Völkerrecht nach Baerbock, die ein Vordiplom in Politikwissenschaften hat

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„Ich komme ja aus dem Völkerrecht“, sagte Annalena Baerbock bei der Kanzlerkandidatur mit Stolz und Anspruch in der Stimme. Dazu konnte sie sich auf zehn Semester Politikwissenschaften für das Vordiplom stützen, das sie an der Eliteuniversität Hamburg geschafft hatte. Nur ein Abschluss an der FU Berlin wäre da besser gewesen, wo sie dann aber immerhin promovieren durfte.

Dass die Allgemeinbildung bei Frau Baerbock bescheiden bis kaum existent ausfällt, ist hinlänglich bekannt. Strom in kabeln zu speichern oder Kobolde im Handy sind die bekanntesten Beispiele möglicher Wissenslücken. (HIER)

Nun scheint es aber, dass die FAZ in ihrer neusten Überprüfung des epochalen Werkes „JETZT schon wieder“ diverse Fehler gefunden hat, die einem Völkerrechtler mit politikwissenschaftlichen Hintergrund aber kaum passieren dürften.

„An anderer Stelle beschäftigt sich Baerbock mit den Schengener Abkommen. Es wurde 1985 im luxemburgischen Grenzort Schengen geschlossen. Baerbock meint fälschlicherweise, dass Spanien und Portugal bei den ersten Ländern dabei gewesen sind und verlegt das historische Treffen ein Jahrzehnt nach hinten.
Zugleich schreibt sie, dass dadurch die Grenzkontrollen in der ’EU‘ wegfielen. Die EU gab es aber im Jahr 1985 noch nicht, damals waren es die ‘Europäischen Gemeinschaften‘.
Sie meint, George Bush Senior habe Deutschland 1991 ein ‘Partners in Leadership‘ angeboten, das war aber schon 1989, und zwar vor dem Mauerfall.
Das Ermächtigungsgesetz wurde auch nicht im Reichstagsgebäude beschlossen, wie Baerbock suggeriert, sondern in der Krolloper, da das Reichstagsgebäude nach dem Reichstagsbrand nicht benutzt werden konnte.“

Natürlich schreien grüne Lemminge jetzt wieder „Petitessen“, Sexismus und Schlammschlacht. Joschka Fischer ist da scheinbar schon vergessen, der mit seiner Berufsbezeichnung „Taxifahrer“ aus allem fein raus war. Da erübrigte sich jede weitere Nachfrage nach akademischen Kleinigkeiten historischer Art, zumal er da andere „Leichen im Kofferraum“ liegen hatte.

Es bleibt die herzerweichende Frage, was denn Annalena Baerbock wirklich kann. Völkerrecht wohl nicht und zehn Semester Studium der Politikwissenschaften an der Uni Hamburg waren wohl auch mehr als rein zeitlicher Durchlauferhitzer anzusehen.

Natürlich ist das nur Geschichte. Nur sollten solche geschichtlichen Fakten besser nie Einzug in lockere Gespräche halten, die da auf diplomatischer Ebene stattfinden. Wir erinnern uns an den hochnotpeinlichen Auftritt von Boris Jelzin, der den Tanzbär mit Wodkafüllung miemte?
Da war internationales Fremdschämen angesagt. 
Man möchte sich gar nicht vorstellen was Frau Baerbock so ohne Alkoholgenuss schon zum Besten geben könnte. So aus der tiefsten Überzeugung heraus Ahnung von dem zu haben, für was sie nun so steht. Sogar studiert hat. – SIC!

Allmählich tut es mir leid, dass sie nicht promoviert hat. Oder zumindest die Masterarbeit zugänglich ist. Was wäre das eine Fundgrube neuen Wissens geworden. Ein die Wissenschaft umkrempelnder Erkenntnisgewinn wäre wahrhaft JETZT möglich gewesen. Völlig neue Perspektiven sichtbar geworden. Basierend auf alternativen geschichtlichen Sichtweisen zu bisher klar definierten politischen Ereignissen.

Auch würde ich jetzt echt gern den Antrag zum Stipendium bei der HBS lesen wollen. So mit Gliederung, gedachten Verlauf und Literaturquellen der angedachten Promotion. Wir äußerten unsere Bedenken dazu insgesamt  HIER, HIER und HIER. Oder gerade jetzt und hier schon wieder… (lach mich gerade kugelig…)

Da das Buch nun in die korrigierte zweite Ausgabe geht, der inzwischen kritische Ullstein-Verlag nun Quellen hinzufügt, so sollte er dann wohl besser gleich auch mal die inhaltliche Korrektur anstreben. Zumindest bei so offensichtlichen „Unklarheiten“, die verbaerbockt wurden.

Yusuf Simsek: Ein einsames Licht

Sollte hier wirklich ein Ghostwriter am Werk gewesen sein, so gebührt ihm wahrlich mein zu tiefst empfundener Respekt! Als Ghostwriter versucht man immer den Sprachstil und das Niveau seines Klienten zu treffen. Dass eben nicht auffällt, dass da nicht der Kunde am Werk war. Ein anderer das geschrieben hat.
Und wahrlich, wahrlich darf dieses Werk daher als Empfehlung für die Schaffenskraft des Ghostwriters zu sehen sein. Oder des Teams an Ghostwritern, Helfern und Schaffenspartner, ohne die ein Buch nicht möglich wäre. Denn merke: „so ein Buch wird nie von einem allein geschrieben„, sagte eine bekannte Frontfrau mit massig Erfahrung darin.

Frage: Gilt das auch für Masterarbeiten und Promotionen? – So für Unität und Akamie??

 

Dass gewisse geneigte Kreise Frau Baerbock mindestens(!!) als Außenministerin handeln, bereichert gerade wieder meinen Tag mit schallendem Gelächter.

SIC!

 

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