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Staatstheater Kassel: Kein Spielbetrieb bis 31. Januar 2021 – Spielplanänderungen für die weitere Spielzeit notwendig


Hörspiele im Schauspiel und im Just geplant, digitale Angebote in Planung

Um für die weitere Spielzeit verlässlich planen zu können, stellt das Staatstheater Kassel seinen Spielbetrieb bis zum 31. Januar 2021 ein. Ausgenommen davon sind theaterpädagogische Angebote, die am Staatstheater Kassel auch im Dezember und Januar in Absprache mit den Behörden möglich sind. Auch der Probenbetrieb wird fortgesetzt.

Die Unterbrechung des Spielbetriebs über die bisherige verordnete Frist vom 20. Dezember hinaus erfolgt in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter Staatsministerin Angela Dorn und den hessischen Staatstheatern in Darmstadt und Wiesbaden sowie dem Landestheater Marburg und dem Stadttheater Gießen.

Aus der Schließung bis zum 31. Januar folgen erhebliche Spielplanänderungen, da schon durch den Lockdown ab November etliche Premieren verschoben werden mussten. Um möglichst wenige Produktionen zu gefährden und Vorstellungen für die bereits zuende geprobten oder kurz vor der Generalprobe stehenden Stücke zu gewährleisten, ergeben sich folgende Änderungen:

– In der Oper entfällt:   „The Rape of Lucretia” von Benjamin Britten (geplante Premiere 26. Juni 2021)

– Im Schauspiel und JUST werden drei entfallende Produktionen durch Hörspiele ersetzt

Um die abgesagten Stücke im Schauspiel und im JUST – Jungen Staatstheater Kassel nicht komplett ausfallen zu lassen, sind Hörspielfassungen geplant, die dem Theaterpublikum frühzeitig zur Verfügung gestellt werden können, da sich die Produktionszeiten verkürzen.

– im Schauspiel:          „P(a)inocchio“ Stückentwicklung von Lily Sykes nach Carlo Collodi und Walt Disney (geplante Uraufführung 25. März 2021, jetzt als Hörspiel geplant)

„Herakles“ nach Euripides | Fassung von Johanna Wehner (geplante Premiere 29. Mai 2021, jetzt als Hörspiel geplant)

– im JUST:                   „Marie Marne und das Tor zur Nacht“ nach dem Roman von Christoph Werner | in einer Fassung von Ania Michaelis (geplante Uraufführung 22. Mai 2021, jetzt als Hörspiel geplant)

Alle seit dem 1. November verschobenen Premieren und Uraufführungen sollen im Laufe des Frühjahrs ab dem 1. Februar 2021 zur Aufführung kommen. Dies sind:

–           Uraufführung: „Welcome to Paradise Lost“ von Falk Richter

–           Uraufführung: “dragonfly | theory of theories” Tanztheater: Ein Stück von Johannes Wieland

–           ”Der Zauberer von Oz“ Musical nach Lyman Frank Baum

–           „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth

–           Uraufführung: „Der goldene Schwanz“. Eine Aschenputtel-Variante nach den Brüdern Grimm von Rebekka Kricheldorf

–           „La tragédie de Carmen“ nach Georges Bizet, Adaptation: Marius Constant, Jean-Claude Carrière und Peter Brook

–           “Choreografische Werkstatt”

–           “Next to Normal” (Musical). Musik von TOM KITT | Buch und Gesangstexte von BRIAN YORKEY
Deutsch von Titus Hoffmann

–           Uraufführung: „Dorian, hinter den Spiegeln“ von Thomaspeter Goergen

–           Uraufführung: „Pension Schöller“ in einer Fassung von Thomas Jonigk – frei nach dem Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs

–           „Ring in Concert“ Wagner und Filmmusik

 

Zudem plant das Staatstheater Kassel, auch digitale Angebote zur Verfügung zu stellen.

Alle weiteren geplanten Premieren der Spielzeit 2020-21 und detaillierte Informationen finden sich auf der Website des Staatstheaters Kassel unter www.staatstheater-kassel.de.

Sobald der Spielplan ab Februar 2021 disponiert ist, folgen weitere Informationen zu den neuen Premierendaten. Auch der Kartenverkauf kann dann wieder beginnen.

Staatstheater Kassel


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