Zwei Brände in Hofgeismar-Schöneberg: Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen


(ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel):Am gestrigen Sonntagabend kam es zu einem Brand in einer Biogasanalage in Hofgeismar-Schöneberg. Der Betreiber der Anlage war nach der Benachrichtigung über das Feuer gegen 18:30 Uhr zum Brandort geeilt und hatte vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr versucht, den Brand in einem Technikraum zu löschen. Hierbei erlitt der 63-Jährige leichte Verletzungen an der Hand. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf einen niedrigen bis mittleren fünfstelligen Betrag. Nur eine halbe Stunde später wurde den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei ein weiterer Brand an einer etwa 500 Meter entfernt gelegenen Jagdhütte gemeldet. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, dennoch entstand an einer Außenwand der Holzhütte im Bereich der Terrasse ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Beamten des zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo geführt. Nach ihren ersten Ermittlungen an den Brandstellen gehen die Kriminalbeamten davon aus, dass in beiden Fällen die Feuer vorsätzlich entfacht wurden. Hinweise auf eine andere Brandursache haben sich bislang nicht ergeben.

Wer am gestrigen Abend verdächtige Beobachtungen im Bereich Triftstraße/ Am Bruch in Hofgeismar gemacht hat und der Polizei Hinweise zur Brandursache oder auf die mutmaßlichen Verursacher geben kann, meldet sich bitte unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Zwei unbekannte junge Männer überfallen 20-Jährigen in Naumburg mit Pistole: Polizei sucht Zeugen


Nur ein Beispielbild

(ots) Naumburg (Landkreis Kassel): Das Opfer eines Straßenraubes wurde ein 20-Jähriger am Freitagabend in Naumburg. Zwei unbekannte junge Männer hatten ihn plötzlich geschlagen, überwältigt und mit einer Pistole bedroht. Anschließend nahmen die Täter dem 20-Jährigen aus Naumburg das Bargeld weg und flüchteten. Das Opfer wurde bei dem Überfall im Gesicht verletzt, musste aber glücklicherweise nicht ins Krankenhaus. Die Ermittler des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können. Besonders von Interesse ist dabei ein Mann mit Hund, der die Flucht der beiden Räuber beobachtet haben müsste.

Der Raub ereignete sich nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 20:15 Uhr in der Dielenhennstraße, Ecke Kurfürstengasse. Der 20-Jährige war dort zu Fuß unterwegs, als er seinen Angaben zufolge plötzlich von jemandem gegen den Kopf geschlagen wurde. Im weiteren Verlauf raubten ihm die zwei Täter sein Bargeld, wobei der eine ihn auch mit einer Schusswaffe bedroht haben soll. Anschließend flüchteten die Räuber in Richtung der Straße „Roter Rain“.

Mann mit Hund – Auto fuhr schnell weg

Wie der 20-Jährige später gegenüber der Polizei angab, habe er sich lautstark gegen die beiden Täter gewehrt und sei diesen nach der Tat sogar noch hinterhergerannt. Dabei seien alle an einem Mann mit Hund vorbeigekommen, der die Verfolgung aus nächster Nähe beobachtet haben muss. Ein nähere Beschreibung des mutmaßlichen Zeugen liegt leider nicht vor. Als der 20-Jährige die beiden Räuber schließlich aus den Augen verloren hatte, habe er kurze Zeit später in der Nähe ein Auto mit hoher Geschwindigkeit wegfahren hören. Dabei könnte es sich nach seiner Einschätzung um die flüchtenden Täter gehandelt haben.

Täterbeschreibung:

1.) ca. 1,70 bis 1,75 Meter groß, etwa 20 Jahre alt, kräftig, muskulös, dunkle Haare, Boxerschnitt, südländisches Äußeres, tiefe Stimme, dunkler Bartansatz, trug schwarze Einwegmaske, dunkle Kleidung und Nike-Schuhe

2.) ca. 1,90 Meter groß, etwa 20 Jahre alt, auffällig dünn, etwas hellere Hautfarbe als der andere, trug wasserabweisende dunkle Jacke und hochgezogene Stoffmaske

Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die das Tatgeschehen möglicherweise beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder das mit hoher Geschwindigkeit wegfahrende Auto geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Ebenso wird der Mann mit Hund, an dem die beiden Räuber und das Opfer vorbeigerannt sind, gebeten, sich zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Tempokontrollen an Schulen durch Polizei und Kommunen: Keine Raser, aber rund zehn Prozent zu schnell


(ots) Stadt und Landkreis Kassel: Bedienstete des Radarkommandos des Polizeipräsidiums Nordhessen, der Stadt Vellmar und der Gemeinde Kaufungen führten am gestrigen Montag zeitgleich Geschwindigkeitsmessungen an Schulen in Stadt und Landkreis Kassel zur Steigerung der Verkehrssicherheit durch.

Erfreulicherweise waren zwischen 7 und 13 Uhr keine Raser im Bereich der Grundschulen in Nieste, Niederkaufungen, Fuldatal-Ihringshausen und der Waldorfschule in Kassel – Bad Wilhelmshöhe unterwegs.

Der höchste Wert lag bei den jeweils erlaubten 30 km/h bei Tempo 53.

Jedoch fuhren 98 der insgesamt 1.007 gemessenen Fahrer zu schnell.

Der Anteil der zu schnell Fahrenden ist mit 9,7 Prozent vergleichsweise hoch.

Die Fahrer, die heute an den Schulen „geblitzt“ wurden, müssen sich nun auf Verwarngelder zwischen 15 und 80 Euro einstellen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Wie rücksichtslos : Unbekannter stiehlt Elektrorollstuhl aus Hinterhof: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Nord: Zu einem besonders gewissenlosen Diebstahl wurde eine Streife des Polizeireviers Nord am gestrigen Montagmorgen in der Kasseler Nordstadt gerufen. Ein bislang unbekannter Täter hatte in der vergangenen Nacht den Elektrorollstuhl eines 59-jährigen Mannes aus Kassel entwendet, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses abgestellt war. Von dem Rollstuhl ohne Versicherungskennzeichen, der einen Wert von rund 10.000 Euro hat, fehlt bislang jede Spur. Die Kasseler Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Dieb oder den Verbleib des Diebesguts geben können.

Wie der 59-Jährige den aufnehmenden Polizisten berichtete, hatte er seinen Elektrorollstuhl am gestrigen Sonntagabend gegen 21 Uhr im frei zugänglichen Hinterhof des Gebäudes Holländische Straße 158 abgestellt, da das Haus nicht barrierefrei ist. Nachdem er dort bei einem Angehörigen übernachtet hatte, bemerkte er am heutigen Morgen gegen 8 Uhr den Diebstahl des Rollstuhls. Es handelt sich um einen Elektrorollstuhl mit schwarzem Sitz und Gehäuse, der mit einem Joystick gesteuert wird und an dessen Rückseite vier Lampen angebracht waren. Zum Starten wird kein Schlüssel benötigt, sodass davon auszugehen ist, dass der Täter den Rollstuhl über einen Knopf in Betrieb gesetzt hatte und anschließend damit weggefahren ist.

Zeugen, die den Beamten der Regionalen Ermittlungsgruppe Hinweise auf den Täter oder den Verbleib des Elektrorollstuhls geben können, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kind bricht in See ein und stirbt


Großalmerode (Werra-Meissner-Kreis)“Kind bricht auf Rommeroder See ein“; Kind im Krankenhaus verstorben.

 

(ots)Großalmerode (Werra-Meissner-Kreis): In den frühen Abendstunden des 01.03.2021 kam es zu einer intensiven Suchaktion nach einem 8-jährigen Jungen aus Großalmerode, der sich beim Spielen auf das nicht mehr tragfähige Eis des Rommeroder Sees begeben hatte und dort eingebrochen war.

Das Kind konnte nach einstündiger Suche durch Taucher der DLRG aus dem See geborgen werden und war in kritischem Zustand sowie unter laufenden Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungshubschrauber Christoph 7 in ein Kasseler Krankenhaus geflogen worden.

