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Nächtliche Schlägerei zwischen Autoinsassen am Altmarkt: Ermittler suchen unbeteiligte Zeugin


(ots)Kassel-Wesertor: In der Nacht zum Sonntag, dem 18. April, war es an der Altmarkt-Kreuzung zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Insassen zweier Pkw gekommen. Da den mit dem Fall betrauten Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei völlig unterschiedliche Aussagen zum Ablauf der Geschehnisse vorliegen, suchen sie nun eine Frau, die offenbar Zeugin des Vorfalls gewesen ist und bitten diese, sich zu melden.

Der Streit zwischen mehreren Insassen der beiden Wagen hatte sich in der besagten Nacht gegen 2:40 Uhr ereignet, da man sich gegenseitig des Fehlverhaltens im Straßenverkehr bezichtigte. An der Kreuzung mündete dies schließlich in einer Schlägerei, bei der auch ein Schlagstock zum Einsatz gekommen sein soll und die letztlich die Polizei auf den Plan rief. Die eingesetzten Beamten nahmen vor Ort wechselseitige Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 25-Jährigen aus Baunatal und gegen einen 26-Jährigen aus Kassel auf. Beide Männer waren unter anderem im Gesicht verletzt worden, wobei die Verletzungen nicht schwerwiegender waren. Nach Angaben des 26-Jährigen soll ihm die derzeit unbekannte Frau zur Hilfe gekommen sein, die er jedoch zu deren Schutz weggeschickt habe. Diese Frau dürfte jedoch Zeugin des Vorfalls geworden sein und kann den Ermittlern möglicherweise nähere Angaben zum Ablauf der Geschehnisse machen. Die Zeugin soll etwa 1,60 Meter groß sein, ein mitteleuropäisches Äußeres, eine zierliche Statur und längere hellbraune Haare haben.

Die Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe 1 bitten diese Frau oder andere Zeugen, die Angaben zum Ablauf der Auseinandersetzung machen können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Welch ein Aufwand: Einbrecher stehlen Leergut im Wert von 300 Euro


(ots) In der Nacht von Montag auf Dienstag beschädigten unbekannte Täter zum wiederholten Male eine Kellertür der Jugendherberge Korbach und verschafften sich so Zugang zum Gebäude.

Die Kellertür war nach einem vorangegangenen Einbruch am Wochenende lediglich provisorisch gesichert worden.

Die Täter entwendeten bei beiden Taten Getränkeleergut im Gesamtwert von etwa 300 Euro.

Es ist davon auszugehen, dass die Leergutdiebe ihre Beute mit Hilfe eines Transporters oder Lkws abtransportieren mussten.

Das Verladen des Leerguts könnte mit typischem Lärm verbunden gewesen sein.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach Tel.: 05631-971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg



Bei ca. 4,50 € Pfand sind es ja auch nur 67 Kisten. Wo lagert man die und wie transportiert man die?

 

 

 




Lkw-Kontrollen durch Polizeirevier Ost auf B 7: Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten sowie Ladungssicherung


(ots) B 7 – Kaufungen (Landkreis Kassel): Beamte des Polizeireviers Ost führten am Montag zwischen 9:30 Uhr und 15:00 Uhr Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf der B 7 in Höhe Kaufungen-Papierfabrik durch.

Dabei lag ihr Hauptaugenmerk auf Lkw und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der Ladungssicherung.

Zehn Lkw aus unterschiedlichen EU-Staaten lotsten sie in der Zeit in die Kontrollstelle und führten eine umfangreiche und fachkundige Überprüfung durch.

Bei einem deutschen Fahrer musste sie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten beanstanden.

Der Mann hatte zum einen 5 ½ Stunden statt der erlaubten 4 ½ Stunden am Steuer gesessen und sich zum anderen nicht an die gesetzliche Ruhezeit von 11 Stunden gehalten.

Er war bereits nach 8 ½ Stunden weitergefahren.

Ihm droht nun ein Bußgeld von 210 Euro.

Ein Fahrer aus Rumänien muss nun sogar mit einem Bußgeld von 450 Euro rechnen, da er sich bereits nach 3 anstatt der vorgeschriebenen 11 Stunden Pause wieder ans Steuer gesetzt hatte.

Zwei weitere Fahrer hatten ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert und mussten vor Ort nachsichern, was bis zu einer Stunde Zeit in Anspruch nahm. Darüber hinaus leiteten die Beamten gegen insgesamt vier Fahrer Verfahren ein, weil sie nachweislich gegen die für sie vorgeschriebene Geschwindigkeit von 80 km/h verstoßen und auf der Autobahn teilweise 100 km/h gefahren waren.

Polizeipräsidium Nordhessen





Fahndung nach aus Forensik geflohenen Männern: Polizei bittet weiterhin um Hinweise


(ots)Bad Emstal-Merxhausen (Landkreis Kassel) / Borken (Schwalm-Eder-Kreis):

Die Polizei fahndet weiterhin nach zwei aus der Forensik in Bad Emstal-Merxhausen geflohenen Männern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die beiden 24 und 27 Jahre alten Patienten hatten heute Morgen gegen 06:30 Uhr auf noch nicht abschließend geklärte Weise die Flucht angetreten. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei gegen 06:45 Uhr bei Borken-Kerstenhausen einen verdächtigen silberfarbenen Ford Fiesta stoppen, der möglicherweise mit der Flucht aus der Forensik im Zusammenhang steht. Dieser Wagen versuchte zuvor mehrfach sich einer Kontrolle durch gefährliche Fahrmanöver zu entziehen. Hierbei kam es auch zum Schusswaffengebrauch auf die Reifen des Fahrzeugs durch die Polizei, wodurch eine Weiterfahrt des Pkw letztlich verhindert werden konnte. Zwei männliche Insassen wurden anschließend von den eingesetzten Polizisten festgenommen. Bei ihnen handelte es sich allerdings nicht um die gesuchten Männer. Derzeit wird geprüft, ob sie mit der Flucht der beiden Patienten im Zusammenhang stehen könnten.

Die weiteren umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Hubschrauber im Einsatz ist, laufen derzeit auf Hochtouren. Bislang führten diese leider nicht zum Auffinden der geflüchteten 24 und 27 Jahre alten Männer. Es liegen momentan keine Hinweise vor, dass von ihnen eine akute Gefahr für andere ausgeht. Dennoch rät die Polizei vorsorglich davon ab, verdächtige Personen anzusprechen und bittet im westlichen Landkreis Kassel und im Schwalm-Eder-Kreis derzeit darum, keine Anhalter mitzunehmen.

Aktualisierte Personenbeschreibungen:

1.) Ca. 1,85 Meter groß, schlank, kurze dunkle Haare, vermutlich bei Flucht verletzte Hand, trug zuletzt eine schwarze Jacke und eine graue Jogginghose

2.) Ca. 1,70 Meter groß, sportlich, trug zuletzt einen hellen Kapuzenpullover und eine schwarze Sporthose.

Ob beide Personen diese Bekleidung noch tragen, ist nicht bekannt. Bislang ging bereits eine Vielzahl an Hinweisen aus der Bevölkerung bei der Polizei ein, die aber bisher noch nicht zum Auffinden der Männer führen konnten.

Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben und aktuelle Hinweise auf die flüchtigen Männer geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 oder in dringenden Fällen über den Notruf 110 bei der Polizei.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





21-Jähriger bei Raubüberfall durch Gruppe verletzt: Ermittler suchen Zeugen


(ots) Kassel-Mitte: Am Freitagnachmittag ereignete sich an der Documenta-Halle ein Raub auf einen 21-Jährigen aus den Landkreis Kassel. Eine mehrköpfige Gruppe hatte den jungen Mann körperlich angegriffen und die Herausgabe seines Handys sowie Rucksacks gefordert. Als der 21-Jährige laut um Hilfe rief, ließen die Täter schließlich von ihm ab und es gelang dem Opfer, zu flüchten. Nun ermitteln die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo. Da sich zur Tatzeit viele Menschen in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben sollen, erhoffen sich die Ermittler, dass sich aufgrund der Veröffentlichung des Falls Zeugen der Tat bei der Polizei melden.

Zu dem Raub war es gegen 17:50 Uhr auf dem Fußweg hinter der Documenta-Halle gekommen. Nach Angaben des 21-Jährigen war er dort zu Fuß in Richtung Orangerie unterwegs, als er plötzlich von der mehrköpfigen Gruppe festgehalten und mehrfach ins Gesicht geschlagen wurde. Gleichzeitig forderten sie die Herausgabe seines Mobiltelefons und Rucksacks. Als die Täter nach den Hilferufen zurückgewichen waren, rannte der junge Mann in Richtung Gustav-Mahler-Treppe und bat dort Passanten, die Polizei zu rufen. Bei den Tätern, die letztlich nichts erbeuteten, soll es sich um vier bis fünf 15 bis 17 Jahre alte männliche Jugendliche gehandelt haben, die ein südländisches Erscheinungsbild hatten und sportlich gekleidet waren. Der 21-Jährige erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen am Kopf und im Gesicht, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die den Raubüberfall beobachtet haben, Hinweise auf die Täter geben können und zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Diemelstadt (Landkreis Waldeck Frankenberg): Verkehrsunfall auf der Landstraße mit tödlich verletzter Person


(ots) In der vergangenen Nacht kam es zwischen Diemelstadt Rhoden und Diemelstadt Wrexen zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen berichten, befuhr gegen 02.15 Uhr ein 61-jähriger die L 3081 in Richtung Wrexen und kam aus noch nicht geklärter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum.

Der 61-jährige Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Weitere Personen oder Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Polizeistation Bad Arolsen geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Stadt Kassel: Nicht angemeldeter Aufzug in Kassel


(ots)Am Samstagabend, 24.04.2021, zwischen 20:40 Uhr und 21:10 Uhr, kam es zu einem nicht angemeldeten Aufzug in Kassel.

Circa 50 Personen nahmen an diesem Aufzug teil.

Die Personen begaben sich fußläufig in der Innenstadt vom Königsplatz zum Uni-Gelände.

Es wurden Banner mit der Aufschrift „Lockdown für das Kapital“ und „Lockdown für die Produktion, gemeinsam gegen die Pandemie“ mitgeführt.

Am Uni-Gelände löste sich der Aufzug auf.

Die Kasseler Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Die Corona-Abstandsregeln wurden weitestgehend von den Personen eingehalten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Volkmarsen-Ehringen – Unbekannte Täter stehlen Pedelecs, Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte


(ots) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es im Volkmarser Ortsteil Ehringen zu zwei Diebstählen und einem Diebstahlsversuch. Aufgrund vorliegender Videoaufnahmen geht die Polizei von drei männlichen Tätern aus und bittet Zeugen mögliche weitere Geschädigte, sich bei der Polizei zu melden.

