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Polizei nimmt Enkeltrickbetrüger in Baunatal fest


(ots) Baunatal (Landkreis Kassel):

Ermittlern der EG SÄM der Kasseler Kripo und Zivilstreifen des Polizeireviers Süd-West ist am Mittwochnachmittag die Festnahme von zwei Tatverdächtigen in einem Fall von betrügerischen Anrufen durch Enkeltrickbetrüger gelungen. Die Polizisten hatten die beiden Männer im Alter von 35 und 43 Jahren bei der Geldübergabe in Baunatal-Großenritte festgenommen. Die Tatverdächtigen, die in Deutschland bisherigen Ermittlungen zufolge keinen festen Wohnsitz haben, wurden am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt.

Begonnen hatte die Betrugsmasche am gestrigen Mittag mit dem Anruf der angeblichen Enkelin bei einer 90-jährigen Frau aus Baunatal. Die Betrügerin am Telefon gab zunächst glaubhaft vor, 18.000 Euro für den Kauf eines neuen Autos zu benötigen. Nach dem Gespräch kamen der Seniorin jedoch Zweifel an der Sache, weshalb sie ihre echte Enkelin anrief und der Betrug aufflog. Die dann alarmierte Polizei leitete sofort Maßnahmen ein, woraufhin gegen 17 Uhr für die beiden Tatverdächtigen, die die Betrügerbande zur Abholung des Geldes nach Großenritte geschickt hatte, überraschend die Handschellen klickten. Gegen die beiden Männer mit polnischer und niederländischer Staatsangehörigkeit sowie noch unbekannte Mittäter wird nun wegen bandenmäßigem Betrugs ermittelt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Vierjähriger Junge bei Unfall schwer verletzt


(ots) Kassel-Fasanenhof: Bei einem Unfall im Hummelweg in Kassel ist am heutigen Donnerstagvormittag ein vier Jahre alter Junge aus Kassel schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord berichten, hatte sich der Unfall gegen 10:20 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 52-jähriger Mann aus Kassel mit seinem Auto rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt gefahren und hatte hierbei mit dem Fahrzeugheck das spielende Kind erfasst. Ein Rettungswagen brachte den Vierjährigen anschließend in ein Kasseler Krankenhaus. Am Pkw des Mannes war kein erkennbarer Schaden entstanden. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von den Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Gestoßen – Zugbegleiter stürzt mehrere Treppenstufen herunter


(ots) Opfer einer Gewalttattacke wurde gestern Abend (11.8.; 19 Uhr) ein 26-jähriger Zugbegleiter bei einem Halt im Bahnhof Alsfeld. Der Vorfall ereignete sich an Bahnsteig 3.

Ein renitenter Fahrgast, ein 24-Jähriger aus Herbstein (Vogelsbergkreis), soll dem Bahnmitarbeiter einen Stoß verpasst haben, der infolgedessen an einem Treppenaufgang mehrere Stufen hinunterfiel. Der Zugbegleiter verletzte sich dabei und musste seinen Dienst abbrechen.

Zuvor hatte sich der Schaffner helfend einem anderen Fahrgast zur Seite gestellt, der durch den Tatverdächtigen wegen einer Zigarette attackiert und geschlagen wurde. Aufgrund dieses Vorfalls verständigte der Zugbegleiter die Polizei.

Beamte der Polizeistation Alsfeld nahmen den Tatverdächtigen im Bahnhof Alsfeld fest.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel. Gegen den 24-Jährigen hat die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Der Tatverdächtige stand offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 oder über www.bundespolizei.de entgegen.

Bundespolizeiinspektion Kassel





Rauchmelder retten Leben – Tipps der Feuerwehr Kassel


Mehr als 350 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr bei Haus- und Wohnungsbränden. „Die meisten Toten sind nicht Opfer der Flammen, sondern sterben durch Brandrauchgase. Rauchmelder retten Leben“, erklärt Brandschutzdezernent Dirk Stochla zum bundesweiten Rauchmeldertag am 13. August.
Oft würden Brände zu spät entdeckt oder Bewohner im Schlaf von Atemgiften überrascht. Stochla: „Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben, das zeigt die seit der Einführung der Rauchmelderpflicht sinkende Anzahl an Brandtoten deutlich. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.“

Gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern sind jedoch oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert. Vielen ist nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen.

In Hessen sind Rauchwarnmelder auch in Privatwohnungen vorgeschrieben

  • sowohl in Neu-, Um- als auch in Bestandsbauten,
  • für Schlaf- und Kinderzimmer,
  • für Flure, die als Rettungsweg dienen.
  • Alle Wohnungen müssen in den genannten Zimmern mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein.

Mieter von Wohnungen, in denen noch kein Rauchwarnmelder installiert ist, sollten ihren Vermieter darauf ansprechen.

Die Rauchmelder müssen nicht nur korrekt installiert sein, sondern auch regelmäßig gewartet werden. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen ebenso wie für vermietete Immobilien. Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Nach 10 Jahren Betriebsdauer sollen die Rauchmelder ausgetauscht werden.

„Rauchwarnmelder sind 24 Stunden pro Tag, 7 Tage pro Woche und 365 Tage im Jahr für Sie da. Als zuverlässiger Lebensretter überwachen sie ihre Wohnung rund um die Uhr“, erklärt Thomas Schmidt, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kassel. „Rauchwarnmelder warnen Sie im Brandfall rechtzeitig. Sie können sich, Ihre Familie und Nachbarn bereits in der Entstehungsphase eines Brandes in Sicherheit bringen und über die Notrufnummer 112 die Feuerwehr verständigen.“

 

Keine Angst …

Rauchwarnmelder

  • lösen nicht sofort bei Zigarettenrauch aus,
  • können einfach selbst installiert werden,
  • haben einen geringen Wartungsaufwand,
  • warnen in ausreichender Lautstärke,
  • sind sofort in Baumärkten und im Fachhandel verfügbar.

 

Viele weitere Tipps und Informationen zum Thema Rauchwarnmelder finden Sie auf der Internetseite der Feuerwehr Kassel unter https://www.kassel.de/einrichtungen/feuerwehr/sicherheitstipps/fe-sicherheitstipps/rauchmelder-retten-leben.php sowie auf der Internetseite der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ unter www.rauchmelder-lebensretter.de. Dort kann man Hinweise zur richtigen Installation und Wartung der Rauchwarnmelder erhalten.

Insbesondere durch kleine Wartungsarbeiten, die auch Laien durchführen können, lassen sich Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr verhindern. Thomas Schmidt: „Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer ist. Dabei kann die Funktion des Rauchwarnmelders und der Zustand der Batterie, ganz einfach, durch Drücken der „Prüftaste“ überprüft werden.

Falschalarme durch Verschmutzung der Rauchwarnmelder, können durch regelmäßige Kontrolle und vorsichtiger Reinigung mit einem feuchten Tuch oder Staubwedel vermieden werden. Die Rauchmelder sollen nicht mit einem Staubsauger abgesaugt werden, dass kann den Rauchmelder beschädigen. Schmidt: „Wenn ein piepender Rauchwarnmelder zu hören ist, gilt im Zweifelsfall jedoch, die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren.“

documenta-Stadt Kassel

 





Schuss aus Schreckschusswaffe sorgt für Polizeieinsatz in Lohfelden: Schnelle Festnahme bei Fahndung


Beispielbild

(ots) Lohfelden (Landkreis Kassel): Ein aus einer Schreckschusswaffe abgefeuerter Schuss sorgte am gestrigen Montagabend für einen Polizeieinsatz in Lohfelden. Gegen 21:15 Uhr hatten mehrere Zeugen über den Notruf 110 die Polizei alarmiert, da ein Mann in der Söhrestraße mit einer Waffe in die Luft geschossen haben soll. Die daraufhin sofort eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Streifen führte zu einem schnellen Erfolg. Der verdächtige 22-Jährige konnte kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe festgenommen werden. Bei dem Mann aus Lohfelden fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe sowie Munition und stellten beides sicher. Vorausgegangen war offenbar ein Streit zwischen dem Festgenommenen und mehreren ihm bekannten Personen, der sich auf die Söhrestraße verlagert hatte. Dort soll er einen 23-Jährigen aus dem Landkreis Kassel verbal bedroht und den Schuss in die Luft abgegeben haben, woraufhin der 23-Jährige und seine Begleiter sich in Sicherheit geflüchtet hatten. Die Ermittlungen gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen, der sich nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten muss, dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Dreiste Taschendiebe in Harleshausen unterwegs: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Harleshausen: Dreiste Taschendiebe trieben am gestrigen Montagmorgen ihr Unwesen im Kasseler Stadtteil Harleshausen. Während eine im Rollstuhl sitzende Seniorin verhindern konnte, dass ein unbekannter Täter Geld aus ihrer Handtasche stahl, zog ein unbekanntes Pärchen einem 81-jährigen Mann blitzschnell die Geldbörse aus der Hosentasche und rannte damit weg. Die Ermittler der Kasseler Polizei gehen davon aus, dass beide Fälle auf das Konto derselben Täter gehen, die allein oder zu zweit agieren. Sie suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den beiden Diebstählen gemacht haben.

