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Falsche Polizeibeamte kontrollieren Autofahrer auf A 7 und stehlen Geld: Zeugen gesucht


(ots) BAB 7/ Gemarkung Niestetal (Landkreis Kassel):

Zwei unbekannte Männer sollen sich am Samstagnachmittag auf der A 7 als Polizisten ausgegeben, einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen und sein Fahrzeug durchsucht haben. Als dem 44-jährigen Mann aus Köln die Kontrolle verdächtig erschien und er die Polizei verständigen wollte, nahmen die Täter Geld aus dem Auto des Opfers. Bevor sie damit flüchten konnten, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 44-Jährigen und seinem 15-jährigen Sohn. Beide erlitten hierbei leichte Verletzungen im Gesicht, die anschließend ambulant durch die Besatzung eines Rettungswagens behandelt wurden. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal ermitteln nun wegen räuberischen Diebstahls sowie Amtsanmaßung und suchen nach Zeugen, die Hinweise auf die falschen Polizeibeamten geben können.

Der 44-jährige Autofahrer hatte die Polizei gegen 14:40 Uhr zum Parkplatz Herkulesblick an der A 7 in Richtung Süden gerufen. Wie er gegenüber den Autobahnpolizisten angab, habe sich zuvor auf der Autobahn ein dunkler 5er BMW mit deutschen Kennzeichen neben ihn gesetzt und ihm mit einer Polizeikelle, die aus dem Beifahrerfenster gezeigt wurde, Anhaltezeichen gegeben. Er folgte dem Pkw auf den Autobahnparkplatz, wo zwei Männer aus dem BMW ausgestiegen und an sein Fahrzeug herangetreten seien. Dann hätten sie einen Ausweis vorgezeigt und mitgeteilt, dass dies eine Verkehrskontrolle sei. Als die beiden Unbekannten sein Fahrzeug durchsuchten, hegte der 44-Jährige erhebliche Zweifel und wollte die Polizei anrufen. Als die Täter dies bemerkt hätten, soll einer der Männer in das Auto gegriffen und das darin liegende Geld an sich genommen haben. Daraufhin kam es zu der handfesten Auseinandersetzung. Anschließend flüchteten die vermeintlichen Polizisten mit ihrem Fahrzeug. Beide Täter, die perfektes Deutsch sprachen, sollen etwa 25 bis 30 Jahre alt und schwarz bekleidet gewesen sein. Zudem trugen sie jeweils eine Maske, Handschuhe und schwarze Sneakers. Der erste Täter war etwa 1,90 Meter groß, schlank und hatte kurze blonde Haare, während der zweite mit kurzen dunklen Haaren und Vollbart kleiner und kräftiger war als sein Komplize.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die Hinweise auf die unbekannten Täter geben können, sich unter Tel.: 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen

 





Dreister Fahrraddiebstahl scheitert: Täter verfolgt Opfer weiter und wird durch Polizei festgenommen


(ots) Kassel-Mitte: Eine schnelle Festnahme nach einem gescheiterten dreisten Fahrraddiebstahl gelang Streifen der Kasseler Polizei in der Nacht zum Sonntag.

Eine 44 Jahre alte Frau aus Kassel hatte gegen 21:10 Uhr über den Notruf 110 die Polizei alarmiert, da ein Mann ihr Fahrrad klauen wollte. Sie habe das Rad an der Haltestelle Stern nur kurz an eine Bank angelehnt und etwas in ihrem Rucksack gesucht, als der ihr unbekannte Mann sich plötzlich das Fahrrad schnappte. Ihr gelang es, den Täter zu verfolgen und sich das Fahrrad zurückzuholen.

Als sie selbst die Flucht antrat, soll der Dieb nach ihr geschlagen und erneut versucht haben, ihr das Fahrrad wegzunehmen. Die 44-Jährige suchte daraufhin Schutz in einem Geschäft, als bereits die von ihr alarmierte Streife eintraf und den sie verfolgenden Mann nach kurzer Flucht festnahm. Bei diesem handelte es sich um einen 26-Jährigen, der derzeit keine festen Wohnsitz hat.

Da der aus Tunesien stammende Tatverdächtige auch über keine gültigen Aufenthaltstitel verfügt, leiteten die Beamten neben der Anzeige wegen des versuchten Diebstahls und des anschließenden Raubversuchs auch ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Er musste die Streife für die weiteren polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle begleiten. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen





Calden (Landkreis Kassel): Bei Landeanflug mit Laterne kollidiert; Gleitschirmsprung-Schüler verletzt sich an Becken und Wirbelsäule


(ots) Am gestrigen Sonntag, gg. 12:50 Uhr, verunglückte bei einem Übungssprung in Calden ein 62-jähriger männlicher Gleitschirmsprung-Schüler aus Langen beim Landeanflug.

Wie die Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten kollidierte der Mann vermutlich aufgrund eines Lenkfehlers in etwa fünf Metern Höhe mit einer Strassenlaterne und stürzte in die Tiefe.

Bei dem Sturz verletzte sich der Schüler im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule. Glücklicherweise sind die entstandenen Verletzungen nicht lebensbedrohlich.

Der Verunglückte wurde zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

Der Luftfahrtsachverständige des Regierungspräsidiums Kassel sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen sind bereits in den Vorfall involviert.

Polizeipräsidium Nordhessen





Straßenbahnfahrer angegriffen: Zeugen nach Körperverletzung gesucht


(ots)Kassel-Kirchditmold: Ein bislang unbekannter Täter hat am Donnerstagnachmittag einen Straßenbahnfahrer angegriffen und leicht verletzt. Der 34-Jährige wurde anschließend von einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und sucht Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Wie die eingesetzte Streife des Reviers Süd-West berichtet, war es gegen 17:45 Uhr an der Endhaltestelle „Hessenschanze“ zu dem Vorfall gekommen. Der Straßenbahnfahrer schilderte den Polizisten, dass er außerhalb des Schienenfahrzeugs stand, als er von dem Unbekannten um Feuer gebeten wurde. Als er ihm die Flamme hinhielt, ohne das Feuerzeug herauszugeben, habe ihm der Mann völlig unvermittelt einen Kopfstoß gegeben und ihm dann noch gegen den Rücken getreten. Anschließend rannte der Täter die Schanzenstraße hinunter, wo sich seine Spur verliert. Es soll sich um einen etwa 30 Jahre alten und 1,80 bis 1,85 Meter großen Mann mit mittelblonden Haaren und einer „Flieger“-Sonnenbrille gehandelt haben, der eine blaue Jeans und eine braune/beigefarbene Jacke trug.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Einbruch dank aufmerksamen Nachbarn verhindert

 

Eichenzell – Dank eines aufmerksamen Nachbars konnte ein Einbruch in ein Vereinsheim in der Kerzeller Straße im Ortsteil Rothemann verhindert werden. Der Zeuge beobachtete, wie sich ein unbekannter Täter am Montag (19.07.), gegen 23 Uhr, an der Zugangstür zum Gastraum zu schaffen machte. Als er den Nachbarn entdeckte, ließ der Unbekannte von seinem Vorhaben ab und ergriff die Flucht. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Süß- und Tiefkühlwaren geklaut

Fulda – Zwei unbekannte Täter klauten am Dienstag (20.07.), gegen 15 Uhr, Süß- und Tiefkühlwaren im Wert von über 100 Euro in einem Selbstbedienungsladen in der Petersberger Straße. Die Männer steckten die Lebensmittel in zwei mitgebrachte Tüten und verließen ohne zu bezahlen das Geschäft. Das bemerkte auch ein aufmerksamer Zeuge, der die Unbekannten in der Baugulfstraße ansprach, woraufhin sie in Richtung „Rinnweg“ flüchteten.

