

Für den Gewinn der DEL2-Hauptrunde 2020/21 wurden die Kassel Huskies ebenfalls ausgezeichnet. Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs nahm die Ehrung während des Online-Live-Events der DEL2
entgegen. An der Abstimmung nahmen alle Trainer und Kapitäne der DEL2-Clubs, sowie das Fachmagazin Eishockey News, der Live-Stream Anbieter SpradeTV und die Ligagesellschaft teil.

Die Kassel Huskies gratulieren beiden Gewinnern und wünschen der gesamten Mannschaft viel Erfolg in den Playoffs 2021.

EC Kassel Huskies





DEL2-Playoffs starten am 22. April – Clubs verständigen sich auf intensive Teststrategie


Kassel, 13. April, 2021. Die Planungen für die Playoffs stehen: Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) startet zwei Tage später als vorgesehen sowie mit einer Aufteilung der Viertelfinal-Begegnungen und im „Best-of-Five“-Modus in die bevorstehenden Playoffs.

Darauf verständigten sich die acht qualifizierten Clubs in mehreren Gesprächen. Die Viertelfinal-Serie der Kassel Huskies gegen die Heilbronner Falken, sowie das Duell Bad Tölz gegen Ravensburg, startet am Donnerstag, 22. April. DieSpiele zwischen Freiburg und Kaufbeuren sowie Bietigheim gegen Frankfurt beginnen am Freitag, 23.  April. Die Begegnungen finden jeweils im Zwei-Tages-Rhythmus statt.

Gleichzeitig haben die Clubs einer intensiven Teststrategie während des Wettbewerbes zugestimmt. Diese sieht eine erneute Initialtestung mit zwei PCR-Tests im Vorfeld des Playoff-Viertelfinales vor. Zudem werden regelmäßige PCR-Tests im Drei-Tages-Rhythmus sowie ergänzende Schnelltests an Spieltagen durchgeführt.
René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Wir freuen uns auf die anstehenden Playoffs, wenngleich wir uns im Vorfeld ein entspannteres Umfeld für die entscheidenden Runden gewünscht hätten.
Allerdings legen wir neben dem Sport höchsten Wert auf den Schutz der Gesundheit unserer Aktiven und haben Vorkehrungen getroffen, die uns hoffentlich ermöglichen, die gesamten Playoffs spielen und sportlich entscheiden zu können.“

Im Falle einer notwendigen Quarantäne-Maßnahme einer Mannschaft und damit einem möglicherweise Nicht-Antreten mit ausreichender Spielerzahl von neun Feldspielern und einem
Torhüter, kommt es gemäß der Spielordnung zu einer Spielwertung zugunsten des anderen Teams. Da alle Playoff-Runden im „Best-of-Five“-Modus durchgeführt werden, reichen drei Siege aus, um sich für die jeweils nächste Runde zu qualifizieren.

Die finalen Regularien werden in dieser Woche erstellt und verschriftlicht und dann den Clubs zur Verfügung gestellt. Zudem werden diese auf der DEL2-Website im Bereich des Regelwerks
veröffentlicht. Die Anspielzeiten der Partien sind ab Mittwoch auf der DEL2- und Huskies-Website einsehbar.
Am Montag, 19. April findet um 11 Uhr eine virtuelle Pressekonferenz zum Auftakt in die Playoffs statt.

Eine Einladung dazu erfolgt Ende der Woche separat.

Termine der Viertelfinal-Partien:


EC Kassel Huskies vs. Heilbronner Falken:
22.04. / 24.04. / 26.04. / 28.04.* / 30.04.*


Tölzer Löwen vs. Ravensburg Towerstars:
22.04. / 24.04. / 26.04. / 28.04.* / 30.04.*


EHC Freiburg vs. ESV Kaufbeuren:
23.04. / 25.04. / 27.04. / 29.04.* / 01.05.*


Bietigheim Steelers vs. Löwen Frankfurt:
23.04. / 25.04. / 27.04. / 29.04.* / 01.05.*


Weitere Termine:

Halbfinale: 02.05. / 04.05. / 07.05. / 09.05.* / 11.05.*

Finale: 14.05. / 16.05. / 18.05. / 20.05.* / 22.05.*

*falls nötig

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Der Hessische Rundfunk und die Kassel Huskies präsentieren das Doku-Serien Highlight zum Aufstiegskampf in der DEL2 – „Es kann nur einen geben!“


Kassel, 11. April, 2021. Pünktlich zum baldigen Start der Eishockey-Playoffs zeigt der Hessische Rundfunk seine aufwendig produzierte Doku-Serie „Es kann nur einen geben!“.

In vier Folgen erleben die Zuschauer eindrucksvoll und hautnah wie die beiden alten Rivalen Kassel Huskies und Löwen Frankfurt erbittert um die Rückkehr in die erste Liga kämpfen.

Die ersten beiden Folgen der Serie werden ab Freitag, 16. April 2021 in der ARD/hr-Mediathek und am Mittwoch, 21. April 2021 um 21:45 Uhr im hr fernsehen zu sehen sein.
Die dritte und vierte Folge erscheint dann zeitnah nach dem Ende der Playoffs. Die Sendelänge pro Folge beträgt zwischen 20 und 25 Minuten.

