„Wir orientieren uns eng an den Bedürfnissen der Bürger“: Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle spricht beim Online-Kongress „Digitale Städte, digitale Regionen“

Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle hat eine klare Botschaft: „Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger erreichen, um sicherzustellen, dass in Kassel neue Technologien wirklich bedarfsgerecht eingesetzt werden!“

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Bei der Leitveranstaltung des Landes Hessen für die Digitalisierung in Kommunen und Regionen haben rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft digital teilgenommen, um sich zum Thema „Smart City“ und „Smart Region“ zu informieren und auszutauschen.
Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle hat eine klare Botschaft: „Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger erreichen, um sicherzustellen, dass in Kassel neue Technologien wirklich bedarfsgerecht eingesetzt werden!“

„Wir arbeiten beim Thema Digitalisierung eng an den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger. Denn nicht alles was möglich scheint, auch zum Nutzen unserer Stadtgesellschaft“, beschrieb Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle den Kasseler Weg. In der Talkrunde vor Ort in Wiesbaden hatte Christian Geselle mit Vertretern anderer hessischer Städte zum Thema „Digitale Kommune, Digitale Verwaltung“ gesprochen. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt betonte in der Runde, dass die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) dank des gemeinsam mit den hessischen Kommunen eingeschlagenen Wegs gut verlaufe.

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus bekräftigt, „dass die hessischen Kommunen durch Digitalisierung an Lebensqualität gewinnen und sich für zukünftige Herausforderungen wappnen. Schon heute entwickeln hessische Unternehmen und Start-Ups viele, teils wegweisende Smart Region-Lösungen, die vor Ort positive Effekte erzeugen: verringertes Stauaufkommen und niedrigere Schadstoffbelastung durch umweltsensitive Verkehrssteuerung, digitales Hinzuschalten von Notärztinnen und -ärzten in Rettungswagen, neue Mobilitätsoptionen im ländlichen Raum durch On-Demand-Angebote.“

Oberbürgermeister Christian Geselle empfiehlt in diesem Zusammenhang das Förderprogramm Distr@l: Dieses richtet sich insbesondere an Start-Ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit ihrem innovativen Projekt die Digitalisierung in Hessen vorantreiben wollen. „Gerade in unserer Stadt sehe ich dafür ein großes Potential, wie es schon die bewilligten Projekte in allen vier Förderlinien eindrucksvoll unterstreichen“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle am Rande der Leitveranstaltung des Landes Hessen für die. „Es macht uns stolz, unsere Heimatstadt so stark vertreten zu sehen. Vielleicht kommt das Förderprogramm des Landes für weitere Kasseler Unternehmen in Frage.“

Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus unterstrich, dass längst nicht mehr nur Darmstadt ein Vorbild im Bereich der mittelgroßen Städte sei. Auch Wiesbaden, Kassel und viele weitere Kommunen entwickeln bereits Strategien und nutzen digitale Anwendungen, um durch intelligente Infrastrukturen und digitale Angebote mehr Lebensqualität zu schaffen.

Das Smart Kassel-Büro präsentierte im Rahmen des Kongresses mit zahlreichen Workshops, Diskussionen und Impulsvorträgen das projektbegleitende, interaktive Onlineportal „letsgetsmartkassel.de“. Dieser Webauftritt bietet den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, sich virtuell auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu bewegen und dabei die Vision und Handlungsfelder des Kasseler Smart City-Projekts auf spielerische Weise zu erkunden. Auch Videos, Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und des Austauschs über eine Ideenwand sowie ein wöchentliches Live-Chat-Angebot werden geboten. Ziel ist es, Interessierte zu informieren, Beteiligung zu ermöglichen, Innovationen zu vermitteln und den Smart City-Prozess zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wird das Onlineportal stetig weiterentwickelt und mit neuen Inhalten und Werkzeugen ausgestattet. „Das Onlineportal ist eine gute Ergänzung zu unseren geplanten analogen Beteiligungsformaten und wird schon gut angenommen“, so Oberbürgermeister Christian Geselle abschließend. 


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