Der Zeuge beschreibt die Täter wie folgt:

Täter 1 ist männlich, hat eine osteuropäische Erscheinung, ist circa 185 Zentimeter groß, 35 bis 40 Jahre alt, hat eine kräftige Statur und eine Glatze. Er war bekleidet mit einer dunkelblauen Shorts, einem weißen T-Shirt und weißen Turnschuhen. Der zweite Täter hat ebenfalls ein osteuropäisches Erscheinungsbild, ist circa 170 bis 175 Zentimeter groß, 25 bis 30 Jahre alt, hat eine normale Statur und kurze dunkelblonde Haare. Getragen hat er eine lange Flecktarnhose in beige sowie ein beiges/graues T-Shirt.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

 

OV von Polizei Osthessen




Schwarzer 6er BMW prallt gegen Baum: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht

 

Kassel – Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei suchen nach Zeugen eines Unfalls, der sich in der Nacht zum vergangenen Freitag in Kassel-Waldau ereignete. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein schwarzer 6er BMW mit Kasseler Kennzeichen wenige Minuten nach Mitternacht auf der Nürnberger Straße vom Ortskern Waldau kommend in Richtung der ehemaligen B 83 unterwegs. Gegenüber einer Tankstelle kam der Pkw aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend flüchtete der unbekannte Fahrer mit dem beschädigten Wagen von der Unfallstelle. An dem Baum entstand durch die Kollision ein Schaden von rund 1.500 Euro.

Der demolierte BMW, an dem ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden ist, konnte bei der anschließenden Fahndung durch eine Polizeistreife auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Görlitzer Straße aufgefunden werden. Vom unbekannten Fahrer des Pkw fehlte bereits jede Spur. Da die bisherigen Ermittlungen der Beamten der Unfallfluchtgruppe beim Halter des BMW nicht zur Identifizierung des Fahrers führen konnten, erhoffen sich die Ermittler mit der Veröffentlichung, entsprechende Hinweise zu erhalten. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, wer mit dem Auto gefahren ist, melden sich bitte bei der Kasseler Polizei unter Tel.: 0561-9100.

 

OV von Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Glück im Unglück – Rentnerin auf den Gleisen- Zug erfasst Handtasche der Frau

 

Großes Glück hatte am vergangenen Samstagmittag eine 67-jährige Frau aus Kassel. Nachdem die Seniorin verbotenerweise die Gleise am Bahnhof Rengershausen überquerte, wurde die Frau von einem Güterzug aus Richtung Kassel erfasst, blieb aber zum Glück unverletzt.

Der Zug hatte nur die Handtasche der Frau erfasst. Diese fanden Einsatzkräfte später in den Gleisen.

Güterzug macht Schnellbremsung

Ein Lokführer, der mit seinem Güterzug in Richtung Bebra unterwegs war, leitete sofort eine Schnellbremsung ein, als er die Rentnerin in den Gleisen bemerkte. Nach rund 500 Metern kam der rund 1900 Tonnen schwere Zug zum Halten. Eine Notärztin untersuchte die Frau. Wegen ihres Gesundheitszustandes kam die Rentnerin mit dem Rettungswagen in ein Kassler Krankenhaus.

Lokführer erleidet Schock

Durch die waghalsige Aktion kamen Beamte der Bundespolizei, Polizisten vom Revier-Süd-West, die Feuerwehr Baunatal, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG und der Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe zum Einsatz. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste anschließend abgelöst werden. Er wurde am Ereignisort von einem Feuerwehrmann betreut.

Wegen des Vorfalls war die Bahnstrecke kurzzeitig gesperrt. Insgesamt erhielten 30 Züge jeweils eine Verspätung von rund 10 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen die Frau ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ eingeleitet.

 

OV von Bundespolizeiinspektion Kassel




Hochwasser: Hobbyfilmer fliegen mit Drohnen im Einsatzgebiet!!!

Aus gegebenem Anlass bittet die Polizei darum das Filmen mit privaten Drohnen im Hochwassergebiet zu unterlassen!!

Die Drohnen kreuzen den Weg von Einsatzhubschraubern bei der Rettung und Versorgung der Opfer. Es besteht aktuelle Unfallgefahr.

Es wird gebeten solche Filmaufnahmen SOFORT zu unterlassen. Bitte sprechen Sie Personen an, die solche Drohnen im Einsatzgebiet fliegen lassen. Im Zweifelsfall bitte sofort 110 anrufen und/oder örtliche Sicherheitskräfte informieren!

Es wird gerade rechtlich geprüft diese privaten Drohnen abzuschießen.

Hubschrauber beim Beladen mit Versorgungsgütern

Lasst es bitte. Es gefährdet nur weitere Menschen!




Plünderungen in Stolberg: 5 Strafverfahren zu 3 Sachverhalten eingeleitet

Zu den gemeldeten Plünderungen im vom Hochwasser stark betroffenen Stolberg bei Aachen sind inzwischen  Strafverfahren bei fünf Personen zu drei Strafverhalten eingeleitet worden.

Auf Nachfrage hat die Polizei in Aachen die Nationalitäten der Verdächtigen mit je einmal irakisch und libanesisch und dreimal rumänisch benannt.

Weiterhin widerspricht die Polizei in aller Form und Deutlichkeit, dass es sich um Plünderungen durch Menschenmassen gehandelt hat. Die Polizei legt Wert darauf zu sagen, dass einzelne Personen und Kleinstgruppen bei vereinzelten Straftaten dingfest gemacht wurden. Auch wenn das Wort Einzelfall vorbelastet ist, so waren es nach Darstellung der Polizei wirklich nur einzelne Straftaten. Keine organisierten Massenstraftaten.

Auch machte die Polizei deutlich, dass nicht wegen den „Plünderungen“ vermehrt Einsatzkräfte vor Ort geschickt wurden, sondern diese ohnehin schon aufgrund der Krisenlage dort waren und weiter sein werden. 

Die Polizei bittet mögliche Zeugen solcher Vorfälle sofort die 110 anzurufen, damit den vor Ort befindlichen Einsatzkräfte ein schneller und beweissichernder Zugriff ermöglicht wird. Das Gefahrenpotential für alle minimiert werden kann.

Unseren eigenen Quellen nach, war die Polizei nach der Meldung von Einbrüchen sehr schnell zur Stelle und auch Hubschrauber überwachten die Szene. Es gibt kein Grund zu der Annahme, dass unsere Polizei nicht schnell Herr der Lage war und die Kontrolle über das Geschehen hat.

Die Polizei bittet daher vom Katastrophentourismus abzusehen, da die Einsatz- und Rettungskräfte am Limit arbeiten. Es gilt nun vorrangig die Hochwasseropfer zu versorgen, die Straßen frei zu räumen und die Versorgung zu sichern.

Es gibt aber auch Schönes zu berichten, was Mut macht:
In der kleinen Stadt wird gerade die Nachbarschaftshilfe großgeschrieben. Man hilft den betroffenen Geschäftsleuten ihre Läden zu sichern und auszuräumen. Ein Pizzadienst hat umsonst Pizzen verteilt und überall packt man gemeinsam dort an, wo es nötig ist.

Leider wird es ein paar Dinge in Stolberg nicht mehr geben.

Wurde leider weggespült…

 

Auch diese gern genutzt und schön restaurierte Brücke gibt es nicht mehr.




Schwerer Unfall zwischen Gladenbach und Runzhausen

 

Gladenbach – Bei einem Unfall auf der Bundestraße 453 zwischen Gladenbach und Runzhausen erlitten zwei Mitarbeitern des Bauhofs der Stadt Gladenbach schwere Verletzungen. Rettungswagen brachten beide ins Krankenhaus. Die Bundesstraße war am Donnerstag, 15. Juli, zwischen 08.50 und 11.25 Uhr voll gesperrt. Rundfunkwarnmeldungen meldeten die Störung und die Polizei leitete den Verkehr um.