Hautnah beim Aufstiegskampf dabei
Die Serie nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer direkt mit in das Innenleben beider Traditionsklubs. Keine Kabinentür bleibt verschlossen. Die Filmemacher sind dabei, wenn sich die Frankfurter Spieler nach einer derben Klatsche in Kassel ordentlich zoffen und der Klub nur wenige Stunden später den Trainer entlässt. Sie begleiten einen Kasseler Spieler zum Zahnarzt, weil ein Puck ihm die Schneidezähne ausgeschlagen hat und erleben direkt mit wie beide Klubchefs aufgrund der Coronakrise gegen die Pleite kämpfen. Mit ungewissem Ausgang.

 

„Wer die Serie guckt, wird den Kabinenschweiß riechen“, verspricht Autor Sebastian Rieth, der die Idee  dazu hatte. „Beide Klubs haben uns alles möglich gemacht. Der Einblick in das Innenleben der Mannschaften ist einmalig, brutal ehrlich und unfassbar intim. Es gab keine Tabus.“ In den Kabinen beider Mannschaften wurden feste Kameras installiert, Spieler und Trainer bekamen während der Spiele kleine Ansteck-Mikrofone, insgesamt sammelte das Team über 200 Stunden Bildmaterial. „Es geht dabei auch um die menschlichen Dinge im Profi-Business“, sagt Autor Patrick Stricker. „Was macht die Coronakrise mit den Spielern? Und wo bleibt die Freizeit, wenn alle zwei Tage gespielt wird?“ Die Antworten gibt die Dokuserie.

Die Inhalte:

Folge 01: Hate and Dreams
Die erste Folge behandelt die große Hassliebe, die beide Klubs und deren Fans verbindet. Seit Jahrzehnten ist die Abneigung zwischen Kassel und Frankfurt, zwischen Nord- und Südhessen
gewachsen. Es gab legendäre Duelle, handfeste Schlägereien. In dieser Saison spitzt sich das Duell der Rivalen zu: beiden wollen in die DEL aufsteigen – aber nur der Meister der zweiten Liga darf! Derek Dinger, in Kassel geboren, erzählt bei einem Spaziergang im Schnee, was eine Rückkehr ins Eishockey- Oberhaus für die Region bedeuten würde. So ziemlich alles! In Frankfurt will Leon Hüttl, als Junioren- Nationalspieler, dem traditionsreichen Standort zurück ins Rampenlicht verhelfen. 2004 wurde Frankfurt Deutscher Meister – sechs Jahre später gingen beide Klubs dann pleite und mussten im Amateurbereich ganz unten neu anfangen. In diesem Jahr können sie nach langer Zeit endlich wieder zurück in die erste Liga – ein Traum, vor allem für die Fans. Die dürfen allerdings nicht mit in der Halle sein, fiebern zu Hause auf dem Sofa mit. Frankfurts Stadionsprecher Rüdiger Storch ist in der Halle ganz schön einsam. Nachdem die Saison für Kassel wie am Schnürchen verläuft, steckt Frankfurt tief in der Krise. Nach einer historischen 0:7-Pleite in Kassel fallen derbe Sprüche. Trainer Olli Salo ist angezählt.


Folge 02: Der Rauswurf
Die Löwen entlassen am Tag nach der bitteren Pleite ihren Trainer. Die Doku ist hautnah mit dabei. Auch, als Kassels Joel Keussen zum Zahnarzt muss, weil ihm ein Puck die Schneidezähne
ausgeschlagen hat. In Frankfurt kämpft derweil Max Faber nach einer fiesen Verletzung nicht nur um sein Comeback, sondern sogar um den Fortbestand seiner Karriere. Sportlich erholen sich die Löwen. Das dritte Derby gegen Kassel gewinnen sie unter ihrem neuen Trainer Franz Fritzmeier. Erleichterung. Doch die Liga steckt in großen Corona-Sorgen. Es gibt Infektionen, Spiele müssen verschoben werden, Frankfurts Martin Buchwieser erkrankt und darf aufgrund einer Herzmuskelentzündung plötzlich nicht mehr spielen. Ein Drama. Zeitgleich fehlen den Klubs die Einnahmen, in Frankfurt sogar über zwei Millionen Euro. Geschäftsführer Stefan Krämer stemmt sich emotional gegen die Insolvenz des Vereins.

Folge 03: Playoffs, Baby!
Die beste Jahreszeit beginnt: die Playoffs. Jetzt geht es um alles oder nichts, die Anspannung in der Kabine steigt. Wer wird zum Derbyhelden? Wer muss schon früh die Segel streichen? Auf die Goalies kommt es besonders an, mit ihren verrückten Masken und eigenartigen Ritualen.

Folge 04: Titel und Tränen
Die Entscheidung. Das Finale. Frankfurt oder Kassel – nur einer kann in die DEL aufsteigen. Die Doku zeigt die Finalserie hautnah, ist mit in der Kabine, im Bus auf Auswärtsfahrten. Und natürlich dabei im entscheidenden Spiel. Auf der einen Seite fließt Schampus, auf der anderen die Tränen. Wer wird es sein?

EC Kassel Huskies





Corona-Alarm in der DEL2: Das sagt der Liga-Geschäftsführer zum vorzeitigen Ende der Hauptrunde


Die Deutsche Eishockey Liga 2 hat gestern einstimmig beschlossen die Hauptrunde

aufgrund von mehreren Coronafällen vorzeitig zu beenden. Für die Abschluss-Tabelle

findet die Quotienten-Regelung Anwendung.

