Toyota Gazoo Racing – Doppelsieg bei Safari Rallye

Pic from Toyota // Worldwide Copyright: Toyota Gazoo Racing WRT

 

Vierter Sieg im sechsten Rennen: Mit einer großartigen Aufholjagd bei der Safari Rallye haben Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia vom Toyota Gazoo Racing World Rally Team ihre Führung in der Fahrerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) weiter ausgebaut. Takamoto Katsuta landete das erste Mal überhaupt bei einem WRC-Event auf dem Siegertreppchen.

Die Rallye wurde ihrem Ruf als extrem anspruchsvolles Rennen gerecht, bei dem viele Crews im Laufe des Wochenendes Schwierigkeiten bekamen. Ogier lag zwischenzeitlich auf dem siebten Platz der Gesamtwertung und hatte mehr als zwei Minuten Rückstand auf die Spitze, nachdem er am Freitagmorgen durch ein Problem zurückgeworfen wurde. Anschließend kämpfte er sich jedoch durch das Feld zurück an die Spitze.

Als Gesamtdritter ging er in den letzten Tag, der aus fünf kurzen, aber sehr anspruchsvollen Prüfungen bestand. Bereits auf der ersten Prüfung des Tages gab es Probleme bei dem bis dahin führenden Konkurrenten, was Katsuta erstmals die Führung bei einer Rallye einbrachte, dicht gefolgt von Teamkollege Ogier.

Zwei Wertungsprüfungen vor Schluss lag das Duo in der Gesamtzeit gleichauf und lieferte sich bis zum Schluss einen spannenden Kampf um den Sieg. Ogier gelang anschließend sein insgesamt siebter Prüfungssieg bei der Safari Rallye 2021; damit setzte er sich an die Spitze. Bei der abschließenden Power Stage sicherte er sich den ersten Platz im Gesamtklassement – und damit den vierten Doppelsieg der Saison für Toyota Gazoo Racing. Der Triumph in Kenia ist der insgesamt neunte Sieg der Safari Rallye für Toyota. Katsutas erster Podiumsplatz ist ein Meilenstein für das Toyota Gazoo Racing WRC Challenge Programm, das das Talent des Japaners seit 2015 fördert.

Durch zwei zusätzliche Bonuspunkte in der Power Stage liegt Ogiers Vorsprung in der Meisterschaft nun bei 34 Punkten vor Teamkollege Elfyn Evans, der weiterhin Zweiter in der Gesamtwertung ist. Evans und Co-Pilot Scott Martin schieden auf der zweiten Prüfung am Freitag aus, starteten aber am Samstag erneut und kletterten am Sonntag auf den zehnten Platz in der Gesamtwertung. Zusätzlich gelang ihnen ein dritter Platz in der Power Stage, was weitere wertvolle Punkte bedeutete. In der Konstrukteurswertung konnte Toyota zur Halbzeit der Saison seinen Vorsprung auf 59 Punkte ausbauen.

„Seb und Julien, herzlichen Glückwunsch! Und an unsere Fans, vielen Dank für eure starke Unterstützung“, sagte Teamgründer Akio Toyoda. „Erlaubt mir aber bitte folgende Worte zu Beginn: Takamoto, das war fantastisch! Ich habe mich sehr darüber gefreut, was er erreicht hat. Er ist am Finaltag vor Seb gestartet, hat weiter mit um den Sieg gekämpft und stand letztendlich zum ersten Mal überhaupt auf dem Podium. Das war so beeindruckend, dass ich regelrecht mitgezittert habe. Ich habe viel mit seinem Vater kommuniziert, wir waren beide sehr aufgeregt. Takamoto hat die Rallye auf diesen sehr harten Straßen, die für ihn komplettes Neuland waren, souverän absolviert und mit den besten Fahrern der Welt um den Sieg gekämpft. Ich denke, allein bei dieser Rallye ist er viel mehr gewachsen als zuvor. Es sind noch sechs Veranstaltungen in dieser Saison und die letzte ist die Rallye Japan. Das wird noch ein sehr spannendes Jahr für uns werden.

Bei dieser Rallye habe ich außerdem wieder erkannt, wie stark Seb als Fahrer ist. Wir konnten uns vorher schon vorstellen, wie rau die Straßen in Kenia sind. Dank seines exzellenten Reifenmanagements konnte er Takamoto einholen und ihn auf den letzten drei Prüfungen überholen. Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen angesehenen Fahrer in unserem Team haben. Durch seine Anwesenheit machen auch die anderen Teammitglieder immer wieder Fortschritte.

Ich möchte auch dem gesamten Team meine Wertschätzung aussprechen. Zum ersten Mal nach 19 Jahren fand ein WM-Lauf in Kenia statt. Es war für alle eine Premiere. Dank der Ingenieure, die immer wieder die Informationen aus dem Erkundungsflug analysierten, konnten die Crews mit Zuversicht ins Rennen gehen. Unser Erfolg in Kenia war der Verdienst jedes einzelnen Mitglieds, sowohl vor Ort als auch in Finnland.

Meine Anerkennung geht natürlich auch an Elfyn, Scott, Kalle und Jonne. Auch nach ihrem Ausscheiden am Freitag haben sie das Team immer wieder mit Informationen versorgt und damit auch zum Erfolg von Seb und Takamoto beigetragen. Ich verspreche, dass wir unsere Autos für die zweite Saisonhälfte verbessern, damit sie sich im Gegenzug für ihre Teamarbeit sicherer fühlen.

Präsident Kenyatta hat die Rallye mit einer herzlichen Begrüßung und großer Unterstützung willkommen geheißen. Auch die Atmosphäre war sehr einladend. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen in Kenia meinen aufrichtigen Dank auszusprechen. Ich hoffe, dass wir auch bei der Rallye Japan alle Fahrer mit dieser Art von herzlicher Atmosphäre willkommen heißen werden.

Abschließend möchte ich mich bei unseren Familienmitgliedern in Afrika von Toyota Tsusho bedanken, die das Team unterstützt und angefeuert haben. Sie haben uns auch immer auf dem Laufenden gehalten, was bei der Rallye passiert. Dank ihnen konnte Toyota Gazoo Racing das Rennen in Kenia mit Vertrauen genießen – wie in einem weiteren Heimatland. Herzlichen Dank! HATU JAMBO! ASANTE SANA!“

„Das ist ein ganz besonderer Tag am Ende eines fantastischen Wochenendes“, so Teamchef Jari-Matti Latvala. „Nach dem Freitag sah es schwer für uns aus, doch jetzt können wir einen Doppelsieg bei diesem Rallye-Klassiker feiern. Der Sieg basiert auf Ausdauer und Konstanz sowie auf der Niemals-Aufgeben-Einstellung und dem Engagement des Teams. Als Seb am Freitag sein Problem hatte, blieb er ruhig und als er die Chance sah, griff er an und holte sich den Sieg. Ich bin auch sehr glücklich, Takamoto zum ersten Mal auf dem Podium zu sehen. Die Entwicklungsschritte, die er gemacht hat, waren erstaunlich und er hat sich dieses Ergebnis wirklich verdient.“

 

OV von Toyota Deutschland

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