Nach ersten Ermittlungen kollidierten am Donnerstag, 15. Juli, gegen 08.50 Uhr, ein Sattelzug mit Auflieger mit dem Piaggio Porter Kleinlaster des städtischen Bauhofs in einer Kurve zwischen Gladenbach und Runzhausen. Nach Zeugenaussagen befand sich das Heck des Aufliegers beim Durchfahren einer Kurve in der Fahrspur des Gegenverkehrs. Die Berührung mit dem Heck des Aufliegers wies den Kleinlaster nach rechts ab, sodass das Fahrzeug von der Straße abkam und gegen Strauchwerk und mehrere kleinere Bäume prallte. Während der 49 Jahre alte Mitfahrer das Fahrzeug selbständig verlassen konnte, musste die Feuerwehr den eingeklemmten 54 Jahre alten Fahrer bergen. Der Fahrer erlitte schwerere, nach ersten Untersuchungen am Unfallort augenscheinlich nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Der 38 Jahre alte Fahrer des Lastwagens mit litauischem Kennzeichen blieb unverletzt. Am Auflieger entstand hinten links an Plane, Stoßstange und Verkleidung ein Schaden von etwa 5000 Euro. Der Schaden an dem Piaggio Porter wurde auf ca. 12.000 Euro taxiert, sodass vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand.

 

OV von Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Marburg-Biedenkopf, 




Hochwasser: Grisu ist im Dauereinsatz und warnt eindringlich!

 

Auf die Frage was der kleine Drache Grisu einmal werden wolle antworte er stets und zum Entsetzen seines ewig  feuerspeienden Vaters „Feuerwehrmann“ und hatte sofort den Helm auf und einen Schlauch in der Hand.

Freiwillige Feuerwehr Köln, Wache Eil

Auch jetzt haben gerade unsere Feuerwehren und das Technische Hilfswerk wieder Schläuche in Händen. Nur pumpen sie damit unzählige vollgelaufene Keller aus.
Allein die Freiwillige Feuerwehr Köln-Eil (in der Nachbarschaft von mir) hatte heute um 1800h noch über hundert offene Einsätze. Da wird Freiwilligkeit und Einsatz für das Gemeinwesen zur Herausforderung für Leib und Seele, die von zunehmender bleiender Müdigkeit begleitet wird. Wo jeder Schritt zunehmend zum Dahinschlurfen verkommt…

Kein Wunder, dass die Freiwilligen Feuerwehren oft unter Nachwuchsmangel leiden. Denn was Grisu dem kleinen Drache Spaß machte, ist ein harter Job mit persönlichen Einschränkungen und verbunden mit diversen Gefahren für sich selbst.

 

So warnt die Feuerwehr nun eindringlich vor gewissen Gefahren, die sich mit den steigenden Fluten auftun:

1.) Einsatzkräfte nicht behindern. Werder als Produzent von netten Fotos oder Videos noch als mobiles Ärgernis. Die Jungs und Mädels haben auch so genug zu tun.

2.) Nicht in überfluteten Kellern herumstiefeln ohne vorher den Strom abgeschaltet zu haben. Am besten gar nicht. Zahlreiche Menschen sind genau aus diesem Grunde zu Tode gekommen.

3.) Die aufgeweichten Deiche nicht betreten!

Anleger Köln-Porz

4.) Nicht durch stark strömendes Wasser waten. Je nach Untergrund ist selbst 50cm tiefes Wasser bei starker Strömung nicht zu durchwaten. Man wird mitgerissen. Auch hier gab es schon mehrere Tote.

5.) In Wäldern besteht durch aufgeweichte Böden die Gefahr von umstürzenden Bäumen. 

6.) Das Durchfahren von großen Pfützen ist zu unterlassen. Sie können sich in Senken und Mulden gebildet haben, wobei die Tiefe nicht abzuschätzen ist. Auch sollte strömendes Wasser nicht durchfahren werden.

7.) Uferböschungen meiden, da sie unterspült sein könnten. Immer genug Abstand zur sichtbaren Kante halten!

8.) In Wassernähe Kinder bei der Hand und Tiere angeleint halten. 

9.) Bei Blaulicht und Martinshorn sofort Platz machen und anhalten. Eben NICHT noch schnell über Kreuzungen huschen. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Köln-Eil wurde so in einem Unfall verwickelt. Fällt nun als Hilfe aus.  Das muss nicht sein!

10.) das Hochwasser könnte zu Stromausfällen führen. Das führt in aller Regel auch zu Ausfällen der Telekommunikation und von Wasserpumpen zur Trinkwasserversorgung. Ein Vorrat an Wasser sollte jeder parat haben.

11.) Umhertreibendes Gut ist nicht herrenlos. Es hat Besitzer und Eigentümer. So mancher Fund könnte also Straftatsbestände erfüllen…

12.) Die Einsatzkräfte sind überarbeitet, zu wenige und völlig überlastet. Wo immer möglich sollte die Nachbarschaftshilfe greifen und so die Feuerwehr entlasten. Mobile Teams erkunden die Lage vor Ort und priorisieren die Dringlichkeit. Nicht jedem mag das gefallen, aber ein privater Keller steht halt in der Priorität hinter der Tiefgarage der Polizei, einem überfluteten Kraftwerk oder volllaufenden Serverstationen.

13.) Ruhe ist erste Bürgerpflicht! – Alter Spruch, hat sich aber bewährt.

 

 

Am Ende dann noch eine redaktionelle Bitte. Helfen Sie uns diese einfachen Regeln zu verteilen und unterstützen Sie so unsere Einsatzkräfte, die sich gerade 24/7 für uns abrackern.

Die haben auch Spendenkonten. Was sie aber immer haben ist Hunger und Durst. Und da kann jeder helfen. So ein Partyblech Pizza für die Feuerwache geht immer… Die Bierkästen aber erst, wenn es wieder normal läuft. Richtiges Löschwasser braucht natürlich jede Feuerwehr; aber zur rechten Zeit.

Und ansonsten eine Kerze für St. Florian aufstellen, dem Schutzheiligen aller Feuerwehrleute.

 

DANK EUCH ALLEN! – Das werden wir nämlich mit Sicherheit schaffen. Zusammen. Als Nachbarn! –SIC!

 

Hier ein Bild von der A61 zwischen Köln und Koblenz bei Bonn-Meckenheim. Die Fahrbahn wurde unterspült.

Unterspülung der A61 am 15.07.2021

 




Kassel: Ohne Bahnticket aber mit Diebesgut unterwegs

 

Nicht nur, weil er ohne Fahrkarte unterwegs war, sondern auch wegen Verdacht des Diebstahls ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel seit gestern Morgen (13.7.) gegen einen 31-Jährigen aus Gießen.

Der Mann war während der Zugfahrt von Treysa nach Gießen ohne Fahrkarte und Ausweispapiere aufgefallen.

Der Zugbegleiter verständigte daher die Bundespolizei in Gießen.

Der Mann führte ein Kinderfahrrad, eine Nagelpistole sowie ein Baustellenradio mit sich. Für diese Gegenstände konnte er keinen Eigentumsnachweis erbringen, offensichtlich stammen die Gegenstände aus einem Diebstahl.

Die mitgeführten Sachen stellten die Bundespolizisten sicher. Nach der Identitätsfeststellung kam der Mann wieder frei. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Sachdienliche Hinweise zu den offensichtlich gestohlenen Gegenständen sind erbeten bei der Bundespolizeiinspektion Kassel – Tel. 0561 81616-0 oder unter www.bundespolizei.de .

 

OV von Bundespolizeiinspektion Kassel




Radfahrausbildung für Kinder: Weiterer Termin; noch freie Plätze in 2. Ferienwoche


In den kommenden Sommerferien wird vom Verkehrserziehungsdienst des Polizeipräsidiums Nordhessen in der Jugend-Verkehrsschule Kassel-Marbachshöhe, Hildegard-von-Bingen-Str. 11, wieder eine Radfahrausbildung angeboten. Zusätzlich zu den zwei ursprünglich angebotenen Terminen in der 1. oder in der 6. Ferienwoche wird aufgrund der Nachfrage nun auch ein weiterer Termin in der 2. Ferienwoche angeboten. Für diesen Termin gibt es noch freie Plätze.

