Ukraine: Wenn Reiche fallen… wird es schlimm!

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Wenn Reiche fallen, wird es besonders schlimm. Das wussten schon die antiken Völker und es wurde über die Jahrtausende nicht besser. Am Ende versucht jeder nur noch zu retten, was er retten kann. Rein individuell gesehen. 

Dabei ist es unwichtig, WIE die Reiche fielen. Am Ende stand stets die Auflösung jeder Ordnung, das Recht wurde zum Faustrecht und die Völker zerfielen in Fraktionen, die gegenseitig über einander herfielen. 

 

 

Ruanda / Burundi 1994: ca. 1 Million abgeschlachtete Menschen in drei Monaten… Der Aufruf erfolgte dazu via Radio: “Lasst uns die großen Bäume fällen” war der Codesatz!

 

 

Ob Krieg, Klimawandel, Pandemien oder einfach nur Dekadenz. Völker und Reiche die dem Untergang geweiht waren, bluteten am Ende.

Und je totalitärer, korrupter und dekadenter die herrschende Elite war, desto schlimmer wurde es für den einfachen Mann. Denn der wurde stets zur Spielmasse.
Soldaten an der Front wurden verheizt, damit die Eliten noch etwas mehr Zeit hatten ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen.
Bürger wurden drangsaliert, um noch mehr Geld in die Taschen derer zu schaufeln, die schon emsig ihre Flucht planten.
Auch wurde gern die Religion bemüht, um all das zu rechtfertigen und notfalls auf den Teufel zu schieben, der nur durch Frömmigkeit bekämpft werden kann. Eine Frömmigkeit, die Marx als “Opium für das Volk” bezeichnete. 

 

Mit dem Ablasshandel finanziert. In einer Zeit, wo die Wirtschaft in Europa am Boden war… Exakt diese Ausbeutung trieb manche (auch deutsche) Fürsten in die Reformation. Und dann in die Reformationskriege…

 

Solche Szenen zeichneten sich dann auch durch die Verfolgung Andersdenkender aus. Oder durch Pogrome in den eigenen Reihen, um “Verräter” zu finden. Verräter, die dem Feind helfen oder auch nur rothaarige Hexen, die mit dem Teufel im Bunde stehen.

Die einen schwafelten dabei von der “Vorsehung” und die anderen von “Freiheit”. Wieder andere strecken ihre gierigen Klauen zum Himmel und fabulieren etwas von “Götterdämmerung”.

Gern werden solche letzte Stunden dann von all denen, die nicht rechtzeitig den Absprung geschafft haben, mit Saufgeladen, Partys und Orgien verbracht. Um noch mal das wertlos gewordene Leben zu genießen, bevor der Vorhang fällt.

So passiert in der Reichskanzlei in Berlin, in Byzanz, während der Großen Pest und auch in Moskau, als die UdSSR kippte.

Und nun sieht man solche Dinge auch in der Ukraine, die sich zunehmend ihrem staatlichen Ende zu nähern scheint.
Spione arbeiten mit den Russen in den besetzten Gebieten zusammen, was dann natürlich kleinere Personalwechsel an der Spitze des Geheimdienstes zur Folge hat. Ja, auch Hitler sägte Admiral Canaris samt Abwehr ab, weil diese Typen echte Verräter waren, oder?
Natürlich muss man dann auch andere Bereiche säubern, da überall Verräter lauern. Leutchen, die an der miesen Lage Schuld sind. Fast 700 Spitzenbeamte wurden am Wochenende in der UKR so entfernt. Was ja nicht schlecht ist, denn so hat es Erdogan auch gemacht, und der ist doch ein Vorzeigedemokrat.
Adolf war da viel schlimmer, der hat nach dem Attentatsversuch fast 7000 Offiziere der Wehrmacht füsilieren lassen.

Quelle: AI — volksnahe Hinrichtung mit Ansprache in AFG

 

 

Auch kommen bei solchen elitären Anlässen immer erhebliche Vermögenswerte abhanden. Das Edelmetall der Zentralbank verschwindet über Nacht. Hubschrauber werden mit 1000-Dollarnoten vollgequetscht und Kunstschätze werden verpackt und verschwinden, wie zum Beispiel das Bernsteinzimmer, die Kunstschätze von Ninive aus dem Museum im Irak (gleich nach dem Einmarsch von US-Truppen) oder die staatlichen Guthaben auf ausländischen Banken lösen sich in Nichts auf.

