Karliczek: Optische Technologien und KI bieten neue Chancen in der Infektionsbekämpfung

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Aufbau des weltweit einmaligen Leibniz-Zentrums für Photonik in der Infektionsforschung startet. In der Bekämpfung von Infektionskrankheiten bieten der Einsatz von optischen Technologien und der Künstlichen Intelligenz neue Chancen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat am Mittwoch das neue Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung (LPI) vorgestellt, das in Jena zu einer weltweit einmaligen Forschungsplattform auf diesem Gebiet werden soll. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

“Der Einsatz von optischen Technologien und der Künstlichen Intelligenz bieten bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten das Potential für echte Durchbrüche in Diagnostik und Therapie. Ich will dies in den nächsten Jahren mit 124 Millionen Euro unterstützen. Wie gefährlich Infektionskrankheiten für die Menschheit sind, lehrt uns gerade die Corona-Pandemie. Darum ist es so wichtig, auch hier die Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten massiv zu unterstützen.

In Jena wird mit diesen Mitteln bis 2027 das neue Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung aufgebaut, das weltweit in seiner Art einmalig ist. Ich arbeite dafür, dass Deutschland von Anfang einen weltweiten Spitzenplatz in dieser neuen spannenden Sparte hochinnovativer Medizintechnik einnimmt.

Die Infektionsforschung in Jena ist aber auch noch wegen eines anderen Aspekts bemerkenswert. Das Forschungs- und das Kommunikationsteam des Leibniz-Instituts hat dazu mit dem Preisgeld des Ralf-Dahrendorf-Preises für europäische Forschungsprojekte, den sie 2019 erhalten haben, das Wissenschaftscomic “Lasergirl” entwickelt. Das Comic ist von heute an als Download verfügbar und macht den Kampf gegen die gefährlichen Keime mit den neuen Methoden sehr anschaulich. Ein schönes Beispiel für eine gelungene Wissenschaftskommunikation.”

 

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OV von Bundesministerium für Bildung und Forschung

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