Täter durchsucht Einkaufstaschen von Seniorin

Die erste Tat hatte sich gegen 11:20 Uhr in der Wolfhager Straße nahe des Haroldplatzes ereignet. Wie die 86-jährige Frau aus Kassel den aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West schilderte, war sie dort mit ihrem Krankenrollstuhl unterwegs, als sich der Täter plötzlich von hinten annäherte und die am Rollstuhl hängenden Einkaufstaschen durchwühlte. Sie sprach den Mann an, der daraufhin versuchte, in ihre auf dem Schoß liegende Handtasche zu greifen. Als sie die Tasche mit beiden Händen zuhielt, ergriff der Täter die Flucht in unbekannte Richtung. Es soll sich um einen etwa 45 bis 50 Jahre alten Mann mit einer dunklen Schildmütze gehandelt haben, der dunkle Kleidung trug und Deutsch mit Akzent sprach.

Pärchen folgt 81-Jährigem ins Treppenhaus

Nur zehn Minuten später kam es zu dem Diebstahl in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Wolfhager Straße gegenüber dem Ossenplatz. Der bestohlene Senior aus Kassel berichtete den Polizeibeamten, dass ihm auf dem Weg zu einem Arzttermin das unbekannte Pärchen in das Treppenhaus gefolgt war. Dort bat ihn der Mann in gebrochenem Deutsch, Geld zu wechseln, was der 81-Jährige ablehnte. Daraufhin griff der Täter blitzschnell in die Hosentasche des Opfers, nahm die Geldbörse an sich und flüchtete mit seiner Komplizin nach draußen. Da der Senior körperlich eingeschränkt ist, konnte er den Dieben, die auf der Wolfhager Straße in Richtung „Am Schulhof“ flüchteten, nicht folgen. Er beschrieb den Polizisten einen etwa 40 Jahre alten und 1,65 Meter großen Mann, der eine dunkle Jacke trug. Seine Komplizin war ebenfalls ca. 40 Jahre alt und 1,65 Meter groß, hatte kurze dunkle Haare und war mit einer beigefarbenen Jacke und einer hellblauen Hose bekleidet.

Zeugen, die den Ermittlern der Regionalen Ermittlungsgruppe Hinweise auf die Täter geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei kontrolliert Verkehr in Kassel und Baunatal: Motorradfahrer mit 94 km/h erwartet Fahrverbot; Berauschter Autofahrer gestoppt


(ots) Kassel/ Baunatal (Landkreis Kassel): Verkehrskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit führten in der Nacht zum Dienstag Beamte der Polizeireviere Nord, Süd-West und Ost in Kassel und Baunatal durch. Neben zu schnellem Fahren legten die Polizisten auch besonderes Augenmerk auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

In der Zeit zwischen 23:15 Uhr und 00:45 Uhr überprüften die Polizisten vom Vellmarer Polizeirevier mit einem Laserhandmessgerät die Geschwindigkeit der stadtauswärts fahrenden Verkehrsteilnehmer auf der Ihringshäuser Straße. Sieben der Fahrer überschritten die dort erlaubten 50 km/h, sodass sie in der Folge von den Beamten angehalten wurden. Bei zwei Autos hatte das Messgerät mit 74 km/h und 78 km/h deutlich zu schnelle Geschwindigkeiten angezeigt, weshalb die Fahrer eines VW Touran und eines VW Passat nun mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen. Trauriger Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der um 00:20 Uhr mit 94 Stundenkilometern gestoppt wurde. Er muss sich nun auf einen Bußgeldbescheid über 200 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie einen Monat Fahrverbot einstellen.

Bei der Kontrolle in der Kirchbaunaer Straße in Baunatal, die in der Zeit zwischen 01:00 und 02:00 Uhr durchgeführt wurde, stellten die Polizisten des Reviers Süd-West erfreulicherweise nur wenige Verstöße fest. Lediglich ein Fahrer war zu schnell unterwegs, weshalb er vor Ort ein Verwarngeld von 25 Euro bezahlte. Einen anderen Fahrer erwartet eine Ordnungswidrigkeitsanzeige, weil er nicht angeschnallt war.

Um 04:15 Uhr stoppte eine Streife des Polizeireviers Ost in der Leipziger Straße einen 3er BMW, an dem das vordere Kennzeichen fehlte. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten schnell fest, dass der 39-jährige Fahrer aus Niestetal offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Eine Durchsuchung förderte zudem eine kleine Menge Kokain zutage. In dem Wagen wurde darüber hinaus ein Einhandmesser gefunden und, wie auch die Drogen, sichergestellt. Den BMW-Fahrer nahmen die Polizisten mit auf das Revier, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Vermisster Danijel P. (29) in Ungarn gefunden


(ots) Kassel/ Ungarn:

Der seit Samstag vermisste Danijel P. (29) aus Kassel wurde am gestrigen Dienstag an einem Bahnhof in Ungarn durch die dortige Polizei gefunden.

Nach bisherigen Informationen ist er wohlauf.

Die Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche nach dem Vermissten unterstützt haben.

 

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Landkreis Waldeck-Frankenberg: Zwei zündelnde Kinder stecken Scheune in Burgwald-Ernsthausen in Brand


(ots)Am gestrigen Dienstagabend, 10.08.2021, gegen 18:10 Uhr, haben zwei zündelnde Kinder aus Burgwald eine Scheune, die als Lagerstätte für landwirtschaftliche Erzeugnisse (Stroh) dient, in Brand gesteckt.

Dazu häuften die 9- und 11-jährigen Jungen unter dem Vordach der Scheune etwas Stroh aufeinander und zündeten den Strohhaufen an.

Der brennende Strohhaufen geriet außer Kontrolle und griff auf die ausschließlich mit Stroh gefüllte Scheune über.

Die Scheune geriet in Vollbrand. Durch die Feuerwehren Burgwald und Münchhausen konnte ein Übergreifen des Brandes auf das neben der Scheune befindliche unbewohnte Wohnhaus verhindert werden. An der Scheune entstand ein Sachschaden von ca. 50.000,- Euro.

Die beiden Kinder entfernten sich zunächst vom Brandort, konnten aber im Rahmen der Fahndung durch Zeugenhinweise ermittelt und den Erziehungsberechtigten übergeben werden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Danijel P. (29) aus Kassel wird vermisst: Polizei erbittet Hinweise


(ots)Kassel:Die Polizei sucht derzeit nach dem vermissten Danijel P. (siehe Foto). Besorgte Angehörige hatten am gestrigen Sonntag bei der Polizei eine Vermisstenanzeige erstattet, da sie keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen konnten. Nach den bisherigen Ermittlungen hat der 29-Jährige am Samstag sein gewohntes Lebensumfeld verlassen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Da der Vermisste ärztliche Hilfe benötigt, bitten die zuständigen Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Danijel P. lebt in der Nordstadt in Kassel. Bislang ergaben sich trotz der sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen und den bisherigen Ermittlungen im persönlichem Umfeld keine Hinweise, wo er sich aufhalten könnte.

Der Vermisste ist 1,84 Meter groß, schlank und hat dunkelbraune kurze Haare. Bei seinem Verschwinden trug er einen schwarzen „Adidas“-Trainingsanzug mit weißen Streifen, beigefarbene Turnschuhe, ein schwarzes Basecap sowie einen beigefarbenen Rucksack.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten werden bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





„Hessen entsendet Helfer nach Griechenland“


Hessische Katastrophenschützer unterstützen bei Waldbrandbekämpfung

 

Wiesbaden. Zur Bekämpfung der schweren Waldbrände in Griechenland entsendet Hessen 164 Einsatzkräfte des Hessischen Katastrophenschutzes nach Athen und in die griechische Region Attica. Nachdem Griechenland ein Hilfeleistungsersuchen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens gestellt hat, hat heute das Hessische Innenministerium die sofortige Hilfsaktion angeordnet.

