Zornesfalten entfernen: Die besten Methoden!


Man wirkt böse, schlecht gelaunt oder besorgt, obwohl man eigentlich bester Laune ist? Daran ist häufig die Zornesfalte schuld, die sich bei vielen Menschen im Alter zunehmend in die Haut zwischen den Augenbrauen gräbt und für einen missmutigen Gesichtsausdruck sorgt. Was sind die Ursachen der Stirnfalten? Wir verraten die besten Tipps, wie man die Zornesfalte entfernen kann. 

 

Was sind Zornesfalten?

Es wird in verschiedene Formen von Falten unterschieden. Es gibt dynamische, statische und aktinische Falten. Dynamische Falten sind zum Beispiel die Lachfalten um die Augen herum. Sie sind dann sichtbar, wenn wir lachen und verschwinden wieder. Demgegenüber sind statische Falten dauerhaft sichtbar und lassen das Gesicht optisch altern. Häufig werden dynamische Falten im Laufe des Lebens zu statischen Falten, so auch die Zornesfalten zwischen den Augenbrauen. 

Die Zornesfalte zählt zu den Mimikfalten, in der Medizin bezeichnet man sie auch als Glabellafalte. Sie befindet sich oberhalb der Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen (= Glabella) und entsteht mit der Zeit durch das Zusammenziehen der Augenbrauen – sei es aufgrund von Konzentration oder Zorn: Die Haut legt sich in Falten. Während junge Haut noch genug Elastizität hat und dadurch wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehrt, wird die dynamische Falte mit zunehmendem Alter zu einer statischen Falte und bleibt dauerhaft sichtbar.

Wie entsteht die Zornesfalte?

Schon ab dem 25. Lebensjahr beginnt die Haut zu altern, daran lässt sich nichts ändern. Wer die Hautpflege vernachlässigt, sich unausgewogen ernährt und die Haut häufig ungeschützt den UV-Strahlung der Sonne aussetzt, treibt den Prozess noch schneller voran. Dann kann es schon zur Zornesfalte mit 30 kommen. Der Körper produziert mit der Zeit weniger Elastin und Kollagen – wichtige Bausteine, die für die Spannkraft und Elastizität verantwortlich sind. Durch den Rückgang erschlafft die Haut und die Zornesfalte bleibt auch dann sichtbar, wenn die Gesichtsmuskeln entspannt sind.

 

Zornesfalte loswerden: Helfen Anti-Aging-Cremes gegen die Zornesfalten?

Mit zunehmendem Alter wird die Haut immer empfindlicher gegen äußere Einflüsse. Die nachlassende Widerstandsfähigkeit macht sich auch durch immer tiefer werdende Falten bemerkbar.

Anti-Aging-Cremes sind vor allem bei der Vorbeugung von Falten und der Glättung von feinen Fältchen gut geeignet. Die Aktiv-Moossalbe von Biovolen hat sich im Netz mittlerweile einen Namen gemacht – der Wirkstoff aus Moos und aufpolsternde Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure sollen Falten mildern und für einen jüngeren Ausdruck sorgen. Die Widerstandsfähigkeit der Haut soll sich bei regelmäßiger Anwendung verbessern, wodurch sich die Hautalterung hinauszögern lässt.

Von einer Creme gegen Zornesfalten ist kein Wunder zu erwarten. In Kombination mit einer Massage lässt sich der Bereich zwischen den Augenbrauen etwas entspannen und die Zornesfalte optisch glätten. Roller aus Rosenquarz-Steinen sind hierfür gut geeignet. Regelmäßige Gesichtsmassagen wirken sich positiv auf die Haut aus, indem sie die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen. Außerdem gelangen die Wirkstoffe wie das Moos-Extrakt besser in die Haut. Die Muskulatur, die für die Stirnfalten verantwortlich ist, kann sich durch die Massage entspannen.

 

Zornesfalten mindern mit Gesichtsübungen?

Kann man die Zornesfalte wegtrainieren? Im Internet finden sich immer mehr Anti-Falten-Tricks, so auch die Gesichtsgymnastik bzw. Gesichtsyoga. Die Übungen sollen dafür sorgen, Alterserscheinungen wie Falten vorzubeugen. So auch die Stirnfalten.

Übung 1 gegen die Zornesfalte:

Mit den Mittelfingern von den Nasenflügeln bis hoch zur Nasenwurzel fahren. Die Kuppen beider Mittelfinger nebeneinander auf die Glabellafalte legen und die Fingerkuppen schnell dreimal auseinander und wieder zusammenziehen. Die Übung dreimal wiederholen und dabei immer leichten Druck ausüben.

Übung 2 gegen die Zornesfalte:

Die Handballen oder Finger auf der Stirn ablegen und die Haut nach oben drücken. Nun versuchen gegen den Druck anzugehen, indem man im Wechsel nach unten und wieder geradeaus schaut. Die Bewegung der Muskulatur sollte an den Handballen bzw. Fingern spürbar sein. Diese Übung ebenfalls dreimal wiederholen und für je 30 Sekunden durchführen. Vor allem zur Vorbeugung von Stirnfalten ist diese Übung gut geeignet. 

 

Zornesfalte: Pflaster zum Glätten als geheimer Tipp?

