Lösung: Städte bauen Fahrradwege auf Hochtrassen

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Wir alle haben inzwischen begriffen, zumindest die, die denken wollen, dass die alleinige Abtrennung von Fahrspuren für Fahrräder in den Innenstädten nicht so richtig funktionieren. Auch die Fahrradspur neben dem Gehweg wenig optimal bis gefährlich ist. Gerade auch für ältere oder abgelenkte Menschen, die stets einen nervösen Blick über die Schulter brauchen, um aus dem toten Winkel heraus nicht „überrollert oder überfahrradet“ zu werden.

Neulich in Wuppertal, so unter der Schwebebahn stehend, die den Freiraum über der Wupper nutzt, reifte dann eine vielversprechende Idee, die viele Vorteile hat und so gut wie keine Nachteile.

Es ist eine ausgesprochen politisch auch ansprechende Idee, denn Politiker können hier nun voll zuschlagen. Sich mit einem genehmen Thema profilieren und Freunde bedenken.

Wir bauen alle Fahrradwege, dann gern auch mehrspurig auf Hochtrassen durch die Innenstädte. Entlasten so den Bodenverkehr und ermöglichen dort mehr öffentlichen Nahverkehr, retten Omas vor dem E-Roller und schaffen Raum für Strassencafes und Grünflächen. Kreieren Raum für Kunst und Künstler. So wie im RRG-Berlin schon vorgemacht…

Während auf den Strassen dann e-mobile und befriedete Harmonie herrscht, kann der hektische Fahrrad-, Roller- und Rikscha-Verkehr dann auf der Hochtrasse stattfinden.

Damit ist allen geholfen und alles ist sicherer. Bis auf den Nachteil, dass das etwas mehr Geld kostet als ein normaler Fahrradweg, gibt es nur Vorteile. Hier mal eine ganz kurze Auflistung:

 

– Diese Maßnahme schafft mehr Sicherheit für Fußgänger im ausufernden Roller- und Fahrradchaos.

– Diese Lösung ermögliche Fahrradfahrern höhere Geschwindigkeiten zur Fortbewegung ohne ständig durch Fußgänger oder Autos blockiert zu sein.

– Ampeln, an die sich Fahrradfahrer zu oft sowieso nicht halten fallen weg.

– Die Idee ist zu 110% ökologisch sinnvoll, verkehrsberuhigend und zeitgemäß

– Diese Hochtrassen sind selbst durch anzufügende Blumenkästen optisch schön gestaltbar.

– Die Trassen schaffen auf Jahrzehnte sichere Arbeitsplätze

– Die Trassen werden von der EU bezuschusst. Wie die Hochautobahn auf Sizilien, die über zig Kilometer über offenes Flachland führt. Damit bekommen wir auch mal etwas von der EU zurück!!

– Kommunalpolitiker können hier ihnen besonders genehme lokale Unternehmen bedenken, die sich schon immer für grüne Ideen begeistern konnten. Das schafft ein starkes Bündnis zwischen Industrie und Geldbeutel, ohne Sponsorenessen geben zu müssen.

– In der Ausbaustufe Zwo könnten diese Trassen auch überdacht werden und/oder in Ausbaustufe Drei auch beheizt werden. Wie die Walkways in Winnipeg (Manitoba, Kanada) es für ihre innerstädtischen Fußgänger schon vor Jahrzehnten eingeführt hat  HIER.

– Diese Idee ist zu 150% konform mit den schon gewohnten Lösungsansätzen einer begeistert hüpfenden Gemeinschaft von Klimavisionären und Verkehrstheoretikern.

– Es können schon jetzt auf der Hochtrasse Sonderspuren für städtische Bedienstete eingeplant werden, ohne dass dieses Privileg zu bürgerlichem Unmut führt.

– Es können Nichtgeimpfte von der Hochtrasse ausgeschlossen werden, was auch die Akzeptanz für zukünftige Auffrischungsimpfungen beflügeln sollte…

 

Man fragt sich eigentlich warum noch niemand auf eine so tolle Idee gekommen ist. Gerade bei den Grünen, die hier seit Jahrzehnten mit Ideen glänzen, die noch nie von gewissen Prämissen oder Ressourcen geleitet waren. Offshore-Windparks ohne Landanschluss, Solarenergie ohne zugehörige Stromtrassen, Masseneinwanderung ohne Wohnraumbereitstellung und gern auch betreutes Denken als Freiheitsgarantie.

Mal ehrlich? Warum Ideen von anderen klauen, abkupfern und dann plagiatsverdächtig kommunizieren, wenn man so schöne plausible und in sich geschlossene Lösungen futuristischer Art selbst entwickeln kann. Indem man einfach einmal rausgeht und nach OBEN schaut. Dort dann nichts sieht und sich Gedanken macht, wie man das Nichts nun sinnvoll füllen kann. Denn wo nichts ist, ist auch Raum für Neues.

JETZT, und so können wir Deutschland verändern! – Ohne es zu verbaerbocken…

Wer es bis hier nicht gemerkt hat, dem sei gesagt, dass das eine Glosse ist. Nur, und hier werden jetzt viele Menschen nicken, ist dieser Blödsinn unseren politisch verantwortlichen Protagonisten durchaus zuzutrauen. Grün-roter Filz ist in der Umwelt überall zu sehen. Genauso christlich-soziale Bereicherung. Oder liberale Nebenverdienste. Und Hirnmasse ist bei dieser Elite sowieso etwas, was ein wirklich und wahrhaftiger Einzelfall ist.

Die Mafia in Süditalien hat es vorgemacht, wie man als Einheit von Staat, „Wirtschaft“ und Kirche die EU dazu bringen konnte Autobahnen auf Hochtrassen durch das Land schlängeln und die persönlichen Kassen klingen zu lassen…

 

Auch das Parkplatzproblem harrt noch der Lösung…

 

Das können wir doch wohl besser, oder nicht?? – SIC!

 

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