„Die Lage in Griechenland ist dramatisch. Angesichts weiterhin schwerer Waldbrände mussten tausende Menschen evakuiert und vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Griechenland hat die EU um Hilfe ersucht. Hessen kommt diesem Hilfegesuch nach und entsendet schnellstmöglich 164 Einsatzkräfte nach Griechenland. Wir demonstrieren damit gelebte europäische Solidarität und helfen unseren europäischen Partnern in akuter Not. Den Hessischen Katstrophenschützern danke ich für ihre Einsatzbereitschaft und wünsche allen viel Erfolg bei ihrer wichtigen Mission und eine gesunde Rückkehr“, so Hessens Innenminister Peter Beuth.

Ein hessisches Vorauskommando unter Beteiligung des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbands, Dr. Ralf Ackermann, wird bereits am Montag, 9. August 2021, ins Einsatzgebiet fliegen und die erforderlichen Erkundungen und Vorbereitungen für den Einsatz des hessischen Hilfeleistungskontingents vornehmen. Die weiteren Helferinnen und Helfer werden Anfang der kommenden Woche nach Griechenland aufbrechen. Die Hessischen Katastrophenschützer unterstützen rund um Athen und in der Region Attica. Das Hilfeleistungskontingent wird aus Einheiten des Hessischen Katastrophenschutzes gebildet, die von den kommunalen Feuerwehren und Hilfsorganisationen gestellt werden. Die hessischen Einsatzkräfte kommen aus Frankfurt, Wiesbaden, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Offenbach, Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis und Odenwaldkreis. Dabei handelt es sich um einen autarken Verband aus Waldbrandbekämpfern inklusive Sanitätern, Logistikern sowie Führungs- und Betreuungskräften. Aktuell plant das Land Hessen mit einer Einsatzdauer der hessischen Kräfte von rund zwei Wochen. Das Land Hessen wird in Amtshilfe für den Bund tätig. Die Kosten des Einsatzes trägt der Bund; die Transportkosten werden von der Europäischen Union übernommen. Neben den 164 hessischen Einsatzkräften werden aus Deutschland auch 50 Katastrophenschützer aus Bonn sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks nach Griechenland entsendet.

Hessens Europaministerin Lucia Puttrich sagte zum Einsatz der Hessischen Katastrophenschützer in Griechenland: „Ich bin froh, dass wir unseren europäischen Partnern in der Not beistehen können. Ich danke den Einsatzkräften für Ihre Bereitschaft, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Einsatzkräfte aus ganz Europa helfen vor Ort im Kampf gegen die Flammen. Das zeigt, dass uns Europäer mehr als nur Verträge verbinden. In der Not halten wir zusammen.“

Spezialgerätschaften für Waldbrandbekämpfung und Selbstversorgung

Die hessischen Einsatzkräfte verfügen für diesen Einsatz unter anderem über zehn geländegängige Tanklöschfahrzeuge, die besonders für die Waldbrandbekämpfung geeignet sind. Darüber hinaus sorgen eigene Kräfte für Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung der Einsatzkräfte. Das Technische Hilfswerk (THW) stellt mit seiner „Fachgruppe Logistik/Materialerhaltung“ die technische Einsatzfähigkeit der mitgeführten Fahrzeuge sicher.

Hintergrund zum EU-Katastrophenschutzverfahren

Das EU-Katastrophenschutzverfahren dient der Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten und weiterer teilnehmender Staaten im Bereich des Katastrophenschutzes. Wenn ein Katastrophenfall die Kapazitäten eines Landes übersteigt, kann es die teilnehmenden Staaten über das Emergency Response Coordination Center der EU (ERCC) um Hilfeleistung bitten und das EU-Katastrophenschutzverfahren aktivieren. Die Mitgliedstaaten leisten dann im Rahmen ihrer Möglichkeiten Katastrophenhilfe. Das Land Hessen hat sich aktiv in die Gestaltung des Verfahrens zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger eingebracht und leistet nun einen wichtigen Beitrag, dieses mit Leben zu erfüllen.

Der Einsatz von Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes auch außerhalb Hessens ist praktizierte Solidarität mit den Betroffenen. Die Hilfeleistung erfolgt durch ein nach den Vorgaben des Innenministeriums zusammengesetztes, alarmiertes und einheitlich geführtes Hilfeleistungskontingent. Der Hessische Minister des Innern und für Sport entscheidet über Umfang und Dauer der Hilfeleistung und ordnet den Einsatz an. Der Hessische Katastrophenschutz ist für derartige Lagen sehr gut vorbereitet und verfügt über modernes Einsatzgerät. Bereits über 1.200 Helferinnen und Helfer aus Hessen waren seit Mitte Juli in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unterstützend tätig, um dort nach der Hochwasser-Katastrophe den Nachbarn in Not zu Helfen.





Couragierter Zeuge stoppt gefährliche Alkoholfahrt mit 4,4 Promille: Mögliche Unfallstelle gesucht


(ots) Fuldabrück (Landkreis Kassel): Ein besonders couragierter Zeuge hat am Donnerstagabend in Fuldabrück eine Autofahrerin mit 4,4 Promille gestoppt, bevor Schlimmeres passierte. Ihm war die gefährliche Fahrweise des Mazda, der Schlangenlinien fuhr und dabei auch in den Gegenverkehr sowie über einen Bordstein gefahren war, zuvor aufgefallen. Als der vor ihm fahrende Pkw an einer roten Ampel anhielt, nutzte der Zeuge die Gelegenheit, indem er die Fahrertür des Mazda öffnete und den Zündschlüssel abzog. Die 54-jährige Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Da an der Fahrzeugfront ihres Mazda ein frischer Schaden festgestellt wurde, der auf einen Zusammenstoß mit einem Baum oder Strauch hindeutet, erbittet die Polizei nun Zeugenhinweise auf eine mögliche Unfallstelle im Bereich Fuldabrück.

Die Mitteilung des Zeugen war gegen 19:10 Uhr über den Notruf 110 bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen eingegangen. Dem Autofahrer war der Schlangenlinien fahrende Mazda auf der L 3460 zwischen Fuldabrück-Bergshausen und Dörnhagen aufgefallen. Er hegte sofort den Verdacht, dass die Fahrerin des Wagens betrunken sein könnte. Die äußerst gefährliche Fahrweise des Pkw, die sogar durch einen Graben und über einen Bordstein führte, erhärtete seinen Verdacht, weshalb er die Weiterfahrt der Frau an der Ampel im Ortskern Dörnhagen verhinderte. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest bei der 54-Jährigen durch die Streife des Polizeireviers Ost hatte den hohen Promillewert zum Ergebnis. Die Autofahrerin nahmen die Beamten mit auf das Revier, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Außerdem stellten die Polizisten ihren Führerschein sicher.

Wer Hinweise auf eine mögliche Unfallstelle im Bereich Fuldabrück geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Brand in Mittelfeldstraße: 36-jähriger Tatverdächtiger einstweilig in psychiatrischem Krankenhaus untergebracht


(ots)Kassel-Rothenditmold: Bei dem 36 Jahre alten Tatverdächtigen des Brandes in der Mittelfeldstraße ist bereits am gestrigen Donnerstag auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft eine vorläufige psychiatrische Begutachtung durchgeführt worden. Deren Ergebnis entsprechend hat die Staatsanwaltschaft im weiteren Verlauf die einstweilige Unterbringung des 36-Jährigen in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus beantragt, die ein Richter am heutigen Freitag anordnete.

Der 36-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, den Brand im nicht bewohnten Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses gegen 3:45 Uhr in der Nacht zum Donnerstag vorsätzlich gelegt zu haben. Zur Tatzeit hielten sich außer ihm noch neun weitere Bewohner in ihren Wohnungen in dem Haus auf. Alle konnten das brennende Haus jedoch unverletzt verlassen. Durch den Brand war ein Schaden von ca. 100.000 Euro entstanden. Wenige Minuten nach der Brandentstehung hatte sich der 36-Jährige beim Polizeirevier Mitte gestellt und angegeben, für den Brand verantwortlich zu sein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die psychische Verfassung des Tatverdächtigen bei der Tat eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die weiteren Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung dauern an und werden beim Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipräsidiums Nordhessen mit neuem Chef: EPHK Dirk Bartoldus seit August im neuen Amt


Polizeipräsident Konrad Stelzenbach (links) begrüßt Ersten Polizeihauptkommissar Dirk Bartoldus (rechts) im neuen Amt als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipräsidiums Nordhessen.