Dort kämpften die Ärzte über mehrere Stunden um das Leben des Jungen.

Gegen 23:45 Uhr wurde dann aber die traurige Gewissheit übermittelt: Der Junge hat das Unglück nicht überlebt.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen hat die Ermittlungen hinsichtlich der Todesurasche sowie den Umständen des Unglücks übernommen. Die Eltern des Kindes wurden seelsorgerisch betreut.

Die Polizei warnt eindringlich: Trotz der derzeit konstant in den Plusgraden befindlichen Tagestemperaturen führen einige stehende Gewässer, insbesondere in sonnengeschützten Bereichen, noch geschlossene Eisdecken.

Diese sind jedoch nicht mehr tragfähig und stellen bei Betreten eine akute Lebensgefahr dar, wie der tragische Unfall dramatisch vor Augen führt.

Eltern werden dringend gebeten, entsprechend auf ihre Kinder einzuwirken, derartige Eisflächen unter keinen Umständen zu betreten.

Polizeipräsidium Nordhessen





Baunatal-Guntershausen (Landkreis Kassel): Trauriges Ende einer Vermisstensuche: 84-Jähriger Manfred L. tot aufgefunden


(ots)Ein trauriges Ende nahm am heutigen Tag die Suche nach dem 84-jährigen Manfred L., der seit dem 24. Februar aus einem Altenheim in Baunatal-Guntershausen (Landkreis Kassel) abgängig war.

Fieberhaft, jedoch leider erfolglos hatten sowohl Polizei als auch Feuerwehr/-Rettungskräfte in den letzten Tagen nach Manfred L. gesucht.

Bei der Suche waren auch ein Polizeihubschrauber, Suchhunde sowie ein so genannter Mantrailer-Hund zum Einsatz gekommen.

Am heutigen Tag dann die traurige Gewissheit. Jugendliche entdeckten gegen 14:00 Uhr den leblosen Körper des 84-jährigen in einem abschüssigen Uferbereich des Flusses Bauna, seitlich des Radweges zwischen den Ortslagen Baunatal-Guntershausen und Edermünde-Grifte (Schwalm-Eder-Kreis).

Ein mittels des Rettungshubschraubers Christoph 7 zum Auffindeort gebrachter Notarzt konnte nur noch den Tod des 84-jährigen feststellen.

Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen nach derzeitgem Ermittlungsstand nicht vor, vielmehr ist von einem tragischen Unglücksfall auszugehen.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Nächtlicher Handyraub unterhalb des Weinbergs: Zeugen gesucht


(ots) Kassel-Süd: Ein Handyraub auf einem unbeleuchteten Weg unterhalb des Kasseler Weinbergs, der sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete, beschäftigt derzeit die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo. Ein 40-jähriger Mann war dort seinen Angaben zufolge auf dem Heimweg von einem unbekannten Täter bedrängt und zu Boden gedrückt worden. Dabei hatte der Räuber das Handy des Opfers erbeutet, das er anschließend offenbar an einen Komplizen auf einem Tretroller übergeben hatte. Letztlich flüchteten die beiden Täter unerkannt. Die Ermittler der Kripo suchen nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem Raub geben können.

Wie der 40-Jährige aus Kassel bei seiner späteren Anzeigenerstattung bei der Polizei schilderte, war es gegen 1:30 Uhr in der Nacht zu dem Überfall gekommen. Er war zu dieser Zeit auf dem Weg nach Hause, der ihn über die Fußgängerbrücke am Weinberg und weiter über den unbeleuchteten Weg Richtung Südstadt führte. Kurz hinter dem „Frühstückspavillon“ sprach ihn plötzlich der Unbekannte an und begann sofort damit, ihn abzutasten. Als der 40-Jährige die Handgreiflichkeiten des Täters abwehren wollte, drückte dieser ihn zu Boden und nahm ihm das Apple Iphone aus einer Hosentasche. Der Täter, der anschließend in Richtung Innenstadt flüchtete, kann folgendermaßen beschrieben werden:

   - 20 bis 25 Jahre, ca. 1,70 Meter groß, relativ schmale Gestalt, 
     dunkle Haare, die leicht wellig und nicht ganz kurz waren, 
     dunkel gekleidet, trug möglicherweise einen Kapuzenpullover und 
     weiße Schuhe.

Von seinem etwa 20 bis 25 Jahre alten Komplizen, der offenbar das Handy entgegengenommen hatte und dann mit dem Tretroller (kein Elektroroller) in Richtung Südstadt davonfuhr, liegt keine nähere Beschreibung vor.

Wie sich bei der Vernehmung des Opfers herausstellte, hatte er kurz vor der Tat eine junge Frau wahrgenommen, die in gleicher Richtung die Fußgängerbrücke überquert hatte. Diese Frau könnte eine wichtige Zeugin sein. Sie sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Innenminister Peter Beuth: „Polizeiberuf in Hessen weiterhin höchst attraktiv“


385 Nachwuchskräfte haben ihr Studium bei der Polizei Hessen aufgenommen

 

Vereidigung von jungen Polizeianwärtern auf dem Hessentag 2019

Wiesbaden. Die hessische Polizei hat in dieser Woche den ersten von zwei Einstellungsterminen im Jahr 2021 durchgeführt und begrüßte die neuen Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter. An der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung konnten insgesamt 385 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beginnen und das Studium aufnehmen. Für den ersten Einstellungstermin des Jahres waren mehr als 2.700 Bewerbungen eingegangen.

„Wir leben in herausfordernden Zeiten, in denen das Vertrauen in die Polizei wichtiger denn je ist. Das erneut sehr hohe Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern an der hessischen Polizei macht deutlich, dass der Polizeiberuf in Hessen weiterhin höchst attraktiv ist. Wer sich für den Polizeiberuf entscheidet, leistet einen wichtigen Beitrag für das friedliche Zusammenleben unserer Gesellschaft. Dank des Engagements unserer tüchtigen Polizeibeamtinnen und -beamten ist Hessen bereits heute eines der sichersten Bundesländer. Wir freuen uns, dass sich so viele junge Menschen für die hessische Polizei entschieden haben und Teil dieses modernen Sicherheitsgaranten werden möchten. Darüber hinaus wird am Studienstandort Mühlheim am Main die neue Vertiefungsrichtung Cyberkriminalistik eingeführt. Insgesamt 18 junge Kriminalkommissaranwärterinnen und -anwärter starten als neue Studiengruppe in das Berufsleben“, so Innenminister Peter Beuth.

Die Ausbildung der angehenden Polizeibeamtinnen und -beamten erfolgt im Rahmen eines Bachelorstudiengangs an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung. Das Studium bietet viele Praxisanteile und stellt somit frühzeitig die Verbindung von Theorie zu tatsächlicher Polizeiarbeit her. Hessen bietet hierbei als einziges Bundesland zwei spezifische Studiengänge für die Schutz- bzw. Kriminalpolizei und seit Februar 2021 auch die Vertiefungsrichtung Cyberkriminalistik an. In den folgenden drei Jahren des Studiums werden die neuen Polizeianwärterinnen und -anwärter professionell auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet, um anschließend in den vielfältigsten Arbeitsfeldern der Polizei Hessen tätig zu werden.

 

Neuer Studiengang: Cyberkriminalistik

Alle Bewerberinnen und Bewerber müssen das einheitliche Eignungsauswahlverfahren der hessischen Polizei bestehen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden Eignung und Befähigung für den Polizeidienst festgestellt. Zusätzlich müssen die Bewerberinnen und Bewerber für die Vertiefungsrichtung „Cyberkriminalistik“ ein besonderes Interesse an Informatik / Informationstechnik mitbringen. Nach sechs Studiensemestern schließt der Studiengang mit dem Erwerb des Bachelor of Arts „Polizeivollzugsdienst – Kriminalpolizei“ mit Schwerpunkt „Cyberkriminalistik“ ab.

