Grendel: Gold war gestern – nun sind Erbsen die Geldanlage!

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Es war einmal eine Zeit, da glaubten unsere gaaaaanz cleveren Anlageberater, dass GOLD eine totsichere Anlage wäre. Wertsteigerungen unumgänglich wären. Und so machten sich die Lemminge und Trolle auf, um auch noch die ein oder andere Münze zu ergattern. 

Wir berichteten HIER!

Dieser Artikel war so gut, dass gewisse Leute bei xing meinten, er gehöre da nicht hin und sich beschwerten. Das waren wohl die, die auch schon mit Goldkäufen ihr Schwarzgeld versuchten zumindest wertneutral zu machen und dann, der Panik nahe, die Lehre aus dem Artikel nicht für sich ziehen wollten. Denn Gold als Kapitalanlage ist bei einer angestrebten Euro-Nachfolge auf Goldkernbasis… endlich.

Alle Anlageberater schielen auf die Börse, den BITCOIN-Markt, Edelmetalle und natürlich auch Immobilien. Denn – so wissen wir – Geld allein macht nicht glücklich.

Aber wo sind die wirklichen Margen, Gewinne und Profite zu machen? – Bei Erbsen!

Unser Bedarf in Europa wurde komplett via Russland (3,6 Mio. Tonnen/Jahr) und der Ukraine (800.000 Tonnen/Jahr) abgedeckt. Und das ist nun schlecht, da wir alle wissen, dass dort die Ernte im Moment etwas schlechter ausfällt. Oder halt ganz ausfällt.

Das hatte für diesen Rohstoff ungeahnte Folgen. Denn während man überall noch Gold, Silber und Platin kaufen kann, gibt es nirgendwo mehr Erbsen. Egal ob in Dosen, tiefgefroren oder gar frisch. Es gibt sie nicht mehr. Sie sind weg! Es sei denn, man mag Erbsen und Möhren und versucht es wie Aschenputtel und trennt die miesen Möhren von den begehrten Erbsen.

So schoss dann auch der Kurs bei Aldi für eine Dose Pottkieker-Erbsensuppe von einstmals 69 Cent auf 2,19 Euro empor. Eine Steigerung, von der Goldhändler nur träumen können. Und das völlig ohne jedes Risiko. Ohne Schwankungen. Fast ein schöner 90-Grad-Winkel nach oben.
Und dort verläuft nun auch die 30- und 90-Tageslinie. Für alle, die gern Kurvenanalysen machen und nach Wendepunkten Ausschau halten. Unterstützungslinien herbeireden… wollen. Oder können.

Und da es nirgendwo mehr Erbsen gibt, also jede angebotene Dose ein Unikat ist, hat sich Grendel gedacht, dass JETZT der Zeitpunkt ist der Eulen letzte Dose zu verkaufen.

 

Satte 280g Nettoeinwaage und originalverpackt…

 

MHD 28.06.2024…

 

Das Etikett ist leicht berieben aber durchaus noch sammelwürdig. Die Dose hat einen Aufziehdeckel und ist daher auch ohne komplizierten Öffner zu öffnen, was es auch jüngeren Menschen ermöglicht die Dose zu öffnen.
Bei Fingernägel mit mehr als 0,345mm Länge besteht aber die Möglichkeit, dass diese… abbrechen könnten. 
Ein Dosenöffner wird nicht mitgeliefert.

Grendel will diese Rarität nun versteigern und den kompletten Erlös DEN TAFELN spenden.

Die Dose wird so wie abgebildet versteigert. Versand als Paket gem. Absprache mit dem Käufer. Der darf sich den Zusteller aussuchen, da er ihn ja auch bezahlt.

Flugversand per Eule ausgeschlossen.

Das Angebot zur Geldanlage: eine (1) Dose Erbsen!!

 

Das Mindestgebot ist 50 Euro!

 

Umtausch, Wandlung, Rücknahme und andere Scherze menschlichen Humors sind von der Eulenversteigerung explizit ausgeschlossen. Das Gebot ist bis zum 24.07.22 verbindlich an die Redaktion zu richten:

redaktion@nordhessen-journal.de

 

Nutzen Sie DIE Gelegenheit eine der letzten Dosen Erbsen zu ergattern. Im besten Deutschland aller Zeiten. Einer Industrienation, in der der Wohlstand nie untergeht.

Ermöglichen Sie sich einen Gaumengenuss der Vergangenheit, den es so schnell nicht wieder geben wird: einen großen Teller Erbsensuppe mit Speck und Wurst.

 

Wer hätte je gedacht, dass bald auch die Bundeswehr auf ihre berühmte Erbsensuppe aus der Gulaschkanone verzichten muss. Die öffentliche Suppenküche auf was auch immer umsteigen muss, wenn die Bedürftigkeit steigt, weil das beste Deutschland aller Zeiten völlig unerwartet strauchelt.

In einem Land, wo wir gut und gerne leben, so man denn die Sansibar auf Sylt besucht. Wo sich Moral und Klasse treffen und das Finanzgenie seine Medientussi knutscht.

Also:
INVESTIEREN SIE IN ERBSEN, denn Gold kann man nicht essen!!
Eine Lektion, die auch schon König Midas schmerzlich erfuhr…

 

UUH-huu!

 

 

 

 

Realsatire und Glosse hat nun fertig!

P.S.: Die Idee ist geschützt. Bitcoin-Miner und Goldhändlern wird dringend abgeraten auf den Zug aufzuspringen! Und außerdem: ihr findet eh keine Dose Erbsen mehr… nur mal so! SIC!

 

 

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