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Verkehrskontrollen durch Studierende und Revier Süd-West in Baunatal: Positives Feedback und nur wenige Verstöße


(ots) Baunatal (Landkreis Kassel): Studierende der Polizei Hessen am Studienort Kassel sowie ihre Ausbilder führten am  Montagmorgen gemeinsam mit Beamten des Polizeireviers Süd-West Verkehrskontrollen auf der Kirchbaunaer Straße in Baunatal durch und sammelten dabei unter Anleitung wichtige Erfahrungen für ihr weiteres Berufsleben. In der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr überprüften sie an der Kontrollstelle gegenüber der Baunataler Werkstätten 90 Fahrzeuge und 122 Personen. Erfreulicherweise wurden nur wenige Verstöße festgestellt. Sieben Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes oder fehlenden Nothilfemitteln wie Verbandskasten oder Warndreieck sowie eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sind das Ergebnis der Kontrollen. Bei zwei angehaltenen Fahrzeugen wurde jeweils die Weiterfahrt wegen erheblicher Sicherheitsmängel untersagt: Während an einem Kleintransporter die beiden vorderen Reifen verschließen waren und nicht mehr das erforderliche Mindestprofil aufwiesen, stellten die Kontrollierenden an einem Pkw einen Riss quer über die gesamte Windschutzscheibe fest. Beide Fahrzeuge dürfen erst wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn der Nachweis über die Behebung der Mängel erbracht wird. Insgesamt erhielten die Studierenden, ihre Ausbilder und die Beamten des Reviers Süd-West viel Zuspruch von den Verkehrsteilnehmern für die Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kompletter Sattelauflieger wurde gestohlen – Stehlgut ca. 50.000,- EUR


(ots) Malsfeld-Ostheim

Hoher Stehlschaden nach Diebstahl eines Sattelaufliegers Tatzeitraum: Do, 06.05.2021, 20:30 – bis Mo, 10.05.2021, 09:00 Uhr

Ein Polnischer Sattelauflieger, der auf dem Autohof in Malsfeld geparkt war, wurde samt Ladung entwendet. Es entstand ein hoher Stehlschaden.

Der Sattelauflieger mit dem Polnischen Kennzeichen PZ 665 PF wurde mit der kompletten Ladung entwendet. Es handelt sich um einen blauen Schmitz-Auflieger mit Plane und Spriegel.

Der Auflieger selbst hat einen Wert in Höhe von ca. 25.000,- EUR.

Die Ladung bestand aus Waren unterschiedlichster Art und hatte ebenfalls einen Wert von ca. 25.000,-EUR.

Hinweise bitte an die Polizeistation Melsungen unter der Tel.:05661/ 70890.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





Nächtlicher Einbruch in Verkaufsstätte

 

(ots) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein bisher unbekannter Täter einen Einbruchsversuch in den Waller Kiosk in Bremen unternommen. Durch das Einschlagen einer Scheibe versucht er/sie sich Zutritt zu dem Geschäft zu verschaffen. Doch der Besitzer hat Glück im Unglück, denn noch bevor der nächtliche Möchtegern-Eindringling den Kiosk betreten oder etwas stehlen kann, schlägt ihn ein smartes Funk-Alarmsystem erfolgreich in die Flucht. Der umsichtige Besitzer hatte sein Geschäft zuvor mit der fernüberwachten Hochsicherheits-Alarmanlage von Rundum-Sicherheitsanbieter Verisure ausstatten lassen.

Handeln im richtigen Moment

In der VDS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von Verisure in Ratingen geht am 05.05.2021 um 03:57:35 Uhr ein Einbruch-Alarm aus dem Bremer Waller Kiosk ein. Keine 15 Sekunden später hat sich einer der qualifizierten NSL-Mitarbeiter bereits mit der VoiceBox in dem Geschäft vor Ort verbunden. Dort sind laute Schläge und zersplitterndes Glas zu hören. Ohne zu zögern verständigt die NSL-Fachkraft des europäischen Marktführers für Rundum-Sicherheit sofort die örtliche Polizei, den privaten Wachdienst sowie auch den Kiosk-Betreiber selbst.

Einbrecher*In schafft es nicht

Die ZeroVision® Rauchbarriere, die bei einem Einbruch üblicherweise von einem Mitarbeiter der Verisure Alarmzentrale ausgelöst wird, um ungewollten Eindringlingen die Sicht zu nehmen und diese daran zu hindern etwas zu stehlen, braucht die NSL-Fachkraft dieses Mal gar nicht erst zu aktivieren. Wie der Verisure-Mitarbeiter über Bild erkennt, hat die Sirene des smarten Alarmsystems den Täter bereits in die Flucht geschlagen, noch bevor dieser überhaupt in das Geschäft eindringen und etwas stehlen kann. Der zufriedene Kunde, dessen einziger Schaden eine kaputte Scheibe ist, bedankt sich herzlich bei der wachsamen NSL-Fachkraft von Verisure.

Was macht Verisure?

Verisure ist der führende europäische Anbieter von professionell überwachten Hochsicherheits-Alarmsystemen und zertifiziertem Rund-um-die Uhr Fern-Monitoring.

Mit durchschnittlich 600.000 Installationen jährlich sorgt Verisure für die Sicherheit von 3,7 Millionen Kunden in 16 Ländern Europas und Lateinamerikas. Das Unternehmen schützt Privathaushalte und Kleinunternehmern mittels modernster Sicherheitslösungen und verhilft ihnen damit zu einem sorgenfreieren Leben. Verisure ist in vielen Ländern bereits bekannt für seine innovativen Produkte und Dienstleistungen, hohe Kundenorientierung sowie exzellenten Vertriebsleistungen. Auch in Deutschland wächst Verisure trotz der weltweiten Pandemie rapide. Obwohl das Unternehmen hier erst seit Ende 2018 aktiv ist, schützen die Sicherheitsexperten unter der Leitung von Alvaro Grande Royo-Villanova mit mittlerweile fast 300 Mitarbeitern bereits 8.000 zufriedene Kunden in NRW, Hessen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Verisure, das Unternehmen

1988 als Sparte der schwedischen Firma Securitas AB gegründet, wurde Verisure (bzw. Securitas Direct) rasch zum eigenständigen Anbieter erschwinglicher Alarmanlagen für Privathaushalte. 1993 kam das live-Monitoring, also die Rund-um-die Uhr-Überwachung durch Mitarbeiter der eigenen Notruf- und Serviceleitstellen hinzu. 1996 wurde das Angebot auf Kleinunternehmen ausgeweitet. Seit den 1990er Jahren expandiert die Verisure Gruppe mit Hauptsitz in Genf in Europa sowie in Latein- und Südamerika. Das globale Unternehmen geführt von CEO Austin Lally tätigt heute rund 600.000 Installationen im Jahr, beschäftigt über 17.000 Mitarbeiter und schützt insgesamt über 3,7 Millionen Kunden in 16 Ländern, darunter Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Niederlande, Belgien, Großbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und seit Ende 2018 auch Deutschland.

Was bedeutet Verisure?

„Veri“ kommt von Verifizierung. Damit ist gemeint, dass die VdS-zertifizierten Fachkräfte der hauseigenen 24/7 Notruf- und Serviceleitstelle in Ratingen bei eingehenden Signalen des Hochsicherheits-Alarmsystems überprüfen, ob es sich um einen Fehlalarm oder einen Notfall handelt. Bei letzterem werden sofort Wachdienst, Polizei, Feuerwehr oder Notarzt eingeschaltet und bei Bedarf die nebelartige Sichtbarriere ZeroVision® ausgelöst. Das „Sure“ steht für Sicherheit, Zuverlässigkeit und den von Verisure gewährten Rundum-Schutz.

 

OV von Verisure Deutschland GmbH




Umsichtiges Handeln der Bewohner und gezieltes eingreifen der Feuerwehr verhindern größeren Schaden


Größeren Schaden verhinderten gestern Vormittag die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe durch ihr umsichtiges Handeln zusammen mit dem schnellen und zielgerichteten Einsatz der Feuerwehr. Einer der Bewohner entdeckte den Brand im Keller, schließ vorbildlicherweise sofort die Türen im betroffenen Bereich und kümmerte sich darum, dass alle Bewohner des Mehrfamilienhauses das Gebäude bis zum Eintreffen der Feuerwehr verlassen hatten. Um 10:21 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 eine Meldung über einen Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Krähhahnstraße im Bereich Neu-Holland. Daraufhin alarmierte die Leitstelle umgehend den Löschzug der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Nordshausen und Einheiten des Rettungsdienstes. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits alle Bewohner das Wohnhaus verlassen. Dichter Rauch quoll bereits aus einem Kellerfenster auf der Rückseite des Gebäudes. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor und löschte den Brand. Währenddessen wurde mit einem Belüftungsgerät der Brandrauch aus dem Kellerbereich entfernt. Durch das umsichtige Handeln der Bewohner und dem schnellen und zielgerichteten Einsatz der Feuerwehr, war der Brand schnell gelöscht und es konnte ein größerer Gebäudeschaden durch das Feuer und den resultierenden Brandrauch verhindert werden. Während des Einsatzes war die Krähhahnstraße im Bereich der Einsatzstelle gesperrt. Die Maßnahmen der Feuerwehr waren nach rund 45 Minuten beendet. Glücklicherweise wurde durch den Brand niemand verletzt.

Danke an die Feuerwehr Kassel für diesen Bericht und ihren Einsatz





Landkreis Schwalm-Eder – Suche nach vermisster Person Brigitte B.


(ots) Die Polizei Nordhessen bittet um Mithilfe bei der Suche nach der vermissten Brigitte B.

Frau B. ist seit heute 17:00 Uhr aus einer Seniorenresidenz in Homberg / Efze abgängig.

Zuletzt wurde sie in Homberg im Bereich des Marktplatzes gesehen.

  • Sie ist 61 Jahre alt
  • und 1,68 m groß.
  • Sie hat kurze, grau-blonde Haare
  • und wird als kräftig beschrieben.
  • Bekleidet ist sie mit einer blauen Hose mit roten Streifen
  • und einem weißen Pullunder
  • mit schwarzen Tupfen.

Frau B. ist auf Hörgeräte angewiesen, die sie aber nicht trägt.

Sollte Frau B. gesehen werden, wird um Mitteilung an die Polizei in Homberg / Efze unter 05681/7740 oder das Polizeipräsidium Nordhessen unter 0561/9100 gebeten.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Junge Frau in Regionalbahn sexuell belästigt


(ots) Opfer einer sexuellen Belästigung wurde am Donnerstagabend (6.5.) eine 20-Jährige aus Niedenstein.

Ein noch unbekannter Täter belästigte die junge Frau in einer Regionalbahn auf der Fahrt von Marburg in Richtung Kassel.

Gegen 21 Uhr setzte sich der Mann neben die Niedensteinerin und verwickelte sie in ein Gespräch.