Nach dem Studium werden die angehenden Cyberkriminalistinnen und -kriminalisten, wie alle Absolventen des Studiengangs Kriminalpolizei, in den diversen kriminalpolizeilichen Fachkommissariaten eingesetzt. Gibt es dort Bedarf an IT-Wissen, sind sie die Spezialisten, die zukünftig ihr Zusatzwissen anwenden können, um ihre Kolleginnen und Kollegen noch besser zu unterstützen und ihren Teil zur Aufklärung und Verhinderung von Straftaten beizutragen.

Mit den erfolgten Einstellungen im Februar 2021 wird der Personalzuwachs im Polizeivollzugsdienst konsequent weiterverfolgt. Aus den seit 2015 vorgenommenen und weiterhin vorgesehenen Mehreinstellungen im Rahmen der Sicherheitspakete wird ein Zuwachs von insgesamt 2.270 Beamtinnen und Beamten bei der hessischen Polizei angestrebt.

„Die Hessische Landesregierung investiert seit Jahren nicht nur konsequent in moderne materielle Ausstattung und die Quantität der Stellen, sondern weiterhin auch in hohem Maße in die Qualität und Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildung unserer Polizei. Für die altersbedingt ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen erfolgt stetig Ersatz. Mit den Sicherheitspaketen haben wir darüber hinaus für eine echte personelle Verstärkung der hessischen Polizei gesorgt“, so Innenminister Peter Beuth.

Der nächste Einstellungstermin für interessierte Bewerberinnen und Bewerber ist der September 2021. Informationen und Einstellungskriterien finden Interessierte unter: karriere.polizei.hessen.de

 Hintergrund:

Die Hessische Landesregierung hat bereits mit den Sicherheitspaketen I und II massiv in zusätzliches Personal für die hessische Polizei investiert. Die ersten ausgebildeten Einsatzkräfte verstärken bereits die Polizei bei ihrer täglichen Arbeit. Aus dem Kreis der Studienabsolventen der Jahre 2018 – 2020 konnten bislang bereits rund 840 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten den Polizeidienststellen zugewiesen werden.

Mit dem im Haushalt 2020 hinterlegten Sicherheitspaket III wird gewährleistet, dass auch nach 2022 weitere zusätzliche Polizistinnen und Polizisten in den Dienst kommen. Seit 2020 an werden hierfür jährlich 250 zusätzliche Anwärterinnen und Anwärter ihr dreijähriges Studium beginnen. Diese Stellen sind zusätzliche Verstärkungen zu dem ohnehin in jedem Jahr erfolgenden Ersatz für Personal, das altersbedingt aus der hessischen Polizei ausscheidet.





Melsungen: Trickdiebe erbeuten Bargeld bei Senior


(ots) Melsungen Trickdiebstahl durch falsche Wassertechniker.

Tatzeit: 24.02.2021, 12:55 Uhr bis 13:00 Uhr

Wenige hundert Euro erbeuteten unbekannte Trickdiebe am Mittwochmittag bei einem 82-Jährigen in der Rhönstraße.

In der Mittagszeit habe ein angeblicher Wassertechniker an der Haustür des 82-Jährigen geklingelt. Dieser berichtete, dass es zu einem Wasserrohrbruch gekommen sei und die Wasserqualität dringlich auf Bakterien untersucht werden müsse.

Der 82-Jährige begab sich daraufhin mit dem angeblichen Techniker in den Keller.

Ein zweiter Täter begab sich zwischenzeitlich, vermutlich durch die unverschlossene Haustür, in die Wohnung und durchsuchte diese nach Wertgegenständen. Er stahl wenige hundert Euro aus einer Geldbörse im Wohnzimmer.

Mit der Beute flüchtete er aus dem Wohnhaus ohne von dem 82-Jährigen bemerkt worden zu sein.

Der angebliche Techniker verließ später ebenfalls das Haus. Kurz darauf bemerkte der 82-Jährige den Diebstahl.

Von dem angeblichen Wassertechniker liegt folgende Beschreibung vor:

  • Er ist männlich,
  • ca. 30 Jahre alt,
  • 175 cm groß,
  • hat dunkle kurze Haare
  • und ein südländisches/ orientalisches Aussehen.
  • Er sprach Hochdeutsch
  • mit leichtem arabischen Akzent.
  • Zur Tatzeit trug er einen sog. Blaumann
  • mit einer gelbbraunen Weste,
  • zudem führte er ein angebliches Gerät zur Wasserprüfung mit.

Tipps der Polizei

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder


ittwoch




Betrügerische Anrufe durch „Bundesfinanzverwaltung“


(ots) Stadt und Landkreis Kassel: Aktuell melden sich vermehrt Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Kassel bei der Polizei und berichten von Anrufen durch eine angebliche „Bundesfinanzverwaltung“.

Sowohl eine weibliche Stimme als auch eine Bandansage meldeten sich bei den Angerufenen am heutigen Donnerstag.

Im weiteren Verlauf der bislang bekannt gewordenen Anrufe kam es zu verschiedenen Mitteilungen durch die mutmaßlichen Betrüger: Mal wurde behauptet, es gehe um Ansprüche auf Coronahilfen, in einem anderen Fall wurde eine hohe staatliche Auszahlung in Aussicht gestellt, für die aber zuvor eine Bearbeitungsgebühr überwiesen werde müsste.

In den bisher bekannt gewordenen Fällen hatten die Angerufenen glücklicherweise Verdacht geschöpft und das Gespräch schnell beendet.

Die Polizei warnt vor diesen betrügerischen Anrufen und gibt folgende Tipps:

– Warnen Sie Ihre Angehörigen und Bekannten vor dieser neuen Masche.

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

– Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung zur Suche nach Manfred L. (84): Polizei veröffentlicht Foto und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung


(ots) Baunatal-Guntershausen (Landkreis Kassel): Die Kasseler Polizei sucht weiterhin nach dem seit dem gestrigen Mittwochabend, 18 Uhr, vermissten Manfred L. aus Baunatal-Guntershausen. Nun liegt ein Foto des Vermissten vor. Mit dessen Veröffentlichung erhofft sich die Polizei nun, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen. Der 84-Jährige ist orientierungslos. Er wirkt aber eher unauffällig, ist gut zu Fuß und nutzt gerne öffentliche Verkehrsmittel.

Manfred L. ist 1,70 Meter groß und schlank, hat graue Haare mit Stirnglatze und ist mit einer blauen Hose, einer dunklen Jacke und dunklen Schuhen bekleidet.

Die nach seinem Verschwinden aus einem Altenheim in Guntershausen am gestrigen Abend eingeleiteten und bis tief in die Nacht fortgesetzten Suchmaßnahmen der Polizei, bei der sowohl ein Polizeihubschrauber als auch Mantrailer-Hunde zum Einsatz kamen, führten leider nicht zum Erfolg. Konkrete Hinweise darauf, wo sich der 84-Jährige aufhalten könnte, liegen momentan nicht vor. Die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo sind nun mit den weiteren Ermittlungen in diesem Vermisstenfall betraut.

Wer Manfred L. seit gestern Abend, 18 Uhr, gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenhaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Auffahrunfall zwischen zwei LKW mit hohem Sachschaden


Gestern Morgen kam es in der Lilienthalstraße in Kassel zu einem Auffahrunfall zwischen zwei LKW.

Aufgrund der eingehenden Notrufe, dass ein LKW-Fahrer in seinem Fahrerhaus eingeklemmt sei, wurden um 07:39 Uhr der Rüstzug mit Kranwagen der Feuerwache 1, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei alarmiert.

Bei der Ankunft der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle waren trotz der erheblichen Verformung des auffahrenden LKWs schon alle Personen aus den Fahrzeugen befreit.

Durch die Einsatzkräfte wurden die zwei Fahrer behandelt, die Einsatzstelle abgesichert sowie die Fahrzeuge auf auslaufende Betriebsstoffe kontrolliert.

Ein Fahrer wurde schwer verletzt vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.

Der zweite Fahrer wurde vor Ort ambulant behandelt.

Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden vom beauftragten Abschleppunternehmen aufgenommen und entsorgt.

Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt.

Der geschätzte Sachschaden liegt bei ca. 200.000 Euro.