Pflaster gibt es nicht nur, um Wunden zu bedecken, sie erfüllen auch alle möglichen weiteren Funktionen: Nasenstrips, Schlankheitspflaster, Pflaster gegen Schlupflider… Die Auswahl ist groß. Auch Anti-Falten-Pflaster gibt es, die die Mimikfalte reduzieren soll.
Laut Hersteller fixiert das Pflaster die Hautpartie der Stirn, sodass diese sich nicht mehr bewegen lässt. Dadurch, dass die Muskulatur die Haut nicht mehr beansprucht, bekommt sie einerseits die Möglichkeit, sich zu entspannen und es entstehen andererseits keine neuen Falten im Gesicht. So soll der Effekt zumindest in der Theorie wirken.

Diese Methode der Faltenbehandlung hat in der Praxis aber ihre Mängel: Die Mimik im Gesicht findet meist am Tage bzw. im Wachzustand statt und nicht nachts, wenn das Pflaster aufgeklebt wird. Auch tagsüber darauf zurückzugreifen ist vor allem wegen der Optik eher fragwürdig. Andere Methoden scheinen unserer Meinung nach sinnvoller als das Pflaster gegen die Zornesfalte.

 

Zornesfalte langfristig entfernen: Hyaluronsäure und Botox

Ist die Zornesfalte im Gesicht bereits stark ausgeprägt helfen auch Tipps wie die Gesichtsmassage oder Cremes wie die Aktiv-Moossalbe nichts. Was nicht heißt, dass es keine weiteren Methoden gibt, damit man die Zornesfalte entfernen kann. Eine häufiges und effektives Angebot ist die Unterspritzung der Zornesfalten mit Hyaluronsäure oder Botox. Die Wirkstoffe funktionieren dabei unterschiedlich, helfen aber beide, die Zornesfalte zu mindern. Welcher Stoff der richtige ist oder, ob sich eine Kombination beider Wirkstoffe empfiehlt, sollte man in einer individuellen Beratung mit dem Arzt klären. Online findet man zahlreiche Vorher-Nachher-Bilder, die einen guten Überblick über die Minderung der Zornesfalte geben.

Hyaluronsäure ist ein Stoff, der auch vom Körper selbst gebildet wird. Er ist in der Lage, Wasser zu binden und dient gleichzeitig als Füllstoff: Die Haut wird praller und die Falten auf der Stirn von innen angehoben.

Botulinumtoxin, kurz: Botox, sorgt dafür, dass die Muskulatur zwischen den Augenbrauen sich nicht mehr bewegen kann. Durch die erzwungene Entspannung werden bestehende Zornesfalten kaschiert und der Entstehung weiterer Falten im Bereich der Stirn vorgebeugt. 

 

Zornesfalte entfernen: Hyaluronsäure-Behandlung

Hyaluronsäure kann bestehende Stirnfalten von innen auffüllen. Der Bereich zwischen den Augenbrauen ist so schon deutlich glatter. Der Vorteil der Behandlung mit Hyaluronsäure: Der Effekt ist sofort nach der Behandlung sichtbar und hält meist für mindestens 6 Monate. Im Gegensatz zu Botox reicht die Unterspritzung mit Hyaluronsäure bei tiefen Zornesfalten jedoch meist nicht aus und sollte daher kombiniert werden.

 

Zornesfalte entfernen: Botox-Behandlung 

Viele stehen der Behandlung mit Botox eher skeptisch gegenüber. Grund dafür ist die Sorge, dass die Mimik durch das Botox zu stark eingeschränkt wird und Emotionen nicht mehr ausgedrückt werden können. Wird das Botox zu hoch dosiert, kann es zu einem maskenartigen Ergebnis kommen. Deshalb sollte man sich gut beraten lassen und eventuelle Bedenken ansprechen. Bei einer exakten Dosierung ist Botox sehr gut geeignet, um tiefe Zornesfalten zu entfernen.

Das Resultat ist etwa nach einer Woche sichtbar und hält je nach Dosierung etwa drei bis sechs Monate.

 

Zornesfalte behandeln: Was bewirkt “Bio-Botox”?

Ein pflanzlicher Wirkstoff namens Spilanthol hat sich einen Ruf als sogenanntes “Bio-Botox” verschafft. Ähnlich wie das Botulinumtoxin sollen die Gesichtsmuskeln entspannt werden, wodurch sich die Glabellafalten der Stirn mindern sollen. Der Stoff kommt mittlerweile häufig in der Anti-Aging Kosmetik zum Einsatz. Da das Spilanthol jedoch kein Arzneistoff ist, gibt es keine aussagefähigen Studien über die Wirkung oder auch mögliche Nebenwirkungen.

 

Fazit: Wie kann man die Zornesfalte am besten entfernen?

Die Zornesfalte gräbt sich als Mimikfalte im Laufe des Lebens immer tiefer ins Gesicht. Sie sorgt nicht nur für ein älteres Erscheinungsbild, sondern auch für einen missmutigen Ausdruck. Themen rund um das Entfernen der Stirnfalte sind daher besonders beliebt. Wer sich über das Loswerden erst später Gedanken machen möchte, sollte vor allem in die Vorbeugung investieren. Eine ausgewogene Ernährung, Sonnenschutz und eine geeignete Anti-Aging-Pflege wie z.B. die Biovolen Aktiv Moossalbe können die Faltenbildung effektiv hinauszögern. Mit guter Pflege und Gesichtsmassagen lassen sich auch feine Fältchen noch optisch reduzieren. Sind die Zornesfalten jedoch schon stark ausgeprägt, lassen sie sich nur noch beim Beauty-Doc mit Botox oder Hyaluronsäure vorübergehend entfernen. Experimente mit “Bio-Botox” oder anderen Wirkstoffen können gefährlich sein.


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