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Was sagt eigentlich Russland zum Energiedebakel?

 

 

Unsere Medien bemühen sich einerseits dem von unseren Sanktionen betroffenen Russland in eine Lieferverantwortung für Gas und Rohstoffe zu drängen während andererseits die Grünen vorweg Nordstream 2 (HIER) keine Betriebserlaubnis geben wollen. Und das auch vor dem Hintergrund, dass die USA, die Hauptkritiker von Nordstream ihr schmutziges Fracking-Gas an China verhökert haben.

Es stellt sich also ohnehin die Frage, nicht erst seit den explodierenden Energiepreisen, WIE das alles noch zusammenpassen soll zumal innerhalb der nächsten vier Jahre 25% aller Windräder die Betriebserlaubnis verlieren werden UND das E-Auto favorisiert wird.
Kollabierende Netze kennen wir schon jetzt. Stadtteile ohne Strom.
Vielleicht auch bald einen kalten Winter wo Konservendosen handwarm gefuttert werden?

Da man sonst nichts hört, hier unser Angebot die Rede von Putin auf dem Energieforum einmal selbst komplett zu lesen.

 

-Anfang-

 

Rede von Putin auf der Plenarsitzung des internationalen Forums „Russische Energiewoche“

Das Thema der Podiumsdiskussion lautet „World Energy: Transformation for Development“. (Übersetzung aus dem Russischen) 13. Oktober 2021

„Liebe Freunde, meine Damen und Herren

Ich begrüße alle Teilnehmer und Gäste der Russischen Energiewoche. Moskau ist wieder Gastgeber der Chefs führender Industrieunternehmen und – verbände, maßgeblicher Experten und Spezialisten, um gemeinsam über den aktuellen Stand und die Perspektiven der globalen Energie und ihrer wichtigsten Trends zu diskutieren. Und natürlich Mechanismen für die langfristige Stabilisierung des Energiemarktes vorzuschlagen, was in der aktuellen schwierigen Situation besonders wichtig ist.

Der Energiesektor hat die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Krise voll erlebt, als aufgrund von erzwungenen Beschränkungen, verlangsamter Geschäftstätigkeit, Aussetzung der Produktion und Transportverbindungen auf der ganzen Welt die Nachfrage nach Energieressourcen stark zurückgegangen ist, und die hier in dieser Halle Anwesenden wissen dies sehr gut, weil es ihre Unternehmen betroffen hat. Ende letzten Jahres sank der weltweite Primärenergieverbrauch um 4,7 Prozent; dies war der schwerste Schock für die Branche in den letzten 70 Jahren.

Aufgrund des Nachfragerückgangs haben sich auch die Preise angepasst. Im Vergleich zu 2018 sanken die Kosten für Erdgas in Europa im vergangenen Jahr um das Zweieinhalbfache: 2020 waren es 113 Dollar pro tausend Kubikmeter, 2019 waren es 159 Dollar und 2018 – 282 Dollar.

Im Ölsegment gibt es eine absolut einzigartige Situation. Keiner von uns, keiner von euch konnte es auch nur glauben und konnte sich nicht einmal vorstellen, als im vergangenen Frühjahr der Ölpreis zum ersten Mal in der Geschichte einen negativen Wert hatte: Öl zu lagern wurde teurer, als dafür zu bezahlen, dass es verbraucht wird. Es ist einfach eine einzigartige Situation.
Eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung des Ölmarktes spielten Vereinbarungen im OPEC plus-Format. OPEC-Mitgliedsländer und Nicht-OPEC-Länder haben es geschafft, eine effektive Zusammenarbeit aufzubauen, die Nachhaltigkeit der Ölindustrie im Kontext der Pandemie sicherzustellen und vor allem die Bedingungen für die Investitionstätigkeit zu schaffen.
Denn im Falle eines Stopps der Investitionen in neue Felder, in die vielversprechende Ölförderung würde der Markt in naher Zukunft unweigerlich mit einem grossen, kritischen Defizit konfrontiert sein.
Einiges davon erleben wir heute. Heute, in der Phase der Erholung der Weltwirtschaft und der Nachfrage nach Öl, stabilisieren unsere Länder auch den Markt und seine Preisnotierungen, indem sie die Ölproduktion und -versorgung umgehend und rechtzeitig erhöhen.
Russland ist ein verantwortungsbewusster Teilnehmer der OPEC Plus. Wir gehen davon aus, dass das Abkommen bis Ende des nächsten Jahres, 2022, gültig sein wird. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern alle Chancen auf eine weitere Entwicklung hat, zusätzliche Bereiche abdecken kann, einschließlich der Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Technologien für die Herstellung und Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen, des Austauschs von Best Practices in der Rechnungslegung und der Reduzierung des Carbon Footprint.

Anders als beim Öl sieht die Situation auf dem Gasmarkt, vor allem auf dem europäischen, noch nicht ausgewogen und vorhersehbar aus. Und der Hauptgrund ist, dass nicht alles in diesem Markt von den Produzenten abhängt: Gasverbraucher spielen hier nicht weniger, wenn nicht mehr, eine größere Rolle.
Ich werde jetzt ein paar Dinge sagen, die diesem Fachpublikum sicher bekannt sein mögen. Binsenweisheiten! Aber in letzter Zeit ziehen es verschiedene Verantwortliche vor, sie zu vergessen oder zu vertuschen, nicht darüber zu sprechen und die Analyse der Situation durch leere politische Slogans zu ersetzen.

Worüber reden wir?

In den letzten zehn Jahren ist der Anteil erneuerbarer Energiequellen am europäischen Energiemix dramatisch gestiegen – er scheint gut zu sein – er hat begonnen, eine bedeutende, herausragende Rolle zu spielen. Was sagen Sie dazu? Irgendwie: Gott sei Dank.

Das Hauptunterscheidungsmerkmal dieses Sektors ist jedoch die Inkonstanz der Stromerzeugung. Wir brauchen große freie Kapazitäten. Und wenn es ernsthafte Misserfolge bei der Erzeugung gibt, vor allem aufgrund der Besonderheiten des Wetters, dann ist diese Reserve einfach nicht genug.


Genau das ist in diesem Jahr passiert, als aufgrund eines Produktionsrückgangs in Windparks auf dem europäischen Markt Strommangel herrschte. Die Preise dafür sprangen in die Höhe, was zu einem Auslöser wurde, zu einem Auslöser für das Wachstum der Gasnotierungen am Spotmarkt.

Gleichzeitig gilt: Der Gasverbrauch hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer werden seine Reserven traditionell vor der Winterperiode aufgefüllt. In diesem Jahr jedoch, auch nach dem kalten Winter in Europa, taten dies viele Länder nicht, hofften auf Spot-Gaslieferungen, die sogenannte „unsichtbare Hand“ des Marktes, wodurch die Preise unter den Bedingungen der Rauschnachfrage noch weiter in die Höhe trieben.

Lassen Sie mich wiederholen: Der Anstieg der Gaspreise in Europa war das Ergebnis einer Stromknappheit, nicht umgekehrt.

Und es ist nicht notwendig, wie sie sagen, „von einem kranken Kopf zu einem gesunden zu wechseln“, wie wir sagen, wie einige unserer Partner es versuchen. Manchmal hört man sich an, was darüber gesagt wird – man ist überrascht, es ist einfach erstaunlich, als ob sie die Zahlen nicht sehen – ich werde mehr darüber sagen – sie sehen die Realitäten nicht, sie vertuschen nur ihre eigenen Fehler.

In den letzten zehn Jahren wurden Schritt für Schritt systemische Mängel im europäischen Energiesektor festgestellt. Sie führten zu einer großen Marktkrise in Europa.

Lassen Sie mich Sie daran erinnern, dass die Erzeugung von Kernkraft und Gas zwar an der Spitze stand. Es gab aber keine solchen Krisen, denn es gab keinen Ort, an dem sie hätten stattfinden können. Ich möchte hinzufügen, dass in Russland solche Probleme heute, Gott sei Dank, unmöglich vorstellbar sind. Ein langfristiger Ansatz für die Entwicklung des Brennstoff- und Energiesystems ermöglicht es uns, Strompreise für die Bevölkerung und die Unternehmen auf dem niedrigsten Niveau in Europa zu erzielen.

Zum Vergleich:
Der durchschnittliche Strompreis in Russland in Euro beträgt etwa 20 Euro pro Megawattstunde, in Litauen – 256, in Deutschland und Frankreich – 300, in Großbritannien – 320 Euro.

Das Wachstum der Tarife in unserem Land ist begrenzt und klar reguliert, anders als in den europäischen Ländern, wo aufgrund des Anstiegs der Kosten für die Stromerzeugung die Tarife für Wohnraum und kommunale Dienstleistungen in letzter Zeit fast monatlich gestiegen sind – ich habe dies in meiner Referenz, ich werde Sie jetzt nicht mit diesen Zahlen langweilen.

Um auf die Situation auf dem Gasmarkt zurückzukommen, werde ich noch ein paar Worte sagen. Wir hören oft, dass hohe Notierungen den Rohstoffproduzenten in die Hände spielen und es ihnen ermöglichen, Supergewinne zu erzielen, ohne sichtbare Anstrengungen zu unternehmen.
Diejenigen, die eine solche Position vertreten, verstehen jedoch nicht, wovon sie sprechen, sie ziehen es vor, nicht nach vorne zu schauen. Langfristige Perspektiven werden nicht berücksichtigt.
Und sie sind offensichtlich, auch für den Produzenten: Ein starker, mehrfacher Anstieg der Energiepreise treibt Unternehmen, die Wirtschaft, den Nutzbereich in eine Situation radikaler Kostensteigerungen und zwingen, den Energieverbrauch zu senken, Produktionsmengen zu reduzieren. So kann eine hohe Preissituation am Ende zu negativen Folgen für alle, auch für die Hersteller, führen.

Und unsere Produzenten, auch die in der Halle Anwesenden, sind sich dessen bewusst. Stabilität und Berechenbarkeit sind für jeden Markt wichtig. Russland erfüllt seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern, auch in Europa, in vollem Umfang und gewährleistet eine garantierte ununterbrochene Gasversorgung in diesem Bereich. Es gibt alle Voraussetzungen dafür, dass wir bis Ende des Jahres Rekordmengen an Gaslieferungen an den Weltmarkt erreichen werden. Darüber hinaus treffen wir unsere Partner immer auf halbem Weg und sind bereit, zusätzliche Maßnahmen zu besprechen. Wir arbeiten konsequent daran, die Energiesicherheit des gesamten europäischen Kontinents zu stärken. Gemeinsam mit europäischen Unternehmen, unseren Partnern und Freunden werden große Infrastrukturprojekte umgesetzt:

Turkish Stream, Balkan Stream, Nord Stream 1 und Nord Stream 2.

Ihre Aufgabe ist es, die Nachhaltigkeit und Berechenbarkeit der Gaslieferungen in den Mengen sicherzustellen, die für die europäischen Länder in den kommenden Jahren notwendig sind.
Ich möchte hinzufügen, dass die Umsetzung dieser Projekte auch zu einer signifikanten – und manchmal – Reduzierung der Treibhausgasproduktion führt.
Zur Information: Die Kohlenstoffintensität der russischen Erdgaslieferungen durch die bereits bestehende Nord Stream -1- Pipeline ist mehr als dreimal niedriger als die von amerikanischem Fracking Gas LNG. Nur zum Vergleich.

Gleichzeitig gilt es nun, sich auf globale Mechanismen zum Ausgleich des Energiemarktes zu einigen, einen substanziellen, gründlichen Dialog zwischen Produzenten und Verbrauchern von Energieressourcen zu diesem Thema einzuleiten, frei von politischen Vorurteilen und aufgezwungenen Klischees.
Wir sprechen über äußerst wichtige Themen, von denen die Arbeit von Unternehmen, Organisationen und das Wohlergehen von Haushalten, Millionen von Menschen in Russland und in unseren Partnerländern, einschließlich Europa, direkt abhängen.
Ich bin sicher, dass es im Zuge eines solchen Dialogs möglich ist, Lösungen zu finden, die Markttrends und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Einer der Hauptfaktoren, der die Entwicklung der globalen Energie langfristig bestimmt, ist natürlich der Klimawandel. Russland ist sich der Schwere der Herausforderungen in diesem Bereich voll bewusst.

Wir sehen und fühlen alle Bedrohungen und Risiken für die gesamte Menschheit, für den ganzen Planeten, wie gerade erwähnt, und für unser Land. Und in unserem Land steigt die durchschnittliche Jahrestemperatur schneller als die globale um mehr als das 2,5 -fache: In den letzten 10 Jahren ist sie um fast ein halbes Grad gestiegen. Und in der Arktis ist die Erwärmungsrate noch höher.

Russland unterstützt internationale Initiativen zur Erhaltung des Klimas und erfüllt seine Verpflichtungen. Wir gehen davon aus, dass das akkumulierte Volumen der Nettogasemissionen in den kommenden Jahrzehnten noch geringer sein wird als in der Europäischen Union. Das sind, liebe Kolleginnen und Kollegen, keine leeren Worte, sondern eine direkte Handlungsanleitung.

Wir setzen bereits eine Reihe von Projekten um, die Ergebnisse liefern und für viele Jahre liefern werden. Russische Öl- und Gasunternehmen reduzieren das Abfackeln von zugehörigem Gas. Und hier möchte ich das noch einmal wiederholen, ich habe kürzlich bei einem der Treffen auch öffentlich darüber gesprochen, wir haben bessere Indikatoren als irgendwo sonst auf der Welt.

Projekte zur Abscheidung von Kohlendioxid werden gestartet, wir bewegen uns zu höheren technologischen Standards. Es wird viel Arbeit getan, um die Elektrizitätswirtschaft und die Wohnungs- und Kommunaldienstleistungen zu modernisieren. Natürlich werden wir solche Initiativen auch weiterhin unterstützen. Russlands enormes Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz wird auf ein Drittel des derzeitigen Energieverbrauchs geschätzt. In diesem Zusammenhang fordere ich die russische Regierung auf, das staatliche Programm „Energieeinsparung und Energieeffizienz“ zu aktualisieren, das kürzlich bei einem entsprechenden Treffen mit der Regierung diskutiert wurde.
Es ist notwendig, sie bis 2035 zu verlängern, und wir tun es, und die Arbeit in allen Sektoren der Volkswirtschaft, einschließlich Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Wohnungsbau und kommunale Dienstleistungen, zu stärken, um ehrgeizige Ziele zur Verringerung der Energieintensität des BIP und damit der negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu erreichen.

Ich möchte hinzufügen, dass Russland in der Praxis die Klimaneutralität seiner Wirtschaft anstreben wird, und wir setzen hier einen spezifischen Maßstab – spätestens 2060.

Lassen Sie mich wiederholen, was ich bereits gesagt habe: Die Rettung des Klimas ist eine gemeinsame Aufgabe, eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. Es gibt eine Menge, sicherlich komplexe, harte Arbeit unter Beteiligung einer Vielzahl von Spezialisten, Leitern von Unternehmen, öffentlichen Verbänden und Staaten zu tun.
Gleichzeitig darf die Klimaagenda nicht zu einem Instrument zur Förderung der wirtschaftlichen und politischen Interessen einzelner Länder werden. Gemeinsam müssen wir gemeinsame, verständliche, faire und transparente Regeln der Klimaregulierung schaffen, die auf globaler Ebene funktionieren. Sie sollten auf echter Sorge um das Klima basieren und die Rolle und den Beitrag jedes Landes durch gegenseitig anerkannte Modelle für die Bilanzierung und Überwachung von Treibhausgasemissionen und -sequestrierungen verstehen.
Es ist wichtig, die Prinzipien der Technologieneutralität zu befolgen, das heißt, den Kohlenstoff-Fußabdruck verschiedener Erzeugungsarten objektiv zu berücksichtigen.

Nur wenige Menschen wissen davon, aber zum Beispiel ist der Kohlenstoff-Fußabdruck der Kernenergie geringer als der der Solarenergie.

Ich denke, dass sogar die Experten, die in diesem Raum sitzen, vielleicht zum ersten Mal davon hören. Russland verfügt über eine einzigartige praktische Erfahrung in der Entwicklung und dem langfristigen Betrieb von Kerntechnologien, einschließlich schneller Neutronenreaktoren, die in Zukunft die Umstellung auf einen geschlossenen Brennstoffkreislauf ermöglichen und kleine Kernkraftwerke und kleine Reaktoren umfassender nutzen werden.

Übrigens ist bereits ein schwimmendes Kernkraftwerk mit geringer Leistung in Betrieb, das in unserem Osten, im Norden – in Chukotka – arbeitet (Hinzufügung d. Red.: HIER)

Atomkraftwerk

Basierend auf den Errungenschaften in diesem Bereich werden wir weiterhin Nukleartechnologien exportieren und damit zur Dekarbonisierung der globalen Energie beitragen.
Natürlich sollten Klimaprojekte, auch solche, die das Potenzial natürlicher Ökosysteme nutzen, eine Schlüsselrolle bei der Lösung des globalen Problems der akkumulierten Treibhausgase spielen. Russland kann hier wirklich einzigartige Möglichkeiten bieten. Die Effizienz solcher Projekte in unserem Land ist deutlich höher als bei Investitionen in die Entwicklung europäischer erneuerbarer Energien.
Um solche Initiativen umzusetzen, ist es für eine bequemere Geschäftsarbeit notwendig, Bedingungen für Investitionen zu schaffen, die in die Projekte fließen, die die größte Wirkung auf die investierten Mittel haben.

Und natürlich sollte es bei der Umsetzung von Klimaprojekten keinen Platz für Sanktionen oder andere Einschränkungen geben, in der Regel politisch motiviert.

 

Und noch etwas: Die aktuelle Situation in der Welt zeigt, dass die Fragen des Klimaschutzes in engem Zusammenhang mit den Plänen zur Entwicklung von Wirtschaftssektoren, vor allem des Energiesektors, gelöst werden sollten.
Experten zufolge könnte der Anteil der Kohlenwasserstoffe an der weltweiten Energiebilanz am Horizont von 25 Jahren von derzeit 80 -85 Prozent auf 60- 65 Prozent sinken. Gleichzeitig wird die Rolle von Öl und Kohle abnehmen – meine russischen Kollegen, die im Saal sitzen, wissen das alles sehr gut, verstehen und gehen davon aus – und die Rolle von Erdgas als umweltfreundlichster „Übergangs“-Brennstoff wird wachsen.

Insbesondere geht es um die Entwicklung der Flüssigerdgasförderung. Bis 2035 erwarten wir, die LNG-Produktion in Russland auf 140 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern und unsere Position in diesem dynamischen Markt zu stärken, der aufgrund niedriger Produktionskosten und einer wettbewerbsfähigen Logistik etwa 20 Prozent einnimmt.