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde die Lilienthalstraße voll gesperrt.

Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten insgesamt ca. 1 Stunde.

Feuerwehr Kassel


 




Zwei Frauen mit Bernhardiner oder Berner Sennenhund gesucht


(ots) (Beachten Sie bitte auch unsere heute, um 15:30 Uhr, unter https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/44143 veröffentlichte Pressemitteilung zur Zeugensuche nach dem Raubüberfall sowie die Mitteilung von gestern, 22:09 Uhr.)

Lohfelden (Landkreis Kassel): Die Beschreibung der mutmaßlichen Zeugin, die nach dem Raubüberfall in Lohfelden dringend gebeten wird, sich bei der Polizei zu melden, kann aufgrund soeben gewonnener Erkenntnisse präzisiert werden.

Wie die Beamten des K 35 am Nachmittag ermitteln konnten, soll die besagte Hundebesitzerin in der Brunnenstraße gemeinsam mit einer zweiten Frau unterwegs gewesen sein.

Zudem soll es sich bei dem Hund um einen Bernhardiner oder einen Berner Sennenhund gehandelt haben.

Die Zeugin, aber auch ihre Begleiterin, sind den flüchtenden Tätern nach derzeitigen Erkenntnissen gegen 20 Uhr in der Brunnenstraße unmittelbar entgegenkommen, weshalb sie den Ermittlern des K 35 bei der Identifizierung der beiden gesuchten Räuber möglicherweise entscheidend weiterhelfen können.

Die beiden Frauen sowie weitere, bislang nicht bekannte Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen



https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4846485

 




Baunatal-Guntershausen: Vermisster 84-Jähriger wird von der Polizei gesucht


(ots) Seit Mittwoch, 24.02.2021, 18:00 Uhr, wird der 84-jährige Manfred L. aus Baunatal-Guntershausen vermisst.

Beschreibung:

  • 170 cm groß,
  • schlank,
  • graue Haare mit Stirnglatze,
  • bekleidet mit blauer Hose,
  • dunkler Jacke
  • und dunklen Schuhen

Herr Manfred L. ist orientierungslos, aber gut zu Fuß.

Wer den 84-Jährigen gesehen hat oder Hinweise auf den Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Autobahnpolizei zieht Sattelzugfahrer mit 4,7 Promille aus dem Verkehr


(ots) Autobahn 7 (Melsungen/ Malsfeld):

Dank eines aufmerksamen Lkw-Fahrers konnte am heutigen Dienstagmorgen auf der A 7 die gefährliche Alkoholfahrt eines Mannes am Steuer eines Sattelzugs ohne Schaden beendet werden.

Eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppte den 49-Jährigen aus Laatzen (Niedersachsen) nach Hinweisen des Zeugen mit seinem Gespann an der Anschlussstelle Malsfeld.

Wie sich dann herausstellte, kamen die zuvor gemeldeten Schlangenlinien nicht von ungefähr, denn ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer hatte über 4,7 Promille zum Ergebnis.

Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Der Lkw-Fahrer hatte sich gegen 10 Uhr bei der Kasseler Polizei gemeldet und geschildert, soeben einen Sattelzugfahrer kurz vor der Anschlussstelle Melsungen überholt zu haben, der erheblich alkoholisiert sein dürfte.

Die weitere Fahrt führte in Schlangenlinien über die Autobahn in Richtung Süden, bis schließlich die hinzugeeilte Streife der Autobahnpolizei den Sattelzug aufnahm und stoppte.

Glücklicherweise war es trotz der gefährlichen Fahrweise nicht zu einem Unfall gekommen.

Angesichts des hohen Ergebnisses des Atemalkoholtests bei dem 49-Jährigen waren selbst die erfahrenen Polizisten überrascht und nahmen den Mann zur Blutentnahme mit auf das Revier.

Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Witzenhausen-Gertenbach (Werra-Meißner-Kreis): Verkehrsunfall mit tödlich verletztem E-Bike Fahrer


(ots) Am Samstagabend kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines E-Bike tödlich verletzt wurde.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Poizeistation Witzenhausen berichten, befuhr nach derzeitigem

Erkenntnisstand gegen 18.20 Uhr ein 64-jähriger mit seinem E-Bike die Bahnhofstraße

und kam kurz vor der dortigen Bahnüberführung aus nicht geklärter Ursache zu Fall.

Bei dem Sturz erlitt der 64-jährige Kopfverletzungen und verstarb in der Nacht in einem Krankenhaus.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizeistation Witzenhausen geführt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen

 





Folgemeldung 1: Großbrand in Kassel unter Kontrolle – Fast 130 Einsatzkräfte stundenlang im Einsatz


Die Feuerwehr Kassel hat den Großbrand in der Angersbachstraße im Stadtteil Rothenditmold seit Sonntagmittag, 12.15 Uhr unter Kontrolle. Es folgen Nachlöscharbeiten. Diese gestalteten sich schwierig, da das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden kann. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt, er wurde im Krankenhaus behandelt.

Fünf aus einem Wohnhaus gerettete Personen wurden vom Rettungsdienst ambulant untersucht. Sie waren jedoch unverletzt geblieben. Weitere 25 Personen hatten ihre Wohnungen in der Nachbarschaft verlassen. Für sie stand ein Linienbus der KVG als Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Im Einsatz waren in Spitzenzeiten mehr als 129 Kräfte der Berufsfeuerwehr Kassel, aller sieben Freiwilligen Feuerwehren in Kassel sowie Kräfte verschiedener Feuerwehren aus dem Landkreis Kassel. An der Einsatzstelle waren zudem Kräfte des Rettungsdienstes, der Städtischen Werke sowie der Polizei. Für die Versorgung der Einsatzkräfte wurde der Betreuungszug des Katastrophenschutzes der Stadt Kassel alarmiert, der von der Johanniter-Unfall-Hilfe gestellt wird.

Der Dank von Oberbürgermeister Christian Geselle und Brandschutzdezernent Dirk Stochla gilt allen Einsatzkräften. Ab dem Mittag konnten die ersten nach mehr als 4,5 Stunden aus dem Einsatz entlassen werden.

Bei den Nachlöscharbeiten wird Löschschaum über die Drehleiter auf die Innenfläche des ausgebrannten Gebäudes gegeben. Am Sonntagmorgen war die Feuerwehr kurz vor 8 Uhr über Notruf über eine Rauchentwicklung an dem Gartenbaubetrieb informiert worden. Die zuerst eintreffenden Einheiten der Berufsfeuerwehr stellten eine große Rauchentwicklung im Bereich des Daches einer etwa 60 mal 25 Meter großen Maschinenhalle fest.

Bereits in der frühen Phase wurden massiv weitere Kräfte nachgefordert. Wegen der Rauchentwicklung wurde eine Bevölkerungswarnung über Warnapps und Rundfunknachrichten veranlasst. Die Polizei warnte die direkten Anwohner per Lautsprecherwagen. Die Anwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Die Feuerwehrkräfte versuchten zunächst, Zugänge im Dach zu öffnen, um einen Löschangriff vortragen zu können. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Durchzündung im Dach der Halle, ein Teil des Daches stürzte ein.

Die Feuerwehr konzentrierte sich in der Folge auf den Schutz zweier benachbarter Gebäude, einem Wohnhaus und einer Pflegeschule. Hierzu wurden Riegelstellungen mit mehreren Strahlrohren aufgebaut. Zum Einsatz kamen auch zwei Drehleitern und der Gelenkmast der Werkfeuerwehr des nahe gelegenen Mercedes-Werks.

Da für die Brandbekämpfung viel Löschwasser benötigt wurde, wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge und ein Löschzug des Katastrophenschutzes aus dem Landkreis Kassel angefordert. Von der Schenkendorfstraße aus wurde eine lange Schlauchleitung über die Tannenstraße zur Einsatzstelle verlegt, um dort ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Stadt Kassel





Räuber gesucht, Kokain gefunden: 32-Jähriger und 35-Jähriger in Untersuchungshaft


Nur ein Beispielbild

(ots) Kassel: Ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen eines schweren Raubes in einer Kasseler Wohnung im Juni des vergangenen Jahres hat am Donnerstag zur Festnahme von drei Männern und zum Fund von ca. 200 Gramm Kokain sowie ca. 9.000 Euro Bargeld geführt.