Termin:	      2. Sommerferien-Woche
              Mo., 26. Juli  - Do., 29. Juli 2021.

Die Übungszeiten sind täglich von 9:30 Uhr – 12:00 Uhr.

Die Teilnehmenden sollen nicht jünger als neun und nicht älter als 12 Jahre sein.

Da maximal 20 Plätze zur Verfügung stehen, wird um rechtzeitige telefonische Anmeldung beim Leiter des Verkehrserziehungsdienstes, Polizeihauptkommissar Holger Menne, unter den Telefonnummern 0561/910- 1851 oder -1812 oder unter E-Mail: holger.menne@polizei.hessen.de gebeten.

Die Radfahrausbildung ist kostenfrei. Übungsfahrräder werden gestellt. Eigene Schutzhelme sollten selbstverständlich mitgebracht werden. Auf witterungsbedingt angepasste Kleidung sowie das Mitbringen einer Pausenmahlzeit und Schreibutensilien wird hingewiesen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Kassel – Fernsprechsäule an Bahnstrecke gestohlen

 

Vergleichsbild // Quelle: Kurhessenbahn

Bislang Unbekannte haben an der Bahnstrecke bei Vöhl-Herzhausen eine Fernsprechsäule der Kurhessenbahn entwendet.

Ein Techniker der Bahn stellte den Diebstahl gestern Morgen (8.7.) bei einer Streckenkontrolle fest.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.

Das Gerät in gelber Farbe (aus der Frontseite eine großes „F“) stammt von der Firma Photon Meissen.

Die Tatzeit steht noch nicht fest und muss noch ermittelt werden. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Wer Angaben zu dem Fall machen kann oder wem solche Geräte zum Kauf angeboten werden, wird gebeten, sich unter der Tel. 0561 81616-0 bzw. unter www.bundespolizei.de zu melden.

 

OV von Bundespolizeiinspektion Kassel




Bad Wildungen-Bergfreiheit – Unbekannter tötet Schaf auf Weide

 

(ots) In der Zeit von Freitagmorgen (2. Juli) bis Samstagabend (3. Juli) tötete ein Unbekannter ein Schaf auf einer Weide zwischen den Bad Wildunger Stadtteilen Bergfreiheit und Armsfeld.

Nach einem Hinweis von Spaziergängern fand der Schäfer fand sein junges Bocklamm am Samstagabend tot auf.

Da er Verletzungen am Schädel feststellte, verständigte er die Polizei Bad Wildungen. Die geht davon aus, dass das Tier durch stumpfe Gewalt mit einem Gegenstand erschlagen wurde.

Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise bitte an Tel. 05621/70900.

 

Ov von Polizei Korbach




Hausbewohner schlagen Einbrecher vor Terrassentür in die Flucht

 

(ots) Kassel-Oberzwehren: Die Bewohner der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Oberzwehrener Straße, unweit der Korbacher Straße, haben am heutigen Donnerstagmorgen einen Einbrecher verjagt. Das Ehepaar war gegen 6 Uhr durch Geräusche auf den Einbruchsversuch aufmerksam geworden. Beim Nachsehen waren sie auf einen draußen vor ihrer Terrassentür stehenden Mann getroffen, der sich mit einem Schraubendreher an der Tür zu schaffen machte. Ihnen gelang es, den Einbrecher in die Flucht zu schlagen, der daraufhin über den Nachbargarten in Richtung Oberzwehrener Straße wegrannte. An der Tür war bei dem Einbruchsversuch ein Schaden von ca. 100 Euro entstanden.

Laut den Bewohnern soll es sich bei dem Täter um einen ca. 25 Jahre alten, etwa 1,70 Meter großen Mann mit arabischem Aussehen gehandelt haben, der einen leichten Oberlippenbart hatte, mit einer bunten Sweatshirt-Jacke sowie Jeanshose bekleidet war und einen dunklen Rucksack mitführte.

Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo. Zeugen, die Hinweise auf den bislang unbekannten Einbrecher geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Polizei in Kassel.

 

OV von Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Auto landet in Bad Driburg auf dem Balkon


Das Frühstück auf dem Balkon wurde den Hausbesitzern sicher vermiest.

Die 31jährige Fahrerin eines weißen Skoda wollte am Mittwoch eigentlich nur einparken und so ganz sicher nicht.

Die junge Frau wollte am nahegelegenen Krankenhaus einparken. Aus bislang nicht bekannten Gründen verlor sie am früheen Morgen des Mittwochs um ca. 06:50 h die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr in einer scharfen Rechstkurve dann geradeaus.

Dann kam dummerweise diese Böschung die sie faktisch durch die Luft katapultierte.

Das Fahrzeug flog gegen das Fenster des dortiges Wohnhauses im 1.Obergeschoss. 

Da es aber ein Sicherheitsglas war, rutschte der Wagen dann mit der Front direkt auf den angrenzenden Balkon und das Heck parkte im Gebüsch.

Die Fahrerin konnte sich selbst befreien und wurde dann in das nahegelegene Krankenhaus eingeliefert. 

Weitere Personen kamen gottlob nicht zu schaden. 

Die örtliche Feuerwehr stützte vorsichtshalber den Balkon ab.

Das Bild stammt von der Kreispolizeibehörde Höxter

(Ob es Wirklich Sicherheitsglas war ist nicht bekannt 😉  )

 





Folgemeldung 3 zum versuchten Tötungsdelikt in Vellmar: AG Ahne veröffentlicht Fahndungsplakat und bittet um weitere Hinweise


(ots)Vellmar (Landkreis Kassel): Die Ermittler der AG Ahne veröffentlichen im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt am 25. Juni 2021 in Vellmar ein Fahndungsplakat und bitten weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

Dieses Plakat ist bereits am Dienstagmorgen von den Beamten in Geschäften rund um den Tatort ausgehängt sowie in Form von Handzetteln an dort geparkten Fahrzeugen hinterlassen worden. Die Ermittler erhoffen sich dadurch weitere Hinweise auf den verdächtigen Mann, der am Tatmorgen und offenbar bereits zwei Tage zuvor im Bereich des Tatorts beobachtet worden war, zu bekommen.

Darüber hinaus gibt es nun einen weiteren Hinweis: Auch an dem Mittwochmorgen war einem Zeugen ein verdächtiger Pkw aufgefallen. Das Auto stand alleine auf dem ansonsten leeren Parkplatz des gegenüberliegenden Getränkemarktes. Dieser Wagen könnte im Zusammenhang mit dem verdächtigen Mann stehen, der an beiden Morgen in der Nähe des Tatorts beobachtet wurde.

Personen- und Fahrzeugbeschreibung

Zu dem Verdächtigen und seinem Fahrzeug liegt weiterhin nur eine vage Beschreibung vor: Der Mann soll ca. 1,80 Meter groß und etwa 30 Jahre alt sein. Bei dem Auto soll es sich um einen dunklen Pkw älteren Baujahrs gehandelt haben.

Dieser Pkw war am Freitagmorgen auf dem ersten Parkplatz des Einkaufszentrums neben dem Baustoffhandel abgestellt. Am Mittwochmorgen, zwei Tage vor der Tat, hatte ein anderer Zeuge einen solchen Pkw auf dem gegenüberliegenden Parkplatz des Getränkemarktes wahrgenommen.

Die Ermittlungen der AG Ahne zu dem versuchten Tötungsdelikt laufen weiterhin auf Hochtouren. Zeugen, die Hinweis geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei sucht vermisste Person in Kassel


(ots) Seit Freitag, 02.07.2021, wird der 30-jährige Marlon D. aus Kassel vermisst.

Er bedarf ärztlicher Hilfe.