Ich möchte darauf hinweisen, dass LNG bereits die Hauptfracht für die Nordseeroute ist. Darüber hinaus erwarten wir, dass wir im Jahr 2035 unseren Anteil an der weltweiten Versorgung mit petrochemischen Produkten von derzeit einem Prozent auf sieben Prozent erhöhen werden.
Ich möchte hinzufügen, dass Wasserstoff und Ammoniak in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich im globalen Energiesektor stärker werden – dessen sind wir uns auch bewusst. Sie werden als Rohstoffe, Brennstoff, Energie verwendet. Russland verfügt über wissenschaftliche Ressourcen und logistische Fähigkeiten, um einen bedeutenden Anteil an diesen vielversprechenden Märkten zu übernehmen.

Auf einem wirtschaftspolitischen Forum in Wladiwostok sprach ich bereits über dieses Thema und rief zur Zusammenarbeit von Kollegen aus dem asiatisch-pazifischen Raum in diesem Bereich auf.
Ich hoffe, dass auch unsere Partner aus Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern auf diesen Vorschlag reagieren werden.

Liebe Freunde!
Die Folgen der Pandemie, die Umwälzung der regionalen Energiemärkte haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig für die moderne Welt der stabile, selbstbewusste Betrieb des Kraftstoff- und Energiesektors, die Versorgung der Verbraucher mit bezahlbarer Energie mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt ist.
Um die Energie- und Umweltsicherheit des Planeten zu gewährleisten, brauchen wir ein ausgewogenes, verantwortungsbewusstes Handeln aller Marktteilnehmer – sowohl der Produzenten als auch der Verbraucher – das langfristig im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung unserer Länder ausgerichtet ist, um das Wohlergehen unserer Völker zu gewährleisten.
Russland ist zu einer solchen konstruktiven, vertrauensvollen und engen Zusammenarbeit bereit, einschließlich eines direkten Dialogs mit unseren Partnern in Europa, mit der Europäischen Kommission, um gemeinsame Lösungen zur Stabilisierung der Energiemärkte und zur Bekämpfung des Klimawandels zu finden.
Ich bin sicher, dass wir gemeinsam definitiv Ergebnisse bei der Lösung dieser schwierigen Probleme erzielen werden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, danke.“

 

 

-Ende- (Bilder und Hervorhebungen durch die Redaktion)

 

Quelle: Economist „Deutschland hat fertig“

Vielleicht sollten wir mal anfangen mit Leuten über Energie zu reden, die Strom nicht in Kabeln speichern wollen und glauben, dass der Glasfaserausbau die E-Mobilität fördert…
Das ist natürlich nur ein subjektiver Eindruck, gepaart mit dem Verlangen Experten an Stellen zu haben, wo Fachwissen (oder überhaupt Wissen an sich…) und nicht Wunschdenken zu Entscheidungen führt.

Ich selbst musste die Rede dreimal lesen, um zu merken, was sie alles impliziert, aufzeigt und direkt oder indirekt anspricht.

 

Aber manchmal sind so ein paar Tage im Dunkeln und in Kälte, ohne Handy, Internet und Fernsehen, ganz hilfreich und beflügeln das Nachdenken. Ich weiß nicht, ob man sich das wünschen sollte. Aber Denken ist wichtig. Und alles was da hilft kann zumindest nicht ganz schlecht sein… SIC!

 

 

 

 

 




Inflation: so sieht es aus. Alles wird natürlich besser!


 

(Archivbild nur zur Veranschaulichung)

(Bloomberg) — „Viele Zentralbanken beginnen mit der Rücknahme der Konjunkturprogramme, die sie zur Bekämpfung der pandemiebedingten Rezession im letzten Jahr eingeführt haben. Angesichts der sich beschleunigenden Inflation wird die US-Notenbank ihr Programm zum Ankauf von Vermögenswerten verlangsamen, während ihre Pendants in Norwegen, Brasilien, Mexiko, Südkorea und Neuseeland die Zinssätze bereits erhöht haben. Elf Volkswirtschaften, darunter Kanada und das Vereinigte Königreich, werden laut dem von Bloomberg vierteljährlich veröffentlichten Überblick über die 23 wichtigsten geldpolitischen Institutionen der Welt die Kreditkosten bis Ende 2022 erhöhen.“

 

Leider hat diese Grafik einen kleinen Haken: Das Bild täuscht…

 

Bisher war es immer so, dass eine Inflation (Geldentwertung!) durch steigende Zinsen der Zentralbanken ausgebremst werden konnte. Indem man das Geld (hier die Fremdkapitalaufnahme) teurer machte, reduzierte man die im Markt Geldmenge (Nachfrage) und ließ die Inflation (Geldentwertung) damit sinken.
Ähnlich einer Bank, die den Kontokorrentkreditrahmen senkt. das kennt jeder Verbraucher. Man passt dann sein Ausgabenverhalten an.

Das ist wissenschaftlich und daher auch finanztechnisch der einzige Weg, um als Volkswirtschaft eine Inflation zu bekämpfen: die Geldmenge zu reduzieren.
Weitere Elemente wären die Mindestreserven der Geschäftsbanken zu erhöhen, und ihnen somit Geld zur Kreditgewährung zu nehmen und/oder via Offenmarktpolitik die Qualität der Besicherungsgrundlagen (wie ein Pfand zu sehen!) für die Kreditaufnahme von Banken bei der Notenbank zu reduzieren. 

ALL DAS GEHT NICHT MEHR!

 

 

Quelle: Bloomberg (erwartete Zinsanpassungen bis Ende 2022)



Die Staatsverschuldung in den GELB dargestellten Ländern – eher Zonen! – ist so hoch, dass jeder Zinsschritt nach oben die Staaten fast schlagartig in den Bereich des Staatsbankrotts treiben würde! Die Option weniger Geld auszugeben (oder höhere Zinsen zu zahlen) ist also gar nicht mehr möglich, ohne Pleite zu gehen. 

Das Betrifft die gesamte Eurozone, die hier als europäische Einzelstaaten(!) in Gelb dargestellt wird, was aber notenbanktechnisch falsch ist. Es müsste als EIN Komplex dargestellt sein, da es hier NICHT MEHR um einzelne Länder geht, die national für sich agieren können.
Alle anderen, Nicht-Euroländer machen die nötigen Zinsschritte nach oben!

Die USA sind auch dieses Jahr wieder in der spannenden Parlamentsdebatte die Schuldengrenze nach oben zu treiben, was Zinsschritte der Notenbank natürlich ausschließt.
Japan ist da noch schlimmer dran und Indien sowie Australien sind in der gleichen Zinsfalle.

Argentinien, China und die Türkei senken die Zinsen, weil sie keine unabhängigen Notenbanken mehr haben. Selbst den Schein einer Unabhängigkeit aufgegeben haben, oder wie in China, die Notenbank Teil des politischen Systems ist. In China kollabiert aber gerade der künstlich aufgeblasene Immobilienmarkt, was gewisse Anpassungen aber erforderlich machen könnte. Beispielsweise auch mit einem Rückruf von Geldern aus dem Ausland… zum Beispiel der USA, deren Hauptgläubiger China ist.

Die Lila und Dunkelblau eingefärbten Staaten, nicht im Dollar- oder Euro-System eingebunden und daher frei von solchen Zwängen, mitunter auch durch Haushalte geprägt, die auf Rohstoffverkäufe (Öl, Gas, Erze,, Mineralien, …) zurückgreifen können, heben ihre marktgerecht Zinsen an, um den klassischen (und bewährten) Mechanismus der Inflationsbekämpfung zu nutzen.

Das sind die einzigen Statten der Welt, die das noch können! Alle anderen Industrienationen sind so hoch verschuldet, dass jeder Zinsschritt nach oben, und sei  er noch so klein und noch so kurz anhaltend, massive volkswirtschaftliche Schäden hervorruft.
Wir reden immer gern von Zombiefirmen, die nur vom Fremdkapital noch aufrecht stehen. Diese nette Darstellung von Bloomberg zeigt aber, dass wir selbst schon Zombiestaaten sind, die ohne frisch-gedrucktes Geld mehr existieren können.

Eigentlich, um es einmal in den Farben der Wetterkarte zu sagen sind die hellblauen Staaten LILA, die gelben Staaten ROT, die rosa Staaten GRÜN und Russland ORANGE einzufärben.
Bei den schwarzen Ländern bedarf es keines Kommentars mehr. Die sind schon am Ende und die Farbe SCHWARZ ist nur allzu gerechtfertigt. Und ja, das gilt auch und gerade für die arabischen Öl-Staaten!

Damit steht den so betroffenen Staaten keinerlei Mechanismus mehr zur Verfügung die Inflation mit wissenschaftlich fundierten, bewiesenen(!) und seit 1931 bewährten Methoden zu bekämpfen. Und vor 31, in der klassischen Wirtschaftstheorie, wo der Staat nur das Geld ausgeben kann, was er auch via Steuern einnimmt, dürfte als nette Utopie ad acta sein.

Die Commerzbank redet nun offen von einer Inflation bei 5%. Die EZB hat seit zwei Jahren schon  sog. „Zielkorridore“ von 2,5 bis 10% ausgelobt. Wer sich nun also über steigende Preise wundert, die Gemüse, Milch- und Fleischprodukte aber auch Energiepreise betreffen, der sollte seinen Blick auf die EZB und willfähige Regierungen richten, die dieses System gewollt, bewusst gefördert und ausgenutzt haben.

Und der so betrogene Bürger sollte auch die Koalitionsverhandlungen genau danach hinterfragen, WOHER denn das Geld kommen soll für weitere blöde Ideen, die jetzt via dem finanziert werden, was da Sparbuch, Vermögen und Lebensstandard heißt. Oder Altersarmt (HIER) für Millionen, die immer wahrscheinlichernicht nur möglicher! – wird.

Natürlich stimmt das so alles nicht, denn gewisse Medien verkaufen uns das als Chance… Zum Change, Neuanfang und als  Bereicherung. Also ein Grund zur Freude (HIER).

 

Wer nun wirklich staatstreu sein  will, soll und darf das tun. Hüpfen und dabei klatschen. Wie in der Walldorfschule. Andächtig die Äuglein zumachen, wie in der Kirche. Und mantraartig sagen „alles wird gut“. – Das funktioniert mit Sicherheit. Garantiert. Zwar nicht für die so Begeisterten, wohl aber für andere. Aber das ist doch auch schön, oder? Geben ist seliger als nehmen. Oder gar behalten.
Christen, Juden und Moslems wissen das, denn es wird und wurde ihnen stets gepredigt. Quasi eingehämmert, als Wegweiser zum wahren Glück.
Und wir Deutschen wissen das dann auch noch ganz besonders, da wir ja gern für alles und immer zahlen… – SIC!

Und nein,… Gold (HIER), Bitcoins und Immobilien sind KEINE Alternativen mehr.

 

 

P.S.:  Vielleicht ist DAS die Lösung, die wir beklatschen sollten:

100.000.000.000.000 Mark – Rheinisches Bildarchiv Köln

Mit diesem Geldschein wären dann weltweit alle Schulden getilgt! Einfach mal die richtigen Scheine drucken… -:))

 

                                                         

 

 




Schicht im Schacht: Söder beendet die Karriere einer Lusche

 

Markus Söder, ohnehin nicht als Zauderer bekannt, hat nun das Herumgeirre von Armin Laschet beendet. Und ganz nebenbei dann auch dessen Karriere als Oberlusche der Nation.

Armin Laschet, die letzte Trumpfkarte der Merkelianer in der Union, der trottlige Fettnäpfchenfinder vom Niederrhein, der auch außerhalb des Karneval stets einen Lacher parat hatte und sondierend in die Schei… griff, wurde endlich – samt dümmlichen Gläubigerverein der CDU – gestoppt.

Von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0

Mit Unglauben, ja schon fast mitleidig, hat die Republik den CDU-Wahlkampf verfolgt. Hat miterleben müssen, wie ein mittelmäßig bis erbärmlicher Provinzpolitiker in den eh schon zu großen Schuhen des Ministerpräsidenten von NRW watschelnd, versuchte Bundeskanzler zu werden.

Allein sein Erscheinungsbild sah aus wie gewollt aber nicht gekonnt. Selbst auf dem Grabbeltisch im Ausverkauf eines x-beliebigen Discounters hätte er besser sitzende Anzüge und geschmackvollere Krawatten bekommen, munkelte einmal eine Frau, bei einem seiner anzahlmäßig recht überschaubaren „Wahlauftritte“.

Armin, der Kanzlerkandidat, wollte keinen Wahlkampf machen. Eigentlich sah es so aus, als wenn er das Kanzleramt beerben wollte. Von Mutti den Schlüssel zur Macht als Nachtisch überreicht; samt Schulterklopfen und den netten Worten: „Du schaffst das schon…“

So ähnlich hat es auch mit dem Posten des Ministerpräsidenten in NRW geklappt. Als Madame Kraft(los) nicht mehr wollte, stand die Staatskanzlei in Düsseldorf praktisch verlassen da. Miese SPD-Ergebnisse und eine starke FDP unter Lindner schafften das auch von ihm selbst nie Erwartete: der Einzug als MP in die Regierungsverantwortung!

Und so ähnlich wollte unsere Armin auch Bundeskanzler werden: als Trittbrettfahrer!

Dass er sich dabei den wesentlich erfolgreicheren Söder zum Feind machte, scherte ihn nicht. Allein der Gesichtsausdruck von Söder, als er Laschet den Vortritt lassen musste, machte jedem – außer Laschet natürlich – klar, dass da noch … ein finaler Klärungsbedarf war.

Und dafür hat Söder nun gesorgt. Für den finalen Lacher von Laschet, der nun aber nur noch verzweifelt klingen kann.
Sein komisches Kompetenzteam und sein noch dämlicheres Sondierungsteam waren das Zünglein an der Waage.

Es gibt kläffende Köter, die nett mit dem Schwanz wackeln und freudig alle anhecheln, die ein Leckerli haben könnten, und es gibt Wölfe, die sich das Leckerli nehmen und dabei noch nicht mal laut Knurren, bevor es zu spät ist.

Laschet weiß nun, in welche Kategorie er gehört. In welcher Liga er immer schon gespielt hat. Leider hat ihn das nie jemand so offen und ehrlich gesagt. Zumindest niemand, auf den zu hören er gewillt war. Oder Lust hatte…

Markus Söder hörte sich an, was bei der Sondierung herausgekommen ist, stellte fest, dass es unter dem Strich noch erbärmlicher ist als 2017, wo es ohnehin schon mies gelaufen ist, und verzichtete.
Merkel verzichtete 2017 auf den Posten des Finanzministers, um (leider wieder!) Bundeskanzler werden zu können. Ein Affront in den Augen der Alt-Union und Präzedenzfall für alle weiteren Koalitionen.
Söder und die CSU haben es nicht vergessen. Für Laschet war das wohl auch wieder verhandelbare Spielmasse, zumal die Presse so tat, als wenn das eh klar wäre.
Grüne und FDP haben wohl ein Paket geschnürrt, das es Söder unmöglich gemacht hätte ohne Gesichtsverlust in die Bayernwahlen in zwei Jahren gehen zu können.

In Bayern wird 2024 gewählt…

So wählte Söder das für ihn(!!) kleinere Übel und beendete ein Drama, was kaum schlechter hätte für ihn laufen können. Er konnte und wollte nicht zulassen, dass die Werte der CSU nochmals so vorgeführt werden, wie in der letzten Regierung Merkel.
Und anders als bei Merkel, hätte dann in Berlin womöglich eine… Lusche als Wahlkampf-„Hilfe“ für Bayern gesessen. Da hätte dann auch gleich Merkel in Bayern Wahlkampf für die CSU machen können…

Söder hat den Kampf um die bürgerliche Mitte aufgenommen. Hat sie de facto neu definiert; nämlich rechts von der Merkel-CDU und damit rechts von Laschet.
Weiterhin hat er der FDP klargemacht, dass ein Paktieren mit Links nicht als bürgerlich anzusehen ist. Und er hat klar Positionen bezogen, wo dann rechts-bürgerlich nicht mehr nur konservativ ist.

Und während Köter erst Gefahr wittern wenn es zu spät ist, schaffen Wölfe es vorausschauend zu jagen. Das Verhalten von Beute vorwegzunehmen, sich zu positionieren und dann vereint zuzuschlagen.
Laschet wollte auch jetzt wieder vor dem Napf verharrend abwarten, was denn so vorgelegt wird und dann das Beste daraus machen.

Yusuf Simsek: Mammut

Nur war das dann noch mögliche Beste nicht im Interesse von Söder, der CSU und nicht von Bayern. Und was für Bayern gut ist, kann nicht schlecht für Deutschland sein. Und eben dieses Deutschland wird in den nächsten vier Jahren allerlei zu stemmen haben, was reichlich Angriffsfläche für bürgerliche Interessen bei einer Linksregierung bieten wird.

Und diese Chance hat Markus Söder ergriffen. Besser ein schreckliches Ende als ein erneuter Schrecken ohne Ende als Mühlstein um den Hals der CSU und … Markus Söder.

 

Söder will und hat die CDU nun gezwungen sich zu erneuern. Themen und zugehörige Personalien zu klären. Die Ära Merkel aufzuarbeiten wie man damals die Ära Kohl aufgearbeitet hat. Mit klaren Beschlüssen und klaren Aussagen; ergänzt um klare Bereinigungen in der Spitzenstellenbesetzung.

Und während das passiert, gibt die CSU den Takt der Opposition im Bundestag vor. Medien- und vor allem öffentlichkeitswirksam.

 

Derweil kann Laschet und sein Kompetenzteam, samt Beraterstab und PR-Abteilung in der Wüste weiter rumluschen. Die Karriere einer hochgeschwemmten Lusche beenden, die bei ehrlicher Betrachtung auch nicht gut für dieses Land gewesen wäre. –  SIC!

 

                                                         

 




Nach 30 Jahren kommt die SED zurück an die Macht! – TOLL!

 

Nach 30 Jahren kommt die SED zurück an die Macht! – Toll!

 

Dass der Deutsche ein bischen träge ist, ist bekannt. Dass wir auch blöd, naiv und  gleichgültig sind, haben wir auch schon gezeigt. Und das nicht erst seit der Willkommenskultur. Auch die Euro-Rettung war schon aussagekräftig genug.
Während Deutschland zahlte sangen zwei asoziale Banker in Irland die deutsche Nationalhymne, weil Merkel mit ihren Zahlungen ihnen den gierigen Arsch gerettet hat. Wir sagten nichts!