Zuvor hatten sich während der zeitintensiven Ermittlungen durch das zuständige Kommissariat 35 konkrete Hinweise darauf ergeben, dass einige der Tatverdächtigen des Raubes auch mit Kokain regen Handel treiben. Aus diesem Grund stiegen die Beamten des Rauschgiftkommissariats 34 in die weiteren Ermittlungen mit ein. Gemeinsam gelang es den Ermittlern und der Staatsanwaltschaft Kassel, Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse gegen zwei tunesische Männer im Alter von 32 und 35 Jahren zu erwirken und beide, deren Aufenthaltsort zunächst unbekannt war, durch gezielte Fahndungsmaßnahmen ausfindig zu machen.

Am  Donnerstag folgten nun an verschiedenen Orten in Kassel die Festnahmen der beiden Tatverdächtigen sowie eines 36-jährigen mutmaßlichen Drogenkäufers durch Fahnder des ZK 43, der Operativen Einheit der Kriminalpolizei. Zudem erfolgten Durchsuchungen, unter anderem einer mutmaßlich für die Drogengeschäfte genutzten Wohnung im Stadtteil Kirchditmold.

Im Rahmen der Durchsuchungen fanden die Ermittler das Kokain, 7.700 Euro Bargeld und weitere Gegenstände, die auf den Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten.

Bei der Festnahme des 32-Jährigen konnte bei ihm ebenfalls eine größere Menge Bargeld aufgefunden werden. Die Beamten nahmen den 32-Jährigen und den 35-Jährigen wegen der bereits aufgrund des Raubdeliktes bestehenden Untersuchungshaftbefehle fest.

Gegen den 35-Jährigen bestand zudem bereits ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bautzen wegen Handels mit Betäubungsmitteln. Er wurde dem zuständigen Gericht noch am Donnerstag vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt in Kassel verbracht.

Der 32-Jährige wurde am gestrigen Tag einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen, insbesondere zu dem schweren Raub, dauern derzeit noch an.

Polizeipräsidium Nordhessen

Staatsanwaltschaft Kassel

 





Zwei parallele Löschzugeinsätze beschäftigten die Feuerwehr Kassel am gestrigen Morgen


Gegen kurz nach 7:00 Uhr heute Morgen erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über eine brennende Gartenlaube im Kleingartengelände Schützenplatz im Stadtteil Wesertor.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle einen Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger.

Vor Ort brannte eine Gartenlaube samt Anbauten in voller Ausdehnung und der Brand griff bereits auf eine weitere Gartenlaube einer benachbarten Parzelle über.

Umgehend wurde ein Löschangriff mit einem Trupp unter Atemschutz und einem Strahlrohr vorgenommen um ein Vollbrand der angrenzenden Gartenlaube zu verhindern.

Dieses Vorhaben brachte durch das schnelle und zielgerichtete Vorgehen der Einsatzkräfte Erfolg und ein größerer Schaden an der benachbarten Gartenlaube konnte verhindert werden.

Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle.

Allerdings waren aufwendige Nachlöscharbeiten nötig um den Brand vollständig zu löschen.

Insgesamt waren drei Trupps unter Atemschutz mit 2 Strahlrohren im Einsatz.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund zwei Stunden beendet.

Während des Einsatzes war ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr im Einsatz, da eine Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb ausgelöst hatte.

Hier lag allerdings keine Gefahr vor, sodass die Kräfte vor Ort nicht weiter tätig werden mussten.

Feuerwehr Stadt Kassel





Bundespolizei ermittelt Tatverdächtige im Fall „Zug überfährt menschenähnliche Puppe“


(ots) Was sich Ende Januar als Schockmoment für zwei Lokführer darstellte, endete inzwischen in einem Ermittlungserfolg für die Bundespolizei in Kassel. Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit überführten Bundespolizisten gestern (16.2.) einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und einen 22-Jährigen aus dem Hochsauerlandkreis (NRW).

Beide sind dringend verdächtig, in zwei Fällen, menschenähnliche Puppen auf den Gleisen deponiert zu haben. Die Lokführer auf den betroffenen Bahnstrecken glaubten jeweils, einen echten Menschen zu überfahren und leiteten daher eine Schnellbremsung ein. Die Bahnbediensteten erlitten beide einen Schock und mussten arbeitsunfähig abgelöst werden.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel führte daher die Ermittlungen wegen des Verdachts eines gemeinschaftlich begangenen „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“.

Die erste Tat ereignete sich am 20. Januar im Bereich Marsberg und nur einen Tag später im Bereich Volkmarsen.

„Solche Taten, bei denen die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden, sind keine Dummejungenstreiche, sondern gravierende Straftaten!“, sagte die Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel

Wohnungsdurchsuchung bei den Verdächtigen

Mehrere Bundespolizisten durchsuchten gestern (16.2.), im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel, u. a. die Wohnungen der beiden Männer. Dabei stellten die Beamten zahlreiches Beweismaterial sicher, unter anderem auch Gegenstände, die bei der Tatausführung verwendet wurden.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat gegen beide Männer jeweils ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an.

Bundespolizeiinspektion Kassel






Offenbar psychisch kranker Mann löste Polizei- und Rettungseinsatz an Tankstelle in Weserspitze aus


(ots) Kassel-Wesertor: Am gestrigen Mittwochnachmittag gingen gegen 14:05 Uhr mehrere Notrufe bei der Kasseler Polizei ein, weil sich auf dem Gelände einer Tankstelle an der Weserspitze in Kassel eine Person mit Kraftstoff übergossen und anschließend in Brand gesetzt haben soll.

Die sofort alarmierten Rettungskräfte und Polizeistreifen stellten bei ihrem Eintreffen vor Ort fest, dass der Mann offenbar nicht schwerer verletzt zu sein schien und nach Angaben von Augenzeugen auch nur kurz in Flammen gestanden haben soll.

Es handelt sich bei ihm um einen momentan in Kassel wohnenden 20-jährigen Flüchtling.

Er wurde von den Rettungskräften zunächst zur medizinischen Versorgung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

Die Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus wird aktuell geprüft, da der 20-Jährige nach ersten Erkenntnissen offenbar in suizidaler Absicht handelte.

Hinweise auf andere Gründe haben sich bislang nicht ergeben.

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei sucht Nachwuchs: Infos bei Skype-Veranstaltung am 27.02.2021 – jetzt anmelden!


(ots) Die Polizei Hessen sucht Nachwuchs. Da öffentliche Info-Veranstaltungen und Beratungen in der aktuellen Situation nicht möglich sind, gehen die Einstellungsberaterin und die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Nordhessen bereits seit einiger Zeit neue Wege und nutzen Skype für Online-Beratungen.

Jetzt bieten sie zusätzlich auch eine Infoveranstaltung zum Polizeiberuf via Skype am

Samstag, 27. Februar

an und hoffen auf viele Interessierte. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Was ist geplant?

– Anmeldung mit Email an: einstellungsberatung.ppnh@polizei.hessen.de

– Anmeldeschluss: 25. Februar 2021

– Je nach Anzahl der Anmeldungen mehrere Konferenzen (max. 20 Personen in einer Konferenz)

– Dauer ca. 90 Minuten je Konferenzschaltung

– 10:00 Uhr erste Konferenz, mögliche weitere Konferenzen 12:00, 14:00 Uhr

Themen:

– Arbeit als Polizeibeamtin / Polizeibeamter (junger Polizist berichtet von seinen Einsätzen und Erfahrungen im täglichen Polizeidienst)

– Duales Studium (zwei Studierende aus dem Schutz- und aus dem Kriminalpolizeistudium, die gerade das Fachpraktikum auf den Dienststellen absolviert haben, stehen Rede und Antwort zu Fragen, die das Studium betreffen)

– Einstellungsberatung (beantwortet Fragen bezüglich der Voraussetzungen und dem Eignungsauswahlverfahren)

Wie läuft das ab?

