Urlaub mit dem Elektroauto: Darauf ist zu achten

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Foto: A. Krebs über Pixabay

Elektroautos erfreuen sich gerade in Großstädten wachsender Beliebtheit. Der Grund ist klar: Die mit Strom betriebenen Fahrzeuge eignen sich hervorragend für Kurzstrecken und den dichten Verkehr in Innenstädten. Dazu kommt, dass die oft kompakte Größe das Einparken erheblich erleichtert. Wer sich ein E-Auto anschafft, muss auf längere Fahrten in Form von Urlaubsreisen jedoch nicht verzichten. Zumal diese Art der Fortbewegung zu den umweltfreundlichsten gehört. Es bedarf lediglich guter Routenplanung und etwas Voraussicht.

Dabei spielt die Art des Urlaubs bei Elektroautos eine eher untergeordnete Rolle. So sind zum Beispiel auch Campingausflüge mit der ganzen Familie möglich. In den letzten Jahren haben große Hersteller ein paar vielversprechende E-Wohnmobile vorgestellt, darunter Nissan den e-NV200 und Tesla seinen Vanlifer. Nachhaltig verreisen kann man jedoch auch mit einem normalen E-Auto. Gut sortierte Online-Fachhändler bieten passende Anhängerkupplungen auch für Elektroautos an, sodass Erholungssuchende ihre Fahrrad- oder Skiträger ohne Probleme mit in den Urlaub nehmen können.

Bei der Planung der Reise steht zunächst natürlich die Stromversorgung im Vordergrund. Während man auf kurzen Strecken im Stadtverkehr nicht unbedingt an das Aufladen denken muss, ist die Planung einer längeren Route stark von der Verfügbarkeit der Ladestationen abhängig. In Deutschland und vielen Ländern in Mittel- und Nordeuropa ist die Ladeinfrastruktur bereits relativ gut ausgebaut, sodass man sich bei der Streckenplanung nicht allzu sehr einschränken muss. Etwas anders sieht es in südeuropäischen Ländern aus. Hilfreich sind hier Apps wie Chargemap oder Websites wie Going-Electric. Chargemap zeigt an, wo es überall Ladestationen gibt, und Going-Electric berücksichtigt die Art des E-Autos und welches Ladekabel benötigt wird.

Übrigens: Laut einer Statistik aus dem Jahr 2019 befinden sich die meisten Ladestationen in den Niederlanden, Norwegen, Luxemburg und Schweden. Skandinavien-Fans, die ein Elektroauto besitzen, haben also besonders gute Karten.

Die tatsächliche Reiseroute kann man natürlich nur dann gut planen, wenn die Reichweite des Elektroautos bekannt ist. Diese ist aber nicht nur vom entsprechenden Modell abhängig. Auch der Fahrstil hat einen großen Einfluss darauf, wie lange eine Batterie hält. Zum Beispiel kommen Sie mit konstanten 120 Stundenkilometern weiter, als wenn Sie mit sehr hoher Geschwindigkeit über die Autobahn brettern. Was ebenfalls schnell die Batterie entleert, ist häufiges Gasgeben und Abbremsen. Suchen Sie sich also lieber Strecken aus, auf denen keine Staus und andere Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Zu bedenken ist auch, dass sogenannte Schnellladungen auf Dauer der Batterie des E-Autos schaden. Bei sehr langen Fahrten ist es daher empfehlenswert, Übernachtungen einzuplanen. So kann der Akku schonend über Nacht aufgeladen werden.

Zu guter Letzt spielt auch die Temperatur eine Rolle. Beliebte Urlaubszeiten fallen in der Regel in den Sommer oder Winter. Da extreme Hitze oder Kälte nicht besonders gut für die Batterie eines Elektroautos sind, sollten sich E-Autofahrer einige Dinge angewöhnen. Bei kalten Temperaturen ist es zum Beispiel besser, das Auto kurz nach der Ankunft aufzuladen, solange es noch warm ist. Bei hohen Temperaturen sollte das Auto nicht in der prallen Sonne abgestellt werden, sondern in einem schattigen Bereich oder einer Garage. Beherzigen Sie diese Tipps, steht einer nachhaltigen Urlaubsreise mit dem E-Auto nichts mehr im Weg.


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