Millionen Deutsche sind von Altersarmut bedroht, wissen es sogar, haben 40 Jahre und mehr gearbeitet, sagen aber nichts dazu wenn hier immer neue Leistungsempfänger angesiedelt werden. Der Satz „WIR ZUERST“ scheint noch nicht so geistig angekommen zu sein. Aber vielleicht wird das noch, wenn genug in der Schlange bei den TAFELN stehen.

Während um uns herum die Grenzen mit meterhohen Stacheldrahtzäunen aufgerüstet werden, der heilige Joe Biden in Texas berittene Polizei mit Schlagstöcken auf die Migranten hetzt und angebliche skandinavische Vorbilder in der Migrationspolitik das Ziel „NULL-Asylanten“ ausgeben, wollen wir eine Regierung, die noch mehr will.
Das zeigt doch, wie blöd wir sind, oder? Oder sind nur wir die Schlauen, und alle anderen sind blöd? Am deutschen Wesen soll wieder die Welt genesen??? Hatten wir das nicht schon?

Und weil wir hier paradiesische Zustände haben, Geld drucken selbst unter konservativen Regierungen zum Allheilmittel wurde, wittern hirnlose Linke Morgenluft. Bisher scheiterte ihr System immer am Geld. Sie waren am Ende, wenn alles umverteilt wurde und keiner mehr arbeiten wollte.
Jetzt haben sie gelernt, dass man das Problem elegant umgehen kann, wenn man nur genug Geld druckt. Und da das alle tun, weltweit sogar, kann und muss das linke System endlich funktionieren.
Der Sozialismus ist trotz unausgewogener wirtschaftlicher Grundidee machbar geworden. Das Geld muss nicht erarbeitet werden, wie diese imperialistischen Spinner immer gesagt haben, sondern es kann einfach gedruckt werden. Immer. Und soviel man braucht! Die Welt kann so einfach sein!

Und wenn etwas nicht funktioniert, zu viele Schulabbrecher und Studiumsversager an verantwortlicher Stelle kollektiv Mist gebaut haben, dann wird mit noch mehr Staat auf Fehler reagiert.
Zu wenige Wohnungen bekämpft man mit Enteignung derer, die mehr als eine Wohnung haben. Natürlich muss man das bezahlen, aber es ist ja nur Geld, das gedruckt werden kann. Und auch diese Entschädigung ist eine Sache der Gesetze. Sie ist in ihrer Höhe also … anpassbar. Man muss nur an der Macht sein.
Dass dabei keine einzige Wohnung mehr gebaut wird, oder dazukommt, fällt den meisten Menschen nicht auf. Und wie die so „gemanageten“ Wohnungen in der DDR ausgesehen haben, ist längst vergessen.

Und das Geld für die „Arbeiterregale“ (so nannte man „die Platte(nbauten)“ in der DDR liebevoll), lieh sich die damaliger DDR im Westen…

30 Jahre nach der Wende kommt die DDR zurück. Das Wort „Wende“ auf die damalige DDR zu beziehen ist schon fast komisch. Was wird das denn jetzt: die Doppelwende, Kehrtwende oder die finale Wende? Wieder hin zum Sozialismus?

Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!

 

Und ganz besonders wird er nicht durch völlig verblödete Trottel aufgehalten, die glauben, dass ihr bisheriger Wohlstand von einem marxistisch organisierten Staat garantiert werden kann.

Während Baerbock, Habeck, Esken, Scholz, Kühnert und andere Geister von Systemveränderungen reden, das chinesische Gesellschaftsmodell wertschätzen und den Kommunismus unter dem Deckmantel der Ökologie einführen wollen, es sogar OFFEN SAGEN, träumt der deutsche Lemming von seiner Rente.

Während die Ballungsgebiete zunehmend zu Hotspots aller Art werden, der Gebrauch von öffentlichen Verkehrsmittelen und Strassenaufenthalte ab bestimmten Uhrzeiten zum Abenteuer mutieren, singen die Gläubigen Loblieder auf die so bereicherten Zeiten und hüpfen im Takt der Partei…

Und wenn es eng wird, dann müssen Reiche erschossen werden. Doch wer sind diese Reichen? Die Familie Quandt, Schwarz oder Albrecht? Die Geissens? Oder reicht es schon ein Einfamilienhaus zu besitzen?

Die Drogenbarone Deutschlands, die Familie Reemtsma, die fast schon ein Zigarettenmonopol hat, könnten fein raus sein. Sie haben eines ihrer imperialistischen Mitglieder als Sprecher der FFF-Gemeinde platziert. Genialer Schachzug, würde man meinen…

 

Nur hinter Stacheldraht sind Andersdenkende erwünscht!

Oder sind „die Reichen“ Leute, die man nicht mehr braucht, wenn man erst mal an der Macht ist. Ein Sammelbegriff wie das Wort „Nazi“. Letzteres ist bekanntlich inzwischen jeder, der nicht links genug ist.
Hier könnte dann der Burda-Clan an der Reihe sein ins Gulag zu müssen, soweit man ihnen denn noch sinnvolle Arbeit zutraut.
Sobald das Organ „Neues Deutschland“ wieder im Spiel ist, ist freie Presse oder gar ein privates Medienimperien kaum noch zeitgemäß. Bertelsmann könnte da durchaus überflüssig werden. Wie auch Privatsender aller Art. Oder Zeitungen an sich.

Immerhin kam man bis Mitte der 80er auch in Westdeutschland mit drei TV-Sendern aus. Sendebeginn war 1500h und Schluss war gegen 2400h. Hat doch auch gereicht oder?
Als privater Medienbonze würde ich jetzt Bauchschmerzen haben, denn die freie Presse ist immer das erste Opfer der Willkür.

Und diese läuft jetzt schon an. So werden seit gestern immer wieder Online-Zeitungen und Blogs digital angegriffen. Über das Tool auf den Seiten, was eigentlich die DSGVO sichert. Hunderte Seiten werden gerade aktiv angegriffen. DIE ZEIT ONLINE war genauso betroffen wie DER STERN, die über „technische Probleme“ klagen.
Der Schaden ist übersichtlich, aber die digital auswertbare Spur führt nach Hamburg. Und aus Hamburg erreicht die Zeitungsserver die tolle Nachricht: „Greta ist Jesus!“ darüber könnte man lachen. Nur wird das gewürzt mit dem Zusatz: „Wir bringen Dich Nazi um.“

An der Stelle wäre zu vermuten, dass das vermutlich auch wieder Putin war, richtig?

Ist aber nur so ein kleiner Beweis am Rande dafür, was so läuft, ohne dass der deutsche Sessellemming es mitbekommt. Er hat sich auch mit der Bezeichnung Köterrasse für sich abgefunden, die sogar richterlich abgesegnet wurde.

Also was nun? Was wollen wir heute machen? Doch noch wählen gehen, oder viel lieber im Sessel abwarten, was die ARD an Wahlprognosen bringt? Das hat schon Freitagabend funktioniert. Da hat die ARD in einem ihrer Sinnlosformate die Wahlprognose für die Wahl kundgetan. „Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe.“
Die ARD kennt scheinbar schon die Ergebnisse. Warum auch nicht? In der DDR waren die auch schon vor der Wahl bekannt. Alles andere war schlechte Vorbereitung. Freitag allerdings soll das ein technischer Fehler gewesen sein…

Wir passen auf euch auf!

So überrascht es auch nicht, dass YouTube, ein Unternehmen von facebook, angekündigt hat nach der Wahl alle Videos zum Thema „Wahlfälschung“ löschen zu wollen. – Da sagen wir schon mal DANKE!
So stellen wir uns Information vor, die auf Meinungsfreiheit basiert.
Schließlich hat beispielsweise dieses Anschauungsvideo verstört, wo man zusehen konnte, wie einfach die versiegelten und verschlossenen Wahlurnen in Thüringen zu öffnen waren, ohne, dass es hinterher auffiel. Wir wollen schließlich alle im Glauben fest sein. Und der ist: alles ist schön und wird ständig besser!

 

 

Aber Thüringen und Berlin sind auch Ausnahmeländer, wo schon einiges geht, was uns im Bund noch beglücken wird.

Thüringen ist das einzige Bundesland, wo das Amt für Verfassungsschutz neuerdings direkt dem Landesinnenminister unterstellt ist. Wir die Stasi in der DDR.
Aber das ist auch nicht schlimm, da der Präsident des Verfassungsschutzes in der Amadeu- Antonio-Stiftung sitzt, die ihrerseits von einer ex-Stasi-Agentin geleitet wird. So kommt zusammen, was offensichtlich zusammen gehört. Man fragt sich, warum wir das nicht immer schon und überall so hatten…

So unterm Strich betrachtet ist das schon komisch, oder? Warum haben wir uns seit 1989/90 überhaupt so abgerackert? Warum sind die Ostdeutschen eigentlich damals auf die Straße gegangen, haben eine Wende vollbracht, um sich jetzt wieder in einer DDR 2.0 geistig versklaven zu lassen? Zusammen mit uns anderen, die wir damals als Besser-Wessis echte Demokratie versprachen?
Wird das ein Treppenwitz der Geschichte, über den immer weniger lachen können?

 

 

Wenn wir das wirklich wollen, dann müssen wir nichts mehr tun!

Alle anderen, die das auch bedenklich finden, sollten etwas tun. Zur Wahl gehen. Notfalls taktisch wählen. Sich mal wirklich bewusst machen, dass eine Stimme eine Waffe ist.
Die Waffe des Bürgers gegen die, die ihn verarschen wollen.
Die Waffe des Souveräns gegen seinen Vertreter.
Aber auch die Waffe eine denkenden Menschen, der Idioten maßregeln will.

Diese Wahl ist wichtig. Sie könnte sogar die letzte Wahl sein, die nicht wie die Wahl zur Volkskammer der DDR endet: mit 98,7% Zustimmung für die SED (oder wie immer sie nun heißt)…

RRG-Romantik: DDR 2.0

Und immer daran denken:
Wer Scholz wählt bekommt Kühnert und Esken gleich mit. Letztere zeigte gerade einem 77jährigen Senioren was er wert ist.
Wer immer Scholz wählt, bekommt eine Bande von Klimafaschisten gleich als Zugabe ins Boot.
Wer immer Scholz wählt, kommt der SED näher als ihm lieb sein kann.
Wer immer Scholz wählt, war der Wende nicht würdig. Hat sie verraten. Die Präambel des Grundgesetztes nie verstanden.

Wer meint nicht wählen zu wollen sollte sich einmal die Videos von 1989/90 ansehen. Die Menschen weinten nicht der DDR nach…sie weinten vor GLÜCK!

 

Laschet ist keine wirkliche Alternative. Er ist eigentlich als Kanzlerkandidat ein Witz, wenn auch ein schlechter. Nur ist er der einzige Garant, nicht wieder in ein düsteres SED-Zeitalter abzurutschen.
Er ist der einzige unter diesen Blinden, der zumindest noch eine rudimentäre Ahnung von Wirtschaft hat.

Und ja, es fällt mir schwer für Doofe Werbung zu machen. Das war schon immer so. Nur wenn ich die Wahl zwischen doofen Dilettanten und idiotischen Marxisten habe,  fällt mir die Wahl nicht schwer. Es gilt das kleiner Übel zu wählen.

Wer anders wählt, wählt – wenn vielleicht auch aus bester Absicht! – eine Horde von Leutchen, die Stalin als Ideal haben und die DDR als Rechtsstaat ansehen.

 

 

Es mag dazu andere Meinungen geben. Das ist gut so. Und damit alle Meinungen auch in Zukunft geäußert werden dürfen, darum sage ich meine Meinung so klar und deutlich!

SIC!

 

UND NUN GEHT WÄHLEN! – ALLE!

 

 




Wollen wir RRG?

 

 

 

Manchmal hat man nur die Wahl zwischen Cholera und der Pest. So scheint es zumindest. Besonders vor Wahlen. Und ganz besonders, wenn man schon vor der Wahl weiß, dass nach der Wahl sowieso alle Versprechen bestenfalls zur Disposition stehen – wenn sie nicht ganz vergessen werden.

Ich selbst, der Autor, hat zu allen(!) Kandidaten Licht und Schatten herausgestellt. Baerbock, Laschet und Scholz wurden hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen beleuchtet.
Und wahrlich, ich sage Euch, manchmal musste man echt suchen, um Positives zu finden…

Versuchen wir es also einmal anders. Betrachten wir nicht, was ANGEBOTEN wird, sondern das, was erforderlich ist. Was WIR als Bürgen so brauchen werden. Nicht nur könnten, sondern werden!

Es sei einmal gleich vorangestellt, dass wir eigentlich schon 2018-19 in die Krise gekommen sind. Der positive aufwärtsgerichtete Wirtschaftstrend, als Boomphase, merklich abkühlte und dann deutlicher werdend gen Süden zu zeigen begann. Der Peak überschritten war. Die Krise sich schon abzeichnete (HIER).
Corona hat hier dann zusätzlich eingeschlagen. Und ohne die billionenschweren und europaweit angelegten Hilfsprogramme wäre unsere Wirtschaft jetzt erledigt gewesen. Zeitweise beschäftigte der Staat 12 Millionen Kurzarbeiter!
Andere, die selbständig waren, sitzen nun unbemerkt beim Sozialamt. Und wer das ist, kann im Einzelhandel und der Gastronomie an leeren Fensterhöhlen in den Städten wahrgenommen werden.

 

 

Dierk Osterloh: Der Schmerz von RRG

 

Dass wir in Deutschland, allen FFF-Hüpfen zum Trotz, mit unseren 2%-Anteil am weltweiten CO2-Aufkommen selbst dann nichts am Klimawandel ändern können, selbst wenn wir hier auf das Niveau der Neanderthaler zurückkehren, sollte jedem logisch denkenden Menschen klar sein.
Und selbst die Neanderthaler starben aus, weil sich das Klima veränderte…

Neben den so künstlich gestalteten höchsten Energiepreisen weltweit, haben wir in der Ära Merkel auch die höchsten Abgaben weltweit produziert. Neben der ausufernsten Bürokratie und der am schlechtesten „realisierten“ Digitalisierung. Wer dazu eines Beweises bedarf möge seine Stromrechnung ansehen, sein Bankkonto begutachten und/oder die „Produktivität“ seines Netzes betrachten. Letzteres dann in der Ausprägung für Daten (Internet) und Stromversorgung.
Beides darf als nicht mehr sicher angesehen werden.

Wenn wir dann noch die Willkommenskultur und die zugehörigen Integrationsprobleme betrachten, sowie die geflossenen, fließenden und weiter nötigen Mittel betrachten, gern auch in Relation zu Erfolg, werden gewisse „Lücken“ erkennbar. Gerade in Ballungsgebieten. Und hier sind dann nicht nur Mieten gefragt, sondern auch ein Punkt, der da Sicherheit heißt.

Wir alle wissen, dass Gastfreundschaft richtig und wichtig ist. Nur wissen wir, dass man ad hoc nicht mehr Leute zu sich nach Hause einlädt, als die Wohnung fassen kann. Schon gar nicht dauerhaft. Und dieser Gedanke im Kleinen als richtig erkannt, haben wir im Großen komplett vermasselt.
Die Mietpreise steigen nicht aus Übermut der Vermieter, sondern durch Angebot- und Nachfragemechanismen. Ohne das Angebot zu erhöhen, wurden zu viele Menschen in viel zu kurzer Zeit ins Land gelassen. DAS war die Ursache der steigenden Mieten. Gerade in Ballungsgebieten wie Berlin, Köln, Frankfurt und München.
Machen also Enteignungen Sinn, wenn man diesem Problem abhelfen will? Oder verhindert man so eher nötige Investitionen in den Wohnungsbau? Verschärft so das Problem?

Es ist wie die Frage wer zuerst da war: die Henne oder das Ei?

Und Leute, die hier anfangen über die Bedeutung der Geflügelzucht im Hinblick auf den Klimawandel zu diskutieren sind irgendwie… fehl am Platz. Zumindest als Regierung.

Dabei ist ein Thema komischerweise gar nicht auf dem Tablett: der demographische Wandel und die drohende Altersarmut durch Kollaps der Renten- und Pensionssysteme (sehr ausführlich HIER) für Millionen.

Zusätzlich wird die alternde Bevölkerung weitere und zusätzliche Kranken- und Pflegekosten verursachen. Selbst und auch gerade dann, wenn sie länger arbeiten soll. Auch dann, wenn durch die verlängerte Lebensarbeitszeit auch die Lebenserwartung sogar wieder sinkt. (HIER und HIER).

Wir müssen uns also fragen: Wer ist in der Lage Ursache und Wirkung im Kontext ideologiefrei so zu analysieren, dass am Ende die Lösung dem Problem entspricht und nicht zum weiteren Problem wird ohne die Ursache auch nur angegangen zu haben.

Kann eine RRG Regierung dieses Kunststück leisten? Hat sie in Berlin gezeigt, dass sie es kann? Oder in Thüringen?
Kann und darf überhaupt eine Partei in die Regierungsverantwortung, die Reiche (wie immer das definiert wird!) erschießen will? Oder eher einer sinnvollen Arbeit zuführen möchte. Gulag als Alternative zum Erschießen?
Wollen wir nach 30 Jahren tatsächlich der alten SED nach Umbenennungsorgien nun als DIE LINKE eine neue Chance geben unser Leben… zu bereichern? Mit was eigentlich?

Soll eine Dame Ministerin werden dürfen, die Strom in Kabeln speichern will und den Glasfaseraufbau auf dem Land deshalb beschleunigen will, um die E-Mobilität zu fördern??? Was für ein Kobold war da im Handy, der ihr das eingeflüstert hat? – Glaubt hier jemand an Zufälle oder muss hier Blödheit als Kernkompetenz angesehen werden. Oder zumindest so ein Niveau erreicht hat, dass ein Buch zur Plagiatssammlung von Ideen anderer wird.

Wollen wir einen Bundeskanzler, der als Jungsozialist engste Beziehungen zur FDJ und zu damaligen Propagandaverantwortlichen der DDR pflegte und dort als Hoffnungsträger für staatszersetzende Tätigkeiten angesehen wurde (Focus: HIER).
Wollen wir einen Teflon-Typen, der die durch und mit ihm verursachten Skandale schneller vergisst als er sie wahrnimmt?
Wollen wir jemanden, der nur deshalb so gut dasteht weil große Teile der Presse irgendwie vergessen haben sein Leistungsbilanz einmal kritisch zu hinterfragen? So wie wir es allzu gern mit Laschet und notgedrungen auch mit Baerbock machten?