Marlon D.

  • ist ca. 170 cm groß,
  • schlank
  • und hat dunkles, dichtes Haar
  • mit auffallend kräftigen Augenbrauen.
  • Dazu trägt er einen Kinnbart/Dreitagebart.

Sein Aufenthaltsort konnte bisher nicht eingegrenzt werden.

Daher bittet die Kasseler Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach Marlon D. Bei Hinweisen zum Aufenthaltsort des Marlon B. wird gebeten, sich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden oder das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-9100 zu kontaktieren.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Landkreis Waldeck-Frankenberg: Tödlicher Motorradunfall


(ots) Am Dienstag, 06.07.2021, gegen 17:20 Uhr, ereignete sich in der Gemarkung Bad Arolsen auf der Landstraße 3080 zwischen Wetterburg und Volkmarsen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich und ein PKW-Fahrer schwer verletzt wurden.

Ein 62-jähriger PKW-Fahrer aus Bad Arolsen-Landau befuhr mit seinem PKW Mitsubishi den Bericher Seeweg, vom Twistesee kommend, in Richtung Volkmarsen-Külte.

Dabei querte er die Landstraße 3080 und übersah den aus Richtung Wetterburg kommenden, vorfahrtberechtigten 21-jährigen Motorradfahrer, der aus Twistetal-Twiste stammt. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem PKW und dem Motorrad Kawasaki.

Der Motorradfahrer verstarb an der Unfallstelle. Der PKW-Fahrer kam mit schweren Verletzungen in das Korbacher Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden (Motorrrad 4.000,- Euro / PKW 10.000,- Euro).

Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Ein Gutachter wurde eingeschaltet. Während der Unfallaufnahme war die Landstraße 3080 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Polizei musiziert hessenweit an Senioreneinrichtungen – Landespolizeiorchester will wieder begeistern


(ots) Mit den aktuell niedrigeren Inzidenzwerten startet das Landespolizeiorchester Hessen (LPO) wieder mit ersten Auftritten. Im Freien und weiterhin mit Abstand bietet das Polizeiorchester Menschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen Hessens seine Musik dar. Unter dem Motto: „Musik macht Mut“ setzt das LPO seine Konzertreihe aus dem Herbst des letzten Jahres fort, um älteren Menschen und Pflegebedürftigen eine kurzweilige Unterhaltung zu bieten und auf musikalische Art weiter zum Durchhalten in der zwar entspannten, aber weiterhin anhaltenden Pandemiezeit zu ermutigen.

Hessentour startet in Frankfurt

Die ersten Konzerte starten in dieser Woche in Frankfurt. Über die nächsten Wochen werden Senioren- und Pflegeeinrichtungen in ganz Hessen bereist und bespielt. Laszlo Szabo, Dirigent und Leiter des Landespolizeiorchesters Hessen, dazu: „Nachdem wir im Herbst letzten Jahres in Wiesbaden spielten, führen wir nun unsere Auftritte im Süden Hessens fort. Nach Frankfurt geben wir unsere Konzerte in Offenbach, Darmstadt, Kassel, Gießen und Fulda“. Das Landespolizeiorchester hat sich zunächst die Städte als Konzertstandorte vorgenommen, in denen die Polizeipräsidien Hessens ihren jeweiligen Hauptsitz haben. „Je nach Entwicklung der Inzidenzwerte und dem weiteren Verlauf der Pandemie, werden anschließend auch Einrichtungen in kleineren Kommunen angepeilt“, so Szabo hoffnungsvoll mit Blick auf die pandemische Entwicklung.

Verschiedene Ensembles treten auf

Während der Hessentour treten unterschiedliche Ensembles auf. Um möglichst viele Konzerte geben zu können, wird Laszlo Szabo ganz unterschiedliche Besetzungen spielen lassen. „Meine Musikerinnen und Musiker werden beispielsweise als Saxophon-, Horn- oder Klarinettenquartett sowie als volkstümliche Besetzung oder 5er Combo auftreten und so eine große musikalische Bandbreite darbieten“, verrät der Chef des Landespolizeiorchesters bereits zu Beginn der Konzertreihe.

Corona-Entwicklung stets im Blick

Die Konzertreihe erfolgt ausschließlich unter strenger Berücksichtigung der Vorgaben des RKI (Robert-Koch-Institut) und des FIM (Freiburger Institut für Musikermedizin) sowie der gesetzlichen Bestimmungen. Unter Berücksichtigung des bereits bestens bewährten Hygienekonzepts spielen die Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters Hessen ausschließlich im Freien. Von den Balkonen oder den Freiflächen der Einrichtungen können die Bewohnerinnen und Bewohner mit ausreichend Abstand sicher die Musik genießen.

Musiker a.D. dirigierte von Balkon

Der Leiter des Polizeiorchesters ist sich sicher, dass die Konzerte wieder vielen Menschen zumindest ein paar kleine Glücksmomente bescheren werden. „Im letzten Herbst stießen wir ohne Ausnahme auf große Freude bei den Bewohnerinnen und Bewohnern. In einem besonderen Fall wünschte sich ein älterer Herr ein Jazzstück und dirigierte anschließend vom Balkon herunter. Wir waren ergriffen, als wir später erfuhren, dass er selbst Musiker bei der Bundeswehr war“, so Laszlo Szabo zurückblickend. Der Orchesterleiter abschließend: „Wir hoffen, auch bei den kommenden Konzerten mit unserer Musik die Menschen in der noch immer nicht ganz einfachen Zeit weiter aufzumuntern“.

Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium





Zeugenaufruf nach tödlichem Verkehrsunfall im Bereich Bad Hersfeld; Zeugin gesucht, möglicherweise mit Bezügen nach Nordhessen


(ots) Pressemitteilung des Polizeipräsidium Osthessen:

Dringender Zeugenaufruf der Polizeistation Bad Hersfeld:

Foto: Andreas Lischka Calden

Am 16. Juni 2021 gegen 14:45 Uhr kam es auf der Bundesstraße 27 zwischen den Ortslagen Bad Hersfeld und Ludwigsau Friedlos, in Höhe zweier Parkplätze, zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem PKW, in dessen Verlauf der Fußgänger tödlich verletzt wurde, wir berichteten.

Nach derzeitigen Ermittlungen dürfte eine weitere Augenzeugin die Unfallstelle noch vor Eintreffen der Polizei verlassen haben. Bei der Person soll es sich um eine Frau in einem weißen PKW gehandelt haben, welche direkt hinter dem unfallbeteiligten Pkw fuhr.

Die Polizeistation Bad Hersfeld bittet diese Zeugin sowie mögliche weitere Augenzeugen des oben genannten Verkehrsunfalles sich dringend unter der Telefonnummer 06621 – 932 – 0 zu melden.

Zusatz des Polizeipräsidium Nordhessen für die örtlichen Pressevertreter:

Weil die Zeugin ihre Fahrt Richtung Norden fortsetzte, halten die Ermittler es für möglich, dass sie aus dem Bereich Nordhessen stammt oder Bezüge nach hier haben könnte.

Polizeipräsidium Nordhessen





Junge mit Waffe in der Hand löst Polizeieinsatz in Harleshausen aus: Einschreiten der Beamten geht gottlob glimpflich aus


(ots) Kassel-Harleshausen: Am Donnerstagabend, gegen 19:20 Uhr, alarmierte ein besorgter Autofahrer über den Notruf 110 die Polizei, weil im „Blumenäckerweg“ in Harlehausen ein junger Mann auf offener Straße mit einer Schusswaffe in der Hand rumlaufen soll. Sofort nach Mitteilung des Mannes wurden mehrere Streifen der Kasseler Polizei zum Ort des Geschehens entsandt. Unter größtmöglicher Eigensicherung näherten sich die Beamten dem Waffenträger und nahmen ihn schlagartig fest. Wie sich danach herausstellte, handelte es sich um einen 13-Jährigen, der mit einer täuschend echt aussehenden Softair-Spielzeugwaffe in der Hand unterwegs gewesen war. Dies ist nicht nur nach dem Waffengesetz verboten, es ist zudem auch hochgefährlich.