Die unbekannten Täter entwendeten aus einer Gartenhütte in der Straße Zum Durchgang ein Pedelec und ein weiteres Fahrrad. Mit diesem konnten die Täter offensichtlich nichts anfangen, sie ließen es im Nahbereich zurück, wo es von einer Angehörigen der Geschädigten später aufgefunden werden konnte.

In der Fiddelstraße drangen sie in ein Wohnhaus ein. Auch hier stahlen sie ein Pedelec und ein weiteres Fahrrad.

In der Straße Mühlgraben begaben sich die Täter auf ein Grundstück, wo sie ein unverschlossenes Auto durchsuchten, aber nichts entwendeten.

Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei von drei männlichen Tätern aus und ist auf der Suche nach Zeugen sowie möglichen weiteren Geschädigten und Videoaufzeichnungen.

Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel. 05691-97990.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Waldeck Edersee – Polizei führt Motorradkontrollen am Edersee durch


(ots) Ein Schwerpunktthema der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit in Hessen ist die Zielgruppe der motorisierten Zweiradfahrenden. Daher führt die Polizei auch regelmäßig zum Auftakt der Motoradsaison Kontrollen durch.

Die Motorradfahrer schon vor Beginn der Saison hinsichtlich der Gefahren zu sensibilisieren, ist ein wichtiger Baustein zur Verhinderung teils schwerer Verkehrsunfälle. Die präventiven Maßnahmen werden durch verstärkte Kontrollen an frequentierten Strecken ergänzt, bei denen Verstöße konsequent geahndet werden.

Im Jahr 2020 wurden im Landkreis Waldeck-Frankenberg insgesamt 148 (2019: 125) Verkehrsunfälle (VU) mit 122 (2019: 112) Verunglückten (Personen, die bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet wurden) registriert. Das bedeutet einen Anstieg um 23 VU oder aber 18,40 % im Vergleich zum Vorjahr. Während die Anzahl der Leichtverletzten mit 36 (39) annähernd gleichblieb, gab es bei den schwerverletzten Motorradfahrern einen Anstieg von 28 im Jahr 2019 auf 48 in 2020. 3 (2) Motorradfahrer wurden getötet.

Die drei Hauptunfallursachen sind nicht angepasste Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Fehler beim Überholen.

Besonders beliebte Ziele von Motoradfahrenden sind Regionen, die neben einer größeren Anzahl an kurvenreichen Strecken, über eine touristische Infrastruktur verfügen und gut zu erreichen sind. Dazu gehört auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit seinen touristischen Ausflugszielen, unter anderem rund um den Edersee.

Am Samstag, 17. April, führte die Polizei daher Kontrollen mit dem Schwerpunkt motorisierte Zweiräder rund um den Edersee durch. Aufgrund der eher schlechten Witterung waren allerdings nur wenige Motorradfahrer unterwegs. Von den insgesamt etwa 50 kontrollierten Fahrzeugen waren etwa die Hälfte Motorräder. Die Polizisten ahndeten insgesamt 14 Verkehrsordnungswidrigkeiten, davon alleine neun wegen erhöhter Geschwindigkeit. Auf zwei Autofahrer und ein Motorradfahrer kommen Fahrverbote zu.

Zwei Fahrer von Motorrädern bis 125 ccm müssen mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Bei insgesamt vier Fahrzeugen führten Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Darunter befanden sich drei Autos, die die Polizei der sogenannten „Poser- und Tunerszene“ zuordnete. Den drei Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Ein Auto musste die Polizei sicherstellen. Aufgrund der vorgenommen Veränderungen an der Auspuffanlage und dem Anbau verschiedener, nicht genehmigter Teile, stellte das Auto eine Gefahr für andere dar. Es wird demnächst von einem Sachverständigen begutachtet. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld und erheblichen Kosten für den Gutachter rechnen.

Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird auch weiterhin Motorradkontrollen mit Schwerpunkten um Eder-, Diemel- und Twistesee durchführen.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Der gigantische Eistütenfall ist endlich geklärt


Was du wolle?

Ein Fall der seinesgleichen sucht.

Ein Mitbürger aus dem nahegelegenen Göttingen stellte sich im Nachhinein als echter Liebhaber  von Stracciatella, Schoko, Erdbeere oder Pistazie heraus.

Irgendwie sind wir das zwar alle – aber dieser eine Göttinger noch viel mehr als alle anderen.

Also „fand“ er kurzerhand eine 180 cm grosse Eistütennachbildung auf dem Sperrmüll und beschloss diese in sein stylisches Wohnzimmer zu überführen.

Der Mann hatte Glück, denn ab morgen hätte er die Eiswaffel nicht mehr „finden“ können, denn er wurde um 00:15 Uhr mit seinem aussergewöhnlichen „Fund“ gesehen.

Der Nachbar die alte Petze, rief auch gleich bei der Polizei an, weil er vermutlich glaubte, die haben grad nichts besseres zu tun.

Tja den Beamten war auch irgendwie danach und so fragten sie den überglücklichen Finder auch sogleich aus, wo er denn diese schmucke Wohnzimmerverzierung gefunden habe.

Da die Beamten aber irgendwie sehr mißtrauische Typen waren, glaubten sie ihm die schön ausgedachte Geschichte nicht.

Also musste der arme Eisliebhaber tatsächlich nochmal raus in die Nacht und mit auf diese wenig stylische Polizeiwache.

Zu guter letzt nahmen sie ihm auch noch die Eiswaffel ab. 

Die Beamten versuchen nun Mithilfe der anderen Göttinger Eisliebhaber herauszufinden, wo denn dieses schicke Teil ursprünglich seinen Platz hatte. 

Sachliche Hinweise nehmen die Beamten gerne unter  Telefon 0551/491-2115 entgegen.

 Originalnachricht: LINK





Nach Klingeln an der Wohnungstür: Mobilfunk-Mitarbeiter von 21-Jährigem verletzt und beleidigt


(ots) Kassel-Fasanenhof: Zu einer Körperverletzung vor einem Mehrparteienhaus in der Hebbelstraße wurden Beamte des Polizeireviers Nord am gestrigen Mittwochnachmittag gerufen. Dort hatte ein 24-jähriger Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters zuvor an einer Wohnungstür geklingelt, um ein Angebot zu unterbreiten. Ein 21-Jähriger aus Kassel, der sich als Gast in dieser Wohnung aufhielt, soll den jungen Mann daraufhin aus dem Haus gedrängt, ihn angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Familienangehörige des Tatverdächtigen griffen schließlich ein, indem sie den 21-Jährigen von dem am Boden liegenden Opfer wegzogen. Den 24-Jährigen aus Kassel brachte ein Rettungswagen zur Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt er leichte Verletzungen.

Wie das Opfer den eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord schilderte, hatte er gegen 14:15 Uhr in seiner Tätigkeit als Vertreter eines Mobilfunkanbieters an der Wohnungstür des Mehrparteienhauses geklingelt. Bevor er dem Mann an der Tür ein Angebot unterbreiten konnte, habe dieser ihn völlig unvermittelt angeschrien und aus dem Haus gedrängt. Auf der Straße sei der 21-Jährige ihm weiter gefolgt, habe ihn dann zu Boden geschubst und gewürgt. Zudem zerriss der Tatverdächtige sein T-Shirt und beleidigte ihn rassistisch, so der 24-Jährige mit syrischer Staatsangehörigkeit. Den 21-Jährigen konnten die Polizisten anschließend vor dem Haus vorläufig festnehmen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn werden bei der Kriminalinspektion Staatsschutz geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bilanz der nordhessischen Polizei zum Speedmarathon 2021: Viel Einsicht, nur wenige deutlich zu schnell


(ots) Nordhessen: Der am Mittwoch durchgeführte europaweite Speedmarathon verfehlte auch in Nordhessen nicht seine Wirkung. Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die vorgegebene Geschwindigkeit an den 37 Messstellen. Die Zahl der Temposünder lag wieder deutlich unter denen, die an üblichen Tagen ertappt werden.

Es zeichnete sich jedoch bereits gestern Nachmittag die Tendenz ab, dass die im Vorfeld angekündigten Messstellen offenbar nicht bis zum letzten Verkehrsteilnehmer durchgedrungen waren. Dennoch fuhren nur 4,3 Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell. Damit liegt die Quote unter denen aus den Jahren 2019 und 2018.

Das Ergebnis für Nordhessen zeigt, dass der Speedmarathon auch in unserer Region ein Erfolg war. Die Polizei stellte an den Messstellen fest, dass die Aktion fast ausnahmslos positiv von den Verkehrsteilnehmern aufgenommen wurde. Auch ertappte Temposünder zeigten sich dabei überwiegend einsichtig. In unzähligen Gesprächen konnten die Beamten den Fahrern die schlimmen Folgen von Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Bewusstsein rufen.

28.840 Fahrzeuge gemessen – 1.242 Verstöße, davon acht Fahrverbote

Am Ende der 16 Stunden Speedmarathon waren 28.840 Fahrzeuge durch die 37 Messstellen in Stadt und Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gefahren. In 1.242 Fällen zeigten die verschiedenen zum Einsatz gebrachten modernen Messtechniken zu hohe Geschwindigkeiten an. Die Quote von 4,3 Prozent liegt unter dem Wert der Vorjahre. Beim letzten Speedmarathon im Jahr 2019 waren 5,3 Prozent, in 2018 etwa 5,1 Prozent auf nordhessischen Straßen zu schnell unterwegs. Auch dieses Jahr wurden die zu schnell Fahrenden vielerorts wieder direkt aus dem Verkehr gezogen und mit ihrem Verstoß konfrontiert, anderenorts erwarten die „Geblitzten“ nun Post. Der Großteil der Tempoüberschreitungen, 1.079 an der Zahl, bewegte sich im unteren Bereich von Verwarngeldern bis 35 Euro. 140 Fahrer waren mit höheren Geschwindigkeiten gemessen worden und müssen nun mit einem Punkt in Flensburg und Bußgeldern rechnen. Acht Verkehrsteilnehmer waren deutlich zu schnell, weshalb sie nun Fahrverbote, mindestens zwei Punkte und Bußgelder ab 160 Euro aufwärts erwarten. Auch die allgemeine Verkehrssicherheit verloren die Beamten bei den gestrigen Kontrollen nicht aus den Augen und stoppten einen Fahrer ohne Führerschein. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Fahrten unter Drogen- oder Alkoholeinfluss wurden erfreulicherweise bei keinem der angehaltenen Temposünder festgestellt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Die 85-jährige Christa R. aus Niederzwehren wurde wohlbehalten angetroffen.


(ots)

Die 85-jährige Christa R. wurde am späten Nachmittag wohlbehalten aufgefunden.

Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten die bei der Suche nach Christa R. mitgewirkt haben.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Christa R. aus Niederzwehren wird vermisst; 85-Jährige ist orientierungslos: Polizei bittet um Hinweise


(ots) Kassel-Niederzwehren:

Die 85-jährige Christa R. (siehe Foto) wird vermisst.