Natürlich macht das Laschet nicht deshalb kompetenter, weil seine Konkurrenten bessere Pfeifen sind, die gern auf grün-roten Themen Flöte spielen und so eine hüpfende Horde ideologisierter Lemminge begeistern können.
Nur WER hüpft denn da genau? Die, die morgens arbeiten gehen? Jahr für Jahr? Die, die als Unternehmer in der Verantwortung stehen ihren Mitarbeitern Lohn zu zahlen? Die Aufträge ergattern müssen? In internationaler Konkurrenz und gern mit den Fallstricken all dessen, was Bürokratie und Hirngespinste weltfremder Spinner im eigenen Land so hergeben?

Ich selbst mag Laschet vieles vorwerfen, dass er aber die Nöte und Interessen der Wirtschaft nicht kennt, gehört nicht dazu. Auch glaube ich, dass Laschet in der Lage ist zu jeder Idee auch die nötigen Prämissen und Ressourcen im Blick zu behalten. Er nicht losgelöst von Ursachen versucht Lösungen zu finden, um Wirkungen und Folgen zu bekämpfen.
Und ich glaube auch nicht, dass Laschet diese unsere freiheitlich-rechtliche Gesellschaft transformieren wollen würde, wie es Baerbock, Habeck, Esken. Kühnert und andere linke Ideologen wollen.
Letztlich etwas, was man gemeinhin nur der AfD unterstellen würde, ohne dass diese es selbst ausdrücklich und wiederholt OFFEN gesagt hätte!

Natürlich steht die etwas tollpatschige Art und seine träge Natur Laschet selbst im Weg. Macht ihn im Gegensatz zu Baerbock zum Opa und im Vergleich zu Scholz wenig staatstragend.
Nur will Laschet nicht seine Enkel mit schwachsinnigen Lösungen begeistern noch selbst staatstragend sein. – Laschet will ein Land, dass sich in einer existenziellen Krise befindet, aus diesem Drama herausführen, während andere diese Krise als Chance begreifen ideologisch getriebene Umgestaltung hin zu weniger Freiheit umzusetzen. Für was auch immer…

Wer also Freiheit will, Individualismus wirklich schätzt und Sicherheit (egal in welcher Form und Denkart) braucht, der kommt nicht umhin sich Laschet genauer anzusehen. Auch wenn er nicht rot-grün ist. Oder im Schlafanzug Wahlkampf machen könnte.

Denn es kommt hier und heute nicht auf die nette Verpackung (baerbock) oder das „potemkimsche Dorf“ marxistischer Bestrebungen (Scholz) an, sondern auf das, was wirklich wichtig ist: auf den Kern. Und der ist bei Laschet halt solide! Zumindest solider, als bei seinen … Konkurrenten. – SIC!

 

 

Eine Bitte an alle: geht wählen!!

Das Wahlrecht ist ein Privileg, für das viele gestorben sind, um es zu erlangen. Es ist nicht selbstverständlich. Es wurde unter Opfern errungen. Also nutzt es!

 

Dierk Osterloh: Der Schmerz (140×140) Öl auf Leinwand HIER

 

 

 




Hurra, die Inflation ist da


 

 

 

… und der deutsche Lemming freut sich, denn es  wird ihm nun erklärt, dass das GUT IST! Wer nun gewillt ist die Presse zu verfolgen erfährt, dass das alles im Rahmen des Zielkorridors der EZB ist, die mittelfristig (??) aber auf zwei Prozent zurück will. (Satire dazu HIER)

 

 

Inflation so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr!

Daher können kurzfristig auch höhere Inflationsraten aufkommen, wie gerade jetzt, wo diese Rate auf 3,8% hochgeschnellt ist. Ein Wunder, das steigerungsfähig ist, denn bis Jahresende werden sogar 5% angepeilt. Ist das nicht toll? Und wie gut für uns alle.

Nur ist das nicht alles an Gutem, was uns die (leider ach so notwendige) sehr lockere Geldpolitik der EZB beschert hat. Die Inflation bei industriellen Vorprodukten liegt nun bei über 15%. Und diese sind ein Frühwarnindikator für die dann spürbare weiterführende Gesamtinflation. Die, die dann am Ende den Sparer trifft.

Und eben diese Art ist so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Wieder ein Rekord erzielt. Bei den Vorprodukten ist die Inflation so hoch wie seit der Ölkrise nicht mehr. Und die war Anfang der 70er. Und wieder ein Rekord erreicht. Soll keiner behaupten, dass wir nix mehr hinbekommen.

OK: das Versprechen der Geldwertstabilität mir Einführung des Euro ist nun nicht mehr zu halten. Hat sich als … „Übertreibung“ herausgestellt. Genauso wie diese Zusage der nicht erfolgenden Schuldenübernahme anderer Staaten. Nun, ja… man muss für Rekorde auch Opfer bringen, oder?

Als Deutsche wollen wir aber Opfer erbringen. Mit dem höchsten Steuersatz weltweit (haben wir 2020 endlich geschafft!!), können wir auch abgeben. An andere, die nicht so viel zahlen.

Und mit der nun endlich hohen Inflation sanieren sich die Staatsfinanzen. DAS ist nun überall zu lesen. Und das ist auch das Gute. So entschulden sich die hochverschuldeten Staaten Südeuropas via Inflation. Durch die systematische und gewollte/herbeigeführte Geldentwertung reduzieren sich die Staatsschulden.

OK: natürlich in genau dem selben Maße auch die Sparguthaben. Oder die Einlagen der Lebensversicherer. Oder die Einlagen der betrieblichen Altersversorge. Die werden nicht weniger, die sind nur weniger wert.

Und der gläubige deutsche Lemming rafft es mal wieder nicht. Er schaut mit seinen treudoofen Glubschaugen auf den Kontostand oder die Wertmitteilung seiner privaten Altersvorsorge und freut sich. Denn es ist noch alles da. Nix ist weg. Er hat noch genauso viel Geld, wie vorher. Also was soll das Gerede, dass ihm was weggenommen wird.

Immerhin hat die nun zehnjährige Nullzinspolitik auch nicht geschadet, oder? Das Geld hat sich trotzdem vermehrt. Zwar durch reine Einzahlungen (gemindert um die stets wachsenden Verwaltungsgebühren und Strafzinsen), aber das ist unwichtig. Denn es ist MEHR geworden, richtig? Gab es nun keine Inflation?

Braver Lemming von aufgeklärten Bürger. Exakt das wollte die EZB erreichen. Der Glaube, dass das gar nicht so schlimm ist auf eine sichere aber feste Basis der sozial akzeptierten Unwissenheit zu stellen.

Wer mit Eintritt seines Ruhestandes also mit dem Geld plante, das er über Jahrzehnte in was auch immer eingezahlt hat, wird nun umplanen müssen. Nicht viel. Nur seinen Lebensabend, der dafür aber immer dunkler wird. Nix mit Platz an der Sonne.

Ein Professor für Wirtschaftspsychologie sagte neulich, dass der normale Mensch sich die Folgen der Zins-und-Zinseszins-Rechnung nicht vorstellen kann.

 

Inflation hat Folgen!

Versuchen wir es einmal und stellen uns die Frage, wie groß ein Anfangsvermögen nach 40 Jahren ist, wenn es jedes Jahr um real 2,5% wächst, also in dieser Höhe wie auch immer verzinst werden kann. – 40×2,5 ist 100?? Es steigt also um 100% und ich habe nach 40 Jahren anstatt z.B. 10.000 dann 20.000? Ist das so?

Es sind aber 26850, denn die 2,5%  jedes Folgejahres wirkt sich auch auf die Zinsen der vorangegangenen Jahre aus.

Jetzt nehmen wir einmal an, dass nur 20 Jahre 2,5% erreicht werden konnten, dann zehn Jahre nichts erzielt werden konnte und dann zehn weitere Jahre minus 2,5% (Inflation) auf den Geldwert erfolgen. Das wären nach zwanzig Jahren 16386, die dann zehn Jahre nicht verzinst werden und dann am Ende durchschnittlich jedes Jahr um 2,5% an Wert verlieren.  Das sind dann 11798

Selbst für Pädagogen, Philosophen, Medienwissenschaftler und Kassierer bei Aldi hört sich das nun … schlechter an. 26850 zu 11798 ist ein sichtbarer Unterschied auf dem Papier.

Und nein, das Geld hätte alternativ auch nicht unter der Matratze liegend fast den gleichen Wert gehabt, denn auch bei dieser übersichtlichen Anlagemöglichkeit hätte das Geld die letzten zehn Jahre an WERT verloren.

Wir unterscheiden Kaufkraft (WERT!) und Geldmenge (sichtbare Scheinchen und Münzen, die ich am Ende in der Hand habe!). Allein dieser Unterschied ist für viele schon so abstrakt, so dass das Verständnis der Bärenfalle Inflation stark vernebelt ist.

Denn der Trick ist der: Die nach zwanzig Jahren verzinst und ersparten 16386 Euro (= 10.000 Anfangskapital über 20 Jahre zu 2,5% verzinst) sind auch nach vierzig Jahren noch sichtbar da. Nur haben sie noch einen Wert von 11788 Euro… Weil alles die letzten 10 Jahre fast 30% teurer geworden ist. Inflation ist also nicht am Kontostand sichtbar.

 

 

 

Inflation ist wie Krebs!

Zu vergleichen ist das mit einer Krebserkrankung. Die sieht man nicht. Man fühlt sie nicht. Bis zu dem Tag, wo das Geschwür akut wird. Metastasen bildet. Ausstreut…

Und so darf man die Inflation sehen. Als Metastase des Geldsystems. Sie streut solange, bis der Körper kollabiert. Keine Kraft mehr hat. Ausgelaugt versiegt.

In der klassischen Ökonomie bekämpfte man eine solche absehbar gefährliche Lage damit, dass man die zirkulierende Geldmenge reduzierte. Die Zinsen erhöhte und so das Geld teuer machte. Der Wirtschaft, dem Staat und der Gesellschaft das Geld verknappte, indem man die Schuldenaufnahme teurer machte. Das machte nicht der Staat, sondern die UNABHÄNGIGE Notenbank.
Darum mag z.B. Erdogan auch seine Notenbank nicht. Sie macht das Geld teurer, als ihm lieb ist. Denn sie macht auch seine Schuldenberge teurer. Denn für die zahlt er Zinsen. Immer höhere Zinsen.

Und exakt das droht dann den EURO-Staaten auch. Ergo belässt die EZB ihre Nullzins- und Strafzinspolitik sogar, denn sie ermöglicht weiter die billige Geldaufnahme durch die Mitgliedsstaaten und damit deren Zahlungsfähigkeit, und wälzt das Risiko (Entwertung) auf die ab, die Geldvermögen haben. Inklusive den Renten- und Pensionskassen, deren Einlagen nun auch entwertet werden. Soll heißen: auch die jährlich ausgewiesene Rente ist nun … das Papier nicht wert auf dem sie steht.
Schon jetzt wird die Rente mit jährlich 100 Milliarden aus dem Steueraufkommen bezuschusst. Ohne demographischen Wandel. Darum auch die Tendenz gern auch bis 70+ arbeiten zu müssen.

Und diese Arbeit, soll natürlich billig bleiben. Schon in den letzten 20 Jahren war ein realer Lohnzugewinn nicht sichtbar. Lohnsteigerungen und realer Wert diese Steigerungen waren fast ausgeglichen.
Daher auch die immer höheren Steuern für einen Staat, der seine Ausgabenpolitik nicht im Griff hatte und Steuermittel mit immer höheren Summen in Nice-to-have-Projekte steckte, die in Summe nun das sind, was da Staatsverschuldung heißt. Gerade in Südeuropa. Und gerade den Staaten, denen wir auch noch zinslose Darlehen gewährt haben oder die wir direkt subventioniert haben (Spanien, Portugal, Griechenland, Irland, Zypern,…)

 

So. Darüber denken wir jetzt erst mal nach, liebe Mitbürger.

Und als Unterhaltung: warum Preisstabilität für Dich wichtig ist! Lehrvideo der EZB für Kinder aus dem Jahr 2011: HIER

 

 

Die Inflation war geplant!

JEDER wird bei einem Inflationssatz von nur durchschnittlich jährlich 2 Prozent in den nächsten zehn Jahren 25% aller seiner für den Ruhestand angedachten GeldWERTE verlieren. Egal wo sie sind. Das betrifft auch betriebliche  und private Altersversorge wie auch die Renten- und Pensionskassen an sich. Oder das vorhandene Geldvermögen. Was auch immer ausgewiesen und erwartet wurde wird sehr sehr wahrscheinlich im Wert (seiner Kaufkraft) um 25% niedriger ausfallen.

Die sichtbare Geldsumme wird aber NICHT abnehmen. Nur wird ihr WERT um 25% reduziert sein. Ergo muss jeder lernen zu planen mit 25% weniger Budget auszukommen, sollten sich die Rahmenbedingungen nicht drastisch ändern. Beispielsweise durch exorbitante Lohnsteigerungen wie in den 70er Jahren. Und ob die zu erwarten sind, wo wir uns doch alle in der Corona-Krise am Riemen reißen sollen, bleibt jedem (Lemming) sich selbst überlassen.

Eine Frechheit ist, dass man sich darauf beruft, dass das alles durch Corona entstanden ist. NEIN, ist es nicht. Corona war nur der Booster im Turbo des Systems. Wir waren 2019 schon erkennbar in der Krise. Ich schrieb darüber (HIER). Und zur daraus resultierenden wahrscheinlichen Altersamut HIER. Oder schon 2015 HIER

Die Herleitung dieser Maßnahmen mit Corona erklären zu wollen ist eine Frechheit. Die Folgen ausblenden zu wollen und von Klimakrise zu reden und hier weitere Mittel zu verschwenden, die schlicht inexistent sind, eine epochale Ausbeutung des Bürgers via seines Vermögens. Eine Enteignung globalen Charakters mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Menschheit, denn der Maßstab dieses geplanten Verbrechens ist kaum zu beschreiben.

Geld fällt bekanntlich vom Himmel, oder?

Und das es geplant sein muss beweist der Umstand, dass die EZB seit ihrer Gründung zunehmend und in immer größerem Maßstab Geld in den Markt drückt und dabei die Geldwertstabilität ausgehebelt hat.
Aus Protest dagegen gab es schon mehrere Rücktritte in der Bundesbank und auch ein Widerspruch des Bundesbankpräsidenten bei der EZB zu den nun geltenden Richtlinien zur Geldwertstabilität, die eigentlich eine Geldentwertungspolitik ist.

Der deutsche Lemming hat davon weitgehendst nichts mitbekommen. Urlaub, Flut, Olympia, Corona, Baerbock-Allüren und Vorwahlkampf haben ihn in die alljährliche sommerliche Trägheit abtauchen lassen. Zumal das Thema für die meisten eh nicht kalkulierbar und damit interessant ist.

 

 

Inflation wird kein Wahlkampfthema sein!

Und daher hat es auch die besten Voraussetzungen im Wahlkampf völlig aus dem Fokus zu laufen. Armin, Olaf und Annalena werden nun über Geldgeschenke sprechen. Und nicht, wie sie sich das Geld zurückholen. Denn darum geht es gar nicht. Sie entwerten einfach das Geld ihrer folgsamen Lemminge solange, bis ihre Schuldenpolitik explodiert.
Dann kommen sie mit einer nötigen Währungsreform, Zwangshypotheken auf Immobilien und Besitz, um die klimagläubigen Lemminge zu schützen und zu versorgen.

Das wird dann in der Demographiefalle auch nötig sein. Alternativlos würde Merkel sagen.

Und wer jetzt endlich mal mitgedacht hat wird sich vorstellen können, wie das Niveau dessen aussieht, was dann an Versorgung machbar sein wird.

Darwin hatte im Umkehrschluss Recht: die Dummen sollen aussterben – oder zumindest enteignet werden!SIC!

 

 

Lemminge auf Abwegen…

 

 

Mutti hat gezaubert… 16 Jahre lang!

 

 

Dazu auch: 

Angela Palpatine, oder wie hieß der böse Drachen aus Sat Wars noch???

EZB arbeitet an Kryptowährung – Strafzinsen dann problemlos möglich!

EZB erwartet Inflation von über drei Prozent

Die Deutschen und ihr Recht auf WIDERSTAND

 

 

 

 

 




Die Geister, die ich rief

… ich werde die Meinung anderer nicht mehr los!

Für die einen ist es ein Segen. Für andere halt nicht. Aber es ist eine Realität, der wir uns stellen müssen. Außerhalb der Diskussionsgrenzen, die uns eben die vorschreiben wollen, die die Lehrlinge am liebsten abschaffen würden.

„Der Zauberlehrling“ ist ein literarisches Werk, das von Walt Disney einprägsam und beschaulich mit Micky Mouse als Protagonisten in Szene gesetzt wurde und daher etwas ist, was wir alle kennen. Über das wir herzlich lachen konnten.

Ähnlich lief das mit unserer demokratisch gewollten und staatlich repräsentierten Medienlandschaft, die ein Hugenbergsch‘es Machtinstrument der 30er verteufelte und doch selbst zu einem Moloch wurde, der seit den 90er Jahren zunehmend auch, was die TV- und radiotechnische Berichterstattung angeht, in privater Konkurrenz steht. Also das Alleinstellungsmerkmal der bildgewaltigen und wortreichen Informationsversorgung verloren hat.

Das war bei den Printmedien schon immer so, aber wo ein Bild, tausend Worte ersetzen kann und ein Film eine Aneinanderreihung vieler Bilder und Bildsequenzen ist, kann und möchte heute auch keiner so viel lesen, wie auch nur ein Bild aussagen kann.

Und was früher für Bilder kamen, unterlag dem staatlichen Medienmonopol in Bild und Ton. Eben bis die privaten Sender aufkamen.

Allein das war eine Zäsur an sich, mit der sich bis dato viele staatliche Medienfunktionäre schwertun. Wahrheit ungefiltert und nicht von staatlichen Stellen ausgesucht auf das Volk loszulassen. Da wären Manipulationen Tür und Tor geöffnet, heisst es. Nicht unbegründet, wenn man die 30er Jahre als Maßstab nimmt, oder die Kampagnen der BILD-Zeitung in den 60er-80ern betrachtet, deren Titelseite damals wie heute ein riesiges Bild und – bis auf die reißerische Schlagzeile – wenig Text zeigte.

Doch Befürworter sahen hier den Vorteil, dass Meinungsfreiheit auch Meinungsvielfalt braucht und die Informationsversorgung allein durch staatliche Medien letztlich wenig Informationsvielfalt bietet. Und es kostet nichts, denn die privaten Medien müssen sich – anders als die umlagefianzierten öffentlich-rechtlichen Medien – am Markt selbst finanzieren. Letzteres war als Einstiegshürde zu sehen und beruhigte die Monopolfreunde aller politischen Fraktionen.