(ots) Nordhessen: Die „Kommunikationsabteilung“ des Polizeipräsidiums Nordhessen hat einen neuen Chef: Am 2. August hat Dirk Bartoldus die Leitung des Hauptsachgebiets Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und damit den Staffelstab von Frank Siebert übernommen, nach dessen Wechsel innerhalb des Präsidiums die Stelle frei geworden war. Polizeipräsident Konrad Stelzenbach führte Dirk Bartoldus, der zuletzt stellvertretender Sachgebietsleiter im Stab der Abteilung Einsatz und davor Polizeiführer vom Dienst war, zu Beginn dieser Woche offiziell in das neue Amt ein. Dabei hob der Polizeipräsident die Qualifikationen des 50 Jahre alten Ersten Polizeihauptkommissars besonders hervor: „Ich bin sehr froh, dass wir mit Dirk Bartoldus einen sehr erfahrenen, aufgeschlossenen und kommunikativen Beamten für die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewinnen konnten. In der heutigen Zeit muss die Kommunikation der Polizei mit den Medien und der Bevölkerung ständig wachsenden Anforderungen gerecht und dabei immer schneller werden. Das haben zuletzt verschiedene herausragende Ereignisse in Nordhessen immer wieder eindrücklich gezeigt. Dirk Bartoldus war bereits in der Vergangenheit in der Pressestelle tätig und hat als Polizeiführer vom Dienst zudem alle Mittel der polizeilichen Kommunikation an verantwortlicher Stelle betreut. Er bringt das gesamte Rüstzeug mit. Ich bin mir sicher, dass er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Behörde professionell leiten wird.“ Mit der Leitung des Hauptsachgebiets „PÖA“ übernimmt der 50-Jährige nun die Verantwortung für die Sachgebiete Pressestelle, Soziale Medien, Webredaktion und Einstellungsberatung. (Beachten Sie bitte auch das dieser Pressemitteilung beigefügte Foto von der Amtseinführung.)

Pressearbeit kein Neuland für Bartoldus

Dirk Bartoldus begann seine Laufbahn bei der Polizei Hessen im mittleren Dienst im Oktober 1987 in Kassel. Nach der Ausbildung war er Einsatzbeamter und Gruppenführer in der III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Mühlheim. Nach dem Studium für den gehobenen Dienst folgte die Verwendung als Zugtruppführer in der Bereitschaftspolizei in Mühlheim, bis es für den gebürtigen Westfalen im Jahr 1999 dienstlich in Richtung Heimat ging. Zunächst war Dirk Bartoldus als stellvertretender Dienstgruppenleiter und später als Dienstgruppenleiter bei der Polizeistation Bad Arolsen tätig. Anschließend folgte im Jahr 2006 eine mehrmonatige Verwendung bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Nordhessen. Von 2007 bis 2014 war Dirk Bartoldus Dienstgruppenleiter beim Polizeirevier Mitte, dem Innenstadtrevier in Kassel. Den örtlichen Medien dürfte der heute 50-Jährige bereits durch seine langjährige Tätigkeit als Polizeiführer vom Dienst (PvD) von 2014 bis 2020 bekannt sein, in der er außerhalb der Bürozeiten auch für die Presseauskünfte der Behörde verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus fungierte Dirk Bartoldus anlässlich der Versammlungslagen am 20. März als Sprecher der Polizei für diesen äußerst schwierigen Einsatz. Zuletzt war er stellvertretender Leiter des Hauptsachgebiets E 3, dem Führungs- und Lagedienst des PP Nordhessen. Der 50-Jährige, der im Landkreis Höxter wohnt und in seiner Freizeit gerne sportlich tätig ist, engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand eines örtlichen Vereins und widmet sich begeistert der Gartenarbeit. Dirk Bartoldus ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Söhnen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei Nordhessen warnt vor neuer Betrugsmasche per SMS: „Neue Voicemail“ – Link nicht öffnen!


(ots) Nordhessen (Landkreis Kassel): Eine überregional grassierende Betrugsmasche per SMS geht auch an Nordhessen nicht vorbei. Wie die Ermittler des zuständigen Zentralkommissariats 50 des Polizeipräsidiums Nordhessen berichten, liegen ihnen inzwischen bereits ein halbes Dutzend Anzeigen von Geschädigten vor, die eine SMS mit dem Betreff „Neue Voicemail“ bekommen und den Link angeklickt hatten.

Bei dieser Betrugs-SMS führt der Link jedoch NICHT zur eigenen Mailbox, sondern es erscheint stattdessen die Aufforderung, eine App zu installieren.

Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die den massenhaften Versand weiterer SMS über die Kontaktliste des Opfer-Smartphones veranlasst.

Zudem ist es möglich, dass die Schadsoftware Daten vom Smartphone des Betroffenen kopiert oder stiehlt und diese für weitere Betrügereien verwendet werden. Insofern raten die Ermittler zu besonderer Vorsicht beim Erhalt von SMS mit der Nachricht „Neue Voicemail“.

Nützliche Tipps zum Schutz und Verhalten im Schadensfalls finden sich auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hessen unter https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/neue-voicemail-betrugsversuch-per-sms-61763.

Polizeipräsidium Nordhessen





Frankenberg – Fake-SMS: Betrüger ergaunern über 1.000 Euro, Polizei warnt und gibt Tipps


(ots) Phishing im Bereich von Onlinebanking ist keine Seltenheit mehr. Immer wieder versuchen Betrüger mit gefälschten Mails oder SMS, die aussehen wie die von real existierende Banken, ihre potentiellen Opfer auf gefälschte Seiten zu locken.

In letzter Zeit wurden der Polizei immer wieder Mails mit dem Betreff „Ihre Push-TAN-Registrierung läuft bald ab“ gemeldet, die den Eindruck erwecken, von der Sparkasse zu stammen.

Ähnlich erging es einer Frau aus Frankenberg am Montag. Sie erhielt eine SMS, die aussah wie eine Nachricht ihrer Sparkasse. In dieser wurde sie aufgefordert, ihre Push-TAN zu erneuern. Da die Frau davon ausging, dass die Kurznachricht tatsächlich von ihrer Sparkasse versandt wurde, hielt sie sich an die Aufforderung und folgte einem Internetlink. Auf der angeblichen Internetseite der Sparkasse, die der echten Seite täuschend ähnlichsah, hielt sie sich an die weiteren Anweisungen und gab auch ihre PIN ein. Kurze Zeit später musste sie feststellen, dass sie auf Betrüger reingefallen war. Von Ihrem Konto waren über 1.000 Euro abgebucht worden.

Da sich Immer wieder Bürger aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg bei der Polizei melden und davon berichten, dass sie Mails oder SMS bekommen haben, die vortäuschen von der heimischen Bank oder Sparkasse versandt worden zu sein, warnt die Polizei und gibt Tipps, wie man sich schützen kann:

Wichtig: Ihre Bank fordert Sie niemals dazu auf, per E-Mail Ihre PIN, TAN oder andere persönliche Daten zu übermitteln!

Achten Sie beim Online-Banking darauf, dass die Kommunikation verschlüsselt erfolgt. Online-Banking sollte immer über das geschützte https-Protokoll erfolgen. Ob das der Fall ist, können Sie daran erkennen, dass sich der Anfang der Browserzeile verändert. Statt http:// wird dann https:// angezeigt.

Prüfen Sie die Echtheit der Bank-Webseite. Achten Sie darauf, dass Sie tatsächlich auf der Webseite Ihrer Bank sind. Geben Sie die Internet-Banking-Adresse Ihrer Bank immer selbstständig in den Webbrowser ein.

Informieren Sie sich über „Aktuelle Phishing Warnungen“ auf der Internetseite Ihrer Bank.

Schützen Sie Ihren Computer durch aktuelle Antivirenprogramme.

Manche Banken bieten auf Ihren Seiten die Möglichkeit den eigenen Computer auf Sicherheitsrisiken hin zu überprüfen.

Öffnen Sie keine Mails unbekannter Absender. Klicken Sie nicht auf darin enthaltene Links und lassen Sie sich nicht von der Neugier leiten, in die angehängten Dateien zu sehen.