Unvermittelt fasste er der Frau zwischen die Beine und an ihr Gesäß. Anschließend griff er in seine Hose und an sein Glied.

Die 20-Jährige forderte den Unbekannten auf sie in Ruhe zu lassen. Daraufhin ließ der Mann von seinen Handlungen ab und verließ den Sitzplatz.

Im Bahnhof Wabern stieg die Frau aus und erstattete Anzeige bei der Polizei. Der unbekannte Täter verblieb im Zug.

Personenbeschreibung:

Der Mann wird wie folgt beschrieben.

  • Ca. 1,70 Meter,
  • lockige schwarze Haare,
  • dunkelhäutig,
  • schlank,
  • drei-Tage-Bart,
  • dunkle weite Jeanshose,
  • blaue Unterhose.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel.

Zeugen gesucht:

Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561816160 beziehungsweise unter www.bundespolizei.de zu melden.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Ungeklärte Unfallflucht von Ende April: Polizei sucht Autofahrer, der Junge auf Skateboard zu Fall brachte


(ots) Kassel-Wehlheiden: Zeugen einer noch ungeklärten Unfallflucht vom 24. April in Kassel suchen die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei. An dem Samstag hatte ein bislang unbekannter Autofahrer an der Kreuzung Sternbergstraße / Schönfelder Straße einen Achtjährigen auf einem Skateboard zu Fall gebracht und verletzt. Der Verursacher war anschließend von der Unfallstelle geflüchtet, ohne sich um das leicht verletzte Kind zu kümmern. Die Ermittler sind in diesem Fall Hinweisen nachgegangen, die jedoch nicht zur Aufklärung des Falles führten. Deshalb wenden sie sich nun an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise.

Der Unfall hatte sich an dem Samstag, gegen 10:30 Uhr ereignet. Der Achtjährige hatte gemeinsam mit einem Freund auf Skateboards von der Sternbergstraße kommend die Straße in Richtung Heinrich-Heine-Straße an der grünen Fußgängerampel überquert, wobei ihm ein in Richtung Ludwig-Mond-Straße fahrendes Auto vermutlich mit dem Reifen gegen das Skateboard fuhr. Das Skateboard ging dabei zu Bruch, der Junge stürzte und verletzte sich am Knie. Der Autofahrer fuhr weiter. Um was für ein Fahrzeug es sich handelte, hatte der Achtjährige nicht beobachtet.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder auf den unbekannten Autofahrer geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Man kann ihm vieles vorwerfen – aber nicht mangelnde Gewissenhaftigkeit – Luft aus 100 Autoreifen rausgelassen


Wie die Polizei Paderborn berichtete, wurde ein Mann – der bereits schon einmal durch eine ähnliche Handlung aufgefallen war, letzte Nacht  in die Psychatrie eingewiesen.

Der Mann lief laut der Polizei durch Paderborn und ließ die Luft aus den Autoreifen… mittels eines Holzstäbchens heraus.

Dies stellt bei genauerer Betrachtung noch nicht einmal eine Straftat dar, sondern lediglich eine unerlaubte Handlung nach dem BGB.

Bei dieser „Tat“ wurde der Mann von der Polizei geschnappt.

Nun musste die Polizei allen betroffenen Autos einen Zettel dranhängen, dass diese nicht aus Versehen am Morgen mit dem Auto losfahren und wenn es dumm läuft sogar verunglücken.

Der gewissenhafte Luftentferner machte es den Beamten aber etwas einfacher, so dass sie nicht suchen mussten, denn er hatte peinlichst genau Buch geführt und alle Autos aufgelistet.

Da die Beamten aber nicht genau wissen, ob nicht doch noch weitere Fahrzeuge betroffen sein könnten, bat  die Polizei um Überprüfung des eigenen Fahrzeuges bevor man die Fahrt antritt.

Allerdings ist dieser fromme Wunsch völlig unnötig, denn wir alle überprüfen doch jedes mal -W-O-L-K-E- vor dem Fahrtantritt oder? 

 





Bundespolizisten in Kassel verweigern Frau ein Getränk


Andere Länder andere Sitten

Am letzten Mittwoch beschäftigte eine junge Frau aus Tschechien die Beamten der Bundespolizei.

Die junge Frau (22 Jahre alt) wurde in der Regionalbahn angetroffen, weil sie keinen Fahrschein hatte. 

Das könnte man vielleicht noch mit Schwierigkeiten in einer fremden Sprache erklären.

Dass sie aber irgendwie doch sowas wie ein Unrechtsbewusstsein hatte, könnte man dadurch feststellen, dass sie anschließend versuchte zu fliehen, als die Beamten ihre Identität feststellen wollten.

Dieser Fluchtdrang war sogar so groß, dass man die junge tschechische Dame mittels einfacher körperlicher Gewalt festhalten musste.

Das schien die junge, heissblütige Frau aber nur noch mehr anzustacheln, denn nun wurde sie noch aggressiver.

Sie begann die Beamten zu schlagen und zu beleidigen. 

Daher musste das Abführmitel aus Stahl bei der jungen Schwarzfahrerin angelegt werden.

Nur mit dieser Fesselung war es den Beamten möglich die Furie auf die Dienststelle zu bringen.

Das alles hat sie doch stark aufgeregt, weswegen sie nach einem beruhigenden Gläschen Wodka fragte. 

Natürlich hatten die Beamten keinen Wodka Vorrat da und es dürfte jedem klar  sein, dass ihr Wunsch natürlich verneint wurde.

Einen freiwilligen Alkoholtest lehnte die junge Frau ab. 

Die Beamten haben ihre Maßnahmen getroffen und Anzeige gefertig wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.

Anschließend wurde die durstige Tschechin wieder in die Freiheit entlassen.

Originalpressemeldung





Falscher Wasserwerker betrügt und beklaut betagte Seniorin in Kasseler Innenstadt; Zeugen gesucht


(ots) Kassel-Mitte: Das Opfer eines dreisten Trickbetrügers wurde am gestrigen Mittwochmittag eine betagte Seniorin in ihrer Wohnung in der Kurt-Schuhmacher Straße in Kassel. Der Unbekannte hatte zwischen 12:30 Uhr und 13:15 Uhr bei der Frau in dem Mehrfamilienhaus geklopft und sich als Monteur ausgegeben. Mit dem Vorwand, dringend das Wasserrohr im Bad überprüfen zu müssen, überrumpelte er die Seniorin durch Vorzeigen eines vermeintlichen Dienstausweises und gelangte so in deren Wohnung. Er wies die ältere Dame an, den Wasserhahn des Waschbeckens für 20 Minuten zu beobachten und gab ihr gegenüber an, zwischenzeitlich die Nachbarn aufzusuchen und anschließend wieder zurückzukehren. Nach wenigen Minuten verließ der unbekannte Täter die Wohnung der Seniorin. Dabei ließ er die im Wohnungsflur abgestellte Handtasche der Frau samt Personalausweis, einer Krankenkassenkarte sowie einer kleineren dreistelligen Summe Bargeld mitgehen. Das Opfer wurde erst nach einigen Minuten misstrauisch und stellte zu allem Übel fest, dass die Gegenstände aus dem Wohnungsflur fehlten.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: – Männlich, ca. 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur, brauner südländischer Teint, kurze dunkle Haare, kurzer dunkler Bart, sprach akzentfrei deutsch, bekleidet mit schwarzen Schuhen, schwarze Hose, schwarze Jacke mit gelbem Kragen und angehängten Ausweis, trug älteres Tastenhandy und hatte ein sog. „Multitool“ in der rechten Jackentasche.

Mit den weiteren Ermittlungen sind nun die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, betraut. Sie bitten Zeugen, die Hinweise auf den Trickbetrüger geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 




Schneller Ermittlungserfolg nach Bränden in Fuldabrück und Guxhagen: Kripo nimmt Tatverdächtigen fest


(ots) Gemeinsame Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

Fuldabrück (Landkreis Kassel) und Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis): Nachdem es in der Nacht zum Dienstag in Fuldabrück-Dörnhagen und Guxhagen jeweils zu offenbar vorsätzlich gelegten Bränden an Wohnhäusern kam, ist Staatsanwaltschaft und Polizei ein schneller Ermittlungserfolg gelungen. Am gestrigen Dienstagabend nahmen Beamten der Kasseler Kripo mit Unterstützung des SEK in Fuldabrück einen Verdächtigen fest und durchsuchten seine Wohnung. Der 63 Jahre alte Mann steht im Tatverdacht, die beiden Feuer mithilfe von Brandbeschleuniger vorsätzlich gelegt zu haben. Er war durch die Auswertung von Beweismitteln und aufgrund von Zeugenhinweisen in den Fokus der Ermittler geraten. Ein mögliches Tatmotiv ist bislang nicht bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind sich die Bewohner der beiden betroffenen Häuser und der Tatverdächtige zumindest persönlich bekannt. Der 63-Jährige wurde am gestrigen Abend aus gesundheitlichen Gründen zunächst in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Aktuell dauern die Ermittlungen an. Durch die Staatsanwaltschaft wird derzeit geprüft, ob Gründe für die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen vorliegen und eine Vorführung vor den Haftrichter erfolgt.

Zu den beiden Bränden war es spät in der Nacht zum Dienstag gekommen. Zunächst hatte es gegen 3:20 Uhr im Bereich eines Reihenmittelhauses in der Baunsbergstraße in Dörnhagen gebrannt. Die Bewohner des Hauses, ein Ehepaar, hatten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen können. Der Ehemann und eine Nachbarin erlitten jedoch leichte Rauchgasvergiftungen. Durch den Brand war das Haus im weiteren Verlauf erheblich beschädigt und ein Sachschaden von ca. 300.000 Euro entstanden. Kurze Zeit später, gegen 3:40 Uhr, war es zu dem Feuer in der Lessingstraße im Nachbarort Guxhagen gekommen. Dort war eine brennbare Flüssigkeit im Bereich der Hauseingangstür eines Einfamilienhauses in Brand gesetzt worden. Nachbarn hatten das Feuer jedoch rechtzeitig bemerkt und die Bewohner alarmiert, die den Brand selbstständig löschen konnten. In diesem Fall war ein Schaden von ca. 2.500 Euro entstanden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung zum Brand in Fuldabrück: Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung


(ots)Fuldabrück-Dörnhagen (Landkreis Kassel): Nachdem es in der Nacht zum heutigen Dienstag in der Baunsbergstraße in Fuldabrück zum Brand eines Reihenmittelhauses gekommen war, haben die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen sie davon aus, dass das Feuer durch einen unbekannten Täter vorsätzlich gelegt worden war, weshalb sie wegen Brandstiftung ermitteln.

Dabei prüfen sie auch, ob das Feuer in Dörnhagen mit einem Brand im nahegelegenen Guxhagen in derselben Nachtim Zusammenhang stehen könnte.

Die Ermittlungen zu beiden Fällen dauern an.

