Ausgezeichnete Wege gehen

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Hofgeismar. Bestehende Wanderwege in der Region Nordhessen sollen für eine abwechslungsreiche gesunde Freizeitgestaltung gepflegt und erhalten, attraktive neue Routen ausgewiesen werden.

Welcher Wanderweg beschritten wird, ist meist eine Frage der Streckenlänge und der guten Beschilderung der Routen.

Dies berichtet der für die Wegezeichnung verantwortliche Hessisch-Waldeckische Gebirgs- und Heimatverein (HWGHV) nach seiner jüngsten Vollversammlung. Der neue erste HWGHV-Vorsitzende Michael Martin-Leck informierte beispielhaft über die Wiederbelebung des Märchenlandweges in Kooperation mit dem Landkreis Kassel. Das Wandern entlang solcher Routen mit bester Infrastruktur erfreue sich wachsender Beliebtheit. Gut gekennzeichneten Wege seien auch für örtliche Touristiker ein Pfund, mit dem sie selbstbewusst wucherten.

Lange Runde durch Nordhessen

Der rund 440 Kilometer lange Rundwanderweg durch Nordhessen sei dabei von besonderer touristischer Bedeutung. Er verbindet 28 Kommunen im Landkreis Kassel und streift den ostwestfälischen Schwiemelkopf ebenso wie die Tilly-Schanze im niedersächsischen Hann. Münden. Von etlichen Etappen zweigen Nebenwege ab, etwa in den Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, über den Hohen Dörnberg oder hinauf zum Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules.

Die Länge der Wanderwege ist laut einer Umfrage des Statistikportals de.statista.com übrigens das Hauptkriterium bei der Auswahl von Wanderwegen. Dies gaben 70,5 % der Befragten 2019 zu Protokoll. An zweiter Stelle (63,3 %) geben Wegweiser und eine gute Beschilderung den Ausschlag zur Auswahl einer Wanderroute.

Auch pädagogisch unterwegs

Ferner gab Martin-Leck einen Ausblick auf das Vorhaben „Blauschlau“, bei dem eine bildungspädagogische Zusammenarbeit von Wandervereinen und Schulen angestrebt wird. Exemplarisch sprach er auch über seine Erfahrungen mit der Wimpelwandergruppe des Deutschen Wanderverbandes, die er jüngst 60 km weit durch die Wetterau begleitete.

HWGHV Wegezeichner zeichnen historische Wanderstrecken

Hauptwegewart Jörg Schmahl attestierte den hiesigen und historischen Wanderwegen ebenfalls eine Zunehmende Qualität. So genannte „Wegezeichner“ des Vereins haben im Vorjahr zirka 1.300 Streckenkilometer mit Wanderzeichen markiert. Nicht zuletzt dafür bildete der HWGHV 15 neue ehrenamtliche Wegezeichner aus. Nach Schmahls Angaben sollen dieses Jahr weitere 2000 Wanderkilometer gezeichnet werden.

 


 

 

 

 

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