Xiaomis neuer Roboterhund

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© Xiaomi Cyberdog

Xiaomi ist ein chinesischer Hersteller, der in Europa vor allem für seine günstigen Smartphones bekannt ist. Weniger bekannt hingegen dürfte sein, dass Xiaomi auch in anderen Bereichen der Elektronik zuhause ist. Und auch vor zukunftsweisenden Technologien macht der Konzern nicht halt. So hat der Hersteller jüngst bekannt gegeben, dass ein erster Roboter das Licht der Welt erblickt. Seit es moderne Science-Fiction Literatur gibt, sind Roboter schon immer ein Wunschtraum vieler Technik-Fans gewesen. Mit dem CyberDog geht Xiaomi nun ganz eigene Wege und sorgt für Aufsehen. Aber der Roboter-Hund ist viel mehr als nur ein Spielzeug. Es soll sich um einen mechanischen Helfer handeln, der mit viel Technik ausgestattet ist und mit künstlicher Intelligenz punkten soll.

Der CyberDog bringt elf Sensoren mit, die hoch präzise sind und aus Kameras sowie Berührungs- und Ultraschallsensoren und einem GPS-Modul bestehen. Dadurch sollen viele Bewegungsabläufe möglich sein, die durch Servomotoren verwirklicht werden. Der Hund kann laufen und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 11,5 Kilometer pro Stunde. Sogar akrobatische Übungen stehen bei dem CyberDog auf dem Programm, wie ein Rückwärtssalto. Der Hund ist dazu in der Lage, mit seiner Umgebung zu interagieren und sie selbstständig zu analysieren. Er sammelt durch die eingebauten Sensoren Daten und kann aus diesen lernen. Natürlich darf eine Sprachsteuerung nicht fehlen, damit sich der CyberDog wie ein echtes Haustier anfühlt.

 

Hoffnung für die Weiterentwicklung über Open Source

 

Xiaomi setzt bei der Weiterentwicklung des Roboters aber nicht nur auf die eigene Entwicklungsabteilung, sondern auf Hobby-Bastler und professionelle Entwickler. Daher ist das System von CyberDog als Open-Source-Projekt nutzbar. Damit können alle Interessierten ihre eigenen Ideen mit dem Roboter-Hund ausprobieren und umsetzen. Ein eigener Community-Bereich auf der Webseite des Unternehmens soll dabei als Austauschplattform dienen.

Die erste Auflage der CyberDogs ist mit 1.000 Exemplaren streng limitiert und sicherlich schnell ausverkauft. Das liegt vor allem an dem vergleichsweise günstigen Preis von umgerechnet 1.300 Euro. Ob weitere Auflagen folgen und der Hund zukünftig einem größeren Publikum zur Verfügung gestellt wird, hängt sicherlich auch davon ab, wie der CyberDog insgesamt ankommt und wie viele Hobby-Tüftler sich an der Entwicklung beteiligen werden.

 

Roboter für den Hausgebrauch

Bei dem CyberDog von Xiaomi handelt es sich um ein Hightech-Produkt, welches weniger als Spielzeug als vielmehr als Forschungsobjekt zum Einsatz kommen dürfte. Wer stattdessen einen Roboterhund als Spielzeug für sich und seine Familie möchte, hat eine große Auswahl an Alternativen.

 

Roboterhund von Anysun

Für knapp 150 Euro bietet Anysun einen Spielgefährten an. Puppy Go heißt der Roboter, der bellen, keuchen und mit dem Schwanz wedeln kann. Dank vier Räder kann er sogar fahren und lässt sich per App, Touch oder Stimme steuern. Als Bluetooth-Lautsprecher findet er ebenfalls Verwendung. Dank eines eingebauten Akkus ist er unabhängig von einer Stromversorgung.

 

Top-Race Mini Pet

Für unter 100 Euro gibt es von Top-Race einen Roboterhund. Er lässt sich ebenfalls mit klaren Stimmbefehlen wie “Hinsetzen, drehen, herkommen, aufstehen, tanzen” und mehr steuern. Er imitiert insgesamt 10 typische Hundebewegungen wie Ausrutschen, Hinlegen, dem Stehen auf zwei Beinen sowie vorwärts gehen, rückwärts gehen, krabbeln und tanzen. Sogar singen soll das smarte Haustier können.

 

Silverlit Robo-Dackel

Der Silverlit Robo Dackel ist sogar ausziehbar. Er verfügt über Berührungs- und Bewegungssensoren und reagiert somit auf die Gesten des Besitzers. Er kann sich um bis zu 45 Zentimeter ausdehnen, wenn er glücklich ist und schrumpft wieder zusammen, wenn er verärgert ist. Er läuft sogar seinem eigenen Schwanz nach. Er wedelt mit dem Schwanz, kann die Zunge bewegen und seine Augen leuchten, wenn jemand mit ihm spielt.

Künstliche Intelligenz: Gibt es bald empfindungsfähige Roboter?

Nicht nur Fans der Science-Fiction Filmreihe Star Wars träumen schon seit den 1970er Jahren davon, einen Roboter mit Empfindungen und logischem Denkvermögen in der Realität zu sehen. Besonders der Autor Isaac Asimov ist für seine Abhandlungen über Künstliche Intelligenz bekannt. Mit Romanen wie “Die nackte Sonne” oder “Der Aufbruch zu den Sternen” gilt er als Wegweiser für die Science-Fiction-Literatur des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch seine drei Gesetze, die “Vice Versa”:

 

  • Ein Mensch darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
  • Ein Mensch muss einem Roboter Befehle geben, die die robotische Existenz bewahren, es sei denn, solche Befehle fügen einem Menschen Schaden zu.
  • Ein Mensch darf einem Roboter nicht schaden oder ihn durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen, es sei denn, dieser Schaden ist zwingend notwendig, um einen Menschen vor Schaden zu bewahren oder einen lebensnotwendigen Auftrag auszuführen.

 

Die bisher bekannteste Verfilmung des Stoffs aus der Feder des amerikanisch-russischen Schriftstellers ist wohl “I, Robot” mit Will Smith. Doch wie realistisch ist es, dass wir es in naher Zukunft mit selbst denkenden und fühlenden Wesen zu tun bekommen, die das ein oder andere Casino Online Echtgeld Spiel spielen können?

Kurz: Nicht sehr realistisch. Die Forschung hat in dieser Hinsicht noch keine echten Durchbrüche erzielen können. Einzig die Funktionen, dass Roboter mit Hilfe von Sensoren wie Kameras und Mikrofone auf den Menschen reagieren können, ist als bahnbrechender Erfolg anzusehen. Allerdings reagieren die Roboter auch in diesen Fällen stets so, wie es die Erbauer für die einzelnen Fälle vorgesehen haben.

 


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