Mehr Geld fürs Klima

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Zum Petersberger Klimadialog am 6. und 7. Mai in Berlin fordert der WWF eine Verdopplung der deutschen Klimafinanzierung. „Deutschland und die anderen Industriestaaten haben mit ihren hohen Emissionen heute und in der Vergangenheit eine besondere Verantwortung beim Klimaschutz. Damit alle Länder auch im Kontext der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie ihren Teil leisten können, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen und katastrophale Folgen für Menschen überall auf der Welt zu verhindern, müssen die reichen Länder mehr Gelder zur Verfügung stellen“, sagt Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „Deutschland als Gastgeber das Klimadialogs sollte vorangehen. Wir fordern eine Verdopplung deutscher Mittel auf acht Milliarden Euro jährlich ab 2025.“

Der Petersberger Klimadialog ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Klimakonferenz in Glasgow Ende des Jahres. Bis dahin müssen die Länder ihre nationalen Beiträge zum Klimaschutz erhöhen. „Die Bundesregierung hat gerade einen klaren Auftrag vom Bundesverfassungsgericht bekommen: Sie muss viel mehr tun gemessen an ihrer Verantwortung gegenüber folgenden Generationen. Das Klimaschutzgesetz ist ein sehr gutes Instrument, diese Verantwortung verbindlich zu machen – aber der Inhalt greift zu kurz: Das Klimaziel für 2030 muss schnellstmöglich an das neue europäische Klimaziel angeglichen werden“, so Raddatz. Konkret bedeutet das eine Anhebung auf mindestens 70 Prozent Treibhausgasreduktion gegenüber 1990. Ohne den entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren wird dieses Ziel allerdings nicht erreichbar sein: 2030 müssen sie 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs ausmachen.

 

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OV von WWF Deutschland