KSV Hessen Kassel – Starke Defensivleistung sicherte das 0:0 gegen den Tabellenführer aus Freiburg

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Am Samstag, dem 22. Mai traf der KSV Hessen Kassel auf den Tabellenführer SC Freiburg II. Tobias Damm hatte seine Mannschaft umgekrempelt, um zu schauen, wie seine Mannschaft ohne die Abgänge am Ende der Saison klarkommen würde. Auf dem Platz stand aber mit Luis Allmeroth einer der Spieler, die den Verein am Ende der Saison verlassen werden. Er musste für den verletzten Kevin Nennhuber auflaufen, der immer noch wegen seinem verdrehten Knie nicht spielen kann.

Dieses neu zusammengesetzte Team, hatte aber so seine Schwierigkeiten gegen den Tabellenführer, welcher die letzten zwölf Partien gewonnen hatte. Schon nach zwei Minuten hätte es 1:0 für die Gäste aus Freiburg stehen können, denn der Freistoß von Noah Raphael Weißhaupt ging an die Latte und von da ins aus. Nur neun Minuten später tauchten die Gäste wieder vor dem Tor der Löwen auf. Diesmal konnte Nicolas Gröteke, welcher nach seiner Verletzung wieder im Tor stand, den Ball von Emilio Kehrer gerade noch so am Tor vorbei lenken. In der 23. Minute setzte dann Kehrer den Ball per Kopf knapp über das Tor. Das es nicht einfach werden würde gegen das starke Team aus dem Breisgau war von Anfang an klar, doch nach vorne passierte bei den Löwen bis zur 42. Minute nicht sehr viel. Einzig die Ecke in der 42. Minute durch Alban Meha sorgte für eine kleine Torchance und etwas Entlastung.

Auch in der zweiten Halbzeit ging es von Anfang an nur in Richtung Nicolas Gröteke Tor. Dieser hatte alle Hände voll zu tun, damit der KSV nicht in Rückstand geriet. Richtig brenzlig wurde es dann in der 60. Minute, als ein Fehlpass von Brian Schwechel vor dem Strafraum der Löwen fast den Gegentreffer bedeutet hätte, denn Kehrer stand dadurch völlig frei vor Gröteke, doch dieser entschärfte den Ball noch gerade so.

Richtig ernst wurde es aber, als Kapitän Frederic Brill binnen 60 Sekunden mit Gelb-Rot vom Platz ging. Nun ging es mit einem Mann weniger gegen die starken Gäste aus Freiburg. Trainer Tobias Damm reagierte daraufhin und brachte Saglik, Schmeer und Bravo Sanchez. Allerdings bewahrheitete sich eine Fußball Weisheit, denn gegen 10 spielt es sich schwerer als gegen 11. Zwar jubelten die Gäste in der 73. Minute als der Ball endlich die Torlinie überquerte, doch der Schiedsrichter hatte zuvor ein Handspiel gesehen und dadurch zählte der Treffer nicht. Zwar versuchten die Gäste danach noch alles um ein Tor zu erzielen, doch der Beton, den das Team von Tobias Damm angerührt hatte, hielt. In der letzten Minute hätte es dann Saglik fast geschafft noch den Siegtreffer für die Hausherren zu erzielen, doch er stand einen Millimeter im Abseits. Dieser Treffer wäre, wenn man objektiv bleibt, am Ende zu viel gewesen. Die Partie endete verdient mit 0:0.

Wenn man aber die Leistung der Mannschaft von Tobias Damm genau betrachtet, dann muss man sagen, dass nach vorne nicht viel ging und auch es auch keine zündende Idee nach vorne gab. Kreativität totale Mangelware doch die Abwehrleistung war sehr gut. Ohne Verstärkung im Angriff und im Mittelfeld, wird es in der kommenden Saison sehr schwer die Liga zu halten.

Kassel: Gröteke – Najjar, Schwechel (79. Mißbach), Allmeroth, Urban, Zornio (87. Pichinot) – Brill, Kahraman (66. Bravo Sanchez) – Meha – Iksal (66. Saglik), Mogge (66. Schmeer)

Freiburg: Atubolu – Sildillia, Braun-Schumacher (41. Kammerknecht), Ezekwem, Weißhaupt – Treu (84. Nieland), Flum (69. Boukhalfa), Herrmann – Burkart, Kehrer (69. Furrer), Schade

SR: Hildenbrand (Wertheim)

Tore: keine

Gelbe Karten: Brill, Bravo Sanchez / Flum, Boukhalfa

Gelb-Rote Karte: Brill (64./wiederholtes Foulspiel)

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