KSV Hessen Kassel – Partie gegen den VFR Aalen endet mit 1:1

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Hätte, Hätte Fahrradkette. So könnte man das Spiel des KSV Hessen Kassel gegen den VFR Aalen beschreiben können. Hätte der Schiedsrichter pünktlich abgepfiffen und hätte Tobias Damm noch einmal ausgewechselt, dann hätte der Zweikampf im Strafraum nicht stattgefunden und es hätte keinen Elfmeter in der 92. Minute für die Gäste aus Aalen gegeben und der KSV hätte wertvolle Punkte im Anstiegskampf gewonnen. Doch die Realität sah etwas anders aus.

Die Gäste aus Aalen zeigten sich in der Anfangsphase der Begegnung kämpferisch und es gab viele hart geführte Zweikämpfe. Schiedsrichter Knoll ließ aber sehr vieles laufen und gab erst spät die erste gelbe Karte. Das Spiel war aufgrund der vielen Zweikämpfe eher zerfahren als das ein Spielfluss vorhanden war. Die Löwen kamen aber trotz des harten Spiels sehr gut in die Partie und erarbeiteten sich immer wieder Chancen. So kurbelte Jon Mogge über die rechte Seite immer wieder das Spiel an und brachte eine Flanke nach der anderen in den Strafraum, doch Serkan Durna, Mahir Saglik und Alban Meha konnten diese Flanken nicht recht verwerten.

Erst in der 33. Minute hatte dann Mahir Saglik die erste Großchance, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der 40. Minute war es dann Alban Meha der den Ball im Tor der Gäste aus Aalen unterbringen konnte und den KSV mit 1:0 in Führung brachte. Mit dieser Führung ging es dann in die Halbzeitpause.

Die Gäste kamen mit viel Mut und Einsatz zurück auf den Platz. Sie setzten das Team von Trainer Tobias Damm mehr und mehr unter Druck und das die Führung in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit hielt, verdankt die Mannschaft einzig und allein Ihrem Torhüter Gröteke. Dieser hielt jeden Ball, der auf sein Tor kam und ließ kein Gegentor zu. In der 60. Minute hatte dann Jon Mogge nach einem Konter der Hausherren die Chance die Löwen mit 2:0 in Front zu bringen, doch im versagten die Nerven und er schoss am leeren Tor knapp vorbei.

Diese Konter waren aber eher die Seltenheit und die Gäste drängten immer mehr auf den Ausgleich. Doch das Abwehrbollwerk hielt stand. In der 92. Minute passierte dann etwas, was nicht hätte passieren dürfen. Tim Grupp drang in den Strafraum ein und kam im Zweikampf mit Kevin Nennhuber zu Fall. Der schlechter positionierte Schiedsrichter pfiff und es gab einen Elfmeter für die Gäste. Nicht der Linienrichter zeigte den Elfmeter an, sondern der Schiedsrichter, der deutlich schlechter Stand. Es gab aber auch nur die gelbe Karte für Nennhuber, der wenn man die Regel auslegen würde, eine klare Torchance verhindert hat, und somit eigentlich die Rote Karte hätte sehen müssen. Noch bitterer für die Löwen, dass Gröteke an dem von Abruscia verwandelten Elfmeter dran war, aber ihn nicht entscheidend ablenken konnte. Ein bitteres Ende einer umkämpften Partie die mit 1:1 endete.

Trotz des Unentschiedens haben die Löwen einen Punkt im Abstiegskampf gewonnen und haben nun fünf Punkte auf den Abstiegsplatz Vorsprung. Was man aber wieder einmal festhalten muss ist, dass im Angriff der Löwen die Chancenverwertung unterirdisch schlecht ist. Viele Chancen wurden aufgrund der Verspieltheit von Saglik, Meha oder Durna vergeben. Auch mangelt es am Ende einer jeden Partie an der Konzentration und verlieren die Löwen immer wieder wichtige Punkte kurz vor Schluss. Für die kommenden Saison sollte man vielleicht einen richtigen Knipser und einen soliden Abwehrchef der Mannschaft hinzufügen. Trotz der finanziellen Lage muss man positiv in die kommenden Saison gehen und sich von ein paar Spielern trennen, damit am Ende es auch mit den oberen Tabellenplätzen klappt.

 

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KSV Hessen Kassel – VfR Aalen 1:1 (Endstand)

  1. Halbzeit 2. Halbzeit
Kassel 1 0
Aalen 0 1

Kassel: Gröteke – Merle, Urban, Nennhuber, Najjar – Brill – Mogge (58. Pichinot), Bravo Sanchez, Meha, Durna (58. Iksal) – Saglik

Aalen: Bernhardt – Stanese, Windmüller, Appiah – Volz, Oschkenat (58. Grupp), Müller, Marusenko (83. Barini), Hoffmann (58. Ramaj) – Abruscia, Kienle

Schiedsrichter: Knoll (Kleinottweiler)

Tore: 1:0 Meha (40.), 1:1 Abruscia (90.+2/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Mogge, Urban, Brill, Nennhuber / – Grupp

 

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