Es ging schief. Zauberstab und –hut waren nun allen zugänglich und das grosse Zaubern begann. Tutti Frutti…und nach Mitternacht, passend zur Geisterstunde, dann auch ohne störende Restbekleidung…

Was regte man sich auf.

Dann kam die wirkliche mediale Revolution. Das Internet. Erst als Live-Instrument und Auslöser der nun möglichen Globalisierung via vernetzter Datenkommunikation aber auch als Informationspool zur schnellen und einfachen Recherche. Letztere dann auch durch Suchmaschinen so optimiert und vereinfacht, dass diese Suchmaschinen nun marktbeherrschend sind und als Datenkrake selbst zu dem wurden, was ein Herr Hugenberg immer gern gewesen wäre, aber nicht geschafft hat. Wo George Orwell mit „1984“ nicht weit genug dachte und Jewgenij Samjatin mit „WIR“ auch nicht richtig lag, obwohl das damals skizzierte schon bedrohlich genug war.

Der mündige Bürger, den man – wie auch immer geartet – jahrzehntelang bei der Hand genommen, geführt und bepuschelt hatte, war nun frei sich zu informieren wo und wann ER wollte! ER hatte nun den Zauberstab…

Und noch blöder. Er nutzte ihn. Legte eigene Homepages an und füllte sie mit Inhalten. Fand Spass an eigenen Blogs und kommunizierte Texte und Daten mit Lichtgeschwindigkeit über alle Grenzen, Vorstellungen und selbst gemachten Regularien hinweg. Selbst in den USA-Befehlsbunkern wurde es modern, die eigenen Angriffe via CNN und live im Internet mitzuverfolgen und zu bejubeln.

Weitere Visionäre moderner Kommunikation kamen an den Markt. Facebook. Eigentlich ein Gedanke, um mit anderen Ex-Studenten und Freunden in Kontakt zu bleiben und Inhalte aus dem Privatbereich zu tauschen, menschliche Teilhabe auf ein anderes rein technisches Niveau zu heben, begründete die Social Media, die jetzt allen Anschein nach selbst zur Datenkrake wurden. Willig und ständig selbst befüllt mit dem Content von Milliarden von Menschen, Unternehmen und Organisationen.

Schnell kamen Wirtschafts-, Medien- und Kontaktportale hinzu. Für jede Branche, für jedes Informationsbedürfnis und für jede Spielart und Denkrichtung.

Dann auch noch Mobil, hochverfügbar und so omnipräsent, dass unser Sozialverhalten sich gewandelt hat. Wir schauen uns nicht mehr um, wenn wir unterwegs sind. Wir schauen auf unser Handy. Nehmen nach Möglichkeit 24/7 am Stream teil… Dem Strom von Informationen, Neuigkeiten und interessanten Dingen, die nun nicht nur telefonisch, sondern auch via What’sApp, Social Media, Twitter, und zahlreichen anderen Kanälen parallel und ständig auf uns einprasseln. Von überall her, denn das www ist selbst am Rande dessen, wo Zivilisation existent ist, noch verfügbar.

Und von dort kommen Eindrücke, Impressionen, Erinnerungsfotos und –Videos, die genauso schnell geteilt und verbreitet werden, wie sie gemacht und verschickt wurden.

Der Spottsatz der 70er, dass „BILD zuerst mit dem Toten sprach“ ist so nicht mehr wahr. Es war der, der mit dem Handy daneben stand und das filmte. Inzwischen so verbreitet, dass der Gaffer mit dem Handy selbst zur Gefahr für andere wird.

Der Zauberlehrling ist entfesselt und fuchtelt wild mit dem Zauberstock herum.

Und das geht gar nicht und wird zur Gefahr für die, die in den Medien immer schon etwas sahen, was ihnen nützte: ein Machtinstrument!

Und wie jedes Instrument und Werkzeug erwartet man da auch eine Wirkung. Einen Nutzen. Und der geht da verloren, wo zu viele Köche am Topf stehen und rumrühren. Wo selbst die Rezeptur hinterfragt wird, was denn in den Kessel reinkommt und ob der Zaubertrank am Ende denn vegan ist. Oder die Zutaten so benannt sind, dass es politisch korrekt ist. Gern dann auch genderneutral. Und… Es ist schwieriger geworden, weil die Befindlichkeiten gestiegen sind.

Für die Politik und die Macher staatlicher Informationspolitik ist das gelinde gesagt unschön. Nicht nur, dass die Ansprüche an das Informationsangebot ständig differenzierter werden, der Informationskonsument – der verdammte Bürger – hinterfragt alles und sucht sich womöglich auch noch selbst zusätzliche Informationen. Oder kommentiert sogar das, was gesagt wird in eben diesen digitalen Netzwerken. Und das schneller, als so eine altmodische Pressekonferenz beendet werden kann.

Das Beruhigungsinstrument demokratischen Unwillens beim Wähler verpufft genauso, wie jede Medienkampagne von Konzernen zu welchem Thema auch immer. Der mündige Bürger macht das, was Voltaire und Rousseau von ihm erwartet haben, als sie die Aufklärung begründeten. Er gebraucht die eigene Vernunft!

Gern wird das von Politikern in Sonntagsreden gefordert und gelobt, soweit dieser Bürger dann bitte die Meinung der Politiker teilt. Natürlich kann man da nachhelfen, wenn die – nennen wir es weniger freien – Medien sich in Hofberichterstattung üben und all das, was jahrelang als opportun verkauft wurde, gebetsmühlenartig wiederholen, bebildern und ausstrahlen. Das ist schon allein daher erfolgreich, weil die Masse der Bürger, von Wohlstand und Sicherheit verwöhnt, etwas faul geworden sind und das nehmen, was sie immer schon bequem an Information konsumierten. Die Tagesschau bedankt sich täglich brav im Netz für X-Komma-Y Millionen Zuschauer. DANKE!

Aber das wird weniger. Jeden Tag. Weil viele Bürger inzwischen zunehmend Probleme haben, die gezeigte Realität von der erlebten Realität abzuweichen scheint. Und Gelegenheit schafft Diebe. Der Bürger sieht sich da um, wo es unbequem ist, aber Suchmaschinen helfen. Et voila: da gibt es auch andere Meinungen. Und was für eine Überraschung, sogar solche, die man selbst auch gewonnen hat. Andere, die auch Angst haben. Zweifel. Die das Dasein kritischer sehen. Sogar eigene Alternativen in alternativlosen Zeiten präsentieren. Und das Beste: es gibt da Kommentarfelder… Tip, tipptip, tip, tiptiptip…

Das so viel Freiheit auch Verantwortungsbewusstsein braucht ist klar. Manche schreiben sich ihre Wut von der Seele. Wieder andere werden dabei beleidigend und verlassen das, was als Anstand und Sitte elterlicherseits (hoffentlich) anerzogen wurde. Andere nutzen das Netz auch, um gegen Gesetzte zu verstoßen. Einige unabsichtlich, andere fahrlässig und wieder andere mit Vorsatz.

Das ein Staat das dann auch regulieren und ggf. bestrafen muss ist klar. Medienvertreter bejubeln das. Politiker auch. Und ein Netzdurchdringungsgesetz (NDG) war schnell zur Hand. Blöd nur, wenn das zuständige Ministerium den ersten gravierenden Verstoß gegen das NDG selbst begeht. So deutlich machte, dass Lug und Trug eben nicht durch Willkür Radikaler entsteht, sondern auch gern bewusst selbst genutzt wird.

So etwas lädt geradezu ein, wieder selbst nachzusondieren. Selbst zu suchen. Meinungen einzuholen. Sich auszutauschen…

„Lügenpresse“ ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Das hören die modernen Nachfolger von Münchhausen nicht gerne, zumal sie sich in der Rolle auch nicht wiederfinden. Vielmehr sehen sie sich als Meister. Als der, der den Bürger befähigt und ihn bei seiner Recherche beflügelt und schützt. Als Vierte Macht im Staat. Als den Wächter der Bürgerinteressen.

Blöd nur, dass der Bürger sich selbst zunehmend als Wächter sieht, die Vierte Macht nicht braucht, weil der Bürger zur Fünften Kolonne wurde, der das System unterwandert, informationstechnisch verknüpft hat und sich live darüber auszutauschen vermag. In Wort, Bild und Videos… YouTube der größte Feind der „geregelten Wahrheit“, dafür aber teilbar.

Und was man umsonst bekommt, dafür braucht man auch nicht bezahlen. Und was man sieht, braucht man auch nicht zu lesen. Zumal ein Wort nie so anschaulich ist, wie ein Filmchen oder Videobeitrag.

Das lässt Auflage zumindest bei den Printmedien sinken, die aus Kostengründen Beiträge untereinander austauschen, was beim Bürger nicht als Objektivität wahrgenommen wird. Gleichschaltung ist ein böses Wort, kommt es doch aus der NS-Zeit und ist etwas besudelt. Und den parteigesteuerten und parteilich besetzten Presserat und diverse konformgehende Medienverbände als ein zersplittertes Reichspropagandaministerium zu sehen, ist genauso falsch, wie es zunehmend für viele einleuchtend zu sein scheint… zunehmend auch wird.

Der Zauberlehrling ist entfesselt und der Meister wird seiner nicht mehr Herr.

Die von offiziellen Medien als Toleranz der Bürger – gern auch als Mainstream bezeichnet – basierte auf zwei Annahmen, die als Summe das ausmachten, was eben als Toleranz angesehen wurde: Wohlstand und Sicherheit.

Ist beides gegeben, besteht für keinen Möchtegernzauberer (pardon: Bürger…) ein wirklicher Grund etwas zu tun. Es geht ihm gut. Es passiert ihm nichts. Das war allein schon geschichtlich gesehen stets ein Grund gar nichts zu tun.

Nimmt der Mensch aber nun Änderungen wahr, dann informiert er sich. Erst bequem. Dann, wenn sich etwas widerspricht, etwas vehementer. Gern dann auch mit Arbeit verbunden. Und wird die Differenz zwischen eigener Wahrnehmung und bereitgestellter Wahrheit immer größer, dann ärgert sich der Mensch. Dazu muss er nur ein vages Gefühl haben.

Doch wenn er merkt, dass er das nicht allein so sieht – dieses Drecksinternet stört da gewaltig alle wahren Zauberer! – dann wird er wieder kommunikativ. Erst verhalten, aus Angst aufzufallen, dem Mainstream zu widersprechen und sich so angreifbar zu machen. Der mündige Bürger ist zwar mündig, aber nicht blöd. Auch feige, aber das ist ein böses Wort. Nennen wir es mal vorsichtig…

Doch eben diese Vorsicht hat ihn auch bewegt sein bequemes Schneckenhaus zu verlassen, um mal vor der Tür nachzusehen, was da so an Zauber abgeht. Und das macht ihn zunehmend besorgt.

Besorgte Bürger haben da ein probantes Mittel, dass unsere Regierungsform bereitgestellt hat: eine Stimme bei der Wahl. Und die ist anonym. Das passt zur Feigheit optimal, wenn auch alte Gewohnheiten erst einmal überwunden werden wollen…

Natürlich neben der anonymen Wahl gewisse Medien einfach nicht mehr zu konsumieren. Auch das ist besorgniserregend, da Medienräte und Verbände parteiparitätisch besetzt werden. So eine dreistdämliche Parteienabsprache aus besseren – weil internetlosen – Zeiten. Und so droht auch hier Gefahr, die aber überschaubar ist.

Gefährlicher ist der nun zaubernde Normalbürger, der bisher immer bequem in der Ecke lag und vor sich hindöste. Der zaubert nun mit!

Und das ohne jede Einweisung in Zauberstab, Zauberhut und Zaubertrank. Manche von denen sehen sich als Journalist – bezeichnen sich aber als Blogger. Auch so eine zaubertechnische Neuheit illegitimer Art der bürgerlichen Teilhabe an dem, was mal als rein staatliche Informationsbereitstellung geregelt war und eben solchen Mist unmöglich machte. Sonst könnte das ja jeder machen. – Und plötzlich kann es tatsächlich jeder!

Im Mordfall Susanna jammerte der Staatsanwalt bei der Pressekonferenz in Viersen erst einmal ausgiebig darüber, dass da Feedback aus Bürgerreihen gekommen ist, das nicht immer freundlich war. Polizeiarbeit hinterfragte. Sogar zur Selbstjustiz aufrief oder zur Alternative anbot. Und er machte dann auch gleich die Absicht klar, das strafrechtlich zu verfolgen. Zur Erinnerung: Erst kommt Bürgerangst, dann Bürgerwut, dann Bürgerwehr und schließlich Bürgerjustiz. Ab wann das Revolution heisst, darüber kann gestritten werden. Nicht aber darüber, wenn an sich ängstliche und auch feige Bürger der Polizei (!!) DIREKT sagen, wie sie zu etwas stehen, was so im Rechtsstaat nicht als Lösung vorgesehen ist und war.

Hier wäre jetzt mal eine Schweigeminute angebracht und tiefgehendes Nachdenken zwingend erforderlich.

1776 in Amerika und 1789 in Frankreich schickte man Truppen auf die Strasse. 1848/49 europaweit. 1917 Kosaken im Zarenreich. Und 1989 alles, was loyal aussah… aber nicht mehr war.

In Deutschland hat der Bürger – auch wenn er träge ist – ein gutes Gespür dafür, wann staatliche Ordnungspolitik im Informationsfluss eher staatlich als informativ ist. Oder gar neutral. Und wenn es dem zaubernden Bürger, wie lehrlingshaft auch immer, reicht, weil seine Sicherheit und/oder sein Wohlergehen bedroht sind, dann passiert etwas.

Das Internet hat einen Wandel herbeigeführt, der stetig voranschreitet und gewisse Funktionäre geistig vollkommen abgehängt hat. Das allein zeigte die Befragung vom Facebook-Gründer Mark Zuckerberg vor den US- und EU-Ausschüssen nach diversen Datenskandalen zur Wahlmanipulation.

Der Bürger aber nutzt diese Medien, um befreit mitzaubern zu können. Jeden Tag. Immer und überall.

Und die Frage, „Wer bewacht die Wächter“, sinngebend für die sog. Vierte Macht im Staat, stellt sich nun nicht mehr. Der Bürger fängt endlich an die Wächter zu bewachen und sich das zurückzuholen, was da mal Demokratie und Staat hieß.

Und das ist alternativlos, gut so und etwas, das wir wirklich schaffen müssen!

Nur droht all dem die Gefahr durch die, die das so nicht wollen. Zensur greift um sich. Profile werden in den Social Media gelöscht. Durch Subunternehmer der Firmen, die keine Legitimation besitzen die Meinungsfreiheit einzuschränken und sich gern hinter AGBs verstecken.
Wo Bundesgerichte darüber nicht SOFORT und ganz ENERGISCH entscheiden wollen, ob Grundrechte nun eingeschränkt sind oder nicht.
Wo nicht nur der Geist zurück in die Flasche soll, sondern die, die den Korken als ihr Eigentum ansehen nach Möglichkeit als Irre, Aluhutträger oder Verschwörer stigmatisiert werden. Öffentlich. 

An solchen Punkte scheiden sich meist die Wege in drei Richtungen. Die eine Richtung geht in die Richtung derer, die glauben die Flasche samt Geist gehört nur ihnen. Der andere Weg geht ins warme Bettchen mit dem Traum, dass der Traum ewig weiter währt. Der dritte Weg aber führt dahin, wo es unbequem war, ist und immer sein wird. Wo Widerstand zur Pflicht wird (HIER).

Wenn der freie und entfesselte Geist weiter außerhalb der Falsche existieren soll, dann wird es Zeit für ihn einzutreten bevor man ihn selbst zertritt. – SIC!




Das Kandidatendebakel: CSU auf Bundesebene?

 

Nach dem Debakel der Kanzlerkandidatur der Union erscheint es fraglich, ob die Union noch eine Union ist. Dazu hatten wir uns HIER schon geäußert.
In Zeiten des Internets kommt alles immer heraus und das Netz vergisst rein gar nichts. Auch nicht die Schmach, die Söder und mit ihm ganz Bayern hat hinnehmen müssen. Schöner hätte es die CDU gar nicht hinbekommen können einen Freund zu brüskieren. Eher sogar schon abzuschrecken.

Dass Söder mit Sicherheit keine Lichtgestalt charakterlicher Stärke uns selbstlosen Handelns ist sollte unbestritten sein. Egoist trifft es nicht, aber Opportunist mit Sicherheit. Und ganz nebenbei ist er auch ein Krisengewinnler, da seine Frau via Maskenverkäufen Millionen scheffelt. Den Umsatz ihres Unternehmens fast verdreifacht hat, wie man hört, aber gar nicht so richtig wissen will, da sonst der bürgerlich wie auch der christliche Brechreiz einsetzt.

Doch immerhin hat Söder etwas, was jetzt opportun erscheint: Führungsklarheit, Kante und klare Vorstellungen.
Die müssen nicht unbedingt immer richtig sein, aber er steht zu dem, was er sagt. Auch bei Gegenwind. Und den bekommt ein bayrischer Ministerpräsident quasi umsonst, immer und dafür auch überall.
Und für Söder spricht: er kann Wahlen auch dann gewinnen, wenn starker Gegenwind aufkommt.

Auf der anderen Seite ist ein Mann, der so farblos ist, dass selbst die Farbe Grau ihm nicht gerecht wird. Da, wo Söder Opportunismus vorgeworfen wird, vor allem von Laschet selbst, ist bei ihm nur Egoismus zu finden.
Dort wo Söder aktiv agiert, um seine Ziele durchzusetzen, Themen anzusprechen und auch Lösungen anzubieten, mitunter sogar schmerzende Lösungen, da ist bei Laschet nur egoaffines Herumlaventieren zu sehen. Es kommt nichts Greifbares heraus, was auch nur ein paar Tage Bestand hat. Fast wie ein Aal, der sich nur windet und aufgrund seiner Schleimmasse auf der Haut dem Druck entkommt.

Laschet hat keine Themen, für die er eintritt. Er sucht Themen, die ihn gutaussehen lassen. Oder vielmehr Themen, die die Tatsache übertünchen, dass er eigentlich als Ministerpräsident schon untauglich ist und war.

Aber das wichtigste Kriterium in einem Bundeswahlkampf ist die Frage: Kann er eine harte Wahl gewinnen? – Und hier ist die Antwort ein klares NEIN!