Wenn Sie bereits auf den Link geklickt haben und Zugangsdaten, sowie weitere Daten eingegeben haben, dann informieren Sie unverzüglich Ihre Bank oder Sparkasse. Lassen Sie Ihren Onlinebanking-Zugang sperren. Erstatten Sie im Anschluss Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über Onlinewache

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Exhibitionist zeigt sich unsittlich an Haltestelle: Polizei nimmt 65-Jährigen fest


(ots) Ein unter Alkoholeinfluss stehender Exhibitionist hat sich am gestrigen Sonntagnachmittag an einer Haltestelle in der Leipziger Straße in Kassel unsittlich vor vorbeilaufenden Kindern und Passanten gezeigt. Die alarmierte Streife des Polizeireviers Ost hatte den 65-jährigen Mann bei der eingeleiteten Fahndung in einer Straßenbahn festgenommen und auf das Polizeirevier gebracht. Der Tatverdächtige aus Kassel muss sich nun wegen exhibitionistischer Handlungen verantworten.

Der Passant war gegen 16:30 Uhr an der Haltestelle „Kirchgasse“ auf den entblößten Mann aufmerksam geworden, der in dem Wartehäuschen saß und sexuelle Handlungen an sich vornahm. Da in unmittelbarer Nähe auch eine Familie mit kleinen Kindern vorbeilief, alarmierte er sofort die Polizei.

Als der Exhibitionist in die Straßenbahn stieg, folgte ihm der Zeuge und gab gleichzeitig am Telefon den aktuellen Standort der Bahn durch. So gelang den Polizeibeamten des Reviers Ost wenige Minuten später die Festnahme des amtsbekannten 65-Jährigen an der Haltestelle „Unterneustädter Kirchplatz“.

Der Tatverdächtige, bei dem ein Atemalkoholtest knapp 1,8 Promille ergab, musste die Streife anschließend auf das Revier begleiten. Dort entnahm ein Arzt bei ihm eine Blutprobe. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 65-Jährige zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





„Polizei Hessen – MIT ENERGIE ANS WERK“ – Veranstaltung der Polizei Nordhessen zur Nachwuchswerbung am 03.09.21


(ots) Eine außergewöhnliche Örtlichkeit hat sich das Team der Einstellungsberatung der nordhessischen Polizei für eine Informationsveranstaltung für Polizeiinteressierte ausgesucht. Die alten Hallen und das Freigelände des „Alten Kraftwerks“ in Borken, Am Kraftwerk 1, werden zur großen Aktionsfläche.

Die Veranstaltung findet dort am Freitag, 3. September 2021, von 14 bis 19 Uhr statt. Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse, aber auch Lebensältere, die sich für ein Studium bei der Polizei Hessen interessieren, haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Polizei und das Eignungsauswahlverfahren zu informieren. An 14 interessanten Stationen werden hautnahe Einblicke in die Vielfalt der Polizeiarbeit gewährt und man kann sich einen ganz persönlichen Eindruck verschaffen. Das Spezialeinsatzkommando, ein Brandursachenermittler, die Wasserschutzpolizei, der Erkennungsdienst und die Verkehrsdienste werden vor Ort sein, um ihre Arbeit mit ihrem Equipment vorzustellen. Außerdem demonstrieren zwei Hundeführer die Fähigkeiten ihrer Diensthunde eindrucksvoll. Je nach aktueller Corona-Lageentwicklung werden auch praktische Übungen in Form eines Parcours durchgeführt, sowie zwei Teile des Sporttests des Eignungsauswahlverfahrens angeboten.

Damit keine Fragen offenbleiben, stehen ergänzend Ansprechpartner der Fachhochschule und der Einstellungsberatung zur Verfügung.

Was muss ich tun?

Interessierte können sich einen Platz sichern, indem sie sich bis zum 26. August 2021 unter einstellungsberatung.ppnh@polizei.hessen.de anmelden.

Die Plätze sind aufgrund der Corona-Hygiene-Vorschriften begrenzt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf den Social-Media-Kanälen unter:

https://twitter.com/Polizei_NH

www.facebook.com/PolizeiNordhessen

https://www.instagram.com/polizeinordhessen

Fragen beantwortet die Einstellungsberatung unter Tel.: 0561/ 910- 1045 oder -1081.

DAS TEAM DER EINSTELLUNGSBERATUNG DES POLIZEIPRÄSIDIUMS NORDHESSEN FREUT SICH AUF VIELE TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMER.

Polizeipräsidium Nordhessen





Einbruch in Juweliergeschäft gescheitert: Kripo sucht Zeugen


(ots) Kassel-Mitte: In der Nacht zum heutigen Freitag versuchte ein bislang unbekannter Täter in ein Juweliergeschäft in der Wolfsschlucht, nahe der Kölnischen Straße, einzubrechen. Allerdings misslang das Vorhaben des Einbrechers, die mehrfachverglaste Scheibe mit einer etwa 30 Kilogramm schweren Fußplatte eines Baustellenschildes einzuwerfen, woraufhin der Täter von seinem Vorhaben abließ und in unbekannte Richtung flüchtete. Nun bitten die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei zu melden.

Gegen 04:10 Uhr löste die Alarmanlage des Juweliers aus und rief die Kasseler Polizei auf den Plan. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit zahlreichen Streifen fehlte von dem Täter bereits jede Spur. Wie die zur Anzeigenaufnahme und Spurensicherung eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, hatte der Einbrecher unter erheblicher Kraftaufwendung die schwere Fußplatte, die etwa 30 Meter entfernt ein aufgestelltes Baustellenschild sicherte, zu dem Juweliergeschäft getragen. Da die Scheibe den Einschlägen standhielt, gelangte der Unbekannte nicht in das Geschäft und flüchtete letztlich ohne Beute.

Hinweise zu dem Einbruch werden bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 entgegengenommen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Landkreis Kassel, Gemarkung Wolfhagen: Tödlicher Verkehrsunfall


(ots) Am frühen Samstagmorgen, 31.07.2021, gegen 00:40 Uhr, ereignete sich in der Gemarkung Wolfhagen ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 29-jähriger männlicher PKW-Fahrer aus Bad Emstal, der sich allein in seinem Fahrzeug befand, befuhr mit seinem Audi TT die Bundesstraße 450, von Balhorn kommend, in Fahrtrichtung Istha. In einer langgezogenen Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und verlor auf der Bankette die Kontrolle über sein Fahrzeug. Aufgrund eines anschließenden Kontaktes mit einem leicht erhöhten Erdhügel hob das Fahrzeug vom Boden ab und schlug ca. 30 Meter später auf einem geschotterten Parkplatz auf. Das Fahrzeug des 29-jährigen Mannes fing, auf dem Dach liegend, sofort Feuer. Der Fahrer konnte sich nicht mehr aus dem Fahrzeug befreien und verbrannte am Unfallort in seinem Fahrzeug. An dem Audi TT entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 35.000,- Euro. Die Beamten der Polizeistation Wolfhagen haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein Unfallgutachter wurde eingeschaltet. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 450 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Festnahmen nach Schockanruf durch Betrüger in Ahnatal


Beispielbild

(ots) Ahnatal (Landkreis Kassel): Ermittlern der EG SÄM der Kasseler Kripo ist am Donnerstagabend gemeinsam mit Zivilfahndern der Operativen Einheit der Polizeidirektion Kassel die Festnahme von zwei Tatverdächtigen in einem Fall von einem betrügerischen Schockanruf gelungen. Die Polizeibeamten hatten die 35-jährige Frau und den 65-jährige Mann, beide mit polnischer Staatsangehörigkeit, bei der Geldübergabe in Ahnatal-Weimar festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, werden am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt.

Der erste Anruf eines angeblichen Polizeibeamten war am gestrigen Nachmittag bei der 69-jährigen Frau aus Ahnatal eingegangen. Der Betrüger am anderen Ende der Leitung gab vor, dass der Enkel der Seniorin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um die Haft des Enkelsohns abzuwenden, müsse die Ahnatalerin nun eine Kaution von 15.000 Euro zahlen. Trotz im Hintergrund eingeblendeter Geräusche wie Funkrauschen und Martinshorn durchschaute die pfiffige Seniorin die Masche und handelte genau richtig, indem sie die richtige Polizei alarmierte. Die daraufhin durch die EG SÄM, die für solche Betrugsdelikte zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, eingeleiteten Maßnahmen führten schließlich gegen 19:30 Uhr zur Festnahme der beiden Tatverdächtigen, die die Betrügerbande zur Geldabholung nach Ahnatal-Weimar geschickt hatte. Gegen sie und noch unbekannte Mittäter wird nun wegen bandenmäßigem Betrugs ermittelt.

