Rote Linien bei Australien? Sieht so Doppelmoral aus?🇦🇺

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Bekanntlichweise haben die Salomonen (einem Staat bestehend aus Hunderten von Inseln im SĂĽdpazifik) einen Vertrag mit China geschlossen.

Also faktisch direkt vor der HaustĂĽr von Australien.

Darüber empört sich jetzt nicht nur Australien selbst, sondern natürlich auch unsere wunderbaren Friedensstifter die Amerikaner.

Ist natürlich was ganzes anderes, wenn Putin das Gleiche seit Jahren erzählt. Plötzlich hat der Chinese den Fuß in der Tür, direkt vor der Haustür.

Das wäre analog zu sehen, als würde Russland einen Beistandspakt mit Mexiko abschließen.

Der australische Premierminister Scott Morrison hat erklärt, dass der Bau eines Militärstützpunktes durch China auf den Salomonen eine rote Linie darstellen wird.

Peking und die Behörden des Inselstaates hatten zuvor ein Rahmenabkommen über die Sicherheitszusammenarbeit unterzeichnet.

“Wir werden keine chinesischen MarinestĂĽtzpunkte in unserer Region vor unserer HaustĂĽr haben”, sagte Morrison.

Australiens stellvertretender Premierminister Barnaby Joyce sagte, Canberra wĂĽrde die Einrichtung eines chinesischen StĂĽtzpunktes als Taktik der “EinschĂĽchterung” betrachten.

Kritik kommt auch aus den USA.

Die USA haben nach der Unterzeichnung eines weitreichenden Sicherheitsabkommens zwischen China und den Salomonen vor der Errichtung eines chinesischen MilitärstĂĽtzpunkts in dem strategisch wichtigen Inselstaat gewarnt. Die USA wĂĽrden in einem solchen Fall “entsprechend reagieren”, erklärte das WeiĂźe Haus. Das kĂĽrzlich unterzeichnete Abkommen habe “potenziell regionale Sicherheitsauswirkungen” fĂĽr die USA und ihre VerbĂĽndeten.

“Bedeutende Bedenken”

Die US-Delegation, angefĂĽhrt von Indopazifik-Koordinator Kurt Campbell, traf sich in der Hauptstadt unter anderem mit dem Regierungschef der Salomonen, Manasseh Sogavare.

Der Premierminister habe dabei versichert, dass die Einrichtung eines chinesischen Militärstützpunktes nicht geplant sei, hieß es.


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