Und dieses NEIN kommt nicht von mir, es kommt von der Basis, es kommt aus der Fraktion und am schlimmsten und am deutlichsten vom Wähler selbst. Und dieser Wähler beäugt nun seit 15 Monaten all die, die in einer existenziellen Pandemie mitgemischt haben und nun wieder antreten um weitermachen zu können. Zu dürfen…

Und hier wissen gerade die Menschen in NRW, was ein Laschet so an Wahlkampfstärke mitbringt, nämlich rein gar nichts! Der Mann wurde Ministerpräsident, weil ihn eine Landes-SPD ohne „kraftvolle“ Gallionsfigur die Macht quasi auf dem Tablett serviert hat. Dazu ein wieselartiger Lindner, der seine FDP nach vorn puschen konnte garantierte dem selbst vom Erfolg überraschten Laschet den…Sieg?

Nur sehen so Siege aus? Wenn der Gegner sich selbst zerlegt hat: Ist das das Kriterium für einen siegreichen Bundeswahlkampf? Bei Gegenwind durch linksgrüne Populisten? In einer taumelnden Wirtschaft? Im Angesicht der Pandemie? Und beim zu erwartenden demographischen Desaster (Renten, Pflegekosten), das die nächste Legislaturperiode wesentlich interessanter gestalten wird, als unsere Politik heute noch glaubt?

Dass die christlich-demokratische Union unter Merkel weder christlich noch basisdemokratisch geblieben ist, ist selbst im Ausland schon aufgefallen. Wer dazu ein neutrales Bild will, muss wieder Auslandspresse lesen. So wie damals in der DDR. Observer, Guardian, Le Figaro und NZZ schaffen hier Analysen und Kommentare, die in Deutschland auf dem Redaktionsindex jeder Zeitung landen würden.

Und das mit der Union hat sich auch erledigt. Erst wird die Parteibasis übergangen, was die Union nach innen ausgehöhlt hat, und dann wird der kleinere und erfolgreiche Partner dieser Union vorgeführt, abgewatscht und nach Hause ins Bettchen geschickt. Natürlich mit dem Versprechen, dass man ihn brauchen würde.

Der CDU fällt auf, dass man nach sechzehn Jahren Merkel nichts mehr hat, was die Union einst stark machte. Christliche Werte als Basis der Gesellschaft? Fehlanzeige. Demokratieverständnis und Bürgernähe sind ein besserer Witz geworden. Man beteiligt das Volk nicht. Man fragt es nicht. Man macht einfach. Gern auch über Nacht und in geistiger Selbstklausur. Bestenfalls umgeben von Ja-Sagern und Schleimern, die das Volk noch nicht mal kennt geschweige denn gewählt hat.

Und dieses neue Ermächtigungsgesetz, welches das Aussitzen der Pandemie ermöglichen soll, ohne dass das Volk auf der Straße steht, ist der Gipfel dessen, was Rechtsbruch und Verfassungsuntreue so hergeben können, ohne wie im alten Rom als Parlament einen Diktator zu wählen und sich selbst zu entmachten. Natürlich zeitlich begrenzt. – Ave Cäsar!

Wie man als bürgerliche, christliche und volksnahe Partei Wahlen gewinnen kann, hat die CSU längst vorgemacht. „Moderne Themen“ müssen nicht wie im Restland der Angela Merkel in Konkurrenz zu Tradition und Nationalstaat stehen. Noch nicht mal in Konkurrenz zu christlichen Werten, was die Pfarrerstocher eigentlich nicht überraschen sollte.

Natürlich waren Strauß und vor allem Stoiber außerhalb von Bayern polarisierend. Auch in der Union. Aber sie waren zu ihrer Zeit auch Lückenbüßer in Zeiten, wo die CDU selbst rein gar nichts anzubieten hatte! Weder inhaltlich noch personell. Das ist hart ausgedrückt, aber wohl auch treffend.

Und wenn wir noch ehrlicher sind, dann müssen wir sagen, dass das auch jetzt wieder so ist. Ein WEITER SO und WIR SCHAFFEN DAS reicht nicht in dieser Zeit. Das sind Wohlstandsfloskeln für ein Volk, das so gut genährt und selbstgefällig war, dass das als Argument reichen konnte.

Diese Zeiten sind vorbei. Sie sind deshalb vorbei, weil die CDU unter Merkel es verlernt hat aus der Hängematte sozialdemokratischer Träume rechtzeitig heraus zu kullern.
Aber auch deshalb, weil es Merkel geschafft hat innerparteiliche Konkurrenz auszuschalten (was taktisch(!) nicht unbedingt schlecht ist) aber auch keinen Nachfolger aufgebaut hat. Und das ist eine strategische Katastrophe für die Union an sich. Merkel wollte sich selbst alternativlos machen. Wie ihre Meinung, ihre Politik und ihr besonderes Rechtsverständnis von Demokratie an sich.

AKK war ein Rohrkrepierer. So offensichtlich, dass Merkel sie hat fallen lassen. Laschet war ein Gefolgsmann, den zu inthronieren sie sich alle Mühe gegeben hat. So „wandelbar“ wie Drehhofer und so „kompetent“ wie das gewichtige Peterle. Und vor allem als alternativlose Alternative zum Erzfeind Merz.

Dass sich das selbstbewusste Bayern mit seinem erfolgreich agierenden und regierenden Söder das gefallen lassen kann und wird ist fraglich. Vor allem auch, weil nun herauskommt, WIE das abgelaufen ist. WELCHE Bedeutung man ihnen – dem Juniorstimmvieh – beimisst. Und mit welcher Unverfrorenheit man eine offensichtliche Lusche zum Kanzler machen will, weil man genau weiß, dass man nichts kann und am Ende des alternativlosen Weges einer Angela Merkel angekommen ist.
Und Bayern weiß, wie einst Preußen, dass Deutschland nur noch zu einen und damit auch zu retten ist, wenn ein Ziel da ist, dass alle mittragen können. Etwas weit hinter den Worten WEITER SO.

Markus Söder hat Bayern in eine Poleposition gebracht. Inhaltlich, pragmatisch und auch ein Stück charismatisch ins bundesweit wahrgenommene Lead geführt. Als Ideengeber. Als Motor einer Union, in der die CDU das kaputte Getriebe spielt und sich selbst ständig das Benzin abzapft.
Der CSU fällt das auf. Der CDU nicht.

Als Alternative bleibt für die kleinere aber wichtige CSU nur der Sprung nach vorn. Bayern kann nicht ohne das Rest-Deutschland bestehen. Ergo kann man nur bayrische Interessen nachdrücklich vertreten, wenn man zusätzliche Stimmen gewinnen kann. Außerhalb von Bayern.
Natürlich ist abzuwägen, wie eine Konkurrenz wahltheoretisch zu einer Bayern-CDU aussieht. Wieviel an Stimmen und Prozente man hier verliert. Auch langfristig gesehen.

Diese Frage wurde schon mehrmals in Bayern gestellt und dann zugunsten der Gesamtunion verworfen. Doch jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht.  Die Brüskierung von Söder ist ein Schlag in die Fresse der CSU. Für ganz Bayern! Anders kann man es kaum treffend ausdrücken. Das wird in den CSU-Ortsvereinen so gesehen werden. Und auch so gesagt werden.

Laschet hat parteipolitisch gewonnen, die Wahl jetzt schon verloren, und wird der sein, der die Union zerbrochen hat. Merkel wird sich totlachen, dass ihr das nicht auch noch angekreidet werden wird.
Vielleicht sollte Laschet mal mit Martin Schulz reden wie es sich anfühlt so tief zu fallen. Und anders als der heilige Martin (Ruft doch noch mal: Martin!), hatte er nie 100% auf einem Parteitag. Und eine Basis hinter sich. Oder eine Fraktion.

Jedenfalls könnte die CSU bundesweit zur Alternative der Alternativen werden. Ortsvereine wieder vereinen. Basisdemokratisch erneuern. Verprellte Unionswähler zurückholen. Und als dann größter Landesverband einer Bundes-CSU so dominierend sein, wie der CDU-Landesverband NRW in der Union an sich.

Natürlich gibt es da ein Risiko. Das gibt es immer. Aber man kann es als CSU antesten. Schon jetzt. Indem man eine Unionskoalition offenlässt. Gerade auch aufgrund der Eigenständigkeit. Als Partei. Als politisch Verbündeter und vor allem als sogenannter … Partner.

 




Umbau der Bundeswehr beschlossen: Plan für „Friedensarmee 2030“ vorgestellt


Gestern wurde im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr das Projekt „Friedensarmee 2030“ vorgestellt. Basierend auf einem Thinktank-Projekt der Führungsakademie der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr (beide in Hamburg), hat das Ministerium nach Überarbeitung des Ergebnisses durch das Amt für Planung der Bw über das Büro des Generalinspekteurs die Eckpunkte der Bundeswehrplanung bis zum Jahr 2030 vorgestellt.

„Wir wollen bis 2030 die Bundeswehr in eine reine Friedensarmee umwandeln“, sagte der Projektleiter Brigadegeneral Anastasius Focht. „Das neue Gesellschaftsbild soll auch auf die Bundeswehr Anwendung finden und so die friedenserhaltenden wie auch friedensbewahrenden und auch friedensschaffenden Fähigkeiten der Bundeswehr in den Vordergrund der  Schaffenskraft aller Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr rücken“, sagte der Luftwaffengeneral mit Stolz.

General Focht stellte dann die drei Eckpunkte des Planes vor. Zunächst sollen die Kampftruppen drastisch abgebaut werden, um mehr Personal für Friedensfunktionalitäten zu haben, wie Pioniere, Sanitäter und Fernmelder.
Auch werden so die Notwendigkeiten reduziert überalterte Kampffahrzeuge über viel zu lange Planungs- und Beschaffungszeiten zu ersetzen, wobei die dafür nötigen Mittel im Rahmen der finanziellen Gesamtsituation ohnehin nicht zu beschaffen wären.

Weiterhin führte der General aus, dass so auch ein anderer Menschentypus durch die Bundeswehr angesprochen würde, was die Personalsituation wiederbeleben sollte, da die Bundeswehr dann auch mit dem am Nachwuchsmarkt werben dürfte, was sie auch wirklich macht.
Die freiwerdenden Haushaltsmittel sollen so in die Ausstattung der neuen Friedensunterstützungs- und Friedenstabilisierungstruppen fließen, die nach Auflösung der Infanterie-, Panzer- und Artillerietruppen entstehen würden.

Auch die Heimatorganisation wäre hiervon betroffen, teilte der General mit. Die Territorialgliederung würde durch eine weitreichende Kooperation der Landeskommandos mit dem THW und den freiwilligen Feuerwehren gestärkt werden. Ein Austausch von Personal und die gemeinsame Ausbildung würde angestrebt werden. Die Pionierschule in München solle hier federführend sein.

Als weitern Eckpunkt sieht der Plan vor, die gerade in Deutschland traditionellen und rassistischen Dienstgrade besser zu genderfizieren. Hiervon seinen vor allem solche Dienstgrade wie Haupt- und Bootsmann, Feldwebel und Gefreiter betroffen. Andere sollten sprachlich entschärft werden wie Korvetten- oder Fregattenkapitän, um den Friedenscharakter der neuen Bundeswehr herauszustellen.

Eine Frauen-, Ausländer-, Muslim- und Transgenderquote soll verbindlich angestrebt werden, wobei die Minderheiten aber bessere Perspektiven haben sollen, um als Motivatoren und Peers das Projekt voranzutreiben.
Die Umbenennung aller militaristisch klingender Namen von Immobilien, Liegenschaften und Standorten soll a.s.a.p. durchgeführt werden. Hier sollen grundsätzlich Namensgebungen herangezogen werden, die ein humanistisch aufgeschlossenes Weltbild vermitteln und so Bürger wie Soldaten daran erinnern, welche Ausrichtung eine moderne Truppe zu haben hat. Das Ministerium selbst sei davon auch betroffen, dass zukünftig Bundesministerium für Frieden und Aufbau (BMFuA) heißen wird.

Der dritte Eckpunkt soll die langfristige Loslösung der Bundeswehr von der NATO sein, die in ihren geistigen, moralischen und ideologischen Strukturen im kalten Krieg steckengeblieben sei, erkläre der General nicht ohne Unmut.
Das Ministerium plane hierzu keine übereilten Schritte, sondern versuche die Freunde und Partner für diese Idee zu gewinnen. Das Auswärtige Amt versuche gerade in engster Zusammenarbeit mit Kanzleramt und dem Bundesministerium für Entwicklungshilfe eine Road-Map zu entwickeln, die auch andere Nationen in diesen großen Plan des 21. Jahrhunderts einzubinden vermag.

Während in NATO-Kreisen eisiges Schweigen herrscht, kamen aus Russland und China erste wohlwollende Statements. Vladimir Putin bezeichnete den Plan als ersten Schritt in die richtige Richtung, während Beijing spontan Unterstützung bei der Ausrüstung und Ausbildung anbot.

Innenpolitisch wollen sich die Parteienspitzen erst nach Ostern äußern. Einzig die LINKE fand lobende Worte und sprach vom ersten kleinen Schritt in die menschlich notwendige Richtung zur Reduzierung der Bundeswehr auf das ihr zustehende Maß innerhalb der Gesellschaft freier Völker.

Der Grünen-Politiker und verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, Dr. Lindner, hatte ohnehin schon immer von notwendigen aber einschneidenden Schritten gesprochen und das Projekt begrüßt. Gleichzeitig hatte er aber auch den Haushalt in Frage gestellt, der für diesen anzustrebenden Strukturwandel viel zu hoch sei.

Der Bundeswehrverband war nicht zu sprechen, während der Deutsche Reservistenverband sein Unverständnis über diese „überhasteten Maßnahmen“ zum Ausdruck brachte.

Die AfD kündigte zivilen Ungehorsam an und verbat sich entschieden hierzu auch noch etwas sagen zu müssen.

Für General Focht steht nach dieser wichtigen Weichenstellung für die Bundeswehr eine neue Verwendung in Brüssel an. Der zukünftige Generalmajor*in soll in Brüssel für das Projekt „Autonome Kampfdrohne mit atomarer Abstandsbewaffnung“ verantwortlich zeichnen und seine umfangreichen Erfahrungen auf dem Gebiet einbringen.

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EU-Behörde startet Kampagne für Herdenimmunität


Die European Academy for Future Medicine in Health (EUAMH; aber intern Jammhy ausgesprochen!) hat auf Vorschlag der WHO eine Kampagne zur Herdenimmunisierung gestartet. Damit wird dem teilweise schleppenden Impfverlauf in der EU und einiger ihrer Mitglieder, insbesondere Deutschland, begegnet.

Die WHO initiierte dieses Projekt aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Impfstoffen in der Dritten Welt auf Basis von gemeinsamen Untersuchungen der Universitäten von Lagos (Nigeria), Pretoria (Südafrika) und Sansibar (Sansibar).

Alle drei Hochschulen haben unter der Führung von Prof. Dr.(multi.) William M. Impgaveme der University of Lagos ein Procedere entwickelt, wie ohne großen organisatorischen Aufwand sehr viele Menschen gegen Corona und seine Mutationen immunisiert werden können, ohne die in den afrikanischen  Ländern teilweise gar nicht vorhandenen Impfstoffe zu benötigen.
Nach anfänglichem Misstrauen hat auch Brasilien an der Universität von Brasilia (Brasilien) Ende 2020 einen Großversuch in San Paolo gestartet, der inzwischen zum Erfolg wurde.

Die WHO hat daher all ihren Mitgliedern dringendst empfohlen wo immer möglich und anwendbar eigene Projekte zu starten.

Dabei werden an öffentlich gut sichtbaren und hochfrequentierten Orten wie Masten, Hauswänden und Plakattafeln auffällige Zettel mit einem Kreis in einem Dreieck als Eyecatcher geklebt. Signalgelb wird hier besonders empfohlen.
Sinn ist es, dass möglichst viele Menschen nun ihren mit Speichel benässten Finger auf der Kreisfläche reiben und dann ablecken.
Eine andere Variante, wo diese Fläche mit der Zunge tangiert wird, lehnen sowohl die WHO als auch die EUAMH nachdrücklich ab. Schon im Umlauf befindliche Aufforderungen in der Öffentlichkeit sind FAKE-Meldungen von Corona-Leugnern, wie inzwischen die Behörde auf ihrer Homepage hat verlauten lassen.

Solche Immunisierungsstellen sind nur von der EUAMH wenn auch unter dem Dreieck mit EUAMH darauf verwiesen wird.

Die Bundesregierung hat im Zuge ihrer umfangreichen Planungen begonnen in ausgewählten Regionen und unter Hinzuziehung der Länder, Kreise und Kommunen das Projekt der EUAMH zu testen.
Das RKI wird den Verlauf des Tests dokumentieren und statistisch auswertend begleiten.

Bisher hat der Bundesverband der Impfstoffhersteller aber dringend davon abgeraten dem Aufruf der WHO und dem Projekt der EUAMH zu folgen und lieber den zugelassenen Impfstoffen zu vertrauen, deren Nebenwirkungen immer besser sichtbar und damit auch beherrschbar werden.
Auch beim Ethikrat ist die Aktion umstritten, da diese Aufkleber (bei vielleicht falscher Farbgebung der Immunisierungszettel) den öffentlichen Raum an sich rassistisch erscheinen lassen könnten.
Die Kirchen verweisen weiter auf das innige Gebet und Nächstenliebe, haben aber bisher noch nicht verbindlich zu- bzw. abgesagt solche Immunisierungspunkte auch in den Ostergottesdiensten anzubieten.
Der Zentralrat der Muslime und der Moscheenverband verweisen auf die seit jeher stets gemeinsam benutzten Gebetsteppiche und bieten nun auch Nichtmuslimen verstärkt ihre Gebetsräume zur Herdenimmunisierung an.

Die AfD steht dieser Kampagne der EUAMH als einzige Partei noch misstrauisch gegenüber, während andere von einer neuen Chance reden die noch notwendigen Lockdowns abwenden zu können.

Das Gesundheitsministerium prüft die bisher bei ihnen eingegangenen Anträge von Kreisen und Kommunen auf Bewilligung einer Testphase und arbeitet dafür klare Weisungen und Vorschriften aus.
Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich hierzu noch nicht geäußert. Aus seinem Umfeld ist aber durchgedrungen, dass er sich intensiv mit Fachvertretern von Impfmittelherstellern hinsichtlich der Wirksamkeit einer solchen von EUAMH favorisierten Immunisierungskampagne beraten lässt.

Das Kanzleramt hat sich auf Anfrage des NHJ noch nicht geäußert. Aus gut informierten Kreisen ist aber zu hören, dass Bundeskanzler*in Angela Merkel (noch CDU) nicht abgeneigt ist diese sinnvolle Maßnahme für die Bürger um eine App zu erweitern, die die Nachverfolgung der Herdenimmunisierten möglich und für die so Immunisierten sichtbar macht. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse der Corona-App von 2020 sollen die nun erfahrenen Hersteller auch mit der Entwicklung dieser neuen App beauftragt werden.
Hier will sich die Kanzlerin aber erst morgen, am 2. April in ihrer Regierungsansprache festlegen

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Lesen Sie bitte auch unsere Artikel:

Nach WHO-Projekt beauftragen die Eheleute Spahn einen bekannten Berliner Architekten mit der Planung für einen Hubschrauberlandeplatz.