Das Feuer in Dörnhagen war gegen 3:20 Uhr ausgebrochen.

Die beiden einzigen Bewohner, ein Ehepaar, konnten das Haus rechtzeitig verlassen.

Der Ehemann und eine Nachbarin erlitten bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden anschließend vor Ort durch Rettungskräfte versorgt.

Durch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf die beiden Nachbarhäuser verhindert werden.

Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Die Löscharbeiten dauerten bis ca. 6 Uhr.

Polizeipräsidium Nordhessen





Wabern-Zennern: Mountainbike im Wert von 2000,- EUR aus Garage gestohlen


(ots) Diebstahl von Fahrrad

Montag, 03.05.2021, 15:45 Uhr

Vermutlich zwei unbekannte Täter stahlen Montag Nachmittag ein hochwertiges Mountainbike aus einer offenstehender Garage in der Schulstraße

Die Täter hielten sich einige Zeit vor einem Wohnhaus in der Schulstraße auf und gingen dort auf und ab.

Nach kurzer Zeit betrat einer der Unbekannten die offene Garage des Grundstücks und stahlen ein dort abgestelltes hochwertiges Mountainbike der Marke Himmelreyter.

Mit dem Fahrrad im von Wert von 2000,- EUR flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Von den beiden Tätern „osteuropäischen Aussehens“ liegt folgende Beschreibung vor:

  • Ein Täter hat eine kräftige Statur,
  • hat eine Stirnglatze und
  • hinkte leicht beim Gehen.
  • Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet
  • und führte einen hellen Rucksack mit sich.
  • Der zweite Täter hat eine dünne Statur.
  • Zur Tatzeit trug er eine senfgelbe Jacke
  • und eine zerrissene Jeans.

Hinweise bitte an die Polizeistation Fritzlar unter Telefonnummer 05622/9966-0

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





45-Jähriger bei Straßenraub am Lutherplatz durch mehrere Unbekannte verletzt


(ots) Kassel-Mitte: Das Opfer eines Straßenraubs wurde am Montagabend ein 45 Jahre alter Mann aus Kassel am Lutherplatz.

Eine Gruppe von Unbekannten hatte das Opfer auf dem Weg zwischen Mauerstraße und Spohrstraße offenbar unvermittelt angegriffen und ins Gesicht geschlagen.

Währenddessen raubten die Täter dem 45-Jährigen die Geldbörse mit Bargeld.

Anschließend teilte sich die Gruppe, die aus acht bis zehn Personen bestanden haben soll, und flüchtete in unterschiedliche Richtungen.

Der 45-Jährige hatte bei dem Überfall schwere Gesichtsverletzungen erlitten.

Ein Passant war auf den Verletzten aufmerksam geworden und hatte daraufhin Rettungskräfte und Polizei alarmiert.

Die Sanitäter brachten den 45-Jährigen in ein Kasseler Krankenhaus.

Die Fahndung durch mehrere Streifen der Kasseler Polizei nach den Tätern führte nicht mehr zum Erfolg.

Derzeit liegt keine genauere Beschreibung der Tätergruppe vor.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Straßenraub gemacht haben und weitere Hinweise auf die Täter geben können.

Zeugen melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Linda R. (64) aus Kassel wird vermisst: Polizei bittet um Hinweise


(ots) Kassel: Die Polizei sucht derzeit nach der vermissten Linda R. (64) aus Kassel und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Besorgte Angehörige hatten Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet, da sie letztmalig am 1. Mai von Linda R. hörten und der Kontakt danach abriss.

Die 64-Jährige benötigt allerdings ärztliche Hilfe, kommt alleine nicht zurecht und war in der Vergangenheit bereits einige Male in hilflosem Zustand.

 

Linda R. ist 1,73 Meter groß, schlank, hat lange lockige schwarze Haare und ein eher ungepflegtes Äußeres.

Welche Bekleidung sie derzeit trägt, ist nicht genau bekannt.

 

Die Beamten des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort von Linda R. geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Brand in Gebäude in Kassel


Die Feuerwehr Kassel wurde am 04.05.2021 gegen 13:30 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Wolfhager Straße alarmiert.

Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte eine Rauchentwicklung aus einem geöffneten Dachfenster im Dachgeschoss festgestellt werden.
Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.

Bei der weiteren Erkundung fiel auf, dass nicht nur die Wohnung sondern der gesamte Spitzboden bereits stark verraucht war.
Um das Feuer im Anschluss zu bekämpfen musste die Dachhaut teilweise geöffnet und die verbaute Holzfaserdämmung entfernt werden.

Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps im Innenangriff wie auch zwei Drehleitern von außen eingesetzt.

Die Wohnungen im Dachgeschoss als auch die darunterliegenden Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar.

Ein übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude konnte verhindert werden.

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.


 




Durchsuchung und Festnahme im Ermittlungskomplex „NSU 2.0“


(ots) Im Rahmen der durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen anonymer „NSU 2.0“- Drohschreiben zum Nachteil zahlreicher Personen des öffentlichen Lebens geführten Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Kräften des Hessischen Landeskriminalamtes am 3. Mai 2021 eine Wohnung in Berlin durchsucht und eine Person aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Frankfurt am Main festgenommen.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 53-jährigen erwerbslosen Mann deutscher Staatsangehörigkeit, der bereits in der Vergangenheit wegen zahlreicher – unter anderem auch rechtsmotivierter – Straftaten rechtskräftig verurteilt worden ist.

Er war zu keinem Zeitpunkt Bediensteter einer hessischen oder sonstigen Polizeibehörde.

Der Beschuldigte steht in dringendem Verdacht, seit August 2018 unter dem Synonym „NSU 2.0“ bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben.

Bei den Adressaten handelte es sich überwiegend um Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit im Fokus der Öffentlichkeit stehen, darunter eine Rechtsanwältin aus Frankfurt am Main sowie Abgeordnete des Hessischen Landtags und des Bundestags.

Sehr aufwändige und zeitintensive gemeinsame Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft und des Hessischen Landeskriminalamtes führten letztlich zur Identifizierung des Beschuldigten.

Die Auswertung der bei der Durchsuchung sichergestellten Datenträger sowie die weiteren unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Bedrohung sowie der Beleidigung geführten Ermittlungen dauern an.

Weitere Informationen werden, sobald es der Ermittlungsstand zulässt, zeitnah gegeben werden.

 

Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Hessisches Landeskriminalamt





Lkw landet in Baunatal auf der Seite: Polizei sucht Zeugen des Unfallhergangs


(ots)Baunatal (Landkreis Kassel): Auf der L 3473 in Baunatal ist am gestrigen Montagvormittag ein Lkw von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer des Sattelzuges wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt und anschließend vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten kam es jedoch zu längeren Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Da der Unfallhergang derzeit noch unklar ist, sucht die Polizei nach Zeugen.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West berichten, ereignete sich der Unfall gegen 10:40 Uhr. Ein 42-Jähriger aus der Ukraine war mit einem Sattelzug auf der L 3473 aus Richtung der Autobahnausfahrt Baunatal-Mitte gekommen und in Richtung Hunsrückstraße unterwegs. Kurz vor der Abfahrt nach Kirchbauna war er mit seinem Lkw nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf der linken Seite gelandet. Der 42-Jährige war zunächst im Führerhaus seines Lkw eingeschlossen und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Wie er später im Krankenhaus bei der ersten Befragung gegenüber der Polizei angab, habe er einem überholenden und ihm auf seiner Spur entgegenkommenden schwarzen Auto ausweichen müssen und sei deswegen von der Straße abgekommen.

Aufgrund der Bergung des auf der Seite liegenden Sattelzuges musste die Landesstraße bis 14:20 Uhr gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Landkreis Kassel – Gebäudebrand in Fuldabrück


Feuerwehrfahrzeuge an der Einsatzstelle

(ots) Am 4.5.2021, um 03:20 Uhr, wurde ein Wohnhausbrand in Fuldabrück-Dörnhagen, Baunsbergstraße, gemeldet.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Reihenhaus in Brand.

Die beiden einzigen Bewohner, ein Ehepaar, konnten das Haus rechtzeitig verlassen.

Einer der beiden, sowie ein Nachbar, erlitten leichte Verletzungen durch Rauchgas und werden in einem Krankenhaus behandelt.

Das Gebäude wurde erheblich beschädigt.

Die Feuerwehr versucht zurzeit, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Derzeit wird der Gebäudeschaden auf ca. 300.000,-EUR geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





E-Scooter-Fahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Vierjährigem: Kind am Kopf verletzt; Polizei bittet um Hinweise


(ots) Kassel-Nord: Ein bislang unbekannter Fahrer eines E-Scooters ist am Montagmittag in der Kasseler Nordstadt nach dem Zusammenstoß mit einem Vierjährigen von der Unfallstelle geflüchtet. Das Kind wurde bei dem Unfall am Kopf verletzt und anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die Verletzungen glücklicherweise offenbar nicht schwerwiegender. Von dem Rollerfahrer fehlt bislang noch jede Spur. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise auf den unbekannten Mann.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord berichten, war es gegen 12 Uhr zu dem Zusammenstoß gekommen. Der vierjährige Junge ging gemeinsam mit seiner Großmutter auf dem Gehweg der Helmholtzstraße in Richtung Bunsenstraße.

In Höhe der Hausnummer 6 war ihnen der E-Scooter-Fahrer auf dem Gehweg entgegenkommen und dort mit dem Vierjährigen zusammengestoßen. Anschließend flüchtete der Mann mit seinem Roller weiter in Richtung Holländische Straße. Die Großmutter des Kinds konnte der eingesetzten Streife eine vage Beschreibung des Flüchtigen abgegeben: Demnach soll es sich um einen ca. 25 Jahre alten Mann mit schwarzen kurzen Haaren und südländischem Äußeren gehandelt haben.

Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen E-Scooter-Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Ein Design, das Leben retten kann Gaffer erwischen sich selbst auf frischer Tat


Dank einer Innovation der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Kreativagentur Scholz & Friends

(ots) Wer hat es noch nicht erlebt: Ein Unfall auf der Autobahn und die Rettungsgasse wird nicht richtig gebildet, weil man einen Blick auf den Unfall erhaschen will? Blaulicht und Martinshorn sind zu hören und die Menschen schauen, was passiert ist? Eine Menschentraube auf der Straße entsteht und man möchte wissen, warum? Neugier ist menschlich. Aber Schaulustige, die an Unfallorten das Geschehen beobachten, fotografieren oder filmen, gefährden das Leben der Unfallopfer und manchmal sogar ihr eigenes.