Nach der gestrigen Entscheidung, die Hauptrunde vorzeitig zu beenden,

stand DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch in einem Interview Rede

und Antwort und spricht unter anderem auch über die Situation in Crimmitschau

 

 





DEL2-Hauptrunde mit sofortiger Wirkung beendet


Für die Abschluss-Tabelle findet Quotienten-Regelung Anwendung

Die Gesellschafter der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) haben sich mittels einstimmigen Beschluss darauf verständigt, die aktuelle Hauptrunde mit Wirkung zum 08. April zu beenden.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Spielbetrieb der DEL2 mit mehreren positiven Covid-Fällen und behördlich angeordneten Quarantänen sahen die Verantwortlichen dies als beste Lösung für den derzeitigen Spielbetrieb und die anstehenden Playoffs.

Die Endtabelle der Hauptrunde setzt sich aus den bis zum 08. April 2021 gespielten Partien und der anzuwendenden Quotienten-Regel gemäß Spielordnung zusammen.

Die Platzierungen erfolgen demnach nach der Quotienten-Regel (Punkte durch Spiele) mit zwei Nachkommastellen, alsdann nach dem Quotienten der Tordifferenz im Verhältnis zu den absolvierten Spielen.

Für die anstehenden Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert.

Über das weitere Vorgehen in den Playoffs werden die Gesellschafter der DEL2 beraten und das Ergebnis schnellstmöglich verkündet.

René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht.

Allerdings geht die Gesundheit aller vor.

Wir haben seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle, weshalb wir gemeinschaftlich ein Fortsetzen der Hauptrunde auf Teufel komm raus nicht befürworten.

Vielmehr wollen wir Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren.“

DEL2





Spielverlegung der Partie Bietigheim gegen Kassel – Neuer Termin am Dienstag, 13 April


Aufgrund eines positiven Verdachtsfalles im Team der Heilbronner Falken, gegen das die Bietigheim Steelers am

Samstag, 03. April 2021 ein Meisterschaftsspiel bestritten haben, wird vorsorglich zum Schutze des Spielbetriebes

und der beiden Mannschaften im Einvernehmen beider Clubs die Partie am Ostermontag in Bietigheim verlegt.

 

 

Bei der kompletten Mannschaft der Bietigheim Steelers werden zudem zur Sicherheit PCR-Tests durchgeführt.

 

 

Nach Rücksprache mit beiden Clubs wird die Partie auf Dienstag, 13 April mit einem Spielbeginn um 19:30 Uhr verlegt.





Kassel Huskies vergeben wieder Awards an herausragende Spieler – Fans können mit abstimmen


Kassel, 1. April, 2021. Nachdem sich das Team von Tim Kehler am Montag die Hauptrundenmeisterschaft und wird somit den besten Startplatz für die Playoffs sicherte, werfen die Huskies schon einen kleinen Blick zurück auf die Saison. Denn wie im letzten Jahr eingeführt, verleihen die Schlittenhunde auch in dieser Spielzeit wieder fünf Awards an herausragende Spieler.

Diese Auszeichnungen werden in den bekannten fünf Kategorien an einzelne Spieler des Teams verleihen.

Die Kategorien sind:

? Bester Angreifer – „Shane-Tarves-Award“

? Bester Verteidiger – „Sven-Valenti-Award“

? Wertvollster Spieler – „Manuel-Klinge-Award“

? Wertvollster Playoff-Spieler – „Shawn-McNeil-Award“

? Fan-Liebling – „Greg-Evtushevski-Award“

In der vergangenen Saison wurde diese neue Tradition eingeführt und jetzt fortgesetzt. Damals sicherten sich Alexander Karachun den Award für den besten Stürmer, Spencer Humphries wurde als Top-Verteidiger ausgezeichnet. Corey Trivino könnte seinen Award als wertvollster Spieler ebenso wie Fan-Liebling Derek Dinger verteidigen. Der „Shawn-McNeil-Award“ wird dagegen nach den abgesagten Playoffs 2020 in dieser Saison zum ersten Mal vergeben.

Über die kommenden Jahre wird auf diese Weise eine Award-Wand entstehen, die Ansporn und Motivation kommender Spieler sein wird, während der Saison alles für die Huskies zu geben, um auf dieser Tafel nach der Saison verewigt zu werden. Alle Award-Tafeln haben ihren festen Platz in der Kabine gefunden.
Die Awards „Bester Angreifer“, „Bester Verteidiger“, „Wertvollster Spieler“ und „Wertvollster Playoff- Spieler“ werden von der sportlichen Leitung der Huskies um Geschäftsführer Joe Gibbs, Sportdirektor Manuel Klinge und Trainer Tim Kehler verliehen.

Fans können wieder ihren Lieblingsspieler wählen
Beim „Greg-Evtushevski-Award“ sind dagegen wieder die Fans der Schlittenhunde gefragt. Bis einschließlich Sonntag, den 11. April können die Huskies-Fans für ihren Lieblingsspieler abstimmen. Dazu müssen sie eine E-Mail mit dem Namen des Lieblingsspielers und einer kurzen Begründung an
presse@kassel-huskies.de schicken.

Die Awards werden anschließend an die Spieler verliehen und deren Namen auf den fünf Tafeln in der Mannschaftskabine verewigt. So bleibt ein Teil dieser bislang so erfolgreichen Saison für lange Zeit in der Kabine der Schlittenhunde enthalten.

