Zahl der Getöteten auf niedrigstem Stand seit Beginn der statistischen Erhebungen

Nur ein Beispielbild

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(ots) (Die Statistik ist im Detail – auch mit einzelner Betrachtung von Stadt und Landkreis Kassel – abrufbar unter https://k.polizei.hessen.de/1013585115)

Nordhessen: Mit einem weiteren wichtigen Schritt zum europaweiten Ziel von „Vision Zero“ wurden bereits im Jahr 2018 in Nordhessen die wenigsten Verkehrstoten seit Bestehen der Verkehrsunfallstatistik gezählt. So konnte diese traurige Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2019 noch einmal reduziert werden. Im Vergleich zum Jahr 2012 bedeutet dies eine Reduzierung der Verkehrsunfalltoten um 45%. Ein Wermutstropfen bleibt trotz alledem die seit Jahren steigende Zahl an Verkehrsunfällen. Hier spielt sicherlich die prosperierende Region um das Oberzentrum Kassel, die zunehmende touristische Beliebtheit der Region Nordhessen und auch die große Zahl an Baustellen, eine nicht unerhebliche Rolle.

Keine tödlichen Verletzungen von Kindern seit sechs Jahren

„Mut bei unseren Bestrebungen zu einem Mehr an Verkehrssicherheit macht uns auch, dass seit sechs Jahren kein Kind auf den nordhessischen Straßen durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist“, sagt Polizeipräsident Konrad Stelzenbach. Im Jahr 2019 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Nordhessen 30 Menschen getötet und 801 schwer verletzt. Bei den Getöteten bedeutet dies einen Rückgang um 9,1% im Vergleich zum Jahr 2018. Gleichwohl ist diese durchaus positive Entwicklung nur mehr Ansporn, die strategische Zusammenarbeit mit den Kommunen, den Landesbehörden und den Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit intensiv fortzusetzen.

Europaweites Ziel „Vision Zero“

Die weitere Reduzierung der schweren Unfallfolgen, insbesondere unter dem europaweiten Ziel von „Vision Zero“, ist und bleibt ein Kernauftrag der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Insgesamt sind im Jahr 2019 in Nordhessen 22.456 Verkehrsunfälle und damit 1.092 mehr als im Vorjahr polizeilich registriert worden. Hierbei sind 3.912 Verkehrsteilnehmer verunglückt. Dies sind fünf Menschen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Illegale Autorennen, Autoposen und Lärmbelästigung

Die zunehmend aggressive Form des Autoposens, einhergehend mit Autorennen und Lärmbelästigung durch Sportabgasanlagen, steht zukünftig im deutlichen Fokus der Polizei Nordhessen. Hier werden speziell geschulte Beamtinnen und Beamte, im Verbund mit den kommunalen Trägern der Verkehrssicherheit, konsequent einschreiten.

Verkehrsprävention

Über die allgemein bekannten Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen hinaus engagiert sich die Polizei Nordhessen zunehmend auch im Rahmen der polizeilichen Verkehrsprävention. In der Seniorenarbeit, bei Veranstaltungen, Messen und in den Jugendverkehrsschulen ist die Polizei mit dem Thema stets präsent und erreicht inzwischen auch in den sozialen Medien einen zunehmend größeren Anteil der Bevölkerung.

Polizeiliche Ziele mit Schwerpunkten

Wie in den vorausgegangenen Jahren werden, neben dem Ziel der Reduzierung von Verkehrsunfallfluchten auch die Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, die Reduzierung der Unfälle unter Beteiligung der jungen Fahrzeugführer von 17 bis 25 Jahren, der Beteiligung der Generation 65+, das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen, die Sicherheit in Schulbussen sowie die Senkung der Wildunfälle weitere Schwerpunkte bilden.

Die Unfallstatistik des Polizeipräsidiums Nordhessen ist dieser Presseinformation beigefügt. Weitere Informationen zu Stadt und Landkreis Kassel sind auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Nordhessen zu finden. Kurzlink: https://k.polizei.hessen.de/1013585115 

Polizeipräsidium Nordhessen


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