Einsätze können anders enden

Die eingesetzten Beamten müssen zur Eigensicherung bei ihrem Einschreiten in solchen Fällen immer davon ausgehen, dass es sich um eine echte Schusswaffe handeln könnte. Da die Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr und zum Schutz Dritter sofort einschreiten muss, können unbedachte Handlungen des Waffenträgers im schlimmsten Fall einen polizeilichen Schusswaffengebrauch auslösen.

Auch wenn die Situation gestern Abend glimpflich ausging, warnt die Polizei eindringlich vor solchen gefährlichen Aktionen: Auch Spielzeugwaffen sollten nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sehen diese echt aus, steht sogar ein Verstoß gegen das Waffengesetz wegen des Führens einer Anscheinswaffe im Raum. Zudem werden andere Menschen stark verunsichert oder gar verängstigt. Für den 13-Jährige blieb die Aktion am gestrigen Abend nicht ganz ohne Folgen: Er musste die Beamten mit auf das Polizeirevier begleiten und sich dort von seiner Mutter abholen lassen.

Polizeipräsidium Nordhessen





Folgemeldung 2 zum versuchten Tötungsdelikt in Vellmar:


Verdächtiger Mann rannte zu Auto auf nahem Parkplatz; „AG Ahne“ bittet um weitere Hinweise

(ots)Vellmar (Landkreis Kassel): Die Ermittler der AG Ahne wenden sich hinsichtlich des versuchten Tötungsdeliktes in Vellmar mit einem erweiterten Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Inzwischen liegt den Kriminalbeamten ein Hinweis aus der Bevölkerung auf einen verdächtigen Mann vor, der an dem Freitagmorgen aus Richtung des Tatorts gekommen und zu einem Auto, das in der hinteren Ecke eines nahegelegenen Parkplatzes abgestellt war, gerannt sein soll. Darüber hinaus ist bekannt, dass sich bereits zwei Tage vor der Tat, am Mittwochmorgen, eine verdächtige Person im Bereich des Firmengeländes an der Straßenecke „Lange Wender“ / „Zum Feldlager“ aufgehalten hatte. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich um ein und dieselbe Person handelte und diese im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt stehen könnte.

Personen- und Fahrzeugbeschreibung

Der Verdächtige soll nach Angabe eines Zeugen an dem Freitagmorgen aus Richtung des Tatorts gekommen, am benachbarten Baustoffmarkt vorbei und zu dem unmittelbar angrenzenden ersten Parkplatz des Herkules-Einkaufszentrums gegangen sein. Dort sei der Mann zu einem Pkw gerannt, der auffälligerweise ganz hinten in der rechten Ecke des ansonsten leeren Parkplatzes abgestellt war. (Eine Übersichtsgrafik zu den Örtlichkeiten ist dieser Pressemitteilung beigefügt.) Zu dem Verdächtigen und seinem Fahrzeug liegt derzeit nur eine vage Beschreibung vor: Der Mann soll ca. 1,80 Meter groß und etwa 30 Jahre alt sein. Bei dem Auto soll es sich um einen dunklen Pkw älteren Baujahrs gehandelt haben.

Fragen der AG Ahne an die Bevölkerung

Die Ermittler der AG Ahne wenden sich aufgrund dieser neuen Erkenntnisse nun mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

   - Wer kann weitere Hinweise zu der verdächtigen Person oder dem 
     auf dem Parkplatz abgestellten Pkw geben?
   - Wer hat am Freitagmorgen, 25.06.2021, oder bereits am 
     Mittwochmorgen, 23.06.2021, verdächtige Personen oder Fahrzeuge 
     im Bereich des Tatorts oder des Parkplatzes neben dem 
     Baustoffmarkt beobachtet?

Die Ermittlungen der AG Ahne zu dem versuchten Tötungsdelikt laufen weiterhin auf Hochtouren. Zeugen, die Hinweis geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Sexualdelikt am 20. Juni an den Waldauer Kiesteichen


Kriminalpolizei Kassel bittet um Hinweise auf zwei unbekannte Täter

 

 

©Google Earth

Kassel (ots)Kassel-Waldau: Die Kriminalpolizei in Kassel sucht Zeugen einer Vergewaltigung, die sich am Sonntag, den 20. Juni 2021, gegen 22 Uhr, in einem kleinen Waldgebiet an den Waldauer Kiesteichen in Kassel ereignet haben soll. Ein 20-Jähriger aus Kassel war dort seinen Angaben zufolge von zwei ihm unbekannten Männern festgehalten und anschließend das Opfer eines Sexualdeliktes geworden. Die nach Erstattung der Anzeige durch den 20-Jährigen angestellten Ermittlungen erbrachten bislang keine konkreten Hinweise auf die beiden unbekannten mutmaßlichen Täter, weshalb Staatsanwaltschaft und Polizei nun um Hinweise aus der Bevölkerung bitten.

Bei dem Tatort handelt es sich um das bewaldete Naturschutzgebiet „Waldauer Kiesteiche“ an der Schnittstelle der Autobahn 49 und der Landesstraße 3460. Dieses Gebiet erreicht man fußläufig vom Parkplatz an den Messehallen über eine Autobahnunterführung oder direkt von der Landstraße aus. Die Fluchtrichtung der mutmaßlichen Täter ist derzeit nicht bekannt.

Die Männer, die beide Deutsch mit einem nicht weiter bekannten Akzent gesprochen haben sollen, können wie folgt beschrieben werden:

1.) Männlich, ca. 1,73 Meter groß, 40 bis 60 Jahre alt, dickliche Statur, schwarz-graue Haare

2.) Männlich, ca. 1,80 Meter groß, muskulöse Statur

Die weiteren Ermittlungen werden bei dem für Sexualdelikte zuständigen Kommissariat 12 der Kasseler Kripo geführt. Die Ermittler bitten Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf die mutmaßlichen Täter geben können, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

 

Polizeipräsidium Nordhessen





Mit gestohlener Kreditkarte Geld abgehoben: Polizei fahndet mit Foto nach Täterin und bittet um Hinweise


(ots) Hofgeismar (Landkreis Kassel): Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar fahnden derzeit nach einer Frau, die am 28. April 2021 mit einer gestohlenen Kreditkarte Geld vom Konto des Opfers abgehoben hatte. Da die bisherigen Ermittlungen wegen Computerbetruges nicht zur Identifizierung der Täterin führten, ordnete ein Richter die Veröffentlichung von Fotos der Frau an.

Die Unbekannte hatte am Mittwoch, dem 28. April 2021, um 11:20 Uhr, in einer Bankfiliale in der Mühlenstraße in Hofgeismar mittels der zuvor gestohlenen Kreditkarte unberechtigte einen fünfstelligen Betrag vom Konto des Opfers abgehoben. Die Karte mitsamt der Geldbörse war einem 61-Jährigen aus Hofgeismar wenige Minuten zuvor in einem Discounter in der Industriestraße unbemerkt gestohlen worden, nachdem er mit dieser an der Kasse bezahlt hatte.

Die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täterin geben können, sich unter Tel. 05671 – 99280 bei der Polizei in Hofgeismar oder unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen





Sicherheit auf einen Blick: Das neue K-EINBRUCH-Level


Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
http://www.k-einbruch.de

Wer sein Haus oder seine Wohnung einbruchsicher machen will, steht vor der oft schwierigen Entscheidung, in welche Maßnahmen überhaupt investiert werden sollte. Welche Lösung bietet einen optimalen Schutz? Und was empfiehlt die Polizei? Das neue K-EINBRUCH-Level, entwickelt innerhalb der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH, visualisiert die polizeiliche Empfehlungspraxis und bietet dadurch Orientierung.

