Von Tomaten und Impfstoffen – ein Paradoxum

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Wir alle kennen noch die Diskussion von genetisch veränderten Lebensmitteln. Die Kennzeichnungspflicht war da noch das geringste Problem bei der Debatte. Was wurde alles befürchtet, was uns diese genetisch veränderten Lebensmittel antun könnten. 

Natürlich sprach die Industrie davon, dass alles besser wird. Äpfel, Kirschen, Erdbeeren und auch Tomaten länger frisch bleiben würden. Größer, schöner und bissfester sein könnten. Mitunter auch gesünder. Mit Zusatzvitaminen.

Wurde das geglaubt? Natürlich nicht. Man befürchtete, dass ein genetisch verändertes Lebensmittel diese veränderten Gene in den Körper einschleusen könnten. Unseren Organismus so schaden würden. Ihn sogar verändern könnten. Zu Mutationen anregen, die dann tödlich wären. 

Und wer da war ganz vorn dabei, als es um die Niederschlagung von Forschung, Entwicklung und Produktion solcher Lebensmittel ging? – Richtig: Die Grünen!

Nur ist es so, dass es recht lange genetisch veränderte/verbesserte Lebensmittel gab und gibt. Mitunter sogar deshalb, weil sonst ganze Ernteerträge wegbrechen könnten. Unsere Bananen und der Mais sind so Beispiele. Was wir da so essen sind Hybride, die ständig verbessert werden müssen, da sie sonst eingehen. Der ursprüngliche Maiskolben und die ursprüngliche Banane haben nämlich nichts mit dem zu tun, was wir so gern in Händen halten.
Und sollte einmal die Maisernte wegbrechen, weltweit, dann haben wir als Menschheit ein Problem.
Beispielsweise war es uns ein Anliegen genau diese Maissorten im Rahmen der Welthungerhilfe überall anzusiedeln und die dortigen weniger ergiebigen Maispflanzen zu ersetzen. – Davon weiß kaum einer was. Und geredet wird auch nicht darüber. Denn diese Veränderungen sind angesichts des weltweiten Ernährungsproblems wahrlich alternativlos… geworden.

Bei gentechnisch veränderten Tomaten aber war der Widerstand groß. Es stand zu befürchten, so der Aufschrei, dass genetisch verändertes Material (veränderte Gene), nach dem Verzehr, an Magensäure und Verdauungssäften vorbei in unser Blut und damit in unseren Körper kommen könnten.

Wenn wir ehrlich sind, dann hätte das bei Mais und Bananen und den Produkten daraus schon lange passiert sein müssen.

Nun kommt aber der Hammer an sich. Die geistige Quadratur des Kreises. Das Paradoxum unserer Zeit.

Bei den neu entwickelten Impfstoffen gilt das natürlich nicht. Ein Impfstoff, der sich nicht darauf verlässt MagenSÄURE und Verdauungssäfte unzersetzt zu überleben, sondern gleich gezielt in die Blutbahn/das Muskelgewebe kommt. Dabei eine Technik anwendet, um bewusst und gezielt unsere DNA zu… verbessern. Unser Immunsystem hinsichtlich dieses einen Virustyps zu optimieren. Ein Immunsystem, dass uns seit Millionen von Jahren recht zuverlässig geschützt hat. Unser Erbgut so zu verändern.

Frage: WO blieb der Aufschrei??

Zumal auch, weil man genveränderte Lebensmittel über Jahrzehnte testete, teste und testete, dieser Impfstoff aber quasi über Nacht zur Verfügung stand. Ohne so unergiebige, diskussionsfördernde und kritikhervorrufende langjährige Tests.
Um es einmal anders zu sagen: jeder Lippenstift, jede Zahnpasta und jede Hautcreme wurde umfangreicher getestet als diese Impfstoffe bei Markteintritt. Jetzt ist das natürlich anders. Millionenfach verteilt und verimpft läuft gerade ein sehr guter weltweiter Massentest. Nie wurde ein Medikament – besser ein Impfstoff! – breiter getestet. Und damit das auch folgenlos für die Hersteller bleibt, hat beispielsweise der deutsche Bundestag die Hersteller gesetzlich(!) von jeder Haftung befreit. Und das noch bevor der Impfstoff seine beschleunigte (Not)Zulassung hatte.

Also ehrlich, es findet doch jeder nur gut, dass das so praktiziert wurde. Unbürokratisch, zeitnah und an allem vorbei, was vorher mal gut und richtig, sogar gesetzlich vorgeschrieben war. „Time is money“ oder heißt es jetzt „health is money“? Oder müssen wir das kombinieren. Wer kann sich noch sicher sein?

Aber egal. Der Zug ist nun für viele abgefahren. Es gibt zwar eine bedenkliche Steigerung von Impfnebenwirkungen weltweit, aber das kann Zufall sein. Wer will das Gegenteil behaupten? Es gibt ja keine vergleichenden Langzeitstudien. 

Und da Impfen eine neue Form der Staatsräson darstellt, kritisieren das gentechnische Problem auch nur Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und die üblichen Spinner, die natürlich alle Nazis sind.
Komischerweise wurden die Genetiker, die an Tomaten forschten, auch als Möchtegern-Nazis verschrien, die Gott spielen wollten, faschistoide Ideen hätten und wohl gern auch eine neue Herrenrasse züchten wollten. Wir erinnern uns?