„Gaffen tötet!“ – die Idee

Immer wieder erleben die Rettungskräfte der Johanniter, dass ihre Arbeit durch Schaulustige behindert wird. Die Verbreitung von Smartphones und die Veröffentlichungsmöglichkeiten in den Sozialen Medien haben die Problematik noch verschärft. „Das muss sich ändern, denn oft entscheiden schon wenige Minuten über Leben oder Tod“, so Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Johanniter greifen die Idee der Agentur Scholz & Friends auf und setzen diese derzeit in einem Pilot-Projekt um. Ziel ist es, Aufmerksamkeit für das brisante Thema „Gaffen am Unfallort“ zu schaffen und diesem durch eine innovative Design-Idee ganz neu zu begegnen. Mit einem innovativen digitalen Design auf Basis der QR-Code-Technologie, das an Rettungsfahrzeugen oder an der Ausrüstung der Retter angebracht werden kann, sollen Schaulustige, die mit ihrem Smartphone das Geschehen festhalten wollen, davon abgehalten werden. Er löst auf dem Handy der Fotografierenden den automatischen Warnhinweis „Gaffen tötet!“ aus. So soll Gaffern ihre Tat unmittelbar bewusst gemacht werden.

„Die innovative Idee hat das Potenzial, eine sehr breite Öffentlichkeit zu erreichen und viele Menschen zum Umdenken zu bewegen“, ist Johanniter-Vorstand Jörg Lüssem überzeugt.

Denn: Gaffen ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn offenbar viele das denken – seit dem 1.1.2021 gilt laut Paragraf 201a des Strafgesetzbuches, dass das Fotografieren oder Filmen eines Unfalls mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren belangt werden kann.

Von der Idee zur Umsetzung

Die Idee wird nun gemeinsam mit den Berliner Johannitern in einem Pilot-Projekt getestet. Acht Rettungswagen und ein Intensivtransportwagen sollen mit dem innovativen Design ausgestattet werden. David Kreuziger, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter in Berlin/Brandenburg und selbst Rettungsassistent, ist sich sicher, dass das Projekt großes Interesse auch bei anderen Betroffenen hervorrufen wird: „Gaffer sind ein Riesenproblem in allen Rettungsdiensten, daher sind wir sicher, dass diese Aktion eine hohe Aufmerksamkeit bekommen und Nachahmer in der gesamten Branche finden wird.“ Auch Jörg Lüssem bekräftigt dies: „Es macht mich stolz, dass wir als Johanniter hier Vorreiter für etwas sind, was viele weitere Organisationen zum Mitmachen anregen wird.“

Christoph Schlossnikel und Ramona Junggeburth, Kreativdirektoren der Berliner Agentur Scholz & Friends: „Kreativität hat die Kraft, echte Probleme zu lösen. Wir freuen uns, die Johanniter-Unfall-Hilfe bei einem so dringlichen Problem zu unterstützen. Durch das innovative digitale Tarnmuster erwischen sich Gaffende direkt selbst auf frischer Tat.“

Die Johanniter werden in den kommenden Monaten die Verwendung des aufmerksamkeitsstarken Designs auf Fahrzeugen und Ausrüstung in ihren Rettungsdiensten testen und Erfahrungen sammeln, wie effektvoll das Pilot-Projekt ist und wie es in die Breite getragen werden kann, auch über die eigene Organisation hinaus.

 

Rettungsdienst bei den Johannitern

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist eine der großen Rettungsdienstorganisationen in Deutschland. Mehr als 740.000 Notfalleinsätze absolvierten die Johanniter im Jahr 2020. Mehr als 350.000 Patienten wurden 2020 durch Krankentransporte befördert. Bundesweit sind die Johanniter in 289 Rettungswachen aktiv.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 43.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Über Scholz & Friends

Scholz & Friends gehört seit der Gründung im Jahr 1981 zu den führenden Kreativ-Agenturen in Deutschland. Rund 700 Mitarbeitende an Standorten in Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Hamburg und Zürich schaffen innovative Markenerlebnisse und Nutzererfahrungen die Menschen bewegen. Scholz & Friends ist in allen publizierten Kreativ-Rankings 2020 Nummer 1 und hat als einzige deutsche Agentur drei Goldene Effies gewonnen. Zu den Kunden der Agenturgruppe zählen unter anderem die Johanniter, AOK, Sparkassen, Deka Investments, McDonald’s, Danone, Vodafone, Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie zahlreiche deutsche Bundesministerien.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle


 




Verkehrspolizei mit nächtlichen Kontrollen: Sechs Fahrzeuge stillgelegt


(ots) Stadt und Landkreis Kassel: Beamte der Verkehrsinspektion der Kasseler Polizei haben in der Nacht zum Donnerstag Kontrollen zu Steigerung der Verkehrssicherheit in Stadt und Landkreis Kassel durchgeführt. Dabei hatten die Polizisten neben dem Schwerlastverkehr auch die Poser- und Raserszene im Blick. Am Ende des Nachtdienstes stand einiges an Beanstandungen zu Buche: Sechs Fahrzeuge, davon fünf Pkw und eine Sattelzugmaschine, legten die Beamten wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis still – acht Geschwindigkeitsverstöße mit zwei zu erwartenden Fahrverboten stellten sie fest. Eines der stillgelegten Autos stellten die fachkundigen Polizisten zur Beweissicherung letztlich sicher, da der Verdacht auf eine Manipulation der Abgasanlage bestand. Der Ford Fiesta eines 23-Jährigen aus dem Landkreis Kassel war gegen 20 Uhr am Sandershäuser Berg in Niestetal aufgefallen. Nach ersten Messungen ist der Pkw doppelt so laut wie erlaubt und soll nun von einem Sachverständigen begutachtet werden. Auf den 23-Jährigen kommen neben einem Bußgeld auch weitere Kosten möglicherweise im vierstelligen Bereich für das Abschleppen, das Gutachten, den erforderlichen Umbau und die Zulassung zu.

Schwertransport ohne Begleitung – Geladene Altreifen nicht gesichert

Auch beim Schwerverkehr mussten die Beamten mehrere Fahrzeuge beanstanden. In Kassel stoppten sie einen Schwertransport ohne das erforderliche Begleitfahrzeug und leiteten gegen Fahrer und Disponenten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auf der A 44 zogen sie einen unzureichend beleuchteten Schwertransport aus dem Verkehr, der zudem ohne die erforderliche Genehmigung unterwegs war. Diesem untersagten die Polizisten die Weiterfahrt und leiteten ebenfalls Verfahren wegen der Verstöße ein. Auf der A 7 zogen die Beamten zudem einen Sattelzug aus dem Verkehr, der mit Altreifen beladen und dessen Plane stark ausgebeult war. Der Transport war fast 3 Meter statt der erlaubten 2,55 Meter breit, weshalb ein Verfahren gegen den Unternehmer eingeleitet und die Ladung umgeladen werden musste.

Polizeipräsidium Nordhessen





Brand von Mehrfamilienhauswohnung in Kassel: Feuer vermutlich durch technischen Defekt oder fahrlässig verursacht


(ots) Kassel-Nord: Am Donnerstagnachmittag kam es gegen 15:00 Uhr in der Gottschalkstraße im Kasseler Stadtteil Nord zu einem Brand mit hohem Sachschaden. Die alarmierte Feuerwehr konnte den umfangreichen Brand in einer Mehrfamilienhauswohnung schnell und erfolgreich bekämpfen. Wie die ersten Ermittlungen der am Brandort eingesetzten Beamten ergaben, war das Feuer wohl in einem Wohn- bzw. Schlafzimmer ausgebrochen.

Beamte des Kommissariats 11 haben am heutigen Freitag die Brandstelle aufgesucht und dort die Ermittlungen zur Brandursache fortgesetzt. Wie sie dazu berichten, gehen sie derzeit davon aus, dass das Feuer durch einen technischen Defekt oder durch Fahrlässigkeit verursacht wurde. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Durch das Feuer und die Hitzeentwicklung war das gesamte Interieur der Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die direkt angrenzenden Wohnungen sollen nicht beschädigt worden sein. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Von den dort wohnenden Menschen hatten alle zur Brandzeit anwesenden Bewohner das Mehrfamilienhaus bereits verlassen. Offenbar waren die Nachbarn rechtzeitig auf den Brand aufmerksam geworden, da ein in der Wohnung befindlicher Rauchmelder ausgelöst hatte. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich nicht ergeben.

Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 





Finanzamt in Kassel abgebrandt – keine Steuern mehr für Kassel


So oder so ähnlich wird der Brandstifter sich das sicherlich gedacht und gehofft haben.

In der vergangenen Nach brannte ein großer Holzunterstand am Finanzzentrum am Kasseler Altmarkt.

Mehrere Müllbehälter, der Holzverschlag und eine Laterne brannten.

Als die Beamten der Feuerwehr Kassel eintrafen, brannte das Feuer bereits in Vollbrand.

Die Feuerwehr setzte zwei Rohre zur Brandbekämpfung ein.

Somit konnte eine Beschädigung des Nachbargebäudes durch die entstehende Wärme verhindert werden.

Insgesamt 24 Feuerwehrleute waren erforderlich um weitere schwere Schäden zu verhindern.

 

Die Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf rund 10.000 Euro und macht keine Angaben zur Ursache.

Warum aber soll am Freitag Abend plötzlich der Müll brennen am Finanzamt ohne jegliches Zutun?

 

Spannend ist auch die Frage, wer um 01.50 h bei einer Ausgangssperre noch draussen unterwegs war?

Danke an die Feuerwehr für die Bilder und ihren Bericht.





Einsatz für die Feuerwehr :Gebäudebrand und Menschenleben in Gefahr


Die Feuerwehr Kassel wurde gegen 15:00 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einer Wohnung in der Gottschalkstraße alarmiert.

Aufgrund mehrerer eingehender Notrufe wurde bereits auf der Anfahrt des Löschzuges der Feuerwache 1 das Alarmstichwort auf „Brand in Gebäuden mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle konnten eine starke Rauchentwicklung sowie Flammen aus einem geborstenen Fenster einer Wohnung im 2.Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden.

Alle Bewohner der angrenzenden Wohnungen konnten das Gebäude bereits unverletzt verlassen.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden.

Daraufhin wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz mit C-Strahlrohr in die betroffene Wohnung zur Menschenrettung und Brandbekämpfung geschickt.

Das Feuer in dem betroffenen Zimmer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und es stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr in der Wohnung befanden.

Im Zimmer brannten mehrere Einrichtungsgegenstände.

Durch das frühzeitige Eingreifen konnte das Feuer auf das Zimmer begrenzt werden.

