Tag der biologischen Vielfalt: Die Welt sorgt sich

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Rund eine Million Arten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte verschwinden, wenn sich der Zustand unserer Ökosysteme weiterhin verschlechtert. Wie sehr das die Menschen weltweit bewegt, belegt nun eine globale Analyse[i], die der WWF vor dem  internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai veröffentlicht hat. In Deutschland stieg demnach die Anzahl von Google-Suchanfragen zum Thema Naturverlust und Biodiversität um 64 Prozent (global 16 Prozent), die Anzahl der Tweets steigerte sich um 294 Prozent (global 65 Prozent) und auch die Nachrichten berichteten 2020 22 Prozent häufiger zu Biodiversitätsthemen als noch 2016 – der Corona-Pandemie zum Trotz.

Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland kommentiert: „Deutschland sorgt sich. Zurecht, denn das Aussterben einer Art ist unumkehrbar und schafft unkalkulierbare Risiken.  Wenn eine künftige Bundesregierung ihre Bevölkerung ernst nimmt, dann muss sie den Erhalt der biologischen Vielfalt viel stärker als bisher angehen und als Querschnittsthema in allen Politikbereichen integrieren. Um dem Artensterben direkt entgegenzuwirken, sollte außerdem die internationale Biodiversitätsfinanzierung Deutschlands auf mindestens zwei Milliarden Euro jährlich erhöht werden“.

Das gestiegene Bewusstsein zum Schutz der Artenvielfalt spiegelt sich auch im weltweiten Konsumverhalten wider. Den EIU-Zahlen zufolge stieg die Suche nach nachhaltigen Produkten um 71 Prozentpunkte in den vergangenen fünf Jahren an, mit anhaltendem Wachstum, selbst während der COVID-19-Pandemie. „Unternehmen werden zum Teil der Lösung, wenn sie im Einklang der planetaren Grenzen wirtschaften. Die Menschen auf der ganzen Welt treiben mit ihrem Konsumverhalten Veränderungen in der Wirtschaft an“, sagt Heinrich. Transparente, nachhaltige Lieferketten und konkrete Strategien im Umgang mit den planetaren Krisen bestimmen immer mehr die Kaufentscheidung. „Wir stehen vor einem Umsetzungsjahrzehnt, in dem Nachhaltigkeit zu einem Querschnittsthema in allen Unternehmen werden muss. Die Politik muss den Rahmen setzen, mit einem Lieferkettengesetz, das alle Unternehmen erfasst.“

 

OV von WWF Deutschland

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