Hände weg vom Atomkern und Hände weg vom Zellkern“ riefen die grünen Geister empört und verboten so ziemlich jede nutzbringende Forschung in diesem Land. Anderswo nicht. Da wurde und wird experimentiert. Gern auch nach China ausgelagert, weil da noch weniger Bedenken als hemmende Gesetzte sind. In Wuhan gibt es dutzende ausländischer Labore, die all das erforschen, was jetzt schon Geld bringt. Nur halt nicht in Deutschland. Uns reicht es zu wissen, dass solche Lebensmittel gekennzeichnet sind. Gut dass alle immer das Kleingedruckte auf den Verpackungen und Beipackzetteln lesen. So sind wir absolut sicher. – SIC!

Was auch überrascht, neben dem fehlenden Aufschrei unserer hüpfenden Umweltfanatikern zu diesem ihnen wirklich ureigenem Thema, ist die völlige Abwesenheit von Presseartikeln wie gern doch gerade unsere grünen Hüpfer zur Impfung stiefeln.
Leute, die ohne Sagrotan in allen Formen und Anwendungen nicht mehr leben können. Rasenmäher- und Helikoptereltern spielen, deren Kinder nichts am Leib haben was nicht fairtrade und ökozertifiziert ist. Die gern von veganem Wasser schwärmen und sich gegenseitig aus ihren SUVs zuwinken.
Natürlich ist das übertrieben dargestellt, ist aber so nah an der Wahrheit, dass es jeder erkennt. WAS tun die denn? Ihnen Kindern Gen-Tomaten vorenthalten aber sie möglichst schnell zur Gen-Impfung schleifen? Mal ehrlich? Glaubt das jemand?

Und dann ist da noch so ein Aspekt, der gern als Uninformiertheit dargestellt wird. Als Impfvorbehalte kultureller Art verkauft werden. Warum auch Hotspots gern da sind und waren, wo viele Menschen leben, die halt noch gläubig sind. Religiös veranlagt und ihre Religion lebend.

Die Veränderung des Körpers, der von Gott gegeben wurde, ist in vielen Religionen ein Sakrileg. Den Körper in Aussehen oder Funktion bewusst und nachhaltig zu verändern Blasphemie. Wo allein schon Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen, was nur Äußerlichkeiten sind, als Ketzerei angesehen werden.
Wo jede Art von Droge, angefangen bei Tabak und Alkohol, gerade auch wegen der Veränderung dessen verboten sind, was Gott physiologisch geschafften und als gut erkannt hat.

Und diese Menschen sollen einen dauerhaften und irreversiblen genetischen Eingriff in ihr so von Gott gegebenes Immunsystems begrüßen? Freudig tolerieren? Oder gar freiwillig mitmachen? Wo die Hölle nur darauf wartet all die aufzunehmen, die so leichtfertig und gutgläubig sind?
Ungläubige mögen hier zögern zu antworten, denn es kann ihnen egal sein. Es betrifft nicht ihr Seelenheil. Aber tiefgläubige Menschen sagen hier nur ein Wort: HALT!

Der propagierte Impferfolg, gern auf allen Seiten der Presse gepostet, zeigt auf, dass über 50% aller Bewohner dieses Landes mindestens einmal geimpft sind. 
Weiterhin wurden zighunderte Millionen Dosen nachbestellt. Für weitere „Auffrischungen“ von denen Anfang 2020 eigentlich nie die Rede war. Wir erinnern uns? 

Das Langzeitexperiment geht also bald in die zweite Runde. Effekte summieren sich auf. Kummulieren sich wohl auch. Haben mit Sicherheit Crossover-Effekte, die aber jetzt erforscht werden können. Genug Probanden gibt es ja nun, die hier exakte Ergebnisse liefern.

Das war bei Gen-Tomaten natürlich völlig anders. Da haben nicht Millionen diese Neuprodukte futtern müssen. Es gab auch weniger Anreize das zu tun. Das fehlende „Sie essen jetzt sofort eine Gen-Tomate, sonst dürfen Sie nicht ins Restaurant“, war wenig hilfreich für die Akzeptanz. Auch war nie angedacht, einen Ausweis zu bekommen, wo der wohlwollende Verzehr dieser Genprodukte nachgewiesen wurde. Gern auch mit einer sinnigen App gekoppelt, die anzeigte, wer in der Nähe ist und auch Gen-Tomatentester ist. – Solche kleinen Dinge sind wichtig. Sie verschaffen ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe, die es richtig gemacht hat.

Nachdem wir die Gendebatte also für die Impfung geklärt haben, könnten wir doch anfangen da einzusteigen, wo andere schon forschen, entwickeln und produzieren. Warum nicht auch bei Gen-Tomaten, Gen-Mais, Gen-Tieren und dann auch Gen-Nahrungsmittelergänzungsstoffen. 
Warum weiter Zeit im Sonnenlicht verschwenden, wenn man den Körper genetisch so modifizieren kann, dass er Vitamin D selbst produziert? Selbst nach zwei Jahren im lichtlosen Keller die Versorgung garantiert?

Und nun mal ehrlich: Wenn das möglich ist, warum dann nicht Eizellen so verändern, dass nur gesunde Kinder entstehen, die gar keine Impfung mehr brauchen und essen können was sie wollen? Als Add-on dann Augenfarbe, Geschlecht und andere Attribute im Vorteilspaket dazu geliefert? Bescheidenheit zieht Armut an, oder?

Wer immer Angst vor Eugenik hatte, der sollte über das Paradoxum hier einmal sehr genau nachdenken. Die Tore wurden gerade aufgestoßen.

SIC!

 

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