Polizeipräsidium Nordhessen





„Schnelle Einsatzkommunikation für mehr Sicherheit“


Alle hessischen Polizisten werden bis Ende 2022 mit Smartphones ausgestattet / Innenminister und Digitalministerin besuchen „INNOVATION HUB 110“

Wiesbaden/Frankfurt. Ob zur Verkehrsunfallaufnahme, der Personen- und Adresskontrolle, der Vermisstensuche oder zur Beweissicherung: Bis Ende 2022 erhalten alle hessischen Polizistinnen und Polizisten ein modernes und speziell gesichertes Smartphone oder Tablet. Im Rahmen der mobilen Polizei-Ausstattungsoffensive der Hessischen Landesregierung erhalten bereits bis Anfang 2022 alle Streifenbeamten im Wach- und Wechseldienst ihre persönlichen Mobiltelefone. Mit den Dienstgeräten verfügen hessische Polizistinnen und Polizisten künftig über eine Reihe von Polizei-Applikationen, die eine schnellere und datenschutzkonforme Abfrage und Weitergabe von dienstlichen Informationen noch am Einsatzort ermöglichen. Innenminister Peter Beuth hat sich heute gemeinsam mit Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus im INNOVATION HUB 110 in Frankfurt am Main über die sehr nahe Zukunft der mobilen Polizei-Kommunikation in Hessen informiert.

 

„Hessen ist ein sehr sicheres Bundesland, und unsere Polizistinnen und Polizisten sind der Garant für ein sicheres und freies Zusammenleben. Mit der flächendeckenden Ausstattung mit Smartphones möchten wir die Kolleginnen und Kollegen noch effektiver in ihrem Handeln unterstützen. Der Abruf unmittelbar benötigter Informationen erfolgt künftig schon am Einsatzort. Damit optimieren wir die Polizeiarbeit und erhöhen die Eigensicherung unserer Polizistinnen und Polizisten, die im täglichen Dienst noch besser agieren und frühzeitiger reagieren können. Dass künftig alle Polizistinnen und Polizisten auf Smartphones und Tablets zurückgreifen können, ist der Eintritt in die schnelle Polizei-Kommunikation der Zukunft. Für Bürgerinnen und Bürger laufen so zum Beispiel Kontrollsituationen deutlich schneller ab und die Streife kann rasch wieder im Einsatz für die Sicherheit unterwegs sein. Letztendlich wird dies zu einer erhöhten Polizeipräsenz auf unseren Straßen und Plätzen führen, so dass Kriminalität noch erfolgreicher bekämpft werden kann“, so Innenminister Peter Beuth.

 

Aktuell verfügt die hessische Polizei über 4.000 mobile Geräte, die auf eine neue Plattform überführt und weiterbetrieben werden können. Wie der Innenminister bekannt gab, kommen innerhalb der nächsten sechs Monate weitere 6.500 Smartphones hinzu, so dass Anfang 2022 dann bereits rund 10.500 Geräte im Einsatz sein werden. Der Minister kündigte an, dass alle Polizistinnen und Polizisten in Hessen ein persönliches Dienst-Smartphone bis Ende 2022 erhalten werden. Die Vollausstattung ist bei 17.600 Geräten erreicht, so dass bis Ende des kommenden Jahres noch die restlichen 7.100 Dienst-Smartphones ausgeliefert werden müssen. Die Hessische Landesregierung investiert hierfür ab 2021 und bis 2025 jährlich mindestens 15 Millionen Euro, demnach insgesamt rund 75 Millionen Euro.  Hessen wird mit der Vollausstattung im Ländervergleich eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen.

 

„Es ist beeindruckend, wie die hessische Polizei den digitalen Fortschritt hier im INNOVATION HUB 110 für ihre Arbeit nutzt. Statt Stift, Zettel und Funkgerät werden bei der täglichen Arbeit des Streifendienstes künftig digitale Tools zum Einsatz kommen. Sie beschleunigen den Informationsfluss zwischen den Einsatzkräften und der Einsatzleitung. Diese Umrüstung auf die neueste, digitale Technik kann als Leuchtturmprojekt im Rahmen der Hessischen Digitalstrategie bezeichnet werden, mit der wir der Zukunft ein Zuhause geben wollen – egal ob in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz. Die neuen Software-Anwendungen der Hessischen Polizei führen zu einem echten Mehrwert im Dienstalltag und zu einem verbesserten Bürgerservice. Beispielsweise können Wartezeiten bei der Verkehrsunfallaufnahme für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Weiterverarbeitung der Daten auf der Dienststelle deutlich verkürzt werden. Zudem können Fotos, etwa von vermissten Personen, umgehend abfotografiert und zur schnellen Hilfe entsprechend sicher übermittelt werden. Von der technischen Ausstattung profitieren somit beide Seiten ganz erheblich“, so Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

 

Im Sommer 2020 hat die Hessische Landesregierung 10.000 Tablets für stationäre Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen zur Verfügung gestellt, damit Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin Kontakt mit ihren Familien aufnehmen konnten. Zudem wurden in großem Umfang digitale Endgeräte für Kinder und Jugendliche an Schulen in ganz Hessen besorgt. Darüber hinaus werden 66.000 Geräte für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen zur Verfügung gestellt.

 

„Mit einem Budget in Höhe von 1,2 Milliarden Euro steuern wir in bundesweit einmaliger Form die Digitalisierung Hessens. Wir unterstützen aktuell auch das Anliegen des Innenministers, die hessische Polizei mit modernen Smartphones auszurüsten, denn die Ausstattung aller Polizistinnen und Polizisten in Hessen mit mobiler IT ist ein weiterer Meilenstein bei der Digitalisierung von Polizeiabläufen und ganz im Sinne unserer Digitalstrategie. Daher werden wir zusätzlich Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro bereitstellen, damit die Polizei noch stärker und sicherer wird“, so Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.

 

Hintergrund: INNOVATION HUB 110

Der INNOVATION HUB 110 der hessischen Polizei in Frankfurt am Main wurde 2020 eröffnet und dient der Entwicklung anwenderorientierter und smarter IT-Lösungen. In der Software-Schmiede, die organisatorisch zum Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT) gehört, arbeiten auf mehr als 900 Quadratmetern Grundfläche 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Start-up-Atmosphäre. In der Dienststelle vernetzt sich die hessische Polizei mit Vertretern der Polizeien der Länder und des Bundes, aber auch aus Wissenschaft und Technik, um neue Programme zur Erleichterung des Dienstalltags auf den Weg zu bringen.

 

Hintergrund: Datenschutz mobiler IT

Hohe Sicherheitsstandards und vollumfänglicher Datenschutz waren und sind die Grundvoraussetzung für die Einführung und Verwendung der Smartphones. Für den Abruf von Daten müssen sich die Beamten biometrisch per Face-ID oder Touch-ID authentifizieren. Zudem wird jede einzelne durchgeführte Abfrage dokumentiert. Die Datenübertragung findet verschlüsselt statt, die Speicherung von Daten erfolgt ausschließlich auf speziell geschützten Servern der hessischen Polizei. Die Verwendung der mobilen dienstlichen Endgeräte und mobilen Anwendungen ist umfassend geregelt. Die Nutzung ist ausschließlich zu dienstlichen Zwecken gestattet, so können beispielsweise keine kommerziellen und für den Privatbereich bestimmte Anwendungen zur dienstlichen Kommunikation genutzt werden. Aus dem polizeilichen Business-App-Store lassen sich ausschließlich geprüfte Applikationen herunterladen und installieren.





POL-KB: Korbach / Bad Arolsen „Polizeiladen on Tour“ in Nordhessen: Beratung zu den Themen Einbruchschutz und Trickdiebstahl/ Betrug – Termine im Landkreis Waldeck-Frankenberg


(ots) Das Team des Polizeiladens, der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen, ist im Sommer 2021 wieder in Nordhessen unterwegs und bietet vielerorts kostenlose Beratungen zu Themen wie dem Einbruchschutz an. Diesmal werden die Fachberaterinnen und Fachberater auch verstärkt auf Wochenmärkten zu finden sein und für die Fragen der Menschen in Nordhessen bereitstehen.

Termine im Landkreis Waldeck-Frankenberg:

Mittwoch, 04. August 2021

von 10.00 bis 13.00 Uhr am Wochenmarkt in 34454 Bad Arolsen, Am Kirchplatz

Mittwoch, 11. August 2021

von 11.00 bis 14.00 Uhr am Mittwochswochenmarkt in 34497 Korbach, Professor-Bier-Straße

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der polizeilichen Beratungsstelle werden durch die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg und die Schutzfrauen vor Ort der Polizeistationen Bad Arolsen und Korbach unterstützt.

Sie können direkt vor Ort Ihre Fragen stellen.

