So wird das nichts mit Gas – Nicht die Russen sind schuld – Siemens legt die Dokumente nicht vor!

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Gazprom, 16.07.2022

Gazprom hat Siemens offiziell aufgefordert, Dokumente vorzulegen, die den Export eines Gasturbinenmotors für die Portovaya-Kompressorstation ermöglichen würden.

Am 15. Juli wandte sich Gazprom offiziell an Siemens mit der Bitte, dem Unternehmen Dokumente zur Verfügung zu stellen, die unter Berücksichtigung der bestehenden Sanktionsregelungen Kanadas und der Europäischen Union den Export eines Gasturbinenmotors für die Portovaya CS, eine wichtige Anlage für die Nord Stream-Gaspipeline, nach Russland ermöglichen und die Erfüllung der Verpflichtungen des Siemens-Konzerns in Bezug auf die Reparatur und Wartung von Gasturbinenmotoren ermöglichen.

“Gazprom erwartet, dass der Siemens-Konzern seinen Verpflichtungen zur Wartung der Gasturbinenmotoren, von denen der zuverlässige Betrieb der Nord Stream-Pipeline und die Versorgung der europäischen Verbraucher mit Erdgas abhängen, uneingeschränkt nachkommt.


20.07.2022
Trotz früherer Anfragen hat Gazprom bisher keine offiziellen Dokumente von Siemens erhalten, die die Lieferung eines Gasturbinenmotors für die Portovaya CS erlauben, da Kanada und die EU Sanktionen verhängt haben.

Unter diesen Umständen hat Gazprom Siemens erneut aufgefordert, solche Dokumente vorzulegen. “Gazprom hat erneut darauf hingewiesen, dass die garantierte Rückgabe des Triebwerks, das zuvor aufgrund von Sanktionsbeschränkungen zur Reparatur geschickt wurde, und die anschließende Überholung anderer Triebwerke für die Portovaya CS einen direkten Einfluss auf den sicheren Betrieb der Nord Stream-Pipeline haben.

 


22. Juli 2022 PJSC Gazprom hat Siemens bereits wiederholt aufgefordert, offizielle Dokumente vorzulegen, die bestätigen, dass das in Kanada reparierte Gasturbinentriebwerk für die Portovaya CS von den derzeitigen Sanktionen Kanadas und der Europäischen Union ausgenommen ist, aber Siemens hat sie noch nicht vorgelegt.

In Anbetracht der erheblichen potenziellen Risiken im Falle der Nichteinhaltung aller festgelegten Verfahren im Rahmen der Rückgabe des besagten Triebwerks sah sich Gazprom gezwungen, erneut eine solche Anfrage an Siemens zu richten. “Gazprom betonte, dass die derzeitigen Vertragsbedingungen keine zusätzlichen Verpflichtungen für die russische Seite vorsehen, um das betreffende Triebwerk zu erhalten.


Anmerkung der Redaktion:

Das wäre ja jetzt mal eine schöne Aufgabe für den Herrn Wirtschaftsminister, da mal nachzufragen.

 


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