Worte statt Taten

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Das von der Welthandelsorganisation (WTO) anvisierte Abkommen gegen schädliche Fischereisubventionen kam heute nicht zustande. Die Staaten einigten sich laut WTO stattdessen darauf, vor der nächsten Ministerkonferenz Ende November das Abkommen zu beschließen. Anna Holl, Expertin für internationale Fischereipolitik beim WWF Deutschland, kommentiert:

„Das heutige Ergebnis schreibt den Status Quo fort und ist ein Freifahrtschein für die subventionierte Überfischung. Der politische Unwillen der WTO-Mitgliedsstaaten setzt die Gesundheit der Meeresökosysteme und weltweiten Fischbestände bewusst aufs Spiel. Dies gefährdet die Lebens- und Ernährungsgrundlage für viele Millionen Menschen. Kurzfristige wirtschaftliche Interessen, von denen wenige profitieren, scheinen die Politik zu bestimmen und stehen der weltweiten Überfischungskrise gegenüber.

Trotz herausragender Anstrengungen der WTO-Generaldirektion und des Vorsitzenden der Fischereisubventionsverhandlungen liegen die Positionen der Mitglieder bezüglich Sonderregelungen für Entwicklungsländer und allgemeinen Ausnahmen zu weit auseinander. Der WWF ermutigt daher die WTO-Generaldirektion und den Vorsitzenden der Verhandlungen, den seit März eingeschlagenen Weg entschieden weiterzugehen, um die WTO in die Handlungsfähigkeit zu führen. Die Mitgliedsstaaten stehen in der Pflicht, politischen Willen aufzubringen und dieses Abkommen nach 20 Jahren Verhandlungen endlich zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Ein vollständiges Scheitern der Verhandlungen wäre ein Desaster für die Weltmeere. Mit der Natur lässt sich nicht über mehr Zeit verhandeln.”

 

OV von WWF Deutschland

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