Die Wohnung ist dennoch aktuell nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr Kassel setzte im Verlauf des Einsatzes insgesamt 2 Trupps unter Atemschutz, unter anderem zum Ablöschen von Glutnestern ein.
Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000€ geschätzt.
Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

Feuerwehr Kassel





90-Jährige wird von Hund angesprungen und erleidet Beckenbruch


Zeugen in Niestetal gesucht

 

Kassel (ots)Niestetal (Landkreis Kassel): Am Sonntagabend wurde eine 90-Jährige im Niestetaler Umbachsweg von einem freilaufenden Hund angesprungen, wodurch die Frau zu Boden stürzte. Ein Rettungswagen brachte sie anschließend in ein Kasseler Krankenhaus, wo die Seniorin mit einem Beckenbruch und Verletzungen an Kopf und Arm stationär aufgenommen wurde. Die Kasseler Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die bislang unbekannte Hundehalterin und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie der Ehemann der verletzten 90-Jährigen bei seiner Anzeigenaufnahme auf dem Polizeirevier Ost angab, hatte sich der Vorfall am Sonntagabend, gegen 19 Uhr, im Umbachsweg, nahe „Am Spitzen Berg“ ereignet. Er, seine Frau und weitere Angehörige hatten sich zu dieser Zeit auf dem Gehweg aufgehalten. Plötzlich kam der vermeintlich herrenlose Hund auf die Gruppe zugelaufen und sprang an der Seniorin hoch, wodurch sie zu Fall kam und die schweren Verletzungen erlitt. Durch die Angehörigen konnte der Hund anschließend vertrieben werden. Während der Rettungswagen mit der 90-jährigen Patientin bereits auf dem Weg ins Krankenhaus war, lief eine Frau mit einer Hundeleine in der Hand durch die Straße. Auf Nachfrage des Ehemanns sagte die Unbekannte, dass sie auf der Suche nach ihrem Hund sei. Als der Senior schilderte, was zuvor passiert war und die Frau um die Angabe ihrer Personalien bat, verweigerte sie dies und lief davon. Die mutmaßliche Hundehalterin war etwa 25 Jahre alt, schlank, 1,60 bis 1,70 Meter groß und hatte schwarze schulterlange Haare, die sie offen trug. Bei dem Tier handelte es sich um einen jüngeren, großen und kräftigen Hund, der hellbraunes bis rötliches Fell gehabt haben soll.

Die Ermittler der Kasseler Polizei bitten zur Aufklärung des Falls nun um Hinweise von Zeugen, die Hinweise auf die mutmaßliche Hundehalterin geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 0561-9100 entgegen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Fußgänger läuft über Schienen und wird von Straßenbahn erfasst: 16-Jähriger leicht verletzt


(ots)Kassel-Unterneustadt: Glück im Unglück hatte am Mittwochabend ein 16-Jähriger aus Kassel, der an der Haltestelle „Unterneustädter Kirchplatz“ offenbar über die Schienen der Straßenbahn lief und von einer herannahenden Tram erfasst wurde. Zwar stieß der Jugendliche mit der Schulter gegen die Frontscheibe der Bahn und stürzte anschließend zu Boden, er geriet aber im weiteren Verlauf nicht unter das Schienenfahrzeug. Bei dem Sturz hatte sich der 16-Jährige nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, ereignete sich der Unfall gegen 18:20 Uhr. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 16-Jährige an der Haltestelle offenbar ohne auf den Verkehr zu achten auf die Gleise getreten. Der 36-jährige Fahrer der stadtauswärts fahrenden Straßenbahn hatte einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger trotz eingeleiteter Bremsung nicht mehr verhindern können. Bei dem Aufprall und dem Sturz hatte sich der 16-Jährige an Schulter und Kopf verletzt. An der Frontscheibe der Bahn war ein Schaden von ca. 5.000 Euro entstanden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Hunde auf Privatgrundstück offenbar von Unbekanntem vergiftet: Polizei sucht Zeugen in Guntershausen


(ots) Baunatal-Guntershausen (Landkreis Kassel): Ein Fall des mutmaßlichen Vergiftens von Hunden auf einem Privatgrundstück in Guntershausen von Anfang April beschäftigt derzeit die Kasseler Polizei. Da sich bei den bisherigen Ermittlungen bislang kein konkreter Tatverdacht ergeben hat, sucht die Polizei nun nach Zeugen, die möglicherweise Hinweise geben und bei der Aufklärung des Falls weiterhelfen können.

Am 4. April mussten die vier Hunde eines Hundebesitzers aus dem Grifter Weg wegen Vergiftungserscheinungen zu einem Tierarzt gebracht werden. Ein älterer Hund musste letztlich sogar durch den Tierarzt von seinen Leiden erlöst und eingeschläfert werden. Nach Einschätzung des Veterinärs dürften die Hunde bereits einige Tage vor Auftreten der Symptome etwas gefressen haben, was zu den Vergiftungserscheinungen geführt haben könnte. Der Hundebesitzer erstatte aus diesem Grund anschließend eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Polizei.

Nach den bisherigen Ermittlungen lässt sich sagen, dass die vier Tiere einen vergifteten Gegenstand nur auf dem Grundstück des Besitzers zu sich genommen haben können. Die Tatzeit liegt vermutlich zwischen Dienstag, 30.03.21, und Sonntag, 04.04.21. Weitere Fälle sind im Ort bislang nicht bekannt geworden. Einen konkreten Tatverdacht, wer die Hunde auf dem Grundstück im Grifter Weg vergiftet haben könnte, gibt es bislang nicht. Aus diesem Grund bitten die zuständigen Ermittler des Polizeireviers Mitte zur Aufklärung des Falls nun um Hinweise von Zeugen, die im besagten Zeitraum möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemachten haben. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0561 – 9100 entgegen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Großer Schlag gegen Drogenkriminalität: Rauschgift im Wert von 300.000 Euro beschlagnahmt; Tatverdächtiger in Untersuchungshaft


(ots)Kassel und Fuldatal:

Ein großer Schlag gegen die Drogenkriminalität ist Beamten der EG Stern des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei am vergangenen Freitag gelungen.

Zuvor waren bei einer Überprüfung einer drogenverdächtigen Paketsendung auf dem Zustellungsweg zu einem Empfänger in Kassel 70 Haschischplatten mit insgesamt 7 Kilogramm Haschisch aufgefunden worden. Bei den anschließenden umfangreichen Ermittlungen der Drogenfahnder geriet ein 29-jähriger Mann aus Kassel als mutmaßlicher Drahtzieher ins Visier, der versucht haben soll, die Entgegennahme des Pakets durch eine 24-jährige Frau zu organisieren.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen am Freitag in Kassel und Fuldatal, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel durchgeführt wurden, konnten drei Verdächtige von Beamten nordhessischer Spezialeinheiten festgenommen werden. Darunter auch der 29-jährige Mann, die 24-jährige Frau aus München und ein weiterer 31-jähriger Mann aus Kassel. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler 20 Kilogramm Marihuana, 500 Gramm Kokain, 1,2 Kilogramm Haschisch, 1 Kilogramm Amphetamin, 80 Gramm MDMA, 11 Marihuanapflanzen, 1 Kilogramm Streckmittel sowie eine scharfe Schusswaffe mit angebrachtem Schalldämpfer und dazugehöriger Munition (siehe Foto). Der geschätzte Straßenverkaufswert der aufgefundenen Betäubungsmittel beläuft sich auf 300.000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 29-jährige Hauptverdächtige nach seiner Festnahme einem Haftrichter vorgeführt, der gegen ihn die Untersuchungshaft anordnete. Die zwei weiteren Tatverdächtigen wurden auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe vorlagen. Die weiteren Ermittlungen wegen illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen

Staatsanwaltschaft Kassel

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Nächtliche Schlägerei zwischen Autoinsassen am Altmarkt: Ermittler suchen unbeteiligte Zeugin


(ots)Kassel-Wesertor: In der Nacht zum Sonntag, dem 18. April, war es an der Altmarkt-Kreuzung zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Insassen zweier Pkw gekommen. Da den mit dem Fall betrauten Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei völlig unterschiedliche Aussagen zum Ablauf der Geschehnisse vorliegen, suchen sie nun eine Frau, die offenbar Zeugin des Vorfalls gewesen ist und bitten diese, sich zu melden.

Der Streit zwischen mehreren Insassen der beiden Wagen hatte sich in der besagten Nacht gegen 2:40 Uhr ereignet, da man sich gegenseitig des Fehlverhaltens im Straßenverkehr bezichtigte. An der Kreuzung mündete dies schließlich in einer Schlägerei, bei der auch ein Schlagstock zum Einsatz gekommen sein soll und die letztlich die Polizei auf den Plan rief. Die eingesetzten Beamten nahmen vor Ort wechselseitige Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 25-Jährigen aus Baunatal und gegen einen 26-Jährigen aus Kassel auf. Beide Männer waren unter anderem im Gesicht verletzt worden, wobei die Verletzungen nicht schwerwiegender waren. Nach Angaben des 26-Jährigen soll ihm die derzeit unbekannte Frau zur Hilfe gekommen sein, die er jedoch zu deren Schutz weggeschickt habe. Diese Frau dürfte jedoch Zeugin des Vorfalls geworden sein und kann den Ermittlern möglicherweise nähere Angaben zum Ablauf der Geschehnisse machen. Die Zeugin soll etwa 1,60 Meter groß sein, ein mitteleuropäisches Äußeres, eine zierliche Statur und längere hellbraune Haare haben.

Die Ermittler der Regionalen Ermittlungsgruppe 1 bitten diese Frau oder andere Zeugen, die Angaben zum Ablauf der Auseinandersetzung machen können, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Welch ein Aufwand: Einbrecher stehlen Leergut im Wert von 300 Euro


(ots) In der Nacht von Montag auf Dienstag beschädigten unbekannte Täter zum wiederholten Male eine Kellertür der Jugendherberge Korbach und verschafften sich so Zugang zum Gebäude.

Die Kellertür war nach einem vorangegangenen Einbruch am Wochenende lediglich provisorisch gesichert worden.

Die Täter entwendeten bei beiden Taten Getränkeleergut im Gesamtwert von etwa 300 Euro.

Es ist davon auszugehen, dass die Leergutdiebe ihre Beute mit Hilfe eines Transporters oder Lkws abtransportieren mussten.

Das Verladen des Leerguts könnte mit typischem Lärm verbunden gewesen sein.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach Tel.: 05631-971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg



Bei ca. 4,50 € Pfand sind es ja auch nur 67 Kisten. Wo lagert man die und wie transportiert man die?

 

 

 




Lkw-Kontrollen durch Polizeirevier Ost auf B 7: Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten sowie Ladungssicherung


(ots) B 7 – Kaufungen (Landkreis Kassel): Beamte des Polizeireviers Ost führten am Montag zwischen 9:30 Uhr und 15:00 Uhr Kontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit auf der B 7 in Höhe Kaufungen-Papierfabrik durch.

Dabei lag ihr Hauptaugenmerk auf Lkw und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie der Ladungssicherung.

Zehn Lkw aus unterschiedlichen EU-Staaten lotsten sie in der Zeit in die Kontrollstelle und führten eine umfangreiche und fachkundige Überprüfung durch.

Bei einem deutschen Fahrer musste sie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten beanstanden.

Der Mann hatte zum einen 5 ½ Stunden statt der erlaubten 4 ½ Stunden am Steuer gesessen und sich zum anderen nicht an die gesetzliche Ruhezeit von 11 Stunden gehalten.

