Karl Lauterbach – Oktoberfest so nicht durchführbar

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Oktoberfest in Corona-Zeiten: Lauterbach hält Wiesn für nicht planbar

 
 
Nach Angaben der Veranstalter soll es keine Corona Maßnahmen geben, wenn die Wiesn nach zwei Jahren Pause wieder viele Besucher empfängt. So dürften die Besucher ohne Maske auf dem Fest flanieren und wieder ein wenig Normalität spüren. Die Hotels in München sind aufgrund der Ankündigung, dass das größte Volksfest in Deutschland wieder an den Start geht, ausgebucht. Es könnte eine schöne Nachricht sein, doch Karl Lauterbach, seines Zeichens Gesundheitsminister der SPD meint, dass dies so nicht durchführbar sei, da die Ansteckungsgefahr mit den Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 dadurch deutlich erhöht wäre und eher Öl ins Feuer wäre. Es wäre zum jetzigen Zeitpunkt mehr als schwierig, eine klare Zu- oder Absage oder für das Oktoberfest zu erteilen. Hingegen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) Ende April grünes Licht für das Oktoberfest 2022 gegeben, was er in Gesprächen mit dem Gesundheitsminister erörtert hatte.  Auch Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen pustet in dieses Horn und sagt: “Ich bin mir nicht sicher ob das zu diesem Zeitpunkt klug und richtig ist”. 

Veranstaltungen müssen geplant werden

Ja Gevater Fußball, da ist alles erlaubt, die Leute strömen durch die Katakomben des Stadions und sitzen Schulter an Schulter nebeneinander. Holen sich dann Bier und Bratwurst am Stand und Essen diese dort zumeist auch. Maske ist auf den Plätzen nicht notwendig und bei der Wurstbude ist die Maske auch nicht im Gesicht, denn man kann damit schlecht essen. Komisch ist, dass das erlaubt ist mit Aussagen das man an der frischen Luft sei. Ja das stimmt, aber was ist das Oktoberfest denn dann? Ja es gibt Zelte doch die meisten auf dem Fest sind nicht in diesen Zelten sondern laufen draußen herum. Wo ist denn beim Oktoberfest ein höheres Risiko als beim Fußball? Eine Veranstaltung wie das Oktoberfest muss man im Vergleich zum Fußballstadion planen. Man muss von der Toilette bis zum Würstchen, der Thekenkraft bis zum Schausteller alles organisieren und planen. Das geht nicht von heute auf morgen wie sich das der eine oder andere Politiker vorstellt. Die ganzen Schausteller müssen planen um alles da haben was notwendig ist. Diese Verunsicherung bringt die Veranstalter in arge Nöte, denn auch die Menschen werden dadurch verunsichert, denn es geht am Ende keiner hin weil man die Panik schürt krank zu werden. Aber was noch befremdlicher ist, dass bei all dieser Verunsicherung aber die Abstimmung der neuen Corona Maßnahmen verschoben wurde auf eine Woche nach Wiesn Start. Bis dahin gelten ja alle Maßnahmen die vorher möglich waren.

Mit Corona müssen wir leben, Don´t Panic!

Ja wir müssen mit Corona leben. Man muss auch nicht mehr länger als 5 Tage zu Hause sein und nicht bei allen endet die Krankheit in Long Covid. Es gibt keine optimale Lösung für Corona und den Umgang damit. Das erinnert auch an die Grippe als diese in längst vergangener Zeit ausgebrochen war, da konnten die Menschen auch nicht mit umgehen. Radikale Lösungen gab es damals auch und geholfen hatten diese auch nicht. Heute liegt man mit einer echten Grippe mehr als 5 Tage flach. Zumeist sind es 3 Wochen und man ist danach gerade ein Kaugummi das gut durchgekaut wurde. Bis man wieder auf dem Deich ist, braucht man nochmal 2 Wochen und einige landen im Krankenhaus weil sich aus der Grippe eine Lungenentzündung entwickelt hat. Schon krass oder das wir heute mit der Grippe leben als wäre sie ein Schnupfen.

Fakten

Wenn man die Veranstalter in diesem Jahr wieder dazu zwingt wieder abzusagen dann gibt es im kommenden Jahr kein Oktoberfest mehr oder die Cannstatter Wasen oder andere ähnliche Veranstaltungen. Die Kultur stirbt durch eine erneute Absage denn die versprochenen Hilfen seitens der Bundesregierung sind noch immer nicht angekommen. Die Schausteller sind kurz vor der Pleite und auch eine Firma wie der Toilettenaufsteller Dixie musste wegen der Ausfälle die Preise um bis zu 200% erhöhen um die Kosten zu decken die angefallen sind. Bei einer erneuten Absage ist fraglich ob es im kommenden Jahr noch ein Schausteller erlauben kann eine Toilette anzubieten obwohl diese notwendig ist. Preise werden dann logischerweise explodieren und dann kostet vielleicht die Maß am Ende 22 Euro und die Welt schreit auf. Ja Corona ist eine Krankheit mit einem möglichen tödlichen Ausgang. Impfen kann helfen aber einen 100 prozentigen Schutz gibt es nicht. Das sagen selbst die Hersteller von Verhütungsmitteln, dass ein hundertprozentiger Schutz nicht garantiert werden kann und kein System ist sicher, was alle Hacker dieser Welt immer wieder beweisen. Auch ein Auto läuft nicht immer fehlerfrei und daher ist die suche nach dem Schutz vor Corona der hilft wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Bisher wurde sie nicht gefunden und die Suche ist eher Hoffnungslos. Daher müssen wir damit leben das Corona uns ewig begleiten wird und die Panikmache keine Lösung ist um die Krankheit zu besiegen

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