EC Kassel Huskies



 




EC Kassel Huskies – Tölzer Löwen verlieren umkämpfte Partie mit 8:4

 

Die Huskies haben einen Lauf! Im Spitzenspiel der DEL2 setzten sich die Schlittenhunde mit 8:4 (2:2/2:2/4:0) gegen die Tölzer Löwen durch. Eine spannende und hochklassige Partie wurde dabei erst im letzten Drittel von den Nordhessen entschieden.

Wie beim gründonnerstäglichen 10:3-Erfolg gegen den ESV Kaufbeuren brauchten die Schlittenhunde ein wenig, um ins Spiel zu kommen. Als ihnen das gelang, lag die Kehler-Truppe allerdings mit 0:2 in Rückstand. Reid Gardiner traf mit dem ersten Torschuss zum 1:0 (2.), Luca Tosto nutze einen hohen Aufbaupass per Alleingang zum zweiten Löwen-Treffer (14.). Der junge Tölzer Angreifer ließ Huskies-Geburtstagskind Leon Hungerecker dabei keine Chance. Nach diesem bitteren Start kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Gelegenheiten, wie bei einem zwei-auf-eins-Konter von Olsen und Trivino. Und wie schon am Donnerstag war es die dritte Kasseler Formation, die für einen Treffer sorgte. Nach herrlicher Kombination von Granz und Valentin brauchte Clarke Breitkreuz die Scheibe nur noch einschieben (16.). 45 Sekunden vor Drittelende markierte Lois Spitzner dann den Ausgleich. Der Husky mit der Rückennummer 18 nutze dabei eine der wenigen Unachtsamkeiten von Löwen-Goalie Franzreb.

Im zweiten Drittel waren es die Huskies, die die ersten Treffer erzielen konnten. Doch zunächst stand Leon Hungerecker im Mittelpunkt des Geschehens. In der 21. Minute rettete der Kasseler Schlussmann gleich doppelt gegen freistehende Tölzer. Dann schlug aber der Tabellenführer zu. Ryan Olsen zog aus dem rechten Bullykreis einfach mal ab. Die Scheibe rutsche Franzreb durch zum erstmaligen Huskies-Führung. Diese bauten die Nordhessen nur 17 Sekunden später aus. Nachdem Clarke Breitkreuz regelwidrig vor dem gegnerischen Tor gestoppt wurde, verwandelte er den fälligen Penalty sehenswert zum 4:2 (25.). Doch die Führung der Blau-Weißen sollte nicht lange Bestand haben. Der Anschlusstreffer fiel dabei außerst unglücklich aus Kasseler Sicht. Denn die Scheibe wurde nach einem Schuss von DEL2-Topscorer Marco Pfleger sowohl von Derek Dinger als auch von Leon Hungerecker abgefälscht und fand so den Weg über die Linie (32.). Gut drei Minuten vor dem Ende des Drittels konnten die Gäste dann ausgleichen. Gardiner nutze ein McNeely-Zuspiel zum 4:4. Nach 40 Minuten war die Partie somit wieder völlig ausgeglichen.

Diese Ausgeglichenheit setzte sich auch zu Beginn des Schlussabschnitts fort. Beiden Teams war anzumerken keinen entscheidenden Fehler machen zu wollen. Und wenn es mal zu einer Torchance kam, dann waren die beiden gutaufgelegten Torhüter zur Stelle, so wie bei Corey Trivinos Abschluss in der 43. Minute. Mit fortlaufender Spielzeit war jedoch anzumerken, dass die Oberbayern mit ihrem gewohnt kleinen Kader dem hohen Spieltempo Tribut zollen mussten. Die Huskies nutzen dies in Person von Ryan Olsen. Der seit Wochen starke Kanadier wurde von Moser und Rutkowski vor dem Tor freigespielt und ließ sich diese Chance nicht nehmen. Zwar suchten die Löwen daraufhin weiter den Weg nach vorne, allerdings ohne Erfolg. Gut fünf Minuten vor dem Ende sorgte Eric Valentin dann durch einen verwandelten Rebound für die Vorentscheidung, welche Joel Keussen kurz darauf per Empty-Net-Treffer bestätigte. Bei einer vier gegen vier Situation nahm ECT-Coach Gaudet seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Nach gewonnenem Bully von Olsen haute der Offensivverteidiger die Scheibe über fast die gesamte Eisfläche in das verwaiste Tor. 24 Sekunden vor dem Ende belohnte sich Olsen für seine hevorragende Leistung mit seinem dritten Treffer des Abends. Für den 27-Jährigen war es der dritte Hattrick innerhalb von acht Tagen.

Durch diesen Erfolg im Spitzenspiel der DEL2 haben die Kassel Huskies nun die vergangenen neun Partien in Serie gewonnen und mittlerweile 20 Punkte Vorsprung auf ihren ärgsten Verfolger. Die Huskies sind kurz vor dem Ende bereits in absoluter Playoff-Form. Bereits in zwei Tagen steht jedoch die nächste Prüfung an. Dann ist die Mannschaft von Tim Kehler ab 17 Uhr bei den Bietigheim Steelers zu Gast. Ein besonderes Spiel für Michi Christ, denn der absolviert am Montag sein 600. Pflichtspiel im blau-weißen Trikot.