Besorgte Angehörige hatten sich am heutigen Donnerstagmittag bei der Polizei gemeldet, da die 85-Jährige ihr Haus in der Straße „Am Bornberg“ verlassen hat und seitdem unbekannten Aufenthalts ist.

Zuletzt bestand telefonischer Kontakt zur Vermissten an ihrer Wohnanschrift am gestrigen Abend.

Christa R. kann sich nicht orientieren.

Die bisherigen umfangreichen Suchmaßnahmen durch die Polizei konnten bislang nicht zum Auffinden der Vermissten führen.

Die Polizei bittet bei der weiteren Suche, die nun mit Mantrailer-Hunden fortgesetzt wird, um Hinweise aus der Bevölkerung.

Christa R. ist 1,65 Meter groß, hat eine kräftige Gestalt und schulterlange weiße Haare.

Über ihre Bekleidung ist nichts bekannt.

Wer der Kasseler Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, meldet sich bitte beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gruppe Kinder flüchtet nach erneuten Farbschmierereien an Waldauer Grundschule: Ermittlungen laufen; Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Waldau: Nachdem es in den letzten Tagen bereits zweimal zu Sachbeschädigungen durch Graffiti am Gebäude einer Grundschule in Waldau kam , ist am gestrigen Dienstagmittag eine Gruppe Kinder bei erneuten Farbschmierereien ertappt worden.

Etwa sieben Kinder im geschätzten Alter von 12 bis 13 Jahren ergriffen laut einer Zeugin gegen 16:40 Uhr auf der Gebäuderückseite im Bereich des dortigen Bolzplatzes die Flucht vom Tatort, als sie dort ertappt wurden.

Wie die dorthin gerufene Streife des Polizeireviers Ost feststellte, waren neben den Graffitis und zwei Hakenkreuzen, die erst am selben Morgen entdeckt worden waren, nun weitere Schmierereien und auch zwei neue Hakenkreuze an den Wänden zu finden.

Aus diesem Grund leiteten die Beamten ein weiteres Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ein.

Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

Bei den weiteren Ermittlungen geht die Polizei nun ersten Hinweisen zu möglicherweise beteiligten Kindern nach.

Mit den Fällen sind die Ermittler der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen betraut.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die weitere Hinweise zu den Sachbeschädigungen geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bundespolizei ermittelt – Bagger kollidiert mit Regionalbahn Personen stoppen Zugverkehr


(ots)Gleich zweimal ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Eingriffe in den Bahnverkehr am Montag (19.4.) in Willingen.

Personen im Gleis

Zuerst meldete gegen 16:30 Uhr ein Lokführer der Kurhessenbahn zwei Personen, die mit Einkaufstüten auf dem Streckenabschnitt von Willingen nach Usseln unterwegs waren. Um eine Gefährdung für die Gleisläufer auszuschließen, musste der Zug eine Schnellbremsung durchführen.

Verletzt wurde niemand.

Eine sofort eingeleitete Absuche des betroffenen Bereichs mittels Polizeihubschrauber der Bundespolizei verlief jedoch negativ.

Regionalbahn stößt mit Minibagger zusammen

Kurze Zeit später erhielt die Bundespolizei in Kassel die Information, dass an einem Bahnübergang in Willingen-Stryck ein Zug mit einem Bagger kollidiert ist.

Gegen 17:45 Uhr befuhr ein LKW mit Anhänger den Bahnübergang in der Straße „Auf dem Wakenfeld“ in der Nähe des Behelfshaltepunktes Willingen-Stryck. Aus bislang noch ungeklärtem Grund kam das Gespann hinter dem Übergang zum Stehen. Die Ladung, ein Minibagger, ragte dabei jedoch noch in den Gleisbereich. Als sich die Halbschranken schlossen, konnte der LKW nicht mehr vor oder zurück. Eine herannahende Regionalbahn kollidierte trotz Schnellbremsung mit dem Baufahrzeug.

Sowohl das Triebfahrzeug als auch die Schrankenanlage und der Minibagger wurden bei dem Zusammenprall beschädigt.

Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Bahnstrecke musste für knapp drei Stunden gesperrt werden.

Nachfolgende Züge fielen zum Teil aus oder erhielten Verspätungen. Die Schadenshöhe liegt bei rund 25.000 Euro.

In beiden Fällen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen gesucht

Wer Angaben zu den beiden Fällen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Nächtliche Serie von Auto-Aufbrüchen in Breuna und Umgebung: Polizei in Wolfhagen sucht Zeugen


(ots) Breuna / Liebenau (Landkreis Kassel): Unbekannte Auto-Aufbrecher haben in der Nacht zum Dienstag in Breuna und Umgebung ihr Unwesen getrieben. Bislang meldeten sich im Laufe des Tages acht Autobesitzer, deren Fahrzeuge von den Tätern aufgebrochen worden. In einigen Fällen erbeuteten die Unbekannten Geldbörsen, Bargeld oder elektronische Geräte. Die Polizei in Wolfhagen sucht nun nach Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die Auto-Aufbrüche im Laufe der Nacht ereignet.

Überwiegend hatten die Täter mit einem Hebelwerkzeug Seitenscheiben an den Fahrzeugen zu Bruch gebracht und waren so in die Wagen gelangt. Fünf der Tatorte liegen im Breunaer Ortsteil Niederlistingen. Betroffen waren dort ein 2er BMW in der Berliner Straße, ein Seat Toledo in der Weidenstraße, ein Ford Transit in der Berliner Straße sowie ein Audi 80 und ein VW Passat in der Straße „Zum Goldesberg“. Zwei weitere Fälle ereigneten sich im Ortsteil Oberlistingen, wo ein Skoda Fabia und ein Fiat Doblo in der Mauerstraße aufgebrochen wurden. Ein achter Geschädigter meldete sich zudem aus dem zu Liebenau gehörenden Nachbarort Niedermeiser. Dort war ein Dacia Dokker in der Straße „Zwete“ von den Unbekannten aufgebrochen worden. Bei allen Auto-Aufbrüchen machten die Täter insgesamt nur geringe Beute in einem niedrigen dreistelligen Bereich. Durch das Zerstören der Seitenscheiben richteten sie jedoch einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro an.

Zeugen, die den Ermittlern Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 05692 – 98290 bei der Polizei in Wolfhagen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Graffitis und Hakenkreuz an Waldauer Grundschule gesprüht: Zeugen gesucht


(ots) Kassel-Waldau: Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag eine Grundschule im Kasseler Stadtteil Waldau mit einem Hakenkreuz und verschiedenen Schriftzügen besprüht. Die Beamten der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen führen die weiteren Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. Sie suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Wie die zur Anzeigenaufnahme eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, lässt sich die Tatzeit nach derzeitigem Ermittlungsstand auf den Zeitraum zwischen Montagnachmittag, 17:30 Uhr, und dem heutigen Dienstagmorgen, 7:30 Uhr, eingrenzen. Die Täter hatten auf dem Schulgelände in der Görlitzer Straße die Wand der Sporthalle und zwei Schulgebäude mit dem roten Hakenkreuz sowie goldfarbenen Schriftzügen beschmiert. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein unvollständiges Hakenkreuz in roter Farbe fest. Bislang fehlt von den Unbekannten, die offenbar im Schutz der Dunkelheit agierten, jede Spur.

Bereits am Montag nahmen Polizeibeamte des Reviers Ost eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an der Waldauer Grundschule auf, die allerdings keinen politischen Hintergrund erkennen lässt. Im Verlauf des Wochenendes hatten unbekannte Täter Graffitis mit neongrünen Schriftzügen an die Fassaden mehrerer Gebäudeteile gesprüht. Zudem beschädigten sie einige Lüftungsrohre und einen Blitzableiter auf dem Flachdach der Schule. Ob beide Fälle auf das Konto derselben Täter gehen, ist bislang unbekannt.

Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Schule gemacht haben oder den Ermittlern des Kriminalinspektion Staatsschutz Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Nach versuchtem Straßenraub auf Seniorin: Couragierter Fahrradfahrer hält Tatverdächtigen fest


(ots)Fuldabrück (Landkreis Kassel): Ein couragierter 53-jähriger Fahrradfahrer hat am gestrigen Sonntagabend in Fuldabrück dazu beigetragen, dass der Tatverdächtige eines versuchten Straßenraubs auf eine Seniorin noch im Bereich des Tatorts durch die Polizei gefasst werden konnte. Da sich der verdächtige 41 Jahre alte Mann aus Kassel auch noch gegen den Zeugen körperlich zur Wehr setzte und diesen ins Gesicht geschlagen haben soll, muss er sich neben dem versuchten Raub nun auch wegen Körperverletzung verantworten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren sowohl der 41-Jährige als auch das spätere Opfer, die 83 Jahre alte Seniorin aus Fuldabrück, mit dem Bus aus Kassel gekommen. An der Haltestelle „Neue Straße“ waren beide ausgestiegen und die Seniorin in die Bergstraße abgebogen. Dort soll der 41-Jährige sie überholt, sich drohend vor ihr aufgebaut und die Herausgabe ihrer Wertsachen gefordert haben. Der 83-Jährigen war jedoch die Flucht gelungen. Sie blieb unverletzt und im Besitz ihrer Wertsachen.

Zudem konnte sie den ihr auf dem Fahrrad entgegenkommenden 53-Jährigen aus Fuldabrück auf das Geschehen aufmerksam machen, woraufhin dieser den 41-Jährige stellte und die Polizei rief. Während eine Streife des Polizeireviers Ost zum Tatort eilte, war es dann offenbar zu den Schlägen durch den 41-Jährigen gekommen, die letztlich in eine handfeste Auseinandersetzung beider Männer mündeten, in die wiederum Anwohner eingriffen. Letzten Endes konnte der 41-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort festgehalten werden.

Beide Männer waren bei der Auseinandersetzung offenbar leicht verletzt worden. Der 41-Jährige wurde zunächst wegen seiner Verletzungen vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus und nach der medizinischen Versorgung zur Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern nun an und werden vom für Raubdelikte zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kripo geführt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Speedmarathon am 21. April: Bekanntgabe der Messstellen in Nordhessen


(ots)

Nordhessen:Auch das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligt sich in diesem Jahr wieder am europaweiten Speedmarathon, der am nächsten Mittwoch, dem 21. April, stattfinden wird.