Während dann das Volk noch mal zum Endsieg in die Schlacht gehetzt wird, gern auch eine Million Soldaten ohne jede Ausbildung, brauchbare Waffen und Unterstützung, werden im Hintergrund schon mal die Socken eingepackt und all die zum Schweigen gebracht, die etwas erzählen können und auch würden. Denn nicht jeder wird am Ende seinen Lebensabend im luxuriösem Exil beschließen können.  

Comer See: als Exil für gescheiterte Diktatoren und Tyrannen immer wieder gern genommen…

 

 

Dennoch versuchen es alle. Irgendwie noch etwas absahnen zu können, was ohnehin dem Untergang geweiht wäre, wenn man es nicht sinnvoll verwenden könnte. Für einen selbst zum Beispiel.

Idi Amin hatte das wirklich gut im Griff. Auch Kaiser Bocassa. Oder diese griechischen Händler im Byzanz, die mit ihrer Beute (gern auch Vermögen genannt) die von Osmanen belagerte Stadt Richtung Venedig verließen, als die letzten Verteidiger auf den Mauern fielen. 
Anm.: Byzanz wurde mit Waffen erobert, die eben diese Griechen dem Sultan auch noch geliefert hatten. Trotz Verbot vom Papst Osmanen mit modernen Waffen auszustatten…

 

Auch die chinesischen Beamteneunuchen am Hofe des Kaisers in Peking haben das ganz gut hinbekommen. Oder KGB-Offiziere nach dem Fall der UdSSR, während viele Stasi-Schergen nach der DDR das Immobiliengeschäft bereicherten. Mit Immobilien, die man kurz vor der Wende noch abstauben konnte. So mit (noch) amtlichem Brief und Siegel.

Es stellt sich also die Frage, jetzt, wo die Ukraine byzantinische Anzeichen einer baldigen Veränderung zeigt, wohin die Reise geht.
Wo ist unser Komiker samt korrupter Meute denn gern gesehen, geduldet oder auch nur gut zu verstecken? 

Immerhin siecht der Westen gerade vor sich hin, da die Sanktionen gegen Putin irgendwie umfassender wirkten, als man so dachte, dass sie wirken könnten. Nur ist irgendwie keiner so richtig froh darüber nun wirklich kein Gas mehr zu haben. So kurz bevor der Winter kommt...

GoT: Der Winter kommt…

 

Gevatter Winter unterliegt natürlich dem Klimawandel und könnte gar nicht so garstig aussehen. Obwohl die Getreideernte in der UKR ausgefallen ist.
Vielleicht pilgert Harbeck dann zu Erdogan oder nach Indien, die gerade zu Spottpreisen Getreide von den Russen kaufen. Egal ob “geklaut” oder nicht. Immerhin galoppiert die Inflation in der Türkei schon seit Jahren davon und Erdogan hat den Brotpreis fixiert und braucht dafür nun billiges Getreide.

Was vom Tage übrig bleibt…

 

Auch das war schon immer zu beobachten. Wenn das ein Reich fällt, dann gibt es immer Aasgeier, die gern die Nachfolge antreten. Leichenfledderer. 

Wir hier in Deutschland sind natürlich anders. Wir frieren gern für die Chance, dass in der korrupten UKR wieder alles normal wird. Was immer da normal war. Minderjährige Sexsklaven, Drogen- und Organhandel sowie Waffenhandel mit jedem, der 100 Dollars für eine AK47 übrig hatte. Und das seit dem Untergang der UdSSR als Kerngeschäft der sog. Eliten, die jetzt regieren.

Nun denn. Hoffen wir, dass der Winter mild und kurz wird. So hofften auch schon die alten Germanen, Gallier, Kelten und Goten. Der Begriff Hungerwinter kommt aus dieser Zeit und die Fastnacht sollte die Wintergeister vertreiben und den Hunger beenden…

Geschichte wiederholt sich halt. 

SIC!

 

Der Kreislauf der Dinge…

Auch:

Gas und Grüne: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – (nordhessen-journal.de)

Der pandemiegeschwängerte Schwanengesang Deutschlands im Glanze byzantinischer Dekadenz – (nordhessen-journal.de)

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