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OC von EC Kassel Huskies




Aufstieg zum Greifen nah: Kassel Huskies in den Play-Offs

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Die Hauptrunde der DEL2 neigt sich langsam aber sich dem Ende zu, wobei die Kassel Huskies bereits seit einigen Wochen als Meister feststehen. Somit gehen die Nordhessen mit Heimrecht in die Play-Offs, die ab dem 20. April ausgetragen werden. Der Aufstiegstraum der „Schlittenhunde“ lebt also und könnte in der laufenden Saison in Erfüllung gehen.

Es wäre nach über zehn Jahren die Rückkehr in die Erstklassigkeit. Nach einer Zeit, die von Insolvenzen, dem Abrutschen in die Amateurliga und einem Lizenzentzug geprägt war, können die Huskies-Fans nun wieder von Duellen mit den großen Eishockey-Klubs in Deutschlands träumen. Denn die gegenwärtige Ausgangssituation könnte besser nicht sein.
Doch auch die Konkurrenz möchte nach einem jahrelangen Hin und Her zwischen den Verbänden endlich aufsteigen. Schließlich gab es aufgrund von Streitigkeiten seit 2006 keine Durchlässigkeit zwischen DEL und DEL2. Daher versprechen die diesjährigen Play-Offs enorm viel Spannung.

Eine souveräne Hauptrunde
Schon im letzten Jahr zeigten sich die Huskies in starker Verfassung und trumpften mit Platz zwei in der Hauptrunde auf. Diese Leistung wurde in dieser Saison jedoch noch einmal überboten. Dabei schien es teilweise fast so, als ob Kassel in einer eigenen Liga spielen würde. Denn Niederlagen gab es in dieser Spielzeit fast keine, sodass nach 48 Spieltagen ganze 31 Siege zu Buche stehen. Hierbei zeigte sich die Mannschaft aus Kassel meist souverän und gewann viele Partien deutlich.
Das zeigt auch das Torverhältnis, dass mit einer Differenz von 98 zu beeindrucken weiß. Zum Vergleich: Die Tölzer Löwen als Tabellenzweiter liegen immerhin noch bei einem Wert von 65, während der EHC Freiburg mit einer Differenz von 27 folgt. Somit scheinen die Huskies bestens gerüstet in die Play-Offs zu gehen. Doch um sich am Ende durchzusetzen, braucht es mindestens sechs Play-Off-Siege inklusive einer Final-Serie. Es dürfte also bis zuletzt viel Spannung geboten werden. Unter Umständen lohnt sich dabei auch ein Blick auf die Wettquoten, welche die besten Sportwetten Anbieter zum Saisonfinale anbieten.

Was erwartet die Huskies in den Play-Offs?
Der Gegner im Viertelfinale steht aktuell noch nicht fest. So kämpfen momentan die Eispiraten Crimmitschau, die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars um die letzten freien Plätze. Dagegen steht der Tabellensechste ESV Kaufbeuren so gut wie sicher in den Play-Offs. In den Ausscheidungsspielen werden auch die Löwen Frankfurt dabei sein, sodass es im Halbfinale zum Schlagabtausch mit Kassel kommen könnte. Sollten die Play-Offs erfolgreich verlaufen, könnten die Tölzer Löwen dann womöglich im Finale warten.

Cheftrainer Tim Kehler bleiben nun knapp drei Wochen, um sein Team um Kapitän Dennis Sheveryn auf die Play-Offs einzustimmen. Die körperliche Fitness dürfte dabei trotz der langen Saison kein Problem sein. Stattdessen wird es wohl auf die mentale Stärke ankommen. Nach dem letzten 10:3 Erfolg gegen den ESV Kaufbeuren dürfte man jedoch zusätzliches Selbstvertrauen gesammelt haben. Die Huskies-Fans dürfen sich also berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg ihrer Mannschaft machen.

 


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EC Kassel Huskies – Klarer 10:3 Heimsieg gegen den ESV Landshut


Huskies siegen deutlich beim Torefestival gegen Kaufbeuren

Kassel – Nein, das ist kein Aprilscherz! Die Kassel Huskies haben am Abend des Gründonnerstags den ESV Kaufbeuren mit 10:3 vom heimischen Eis gefegt. Besonders die Effektivität
der Schlittenhunde war der Garant zum höchsten Heimsieg der Saison. Überragender Mann war Eric Valentin, der gleich dreifach traf und zwei weitere Treffer auflegte. Dabei spiegelt das Ergebnis nicht den eigentlichen Spielverlauf wider. Der ESVK machte über weite Strecken ein gutes Auswärtsspiel, jedoch war die Effektivität der Huskies an diesem Abend unschlagbar. Die Allgäuer kamen zu Beginn gut aus der Kabine und dominierten die ersten Minuten.

