Sauberes Mais-Saatgut ist möglich

 

Von insgesamt 419 untersuchten Maisproben enthielten elf Proben Gen-Saaten, das sind 2,6 Prozent. 2011 waren noch 29 von insgesamt 417 Proben gentechnisch verschmutzt und wurden vom Markt genommen. Zwölf Bundesländer haben Mais-Saatgut auf genmanipulierte Organismen getestet. In Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Thüringen wurden die Behörden fündig. Greenpeace und Bioland haben die Ergebnisse nach dem Umweltinformationsgesetz abgefragt. Hersteller und Sorten-Bezeichnungen der verunreinigten Saaten werden heute auf den Internetseiten der Vereine veröffentlicht.

‚Das überwiegend saubere Saatgut ist ein Erfolg für die gentechnikfreie Landwirtschaft‘, sagt Dirk Zimmermann, Gentechnikexperte von Greenpeace. ‚Saatgut mit Spuren von Gentechnik bleibt eine Ausnahme, wenn umfassend kontrolliert wird.‘

ES DARF KEINE SCHWELLENWERTE FÜR SAATGUT GEBEN

Durch verunreinigtes Saatgut können sich Gen-Pflanzen unkontrolliert ausbreiten und in die Nahrungskette gelangen. In den letzten Jahren hatten gentechnische Kontaminationen von Saatgut schleichend zugenommen. Als Konsequenz forderten Greenpeace und Bioland von Behörden und Saatgutunternehmen eine bessere Beprobung und einen transparenteren Umgang mit den Ergebnissen.

Für Saatgut gilt in der EU ein Reinheitsgebot. Verunreinigungen mit Gen-Saaten sind verboten. Die Saatgut-Industrie und der Bundesverband der Deutschen Pflanzenzüchter versuchen dennoch, Schwellenwerte für gentechnisch verunreinigtes Saatgut zu etablieren. Ein von der Industrie erwünschter Schwellenwert von 0,1 Prozent bei Mais-Saatgut würde in der Praxis zu etwa 100 Gen-Pflanzen pro Hektar führen.

‚Es darf für Saatgut keine Schwellenwerte geben‘, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland. ‚Gentechnikfreies Saatgut ist die Grundlage für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft. Es gibt keinen Grund, dieses Reinheitsgebot für Saatgut aufzuweichen. Nicht einmal der Landwirt weiß dann noch, was auf seinem Acker wächst.‘

Die Agro-Gentechnik ist eine Risikotechnologie. Der Eingriff in die Pflanze kann die Entstehung unerwünschter Stoffe mit riskanten Nebenwirkungen zur Folge haben. Mit dem Anbau von Gen-Pflanzen geht der zusätzliche Einsatz von giftigen Pestiziden einher, die das Trinkwasser verschmutzen und die Pflanzenvielfalt bedrohen.

OV von Greenpeace

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