Er war bereits nach 8 ½ Stunden weitergefahren.

Ihm droht nun ein Bußgeld von 210 Euro.

Ein Fahrer aus Rumänien muss nun sogar mit einem Bußgeld von 450 Euro rechnen, da er sich bereits nach 3 anstatt der vorgeschriebenen 11 Stunden Pause wieder ans Steuer gesetzt hatte.

Zwei weitere Fahrer hatten ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert und mussten vor Ort nachsichern, was bis zu einer Stunde Zeit in Anspruch nahm. Darüber hinaus leiteten die Beamten gegen insgesamt vier Fahrer Verfahren ein, weil sie nachweislich gegen die für sie vorgeschriebene Geschwindigkeit von 80 km/h verstoßen und auf der Autobahn teilweise 100 km/h gefahren waren.

Polizeipräsidium Nordhessen





Fahndung nach aus Forensik geflohenen Männern: Polizei bittet weiterhin um Hinweise


(ots)Bad Emstal-Merxhausen (Landkreis Kassel) / Borken (Schwalm-Eder-Kreis):

Die Polizei fahndet weiterhin nach zwei aus der Forensik in Bad Emstal-Merxhausen geflohenen Männern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Die beiden 24 und 27 Jahre alten Patienten hatten heute Morgen gegen 06:30 Uhr auf noch nicht abschließend geklärte Weise die Flucht angetreten. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei gegen 06:45 Uhr bei Borken-Kerstenhausen einen verdächtigen silberfarbenen Ford Fiesta stoppen, der möglicherweise mit der Flucht aus der Forensik im Zusammenhang steht. Dieser Wagen versuchte zuvor mehrfach sich einer Kontrolle durch gefährliche Fahrmanöver zu entziehen. Hierbei kam es auch zum Schusswaffengebrauch auf die Reifen des Fahrzeugs durch die Polizei, wodurch eine Weiterfahrt des Pkw letztlich verhindert werden konnte. Zwei männliche Insassen wurden anschließend von den eingesetzten Polizisten festgenommen. Bei ihnen handelte es sich allerdings nicht um die gesuchten Männer. Derzeit wird geprüft, ob sie mit der Flucht der beiden Patienten im Zusammenhang stehen könnten.

Die weiteren umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Hubschrauber im Einsatz ist, laufen derzeit auf Hochtouren. Bislang führten diese leider nicht zum Auffinden der geflüchteten 24 und 27 Jahre alten Männer. Es liegen momentan keine Hinweise vor, dass von ihnen eine akute Gefahr für andere ausgeht. Dennoch rät die Polizei vorsorglich davon ab, verdächtige Personen anzusprechen und bittet im westlichen Landkreis Kassel und im Schwalm-Eder-Kreis derzeit darum, keine Anhalter mitzunehmen.

Aktualisierte Personenbeschreibungen:

1.) Ca. 1,85 Meter groß, schlank, kurze dunkle Haare, vermutlich bei Flucht verletzte Hand, trug zuletzt eine schwarze Jacke und eine graue Jogginghose

2.) Ca. 1,70 Meter groß, sportlich, trug zuletzt einen hellen Kapuzenpullover und eine schwarze Sporthose.

Ob beide Personen diese Bekleidung noch tragen, ist nicht bekannt. Bislang ging bereits eine Vielzahl an Hinweisen aus der Bevölkerung bei der Polizei ein, die aber bisher noch nicht zum Auffinden der Männer führen konnten.

Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben und aktuelle Hinweise auf die flüchtigen Männer geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 oder in dringenden Fällen über den Notruf 110 bei der Polizei.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





21-Jähriger bei Raubüberfall durch Gruppe verletzt: Ermittler suchen Zeugen


(ots) Kassel-Mitte: Am Freitagnachmittag ereignete sich an der Documenta-Halle ein Raub auf einen 21-Jährigen aus den Landkreis Kassel. Eine mehrköpfige Gruppe hatte den jungen Mann körperlich angegriffen und die Herausgabe seines Handys sowie Rucksacks gefordert. Als der 21-Jährige laut um Hilfe rief, ließen die Täter schließlich von ihm ab und es gelang dem Opfer, zu flüchten. Nun ermitteln die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo. Da sich zur Tatzeit viele Menschen in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben sollen, erhoffen sich die Ermittler, dass sich aufgrund der Veröffentlichung des Falls Zeugen der Tat bei der Polizei melden.

Zu dem Raub war es gegen 17:50 Uhr auf dem Fußweg hinter der Documenta-Halle gekommen. Nach Angaben des 21-Jährigen war er dort zu Fuß in Richtung Orangerie unterwegs, als er plötzlich von der mehrköpfigen Gruppe festgehalten und mehrfach ins Gesicht geschlagen wurde. Gleichzeitig forderten sie die Herausgabe seines Mobiltelefons und Rucksacks. Als die Täter nach den Hilferufen zurückgewichen waren, rannte der junge Mann in Richtung Gustav-Mahler-Treppe und bat dort Passanten, die Polizei zu rufen. Bei den Tätern, die letztlich nichts erbeuteten, soll es sich um vier bis fünf 15 bis 17 Jahre alte männliche Jugendliche gehandelt haben, die ein südländisches Erscheinungsbild hatten und sportlich gekleidet waren. Der 21-Jährige erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen am Kopf und im Gesicht, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden.

Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die den Raubüberfall beobachtet haben, Hinweise auf die Täter geben können und zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Diemelstadt (Landkreis Waldeck Frankenberg): Verkehrsunfall auf der Landstraße mit tödlich verletzter Person


(ots) In der vergangenen Nacht kam es zwischen Diemelstadt Rhoden und Diemelstadt Wrexen zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen berichten, befuhr gegen 02.15 Uhr ein 61-jähriger die L 3081 in Richtung Wrexen und kam aus noch nicht geklärter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum.

Der 61-jährige Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Weitere Personen oder Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Polizeistation Bad Arolsen geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Stadt Kassel: Nicht angemeldeter Aufzug in Kassel


(ots)Am Samstagabend, 24.04.2021, zwischen 20:40 Uhr und 21:10 Uhr, kam es zu einem nicht angemeldeten Aufzug in Kassel.

Circa 50 Personen nahmen an diesem Aufzug teil.

Die Personen begaben sich fußläufig in der Innenstadt vom Königsplatz zum Uni-Gelände.

Es wurden Banner mit der Aufschrift „Lockdown für das Kapital“ und „Lockdown für die Produktion, gemeinsam gegen die Pandemie“ mitgeführt.

Am Uni-Gelände löste sich der Aufzug auf.

Die Kasseler Polizei war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Die Corona-Abstandsregeln wurden weitestgehend von den Personen eingehalten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Volkmarsen-Ehringen – Unbekannte Täter stehlen Pedelecs, Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte


(ots) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es im Volkmarser Ortsteil Ehringen zu zwei Diebstählen und einem Diebstahlsversuch. Aufgrund vorliegender Videoaufnahmen geht die Polizei von drei männlichen Tätern aus und bittet Zeugen mögliche weitere Geschädigte, sich bei der Polizei zu melden.

Die unbekannten Täter entwendeten aus einer Gartenhütte in der Straße Zum Durchgang ein Pedelec und ein weiteres Fahrrad. Mit diesem konnten die Täter offensichtlich nichts anfangen, sie ließen es im Nahbereich zurück, wo es von einer Angehörigen der Geschädigten später aufgefunden werden konnte.

In der Fiddelstraße drangen sie in ein Wohnhaus ein. Auch hier stahlen sie ein Pedelec und ein weiteres Fahrrad.

In der Straße Mühlgraben begaben sich die Täter auf ein Grundstück, wo sie ein unverschlossenes Auto durchsuchten, aber nichts entwendeten.

Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Polizei von drei männlichen Tätern aus und ist auf der Suche nach Zeugen sowie möglichen weiteren Geschädigten und Videoaufzeichnungen.

Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel. 05691-97990.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Waldeck Edersee – Polizei führt Motorradkontrollen am Edersee durch


(ots) Ein Schwerpunktthema der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit in Hessen ist die Zielgruppe der motorisierten Zweiradfahrenden. Daher führt die Polizei auch regelmäßig zum Auftakt der Motoradsaison Kontrollen durch.

Die Motorradfahrer schon vor Beginn der Saison hinsichtlich der Gefahren zu sensibilisieren, ist ein wichtiger Baustein zur Verhinderung teils schwerer Verkehrsunfälle. Die präventiven Maßnahmen werden durch verstärkte Kontrollen an frequentierten Strecken ergänzt, bei denen Verstöße konsequent geahndet werden.

Im Jahr 2020 wurden im Landkreis Waldeck-Frankenberg insgesamt 148 (2019: 125) Verkehrsunfälle (VU) mit 122 (2019: 112) Verunglückten (Personen, die bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet wurden) registriert. Das bedeutet einen Anstieg um 23 VU oder aber 18,40 % im Vergleich zum Vorjahr. Während die Anzahl der Leichtverletzten mit 36 (39) annähernd gleichblieb, gab es bei den schwerverletzten Motorradfahrern einen Anstieg von 28 im Jahr 2019 auf 48 in 2020. 3 (2) Motorradfahrer wurden getötet.

Die drei Hauptunfallursachen sind nicht angepasste Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Fehler beim Überholen.

Besonders beliebte Ziele von Motoradfahrenden sind Regionen, die neben einer größeren Anzahl an kurvenreichen Strecken, über eine touristische Infrastruktur verfügen und gut zu erreichen sind. Dazu gehört auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit seinen touristischen Ausflugszielen, unter anderem rund um den Edersee.

Am Samstag, 17. April, führte die Polizei daher Kontrollen mit dem Schwerpunkt motorisierte Zweiräder rund um den Edersee durch. Aufgrund der eher schlechten Witterung waren allerdings nur wenige Motorradfahrer unterwegs. Von den insgesamt etwa 50 kontrollierten Fahrzeugen waren etwa die Hälfte Motorräder. Die Polizisten ahndeten insgesamt 14 Verkehrsordnungswidrigkeiten, davon alleine neun wegen erhöhter Geschwindigkeit. Auf zwei Autofahrer und ein Motorradfahrer kommen Fahrverbote zu.

Zwei Fahrer von Motorrädern bis 125 ccm müssen mit einer Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Bei insgesamt vier Fahrzeugen führten Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Darunter befanden sich drei Autos, die die Polizei der sogenannten „Poser- und Tunerszene“ zuordnete. Den drei Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Ein Auto musste die Polizei sicherstellen. Aufgrund der vorgenommen Veränderungen an der Auspuffanlage und dem Anbau verschiedener, nicht genehmigter Teile, stellte das Auto eine Gefahr für andere dar. Es wird demnächst von einem Sachverständigen begutachtet. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld und erheblichen Kosten für den Gutachter rechnen.

Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird auch weiterhin Motorradkontrollen mit Schwerpunkten um Eder-, Diemel- und Twistesee durchführen.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Der gigantische Eistütenfall ist endlich geklärt


Was du wolle?

