Das Schicksalsjahr 2020 und seine Auswirkungen auf den Bitcoin

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Das Jahr 2020 nahm einen schlechten Start und so häuften sich zahlreiche Schicksalsschläge in den unterschiedlichsten Bereichen des Alltages. Firmen mussten rasch handeln, um Ihren Betrieb in das Homeoffice zu verlagern. Mediziner und Medizinerinnen, sowie alle Angestellten der medizinischen Branche leisten Überstunden, um einen Kollaps zu verhindern. Und auch die Börse spürt deutlich die Auswirkungen des Corona-Virus.
Für viele Anleger ist das Jahr 2020 ein Jahr voller Unsicherheiten sowie Ängste. Jahrelang galt der Bitcoin als das digitale Gold – nun weiß niemand mehr genau, ob es sich lohnt in dieses zu investieren.

Was ist Bitcoin?

Bei Bitcoin handelt es sich um eine Kryptowährung, also ein Zahlungsmittel, welches nur virtuell vorhanden ist. Im Jahr 2009 erschuf Satoshi Nakamoto 50 Bitcoins, die zu dem damaligen Zeitpunkt noch keinen Wert besaßen. Schließich gab es noch keine Käuferinnen und Käufer für das digitale Gold. Doch das sollte sich schnell ändern. Innerhalb weniger Jahre schaffte es der Erfinder dieser Währung, den Wert der insgesamt 50 Coins auf 400000 Dollar anzuheben.
Ein grundlegender Unterschied zwischen Kryptowährung und uns bekannten Zahlungsmitteln ist die Unabhängigkeit von einem Banken- oder Staatensystem. Das bedeutet, dass der Bitcoin nicht über Staats- oder Zentralbanken bestimmt wird. Es gibt damit keine Beeinflussung wie viel Geld in Umlauf ist oder welchen Wert die Währung aktuell hat. Diese Aufgaben übernehmen die Handlenden, welche den Bitcoin kaufen oder verkaufen.

Besonderheit in der Codierung

Bei Bitcoin gibt es eine Besonderheit, die das Anlegen zu einem wahren Highlight machen. Wie bereits erwähnt gab es zu Beginn des Bitcoins gerade einmal 50 Stück. Doch die Anzahl erhöht sich. Hierzu können Menschen ein Bitcoin-Netzwerk auf Ihren Servern laufen lassen, das nach dem digitalen Gold sucht. Pro Block entstanden zu Beginn der Erfolgs Geschichte 50 Bitcoin. Ein Block entsteht circa alle zehn Minuten. Durch eine Finesse in der Programmierung halbiert sich die Anzahl der entstehenden Bitcoins pro Block alle vier Jahre. Das bedeutet, dass im Vergleich zum Jahr 2009 nicht mehr 50 Bitcoins pro Block entstehen, sondern 2020 nur noch 6,25 Bitcoin pro Block (alle zehn Minuten).

Wie kaufen Sie Bitcoin?

Wenn Sie in Bitcoin investieren möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Zunächst können Sie sich bei einer Krypto Börse registrieren. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, auf der zahlreiche Kryptowährungen zum Handel angeboten sind. Nachdem Sie ein Anlegerkonto eröffnet haben, ist es Ihnen möglich bares Geld einzuzahlen. Mit ebendiesem erwerben Sie Anteile an der Kryptowährung. Nachdem Sie den Kauf abgeschlossen haben, sollten Sie einen Transfer zu eiern sicheren Wallet durchführen.
Ebenso können Sie sogenannte Open-End-Zertifikate auf Bitcoin erwerben. Hierbei investieren Sie nicht direkt in den Bitcoin, sondern in eine Bank. Diese übernimmt die Kaufauslösung sowie die Verwahrung des Bitcoins. Sie ersparen sich damit die Verwaltung des erworbenen Anteils und profitieren dennoch von der Wertentwicklung. Hieran werden Sie anteilig beteiligt.
Erscheint Ihnen der Handel an einer Kryptobörse zu komplex, können Sie bei Tradingplattformen aktiv werden. Hierbei profitieren Sie vom Vorteil, dass Abläufe bereits standardisiert sind. Das Kaufen und Verkaufen verlaufen einfacher, sodass Ihnen ein angenehmer Start ermöglicht wird. Dennoch ist es auch hierbei wichtig darauf zu achten, erworbene Anteile sicher in einem Wallet zu verwahren.

Macht Investieren 2020 noch Sinn?

Selbst für große Anhänger des Bitcoins stellt sich in diesem Jahr die Frage, ob eine Kryptowährung einer Pandemie standhalten kann. Trotz aller Erschütterungen finden sich gute Gründe, um auch 2020 noch einen Einstieg in die Kryptowährung zu wagen. So kam es 2018 zu einer Bereinigung. Hierbei verlor die Kryptowährung über das Jahr 85%. Die Folge: Viele Marktteilnehmer, die nur an kurzen Investitionen interessiert waren, stießen den Bitcoin enttäuscht wieder ab. Somit konnte das Jahr 2019 mit günstigen Kaufpreisen für den Bitcoin beginnen. Und auch im Jahr 2020 zeigt sich, dass diese Bereinigung weiterhin anhält. Der Bitcoin-Trend geht klar nach oben, wodurch viele Experten und Analysten positive und optimistische Resonanzen abgeben. Das Investieren sollte zunächst mit kleinen Geldbeträgen beginnen. Anschließend können Sie aus den entstehenden Gewinnen weitere Investitionen wagen.


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