– Teilnehmer können Fragen direkt stellen oder sie in den Chat schreiben. Die Fragen werden aufgegriffen und von den jeweiligen Fachleuten in einer interaktiven Kommunikation direkt beantwortet.

Was wird gebraucht?

– Ein Skype-Account

– Einwahl erfolgt über den zugesendeten Link

Für wen ist die Veranstaltung gedacht?

– Alle, die Interesse am Polizeiberuf haben und zwischen 14 und 34 Jahre alt sind.

Ihr könnt am 27. Februar nicht an der Skype-Veranstaltung teilnehmen, wohnt im Schwalm-Eder-Kreis und möchtet euch über den Polizeiberuf und das Studium bei der hessischen Polizei informieren? – Kein Problem. Alle Interessierte können gerne einen Skype-Termin mit dem Einstellungsberater der Polizeidirektion Schwalm-Eder vereinbaren:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





Korbach (Kreis Waldeck-Frankenberg): Fahrzeug bei geplantem Verkaufsgeschäft geraubt. Polizei erbittet Hinweise


Nur ein Beispielbild

(ots) In eine Falle geriet am gestrigen Abend gegen 21:45 Uhr ein 23-jähriger aus Willingen (Upland), als dieser sein zuvor in einem Onlineportal angebotenes Fahrzeug veräußern wollte.

Nachdem sich ein Interessent für das Fahrzeug gemeldet hatte, vereinbarte der 23-jährige, mit diesem das Kaufgeschäft Zug um Zug auf einem Parkplatz unweit der Weizacker Straße in Korbach abwickeln zu wollen.

Dabei traf er zur o.a. Tatzeit auf insgesamt vier männliche Personen, die ihn auf das Fahrzeug ansprachen und vorgaben, eine Probefahrt durchführen zu wollen. Der 23-jährige willigte ein und nahm auf dem Rücksitz Platz.

Nach kurzer Fahrt wurde er dann durch den neben ihm sitzenden vermeintlichen Kaufinteressenten mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert, ruhig zu bleiben.

Als der Fahrer des Fahrzeugs kurze Zeit später verkehrsbedingt anhalten musste, gelang es dem 23-jährigen, nach einem kurzen Handgemenge aus dem Fahrzeug zu springen und wegzulaufen.

Die Täter indes setzten die Fahrt mit dem VW Golf in Richtung Briloner Landstraße und von dort aus in unbekannte Richtung fort.

 

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Erfolg.

Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen übernommen.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden.

1. Täter

männlich – ca. 25 Jahre alt – schwarze. längere Haare, Vollbart, führte eine schwarze Pistole mit sich.

2. Täter

männlich – ca. 180cm groß – Glatze – Tattoo auf der rechten Halsseite

Die anderen Personen können nicht beschrieben werden.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Pkw VW Golf 7 Variant, 1,6l, Farbe dunkelgrau, Baujahr 2017. Zur Tatzeit waren keine amtlichen Kennzeichen am Fahrzeug angebracht.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat bzw. den Tätern geben können, um ihre Mithilfe. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Unbekannte erbeuten mit Schockanruf Schmuck und Goldmünzen von Seniorin: Kripo sucht Zeugen


Beispielbild

(ots) Kassel-Mitte: Unbekannte haben mit einem sogenannten Schockanruf am Freitagnachmittag in Kassel Schmuck und Goldmünzen erbeutet. Einer der Täter hatte eine 82-Jährige angerufen und sich als ihr Sohn ausgegeben. Er schilderte der Seniorin, dass er einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun zur Abwendung einer Haftstrafe Geld bezahlen muss. Da die unter Schock stehende Frau nicht sofort über den geforderten Bargeldbetrag verfügen konnte, übergab sie schließlich eine Tasche mit Schmuck und Goldmünzen im Wert eines fünfstelligen Betrags an eine Abholerin in der Kasseler Innenstadt. Die Beamten der EG SÄM, die für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind, erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise auf die Täter aus der Bevölkerung zu erhalten.

Der erste Anruf der Betrüger war am Freitagmorgen bei der Seniorin eingegangen. Durch die geschickte Gesprächsführung und die ähnlich klingende Stimme ließ der Täter am anderen Ende der Leitung die 82-Jährige glauben, sie würde tatsächlich mit ihrem Sohn sprechen. Der vermeintliche Sohn schilderte traurig und verzweifelt, dass er mit dem Auto über eine rote Ampel gefahren sei und eine junge Frau überfahren habe. Aus diesem Grund soll er nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Damit er nicht ins Gefängnis muss, fordere man 60.000 Euro von ihm. Nachdem die schockierte 82-Jährige mitgeteilt hatte, dass sie über diesen Bargeldbetrag nicht sofort verfügen kann, fragte der vermeintliche Sohn sie nach anderen Wertgegenständen, um die Haft abzuwenden. Daraufhin suchte die Seniorin an ihrer Wohnanschrift sämtlichen Goldschmuck und Goldmünzen zusammen. Anschließend dirigierte der Täter am Telefon die Frau in die Hugenottenstraße, wo sie am Nachmittag neben dem Gerichtsgebäude die schwarze längliche Tasche mit den Wertsachen an eine Frau übergab. Diese ging dann in Richtung Frankfurter Straße davon. Am Abend musste die 82-Jährige schließlich feststellen, dass es sich um einen Betrug gehandelt hatte.

Sie beschrieb die Abholerin, der sie die Tasche der Marke „Liebeskind“ in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr übergeben hatte, wie folgt:

Etwa 30 bis 32 Jahre alt, relativ klein, heller Hauttyp, schwarze lange Haare, die zum Teil hochgeknotet waren, schwarze Jacke mit Pelz- oder Fellbesatz, trug eine helle Handtasche über der Schulter.

Zeugen, die die Übergabe der Tasche beobachtet haben oder den Kriminalbeamten der EG SÄM Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.: 0561-9100 zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Festnahme auf frischer Tat: Diensthund Juri schnappt Einbrecher


ots) Kassel-Nord: In der Nacht von Freitag auf Samstag brach ein 37-jähriger Mann in eine Berufsschule in der Kasseler Sickingenstraße ein. Nachdem der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Polizei alarmiert hatte, stellten die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte den Einbrecher noch im Gebäude und nahmen ihn mithilfe des Diensthundes Juri (siehe Foto) fest. Der Tatverdächtige aus Hann. Münden muss sich nun wegen Einbruchdiebstahls verantworten.

Der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatte gegen 1:45 Uhr in der Nacht die Polizei alarmiert, nachdem er eine eingeschlagene Scheibe entdeckt und Geräusche aus dem Schulgebäude gehört hatte.

Auch bei Eintreffen der sofort hinzugeeilten Streifen war der Täter, den der Taschenlampenschein in dem dunklen Gebäude verriet, noch auf seinem Beutezug in den Räumen unterwegs. Wie sich später herausstellte, hatte er sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft, wo er dann Wertfächer der Schüler aufbrach und mit einem Hebelwerkzeug einen Getränkeautomaten anging.

Offenbar hatte es der Einbrecher auf mehreren Tablets und Ladegeräte abgesehen, die er bereits zum Abtransport zurechtgelegt hatte. Bevor er damit flüchten konnte, stellten die Polizisten den 37-Jährigen auf frischer Tat in einem Unterrichtsraum.

Bei der Festnahme des renitenten Einbrechers, bei dem unklar war ob er möglicherweise bewaffnet ist, kam der 1 ½ Jahre alte Diensthund Juri zum Einsatz und schnappte den Einbrecher in den Oberarm.

Dieser erlitt eine leichte Bisswunde, die später auf dem Revier von einem Arzt versorgt wurde.