Die Huskies brauchten etwas, um ins Spiel zu kommen, gingen dann aber gleich mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung. Oliver Granz setzte sich über die linke Seite durch und bediente den
vor dem Tor freistehenden Clarke Breitkreuz. Dieser hatte keine Mühe die Scheibe zur Kasseler Führung über die Linie zu drücken. Keine drei Minuten später folgte auch schon der zweite Treffer
durch Saponari. Der Deutsch-Amerikaner kam dieses Mal von der rechten Seite, kurvte vor das Tor und überwand ESVK-Goalie Hötzinger gekonnt zum 2:0. Trotz Blomqvists-Anschlusstreffer in der 13. Minute gingen die Huskies mit einem zwei-Tore-Vorsprung in die erste Pause. Denn Joel Keussen tanzte dreieinhalb Minuten vor dem Drittelende zwei Kaufbeurer Verteidiger aus und setzte die Scheibe kühl an Hötzinger vorbei in die Maschen.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels waren die Gäste die bessere Mannschaft. Dieses Mal auch mit Erfolg. In Überzahl traf Gracel nach Blomqvist-Zuspiel zum Anschlusstreffer. Die Antwort der
Nordhessen folgte aber prompt. Zweieinhalb Minuten nach dem Tor der Allgäuer waren die Huskies wieder zur Stelle. Clarke Breitkreuz wurde im Slot freigespielt und nutzte seinen eigenen Rebound zum 4:2. Und die Angriffsmaschine der Blau-Weißen sie lief weiter. Eine traumhafte Kombination von Trivino und Saponari vollendet Rutkowski mit dem fünften Treffer, kurz darauf belohnte sich Eric Valentin für seinen starken Auftritt als er Hötzinger aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Daraufhin war der Arbeitstag des Kaufbeurer Schlussmanns beendet. Jan Dalgic kam für ihn zwischen die Pfosten. Aber auch der erwischte einen gebrauchten Tag. In Kaufbeurer Überzahl wollte der junge Goalie mitspielen. Sein Pass landete über das Torgestänge allerdings auf der Kelle von Eric Valentin. Dieser nahm das vorzeitige Ostergeschenk dankend an. Getrennt wurden diese Szenen vom dritten Treffer der Joker durch Blomqvist (32.).

Im Schlussdrittel war damit frühzeitig alles klar. Doch die Huskies hatten noch nicht genug. Eric Valentin, der die Scheibe zu seinem ersten Profi-Hattrick abfälschte, ein Eigentor welches Denis
Shevyrin gutgesprochen wurde und Joel Keussen mit einem Strich in Überzahl schraubten das Ergebnis auf 10:3 hoch. Die Kassel Huskies fuhren somit zum dritten Mal in ihrer DEL2-Histore einen Sieg mit zehn oder mehr Treffern ein.

 

 

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OC von Kassel Huskies




Playoff-Vorgeschmack am Osterwochenende – Kassel Huskies treffen auf drei Top-Teams


Kassel, 25. März, 2021. Zwei, Vier, Sechs. Das sind nicht nur die ersten drei Stellen der Zahlenreihe „2“, nein, das sind auch die Tabellenplatzierungen der kommenden drei Gegner der Kassel Huskies. Der Dreierpack am Osterwochenende bietet den Schlittenhunden somit einen echten Vorgeschmack auf die am 20. April beginnenden Playoffs.

EC Kassel Huskies vs. ESV Kaufbeuren – Donnerstag, 01.04.2021, 19:30 Uhr – Eissporthalle Kassel
Der ESV Kaufbeuren ist in den vergangenen Wochen so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Denn nachdem das Team von Trainer Rob Pallin, der vor kurzem seinen Vertrag im Allgäu um ein Jahr verlängerte, Mitte Januar noch auf den vorletzten Tabellenplatz wiederfand, ging es in den vergangenen Wochen steil nach oben. Grundstein dafür waren neun Siege aus zehn Spielen zwischen dem 34. und 43. Spieltag. So gewannen die Joker auch den Vergleich mit den Huskies Anfang März.
Aktuell finden sich die Allgäuer auf dem sechsten Tabellenplatz wieder und haben dabei zwölf Punkte Vorsprung auf Rang neun. Die Teilnahme an den Playoffs hat der ESVK damit selbst in der Hand. Dabei sah es wie angesprochen zu Beginn der Saison gar nicht danach aus. Denn zwischen dem fünften und 25. Spieltag waren die Joker nur einmal auf einem Playoff-Platz. Absoluter Top-Scorer im Team der Kaufbeurer ist John Lammers. Der Kanadier führt sowohl die mannschaftsinterne Torjäger-Liste (24 Treffer), als auch die der Top-Vorbereiter (37 Assists) an.

EC Kassel Huskies vs. Tölzer Löwen – Samstag, 03.04.2021, 16:00 Uhr – Eissporthalle Kassel
Erster gegen Zweiter heißt es Ostersamstag. Das Duell der Huskies mit den Tölzer Löwen verspricht somit ein echtes Spitzenspiel mit Playoff-Charakter.
Das Team von Kevin Gaudet spielt – wie auch in der vergangenen Saison – ein super Jahr. Trotz eines kleinen Kaders und teilweise nur zwei Sturmreihen spulen die Oberbayern Spiel für Spiel ihr Programm ab. Ihre gute Form unterstrichen die Buam am Dienstag, als sie in der heimischen Arena die Löwen Frankfurt mit 7:3 vom Eis fegten. Es wird also erneut eine schwere Aufgabe für die Huskies, es in der aktuellen Saison für die Nordhessen gut gegen die Kurstädter lief. Alle drei bisherigen Duelle gingen an die Schlittenhunde. Interessant dabei: Zum ersten Mal in der Geschichte konnten die Huskies beide Duelle in Bad Tölz gewinnen.