Die Messstellen der Polizei und der Kommunen in Nordhessen im Überblick:

Stadt und Landkreis Kassel

   - Kassel, Ihringshäuser Straße, B 3
   - Kassel, Fiedlerstraße
   - Kassel, Waldemar-Petersen-Straße
   - Kassel, Leipziger Straße, B 7
   - Kassel, L 3237, Dahlheimer Weg
   - Bad Emstal, Klosterweg
   - Bad Emstal, Wolfhager Straße
   - Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee
   - Fuldabrück, L 3460, Kiliansblick
   - Fuldatal, B 3, Schocketal
   - Habichtswald, L 3298, Essigberg
   - Hofgeismar, Am Anger
   - Immenhausen-Holzhausen, L 3232
   - Kassel, Ahnatalstraße
   - Niestetal, L 562, Parkplatz Bergstraße
   - Schauenburg, L 3215
   - Vellmar, B 7, Vellmar-Mitte

Schwalm-Eder-Kreis

   - Morschen, B 83
   - Schwalmstadt, B 254, Abzweig Rörshain
   - Wabern, B 253

Werra-Meißner-Kreis

   - B 7, zw. Fürstenhagen und Eschenstruth
   - B 7, zw. Ringgau Rittmanshausen und Netra
   - B 27 in Höhe Einmündung B 80 nach Witzenhausen
   - Hessisch-Lichtenau, B 487, Spangenberger Straße
   - Hessisch-Lichtenau, B 487, Höhe Esso-Tankstelle
   - Eschwege-Albungen, B 27
   - Sontra, Jahnstzraße, Adam-von-Trott-Schule
   - Sontra-Wichmannshausen, B 400, Ulfetalbrücke
   - Wehretal-Reichensachsen, B 27

Landkreis Waldeck-Frankenberg

   - Allendorf, Bahnhofstr. 8
   - Allendorf-Haine, B 253
   - Battenberg, Dodenauer Straße
   - Frankenberg, innerorts
   - Gemünden, Wohraer Straße
   - Hatzfeld, Berleburger Straße
   - Lichtenfels - Goddelsheim, Sachsenberger Straße
   - Mandern, B 253, Ortsdurchfahrt

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit 3,3 Promille rückwärts ohne Kennzeichen und ohne Führerschein gegen Streifenwagen fahren – ist ziemlich doof


(ots) Kassel-Nord: Offenbar seiner erheblichen Alkoholisierung war es geschuldet, dass ein 28-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend an einer roten Ampel im Rückwärtsgang gegen einen hinter ihm stehenden Streifenwagen fuhr. Die Polizisten wollten den VW anhalten und kontrollieren, da er zuvor ohne Kennzeichen durch die Kasseler Nordstadt gefahren war. Wie sich dann herausstellte, war der 28 Jahre alte Mann aus Kassel auch noch ohne Führerschein unterwegs. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Mehrere Passanten hatten unabhängig voneinander gegen 19:15 Uhr über den Notruf der Polizei gemeldet, dass ein schwarzer VW Polo ohne Kennzeichen durch die Quellhofstraße und die Eisenschmiede fahren soll. Die daraufhin eingesetzte Streife des Polizeireviers Nord entdeckte den gesuchten Pkw wenige Minuten später am Holländischen Platz, woraufhin sie dem Fahrer Anhaltezeichen gaben. Diese missachtete der VW-Fahrer zunächst und fuhr weiter, musste aber kurz darauf an der roten Ampel anhalten. Dort kam es dann zum fatalen Einlegen des falschen Ganges und zum Zusammenstoß mit dem hinter ihm stehenden Streifenwagen, an dem sogar die Sondersignale eingeschaltet waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und der Sachschaden fiel mit rund 100 Euro gering aus. Alles andere als gering war das Ergebnis des Atemalkoholtests bei dem 28-Jährigen, der 3,3 Promille ergab. Der führerscheinlose VW-Fahrer musste die Polizisten auf das Revier begleiten, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Wie er gegenüber den Beamten angab, hatte er den nicht zugelassenen und versicherten Polo erst am gestrigen Tag käuflich erworben. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Ungeklärter bewaffneter Raubüberfall auf Lebensmittelmarkt in Oberzwehren: Polizei veröffentlicht Fotos der Täter und bittet um Hinweise


(ots) Die Kasseler Kripo veröffentlicht Fotos von zwei Tätern, die im Juni des vergangenen Jahres im Kasseler Stadtteil Oberzwehren einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt begangen haben. (Insgesamt drei Bilddateien). Von der Veröffentlichung, die ein Richter angeordnet hat, erhoffen sich die zuständigen Kriminalbeamten nun, Hinweise auf die Identitäten der beiden Räuber zu bekommen, nachdem alle bisher angestellten Ermittlungen nicht zum Erfolg führten.

Bei dem Raubüberfall in der Nacht zum 17. Juni 2020 hatten die zwei bislang unbekannten Täter, die mit einer Schusswaffe und einem Elektroschocker bewaffnet waren, den Lebensmittelmarkt kurz vor Mitternacht betreten. Unter Vorhalt der Waffen erpressten sie die Herausgabe von Bargeld und flüchteten anschließend über einen angrenzenden Spielplatz in Richtung Mattenbergstraße. (Beachten Sie dazu bitte auch die vorherigen Pressemitteilungen zu diesem Fall unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4626706 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4625741.)

Es liegt folgende Täterbeschreibung vor:

Täter 1: männlich, ca. 170-175 cm groß, ca. 20-25 Jahre alt, schlank, helle Hautfarbe, schwarze Kapuzenjacke, schwarze Kappe, Bluejeans mit hellen Nähten, schwarze Schuhe, schwarze Handschuhe, weißer Mund-Nasen-Schutz, sprach deutsch mit leichtem osteuropäischen Akzent, bewaffnet mit Schusswaffe

Täter 2: männlich, ca. 180-185 cm groß, ca. 20-25 Jahre alt, schlank, helle Hautfarbe, Camouflage-Kapuzenjacke, schwarze Cargohose, schwarze Schuhe, schwarze Handschuhe, trug hellblauen Mund-Nasen-Schutz, sprach deutsch ohne Akzent, bewaffnet mit Elektroschocker

Zeugen, die den zuständigen Ermittlern des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

Polizeipräsidium Nordhessen

 

 





Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall auf B 251 bei Habichtswald-Dörnberg lebensgefährlich verletzt


(ots) Habichtswald (Landkreis Kassel): Am heutigen Freitagnachmittag ist es gegen 13:40 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 251 zwischen Kassel und Habichtswald-Dörnberg gekommen, bei dem ein Fahrradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde.

Wie die am Unfallort eingesetzten Streifen der Polizeistation Wolfhagen berichten, hatte sich der Unfall auf der Bundesstraße kurz vor dem Ortseingang ereignet.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war eine 85-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel mit ihrem Skoda in Richtung Dörnberg unterwegs und hatte dort offenbar drei Fahrzeuge überholt.

Beim Einscheren vor den überholten Fahrzeugen erfasste der Skoda aus noch unbekannten Gründen den 36-jährigen Radfahrer aus Kassel, der daraufhin zu Fall kam und schwere Verletzungen erlitt.

Ein Rettungswagen brachte den Radfahrer in ein Kasseler Krankenhaus.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs war ein Gutachter an der Unfallstelle eingesetzt.

Der Skoda wurde sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der B 251 zu Verkehrsbehinderungen.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Verdächtige Geräusche reißen Anwohner aus dem Schlaf: Zeugenhinweise nach gescheitertem Rollerdiebstahl erbeten


(ots) Kassel-Bettenhausen: Anwohner aus dem Rastebergweg, Ecke „Bunte Berna“, wurden in der Nacht zum Donnerstag durch verdächtige Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Wer oder was diese verursachte, bekamen sie beim Blick aus dem Fenster heraus: Sie sahen eine drei bis vierköpfige Gruppe Jugendliche, die einen auf dem Nachbargrundstück abgestellten Motorroller auf die Straße trugen und dort durch massive Gewalteinwirkung versuchten, das Lenkradschloss zu überwinden und das Fahrzeug kurzzuschließen. Nachdem beides misslang und nur wenige Augenblicke später der erste alarmierte Streifenwagen in die Straße einbog, suchten sie sofort das Weite und verschwanden in der Dunkelheit. Die Ermittler der Kasseler Polizei erbitten Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Wie die in der Nacht gegen 3:30 Uhr eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, fanden sie bei ihrem Eintreffen am Straßenrand den beschädigten Roller auf. Durch das Vorgehen der Täter war die Frontverkleidung an dem Zweirad zerbrochen. Die Anwohner beschrieben den Polizisten drei bis vier Jugendliche, die dunkel gekleidet waren und Kapuzen trugen. Bei der anschließenden Fahndung erblickten die Streifen in der Nähe des Tatorts vier Jugendliche und stellten ihre Personalien fest. Ob sie als Täter für den versuchten Rollerdiebstahl in Frage kommen, wird nun bei den weiteren Ermittlungen geprüft.

Zeugen, die den Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe Hinweise geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gemeinde Niestetal und Polizeipräsidium Nordhessen: Runder Tisch zur Situation am Sandershäuser Berg


(ots) Runder Tisch nach zunehmenden Beschwerden über Autoposer am Sandershäuser Berg: Verkehrsmaßnahmen und verstärkte Kontrollen beschlossen

Niestetal / Kassel: Nach zunehmenden Beschwerden aus der Bevölkerung über größere Treffen der Autoposer, Raser und Tunerszene am Sandershäuser Berg hat der Bürgermeister der Gemeinde Niestetal, Marcel Brückmann, die zuständigen Behörden zu einem „Runden Tisch“ eingeladen. Am Donnerstag, den 08.04.21, trafen sich Vertreter der Gemeinde Niestetal und des Gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks Kaufungen, Helsa, Niestetal und Söhrewald mit Verantwortlichen der Kasseler Polizei. Als Reaktion auf die mittlerweile beständig eingehenden Beschwerden über starke Lärmbelästigungen wegen unnötiger Fahrmanöver bis tief in die Nacht sowie unmögliche Zustände durch Vermüllung der dortigen Flächen beschlossen die Teilnehmer von Kommune und Polizei nun ein gemeinsames sowie konsequentes Vorgehen gegen die Belästigung der Anwohner und das saisonbedingt wieder größer werdende Problem: Zuletzt sammelten sich am Ostersonntag rund 200 Fahrzeuge im Bereich des Sandershäuser Bergs, nachdem sich diese Örtlichkeit innerhalb der Szene schon in 2020 immer größerer Beliebtheit erfreut hatte. Bereits im vergangenen Jahr und zu Beginn dieser Saison zeigte die Polizei dort deutliche Präsenz und führte Schwerpunktkontrollen durch.