Nach den polizeilichen Maßnahmen entließen die Polizisten den 37-Jährigen wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen werden von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Unbekannter belästigt 40-jährige Spaziergängerin in Harleshausen: Polizei sucht Zeugen


(ots) Kassel-Harleshausen: Ein bislang unbekannter Mann ist am Donnerstagabend im Kasseler Stadtteil Harleshausen vor einer 40-jährigen Spaziergängerin schlagartig aus einem Gebüsch gesprungen und hat versucht, sie zu berühren.

Als die Frau sich durch lautes Rufen bemerkbar machte und ihr Hund anschlug, ergriff der Fremde schließlich die Flucht. Da ein versuchtes Sexualdelikt derzeit nicht auszuschließen ist, suchen die zuständigen Ermittler der Kasseler Kripo nach Zeugen, die Täterhinweise geben können.

Der Unbekannte war etwa

  • 50 Jahre alt,
  • ca. 1,90 Meter groß,
  • hatte kinnlange graue Haare mit Seitenscheitel
  • und ausgeprägte Mundfalten.
  • Der alkoholisiert wirkende Mann
  • war mit einem schwarzen Parka,
  • einer dunklen Hose
  • und dunklen Stiefeln bekleidet.

Wie die 40-Jährige aus Kassel kurz nach dem Vorfall den aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Süd-West schilderte, war sie gegen 20:15 Uhr mit ihrem Hund auf dem Fußweg an der Schule, zwischen dem Haardtweg und der Wolfhager Straße, unterwegs. Plötzlich war der Unbekannte aus dem Gebüsch gesprungen, hatte sie beleidigt und wollte sie offenbar berühren. Die erschrockene Frau wich schnell mehrere Schritte zurück und schrie den Mann laut an. Zudem schlug ihr Hund an, den der Täter vermutlich zuvor nicht gesehen hatte, woraufhin er unerkannt flüchtete. Zeitgleich eilte ein bislang unbekannter Spaziergänger hinzu, der durch das laute Rufen und Schreien der Frau auf die Situation aufmerksam geworden war. Der Mann begleitete die 40-Jährige noch ein Stück, bevor sie die Polizei alarmierte. Eine sofort nach Eingang des Notrufs eingeleitete Fahndung führte nicht mehr zum Auffinden des Täters.

Der unbekannte Spaziergänger und weitere Zeugen, die den Ermittlern des Kommissariats 12 der Kasseler Kripo Hinweise zu dem Geschehnis oder auf den Täter geben können, melden sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

Polizeipräsidium Nordhessen





Wohnhausbrand in Hofgeismar-Hümme


(ots) Am heutigen Samstag, den 13.02.21 kam es gegen 09:00 in Hofgeismar-Hümme zu einem Gebäudebrand.

Beim Eintreffen der ersten Streife stand das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand.

Der Brand wird aktuell durch die Feurwehren Hofgeismar, Grebenstein, Hümme und Schönberg bekämpft.

Der einzige Bewohner des Hauses erlitt einen Schock und wird vor Ort medizinisch versorgt.

Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Nach Abschluss der Löscharbeiten werden weitere polizeiliche Ermittlungen zur Klärung der Brandursache folgen.

Polizeipräsidium Nordhessen





85.000 Euro Schaden: Zeugen von möglichem Autorennen vor Unfall in Lilienthalstraße gesucht


(ots) Kassel-Bettenhausen: 85.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag in Kassel-Bettenhausen ereignete. Der Fahrer eines weißen BMW M6 war auf der Lilienthalstraße aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Metallzaun gekracht. Nach dem Unfall verließen die beiden Insassen, zwei 20-Jährige aus Kassel, zunächst die Unfallstelle. Nach wenigen Minuten waren sie jedoch zurückgekehrt. Die Ermittlungen, wer von beiden das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt gesteuert hat, dauern gegenwärtig noch an und werden von den Beamten der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei geführt. Da sich bei den Beamten inzwischen Zeugen gemeldet haben, die den weißen BMW zuvor in der Kasseler Innenstadt bei einem Rennen mit zwei anderen Autos beobachtet haben, erbitten die Ermittler nun weitere Zeugenhinweise.

Der Unfall mit dem hohen Sachschaden hatte sich gegen 3 Uhr in der Lilienthalstraße, Einmündung Waldemar-Petersen-Straße ereignet. Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten des Polizeireviers Ost berichten, war an dem weißen BMW M6, bei dem es sich um einen Mietwagen mit 600 PS handelt, Totalschaden in Höhe von 80.000 Euro entstanden. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Den Schaden an dem Zaun beziffern die Polizisten auf rund 5.000 Euro. Nach bisherigem Kenntnisstand war der BMW mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Lilienthalstraße in Richtung Ochshäuser Straße unterwegs gewesen und in einer leichten Linkskurve nach rechts von der regennassen Fahrbahn abgekommen. Die beiden 20-Jährigen, die nach wenigen Minuten reumütig zur Unfallstelle zurückkehrten, erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Weitere Angaben machten die beiden jungen Männer zu dem Unfall bislang nicht.

Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hatten Zeugen vor dem Unfall in der Innenstadt drei Fahrzeuge beobachtet, die sich offensichtlich ein Rennen lieferten. Neben dem weißen BMW soll hieran unter anderem auch ein schwarzer Audi A7 beteiligt gewesen sein.

Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die in der betreffenden Nacht ein mögliches Autorennen im Kasseler Stadtgebiet beobachtet haben und Hinweise auf daran beteiligte Fahrzeuge geben können. Hinweise werden bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 entgegengenommen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit Taschenmesser gedroht und Taxifahrt gefordert: Polizei nimmt zwei 14-Jährige bei Fahndung am Bahnhof fest


(ots) Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Eine 66-jährige Taxifahrerin wurde am gestrigen Dienstagabend in Kassel Opfer einer räuberischen Erpressung. Zwei zunächst unbekannte junge Täter hatten unter Vorhalt eines Taschenmessers eine Fahrt vom Bahnhof Wilhelmshöhe nach Göttingen gefordert. Die resolute 66-Jährige kam der Forderung aber nicht nach und warf die beiden Jugendlichen aus ihrem Taxi. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung durch die alarmierte Polizei konnten wenige Minuten später zwei 14-jährige Tatverdächtige auf einem Bahnsteig im ICE-Bahnhof festgenommen werden. Die beiden Jugendlichen aus Stuttgart und Kassel müssen sich nun wegen des versuchten Raubdelikts und Leistungskreditbetrugs verantworten.

Der Notruf der Taxifahrerin war gegen 23 Uhr bei der Polizei eingegangen. Wie sie den Beamten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen schilderte, hatte sie zuvor zwei Jugendliche aus der Nordstadt zum Bahnhof Wilhelmshöhe gefahren. Dort angekommen gaben die beiden Fahrgäste plötzlich an, dass sie die Taxi-Rechnung nicht bezahlen könnten und nannten gleichzeitig Göttingen als neues Fahrtziel. Als die Frau am Steuer dies verweigerte, hatten die Jugendlichen plötzlich das Messer gezückt und sie zu der Fahrt aufgefordert. Nach dem Rauswurf flüchteten die Täter in das Bahnhofsgebäude, wo die Streife des Polizeireviers Süd-West sie auf einem Bahnsteig stellen konnte. Eine Durchsuchung der 14-Jährigen förderte auch das Taschenmesser zutage, das die Beamten sicherstellten. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier wurden die beiden Tatverdächtigen in die Obhut von Sorgeberechtigten übergeben. Die weiteren Ermittlungen gegen die Jugendlichen werden von den Beamten des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo geführt.

Polizeipräsidium Nordhessen





Räumfahrzeug muss Gegenverkehr ausweichen und beschädigt geparktes Auto: Polizei sucht Zeugen


[Beispielbild]
(ots) Kassel-Rothenditmold: Ein 48-Jähriger aus Liebenau musste am Dienstagmorgen auf der schneebedeckten Witzenhäuser Straße einem entgegenkommenden Pkw ausweichen und hat dabei mit der Schaufel seines Räumfahrzeugs einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Mazda beschädigt.

Dadurch war an dem abgestellten Auto ein Schaden von rund 2.000 Euro entstanden. Der Unfallverursacher hatte seine Fahrt anschließend fortgesetzt und war in Richtung Marburger Straße weitergefahren.