Die Skala des neuen Levels reicht von A+ (optimaler Schutz) über B (ausreichender Schutz) bis C (unzureichender Schutz). Die Einteilung erfolgt in drei Hauptklassen Mechanischer Schutz (A/B/C) und 3 Zusatzklassen (A+/B+/C+). Plus steht dabei für elektronische Überwachung „Mit unserem neu entwickelten K-EINBRUCH-Level sehen Bürgerinnen und Bürger auf einen Blick, wie wirksam eine bestimmte Sicherheitslösung ist und können sich dann für ein Produkt entsprechend ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis entscheiden“, sagt Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention und Initiator der Kampagne K-EINBRUCH.

 

Mechanische Absicherung steht an erster Stelle

Mechanische Sicherungen, die sinnvoll auf aufeinander abgestimmt sind, sind eine wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Sie können dem Täter einen bestimmten Widerstand entgegensetzen und einen Einbruch unter Umständen verhindern. Für eine wirksame mechanische Absicherung empfiehlt die Polizei geprüfte und zertifizierte Produkte ab dem K-EINBRUCH-Level B. Dies steht für geprüfte Nachrüstsicherungen (aufgeschraubt/verdeckt) sowie Komplettelemente nach RC 2. Diese Maßnahmen werden in der Regel auch von der KfW gefördert. Ein Premium-Einbruchschutz wird mit Produkten des K-EINBRUCH-Levels A erreicht, das für Komplettelemente der Widerstandsklasse RC 3 steht.

Die einzelnen Level sollten durch Elektronik (Plus) ergänzt werden. Zusätzlich eingebaute Einbruchmeldeanlagen (EMA) bieten einen besonderen Schutz, da durch ihre Meldewirkung das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden, wesentlich erhöht wird. Am besten ist es also, die mechanische Sicherungstechnik mit der elektronischen Überwachung sinnvoll zu kombinieren. Das K-EINBRUCH-Level B+ kennzeichnet diese von der Polizei empfohlene Kombination von Mechanik mit einer Gefahrenwarnanlage mit Einbruchmeldefunktion bzw. der Klasse VdS Home. Für einen Premium-Einbruchschutz steht das K-EINBRUCH-Level A+ mit einer EMA ab Grad 2 bzw. der VdS Klasse A. Grundsätzlich sollte die EMA so erweitert werden, dass auch ein Überfallalarm ausgelöst werden kann.

 

Unzureichenden Schutz erkennen

Handelsübliche Fenster und Türen sowie einfache Maßnahmen wie beispielsweise abschließbare Fenstergriffe oder lediglich eine Anwesenheitssimulation bieten nur einen unzureichenden Einbruchschutz. Sie werden deshalb mit dem K-EINBRUCH-Level C klassifiziert. Auf einen mechanischen Schutz zu verzichten und damit lediglich auf Alarmtechnik mit oder ohne Zertifizierung zu setzen, schützt Haus oder Wohnung ebenfalls nur unzureichend und steht daher der polizeilichen Empfehlung entgegen. Solche Maßnahmen werden entsprechend dem K-EINBRUCH-Level mit C+ gekennzeichnet.

Mit der Einführung des neuen Levels wollen die Polizei und ihre Partner neben der Visualisierung der gängigen Empfehlungspraxis der Polizei ein bundesweites Branchenlevel der Polizei einführen, das eine Einordnung aller aktuellen Normen erlaubt sowie Transparenz und Orientierung für alle Marktteilnehmer wie beispielsweise Errichter, Versicherungen und Endverbraucher bietet. Langfristig soll damit eine Aufwertung der Kategorie und des Themas Sicherheit erreicht werden.

Die Sicherheitsklassen des K-EINBRUCH-Levels im Überblick. 

Kriminaloberrat Harald Schmidt erklärt außerdem in einem Video, welche Sicherheitslösung hinter welcher Sicherheitsklasse steckt.





Gefährliche Gleisüberschreitung – Kinder sorgen für Verspätungen im Bahnverkehr


(ots) Weil mehre Kinder und Jugendliche bei Obervellmar waghalsig die Gleise überschritten, waren am 29.6. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel im Einsatz.

Der Streckenabschnitt bei Obervellmar wurde wegen des Vorfalles ab 10 Uhr für eine knappe halbe Stunde gesperrt. Bahnmitarbeiter hatten das Fehlverhalten beobachtet und die Bundespolizei verständigt. Bundespolizisten trafen die Sprösslinge am Bahnhof Obervellmar an und belehrten sie über die Gefährlichkeit ihres Handelns. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Zahlreiche Verspätungen

Insgesamt verspäteten sich 19 Züge um jeweils 20 Minuten. Die zwischen 13 und 15 Jahre alten Kinder und Jugendlichen stammen überwiegend aus der Stadt und dem Landkreis Kassel.

„Die Schülerinnen und Schüler haben meist kein Gespür für Gefahren an Bahnanlagen. Die Lust auf Mutproben oder andere Spiele auf Bahnanlagen führen unter Umständen in akute Lebensgefahr!“, sagt die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte.

Das Betreten der Gleisanlagen ist für Unbefugte nicht nur verboten, sondern extrem gefährlich. Züge können sich relativ lautlos nähern und werden daher oft erst spät bemerkt. Die Gefahr, von durchfahrenden Zügen erfasst und getötet zu werden, ist sehr groß. Besonders dann, wenn Züge außerplanmäßig verkehren, wie beispielsweise Güterzüge.

Kinder und Jugendliche informieren:

Erziehungsberechtigte sollten ihre Kinder für diese Gefahren sensibilisieren. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Interessierte unter der Tel. 0561/81616 0 an die Bundespolizeiinspektion Kassel wenden. Informationen zur Gefahren an Bahnanlagen gibt es auch unter www.bundespolizei.de .

Hinweis der Bundespolizei

Solche Aktionen können auch viel Geld kosten. Auf die Verursacher (ggf. die Eltern) können bei solchen Einsätzen jeweils Kosten für den Polizeieinsatz (variiert im dreistelligen Bereich) sowie zivilrechtliche Forderungen der Verkehrsunternehmen zukommen. Zivilrechtliche Forderungen können bis zu 30 Jahre danach geltend gemacht werden.

 

Bundespolizeiinspektion Kassel





Versuchter Betrug – Unbekannte Täter versuchten durch falsche Unfallgeschichte an Bargeld zu gelangen


(ots) Melsungen / Homberg (Efze) Versuchter Betrug – Schockanruf durch falsche Polizeibeamte Freitag, 25.06.2021, 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Unbekannte Täter versuchten in mehreren Fällen telefonisch durch einen sog. „Schockanruf“ an Bargeld zu gelangen. Den angerufenen Personen wurde hierbei über ein aktuelles Verkehrsunfallgeschehen berichtet, weshalb nahestehende Verwandte dringend Bargeld benötigen würden.

In gleich drei Fällen im Schwalm-Eder-Kreis wurden durch unbekannte Täter Anrufe getätigt. Hierbei wurde den Angerufenen suggeriert, dass nahestehende Verwandte in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wären bzw. diesen verursacht hätten. Aus diesem Grund sei ein hoher Geldbetrag durch die Verwandten an Ort und Stelle zu entrichten. Da diese aber vor Ort nicht über einen solchen Geldbetrag verfügen würden, sollten die Angerufenen nun spontan finanziell einspringen. Es wurden Geldbeträge im hohen fünfstelligen Betrag gefordert. In einem der drei Fälle stand sogar die Abhebung eines solch hohen Geldbetrages durch eine angerufene Person unmittelbar bevor. Nur durch das aufmerksame und beherzte Einschreiten einer Bankmitarbeiterin, die daraufhin die echten Verwandten der Angerufenen verständigte, konnte ein Schaden abgewendet werden. In einem weiteren Fall wurde konkret und fordernd durch die Angerufene selbst ein direktes Gespräch mit dem vermeintlich betroffenen Verwandten eingefordert, woraufhin das Gespräch durch den Anrufer beendet wurde.