Durchfahrtsverbot und verstärkte Kontrollen beschlossen

Das nun beschlossene gemeinsame Maßnahmenkonzept soll an diese bisherigen Kontrollen anknüpfen und der bekannten Problematik zielführender entgegentreten. Um die Belästigung und die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger Niestetals und die am Sandershäuser Berg ansässigen Unternehmen wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, ist eines der Ergebnisse des „Runden Tisches“ die verkehrsrechtliche Anordnung verschiedener Durchfahrtsverbote mit „Anlieger frei“ Regelungen. Darüber hinaus wird die bisherige Kontrolltätigkeit der Polizei am Sandershäuser Berg erhöht und die neu eingerichteten Durchfahrtsverbote eng überwacht. „Wir erhoffen uns durch die beschlossenen Anpassungen, die Niestetaler Bevölkerung vor gefährdenden Fahrmanövern, einhergehender Vermüllung und weithin hörbarem Lärm zu schützen. Trotz des Verständnisses dafür, dass die coronabedingten Einschränkungen junge Menschen ihrer Plätze zum Treffen, „Abhängen“ und Feiern berauben, können wir ein solch belastendes Ausmaß in der Gemeinde nicht hinnehmen“, fügte Niestetals Bürgermeister Marcel Brückmann hinzu.

Professionelle Kontrolleinheit „EG Tuner“ nun dauerhaft im Einsatz

Das gemeinsam erklärte Ziel der Behörden ist es, eine erträgliche und akzeptable Situation für alle Beteiligten herbeizuführen. Insgesamt steht dabei wie in der Vergangenheit zunächst der Dialog mit den Fahrerinnen und Fahrern im Vordergrund. Diejenigen, die sich jedoch völlig uneinsichtig zeigen, Durchfahrtsverbote ignorieren und durch ihr Verhalten zudem andere belästigen oder sogar gefährden, müssen mit Konsequenzen rechnen. Dieses Vorgehen der Polizei hat sich bereits im vergangenen Jahr in Nordhessen durch die Arbeit der temporär eingerichteten AG Poser bewährt. Die fachkundigen Beamtinnen und Beamten bekamen für ihre Arbeit letztlich viel Zuspruch aus der Szene, insbesondere von denen, die sich lediglich am Tunen ihrer Fahrzeuge erfreuen und sich dabei an die Verkehrsregeln halten. Für die anderen, die nicht erlaubte Veränderungen an ihren Fahrzeugen vornahmen, für erhebliche Lärmbelästigung sorgten oder durch rücksichtsloses Fahren auffielen, hatten die Kontrollen der AG Poser hingegen vielfach spürbare und empfindliche Konsequenzen. Einige Fahrzeuge kamen im letzten Jahr mehrfach an den „Haken“, mehrere Fahrerinnen und Fahrer mussten vorübergehend oder gar dauerhaft ihre Führerscheine abgeben. Zudem hatten die Betroffenen häufig Gesamtkosten im höheren vierstelligen Bereich aufzubringen, die durch Bußgelder, Abschleppkosten, Ersatzteile, Instandsetzung und Vorführung bei der Zulassungsstelle zusammengekommen waren. Das Polizeipräsidium Nordhessen hat aufgrund der Ergebnisse der AG Poser nun dauerhaft eine professionelle Kontrolleinheit, die „EG Tuner“, fest eingerichtet. Diese wird sich in ihrer Arbeit weiterhin so verstehen, dass sie der Tuningszene im Allgemeinen ein beständiger Ansprechpartner ist, aber dabei konsequent gegen die vorgeht, die durch ihr Verhalten für Belästigungen oder Gefährdungen sorgen. Die Beamtinnen und Beamten der EG Tuner werden, gemeinsam mit dem zuständigen Polizeirevier Ost, im Bereich des Sandershäuser Bergs verstärkt Verkehrskontrollen durchführen und darüber hinaus wie im vergangenen Jahr die Raser und Poser auf allen nordhessischen Straßen im Blick haben.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Katze schlägt Alarm- Bewohnerin ertappt sportlichen Einbrecher: Kripo sucht Zeugen


(ots)Kassel-Rothenditmold: Durch ihre augenscheinlich verstörte Katze ist die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses am Kasseler Rothenberg am Dienstagnachmittag auf einen Einbrecher aufmerksam geworden. Der sportliche Täter war zuvor auf den zwei Meter hohen Balkon ihrer Hochparterrewohnung geklettert, wo die 33-jährige Frau ihn ertappte, bevor er durch die geöffnete Balkontür in das Wohnzimmer einsteigen konnte. Die für Einbrüche zuständigen Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Einbrecher geben können.

Das Opfer hatte gegen 17 Uhr im Arbeits- und Schlafzimmer der Wohnung in der Hersfelder Straße, nahe der Hünfelder Straße, am Schreibtisch gesessen, als ihre verängstigte Katze in den Raum schnellte. Alarmiert durch das auffällige Verhalten des Tiers schaute die 33-Jährige im Wohnzimmer nach dem Rechten und erblickte hierbei den fremden Mann auf ihrem Balkon, der gerade durch die zum Lüften geöffnete Balkontür einsteigen wollte. Die erschrockene Frau schrie den Täter an, woraufhin dieser blitzschnell vom Balkon sprang und über die Grünfläche in Richtung Kirchhainer Straße davonrannte. Er kann folgendermaßen beschrieben werden:

   - Ca. 30 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, sportliche/ 
     athletische Figur, sehr kurze hellblonde Haare, schwarze knappe 
     "Seemannsmütze" auf dem Kopf, schwarz gekleidet, trug einen 
     schwarzen Rucksack.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung durch Beamte des Polizeireviers Nord und der Bereitschaftspolizei fehlte von dem Täter bereits jede Spur.

Zeugen, die den Ermittlern des K 21/22 Hinweise auf den Einbrecher geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mann mit fast 5 Promille entblöß sich vor Mädchen im Bahnhof


Artikelbild

(ots) Mit entblößtem Glied zeigte sich am Nachmittag des (12.4.) ein 47-Jähriger aus Neuental gegenüber zwei 16- und 17-jährigen Mädchen aus dem Schwalm-Eder-Kreis im Bahnhof Zimmersrode. Die beiden Schülerinnen waren kurz zuvor mit dem Zug im Bahnhof angekommen.

Als die Mädchen den Mann entdeckten, der zudem noch an seinem Geschlechtsteil hantierte, liefen die Teenager aus dem Bahnhof und riefen über Notruf die Polizei.

„Die beiden haben alles richtig gemacht und schnell die Kollegen gerufen!“, sagte Polizeioberrat Rainer Paul, stellvertretender Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Kassel. „Sollten die Täter nicht gefasst werden, so ist es für uns sehr wichtig, wenn sich Opfer von Straftaten möglichst viele Details zu den Peinigern merken!“, so Paul weiter.

Beamte der Polizei Homberg waren zum Glück rasch zur Stelle und nahmen den Mann vorläufig fest und übergaben ihn anschließend der Bundespolizei. „Die gute Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei bietet keinen rechtsfreien Raum. Danke den Kollegen der Polizeistation Homberg!“, betonte Rainer Paul abschließend.

Fast fünf Promille

Nach einem Alkoholtest staunten die Beamten nicht schlecht. Rund 4,8 Promille zeigte das Gerät. Trotz des erheblichen Alkoholgenusses hatte der Mann kaum Ausfallerscheinungen. Zur Ausnüchterung kam der 47-jährige Deutsche in die Obhut seiner Familie.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Neuentaler, der schon einmal in der Vergangenheit als Sexualstraftäter aufgefallen war, erneut ein Strafverfahren eingeleitet.

Bundespolizeiinspektion Kassel

 




Mann mit Haschisch und Schlagstock im Hauptbahnhof unterwegs


Beispielbild
Von Elton34 – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

(ots) Durch den Geruch von Marihuana wurden am(12.4.) zwei Bundespolizisten auf einen Mann im Kasseler Hauptbahnhof aufmerksam.

Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Bundespolizisten eine Tüte mit rund 30 Gramm Marihuana und einen Teleskopschlagstock sicher.

Ausweisen konnte sich der Kasseler erst, nachdem die Bundespolizisten den 29-Jährigen zu dessen Wohnung begleiteten und er sich mit seinem dort befindlichen Personalausweis ausweisen konnte.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Deutschen ein Strafverfahren eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz führt die Polizei in Kassel.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Falscher Bankmitarbeiter versucht TAN abzugreifen – Polizei warnt vor Betrugsmasche


(ots)Am Freitagmittag hat ein unbekannter Betrüger versucht, als falscher Bankmitarbeiter durch vorheriges Abgreifen von Zugangsdaten und ergaunern der Transaktionsnummer an das Geld eines 49-jährigen Borkeners zu kommen.

Der Betrüger, der sich als Bankmittarbeiter ausgab, rief bei dem 49-Jährigen mit der Rufnummer der Stadtsparkasse Borken an und versuchte ihn dazu bewegen, seinen TAN-Generator zu aktivieren und eine TAN zu übermitteln, um eine angebliche Sicherheitslegitimierung durchzuführen zu können. Da sich der Angerufene aber an der Arbeit befand und über seinen TAN-Generator nicht verfügte, wollte der Betrüger sich nochmals nachmittags bei ihm melden. Nach dem Telefonat nahm der Borkener telefonischen Kontakt zur Stadtsparkasse auf. Hier erklärte ihm der Sparkassendirektor, dass Sparkassenmitarbeiter solche Anrufe nie tätigen würden und riet ihm, dass er sofort zur Polizei gehen solle.

Das tückische bei der vorgenannten Betrugsmasche ist, dass dem Angerufenen die korrekte Telefonnummer seiner Bank beziehungsweise seines Bankberaters angezeigt wird. Das ist möglich durch das sogenannte Call-ID-Spoofing. Hier wird die tatsächliche Rufnummer des Anrufers verschleiert und eine andere Nummer am Display angezeigt, eben beispielsweise die des Geldinstituts.

Bei der Betrugsmasche nutzen die Betrüger eine Schadsoftware, um Zugang zum Onlinebanking der Opfer zu erlangen. Bevor sie anrufen, haben die Betrüger also beispielsweise bereits Informationen über den Kontostand und den zuständigen Sachbearbeiter. Mit den ergaunerten Informationen ist es dann nicht mehr schwierig vorzutäuschen, tatsächlich ein Mitarbeiter der Bank zu sein.

Da die Opfer für ein Konto aber eine 2-Faktor-Authentifizierung zum Beispiel über das Smartphone nutzen, können die Täter keine Überweisung selbständig ausführen. Im Telefonat werden den Opfern verschiedene Begründungen genannt, warum es notwendig sei, eine TAN zu übermitteln. Die entsprechende TAN lösen die Betrüger während des Telefonats über das Onlinebanking aus, die die Opfer per TAN-Generator, SMS oder per App erhalten.

Die Polizei rät deshalb dringend:

– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch die Drohung mit einem finanziellen Nachteil.

– Geben Sie niemals – weder telefonisch noch per E-Mail – ihre Zugangsdaten zum Onlinebanking oder eine TAN-Nummer weiter.

– Geben Sie keine Informationen zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen oder ihren persönlichen Daten heraus.

– Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück, sondern nur über Nummern, die Sie sich selbst herausgesucht haben

– Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Im Zweifel wenden Sie sich an den Polizeinotruf 110 oder rufen Sie bei ihrem Geldinstitut an

– Finden Sie eine Vertrauensperson, mit der Sie jederzeit über Geld sprechen können

– Reden Sie vor Geldtransaktionen mit Ihrer Vertrauensperson

– Machen Sie Ihre Angehörigen und Bekannte auf diese Kriminalitätsform aufmerksam

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder


 

 

 




Bundespolizist von Maskenverweigerer verletzt


(ots) Ein unbekannter Mann war am Sonntag (11.4.), gegen 22 Uhr, im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe aufgefallen, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug.

Als Beamte der Bundespolizei ihn auf sein Fehlverhalten ansprechen wollten, versuchte der Mann zu fliehen.

Nach kurzer Verfolgung konnte einer der Polizisten den Flüchtigen einholen und an der Jacke festhalten. Mit Gewalt riss sich der renitente Maskenverweigerer wieder los und verletzte den Beamten leicht am Unterarm (Kratzspuren).

Durch einen Seitenausgang des Bahnhofes konnte der Unbekannte entkommen.

Personenbeschreibung

Der Mann war schlank und soll ca. 20 Jahre alt gewesen sein. Seine Größe wird auf 1,65 -1,75 m geschätzt. Bekleidet war der Gesuchte mit einer schwarzen „Adidas“ Jogginghose und einer dunklen Jacke sowie einem Kapuzenpullover.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte eingeleitet.

Zeugen gesucht

Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Tel.-Nr. 0561 816160 beziehungsweise unter www.bundespolizei.de zu melden.

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Sechs Fahrräder im Wert von über 20.000 Euro aus Hinterhof im Kirchweg gestohlen: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Vorderer Westen: Bislang unbekannte Täter sind zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses im Kirchweg in die Garagen verschiedener Hausbewohner eingebrochen und haben insgesamt sechs Fahrräder, darunter vier E-Bikes, im Gesamtwert von über 20.000 Euro gestohlen. Die Kasseler Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die Einbrüche im Hinterhof des Hauses zwischen Bebelplatz und Goethestraße in der Zeit zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 9:30 Uhr, ereignet. Auf noch unbekannte Weise waren die Täter über das Haus in den Hinterhof gelangt und hatten dort zwei Garagen von Bewohnern aufgebrochen. In einem Fall nutzten die Täter ein Hebelwerkzeug, im anderen Fall öffneten sie die verschlossene Garage, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen.

Die Unbekannten entwendeten aus der einen Garage ein

weißes und ein silbernes E-Bikes der X-Serie des Hersteller Biketec / Flyer AG,

verkehrsrechtlich sogenannte Pedelecs, sowie ein Damenrad des gleichen Herstellers.

Aus der anderen Garagen klauten die Diebe ein

schwarzes E-Bike von Cube

und ein weinrotes E-Bike von Trek.

Darüber hinaus entwendeten die Täter ein im Innenhof mit Zahlenschloss angeschlossenes Fahrrad der Marke Cicli B.

Wohin die Unbekannten mit den sechs erbeuteten Rädern flüchteten, ist derzeit nicht bekannt.

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Regionalen Ermittlungseinheit der Kasseler Polizei geführt. Zeugen, die den Ermittlern Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der gestohlenen Räder geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Battenberg – Betrüger ergaunern 10.000 Euro bei Seniorin, Polizei bittet um Hinweise und warnt


(ots) Am Donnerstag (8. April) haben Unbekannte mit dem sogenannten Enkeltrick eine Frau aus einem Battenberger Ortsteil um ihr Erspartes gebracht. Ein angeblicher Urenkel schilderte ihr am Telefon, dass er einen schweren Verkehrsunfall hatte und daher dringend Geld benötige. Die angerufene Seniorin glaubte dem „Urenkel“ und wollte helfen. Sie holte 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut und übergab das Geld an eine Frau. Erst später berichtet sie einem Verwandten von dem „hilfebedürftigem Urenkel“, der schließlich die Polizei verständigte. Diese bittet nun um Hinweise zu der Frau und dem wahrscheinlich von ihr benutzen Auto, einem silbernen Coupe.

Ab etwa 14.00 Uhr erhielt die Frau aus dem Battenberg Ortsteil mehrere Anrufe von einem jung klingenden Mann. Er gab sich als Urenkel der Angerufenen aus und berichtete von einem Autounfall. Da er noch in Probezeit sei, habe er Angst, seinen Führerschein zu verlieren. Um die Angelegenheit ohne Polizei zu regeln, brauche er 10.000 Euro, um den Schaden bei seinem Unfallgegner zu begleichen. Das Geld wolle er gleich am nächsten Tag zurückzahlen. Auch wenn die Frau zunächst leichte Zweifel hegte, ließ sie sich von dem Betrüger dazu überreden, das Geld zu besorgen, zumal die Stimme einem ihrer Urenkel ähnelte. Sie holte die „gewünschten“ 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut. Nachdem es zu weiteren Anrufen des „Urenkels“ gekommen war, erschien am späteren Nachmittag eine Frau. Die Seniorin übergab das Geld in einem Briefumschlag. Erst später berichtet die Seniorin einem Verwandten von den Anrufen und „Geldnöten“ des vermeintlichen Urenkels. Nach einiger Zeit wurde dann klar, dass die Seniorin Betrügern in die Falle gegangen war. Der Verwandte verständigte am frühen Abend die Polizei Frankenberg.

 

Von der Frau, die das Geld abhole, liegt folgende Beschreibung vor:

  • Etwa 30 Jahre alt
  • leicht korpulente Figur,
  • etwa 165 cm groß,
  • schwarze, leicht gekrauste, mittellange Haare,
  • dunkler Teint,
  • sprach akzentfreies Deutsch.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei Frankenberg könnte die Frau mit einem silbernen Coupe mit DA-Kennzeichen unterwegs gewesen sein.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach, die unter der Tel. 05631-9710, um Hinweise, insbesondere zu der beschriebenen Frau und dem wahrscheinlich von ihr genutztem Auto, bittet.

Da es in letzter Zeit wieder vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche kommt, warnt die Polizei und gibt Tipps:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt, insbesondere wenn der Anrufer das Gespräch mit „Rate mal, wer dran ist? oder „Erkennst Du mich denn nicht?“.

Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Nach Diebstahl und Geldabhebungen in der Kasseler Innenstadt: Polizei fahndet mit Fotos nach Täterin


(ots) Kassel: Mit der Veröffentlichung von drei Fotos der Täterin erhoffen sich die Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei Hinweise auf eine Frau zu erhalten, die im November 2020 einer Seniorin in der Kasseler Innenstadt unbemerkt die Geldbörse aus der Tasche gestohlen hat. Mit der darin befindlichen EC-Karte des Opfers hob die Unbekannte anschließend Geld im niedrigen vierstelligen Bereich an mehreren Automaten ab. Die bisherigen Ermittlungen der Beamten konnten bislang leider nicht zur Identifizierung der Täterin führen, weshalb nun ein Richter die Öffentlichkeitsfahndung anordnete. Zeugen, die Hinweise auf die Täterin können, werden gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Beschreibung der Täterin

Die Täterin, die auf den Fotos bei der Abhebung an einem Geldautomaten in der Kasseler Innenstadt zu sehen ist, kann folgendermaßen beschrieben werden:

Etwa 20 bis 30 Jahre alt, trägt eine dunkle Winterjacke mit auffälligem Fellkragen, ein dunkelrotes Tuch auf dem Kopf und eine Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff.

Diebstahl in der Oberen Königsstraße

Der Diebstahl ereignete sich am frühen Nachmittag des 03. November 2020 in der Oberen Königsstraße in Kassel. Das Fehlen der Geldbörse aus ihrer mitgeführten Tasche hatte die 86-jährige Seniorin erst später am Nachmittag bemerkt. Bis zur Sperrung der EC-Karte hatte die Täterin bereits mehrere Abhebungen an Geldautomaten getätigt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Jugendliche randalieren nach Rollerdiebstahl und werden festgenommen


(ots) Kassel-Nord/ Jungfernkopf: Am Mittwochnachmittag nahmen Beamte des Polizeireviers Nord in der Schenkebier Stanne zwei randalierende 14-Jährige fest, die zuvor versucht hatten, einen Motorroller zu stehlen.

Die Jugendlichen aus Kassel und Stuttgart räumten gegenüber den Polizisten nach ihrer Festnahme ein, dass sie das Lenkradschloss des abgestellten Rollers überdreht und ihn dann weggeschoben hatten.

Als sie beim Kurzschließen des Fahrzeugs scheiterten, ließen sie den Roller kurzerhand auf einer Grünfläche liegen und zogen zunächst weiter.

Da sie allerdings nur rund 200 Meter entfernt abgestellte Leihfahrräder umstießen und Steine auf die Straße warfen, konnten die beiden 14-Jährigen dank der Mitteilung eines Anwohners kurz danach von den hinzugeeilten Polizisten festgenommen werden.

Den Roller, den sie gegen 13:30 Uhr in Höhe des Tierheims gestohlen hatten, fanden sie Beamten später beschädigt am Jungfernbach.

Die Jugendlichen mussten die Polizisten auf das Revier begleiten, wo sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden.

Gegen sie wird nun wegen des versuchten Rollerdiebstahls und Sachbeschädigung ermittelt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kasseler Kripo sucht Zeugen nach Einbrüchen in Arztpraxis und Fahrschule


(ots)Kassel-Mitte: Unbekannte sind in der Nacht zum Mittwoch in eine Arztpraxis und eine Fahrschule in der Unteren Königsstraße, Ecke Kurt-Schumacher-Straße, eingebrochen und haben hierbei Bargeld erbeutet. Die Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nach Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die beiden Einbrüche in dem Bürogebäude am Stern in der Zeit zwischen Dienstagabend, 18:30 Uhr, und dem heutigen Morgen, 05:40 Uhr, ereignet. Anhand der Spurenlage waren die Täter durchweg brachial vorgegangen. Wie die aufnehmenden Beamten des Kriminaldauerdienstes (KDD) berichten, waren die Einbrecher im Hinterhof auf ein Vordach geklettert und hatten dort gewaltsam das Fenster zum Wartezimmer der Arztpraxis geöffnet. Nachdem sie sämtliche Räume nach Wertsachen durchsucht hatten, hebelten sie von innen die abgeschlossene Zugangstür der Praxis auf und gelangten so in das Treppenhaus. Anschließend brachen sie die Eingangstür zu der Fahrschule in einem der oberen Stockwerke auf. Auf ihrem Beutezug öffneten die Täter mehrere Schränke und Schubladen in nahezu allen Räumen. Mit dem erbeuteten Bargeld traten sie dann die Flucht nach draußen an, wo sich ihre Spur verliert.