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe suchen nach Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Verursacher geben können.

Wie der 48-Jährige gegenüber den am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord angab, war er gegen 7:15 Uhr mit einem Traktor, an dessen Front eine Schaufel zum Schneeräumen montiert war, auf der Witzenhäuser Straße eingesetzt.

Der Pkw sei ihm plötzlich mittig auf der Straße entgegengekommen, sodass er nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß mit dem Auto zu verhindern.

Dabei kollidierte er mit dem geparkten Mazda am Fahrbahnrand. Nähere Angaben zu dem verursachenden Pkw konnte der 48-Jährige nicht machen.

Zeugenhinweise werden bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100 entgegengenommen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Betrunkener tritt gegen vorbeifahrendes Auto: Ausnüchterung im Gewahrsam


(ots) Kassel-Niederzwehren: Für einen Polizeieinsatz auf der Altenbaunaer Straße in Kassel sorgte am gestrigen Dienstagnachmittag ein stark alkoholisierter Mann.

Mehrere Autofahrer waren gegen 16 Uhr auf der 34-Jährigen aufmerksam geworden, der mit einer Wodkaflasche in der Hand auf der Straße in Richtung Oberzwehren wankte.

Als ein Opelfahrer aus Kassel in Schrittgeschwindigkeit an dem torkelnden Mann vorbeifuhr und dabei zur Warnung hupte, trat der Betrunkene gegen die Beifahrertür des Wagens.

Der dadurch entstandene Schaden wird auf rund 700 Euro geschätzt.

Die hinzugeeilte Streife des Polizeireviers Süd-West holte den 34-Jährigen aus Kassel schließlich von der Straße, bevor Schlimmeres passierte.

Den renitenten und polizeibekannten Mann, der einen Atemalkoholtest verweigerte, brachten die Polizisten zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in eine Zelle im Polizeigewahrsam.

Neben der Rechnung für die kostenpflichtige Übernachtung erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung.

Polizeipräsidium Nordhessen





Schneemassen behinderten Löscharbeiten


Brennende Gartenlaube und die Zuwegung zur Parzelle war aufgrund der großen Schneemassen und schmalen Wegen im Kleingartengelände problematisch

Um kurz nach 11:00 Uhr gestern Morgen erreichten mehrere Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Kassel und meldeten eine starke Rauchentwicklung aus einer Kleingartenanlage im Bereich der Simmershäuser Straße.

Daraufhin entsandte die Leitstelle den Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger zur Einsatzstelle.

Vor Ort stellte sich heraus, dass die Einsatzstelle im Gelände des Kleingartenvereins Volkswohl liegt. Eine Gartenlaube mit ungefähr 40qm Grundfläche stand beim Eintreffen der Feuerwehr, mitten im Kleingartengelände, in Vollbrand.

Die Zuwegung zur Parzelle war aufgrund der Witterung und den sehr schmalen Wegen nicht durchgängig befahrbar, weshalb die Feuerwehrwehrfahrzeuge rund 150m von der Gartenlaube entfernt stehen bleiben mussten.

Von dort aus mussten die Schlauchleitungen durch den tiefen Schnee bis zur brennenden Gartenlaube verlegt werden.

Das Feuer wurde dann mit zwei Trupps unter Atemschutz abgelöscht.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 1,5 Stunden beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Feuerwehr Kassel

 





Frielendorf (Schwalm-Eder-Kreis): Brand in einem Mehrfamilienhaus mit verletztem Säugling


(ots) Am gestrigen späten Nachmittag ist es aus bisher nicht geklärter Ursache zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frielendorf gekommen.

Wie die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Homberg berichten, kam es gegen 17.00 Uhr im Haus in der Homberger Straße 8 zu einem Brand im Küchenbereich der im Erdgeschoss liegenden Wohnung.

Den anwesenden Mietern gelang es mit ihrem 5- Monate alten Säugling die Wohnung zu verlassen.

Die restlichen Hausbewohner, deren Anzahl zurzeit nicht feststeht, konnten noch durch den Vater des Säugling gewarnt werden.

Alle Anwesenden konnten nach derzeitigem Stand ihre Wohnungen unverletzt verlassen.

Der Säugling wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Kriminalpolizei Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Bad Arolsen – Unbekannte belästigen Frau und bedrohen Zeugen, Polizei bittet und Hinweise und sucht geschädigte Frau


(ots) Am Freitag belästigten zwei unbekannte Männer eine Frau in Bad Arolsen. Ein Zeuge schaltete sich ein und wurde daraufhin bedroht. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen und sucht die belästigte Frau.

Ein junger Mann erstattete am Freitag Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen. Er war gegen 18.00 Uhr in der Bad Arolser Bahnhofstraße unterwegs, als er Zeuge wurde, wie zwei Männer eine Frau sexuell belästigten. Der junge Bad Arolser mischte sich ein. Er rief den Unbekannten zu, dass sie die Frau in Ruhe lassen sollen und er die Polizei rufen wird. Daraufhin bedrohte ihn einer der Männer mit Worten in englischer Sprache.

Die Polizei Bad Arolsen hat Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und sexueller Belästigung eingeleitet. Sie sucht Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise zu den unbekannten Tätern. Außerdem wird die belästigte Frau gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Tel. 05691-97990 zu melden.

Von den beiden Tätern liegt bisher folgende Beschreibung vor:

beide etwa 30 bis 35 Jahre alt, dünne Gestalt, dunkle Hautfarbe

erster Täter: etwa 175 cm groß, trug schwarze Bomberjacke mit Stehkragen, Hoodie unter der Bomberjacke, schwarze Hose, weiße Sneaker.

zweiter Täter etwa 170 cm groß, trug braune Jacke, eventuell Lederjacke, darunter Hoodie, Kapuze über Kopf, blaue Jeans, weiße Sneaker.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg





Battenberg: Anruf falscher Polizeibeamter – 10.000 Euro übergeben


(ots) Am Freitagmittag, 05.02.2021, kam es im Raum Battenberg zu einem Betrug durch sogenannte „Falsche Polizeibeamte“. Gegen Mittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Diese gab an, seine Tochter hätte einen Verkehrsunfall gehabt, bei der eine weitere Person zu Tode kam. Um weitere Strafverfahren von ihr abzuwenden, wurde ein Betrag von 30.000 Euro gefordert. Das Geld sollte an den Hinterbliebenen Ehemann gezahlt werden. Da der 90-Jährige aber so viel Geld nicht zu Hause hatte, gab sich die Anruferin auch mit einem geringeren Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zufrieden. Es wurde ein Treffpunkt für die Geldübergabe in der Nähe des Wohnortes des Mannes vereinbart. Dort wurde das Geld kurze Zeit später an eine männliche Person übergeben. Die Person machte bei der Geldübergabe den Eindruck als würde sie weinen. Der 90-Jährige sprach ihr sein Beileid aus und übergab das Geld in einem Umschlag an den vermeintlich Hinterbliebenen Ehemann. Anschließend ging er zurück in seine Wohnung. Da dem 80-Jährigen eine Schweigepflicht bis 18 Uhr auferlegt worden war und er bis zu dieser Uhrzeit niemandem davon erzählen sollte, rief er auch erst nach 18:00 Uhr bei seiner Tochter an, um sich nach dem Unfall zu erkundigen. Dort viel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.

Die männliche Person wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 170 cm, schwarze Basecap, schwarze Jacke, schwarze Hose, dunkle Schuhe, weiße FFP2 -Maske, Hochdeutsch, deutsches Aussehen.

Die Polizei fragt, wer hat die Geldübergabe beobachtet und kann Angaben machen, aus welcher Richtung die Person kam oder hat Beobachtungen zu einem Fahrzeug gemacht. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach Tel.: 05631-971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle

Die Polizei warnt Senioren vor dieser Betrugsmasche und bittet Angehörige älterer Menschen, diese diesbezüglich zu sensibilisieren:

   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder 
     familiären Verhältnissen preis.
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige 
     Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige.
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg


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