Bietigheim Steelers vs. EC Kassel Huskies – Montag, 05.04.2021, 19:30 Uhr – EgeTrans Arena
Mit den Bietigheim Steelers treffen die Huskies am Ostermontag auf eine der wenigen Mannschaften, gegen die das Kehler-Team in der aktuellen Saison eine negative Bilanz hat. Denn nach dem 3:1- Auftaktsieg Mitte Dezember mussten sich die Schlittenhunde sowohl Mitte Januar im Ellental, als auch
Anfang März in der heimischen Eissporthalle geschlagen geben. Besonders bitter aus Kasseler Sicht waren bei beiden Niederlagen jeweils Gegentreffer kurz vor dem Ende. In Bietigheim war es 15 Sekunden vor dem Ende der Ausgleichstreffer vor dem KO in der Overtime. Beim zweiten Spiel in Kassel trafen die Steelers zwölf Sekunden vor dem Ende zum 3:2-Siegtreffer. Bei den Nordhessen dürfte damit noch eine Rechnung mit dem Team von Daniel Naud offen haben. Die Steelers wollen dagegen mit einem Sieg auch ihren eigenen DEL2-Punkterekord sichern. Denn die Rekordmarke von 114 Punkten in einer Hauptrunde könnte von den Huskies in dieser Saison geknackt werden. Die Schlittenhunde benötigen dazu neun Punkte aus den verbleibenden fünf Spielen. Vielleicht holen sie einen Teil davon ja auch in Bietigheim.

Die Lage im Huskies-Rudel:
Von den verletzten Spielern wird keiner an diesem Wochenende ins Aufgebot zurückkehren. Da der Huskies-Kooperationspartner aus Herford Anfang der Woche die coronabedingte Quarantäne abgeschlossen hat, wird es aber Veränderungen im Kader geben. „Ich weiß noch nicht ob und wenn ja wen wir als Unterstützung von den Ice Dragons bekommen“, so Tim Kehler. „Herford hat noch Chancen auf die Playoffs und da brauchen sie natürlich alle Spieler.“

Kehlers Kommentar:
„Anders als in den vergangenen Wochen, wo wir meist gegen Teams, die auf einen Playoff-Platz wollten, gespielt haben, spielen wir nun gegen drei Mannschaften, die alle (praktisch) sicher in den Playoffs sind. Somit sind alle drei Teams vom Wochenende auch potenzielle Gegner in den Playoffs, sei es im Viertelfinale, Halbfinale oder auch im Finale. Vor allem Kaufbeuren und Bad Tölz sind in den letzten Spielen ins Rollen gekommen und haben starke Spiele gezeigt. Für die letzten fünf Hauptrunden-Spiele wollen wir die positive Energy behalten, uns keine schlechten Gewohnheiten angewöhnen, unsere Jungs gesund behalten und freuen uns dann auf die Playoffs.“

Die Spiele der Huskies gegen Kaufbeuren und Bad Tölz, sowie in Bietigheim gibt es wie gewohnt im Livestream bei SpradeTV (www.sprade.tv).





EC Kassel Huskies – Vorzeitig DEL 2 Hauptrunden-Meister

 

Sie haben es geschafft! Die Kassel Huskies sind dank eines 5:1-Auswärtserfolgs in Landshut Hauptrunden-Meister der DEL2. Zum ersten Mal in der Kasseler DEL2-Gesichte sicherte sich das Team von Trainer Tim Kehler die beste Ausgangsposition für die Playoffs.

Wie bereits am Sonntag waren die Huskies zu Beginn die bessere Mannschaft und erspielten sich einige Gelegenheit. Anders als beim ersten Duell in Niederbayern konnten die Schlittenhunde aber in Führung gehen. Über Corey Trivino kam die Scheibe zu Vinny Saponari, der sie auch zentraler Position im Tor verwandelte (2.).  Nach dem Führungstreffer wurde es ein ausgeglicheneres Spiel. Nach 10 Minuten tauchte EVL-Stürmer Laaksonen frei vor Kuhn auf, konnte diesen aber nicht überwinden. Sechs Minuten später zeigte der Deutsch-Amerikaner im Huskies-Tor seine ganze Klasse, als er mit dem Schoner gegen Hofbauer zur Stelle war. Kurz vor Drittelende kamen die Nordhessen, auch bedingt durch eine Überzahlsituation, wieder besser ins Spiel. Und wie schon Gestern Abend zeigten die Huskies ihre neue Stärke im Powerplay. Joel Keussen zog von der blauen Linie ab, Ryon Moser hielt die Kelle rein und fälschte zum 2:0 aus Kasseler Sicht ab.

Und wie schon zu Beginn des ersten Drittels nutzten die Huskies auch im zweiten Abschnitt praktisch ihre erste Chance. Erneut belohnten sich die Huskies in einer Überzahlsituation. Vinny Saponari wurde dabei vor dem Tor von Troy Rutkowski praktisch angeschossen. Denn von Saponaris Schläger fand der Puck den Weg ins Glück. Da die Strafe gegen den EVL aber gerade abgelaufen war, zählt der Treffer nicht in die Überzahlstatistik der Nordhessen. Im weiteren Verlauf des Drittels kannte das Spiel nur eine Richtung – die auf das Tor von Pätzold. Jedoch verpassten es die Huskies aus dem klaren Übergewicht einen weiteren Treffer zu erzielen. Brenzlich wurde es für die Schlittenhunde in der 31. Minute, als Jerry Kuhn in seinem Torraum zu Fall kam, das Spiel aber weiterlief. Doch der erneut stark aufgelegte Zerberus behielt auch in dieser Situation die Oberhand und hatte dabei auch tatkräftige Unterstützung seiner Vorderleute.

