Was Yves Kunkel immer erst macht, bevor er sich unter Leute wagt

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Bevor Yves Kunkel die Kabine verlässt, geht der Blick nochmal schnell in den Spiegel. Der Linksaußen von Handball-Bundesligist MT Melsungen macht gar kein Geheimnis daraus, dass die Optik schon stimmen muss, bevor er unter die Leute geht. Oder aufs Spielfeld. Wie der gebürtige Saarländer vom begnadeten Leichtathleten zum Handballprofi wurde und noch einiges mehr, verrät er Moderator Patrick Schuhmacher im aktuellen “Fulle Power” – Handball-Podcast der MT Melsungen.

Yves Kunkels sportliche Karriere begann schon im Schüleralter. Und zwar in der Leichtathletik. Die Sprintdisziplinen, Weitsprung und vor allem Speerwerfen hatten es ihm angetan. Und darin war er richtig gut, nahm nach den Südwestdeutschen Meisterschaften sogar an Deutschen Meisterschaften teil. Bevor er jedoch schnelle Runden auf der Tartanbahn drehte, zeigte er auf lokalen Laufstegen sein Talent zu performen. Als Fünfjähriger, zusammen mit seiner Schwester. Er erinnert sich schmunzelnd: “Ich wurde zwar halbwegs dazu gezwungen, aber dann hat es mir wiederum auch wieder Spaß gemacht. Damals standen übrigens für uns Kids Latzhosen ganz hoch im Kurs”.

Parallel zur Leichathletik war Handball die zweite Leidenschaft. Kein Wunder, wenn der Papa selbst spielt und den Junior dann auch noch als Trainer fördert. Uwe Kunkel, seinerzeit selbst als Spielmacher in der Regionalliga am Ball, erkannte schon früh das Talent von Yves. Damals übrigens genau  wie er selbst, auf der Rückraum Mitte-Position. Dort zog er bis in die A-Jugend hinein die Fäden, ehe der DHB auf ihn aufmerksam wurde und ihn in die erste Auswahlmannschaft berief. “Weil es an Körperlänge fehlte, musste ich auf Linksaußen spielen”, fand er es zunächst etwas schade, um dann aber schnell auch dort erfolgreich aufzutrumpfen. Neben zwei Europameistertiteln mit der U18- und U20-Auswahl (zweitbester Torschütze!) sprang zwischendrin auch noch eine Bronzemedaille bei der U19-WM heraus.

Dass Yves Kunkel zum Bundesligaprofi wurde, verdankt er eigntlich Mindens “Mister Handball”, Horst “Hotti” Bredemeier. Der holte ihn als 19-Jähriger vom Zweitligisten Saarlouis nach Ostwestfalen und gab ihm die Chance, im GWD-Team seine ersten Sporen im Oberhaus zu verdienen. Über  Balingen und Leipzig kam Yves Kunkel dann in 2018 zur MT Melsungen.

Längst ist er in Nordhessen heimisch geworden und fühlt sich mit seiner kleinen Familie –  das sind Ehefrau Selina, Sohn Lias und Hund Balu – sehr wohl. Wobei im Hause Kunkel durchaus auch mal ein Reizthema zwischen den Eheleuten aufploppen kann. Es geht um den Platz für die vielen Schuhe. Aber nicht, wie man etwa meinen könnte, um die von Selina. “Ich habe bestimmt 40 bis 50 Paar, und damit deutlich mehr als meine Frau. Und weil ich ungern Schuhe wegwerfe, werden es natürlich auch nicht weniger”, zuckt Yves Kunkel unschuldig die Schultern.

Podcast-Moderator Patrick Schuhmacher entlockt Yves Kunkel drüber hinaus auch noch jede Menge an persönlichen Einstellungen, Vorlieben und Ansichten und natürlich geben auch Mitspieler wie Positionskollege Michael Allendorf oder Julius Kühn und sogar Papa Kunkel noch das ein oder andere Insight preis. Reinhören lohnt sich also wie immer auch diesmal – in den Fulle Power” – Handball-Podcast der MT Melsungen, präsentiert von diez concept, auf dem YouTube Kanal der MT und überall wo es Podcasts gibt.


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