Klimaaktivist war früher cool, jetzt kommt WUT

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Es begab sich zur Zeit der Regentschaft Merkel, da machte sich Klein-Greta aus Schweden auf in jedes Land, wo Geld mit netten Klimaparolen zu verdienen war. Zwar ohne Lösungen für drängende Fragen und mit noch weniger wirtschaftlichem Verstand, dafür aber mit einem Sendungsbewusstsein, das ohne die Hilfe von PR-Agenturen und Sponsoren so niemals gegriffen hätte. Gehypt von einer Presse, deren Wirtschaftskompetenz dem Wissen entspricht, was so grün-rote Laiendarsteller im Fernsehen zum Besten geben. Sei es der Kobold im Handy oder die Pendlerpauschale in der Steuererklärung an sich.

Dass in den letzten Jahren solche Protagonisten kompetenter Art in allen Dingen Hochkonjunktur hatten, verblüfft nur die, die noch denken wollen. Oder auch können. Alle anderen schütteln nur noch den Kopf oder aber blasen in das Horn derer, die da Mainstream heißen (wollen).
Dass das so kein wirklicher Mainstream ist, zeigen immer deutlicher immer mehr Wahlen, die trotz massivstem Presseeinsatz doch anders laufen, als gerade von den mainstreamgläubigen schrumpfenden Altparteien gedacht.

Und das Beste: Da wird eine Bewegung aus dem Boden gestampft, mit dem Geld von Sponsoren, die aber lieber unerkannt bleiben wollen, die unserer Wirtschaft massiv schaden. Die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands in einer globalisierten Welt bewusst an die Wand fahren und Arbeit hier zunehmend zu teuer machen. Und das alles muss bewusst gewollt sein, denn so blöd, diese Folgen für uns nicht sehen zu können, kann keiner sein.

Forrest Gump hatte einen IQ von 74. Das ist rechnerisch nur 26 Punkte unter dem Durchschnitt. Dennoch sah man als geneigter Kinobesucher sofort den Unterschied zu all dem, was man selbst so kannte. Man hatte einen direkten Vergleich.
Diesen FFF-Klimalemmingen nun Dummheit zu unterstellen verbietet sich daher. Sie tun es also bewusst. Ruinieren bewusst unsere wirtschaftliche Lebensgrundlage im Land. Und die ist nicht das Atmen an sich, sondern zunächst einmal die wirtschaftliche Existenz von Millionen derer, die all das finanziert haben, was andere so bereitwillig, offen und hirnlos verschleudern wollen. Verschleudert haben.

Der Atomausstieg ohne Not bescherte uns weltweit die höchsten Energiepreise. Ruinierte ganze Industriezweige. Die sog. Dieselkrise in den USA, deren Manipulationen dann zu uns zurückschwappten, in Europa letztlich aber gesetzeskonform und/oder bestenfalls die Lücke nutzend waren, ist gerade am Ende des aktuellen Wirtschaftszyklus zusätzlich desaströs. Die Automotive ist im freien Fall und jede Woche werden mehr Beschäftigte arbeitslos. Gern auch mit 50Plus, was dann schnell in die Altersarmut führen wird. So schafft man keine im Alter existenzsichernden 47 Beitragsjahre…(HIER).

Dass SUV-Fahrer nun auf offener Straße angegangen, Autos bei Autohändlern beschädigt oder „abgefackelt“ und Besucher am Zutritt der Messe IAA gehindert werden, mag beispielhaft für das sein, was gewisse Elemente unserer Gesellschaft samt Politik und Presse als „sinnvoll“ anzusehen bereit sind. Was in den 70er noch Terrorist war heißt heute Aktivist und ist natürlich etwas völlig anderes (sic!).
Wenn es aus Presse und Politik tönt, dass sich die Rechtstaatlichkeit der höheren Moral unterzuordnen hat, ggf. auch das chinesische System durchaus sinnvoll für unsere Liberalität wäre, dann ist aber ein Punkt erreicht, wo gemeinhin bei denen Wut aufkommt, die von so einem Unsinn existenziell betroffen sind.

Gleichheit basiert auch auf Gleichheit vor dem Gesetz. Und das dann auch für alle, immer und überall. Alles andere ist schon plakativ von George Orwell mit „Animal Farm“ in Szene gesetzt worden. Wir erinnern uns? – Als Clopper das Pferd, das sich für die Gemeinschaft krummgeschuftet hatte und dann auch noch für Knochenleim verhökert wurde, damit die Schweine noch ein bisschen mehr feiern konnten… Noch Geld für ein paar krude Ideen mehr hatten. Sich selbst noch ein wenig mehr feiern konnten. Geld für sich und ihre Parteigänger zum Fenster rauswerfen konnten…

Und solche Feten, die auf der Farm dann nochmals zur Revolution geführt hatten, gibt es auch hier. Wo auch feiste und gutgekleidete Schweine sich selbst feiern. Andere dabei sogar aktiv von der Arbeit abhalten. Eine Arbeit, die sie selbst ernährt. Denn wer feiert da? Es sind Studenten, Schüler, Nichtbeschäftigte, Aussteiger und bekennende Anarchisten. Kurzum all die, die für das was sie gern konsumieren andere haben, die es bezahlen.

