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Trotz sinkender 7-Tage-Inzidenz: Corona-Kontakt-Tagebuch führen


Die Stadt Kassel empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, ein persönliches Corona-Kontaktpersonen-Tagebuch zu führen. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ein solches Tagebuch dabei helfen, die Kontaktpersonen einer infizierten Person deutlich schneller zu ermitteln.
„Wir alle freuen uns über die sinkenden Fallzahlen und die damit anstehenden Lockerungen für unseren Alltag. Trotzdem ist das Virus nicht verschwunden. Deswegen ist das Führen eines persönlichen Corona-Kontaktpersonen-Tagebuches in jedem Fall sinnvoll“, betont Gesundheitsdezernentin Ulrike Gote. Kontaktpersonen können dadurch nicht nur schneller ermittelt, sondern in der Folge auch schneller darüber informiert werden, dass sie sich in Quarantäne zu begeben haben. „Die Tagebücher können zudem auch dazu beitragen, dass Ermittlungsarbeiten bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung weniger aufwendig sind. Das kann zum Teil auch zu einer Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes führen“, so Gote.

 

Geführt werden kann das persönliche Tagebuch auf unterschiedliche Weise: entweder klassisch mit Stift und Papier, digital in einer Tabelle oder mit einer App auf dem Smartphone oder Tablet, wie etwa der Corona-Warn-App. Angeboten werden solche Kontakt-Tagebücher-Apps sowohl für Android- als auch für iOS-Systeme.

Notiert werden sollte Tag für Tag, welche Person wann, wo und wie lange getroffen wurde. Zudem sollte festgehalten werden, ob bei dem Treffen eine Maske getragen und der Mindestabstand eingehalten wurde. Auch Besuche etwa beim Friseur, dem Einzelhandel oder von Veranstaltungen sollten notiert werden.

documenta-Stadt Kassel


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