Verhaltenshinweise:

  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.
  • Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Legen Sie einfach auf.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise bitte unter 05681/774-0.

 

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder





BKA: Hohe Schäden durch Subventionsbetrug in der Pandemie


Bundeskriminalamt veröffentlicht Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2020

(ots) Erstmals seit 2017 ist die Anzahl der polizeilich erfassten Fälle von Wirtschaftskriminalität wieder gestiegen. Im Berichtsjahr 2020 registrierte die Polizei in Deutschland 49.174 Wirtschaftsdelikte (2019: 40.484 Fälle), was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von 21,5 Prozent entspricht. Dies geht aus dem heute vom Bundeskriminalamt veröffentlichten Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität hervor.

Auch im Bereich der Wirtschaftskriminalität haben sich die kriminellen Akteure an die zahlreichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie angepasst und die neu entstandenen Möglichkeiten zur Tatbegehung genutzt. So lässt sich der Anstieg der Gesamtfallzahlen zum größten Teil auf die Entwicklung im Bereich des Subventionsbetrugs zurückführen. Das neue Phänomen der missbräuchlichen Beantragung bzw. Inanspruchnahme von sogenannten „Corona-Soforthilfen“ führte im Berichtsjahr 2020 zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen im Bereich des Subventionsbetrugs auf 7.585 Fälle (2019: 318 Fälle).

Mit der Auszahlung von betrügerisch erlangten „Corona-Soforthilfen“ im Jahr 2020 ist ein Schaden von insgesamt 151,3 Millionen Euro entstanden.

Die Fallzahlen bei den Betrugs- und Untreuedelikten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen stiegen im Berichtszeitraum erstmals seit 2017 wieder – um 36,6 Prozent auf 4.865 Fälle (2019: 3.561 Fälle). Speziell das betrügerische „Cybertrading“, also der inkriminierte Handel mit Finanzinstrumenten auf Online-Plattformen nimmt immer größere Ausmaße an. International vernetzte Tätergruppierungen haben hier die Möglichkeit, einer großen Anzahl von Anlegern weltweit Finanzprodukte wie beispielsweise Differenzkontrakte (Contracts of Difference) oder virtuelle Währungen mit betrügerischen Absichten anzubieten. Dabei werden die Täter immer professioneller und locken mögliche Opfer zunehmend durch vermeintlich seriöses Marketing über die Sozialen Medien und das Internet.

In diesem Zusammenhang führen mehrere Staatsanwaltschaften in Deutschland Sammelverfahren. Dabei koordiniert das Bundeskriminalamt die Zusammenarbeit der deutschen Strafverfolgungsbehörden mit internationalen Partnern wie z. B. Bulgarien, der Ukraine sowie Serbien und unterstützt die beteiligten Dienststellen umfassend bei der Durchführung von international ausgerichteten „Action Days“.

Neben der Zunahme der Fallzahlen im Bereich des Betrugs bzw. der Untreue im Zusammenhang mit Kapitalanlagen konnte die Polizei im Berichtsjahr einen deutlichen Anstieg der Schadenssumme um 68,2 Prozent auf 429 Millionen Euro feststellen.

Insgesamt entstehen durch die Wirtschaftskriminalität in Deutschland jährlich immense finanzielle Schäden. So betrug die Schadenssumme in 2020 3,011 Milliarden Euro (2019: 2,973 Milliarden Euro Schaden), was gemessen an dem in der Polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesenen Gesamtschaden in Höhe von 6,700 Milliarden Euro einem Anteil von 44,9 Prozent entspricht.

Bei der Anzahl ermittelter Tatverdächtiger war in 2020 ebenfalls ein Anstieg um 27,9 Prozent auf 28.509 Personen zu verzeichnen (2019: 22.290 Tatverdächtige). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger betrug 29,4 Prozent und nahm gegenüber dem Vorjahr um 51,7 Prozent zu. Insbesondere im Phänomenbereich des Leistungsbetrugs kommen die Täter meist aus dem europäischen Ausland. Organisierte Tätergruppierungen nutzen hierbei die EU-Freizügigkeit aus, indem sie eigene Landsleute gezielt nach Deutschland verbringen und diese daraufhin aufgrund von falschen Angaben zu ihren Arbeitsverhältnissen unberechtigt Sozialleistungen vom Staat beziehen.

Die Aufklärungsquote bewegt sich trotz der dargestellten Entwicklungen mit 91,5 Prozent auf dem hohen Niveau der letzten Jahre. Dies zeigt, dass Betroffene von Wirtschaftskriminalität mit einer Strafanzeige auch weiterhin meist eine Aufklärung der Straftat bewirken können und damit erheblich zur Kriminalitätsbekämpfung in diesem Phänomenbereich beitragen.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Bundeslagebild unter: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Wirtschaftskriminalitaet/wirtschaftskriminalitaetBundeslagebild2020

 

Bundeskriminalamt





Folgemeldung zum Betrug durch Schockanruf: Abholerin kam mit Taxi; Ermittler nennen Fahrweg und bitten um Hinweise


(ots)Kassel: Nachdem es am Freitagnachmittag in Kassel zu einem Betrug mit der Masche des sogenannten Schockanrufs durch falsche Polizeibeamte kam, bei dem eine Senioren hochwertige Schmuckstücke im Wert eines unteren sechsstelligen Bereichs an eine unbekannte Frau übergab, wenden sich die Ermittler mit weiteren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise. Nach derzeitigem Ermittlungsstand und aufgrund der Aussage eines aufmerksamen Taxifahrers ist bekannt, dass sich die Frau, die später die Beute beim Opfer abholte, von einem Taxi fahren ließ.

Einstieg Hauptbahnhof, Fahrtende „Rewe Westring“

Die spätere Abholerin war gegen 16 Uhr am Hauptbahnhof in ein dort wartendes Taxi gestiegen. Mit diesem ließ sie sich zunächst in den Hasselweg bringen, wo sie ausstieg und sich etwa 20 Minuten im Bereich der Hausnummern 1 bis 27 aufhielt. Aus welchen Gründen ist derzeit nicht bekannt. Anschließend ließ sie sich vom selben Taxifahrer in die Straße Riedwiesen, dann in die Straße Zum Berggarten und wiederum in die Straße Riedwiesen fahren. Dort stieg sie aus und nahm offenbar gegen 17:45 Uhr in der Nachbarstraße „Oberbinge“ die Beute von dem Opfer in Empfang. Anschließend ging die Fahrt zum Rewe-Markt in der Straße Westring.

Täterin stieg in weißen Skoda mit polnischen Kennzeichen ein

Dort soll die Täterin nach Aussage des Zeugen in einen weißen Skoda mit polnischen Kennzeichen eingestiegen sein, der anschließend auf der Holländischen Straße in Richtung Holländischer Platz wegfuhr. Zu der Unbekannten liegt folgende Beschreibung vor:

   - Weiblich, Alter Mitte/Ende 20, sehr schlank, Gewicht ca. 40 kg, 
     südländisches Äußeres, schmales Gesicht, lange schwarze Haare, 
     sprach akzentfreies Deutsch; bekleidet mit Cappy, Turnschuhen, 
     blau-weiß gestreifte Bluse mit langen Ärmeln, hellbraune 
     Umhängetasche 

Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führen die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind. Die Ermittler suchen Zeugen, die die Abholerin möglicherweise an einem der Orte beobachtet haben und weitere Hinweise zu der Frau geben können. Zudem werden Hinweise auf den weißen Skoda mit polnischen Kennzeichen erbeten. Zeugen melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.

Polizeipräsidium Nordhessen






Versuchtes Tötungsdelikt in Vellmar: Kripo richtet „AG Ahne“ ein und sucht weiter nach Zeugen