Prof. Lauterbach nach Bekanntwerden der EUAMH-Empfehlung mit Kreislaufproblemen im Krankenhaus. Notarzt dämpft aber alle Hoffnungen.

Die Grünen sehen in dem Projekt ein neues Integrationsmodell

Kinderschutzbund fordert auch Immunisierungspunkte in Kniehöhe

Ehefrau von Ministerpräsident Söder stellt neues und geschütztes Design für Immunisierungsaufkleber vor.

Discounter unterstützen die Aktion mit Immunisierungspunkten auf Einkaufswagengriffen.





Covid-20: Der Bürger wehrt sich


Die Pandemie breitet sich weiter aus. Warum und wieso hätte es auch anders kommen sollen? Es war abzusehen, dass sich die freiheitsliebende Menschheit auf mittelfristiger Sicht nicht einer völlig unsichtbaren Bedrohung unterordnen kann.
Wenn dann auch noch die sogenannten Experten im Wochentakt ihre Meinung revidieren, Zahlen nicht stimmen, Maßnahmen völlig unlogisch sind, der Gesamtzusammenhang aller Maßnahmen nicht sichtbar ist und zunehmend der Eindruck entsteht, dass all diese Maßnahmen ganz andere Hintergründe haben, dann wird es eng. Besonders eng, wenn Millionen von Menschen um ihre Existenz bangen (HIER).

Ein Blick auf die Bedürfnispyramide zeigt recht schnell, dass existenzielle Bedürfnisse über allem stehen. Eine Seuche kann zum Tod führen, völlig logisch. Aber in sich nicht logisch und folgerichtig angestimmte Maßnahmen, die auch ganzheitlich nicht greifen, können eine Seuche eben nicht eindämmen. Und wenn das erkannt ist, dann greifen andere Bedürfnisse, wie die wirtschaftliche und damit soziale Weiterexistenz auf altem Niveau.
Und hier liegt der Hund im Pfeffer begraben. Keiner, Absolut KEINER will seinen Lebensstandard durch etwas verlieren, was scheinbar gar nicht so schlimm ist. Wenn es denn so schlimm wäre, hätten Politiker und Experten in den letzten sieben Monaten nicht rein gar nichts gemacht.

Und hier beginnt dann der Widerstand. Erst bei sich und für sich. Dann im eigenen Umfeld. Man redet miteinander. Tauscht sich aus. Konsumiert eben nicht diese komische Art von Nachrichten, die nichts mit dem zu tun haben, was man sieht, erlebt und von anderen hört.

Es ist nun auch nicht so wie im Mittelalter, wo allabendlich Karren durch die Straßen gezogen wurden, die die Toten abholten. Wo so eine Stadt dann schon mal 60% der Einwohner in ein oder zwei Monaten verloren hat.
Man versuchte aber diese fehlenden Bilder zu stellen, wie im Theater. Um Angst zu machen. So war es Bestattern in Italien im ersten Lockdown tagelang verboten Leichen zu bestatten. Diese stapelten sich dann in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Allein die normale Sterblichkeit reicht hier, dass schnell Berge anwachsen. Gerade in Großstädten. Und diese Berge werden eben nicht mehr stilvoll mit der Bestatter-Limousine abgeholt. Sondern mit LKWs des Militärs, die sich dann als Konvoi in Szene setzen können.
Der Blödsinn fiel natürlich genauso auf, wie die vor dem Strand schwimmenden Flüchtlinge, die uns als Schiffbrüchige auf hoher See verkauft wurden. Oder die netten Propagandafilme der Weißhelme. Oder wie gewisse WDR-Journalisten, die Reichsflaggen aus dem Kofferraum holten, um genehme Bilder zu machen.
Der Bürger vertraut den Bildern nicht mehr. Die Macht der Bilder verkommt zur Macht der Manipulation. Und die fällt auf, weil eben Millionen mit Kameras unterwegs sind und sich austauschen.

Es gibt Leute, die hinterfragen all das nicht mit einem Wort. Ihnen reicht das, was man ihnen vorgibt.
„Ist halt so. Was soll man machen. Und ich kenne mich eh nicht aus. Habe auch andere Sorgen. Und die steigen gerade. Und wir werden eh „von denen da oben“ für blöd verkauft. Doch was soll man tun? Uns kleine Leute trifft es doch immer…“ (HIER)
Kann man so machen. Damit rechnen auch gewisse Leute und bauen auf diese Reaktion. Dafür auch der mediale Overkill an genehmer Berichterstattung.

Andere, die vielleicht ihr Geld am Markt verdienen müssen, sehen das anders. Während Beamten nicht um ihr Geld fürchten müssen, sogar eine Gehaltssteigerung rausholen konnten, gingen in der Spitze bis zu zehn Millionen (10.000.000) in Kurzarbeit. Das wäre die gesamte Bevölkerung von Bayern. Oder ganz Berlin, Hamburg, Köln, München, und Frankfurt.
Fast eine Million wurde arbeitslos. Das wäre dann ganz Dortmund dazu. Und Millionen weiterer Menschen, Kleinunternehmer, Selbstständige und Freelancer tauchen gar nicht in der Statistik auf. Bekamen auch so gut wie keine Unterstützung und leben von dem, was mal Altersvorsorge war.
In den KMU, dem Mittelstand, arbeiten 75% aller Erwerbstätigen. Hier wird der Wohlstand verdient. Hier zweigen Kommunen ihre Haupteinkünfte, die Gewerbesteuer ab, um was genau damit zu machen? Sich in Rathäusern und Verwaltungen zu verschanzen und Coronamaßnahmen zu predigen. Nur anderswo muss wirklich gearbeitet werden. Da gibt es dann keine eingeschränkten Öffnungszeiten.

Der Friseur, der Gastwirt und der Hotelier lebt davon immer für Kunden/Gäste da zu sein. Hier zu schließen heißt die Existenz zu gefährden. Zu ruinieren! Und das, ohne dass die Karren mit den Leichen auch nur zu ahnen sind.

Ergo wächst der Widerstand. Besser an Corona vielleicht zu sterben als ganz sicher in der Schlange mit Hartz4 zu stehen. Und wer da die Wahl hat kennt die Entscheidung schon im Vorfeld der Entscheidungsfindung. Sie ist sonnenklar!

Der Autor war in den letzten Wochen unterwegs. Besuchte diverse Gruppen, Gremien, Parteigründungsveranstaltungen, Querdenker und Querdenken, Wirtschaftsclubs, Vereine und Verbände.
Wer sich wundert, warum diese Demos von sogenannten #Covidioten immer zahlreicher werden und immer mehr Menschen anziehen, sollte vielleicht noch einmal von oben lesen.

Wir leben in einer Demokratie. Alle Macht im Staat geht vom Volke aus. So die Theorie. Und die Staatsgewalt hält sich an Recht und Ordnung. Steht auf dem Boden der Verfassung. Ergo vertraut das Staatsvolk darauf, dass die Staatsmacht sich an das Staatsrecht hält. Mit all dem, was Verfassung und Recht gebieten. Bei jeder einzelnen Anordnung, Verordnung oder gar bei neuen Gesetzen.
Wenn nun aber immer mehr Gerichte flächendeckend eben diese Beschlüsse, Verordnungen und Gesetze kippen, die man mal so auf die Schnelle – und wie in Bayern auch ohne Dokumentation(!!) – erlassen hat, dann fangen selbst Menschen mit viel Geduld und Humor an Fragen zu stellen.
Diese Gruppe stellt dann weitere Teilnehmer für Demos der #Covididioten. Und das ganz automatisch.

Dann sind da die Menschen, die schon immer etwas gegen den Staat an sich und das System im Besonderen hatten. Nicht nur durch Vorbehalte beflügelt werden, sondern durch klare Ablehnung motiviert sind. Da war Corona nur ein weiterer Tropfen. Die tummeln sich nun auch auf der Straße. Esoteriker, religiöse Sonderlinge, Sekten, Reichsbürger, Marxisten und Leutchen, die sich ihre Klamotten selbst häkeln und dabei an der Bio-Karotte schnullern.
Die stehen nun auch auf der Straße.

Und es gibt auch die, die in Kellern mit Hausbar sitzen, sich im Vereinsheim und auf Jagdhütten treffen. Bürger, die mit versteinerten Gesichtszügen und vor Wut verkrampften Händen andere Pläne schmieden. Auch diese Menschen werden mehr. Und die Atmosphäre bei solchen Veranstaltungen tendiert zur Eiszeit. Dort steht die Frage im Raum, wann es reicht, nicht mehr ob es reicht. Und man befasst sich mit der Zielauswahl.

Und diese letzte Gruppen wird zunehmend zum Problem, denn es sind linke, rechte, Möchtegernhelden und auch Islamisten, die jetzt hier tätig werden und einer offensichtlich kippenden Gesellschaft den letzten Stups in „die richtige Richtung“ geben wollen. Müssen – aus ihrer Sicht der Dinge.

Und diese Sicht, sobald sie das gezeigte mangelnde Rechtsverständnis der Staatsmacht fokussiert, ist leider auch zunehmend berechtigt.

Die Diskussion die Bundestagswahl verschieben zu wollen, war so ein Punkt, der für viele zur roten Linie wurde. Die Linie, die besser nicht angefasst werden sollte.
Gerade in Krisen muss die Regierung bei Maßnahmen, die verfassungsmäßige Rechte des Volkes einschränken, auf die Mitwirkung eben dieses Volkes setzen können. Sie muss das Volk im Boot haben. Das Volk muss durch Abstimmung der Regierung auch den Rückhalt geben können, damit die Krise überwunden werden kann. Das nun in Frage zu stellen, bewusst nicht zu wollen, treibt weitere Leute auf die Straße. Für die Menschen ist es ein weiterer Baustein in der Kette von Beschlüssen, ohne gefragt worden zu sein, die aber im Nachhinein verdammt teuer wurden: Euro-Einführung, Atomausstieg, Rettungspakete, Migration, Energiewende, EU-Verfassung und nun die Aussetzung großer Teile unserer Verfassung und geltenden Rechts zur Abwehr einer Seuche. Nie wurde der Bürger gefragt. Oft noch nicht mal das Parlament! – Dümmer konnte man es nicht machen, als gerade jetzt damit weitermachen zu wollen.

Und egal wo die Menschen bisher politisch standen, sie wenden sich ab und suchen etwas Neues. Es formiert sich eine neue Partei, die all das oben genannte aufgreift und zurzeit auf Tingeltangel-Tour durch Deutschland ist. Inzwischen sind neun Landesverbände gegründet und zwei weitere sollen noch dieses Jahr folgen. Klinkenputzen. Überall dort, wo sich Bürger zusammentun, um Alternativen zu suchen. Abseits der AfD, die immer mehr als einzig verbliebene Opposition wahrgenommen wird, aber für viele nicht wählbar ist.
So wirbt die gerade sehr umtriebige Partei DIE BASIS überall dort um Unterstützung und Zusammenarbeit, wo es gilt diese o.g. Vielfalt von Widerstandsgründen mit einem gemeinsamen und einigenden Mantel zu versehen.

Das Logo allein ist schon Programm. Doch bei einer dieser Kooperationsgespräche mit örtlichen oppositionellen Bürgern aus Wirtschaft und Gesellschaft am letzten Wochenende wurde auch klar, dass der einigende Rahmen sehr engagiert erscheint. Die basisdemokratische und damit einigende Abstimmung mehr Zeit braucht, als vielleicht noch zur Verfügung steht. Besonders dann, wenn die Bundestagswahl wirklich verschoben werden soll(te).
Zeitweise erinnerte das Ganze an DIE PIRATEN. Lobenswerte Ideen, deren ur-demokratischer Tenor beispielhaft ist, die aber nicht praktikabel sind. Schon gar nicht auf der Zeitachse.
Dennoch war das Konzept zumindest so überzeugend, dass der Autor diese Bewegung hier explizit erwähnt und einer breiteren Öffentlichkeit zumindest als Idee und Gesprächsangebot vorstellen will. Abseits der Veranstaltungen, die (egal wie) ideologisch schnell ausarten können.

Es heißt, „dass der Deutsche nicht leicht auf die Straße geht, aber wenn er darauf steht, nicht mehr von ihr runterzubekommen ist“. Mit Blick auf Frankreich, Belgien und Italien stimmt das. Wir belagern keine Rathäuser, Präfekturen und Ministerien. Und schon gar nicht spontan.
Bei uns kocht alles erst langsam hoch. Nur halten wir die Temperatur dabei. Es geht nichts an Energie verloren wie in den genannten Ländern, wo dann alle wieder nach Hause gehen und es gut war.
Merkel kennt das nur zu gut. Vom 09. November des Jahres, wo der Kessel den Deckel nicht mehr halten konnte. Als FDJ-Verantwortliche für Propaganda und Agitation wurde sie geschult exakt solche sich aufbauende Druckverhältnisse im gesellschaftlichen Kessel FÜR die Partei und FÜR die Ziele der Partei zu nutzen. Sogar sie zu gestalten!
Leider geht das nun nicht, denn der Druck richtet sich gegen die Staatsmacht, gegen die Regierung und gegen die Verantwortlichen. Wie 1989/90…

Und es gibt mehr als eine rote Linie. Und das ist der Regierung bewusst. Weitere Linien, neben der Wahlverschiebung an sich, sind die steigende Arbeitslosigkeit, sichtbare Wohlstandsverluste, wegbrechende Geldwertstabilität, gravierende Existenzangst, drohende Altersarmut (HIER) und abnehmende Sicherheit (HIER).

Und hier kommt dann Corona ins Spiel. Die Allerwenigsten sterben direkt und nur an Corona. Mit Vorerkrankungen aber schon wahrscheinlicher. Und mit geschwächtem Organismus um so schneller.

Was unterscheidet eigentlich Deutschland als Land, Nation und System vom menschlichen Organismus, der sich der Seuche ausgesetzt sieht? – Gar nichts!

Deutschland stand vor Corona schon am sichtbaren Abgrund dessen, was Hybris und Dekadenz nur zu gern schaffen wollten. Und Corona hat uns exakt den Tritt gegeben, der ausreichte, um uns über die Kante zu befördern (HIER).
Viele Menschen haben es nun endlich begriffen, dass alles endlich ist. Auch ihre Wohlfühlblase endlich ist. Und sie bewegen sich nun. In eine Richtung, die zunehmend aggressiver wird, weil durch erkennbare und persönliche Not getrieben. So verging Weimar. Oder die DDR.

Und nein, die Alternative ist eben nicht die Klappe zu halten und „die da oben“ mal wieder machen zu lassen. Sie haben bewiesen, dass sie es nicht können. Vermutlich auch nie konnten. Und wenn wir ehrlich sind, sie waren es auch nie wirklich wert, dass man sie so weitermachen lässt. Die Bilanz ist grausam. Und wir, die Gesellschafter der Staatsfirma sollten mal ein eigenes Prüfteam schicken, das das Zahlenwerk genau unter die Lupe nimmt. Deutschland als Wirecard-Fall ist nicht akzeptabel.

Aber noch schlimmer wäre, uns durch Entzug der Hauptversammlung die Wahl eines Prüfteams als Gesellschafter und Eigentümer Deutschlands zu entmachten.

Art.1 GG : Alle macht geht vom Volke aus!

Das sind Sie, wir, ihr und ich. Und ich für meinen Teil sehe das Wort „alternativlos“ in Verbindung mit „Wir schaffen das!“ nicht wirklich als zielführende Alternative an und will einen verdammten Stimmzettel haben.

 

Und hier ist dann auch meine dicke fette rote Linie gezogen! – Sic!





Französische Polizei demonstriert in Paris gegen die Regierung

Hier an dieser Stelle stand ein Artikel, der einer intensiveren Recherche dann leider nicht mehr standgehalten hat.

Trotz verlässlicher Quelle war das gezeigte Video scheinbar älter und im Zusammenhang mit BLM zu sehen.

Dass das Wegwerfen der Handschellen in Frankreich eine hohe historische Bedeutung mit Signalwirkung hat, mag interessant sein, fällt aber nach Meinung der Redaktion in die Kategorie „schönes aber nutzloses Allgemeinwissen“. Ähnlich der Tatsache, dass die Flagge der USA von Apollo 11 auf dem Mond umgefallen ist…

Es tut uns leid das nicht vorher gemerkt zu haben und wir entschuldigen uns dafür. Also Autor bleibt mir nur festzustellen:

Mea culpa!

Sascha Rauschenberger

P.S.: Schön zu sehen, dass man aufmerksame Leser hat. Das tut gut und spornt an. Danke für den berechtigten Hinweis!!!!




Migration: Der Moralhammer ist eben nicht die europäische Lösung

 

Wenn es um Migration geht, ist in Deutschland zumindest auf Ebene von Politik und Presse ein recht emotionales Thema angesprochen. Ein Thema, das als alternativlos propagiert und mit dem moralischen Absolutismus hinterlegt wird. Konträre Meinungen dazu werden nicht nur angefeindet, sondern systematisch, gezielt und politisch gefördert diffamiert. Alles bis hoch zur Nazi-Keule bemüht.

An dieser Stelle sei gewissen Kollegen in Presse und Medien und noch gewisseren Politikern gesagt, dass die überfüllten Boote rein gar nichts mit dem vietnamesischen Flüchtlingselend der 70/80er zu tun haben. Oder gar mit den Schiffen, die nach 45 Palästina erreichen wollten. Falls mal einer auf die Idee kommen sollte das zu vergleichen. Denn das fehlt irgendwie noch.

Oder ist eventuell doch die Einsicht da, dass das wirklich andere Fälle sind. Auch und gerade deshalb, weil beide Beispiele zu ihrer Zeit auch kontrovers diskutiert wurden. Man sogar die Frechheit hatte eines diese Schiffe nach der verweigerten Einfahrt in einen palästinensischen Hafen nach Hamburg(!!) zurück zu schicken. Mit britischen Zerstörern als Eskorte.

Momentan schreien deutsche „Rettungsschiffe“ im Mittelmeer um Hilfe, da sie von den zuständigen Behörden „drangsaliert“ und „ignoriert“ werden. Hilferufe keine Empfänger mehr finden. Die „Geretteten“ keine Aufnahmehäfen.