Zeugen, die den Ermittlern des K 21/22 Hinweise zu den Einbrüchen geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Verduftet: Ladendieb erbeutet Parfüm im Wert von 3.000,- Euro


Bereits am Samstag nutzte ein unbekannter Täter in Schwalmstadt die Gelegenheit noch schnell ein paar Ostergeschenke einzusammeln.

In einem Drogeriemarkt erbeutete der olfaktorisch vorbelastete Täter Waren im Wert von 3000 € !!

Er entwendete Parfüm und Körperpflegeartikel und verduftete aus dem Laden in Richtung Bahnhof – natürlich ohne zu bezahlen.

Als der Diebstahl bemerkt wurde, schaute man ganz erschrocken auf die Videoüberwachungsanlage die dann folgende Täterbeschreibung erbrachte:

  • ca. 40 Jahre alt,
  • männlich,
  • eher kleine kräftige Figur,
  • kurze dunkle Haare mit Halbglatze,
  • südländisches Erscheinungsbild,
  • bekleidet mit schwarzer Jacke,
  • blauer Kapuze und
  • grauer Jeanshose,
  • trug Reiserucksack mit sich und
  • hatte einen leicht humpelnden Gang.

 

 





Vermisste 13-jährige Sana M. ist wohlbehalten zurück


Die seit Karsamstag vermisste 13-jährige aus Kassel ist nach zuhause zurückgekehrt.

Wie die Beamten des zuständigen Kommissariats 35 mitteilten, ist sie wohlauf und hat glücklicherweise eigenständig zurückgefunden.

Die Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche nach der 13-Jährigen unterstützt haben.

Polizeipräsidium Nordhessen





13-jährige Sana M. wird vermisst: Polizei bittet um Hinweise


(ots) Stadt und Landkreis Kassel:

Die Polizei sucht nach der vermissten 13-jährigen Sana M. (siehe Foto) und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Das aus Kassel stammende Mädchen war zuletzt in einer Jugendhilfeeinrichtung im Landkreis Kassel wohnhaft und ist seit Karsamstag unbekannten Aufenthalts.

In der Vergangenheit riss Sana M. bereits mehrfach aus, kehrte aber in diesen Fällen selbstständig zurück oder wurde nach kurzer Zeit wiedergefunden.

Die bisherigen intensiven Ermittlungen der Polizei im Umfeld der 13-Jährigen führten bislang leider nicht weiter.

Hinweisen zufolge könnte sie im Stadtgebiet Kassel oder im Bereich Melsungen unterwegs sein.

Sana M. ist 1,65 Meter groß, schlank, hat lange dunkle Haare und braune Augen.

Bei ihrem Verschwinden trug sie eine schwarze Jacke und schwarz/rote Nike-Schuhe.

Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort der 13-Jährigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei stoppt erheblich alkoholisierten Fahrer eines Lkw mit Anhänger auf der Autobahn


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(ots) In der heutigen Nacht wurde durch Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal ein erheblich betrunkener LKW Fahrer gestoppt und die Weiterfahrt unterbunden.

Wie die Beamten berichten, wurde der LKW mit Anhänger gegen 02.30 Uhr auf der A 44, Fahrtrichtung Dortmund, durch die Beamten gestoppt, nachdem dieser zuvor durch eine unsichere Fahrweise („Schlangenlinien“) aufgefallen war.

Ein anschließend durchgeführter Alco Test ergab einen Wert von 3.82 Promille.

Dem aus Weisrussland stammenden Fahrzeugführer erwartet nun ein Strafverfahren, außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt und ihm die Weiterfahrt untersagt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Betrüger locken online mit Jobangebot für Geldwäsche: Polizei warnt vor Masche


(ots)Nordhessen:“Mitarbeiter, die im Homeoffice bequem von zuhause ihren Lebensunterhalt aufbessern“ oder „Beste Verdienstmöglichkeit mit wenig Arbeit“- mit solchen Jobangeboten locken Betrüger ihre Opfer bei einer kriminellen Masche, die derzeit auch verstärkt in Nordhessen auftritt. Die Täter inserieren diese Jobangebote überwiegend auf Online-Plattformen, beispielsweise bekannten Kleinanzeigenportalen, mit dem Ziel, über Konten, die von den Interessenten eröffnet werden müssen, Geld zu transferieren. Die Ermittler des Zentralkommissariats 50 des Polizeipräsidiums Nordhessen, die für Internetkriminalität zuständig sind, warnen vor dieser Masche und weisen auf die Strafbarkeit einer Tätigkeit als Finanzagent hin.

Die Betrugsmasche läuft in der Regel folgendermaßen ab: Ein Interessent meldet sich auf die von den Betrügern geschaltete Anzeige und wird dann aufgefordert, ein Konto bei einer Online- oder Direktbank zu eröffnen. So wird der Interessent später zum sogenannten Finanzagent. Seine Tätigkeit besteht dann darin, die Geldbeträge, die Dritte auf sein Konto überwiesen haben, auf verschiedenen Wegen weiter zu transferieren. Nachdem das Geld das Konto des Finanzagenten verlassen hat, ist es zumeist verloren. So nutzen die Täter das Konto zum Empfang aus Geldern verschiedener Betrugshandlungen, wie etwa Online-Banking-Betrug oder Warenbetrug bei Kleinanzeigenmärkten. Die Ermittler des ZK 50 weisen auf die Strafbarkeit der Geldwäsche nach § 261 StGB hin, wonach solche Tätigkeiten als Finanzagent auch strafbar sind, wenn sie leichtfertig begangen wurden.

Ermittler raten zur Prüfung bei Überweisungen auf Online-Konten

Zudem raten die Ermittler zur Vorsicht und genauen Prüfung bei Überweisungen auf Online-Konten nach Käufen im Internet, denn es könnte sich um ein solches Geldwäsche-Konto handeln. Je höher der zu überweisende Betrag, je günstiger das Angebot oder je unbekannter der Empfänger, desto größer sollte das Misstrauen beim Kauf oder einer Überweisung sein. Insbesondere durch teilweise unaufgefordert übersandte Ausweispapiere der Geldempfänger sollte man sich nicht täuschen lassen, da eine Ausweiskopie der Finanzagenten bei Anlegen des Arbeitsvertrags von den Betrügern eingefordert wird. Auch eine Telefonnummer in einer Whatsapp-Kommunikation ist kein Hinweis auf eine registrierte Identität, denn die Betrüger bedienen sich oftmals fremder Accounts.

Polizeipräsidium Nordhessen





Festnahme nach sexueller Belästigung: Opfer entdeckt Täter zufällig


(ots)Kassel-Nord: Am Montagabend gelang einer Streife des Polizeireviers Mitte die Festnahme eines Tatverdächtigen nach einer sexuellen Belästigung in der Kasseler Nordstadt.

Zuvor hatte gegen 18 Uhr eine 22-jährige Frau aus Kassel beim Polizeinotruf angerufen und geschildert, dass ihr auf dem Universitätsgelände soeben ein Mann unvermittelt im Vorbeigehen von hinten an das Gesäß gefasst hatte.

Der Täter soll dabei nichts gesagt haben und, als sie ihn auf sein Verhalten angesprochen hatte, weggegangen sein.

Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizisten nach dem Unbekannten verlief zunächst ohne Erfolg.

Allerdings entdeckte die 22-Jährige den Täter eine halbe Stunde nach der Anzeigenaufnahme zufällig an der Straßenecke Gottschalkstraße/ Westring und verständigte erneut die Polizei, während sie den Mann aus sicherer Entfernung im Blick behielt.

Wenig später klickten für den wohnsitzlosen 23-Jährigen mit eritreischer Staatsangehörigkeit die Handschellen.

Er wurde anschließend für die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf die Dienstelle gebracht und muss sich nun wegen sexueller Belästigung verantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung zum Wohnhausbrand mit tödlich verletzter Person in Kassel: Identität geklärt; Feuer fahrlässig verursacht


ots) Kassel-Nord: Nach dem Brand, der sich am vergangenen Samstagmorgen, gegen 03:30 Uhr, im Kasseler Stadtteil Nord ereignete, haben die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo am Samstag die Brandstelle aufgesucht und dort die Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt.

Wie sie dazu berichten, gehen sie davon aus, dass das Feuer in dem Ein-Zimmer Appartement fahrlässig verursacht wurde. Was genau das Feuer ausgelöst hatte, konnte aufgrund des Zerstörungsgrades an der Brandausbruchstelle noch nicht eindeutig geklärt werden.

Wie die weiteren Ermittlungen der an der Brandstelle eingesetzten Beamten des Kommissariat 11 ergaben, war das Appartement nicht an das Stromnetz angeschlossen, so dass ein technischer Defekt nahezu ausgeschlossen wird.

Diverse Reste von Teelichtern und Zigaretten konnten vorgefunden werden, so dass von einem fahrlässigen Umgang mit offenem Feuer ausgegangen werden kann. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben.

Bei der tödlich verletzten Person handelt es sich um den 41-jährigen Bewohner des Ein-Zimmer-Appartements. Die am heutigen Tage durchgeführte Obduktion bestätigte, dass der 41-Jährige durch eine Rauchgasintoxikation ums Leben kam.

Polizeipräsidium Nordhessen


https://nordhessen-journal.de/2021/03/27/mann-stirbt-bei-brand-in-kassel/




Angriff auf Bekannte auf Parkplatz: 45-Jähriger wegen Verdachts auf versuchtes Tötungsdelikt in Untersuchungshaft


(ots)Kassel: Am Sonntagnachmittag, gegen 13:30 Uhr, kam es auf einem Parkplatz vor einem Haus in der Straße „Unter dem Riedweg“ zu einem Angriff auf eine 45 Jahre alte Frau aus Kassel.

Nach ersten Ermittlungen hatte ein 45-Jähriger aus Kassel dort auf sie gewartet.

Beide Personen sollen sich kennen und bereits seit längerem einen privaten Streit miteinander haben.

Der 45-Jährige steht im Verdacht, die gleichaltrige Frau nun am Sonntag auf dem Parkplatz im Streit mit einem Küchenmesser an einem Bein und an einer Hand verletzt zu haben.

Die 45-Jährige wurde von alarmierten Rettungskräften anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo sie sich derzeit noch befindet.

Der mutmaßliche Täter war zunächst vom Tatort geflüchtet.

Bei der Behandlung des Opfers im Krankenhaus stellte sich heraus, dass die Frau offenbar auch gewürgt und letztlich schwerer verletzt worden war, als zunächst angenommen wurde.

Aus diesem Grund wurde im weiteren Verlauf der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes angenommen.

Die Beamten des für Kapitaldelikte zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo übernahmen daher am gestrigen Tag die Ermittlungen in diesem Fall.

Bei der Fahndung nach dem Tatverdächtigen gelang ihnen gestern gegen 19:15 Uhr die Festnahme des 45-Jährigen in einem Kasseler Krankenhaus.