In der 42. Minute war Kuhn dann aber machtlos. Marcus Power fälscht einen Busch-Abschluss unhaltbar zum ersten Landshuter Treffer ab. Doch die Antwort der Huskies folgte prompt. Bei doppelter Überzahl hämmerte Troy Rutkowski die Scheibe humorlos in den Winkel (45.). Der Schuss des kanadischen Top-Verteidigers stellte dabei eine echte Probe für die Maschen des Landshuter Tores da. Eine Belastungsprobe gab es kurz darauf auch für den Innenpfosten, allerdings auf Kasseler Seite, als Busch diesen traf. Die verbliebenen Minuten verteidigten die Huskies stark. Auch bei einer fast zweiminütigen doppelten Unterzahl fanden die Niederbayern kein Vorbeikommen an der erneut hellwachen Kasseler Defensive. Gut drei Minuten vor dem Ende machte dann Lois Spitzner in Überzahl den Deckel drauf.

Durch den 5:1-Auswärtssieg in Landshut sicherten sich die Kassel Huskies somit zum ersten Mal die DEL2-Hauptrunden-Meisterschaft – und das fünf Spieltage vor dem Ende. Der Erfolg in Landshut war zudem der siebte in Serie. Die Huskies haben somit den ersten Schritt in Richtung DEL-Aufstieg getan, den nächsten wollen sie in den Mitte April beginnenden DEL2-Playoffs machen.

 

OC von EX Kassel Huskies




Rutkowski-Hattrick bringt Auswärtssieg in Landshut


Landshut, 28. März 2021. Dreifach von einem Rückstand zurückgekommen und am Ende einen weiteren Erfolg eingefahren. Die Kassel Huskies haben den EV Landshut mit 4:3 nach Verlängerung besiegt.

Das erste Drittel ging klar an die Huskies – nur nicht auf der Anzeigetafel. Denn nachdem die Schlittenhunde nach gutem Beginn keinen Treffer erzielen konnten, schlugen die Hausherren zu. Einen Zwei-auf-Eins-Konter schloss EVL-Torjäger Marcus Power zur Führung für die Niederbayern ab. Diese hatte allerdings nicht lange Bestand. Nach feiner Kombination über Trivino und Saponari brachte Troy Rutkowski die Scheibe aus kurzer Distanz aufs Tor. Zwar konnte EVL-Goalie Pätzold diesen Abschluss
parieren, beim anschließenden Klärungsversuch jagte EVL-Verteidiger Kronthaler aber die Scheibe ins eigene Tor (13.). Da Vinny Saponari drei Minuten später frei vor dem Tor am gut reagierenden Pätzold scheiterte und Lois Spitzner kurz vor Drittelende nur den Pfosten traf, ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Landshuter besser ins Spiel. In der 24. Minute konnte das Team von Leif Carlsson dann auch erneut in Führung gehen. Lukas Mühlbauer fälscht einen Krohntaler-Schuss unhaltbar für Leon Hungerecker ab. Eine Antwort der Nordhessen blieb dieses Mal aus. Vier Minuten vor Drittelende bewahrte Leon Hungerecker seine Mannen mit ein paar starken Paraden vor einem höheren Rückstand.

Im Schlussdrittel waren die Huskies sichtlich um eine Reaktion bemüht. Dabei wurde es zunächst kurios, als die Scheibe von der Bande vor das leere Tor des EVL sprang, weil Pätzold diese hinter dem Kasten stoppen wollte. Ryon Moser eilte zum Puck, wurde in letzter Sekunde aber noch am Schuss gehindert. Die Huskies machten weiter Druck und belohnten sich. Nachdem Oliver Granz gleich zwei Strafminuten herausholte, nutzten seine Teamkollegen die nummerische Überzahl in Person von Ryan
Olsen zum verdienten Ausgleich (49.). Trotz weiterer guter Gelegenheiten gelang den Schlittenhunden (noch) nicht der Treffer. Und so gingen die Niederbayern zum dritten Mal in Front. Nachdem Hungerecker zuvor zwei Mal stark mit dem Schoner gegen Busch zur Stelle war, wurde der Kasseler- Goalie von Maximilian Brandl überwunden. Der EVL-Stürmer setzte sich über die rechte Seite durch und überwand Hungerecker durch die Beine. Doch wie bereits zweimal zuvor kamen die Huskies auch von diesem Rückstand zurück. Tim Kehler nahm eine Minute vor dem Ende Leon Hungerecker zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und wurde belohnt. Troy Rutkowski schlenzte die Scheibe sehenswert zum erneuten Ausgleich in die Maschen.

So musste die Overtime eine Entscheidung bringen. Dort waren gerade einmal 34 Sekunden gespielt, als Ryon Moser auf Rutkowski abgelegte und der kanadischen Top-Verteidiger mit seinem dritten Treffer des Abends die Partie entscheid. Bei seinem Schuss in den linken Winkel ließ er EVL-Goalie Pätzold keine Chance.
Viel Zeit zum Jubeln bleibt der Mannschaft von Tim Kehler nicht.

Bereits am heutigen Montagabend (ab 19:30 Uhr) treffen sich beide Teams erneut am Landshuter Gutenbergweg.

EC Kassel Huskies