Ein Fall der seinesgleichen sucht.

Ein Mitbürger aus dem nahegelegenen Göttingen stellte sich im Nachhinein als echter Liebhaber  von Stracciatella, Schoko, Erdbeere oder Pistazie heraus.

Irgendwie sind wir das zwar alle – aber dieser eine Göttinger noch viel mehr als alle anderen.

Also „fand“ er kurzerhand eine 180 cm grosse Eistütennachbildung auf dem Sperrmüll und beschloss diese in sein stylisches Wohnzimmer zu überführen.

Der Mann hatte Glück, denn ab morgen hätte er die Eiswaffel nicht mehr „finden“ können, denn er wurde um 00:15 Uhr mit seinem aussergewöhnlichen „Fund“ gesehen.

Der Nachbar die alte Petze, rief auch gleich bei der Polizei an, weil er vermutlich glaubte, die haben grad nichts besseres zu tun.

Tja den Beamten war auch irgendwie danach und so fragten sie den überglücklichen Finder auch sogleich aus, wo er denn diese schmucke Wohnzimmerverzierung gefunden habe.

Da die Beamten aber irgendwie sehr mißtrauische Typen waren, glaubten sie ihm die schön ausgedachte Geschichte nicht.

Also musste der arme Eisliebhaber tatsächlich nochmal raus in die Nacht und mit auf diese wenig stylische Polizeiwache.

Zu guter letzt nahmen sie ihm auch noch die Eiswaffel ab. 

Die Beamten versuchen nun Mithilfe der anderen Göttinger Eisliebhaber herauszufinden, wo denn dieses schicke Teil ursprünglich seinen Platz hatte. 

Sachliche Hinweise nehmen die Beamten gerne unter  Telefon 0551/491-2115 entgegen.

 Originalnachricht: LINK





Nach Klingeln an der Wohnungstür: Mobilfunk-Mitarbeiter von 21-Jährigem verletzt und beleidigt


(ots) Kassel-Fasanenhof: Zu einer Körperverletzung vor einem Mehrparteienhaus in der Hebbelstraße wurden Beamte des Polizeireviers Nord am gestrigen Mittwochnachmittag gerufen. Dort hatte ein 24-jähriger Mitarbeiter eines Mobilfunkanbieters zuvor an einer Wohnungstür geklingelt, um ein Angebot zu unterbreiten. Ein 21-Jähriger aus Kassel, der sich als Gast in dieser Wohnung aufhielt, soll den jungen Mann daraufhin aus dem Haus gedrängt, ihn angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Familienangehörige des Tatverdächtigen griffen schließlich ein, indem sie den 21-Jährigen von dem am Boden liegenden Opfer wegzogen. Den 24-Jährigen aus Kassel brachte ein Rettungswagen zur Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt er leichte Verletzungen.

Wie das Opfer den eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord schilderte, hatte er gegen 14:15 Uhr in seiner Tätigkeit als Vertreter eines Mobilfunkanbieters an der Wohnungstür des Mehrparteienhauses geklingelt. Bevor er dem Mann an der Tür ein Angebot unterbreiten konnte, habe dieser ihn völlig unvermittelt angeschrien und aus dem Haus gedrängt. Auf der Straße sei der 21-Jährige ihm weiter gefolgt, habe ihn dann zu Boden geschubst und gewürgt. Zudem zerriss der Tatverdächtige sein T-Shirt und beleidigte ihn rassistisch, so der 24-Jährige mit syrischer Staatsangehörigkeit. Den 21-Jährigen konnten die Polizisten anschließend vor dem Haus vorläufig festnehmen. Er muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung verantworten. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn werden bei der Kriminalinspektion Staatsschutz geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bilanz der nordhessischen Polizei zum Speedmarathon 2021: Viel Einsicht, nur wenige deutlich zu schnell


(ots) Nordhessen: Der am Mittwoch durchgeführte europaweite Speedmarathon verfehlte auch in Nordhessen nicht seine Wirkung. Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die vorgegebene Geschwindigkeit an den 37 Messstellen. Die Zahl der Temposünder lag wieder deutlich unter denen, die an üblichen Tagen ertappt werden.

Es zeichnete sich jedoch bereits gestern Nachmittag die Tendenz ab, dass die im Vorfeld angekündigten Messstellen offenbar nicht bis zum letzten Verkehrsteilnehmer durchgedrungen waren. Dennoch fuhren nur 4,3 Prozent der gemessenen Fahrzeuge zu schnell. Damit liegt die Quote unter denen aus den Jahren 2019 und 2018.

Das Ergebnis für Nordhessen zeigt, dass der Speedmarathon auch in unserer Region ein Erfolg war. Die Polizei stellte an den Messstellen fest, dass die Aktion fast ausnahmslos positiv von den Verkehrsteilnehmern aufgenommen wurde. Auch ertappte Temposünder zeigten sich dabei überwiegend einsichtig. In unzähligen Gesprächen konnten die Beamten den Fahrern die schlimmen Folgen von Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Bewusstsein rufen.

28.840 Fahrzeuge gemessen – 1.242 Verstöße, davon acht Fahrverbote

Am Ende der 16 Stunden Speedmarathon waren 28.840 Fahrzeuge durch die 37 Messstellen in Stadt und Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner gefahren. In 1.242 Fällen zeigten die verschiedenen zum Einsatz gebrachten modernen Messtechniken zu hohe Geschwindigkeiten an. Die Quote von 4,3 Prozent liegt unter dem Wert der Vorjahre. Beim letzten Speedmarathon im Jahr 2019 waren 5,3 Prozent, in 2018 etwa 5,1 Prozent auf nordhessischen Straßen zu schnell unterwegs. Auch dieses Jahr wurden die zu schnell Fahrenden vielerorts wieder direkt aus dem Verkehr gezogen und mit ihrem Verstoß konfrontiert, anderenorts erwarten die „Geblitzten“ nun Post. Der Großteil der Tempoüberschreitungen, 1.079 an der Zahl, bewegte sich im unteren Bereich von Verwarngeldern bis 35 Euro. 140 Fahrer waren mit höheren Geschwindigkeiten gemessen worden und müssen nun mit einem Punkt in Flensburg und Bußgeldern rechnen. Acht Verkehrsteilnehmer waren deutlich zu schnell, weshalb sie nun Fahrverbote, mindestens zwei Punkte und Bußgelder ab 160 Euro aufwärts erwarten. Auch die allgemeine Verkehrssicherheit verloren die Beamten bei den gestrigen Kontrollen nicht aus den Augen und stoppten einen Fahrer ohne Führerschein. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Fahrten unter Drogen- oder Alkoholeinfluss wurden erfreulicherweise bei keinem der angehaltenen Temposünder festgestellt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Die 85-jährige Christa R. aus Niederzwehren wurde wohlbehalten angetroffen.


(ots)

Die 85-jährige Christa R. wurde am späten Nachmittag wohlbehalten aufgefunden.

Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten die bei der Suche nach Christa R. mitgewirkt haben.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Christa R. aus Niederzwehren wird vermisst; 85-Jährige ist orientierungslos: Polizei bittet um Hinweise


(ots) Kassel-Niederzwehren:

Die 85-jährige Christa R. (siehe Foto) wird vermisst.

Besorgte Angehörige hatten sich am heutigen Donnerstagmittag bei der Polizei gemeldet, da die 85-Jährige ihr Haus in der Straße „Am Bornberg“ verlassen hat und seitdem unbekannten Aufenthalts ist.

Zuletzt bestand telefonischer Kontakt zur Vermissten an ihrer Wohnanschrift am gestrigen Abend.

Christa R. kann sich nicht orientieren.

Die bisherigen umfangreichen Suchmaßnahmen durch die Polizei konnten bislang nicht zum Auffinden der Vermissten führen.

Die Polizei bittet bei der weiteren Suche, die nun mit Mantrailer-Hunden fortgesetzt wird, um Hinweise aus der Bevölkerung.

Christa R. ist 1,65 Meter groß, hat eine kräftige Gestalt und schulterlange weiße Haare.

Über ihre Bekleidung ist nichts bekannt.

Wer der Kasseler Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, meldet sich bitte beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gruppe Kinder flüchtet nach erneuten Farbschmierereien an Waldauer Grundschule: Ermittlungen laufen; Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Waldau: Nachdem es in den letzten Tagen bereits zweimal zu Sachbeschädigungen durch Graffiti am Gebäude einer Grundschule in Waldau kam , ist am gestrigen Dienstagmittag eine Gruppe Kinder bei erneuten Farbschmierereien ertappt worden.

Etwa sieben Kinder im geschätzten Alter von 12 bis 13 Jahren ergriffen laut einer Zeugin gegen 16:40 Uhr auf der Gebäuderückseite im Bereich des dortigen Bolzplatzes die Flucht vom Tatort, als sie dort ertappt wurden.

Wie die dorthin gerufene Streife des Polizeireviers Ost feststellte, waren neben den Graffitis und zwei Hakenkreuzen, die erst am selben Morgen entdeckt worden waren, nun weitere Schmierereien und auch zwei neue Hakenkreuze an den Wänden zu finden.

Aus diesem Grund leiteten die Beamten ein weiteres Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ein.

Der Schaden wird auf ca. 4.000 Euro geschätzt.

Bei den weiteren Ermittlungen geht die Polizei nun ersten Hinweisen zu möglicherweise beteiligten Kindern nach.

Mit den Fällen sind die Ermittler der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen betraut.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die weitere Hinweise zu den Sachbeschädigungen geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bundespolizei ermittelt – Bagger kollidiert mit Regionalbahn Personen stoppen Zugverkehr


(ots)Gleich zweimal ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Eingriffe in den Bahnverkehr am Montag (19.4.) in Willingen.

Personen im Gleis

Zuerst meldete gegen 16:30 Uhr ein Lokführer der Kurhessenbahn zwei Personen, die mit Einkaufstüten auf dem Streckenabschnitt von Willingen nach Usseln unterwegs waren. Um eine Gefährdung für die Gleisläufer auszuschließen, musste der Zug eine Schnellbremsung durchführen.

Verletzt wurde niemand.

Eine sofort eingeleitete Absuche des betroffenen Bereichs mittels Polizeihubschrauber der Bundespolizei verlief jedoch negativ.

Regionalbahn stößt mit Minibagger zusammen

Kurze Zeit später erhielt die Bundespolizei in Kassel die Information, dass an einem Bahnübergang in Willingen-Stryck ein Zug mit einem Bagger kollidiert ist.

Gegen 17:45 Uhr befuhr ein LKW mit Anhänger den Bahnübergang in der Straße „Auf dem Wakenfeld“ in der Nähe des Behelfshaltepunktes Willingen-Stryck. Aus bislang noch ungeklärtem Grund kam das Gespann hinter dem Übergang zum Stehen. Die Ladung, ein Minibagger, ragte dabei jedoch noch in den Gleisbereich. Als sich die Halbschranken schlossen, konnte der LKW nicht mehr vor oder zurück. Eine herannahende Regionalbahn kollidierte trotz Schnellbremsung mit dem Baufahrzeug.