Er wurde am gestrigen Tag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.

Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit Preisetikett an Jacke auf Diebestour: 38-Jähriger verletzt Detektiv und muss in Haft


Kassel-Mitte: Zu einer aufsehenerregenden Festnahme eines flüchtenden Ladendiebs kam es am Samstagnachmittag in der Kasseler Innenstadt. Hierbei erlitt der Detektiv einer Drogerie leichte Verletzungen. Da der festgenommene 38-Jährige eine Jacke mit Preisetikett trug, die er nach ersten Ermittlungen zuvor aus einem anderen Geschäft gestohlen hatte, muss er sich nun wegen mehrfachen Ladendiebstahls, räuberischen Diebstahls und Körperverletzung verantworten. Der Mann aus Georgien, der in Deutschland keinen Wohnsitz hat, sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Wie der Ladendetektiv der Drogerie am Königsplatz den Polizisten des Reviers Mitte später schilderte, war ihm der 38-Jährige gegen 14:40 Uhr in dem Geschäft aufgefallen, da er gemeinsam mit einem weiteren Täter Parfüm sowie andere hochwertige Waren auspackte und einsteckte. Als beide die Drogerie mit den Taschen voller Diebesgut verlassen wollten und von ihm angesprochen wurden, gaben sie sofort Fersengeld. Der 38-Jährige stieß bei seiner Flucht mehrere Passanten um, bis der Detektiv ihn mit einem weiteren Sicherheitsmitarbeiter einholen und unter erheblicher Gegenwehr bis zum Eintreffen der Polizei festhalten konnte. Eine Durchsuchung des Mannes und seiner Tüten förderte neben weiterem Diebesgut auch einen Nagelknipser und eine Schere zutage, die er offenbar zum Entfernen der Etiketten in anderen Geschäften genutzt hatte. Die Ermittlungen zur Herkunft der sichergestellten Waren dauern an. Den Festgenommenen brachte die Polizisten auf das Revier, wo sie feststellten, dass es sich bei seinem bulgarischen Ausweis um eine Fälschung handelte. Seine wahre Identität konnten die Beamten anhand eines Abgleichs seiner Fingerabdrücke im polizeilichen System zweifelsfrei feststellen. Da der nun in U-Haft sitzende 38-jährige Georgier keinen gültigen Aufenthaltstitel hat, leiteten die Polizeibeamten neben der Anzeige wegen Urkundenfälschung auch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei nimmt Täter nach versuchtem Raub auf Tankstelle – noch im Nahbereich fest


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 (ots)Am gestrigen  Sonntagabend gegen 22.20 Uhr hat ein mit Messer bewaffneter Mann versucht eine Tankstelle in Bad Wildungen auszurauben. Der Polizei gelang im unmittelbaren Nahbereich die Festnahme des Täters.

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Wildungen berichten, betrat der Täter den Vorraum der Tankstelle in der Odershäuser Straße und forderte unter Vorhalt eines Messers die Tageseinnahmen. Nachdem dies misslang, flüchtete der Täter und konnte im unmittelbaren Nahbereich durch die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen festgenommen werden. Bei der Festnahme führte der Täter noch das Messer und eine Sturmhaube mit.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde niemand bei der Tatausführung verletzt.

Der Täter verbleibt zunächst im Gewahrsam der Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mann stirbt bei Brand in Kassel


Die Feuerwehr Kassel wurde in den frühen Morgenstunden des 27. März zu einem Wohnungsbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Holländischen Straße gerufen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Wohnung im 1. Obergeschoss in voller Ausdehnung.

Mehreren Personen im Gebäude war der Fluchtweg durch Brandrauch versperrt. Aufgrund der eingeschlossenen Personen wurden umfangreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur
Einsatzstelle nachgefordert. Die Feuerwehr rettete 8 Personen aus ihren Wohnungen, dabei kamen zwei Drehleitern sowie tragbare Leitern zum Einsatz. Der Brand konnte durch einen Trupp
unter Atmemschutz mit einem Strahlrohr rasch gelöscht werden. Der Bewohner der brandbetroffenen Wohnung kam bei dem Brand leider ums Leben.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte eingesetzt, darunter auch die Besatzungen von 5 Rettungswagen sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst.

Die Berufsfeuerwehr wurde unterstützt von Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen Wolfsanger und Waldau.

Um 05:35 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

FEUERWEHR KASSEL





Schwerverletztes 3jähriges Kind bei Verkehrsunfall


Bad Arolsen-Massenhausen (Landkreis Waldeck-Frankenberg): Ein schwerverletztes Kind bei Verkehrsunfall

 

Kassel (ots) Bei einem Verkehrsunfall in der Briloner Straße in Bad Arolsen-Massenhausen ist am Freitagabend ein dreijähriges Kind schwer verletzt worden. Der Sachschaden am beteiligten PKW betrug 200 Euro.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen berichten, ereignete sich der Unfall um 19:39 Uhr.

Die Unfallstelle befindet sich in der Ortslage von Massenhausen.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr die 51-jährige Fahrzeugführerin eines blauen VW Golf die Briloner Straße in Richtung Bad Arolsen.

Links neben der Briloner Straße ging ein 40-jähriger Vater mit seinem dreijährigen Kind auf dem Gehweg entlang.

An der Unfallstelle sprang das Kind unvermittelt auf die Straße und wurde trotz sofort eingeleitetem Bremsmanöver mit der Front von dem blauen VW Golf erfasst.

Das Kind wurde hierbei am Kopf und Rumpf verletzt und anschließend mit einem angeforderten Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen.

Die entstandenen Verletzungen waren glücklicherweise nicht lebensgefährlich.

Polizeipräsidium Nordhessen





Sechs Festnahmen, 1, 5 kg Marihuana, 90 Gramm Kokain und mutmaßliches Drogengeld bei Wohnungsdurchsuchung beschlagnahmt


Tatverdächtige warfen Drogenrucksack aus dem Fenster

ots)Gemeinsame Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

Kassel-Nord: Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe EG 4 der Polizeidirektion Kassel haben am gestrigen Donnerstag bei der Durchsuchung einer Wohnung im Stadtteil Nord-Holland sechs Personen festgenommen und rund 1,5 kg Marihuana, knapp 90 Gramm Kokain und ca. 14.000 Euro Bargeld, mutmaßlich aus Drogengeschäften stammend, beschlagnahmt.

Nach vorangegangenen umfangreichen Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft Kassel zuvor bei Gericht einen Durchsuchungsbeschluss gegen einen der Tatverdächtigen, einen 23 Jahre alten Mann aus Kassel, erwirkt. Er war in dem Rauschgiftverfahren gegen mehrere Personen als möglicher Dealer von Drogen ins Visier der Beamten geraten. Bei den weiteren Ermittlungen erhärtete sich dieser Verdacht, weshalb am gestrigen Donnerstagnachmittag nun die Durchsuchung erfolgte, bei der die Betäubungsmittel mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von ca. 21.000 Euro aufgefunden werden konnten. Angetroffen wurden noch fünf weitere Männer im Alter von 21 bis 27 Jahren, die wahrscheinlich der Drogenszene zugerechnet werden können. Als die Beamten die Wohnung betraten, warfen die Tatverdächtigen einen Rucksack (siehe Foto), in dem die Drogen und ein Teil des sichergestellten Bargelds aufbewahrt wurden, über den Balkon der Wohnung noch auf das Grundstück. Hier konnten an der Durchsuchung beteiligte Beamte den Rucksack sogleich in Empfang nehmen.

Gegen einen der fünf weiteren Männer, einen 25-Jährigen, lag außerdem ein Haftbefehl in anderer Sache vor. Des Weiteren konnte in der Wohnung noch eine offenbar scharfe Patrone und diverses hochwertiges Parfüm vorgefunden werden, weshalb ferner der anfängliche Tatverdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Hehlerei besteht.

Die Ermittlungen gegen die sechs Tatverdächtigen wegen gewerbsmäßig unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz und Hehlerei dauern derzeit an und werden bei der EG 4 der Regionalen Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Kassel geführt.

Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen





Korbach: Zwei junge Männer verletzen 6 Monate altes Baby schwer


Zwei 15-20 jährige junge Männer haben am gestrigen Freitag in Korbach versucht einer jungen Mutter den Mund-Nasen-Schutz gewaltsam abzunehmen.

Als sich die junge Frau zur Wehr setzte gingen die beiden Männer getrennt vor.

Der eine trat auf die Frau ein, der andere stiess den Kinderwagen mit dem 6 Monate alten Säugling um.

Der Säugling fiel hierbei auf den Boden und erlitt schwere Verletzungen.

Das Baby musste anschlißend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die beiden Täter flüchteten nach der Tat.

Beschrieben wurden sie wie folgt:

 

1. männlich, ca. 15- 20 Jahre alt, dunkle Hautfarbe, bekleidet mit Basecap und dunkler Bekleidung

2. männlich, ca. 15-20 Jahre alt, dunkle Hautfarbe, ebenfalls bekleidet mit Basecap und dunkel gekleidet

 

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Täter oder der Tat machen können sich bei der Polizei in Korbach unter 05631-9710 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

 





Aggressiver 20-Jähriger tritt Freundin auf Parkplatz und wehrt sich gegen Festnahme


(ots)Kassel-Rothenditmold:

Am Mittwochabend riefen mehrere Kunden eines Discounters an der Wolfhager Straße, Ecke Angersbachstraße, die Polizei wegen eines Angriffs auf eine Jugendliche auf einem Parkplatz. Bei Eintreffen der hinzugeeilten Polizeistreifen stellte sich heraus, dass die 15-Jährige von ihrem 20-jährigen Freund geschlagen und getreten worden war. Gegen die anschließende Festnahme setzte sich der Tatverdächtige erheblich zur Wehr. Eine Polizeibeamtin wurde hierbei am Knie verletzt. Der bereits hinreichend polizeibekannte 20-Jährige aus Kassel muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

Wie die aufnehmenden Beamten der Kasseler Polizei berichten, kam es gegen 18:45 Uhr zu der Körperverletzung auf dem Discounterparkplatz. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die 15-Jährige aus Kassel dort zuvor mit ihrem Freund in Streit geraten, in dessen Verlauf er sie geschlagen und gegen den Oberkörper getreten hatte, als sie bereits am Boden lag. Auch gegenüber den Polizisten verhielt sich der 20-Jährige hochaggressiv, indem er sich heftig gegen die Festnahme wehrte, die Polizisten mit Tritten attackierte und fortlaufend beleidigte. Die verletzte Jugendliche und die Polizeibeamtin wurden durch Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Kasseler Krankenhäuser gebracht. Da der Tatverdächtige deutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, entnahm ihm ein Arzt auf dem Revier eine Blutprobe. Anschließend brachten die Beamten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


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