Über die Rettung von Menschen, die in hochseeuntauglichen Schlauchbooten ohne Wasser und Nahrung aber mit Treibstoff für 50km einen Seeweg von 500 bis 700 Kilometer schaffen wollen, reden wir besser nicht. Und warum Rettungsschiffe „Schiffbrüchige“ nicht ans nächste Land bringen, wie es rechtlich vorgesehen ist, sondern letztlich diese „Geretteten“ dahin schiffen, wohin sie wollen, ist auch ein Punkt, der nicht weiter ausgeführt wird (gern aber HIER).

 

Was aber überrascht ist, dass jede Art von verbrecherischer Erpressung bei manchen Leuten einen Moralreflex auslöst, der eigentlich allein schon pädagogisch nirgendwo sonst anzutreffen ist: je brutaler die Erpressung, desto höher die politische und mediale Bereitschaft auf diese Erpressung einzugehen. Zumindest in Deutschland, wo man gebetsmühlenartig dafür auch eine gesamteuropäische Lösung einfordert.

Was man aber hier im Lande gern übersieht: es gibt diese gesamteuropäische Lösung schon:

MAN WILL KEINE WEITEREN FLÜCHTLINGE!

Und wenn man Flüchtlinge aufzunehmen bereit ist, dann nur solche, die wirklich Verfolgte sind. Nach strengen Kriterien. Und schon gar nicht solche, die Glücksritter sind. Gern auch mal Brandstifter in Camps spielen oder gar Verbrecher und Folterknechte. Letztere brachte Carola Rackete nach Italien. Medial begleitet und als Reportage sogar ausgezeichnet (HIER).

Europa ist sich ausnahmsweise einmal insgesamt einig, selbst die Staaten, die bisher auch eher Mal Moral vor Recht sein ließen, dass es nun reicht. Die Schweden schauen nach Göteborg, die Niederländer nach Amsterdam, Franzosen in die Banlieus, Griechen nach Lesbos und die Osteuropäer über den Zaun, der neuerdings an ihrer Südgrenze nötig ist. Und alles schaut nach Deutschland sowie seiner Kölner Nacht und darauf, was man daraus gelernt hat. Und da sehen unsere europäischen Nachbarn, Freunde und Partner eher gar nichts…
Und so ist es nicht sonderlich erstaunlich, dass von überall unsere selbstverliebten Politiker und Medien zu hören bekommen, dass man den „Deutschen Weg“ nicht mitgehen wolle. Und das auch als gesamteuropäische Lösung ansieht. Eben die Lösung, die Merkel&Co immer wieder einfordern. Es gibt sie. Nur halt auf der Ebene, dass sich alle einig sind es nicht wie Deutschland machen zu wollen. Eine Art Demokratieverständnis, dass gewisse Elemente hier noch zu lernen haben.

Stattdessen vertraut man hier den gekauften Umfragen und selbst initiierten Trendanalysen, dass die Mehrzahl der Deutschen glaubt, dass hier noch Platz ist.

Gegenfrage: Woher glaubt denn die Politik kommt der Wohnungsmangel? Zwischen 2015 und Heute gab es eine Zunahme der Bevölkerung von drei Millionen Menschen. Vornehmlich in den Ballungsgebieten nicht gleichverteilt. 3.000.000 Menschen brauchten Lebensraum, Infrastruktur und Arbeitsplätze. Das entspricht den Städten Hamburg und Köln. Wo sind die seit 2015 entstanden?? Wenn Angebot und Nachfrage die Mieten bestimmen, warum steigen diese dann? WER hat da versagt? Die Vermieter, die fünf Jahre auf Baugenehmigungen warten müssen, oder wer genau?

Der Bürger kennt die Antwort. Er muss nur aus dem Fenster schauen und dann besser ab Dunkelwerden im Haus bleiben. Auch Sicherheitsverluste sind alternativlos geworden. Gerade auch in Umgebungen, wo Geflüchtete und Glücksritter zunehmend feststellen, dass sie auch hier im Wunderland am Ende der Gesellschaft und ohne Perspektive leben werden. Dauerhaft, da überflüssig. Nicht als Mensch. Aber als Fachkraft. Und das garantiert.

Europa hat das erkannt. Auch das eher liberale Westeuropa. Südeuropa will keine weiteren Anlandungen und das christlich stark geprägte Osteuropa sieht klare kulturelle und religiöse Grenzen überschritten. Das mag unseren links-grün angehauchten Eliten nicht gefallen, hat sich aber als europäischer Konsens verdichtet.

Es gab mal eine Zeit, da hieß es „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, dann gab es eine Zeit, wo man bei dem Satz beschämt zu Boden sah, doch jetzt kommt die Zeit wo man das Europa als Vision verkaufen will. „Am moralischen deutschen Wesen soll die Welt wiedergenesen“. Zumindest Europa.
Nur will Europa so bestimmt nicht genesen, weil es nicht gesund ansieht. Und diese Moralvariante des historischen Satzes will auch niemand glauben. Sie noch nicht mal mehr hören.
Überall gibt es wieder Grenzkontrollen im einst grenzenlosen Europa. Gern und hauptsächlich von Deutschland kommend. Denn von dort schwappt das Elend, der Extremismus und andere Spielarten bunten Miteinanders auch nach Europa zurück. Zum Leidwesen unserer einstigen Nachbarn, Freunde und Partnern.

Es gibt also eine gesamteuropäische Lösung, die Merkel, Seehofer und andere immer wieder einfordern. Dafür haben zahlreiche europäische Politiker nette und auch diplomatische Sätze gefunden. Diese wurden nicht verstanden. Daher mal ein anderer Versuch:

EUROPA MACHT den deutschen Scheiss nicht mit und DIE GRENZEN ZU!

Ist das so schwer zu verstehen??? – So ergibt sich das gesamteuropäisches Bild!

 

Titelfoto: Yusuf Simsek: „Das Bild im Bild“, www.simsek.ch

 




Buchbranche: Der nicht existente WINDSOR-Verlag verkaufte bei Thalia munter weiter

Wenn Moral zur Glücksache wird…
(Glosse)

Erst letzte Woche berichteten wir von dem Versuch der Staatsanwaltschaft Köln den peinlichen Fall von Behördenversagen unter den Teppich zu kehren (HIER). Doch diese Woche stellte sich heraus, dass Thalia online vermutlich seit 2018 munter weiter die Titel des WINDSOR-Verlages verkaufte. Sogar parallel(!) zu den Titeln der neuen Verlage. Quasi in Konkurrenz zu diesen. Konkurrenz belebt zwar sprichwörtlich gesehen das Geschäft, nur ist das bei Büchern eher ungewöhnlich. Eigentlich unmöglich, da ein und derselbe Titel niemals von zwei Verlagen beansprucht werden kann.
Das ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass ASPIRIN von Bayer in der Apotheke bereitgehalten wird UND dann auch noch in völlig gleicher Verpackung und Aufmachung als ASPIRIN von XY angeboten wird. Und keinen stört es… außer Bayer. Und nun die Autoren.

 

Zum Fall an sich:
Der WINDSOR-Verlag war ein Half-and-Half-Publishing-Verlag, der 2012 aggressiv aus den USA auf den europäischen Markt vordrang, Autoren suchte, fand und deren Werke verlegte. Über 750 Titel sind allein bei der Deutschen Nationalbibliothek gelistet. Tausende weiterer Titel weltweit.

Der Autor, selbst betroffen, schrieb dazu einen umfangreichen Artikel (HIER), der einerseits andere betroffene Autoren suchte und fand, sowie andererseits auch den Ermittlungsbehörden als Vorlage diente. In Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sogar bis nach Montevideo reichte die Liste betroffener Autoren. Das sollte nun Thalia zu denken geben, wie schnell derlei nun ausufern kann. Weltweit.

Und natürlich sollte es auch Frau Staatsanwältin Höffner zu denken geben, wie außergewöhnlich erfolgreich ihre Ermittlungen gelaufen sind. Dass sogar parallel zu ihren heroischen Bemühungen – Ermittlungen kann man das nun wirklich nicht nennen – der WINDSOR-Verlag neu aus dem kriminellen digitalen Ei schlüpfen und sogar weitermachen konnte. In alter Pracht. Mit Konto in Luxemburg. Und mit der Handelsplattform Thalia als Partner. Unter aller behördlichen Augen. Wieder einmal…

Natürlich blieb eine Presseanfrage bei Thalia ohne jede Antwort. Man löschte aber schnell zumindest die Links von WINDSOR von den Buchtreffern des Autors selbst. Wollte wohl so Einsicht und Bereitschaft suggerieren das kriminelle Spiel von WINDSOR nicht weiter mitspielen zu wollen.
Und darauf läuft es für Thalia letztlich hinaus. „Unwissenheit (oder Unfähigkeit) schützt vor Strafe nicht“, heißt es nicht umsonst im Volksmund.
Und die Bereitstellung einer Handelsplattform für Diebesgut an geistigem Eigentum, und darum handelt es sich hier, hat auch ab einem gewissen Zeitpunkt eine rechtliche Relevanz. Diese mag im Urteil kleiner ausfallen, wenn man guten Glauben, Fehlprozesse, Inkompetenz und/oder gar Blödheit glaubhaft vermitteln kann. Endet aber dennoch mit Ungemach. Und dann auch folgerichtig mit Schadensersatzansprüchen der geprellten Autoren und tatsächlichen Rechteinhaber.
Natürlich ist für Thalia rechtlich gesehen kaum Hehlerei ins Feld zu führen, denn diese setzt Vorsatz voraus, der hier wohl (hoffentlich!!!) ausscheidet. Eher ist zu vermuten, dass Thalia seine internen Kontrollprozesse nicht im Griff hat, was sogar schlimmer ist. Sie wissen sehr wahrscheinlich gar nicht wie viele Geisterverlage wie WINDSOR Bücher über sie verkaufen, um Autoren und richtige Verlage zu betrügen. Ein einfacher Datenabgleich von Autor, Titel und Verlag würde reichen. Oder eine Marktbeobachtung hinsichtlich ertappter Geisterverlage. Nur fand das alles ganz offensichtlich niemals statt!
Traurig seinen Kunden soetwas zuzumuten, die gern aus moralischen und ethischen Gesichtspunkten heraus #fairtrade Kaffeebohnen kaufen. Und ganz sicher auch so ihre Buchkäufe sehen wollen. Eigentlich das gesamte Medien-Sortiment von Thalia so betrachten.
Kunden sehen es nicht gerne, wenn man sie benutzt um andere zu betrügen. Noch nicht einmal dann, wenn es unabsichtlich geschieht. Denn auch sie wollen nicht um ihrer eigenen Arbeit Lohn betrogen werden…

 

Vielleicht treffen sich nun die Geschäftsführer von Thalia mal mit der Staatsanwältin Höffner aus Köln und bilden einen Arbeitskreis in Sachen gemeinsame eigene und persönliche Schädigung durch WINDSOR.
Frau Höffner kann dort die „Kompetenz“ der Staatsanwaltschaft Köln in Sachen „Ermittlung“ einbringen, während Thalia mit validen Prozessdaten, Überweisungsbelegen und tiefen blauen Augen aufzuwarten vermag. Wenn wir dann noch Benjamin Blümchen mit an den Tisch setzen, könnte das was werden. Leider ist Peter Lustig schon tot, sonst hätte er das tiefsinnige Expertengespräch moderieren können. Jetzt muss da dafür wohl „Die Maus“ des WDR herhalten… Blöd gelaufen.

Dass von der Staatsanwaltschaft in Köln nicht viel zu erwarten ist, kennen Kölner nur zu gut von anderen Ermittlungen her. Besonders immer dann, wenn es um Wirtschaftskriminalität geht. Und je größer die ist, desto kleiner sind/waren die Erfolge der Staatsanwaltschaft.
Doch auch das verstehen die Bürger. Wer als Jura-Absolvent etwas taugt, geht in die Wirtschaft. Der Rest geht halt… nun ja, auch mal zur Staatsanwaltschaft. Gern dann auch nach Köln. Dort ist immerhin ein schöner Arbeitsplatz. Und man ist tolerant gegenüber behördlichem Versagertum. Denn auch das hat in Köln Tradition. Und da passen dann weniger leistungsstarke Beamte prima ins sattsam bekannte Klüngelbild hinein.

Nur bei Thalia, einem echten Traditionsunternehmen im Buchmarkt, hätte man etwas anderes erwartet. Als größere deutsche Buchhandelskette, die zwar zunehmend vergeblich gegen amazon.de um Marktanteile kämpft, hätte man hier erwarten können, dass man als Kunde nicht womögliches geistiges Diebesgut kauft. Wenn auch unwissentlich.
Als Kunde hätte man ganz sicher erwarten dürfen, dass Thalia prozessual und technisch dafür sorgt, dass kriminelle Verlage dort eben nicht ihre kriminelle Leistung anbieten können. Und schon gar nicht parallel zu den regulären Produkten! Und schon dreimal nicht, nachdem der Skandal 2018 durch die Presse ging.
Allein 753 Werke sind in der Deutschen Nationalbibliothek von deutschen Autoren gelistet. Und den deutschen Autoren und Verlagen endet es nicht. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann endet es vermutlich auch nicht mit dem WINDSOR-Verlag an sich. Denn was einmal klappt, klappt auch öfters. Wie viele Geisterverlage unterstützt Thalia so?

Von Thalia kein Wort.

Immerhin besser als billige Ausreden. Es reicht Autoren und Verlage möglicherweise leichtfertig um Umsatz und Tantiemen gebracht zu haben. Ein Kriterium ist hierfür, ob man vor dem Bekanntwerden des Skandals 2018 den Vorratsbestand kaufte oder nicht. Ob der bis dato stattgefundene Abverkauf aus eben diesem Bestand resultierte oder nicht. Das sollen nun die Rechtsgelehrten herausfinden.
Doch auch hier würde Moral und Ethik eigentlich gebieten solche Ware aus dem Sortiment zu nehmen und abzuschreiben, was steuerlich kein Nachteil gewesen wäre.
Eine stolze Leistung, fürwahr. Die bedarf keiner weiteren Worte mehr.

Als kleiner Tipp für den Spielezirkel „Windsor-Spaß“ im Hause Thalia: Im Präsenzhandel ist das nicht passiert!

Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann bilde einen Arbeitskreis.“ In diesem Sinne wünschen die geschädigten Autoren und Verlage nun Frau Staatsanwältin Höffner und den Thalia-Experten alles Gute und besinnliche Stunden in Gruppenharmonie bei steigender Kompetenz. Sic!

Welt, bleib wach.
(Thalia-Motto)

 

Abschließend noch der Witz der Woche: Warum fiel das Ganze überhaupt bei Thalia auf?
Weil der Autor etwas Socialmedia-Werbung für seine Bücher machen und explizit den link zu Thalia setzen wollte. Eben um Thalia mit seinem Präsenzhandel und den dort arbeitenden Mitarbeitern in der Corona-Krise zu unterstützen… -J)))

 

 

 

Andere sind da schon weiter. Hier ein paar Links dazu:

https://www.thekasaantimes.de/item/item/14091-der-schier-unglaubliche-windsor-verlag
https://thekasaantimes.at/item/item/7075-den-fantomen-des-windsor-verlages-auf-der-spur-teil-2
https://thekasaantimes.at/item/item/6658-liebesgruesse-aus-panama-und-von-der-alm-neues-vom-windsor-verlag-3
https://thekasaantimes.at/item/item/14091-der-schier-unglaubliche-windsor-verlag?fbclid=IwAR2vMr0r8i2nMz_1atSoY1vriDQPzbgOjD9amX5ZRgYctYvtk0xePIK4g8A

https://www.european-news-agency.de/kunst_kultur_und_musik/der_schier_unglaubliche_windsor_verlag_fortsetzung-79152/

 

https://www.buchmarkt.de/?s=windsor

 

 

Rechtsbeistand für Autoren:

Kompetenz und Sachverstand gibt in dieser sehr unschönen Situation die Anwaltskanzlei Baumbach et Collegae, (Kaldenkirchener Str. 3, 41063 Mönchengladbach), die zahlreiche der Opfer von WINDSOR vertritt.
Allen Autoren sei dringenst angeraten ihre Autorenrechte an ihren Werken zurückzuholen. Allein schon deshalb, weil WINDSOR über Panama weiterhin die e-Books verkauft… Schöne neue Welt!

Und als Schlusssatz, für all die Autoren, die geschädigt wurden, die sich dem hilflos ausgeliefert fühlen:
Aufgeben ist keine Alternative für mich! Ich kriege die zwei (2!!) Hauptverbrecher aus Deutschland. Diese Einstellung hat für mich eine lange soldatische … Tradition. Sic!

 

Titelfoto: Yusuf Simsek: „WINDSOR-Verlag im Visier“, www.simsek.ch

 

 




Dr. Helmut Kohl ist tot

 

Von Konrad Adenauer Stiftung – Marie-Lisa Noltenius – http://www.flickr.com/photos/kasonline/7886352756/, CC BY 2.0, Link

Ludwigshafen. Wie erst in den Nachmittagsstunden bekannt wurde ist der Altkanzler Dr. Helmut Kohl heute in den Morgenstunden im Alter von 87 Jahren verstorben. Die offizielle Politik traf diese Nachricht unvorbereitet und zeigte sich erschüttert. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte Kohl als großen Staatsmann, dem Deutschland und Europa sehr viel zu verdanken habe.

Der auch als Einheitskanzler in die Geschichte eingegangene CDU Vorsitzende regierte als Bundeskanzler Deutschland von 1982 bis 1998. Durch die Spenden -Affäre geriet Kohl nach seiner Wahlniederlage 1998 auch in seiner eigenen Partei, der CDU, ins Abseits. Seine Ehefrau Hannelore stand ihm immer treu zur Seite. Am Ende scheiterte sie, an einer Lichtallergie schwer erkrankt, durch Suizid an sich selbst. Für Kohl war das ein sehr harter Schlag.

Helmut Kohl ist und bleibt uns als langjähriger CDU Vorsitzender und Kanzler, dem Kanzler der Einheit, in guter Erinnerung. Er war es, der die Gunst der Stunde nutzte und die Einheit Deutschlands erst möglich machte. Er setzte seine kommunikativen Fähigkeiten und guten internationalen Kontakte zu Bush, Gorbatschow, Mitterrand und Thatcher ein, um das Ziel die deutsche Einheit wieder herzustellen, zu erreichen. Ihm gelang es die berechtigten Ängste der Franzosen und Briten vor einem noch mächtigeren Deutschland zu zerstreuen.

Die Einbettung der deutschen Einheit in eine europäische Einigung war seine Vorgabe, ein erklärtes Ziel. So gilt Kohl nicht nur als Vater der deutschen Wiedervereinigung und Einheit, sondern eben auch als einer der Väter des europäischen Einigungsprozesses und des Euro. (ws)

 

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