Sowohl das Triebfahrzeug als auch die Schrankenanlage und der Minibagger wurden bei dem Zusammenprall beschädigt.

Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Bahnstrecke musste für knapp drei Stunden gesperrt werden.

Nachfolgende Züge fielen zum Teil aus oder erhielten Verspätungen. Die Schadenshöhe liegt bei rund 25.000 Euro.

In beiden Fällen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen gesucht

Wer Angaben zu den beiden Fällen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefon-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Nächtliche Serie von Auto-Aufbrüchen in Breuna und Umgebung: Polizei in Wolfhagen sucht Zeugen


(ots) Breuna / Liebenau (Landkreis Kassel): Unbekannte Auto-Aufbrecher haben in der Nacht zum Dienstag in Breuna und Umgebung ihr Unwesen getrieben. Bislang meldeten sich im Laufe des Tages acht Autobesitzer, deren Fahrzeuge von den Tätern aufgebrochen worden. In einigen Fällen erbeuteten die Unbekannten Geldbörsen, Bargeld oder elektronische Geräte. Die Polizei in Wolfhagen sucht nun nach Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten sich die Auto-Aufbrüche im Laufe der Nacht ereignet.

Überwiegend hatten die Täter mit einem Hebelwerkzeug Seitenscheiben an den Fahrzeugen zu Bruch gebracht und waren so in die Wagen gelangt. Fünf der Tatorte liegen im Breunaer Ortsteil Niederlistingen. Betroffen waren dort ein 2er BMW in der Berliner Straße, ein Seat Toledo in der Weidenstraße, ein Ford Transit in der Berliner Straße sowie ein Audi 80 und ein VW Passat in der Straße „Zum Goldesberg“. Zwei weitere Fälle ereigneten sich im Ortsteil Oberlistingen, wo ein Skoda Fabia und ein Fiat Doblo in der Mauerstraße aufgebrochen wurden. Ein achter Geschädigter meldete sich zudem aus dem zu Liebenau gehörenden Nachbarort Niedermeiser. Dort war ein Dacia Dokker in der Straße „Zwete“ von den Unbekannten aufgebrochen worden. Bei allen Auto-Aufbrüchen machten die Täter insgesamt nur geringe Beute in einem niedrigen dreistelligen Bereich. Durch das Zerstören der Seitenscheiben richteten sie jedoch einen Sachschaden von mehreren Tausend Euro an.

Zeugen, die den Ermittlern Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 05692 – 98290 bei der Polizei in Wolfhagen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Graffitis und Hakenkreuz an Waldauer Grundschule gesprüht: Zeugen gesucht


(ots) Kassel-Waldau: Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag eine Grundschule im Kasseler Stadtteil Waldau mit einem Hakenkreuz und verschiedenen Schriftzügen besprüht. Die Beamten der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen führen die weiteren Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. Sie suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.

Wie die zur Anzeigenaufnahme eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, lässt sich die Tatzeit nach derzeitigem Ermittlungsstand auf den Zeitraum zwischen Montagnachmittag, 17:30 Uhr, und dem heutigen Dienstagmorgen, 7:30 Uhr, eingrenzen. Die Täter hatten auf dem Schulgelände in der Görlitzer Straße die Wand der Sporthalle und zwei Schulgebäude mit dem roten Hakenkreuz sowie goldfarbenen Schriftzügen beschmiert. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein unvollständiges Hakenkreuz in roter Farbe fest. Bislang fehlt von den Unbekannten, die offenbar im Schutz der Dunkelheit agierten, jede Spur.

Bereits am Montag nahmen Polizeibeamte des Reviers Ost eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an der Waldauer Grundschule auf, die allerdings keinen politischen Hintergrund erkennen lässt. Im Verlauf des Wochenendes hatten unbekannte Täter Graffitis mit neongrünen Schriftzügen an die Fassaden mehrerer Gebäudeteile gesprüht. Zudem beschädigten sie einige Lüftungsrohre und einen Blitzableiter auf dem Flachdach der Schule. Ob beide Fälle auf das Konto derselben Täter gehen, ist bislang unbekannt.

Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Schule gemacht haben oder den Ermittlern des Kriminalinspektion Staatsschutz Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Nach versuchtem Straßenraub auf Seniorin: Couragierter Fahrradfahrer hält Tatverdächtigen fest


(ots)Fuldabrück (Landkreis Kassel): Ein couragierter 53-jähriger Fahrradfahrer hat am gestrigen Sonntagabend in Fuldabrück dazu beigetragen, dass der Tatverdächtige eines versuchten Straßenraubs auf eine Seniorin noch im Bereich des Tatorts durch die Polizei gefasst werden konnte. Da sich der verdächtige 41 Jahre alte Mann aus Kassel auch noch gegen den Zeugen körperlich zur Wehr setzte und diesen ins Gesicht geschlagen haben soll, muss er sich neben dem versuchten Raub nun auch wegen Körperverletzung verantworten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren sowohl der 41-Jährige als auch das spätere Opfer, die 83 Jahre alte Seniorin aus Fuldabrück, mit dem Bus aus Kassel gekommen. An der Haltestelle „Neue Straße“ waren beide ausgestiegen und die Seniorin in die Bergstraße abgebogen. Dort soll der 41-Jährige sie überholt, sich drohend vor ihr aufgebaut und die Herausgabe ihrer Wertsachen gefordert haben. Der 83-Jährigen war jedoch die Flucht gelungen. Sie blieb unverletzt und im Besitz ihrer Wertsachen.

Zudem konnte sie den ihr auf dem Fahrrad entgegenkommenden 53-Jährigen aus Fuldabrück auf das Geschehen aufmerksam machen, woraufhin dieser den 41-Jährige stellte und die Polizei rief. Während eine Streife des Polizeireviers Ost zum Tatort eilte, war es dann offenbar zu den Schlägen durch den 41-Jährigen gekommen, die letztlich in eine handfeste Auseinandersetzung beider Männer mündeten, in die wiederum Anwohner eingriffen. Letzten Endes konnte der 41-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort festgehalten werden.

Beide Männer waren bei der Auseinandersetzung offenbar leicht verletzt worden. Der 41-Jährige wurde zunächst wegen seiner Verletzungen vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus und nach der medizinischen Versorgung zur Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern nun an und werden vom für Raubdelikte zuständigen Kommissariat 35 der Kasseler Kripo geführt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Speedmarathon am 21. April: Bekanntgabe der Messstellen in Nordhessen


(ots)

Nordhessen:Auch das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligt sich in diesem Jahr wieder am europaweiten Speedmarathon, der am nächsten Mittwoch, dem 21. April, stattfinden wird.

Die Messstellen der Polizei und der Kommunen in Nordhessen im Überblick:

Stadt und Landkreis Kassel

   - Kassel, Ihringshäuser Straße, B 3
   - Kassel, Fiedlerstraße
   - Kassel, Waldemar-Petersen-Straße
   - Kassel, Leipziger Straße, B 7
   - Kassel, L 3237, Dahlheimer Weg
   - Bad Emstal, Klosterweg
   - Bad Emstal, Wolfhager Straße
   - Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee
   - Fuldabrück, L 3460, Kiliansblick
   - Fuldatal, B 3, Schocketal
   - Habichtswald, L 3298, Essigberg
   - Hofgeismar, Am Anger
   - Immenhausen-Holzhausen, L 3232
   - Kassel, Ahnatalstraße
   - Niestetal, L 562, Parkplatz Bergstraße
   - Schauenburg, L 3215
   - Vellmar, B 7, Vellmar-Mitte

Schwalm-Eder-Kreis

   - Morschen, B 83
   - Schwalmstadt, B 254, Abzweig Rörshain
   - Wabern, B 253

Werra-Meißner-Kreis

   - B 7, zw. Fürstenhagen und Eschenstruth
   - B 7, zw. Ringgau Rittmanshausen und Netra
   - B 27 in Höhe Einmündung B 80 nach Witzenhausen
   - Hessisch-Lichtenau, B 487, Spangenberger Straße
   - Hessisch-Lichtenau, B 487, Höhe Esso-Tankstelle
   - Eschwege-Albungen, B 27
   - Sontra, Jahnstzraße, Adam-von-Trott-Schule
   - Sontra-Wichmannshausen, B 400, Ulfetalbrücke
   - Wehretal-Reichensachsen, B 27

Landkreis Waldeck-Frankenberg

   - Allendorf, Bahnhofstr. 8
   - Allendorf-Haine, B 253
   - Battenberg, Dodenauer Straße
   - Frankenberg, innerorts
   - Gemünden, Wohraer Straße
   - Hatzfeld, Berleburger Straße
   - Lichtenfels - Goddelsheim, Sachsenberger Straße
   - Mandern, B 253, Ortsdurchfahrt

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit 3,3 Promille rückwärts ohne Kennzeichen und ohne Führerschein gegen Streifenwagen fahren – ist ziemlich doof


(ots) Kassel-Nord: Offenbar seiner erheblichen Alkoholisierung war es geschuldet, dass ein 28-jähriger Autofahrer am Donnerstagabend an einer roten Ampel im Rückwärtsgang gegen einen hinter ihm stehenden Streifenwagen fuhr. Die Polizisten wollten den VW anhalten und kontrollieren, da er zuvor ohne Kennzeichen durch die Kasseler Nordstadt gefahren war. Wie sich dann herausstellte, war der 28 Jahre alte Mann aus Kassel auch noch ohne Führerschein unterwegs. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Mehrere Passanten hatten unabhängig voneinander gegen 19:15 Uhr über den Notruf der Polizei gemeldet, dass ein schwarzer VW Polo ohne Kennzeichen durch die Quellhofstraße und die Eisenschmiede fahren soll. Die daraufhin eingesetzte Streife des Polizeireviers Nord entdeckte den gesuchten Pkw wenige Minuten später am Holländischen Platz, woraufhin sie dem Fahrer Anhaltezeichen gaben. Diese missachtete der VW-Fahrer zunächst und fuhr weiter, musste aber kurz darauf an der roten Ampel anhalten. Dort kam es dann zum fatalen Einlegen des falschen Ganges und zum Zusammenstoß mit dem hinter ihm stehenden Streifenwagen, an dem sogar die Sondersignale eingeschaltet waren. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und der Sachschaden fiel mit rund 100 Euro gering aus. Alles andere als gering war das Ergebnis des Atemalkoholtests bei dem 28-Jährigen, der 3,3 Promille ergab. Der führerscheinlose VW-Fahrer musste die Polizisten auf das Revier begleiten, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Wie er gegenüber den Beamten angab, hatte er den nicht zugelassenen und versicherten Polo erst am gestrigen Tag käuflich erworben. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


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