Sie erhalten konkrete und sinnvolle Tipps, um die „ungebetenen Gäste“ draußen vor der Tür zu belassen. Und sollten Sie uns Fragen zu aktuellen Präventionsthemen stellen, werden wir auch diese gerne beantworten.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Schlange unter Mülltonne jagt Schauenburgerin gehörigen Schrecken ein: Besitzer von Zwergpython gesucht


(ots)Schauenburg (Landkreis): Einen gehörigen Schrecken bekam am gestrigen Dienstagabend eine Frau in Schauenburg, als sie gegen 19:30 Uhr ihre Mülltonne rausstellen wollte und eine Schlange zum Vorschein kam. Das als mindestens ein Meter langes Tier beschriebene Reptil hatte es sich dort offenbar gemütlich gemacht und verkroch sich anschließend unter der Treppenrampe des Hauses. Dort harrte die Schlange aus, bis die von den Hausbewohnern alarmierte Streife des Polizeireviers Süd-West eintraf. Die Beamten konnten das Reptil mit einer Schaufel vorsichtig in einen Pappkarton bugsieren und Kontakt zu einem kundigen Reptilienbesitzer aufnehmen. Dieser machte sich sofort auf den Weg zum Fundort in einem Wohngebiet in Martinhagen. Nach Betrachtung des eingefangenen Tieres konnte er schnelle Entwarnung geben. Bei der Schlange handelt es sich um eine australische Zwergpython, die nicht giftig und für den Menschen ungefährlich ist. Der Fachmann nahm das harmlose Tier vorübergehend bei sich auf, um weitere Erkundigungen zum möglichen Eigentümer aufzunehmen.

Bislang konnte noch nicht aufgeklärt werden, woher die Schlange stammt und wo sie möglicherweise ausgebüxt ist. Um Schlangenbesitzer und australische Zwergpython wieder zusammenführen zu können, wird der Eigentümer des Tieres oder Personen, die Hinweise auf diesen geben können, gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Korbach – Polizei sucht vermissten Oliver R. und bittet um Hinweise


(ots) Bereits seit mehreren Tagen wird der 22-jährige Oliver R. aus Korbach vermisst. Zuletzt wurde er am Freitag, 23. Juli, von einem Bekannten gesehen.

Da die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei nicht zum Antreffen des 22-Jährigen führten und auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Vermisste Hilfe benötigt, wendet sich die Polizei nun an die Bevölkerung und bittet um Hinweise zum Aufenthalt von Oliver R.

Er ist etwa 180 bis 185 cm groß, hat eine schlanke Figur und blonde, leicht gewellte Haare, die eventuell zum Zopf gebunden sind. Er ist Brillenträger und wahrscheinlich unrasiert. Er war zuletzt bekleidet mit einer kurzen, grünen Hose, einem grünen T-Shirt, schwarzen Turnschuhen und führte einen Rucksack mit.

Hinweise zum Aufenthaltsort bitte an die Polizeistation Korbach, Tel. 05631-971-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Enkeltrickbetrüger ergaunern Bargeld von Seniorin: Zeugen in Baunatal gesucht


(ots) Baunatal (Landkreis Kassel): Betrüger haben mit der miesen Enkeltrickmasche am Montag eine Seniorin aus Baunatal um mehrere Tausend Euro gebracht. Die hilfsbereite Frau übergab das Geld in dem Glauben, ihrer Enkeltochter beim Kauf einer Immobilie zu helfen, an einen Geldabholer. Später stellte sich jedoch durch das Gespräch mit ihren Angehörigen heraus, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen war. Die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise auf den unbekannten Abholer aus der Bevölkerung zu erhalten.

Den ersten Anruf hatte die Seniorin am gestrigen Mittag erhalten. Durch die geschickte Gesprächsführung ließ die Täterin am anderen Ende der Leitung die hochbetagte Frau glauben, sie spreche tatsächlich mit ihrer Enkelin. Die vermeintliche Enkeltochter gab vor, kurzfristig eine größere Summe für einen Immobilienkauf zu benötigen, wobei sie das Geld in der kommenden Woche zurückgeben wolle. Hilfsbereit machte sich die Seniorin daraufhin auf den Weg zur Bank, wo sie den Betrag abholte. Nach ihrer Rückkehr war dann der Unbekannte, der angeblich von der Enkelin geschickt worden war, gegen 13:40 Uhr bei ihr in der Birkenallee, nahe der Neuen Straße, erschienen und hatte vor dem Eingang eines Mehrfamilienhauses das Geld in einem Umschlag in Empfang genommen. Es soll sich um einen ca. 40 Jahre alten und 1,80 Meter großen Mann mit mittelblonden Haaren, rundem Gesicht und vollschlanker Figur gehandelt haben. Er trug eine dunkle Schirmmütze, eine dunkle Jacke und ein braunes T-Shirt. In welche Richtung der Unbekannte nach der Geldübergabe flüchtete, ist nicht bekannt.

Die Ermittler der EG SÄM bitten Zeugen, denen am gestrigen Montag in Altenbauna verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind und die weitere Hinweise zur Geldübergabe geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Falsche Polizeibeamte kontrollieren Autofahrer auf A 7 und stehlen Geld: Zeugen gesucht


(ots) BAB 7/ Gemarkung Niestetal (Landkreis Kassel):

Zwei unbekannte Männer sollen sich am Samstagnachmittag auf der A 7 als Polizisten ausgegeben, einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen und sein Fahrzeug durchsucht haben. Als dem 44-jährigen Mann aus Köln die Kontrolle verdächtig erschien und er die Polizei verständigen wollte, nahmen die Täter Geld aus dem Auto des Opfers. Bevor sie damit flüchten konnten, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 44-Jährigen und seinem 15-jährigen Sohn. Beide erlitten hierbei leichte Verletzungen im Gesicht, die anschließend ambulant durch die Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal ermitteln nun wegen räuberischen Diebstahls sowie Amtsanmaßung und suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die falschen Polizeibeamten geben können.

Der 44-jährige Autofahrer hatte die Polizei gegen 14:40 Uhr zum Parkplatz Herkulesblick an der A 7 in Richtung Süden gerufen. Wie er gegenüber den Autobahnpolizisten angab, habe sich zuvor auf der Autobahn ein dunkler 5er BMW mit deutschen Kennzeichen neben ihn gesetzt und ihm mit einer Polizeikelle, die aus dem Beifahrerfenster gezeigt wurde, Anhaltezeichen gegeben. Er folgte dem Pkw auf den Autobahnparkplatz, wo zwei Männer aus dem BMW ausgestiegen und an sein Fahrzeug herangetreten seien. Dann hätten sie einen Ausweis vorgezeigt und mitgeteilt, dass dies eine Verkehrskontrolle sei. Als die beiden Unbekannten sein Fahrzeug durchsuchten, hegte der 44-Jährige erhebliche Zweifel und wollte die Polizei anrufen. Als die Täter dies bemerkt hätten, soll einer der Männer in das Auto gegriffen und das darin liegende Geld an sich genommen haben. Daraufhin kam es zu der handfesten Auseinandersetzung. Anschließend flüchteten die vermeintlichen Polizisten mit ihrem Fahrzeug. Beide Täter, die perfektes Deutsch sprachen, sollen etwa 25 bis 30 Jahre alt und schwarz bekleidet gewesen sein. Zudem trugen sie jeweils eine Maske, Handschuhe und schwarze Sneakers. Der erste Täter war etwa 1,90 Meter groß, schlank und hatte kurze blonde Haare, während der zweite mit kurzen dunklen Haaren und Vollbart kleiner und kräftiger war als sein Komplize.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Täter geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen

 





Dreister Fahrraddiebstahl scheitert: Täter verfolgt Opfer weiter und wird durch Polizei festgenommen


(ots) Kassel-Mitte: Eine schnelle Festnahme nach einem gescheiterten dreisten Fahrraddiebstahl gelang Streifen der Kasseler Polizei in der Nacht zum Sonntag.

Eine 44 Jahre alte Frau aus Kassel hatte gegen 21:10 Uhr über den Notruf 110 die Polizei alarmiert, da ein Mann ihr Fahrrad klauen wollte. Sie habe das Rad an der Haltestelle Stern nur kurz an eine Bank angelehnt und etwas in ihrem Rucksack gesucht, als der ihr unbekannte Mann sich plötzlich das Fahrrad schnappte. Ihr gelang es, den Täter zu verfolgen und sich das Fahrrad zurückzuholen.