Man könnte es als jugendliche Begeisterung verklären, wenn da keine Straftaten wären. Wenn es nicht auch um Arbeitsplätze ginge. Hunderttausende Arbeitsplätze. Von Menschen, die all das was hier so gern gesehen wird bezahlt – also selbst erarbeitet – haben.

Daher sollte man zur Verdeutlichung einmal die Idee anführen was wäre, wenn diese arbeitenden Menschen ähnlich aggressiv und bewusst wenig rechtskonform exakt so handeln würden, wie es diese sog. „Klimaaktivisten“ tun. Mit der gleichen Moral. Mit den gleichen Mitteln. Und der gleichen Engstirnigkeit. Nennen wir diese Bewegung WUT – „Workers use Touching“!

Ziel der Bewegung ist es Leute davon abzuhalten ihre persönliche Komfortzone zu behelligen. Ihre Arbeit und Existenz zu sichern oder auch nur, sich dafür zu rächen – …zu engagieren! – eben weil diese nun weg ist.

Nehmen wir mal ein paar hundert oder tausend Ex-Mitarbeiter von Ford und dessen Zulieferern in Köln, die das nun machen. Gern auch Wolfsburg, München, Ingolstadt, Rüsselsheim, Eisenach, Emden, Nürnberg, Zwickau oder Sindelfingen. Letztlich egal. Das Problem ist nun flächendeckend geworden. Die WUT damit auch.

Zum Klausurtag an der Uni oder dem Abi kommen diese Leute „gut gelaunt“ zur Schule oder dem Campus. Demonstrieren ein wenig arbeitnehmerfreundliche Eintracht. Blockieren die Klausursäle. Informieren stundenlang und lautstark zu ihrer Sicht der Dinge. Sprechchöre, Musik und ein wenig Hintergrundlärm. Letzter entsteht dadurch, dass wohl nicht alle damit einverstanden sind, dass ihre ach so wichtige Klausur verspätet oder gar nicht stattfindet. Oder dass man sich nun nicht mehr konzentrieren kann.
Das ist natürlich für unsere WUT-Demo völlig uninteressant, zumal diese Leute für so eine Klausur noch nicht mal bezahlt werden, während andere mit ihren Steuern für diesen Studien-/Schulplatz erst gesorgt haben. Dass Anliegen wie diese Klausur zeitgerecht nun (auch gut) bestehen zu müssen, nicht die gleiche Relevanz entfalten können, die so ein Arbeitsplatz nun gemeinhin hat…

Natürlich ruft das die Polizei auf den Plan, die von FFF-Demos Ähnliches kennt. Nur WUT respektiert die Polizei. Klar, man tut auch nicht was die sagen. Aber höflich. Schlägt Brücken zu den überarbeiteten Beamten. Denn man kämpft auch für sie und ihre Belange. Auch sie werden immer älter und müssen mit immer weniger Leuten immer mehr Idioten im Zaun halten. Das verbindet. Man sagt verbindlich zu, so in vier bis fünf Stunden freiwillig zu gehen. Wenn der Klausurtag um ist. Und bis dahin gibt es für alle hinten links Erbsensuppe mit Brötchen. Die Polizei ist herzlich eingeladen…
Und selbstverständlich geht man dann tatsächlich zum vereinbarten Termin. Gleich mit Ansage, wo man sich das nächste Mal treffen wird. Beispielsweise dann morgen, zum nächsten Klausurtermin…

Natürlich kann man solche „Aktionen“ auch steuern. Klausuren von Ingenieurwissenschaftlern auslassen. Oder von Medizinern. Dafür aber solche herausragenden „Laberstudiengänge“ besonders konzentriert besuchen. Kleines Sit-In beim Dekan oder Uni-Präsidenten beispielsweise. Fakultätsmeetings zu Spießrutenläufen machen. Man stelle sich Professoren vor, die sich Nase an Nase an „bekloppten Malochern“ vorbeischieben müssen und nur freundliche Mienen sehen. Aktiv der Forderung ins Auge sehen, dass die Auswahl an Studienfächern zu begrenzen ist auf das, was die Wirtschaft wirklich braucht. MINT zum Beispiel. Ist zwar hirnlos, klingt aber gut, oder?

Man könnte auch unsere Kreuzfahrtschüler der Abifahrt nach Oslo vom Bus abholen, wenn sie zurückkommen. Mal darauf hinweisen, WER das nette Schiff gebaut hat, dass so klimaneutral umherschippern kann. Und was da an „klimafreundlichen“ Materialien verbaut wurde, die nicht Bestandteil dessen waren, was das gekaufte Klimazertifikat abdeckt. Wo ganzheitliches Denken der sog. Lehrkräfte mal wieder nicht gereicht hat. Oder hirntechnisch auch nur möglich war.

