Todesfalle Auto: Schauspieler Martin Brambach spricht ersten PETA-Radiospot – neue Hörfunk-Kampagne zur Hitzewelle kann Hundeleben retten


Stuttgart, 31. Juli 2020 – Hochkarätige Besetzung in PETAs erstem Radiospot: Heute veröffentlicht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland erstmals seit ihrer Gründung einen Radiospot. In diesem engagiert sich Martin Brambach, unter anderem als Kommissariatsleiter Schnabel aus dem Dresdner „Tatort“ bekannt, für ein wichtiges Thema: Der Schauspieler warnt eindringlich alle Hundehalter, Tiere insbesondere bei hohen Außentemperaturen niemals im Auto zurückzulassen. Denn jedes Jahr sterben zahlreiche Hunde qualvoll in aufgeheizten Autos, weil ihre Halter ihren Wagen vermeintlich „nur für einen Augenblick“ abstellen. Doch selbst auf einem Stellplatz im Schatten oder bei einem leicht geöffneten Autofenster kann die Sommerhitze schnell zur Lebensgefahr für tierische Mitbewohner werden.

 

„Kein Mensch sollte seinen tierischen Freund auch nur für einen Moment im Auto zurücklassen! ‚Ich bin doch ganz schnell wieder da‘ ist absolut kein Argument – niemals. Das aufgeheizte Auto wird in kürzester Zeit zur Todesfalle für den Vierbeiner“, so Martin Brambach.

 

Binnen weniger Minuten lebensgefährliche Temperaturen im Wageninneren
Schon nach wenigen Minuten in der Sonne kann sich der Innenraum eines geparkten Autos auf bis zu 70 Grad Celsius erhitzen. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand. Menschen, die an einem warmen Tag einen Hund im Auto entdecken, sollten daher schnell handeln. Ist der Wagenbesitzer nicht auffindbar, muss umgehend die Polizei gerufen werden. Taumelt der Hund, hat eine dunkle Zunge, glasige Augen, hechelt sehr stark oder erbricht, befindet er sich bereits in Lebensgefahr – in diesem Fall sollte jeder in Betracht ziehen, die Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die jedoch in keinem Verhältnis zum Tod des Tieres stehen. Allerdings sind PETA keine Fälle bekannt, in denen rechtliche Folgen für Tierretter entstanden sind. Sollte das Auto auf einem Supermarktparkplatz stehen und der Hund noch außer Lebensgefahr sein, lässt sich der Fahrzeughalter ausrufen. Kann der Hund aus dem Auto befreit werden, sind sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen erforderlich. Auch wenn sich der Zustand des Tieres durch die Versorgung scheinbar verbessert, muss der Hund wegen möglicher Folgeschäden umgehend tierärztlich untersucht werden.

 

Radiospots von PETA gehen ab sofort regelmäßig über den Äther
Mit Hinweisen, Tipps und Aufklärungskampagnen möchte PETA ab sofort auch im Radio über wichtige Tierrechtsthemen informieren und Menschen tierfreundliche Handlungsempfehlungen geben. Der Hörfunk gilt deutschlandweit als eine der reichweitenstärksten Medien. Einer im März veröffentlichten Presseinformation der Radiozentrale zufolge ist das Radio ein unverzichtbarer Alltagsbegleiter für rund 80 Prozent der Bevölkerung. 52 Prozent der Menschen in Deutschland zwischen 14 und 49 Jahren zählen das Radio sogar zu ihrem essenziellen Vertrauensmedium. [1]

 

Prominente Unterstützung – über Martin Brambach
Martin Brambach und seine Frau Christine Sommer haben bereits in der Vergangenheit mit PETA zusammengearbeitet. So engagierte sich das Schauspielerpaar unter anderem mit einem „Susi und Strolch“-Motiv für einen fleischlosen Lebensstil, demonstrierte vor dem Brandenburger Tor gegen Tiertransporte und verschickte zahlreiche Protestbriefe. Brambach und Sommer leben mit ihrem kleinen Sohn in Recklinghausen und die Themen Tierschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit genießen eine hohe Priorität in ihrem Leben.

 

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 

 

[1] Radiozentrale (2020): Radio ist für Deutsche unverzichtbar – in Krisenzeiten essentielles Vertrauensmedium. Presseinformation. Online abrufbar unter: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/studien-pool/aktuelle-studie-radio-ist-fuer-deutsche-unverzichtbar-in-krisenzeiten-essentielles-vertrauensmedium/. (31.07.2020).


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