De-Industrialisierung schreitet voran – aber der Kanzler hats gut und kann sich an nichts erinnern

Der deutsche Chemie-Riese BASF wird am Standort Ludwigshafen einige Fabriken schließen.

Das kündigte Konzern-Chef Martin Brudermüller bei der Präsentation der Zahlen an.

Damit verliert die Stadt 2600 Jobs. Zu den Gründen fand der BASF-Chef sehr klare Worte.

Es wird immer deutlicher, die De-Industrialisierung Deutschlands schreitet mit Riesenschritten voran.

Bei der Präsentation der Zahlen des Chemie-Riesen BASF für das abgelaufene Jahr 2022 gab es eine weitere Hiobsbotschaft für die deutsche Wirtschaft.

BASF schließt am Standort Ludwigshafen einige Fabriken, und zwar dauerhaft.

Unter anderem jene für die Ammoniakproduktion und TDI – ein Vorprodukt für Beschichtungen, Schaum- und Klebestoffe.

Damit gehen 2600 Jobs verloren.

„Die Wettbewerbsfähigkeit der Region Europa leidet zunehmend unter Überregulierung“, kritisierte Brudermüller. Dazu kämen langsame und bürokratische Genehmigungen und hohe Kosten. All dies habe über viele Jahre das Marktwachstum in Europa im Vergleich zu anderen Regionen gebremst. „Zusätzlich belasten jetzt die hohen Energiepreise die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit in Europa.“

Die Deutschen müssten umdenken, um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschlands zu sichern. Man habe jetzt „Riesenprobleme in Deutschland.“ Weil es „uns gut ging“, sei vieles ausgeblendet worden. Er wisse nicht, „ob die Gesellschaft insgesamt die Bereitschaft zur Anpassung an die neuen Zeiten habe.“

sagte Top-Manager Brudermüller.

Hierzu passt inhaltlich die völlig als wirr zu bezeichnende Rede unseres Bundeskanzlers, der gerade seine neuen Weisungen aus Washington erhalten hat.

Er sprach davon, dass Deutschland die Arbeitslosigkeit überwinden werde.

Das wird sicher ein toller Trost sein, für die 2600 Menschen in der Region Ludwigshafen.