Selbstverständlich würde WUT auf‘s Schärfste(!!) alles verurteilen, was „gerechte Ambitionen“ mit „falsch verstandenem Engagement“ bewirken. Wenn Autos von Klimaprofessoren mal wieder ihre vier Räder in die Luft strecken, während sie auf dem Dach vor sich hinwippen. Mal wieder so ein Auto-Akku Feuer gefangen hat oder dümmliche Sprayer ihre Aktivisten-Kunst an Orten verbreitet haben, die dafür so nicht vorgesehen waren.
WUT verurteilt das, sagt aber auch, dass man die berechtigten Anliegen der Aktivisten verstehen würde… (hüstel!).

Oder wenn die ein oder andere Redaktion unserer Presse Besuch von WUT-Aktivisten bekommen hat. Mal Nähe und Berührung – also der gewisse namensgebende Touch – zur Geltung kommt. Zur Einflussnahme auf das, was WUT als gerechte und für sich werttragende Zukunft ansieht. Und diese muss nicht klima-unfreundlich sein. Da kann man ökologisch wie auch sozialpolitisch schnell gemeinsame Schwerpunkte finden. Vielleicht sogar ökonomisch wertvolle Ideen gewinnen. Nur legt WUT halt den Schwerpunkt auf das komische Attribut „arbeitsplatzerhaltend“ an sich.

 

 

Dass in einem solchen aktiven Umfeld dann auch die DUH nicht als Deutsche Umwelthilfe wahrgenommen wird ist klar. Da steht DUH mitunter auch eher für Dumme Und Hirnlose. Ergo Leute, mit denen man nun wirklich nicht zu reden braucht, zumal dieser verschrobene Verein noch nicht mal alle Mitglieder zulässt, die zu ihm und dort mitreden wollen.
Bei WUT darf das jeder. Wie bei FFF auch. Daher könnte es dann für die Dummen Und Hirnlosen eng werden. Die Mitarbeiterliste zum Fahndungstableau für Vis-a-Vis-Gespräche mit betroffenen Arbeitern werden. Streetworking einmal neu verstanden. Persönlich und unmittelbar. Wo Dumme Und Hirnlose mal die treffen, die ihre netten Firmenwagen bauen. Egal wie motorisiert.
Und um außerhalb der Geschäftsstellen dieses Vereins eine ungezwungene Atmosphäre für gemeinsame Gespräche zu schaffen, könnte man auch schon mal Straßenfeste vor deren Wohnorte machen. Keine Flashmobs. Richtige Worker organisieren so etwas besser. Mit Beteiligung der Nachbarn. Als Event. Happening. Fest einplanbar. So alle zwei Wochen… Sonntags beispielsweise, damit auch arbeitende Menschen mitmachen können.
Denn Freitags gehen die WUT-Aktivisten dann auch mal FFF besuchen. Weil auch sie dort ihr Klimaanliegen verdeutlichen wollen. Halt nur nicht nur das ökologische Klima fokussierend. Aber auch für eine bessere Zukunft einstehen wollen. Sogar mit der nötigen Wut im Bauch um wirkliche Einsichten und Verbesserungen anstoßen zu können.

Diese Gedankenkette könnte weitergesponnen werden, sollte aber reichen. Es zeigt deutlich auf, dass jeder Elfenbeinturm schnell kippen kann. Und wenn dem WUT-Motto treu, verärgerte, erzürnte oder gar hasserfüllte arbeitslose Arbeiter dann wirklich den Kontakt suchen, ihre ruinierte Existenz und Zukunft vor Augen, dann könnte so ein Touch auch mal schmerzhaft werden.
Die originäre Arbeiterbewegung hat sich ihre „Privilegien“ nicht durch Sitzblockaden verdient (HIER). Aber sie war durch Not zum Erfolg getrieben… Und der war damals völlig alternativlos. So alternativlos, dass Arbeiter für ihre auskömmliche Arbeit sogar bereit waren zu sterben. Nicht nur für sich, aber für ihre Familien und Kinder mit Sicherheit.

Die SPD, die aus dem Deutschen Arbeiterverein hervorgekommen ist, hat das leider vergessen. Alle anderen Parteien auch. Und wenn sich möglichst umgehend nichts ändert, dann wird es vermutlich zwei Parteien geben, die davon profitieren werden. Und diese Parteien werden die äußeren Flügel dessen abbilden, was machbar ist. Aber in der Kernfrage an sich, dem Malocher die Arbeit zu erhalten – sich völlig einig sein werden.

 

WUT ist ein schlechter Ratgeber, aber WUT kann auch beflügeln. Und wer so leichtfertig Millionen von Arbeitsplätzen gefährdet oder auch schon gefährdet hat(!), hat letztlich auch diese WUT verdient.


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