Als sie selbst die Flucht antrat, soll der Dieb nach ihr geschlagen und erneut versucht haben, ihr das Fahrrad wegzunehmen. Die 44-Jährige suchte daraufhin Schutz in einem Geschäft, als bereits die von ihr alarmierte Streife eintraf und den sie verfolgenden Mann nach kurzer Flucht festnahm. Bei diesem handelte es sich um einen 26-Jährigen, der derzeit keine festen Wohnsitz hat.

Da der aus Tunesien stammende Tatverdächtige auch über keine gültigen Aufenthaltstitel verfügt, leiteten die Beamten neben der Anzeige wegen des versuchten Diebstahls und des anschließenden Raubversuchs auch ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Er musste die Streife für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle begleiten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Calden (Landkreis Kassel): Bei Landeanflug mit Laterne kollidiert; Gleitschirmsprung-Schüler verletzt sich an Becken und Wirbelsäule


(ots) Am gestrigen Sonntag, gg. 12:50 Uhr, verunglückte bei einem Übungssprung in Calden ein 62-jähriger männlicher Gleitschirmsprung-Schüler aus Langen beim Landeanflug.

Wie die Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten kollidierte der Mann vermutlich aufgrund eines Lenkfehlers in etwa fünf Metern Höhe mit einer Strassenlaterne und stürzte in die Tiefe.

Bei dem Sturz verletzte sich der Schüler im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule. Glücklicherweise sind die entstandenen Verletzungen nicht lebensbedrohlich.

Der Verunglückte wurde zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

Der Luftfahrtsachverständige des Regierungspräsidiums Kassel sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sind bereits in den Vorfall involviert.

Polizeipräsidium Nordhessen





Straßenbahnfahrer angegriffen: Zeugen nach Körperverletzung gesucht


(ots)Kassel-Kirchditmold: Ein bislang unbekannter Täter hat am Donnerstagnachmittag einen Straßenbahnfahrer angegriffen und leicht verletzt. Der 34-Jährige wurde anschließend von einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Wie die eingesetzte Streife des Reviers Süd-West berichtet, war es gegen 17:45 Uhr an der Endhaltestelle „Hessenschanze“ zu dem Vorfall gekommen. Der Straßenbahnfahrer schilderte den Polizisten, dass er außerhalb des Schienenfahrzeugs stand, als er von dem Unbekannten um Feuer gebeten wurde. Als er ihm die Flamme hinhielt, ohne das Feuerzeug herauszugeben, habe ihm der Mann völlig unvermittelt einen Kopfstoß gegeben und ihm dann noch gegen den Rücken getreten. Anschließend rannte der Täter die Schanzenstraße hinunter, wo sich seine Spur verliert. Es soll sich um einen etwa 30 Jahre alten und 1,80 bis 1,85 Meter großen Mann mit mittelblonden Haaren und einer „Flieger“-Sonnenbrille gehandelt haben, der eine blaue Jeans und eine braune/beigefarbene Jacke trug.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Einbruch dank aufmerksamen Nachbarn verhindert

 

Eichenzell – Dank eines aufmerksamen Nachbars konnte ein Einbruch in ein Vereinsheim in der Kerzeller Straße im Ortsteil Rothemann verhindert werden. Der Zeuge beobachtete, wie sich ein unbekannter Täter am Montag (19.07.), gegen 23 Uhr, an der Zugangstür zum Gastraum zu schaffen machte. Als er den Nachbarn entdeckte, ließ der Unbekannte von seinem Vorhaben ab und ergriff die Flucht. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Süß- und Tiefkühlwaren geklaut

Fulda – Zwei unbekannte Täter klauten am Dienstag (20.07.), gegen 15 Uhr, Süß- und Tiefkühlwaren im Wert von über 100 Euro in einem Selbstbedienungsladen in der Petersberger Straße. Die Männer steckten die Lebensmittel in zwei mitgebrachte Tüten und verließen ohne zu bezahlen das Geschäft. Das bemerkte auch ein aufmerksamer Zeuge, der die Unbekannten in der Baugulfstraße ansprach, woraufhin sie in Richtung „Rinnweg“ flüchteten.

Der Zeuge beschreibt die Täter wie folgt:

Täter 1 ist männlich, hat eine osteuropäische Erscheinung, ist circa 185 Zentimeter groß, 35 bis 40 Jahre alt, hat eine kräftige Statur und eine Glatze. Er war bekleidet mit einer dunkelblauen Shorts, einem weißen T-Shirt und weißen Turnschuhen. Der zweite Täter hat ebenfalls ein osteuropäisches Erscheinungsbild, ist circa 170 bis 175 Zentimeter groß, 25 bis 30 Jahre alt, hat eine normale Statur und kurze dunkelblonde Haare. Getragen hat er eine lange Flecktarnhose in beige sowie ein beiges/graues T-Shirt.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

 

OV von Polizei Osthessen




Schwarzer 6er BMW prallt gegen Baum: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht

 

Kassel – Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei suchen nach Zeugen eines Unfalls, der sich in der Nacht zum vergangenen Freitag in Kassel-Waldau ereignete. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein schwarzer 6er BMW mit Kasseler Kennzeichen wenige Minuten nach Mitternacht auf der Nürnberger Straße vom Ortskern Waldau kommend in Richtung der ehemaligen B 83 unterwegs. Gegenüber einer Tankstelle kam der Pkw aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend flüchtete der unbekannte Fahrer mit dem beschädigten Wagen von der Unfallstelle. An dem Baum entstand durch die Kollision ein Schaden von rund 1.500 Euro.

Der demolierte BMW, an dem ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden ist, konnte bei der anschließenden Fahndung durch eine Polizeistreife auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Görlitzer Straße aufgefunden werden. Vom unbekannten Fahrer des Pkw fehlte bereits jede Spur. Da die bisherigen Ermittlungen der Beamten der Unfallfluchtgruppe beim Halter des BMW nicht zur Identifizierung des Fahrers führen konnten, erhoffen sich die Ermittler mit der Veröffentlichung, entsprechende Hinweise zu erhalten. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, wer mit dem Auto gefahren ist, melden sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

 

OV von Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Glück im Unglück – Rentnerin auf den Gleisen- Zug erfasst Handtasche der Frau

 

Großes Glück hatte am vergangenen Samstagmittag eine 67-jährige Frau aus Kassel. Nachdem die Seniorin verbotenerweise die Gleise am Bahnhof Rengershausen überquerte, wurde die Frau von einem Güterzug aus Richtung Kassel erfasst, blieb aber zum Glück unverletzt.

Der Zug hatte nur die Handtasche der Frau erfasst. Diese fanden Einsatzkräfte später in den Gleisen.

Güterzug macht Schnellbremsung

Ein Lokführer, der mit seinem Güterzug in Richtung Bebra unterwegs war, leitete sofort eine Schnellbremsung ein, als er die Rentnerin in den Gleisen bemerkte. Nach rund 500 Metern kam der rund 1900 Tonnen schwere Zug zum Halten. Eine Notärztin untersuchte die Frau. Wegen ihres Gesundheitszustandes kam die Rentnerin mit dem Rettungswagen in ein Kassler Krankenhaus.

Lokführer erleidet Schock

Durch die waghalsige Aktion kamen Beamte der Bundespolizei, Polizisten vom Revier-Süd-West, die Feuerwehr Baunatal, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG und der Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe zum Einsatz. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste anschließend abgelöst werden. Er wurde am Ereignisort von einem Feuerwehrmann betreut.

Wegen des Vorfalls war die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt. Insgesamt erhielten 30 Züge jeweils eine Verspätung von rund 10 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen die Frau ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ eingeleitet.

 

OV von Bundespolizeiinspektion Kassel




Hochwasser: Hobbyfilmer fliegen mit Drohnen im Einsatzgebiet!!!

Aus gegebenem Anlass bittet die Polizei darum das Filmen mit privaten Drohnen im Hochwassergebiet zu unterlassen!!

Die Drohnen kreuzen den Weg von Einsatzhubschraubern bei der Rettung und Versorgung der Opfer. Es besteht aktuelle Unfallgefahr.

Es wird gebeten solche Filmaufnahmen SOFORT zu unterlassen. Bitte sprechen Sie Personen an, die solche Drohnen im Einsatzgebiet fliegen lassen. Im Zweifelsfall bitte sofort 110 anrufen und/oder örtliche Sicherheitskräfte informieren!

Es wird gerade rechtlich geprüft diese privaten Drohnen abzuschießen.

Hubschrauber beim Beladen mit Versorgungsgütern

Lasst es bitte. Es gefährdet nur weitere Menschen!




Plünderungen in Stolberg: 5 Strafverfahren zu 3 Sachverhalten eingeleitet