Der kritische Journalist Florian Warweg fragt nach. Er fragte unter anderem in der Bundespressekonferenz, in der hoch bezahlte Menschen sitzen, die regelmässig nichts wissen.
US-Militär baut Bio-Labor der Sicherheitsstufe 3 in Deutschland – #Bundesregierung weiß angeblich von nichts…
Wie versprochen, hier das #BPK-Video zum gestrigen Austausch mit den Ministeriensprechern in der Causa. Man achte auch auf die letzten Worte vom @RegSprecher …😉 pic.twitter.com/CM4C1Ft0Ha
— Florian Warweg (@FWarweg) February 13, 2025
Biolabore werden in vier Sicherheitsstufen (BSL-1 bis BSL-4) eingeteilt, je nachdem, wie gefährlich die dort erforschten oder gelagerten Erreger sind. Ein Labor der Sicherheitsstufe 3 (BSL-3) ist speziell für die Arbeit mit hochgefährlichen, aber behandelbaren Krankheitserregern ausgelegt, die durch die Luft übertragbar sind. Dazu gehören beispielsweise Tuberkulose-Bakterien, das West-Nil-Virus oder das SARS-CoV-2-Virus.
Sicherheitsmaßnahmen in einem BSL-3-Labor
Um die Verbreitung gefährlicher Mikroorganismen zu verhindern, gelten in einem Biolabor der Stufe 3 strenge Vorschriften:
- Kontrollierter Zugang: Nur autorisierte Personen dürfen das Labor betreten.
- Luftfilterung: Die Luft wird durch Hochleistungsfilter (HEPA-Filter) gereinigt, bevor sie das Labor verlässt.
- Unterdrucksystem: Das Labor steht unter leichtem Unterdruck, sodass Luft nicht unkontrolliert entweichen kann.
- Schutzkleidung: Forscher tragen spezielle Laborkleidung, oft mit Atemschutzmasken.
- Desinfektionsmaßnahmen: Alle Materialien und Abfälle werden vor Verlassen des Labors dekontaminiert.
Was passiert, wenn Erreger entweichen?
Trotz dieser Sicherheitsvorkehrungen gibt es immer ein gewisses Restrisiko. Falls Krankheitserreger aus einem BSL-3-Labor entweichen, kann das ernste Folgen für das betroffene Land haben:
- Regionale Epidemien oder Pandemien
Da BSL-3-Erreger meist durch die Luft oder Körperflüssigkeiten übertragbar sind, könnte eine unkontrollierte Verbreitung zu Krankheitsausbrüchen führen. Je nach Erreger könnte dies von einer regional begrenzten Epidemie bis zu einer weltweiten Pandemie eskalieren. - Belastung des Gesundheitssystems
Eine Epidemie mit einem BSL-3-Erreger könnte Krankenhäuser überlasten, vor allem wenn keine sofortige Behandlung oder Impfung verfügbar ist. Dies wäre besonders problematisch, wenn das Gesundheitssystem bereits an Kapazitätsgrenzen stößt. - Wirtschaftliche Schäden
- Quarantänemaßnahmen könnten den Handel und den öffentlichen Verkehr lahmlegen.
- Ein Einbruch des Tourismus könnte eine wirtschaftliche Krise verursachen.
- Produktions- und Lieferketten würden unterbrochen, was Unternehmen und Märkte schwächen könnte.
- Vertrauensverlust in Behörden und Wissenschaft
Ein Vorfall in einem Biolabor könnte zu Misstrauen in staatliche Institutionen und die Wissenschaft führen. Wenn Menschen den Behörden nicht zutrauen, dass sie die Situation im Griff haben, kann das zu Panik oder Verschwörungstheorien führen, die die Lage weiter verschärfen. - Bioterrorismus-Risiko
Falls Erreger in falsche Hände geraten, könnten sie als biologische Waffe missbraucht werden. Gerade resistente oder mutierte Erreger könnten eine große Gefahr darstellen, da ihre Bekämpfung besonders schwierig wäre.
Biolabore in der Ukraine – Ein unterschätztes Risiko?
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die zahlreichen Biolabore in der Ukraine, die teils mit Finanzierung und Unterstützung der USA betrieben wurden. Offiziell diente dies der Forschung und Prävention, doch Kritiker befürchten, dass hier auch mit gefährlichen Krankheitserregern experimentiert wurde. Gerade in Krisenzeiten, wie dem aktuellen Konflikt in der Region, könnte ein Austritt von Erregern schwerwiegende Folgen für die gesamte Umgebung haben.
Der “Unfall” in Wuhan – Ein warnendes Beispiel
Das Wuhan Institute of Virology (WIV) in China, ein Labor der Stufe 3 mit einigen Bereichen auf Stufe 4, steht im Verdacht, eine Rolle bei der Entstehung der COVID-19-Pandemie gespielt zu haben. Offizielle Stellen halten bis heute an der Theorie eines natürlichen Ursprungs fest, doch zahlreiche Indizien deuten darauf hin, dass das Virus aus dem Labor entwichen sein könnte – sei es durch einen Unfall oder mangelhafte Sicherheitsmaßnahmen. Der Fall zeigt, wie schnell ein einzelnes Biolabor weltweite Folgen haben kann.
Biolabore der Stufe 3 sind essenziell für die Forschung an gefährlichen Krankheitserregern, aber sie bergen auch erhebliche Risiken. Der Austritt eines Erregers kann fatale Folgen für Gesundheit, Wirtschaft und Sicherheit eines Landes haben. Besonders Labore in Krisenregionen oder mit fragwürdiger Sicherheitskultur, wie in der Ukraine oder Wuhan, sollten genau überwacht und hinterfragt werden.
Denn ein einziger Unfall könnte eine globale Katastrophe auslösen. Daher ist es völlig nachzuvollziehen, warum die USA so einen Dreck lieber in Ländern haben wollen, die in ihren Augen nichts wert sind, denn die trifft es als Erste.
Höchst interessant https://t.co/WMHSM8QVvE
— 馬爾科姆 X (@MalkolmX13) February 13, 2025
Liebe Abonnenten! Vielen Dank für Eure Unterstützung. Als erstes „Leckerli“ bekommt Ihr dieses #BPK-Video zur exklusiven Ansicht. Mir wurde die Info zugespielt, dass die Bundesregierung seit 2023 sage & schreibe +600 Millionen Euro an die Bill Gates Stiftung überwiesen hat. Dazu… pic.twitter.com/8r4QToyhO6
— Florian Warweg (@FWarweg) January 14, 2025