Russland und die Bundeswehr: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

RUS Bereitstellungsraum für einen brigadestarken Großverband bei Jelnja

 

 

Russland und die Bundeswehr: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

 

Manchmal ist es recht einfach zu zeigen, was hinter den Worthülsen derer steckt, die Verantwortung haben, aber gern aussitzen. Und das seit Jahren, wenn es um das Beispiel MILITÄR geht. Zur Erinnerung: bei uns heißt das Bundeswehr….

Und diese Armee wird und wurde seit 30 Jahren kaputtgespart. „Friedensdividende“ nannten das Gestalten, die weder die Prämissen des Friedens noch die Funktion einer Dividende verstanden haben. Dafür aber die Bundeswehr auch seit 30 Jahren von Einsatz zu Einsatz jagten.

Inzwischen wurde soviel Dividende eingestrichen, dass jede größere Übung mit Sammelaktionen „bezuschusst“ wird. Meist schon als Langzeitplanungsziel für ganze Teilstreitkräfte. So sammelte das deutsche Heer für das NATO-Manöver an der europäischen Nordflanke (Norwegen) Trident Juncture 18 (Video HIER) im Jahre 2018 fast alles zusammen, was die dorthin abgestellten Verbände so brauchen würden.
Für die dorthin verlegte Brigade wurde alles zusammengerafft, was noch da war. Aus Zwei wurde Eins gemacht. Oder auch aus Drei oder Vier…

Es war die größte Übung der NATO seit Ende des kalten Krieges und für uns seit 1945 das größte Provisorium, um einen brigadestarken Verband aufzustellen und einsatzbereit zu bekommen.

Vor der Dividende hatten wir mal 40 dieser Brigaden aktiv vorgehalten und jeder Kommandeur wäre gefeuert worden, wenn seine Einsatzbereitschaft so ausgesehen hätte, dass aus drei Verbänden einer gemacht werden musste.

Ökonomisch gesehen könnte man sagen, dass die Aktionäre zu großzügig bedacht worden sind…

Dass es auch anders geht zeigt EIN Bild. Es sagt mehr als tausend Worte oder ein dreistündiger Film der Bundeswehr-Info an sich. Und es zeigt, dass 5000 Helme eben kein starkes Signal sind, wie eine anfangssenile Politoma gern behauptet hat.
Es zeigt, dass es durchaus Armeen gibt, die in der Lage sind das Material für Großverbände zeitnah und umfänglich bereitzustellen. Als wirklich starkes Zeichen.

 

 

RUS Bereitstellungsraum für einen brigadestarken Großverband bei Jelnja

 

 

 

T14 „Armata“, der vielleicht modernste Kampfpanzer der Welt

Man sieht auf dem Foto ein Bereitstellungslager für Großgerät von Russland. Das eingezäunte und abgesicherte Areal beherbergt das Großgerät für einen brigadestarken Großverband (in Russland würde man das wohl als Divisionskampfgruppe bezeichnen) mit zwei mechanisierten Regimentern von je zwei Kampf- und einem Unterstützungsverband, sowie Logistik- und Spezialtruppen (Pioniere, Fm, San,..) samt Stabsfahrzeugen.

Man sieht sehr schön die Systematik des „Parkplatzes“, wo Kompanien sich zu Bataillonen und diese zu Regimentern ordnen. Wo allein schon die Parkordnung die Gliederung des Großverbandes anzeigt.

 

 

Und all die Panzer und Fahrzeuge sind da hingebracht und bereitgestellt worden. Vermutlich voll aufgetankt und aufmunitioniert. Und dann einfach stehengelassen worden. Bei Minusgraden, in Schnee und Eis.

Für die Bundeswehr ist alleine das schon ein Wunder. Da fallen die ersten Panzer (SPz PUMA) schon nach dem  Herausrollen aus der Fertigungshalle aus. Und in der Truppe angekommen schaltet dann auch schon mal der Bordcomputer den Panzer ab. Als Überraschung.
Und was Minusgrade bei unserem Großgerät ausrichten, das wagt man gar nicht zu beschreiben. Aber die Russen müssen eine andere Schmierung haben als wir. Oder eine andere Elektrik. Oder überhaupt andere „Naturgesetze“ für Ihre Rüstung befolgen…

 

deutscher KPz Leopard 2

 

Das hat die Wehrmacht anno 41 vor Moskau erfahren müssen. Damals lernte sie ihre Waffen NICHT einzuölen. Der Verschleiß war höher, aber dafür schossen die Waffen. Froren nicht ein.
Die Turmdrehkranzdichtung wurde auch nicht über Nacht aufgeblasen und konnte so am Morgen nicht den Turm blockieren.
Auch war es gut die Panzer auf Ästen und Zweigen abzustellen, damit sie in der eisigen Nacht nicht festfroren.

Ob man all das noch weiß? Es darf bezweifelt werden. Zumindest bei der Bundeswehr. Die Russen wissen das mit Sicherheit noch…

 

Und während unsere Generalität bei diesem Bild Tränen in den karrieregeilen Äuglein haben, unsere grünen Militärexperten in Politbüro und Pressekammer immer neu aggressive Ergüsse von sich geben, zeigt dieses Bild all das, was die Bundeswehr nicht hat, nicht kann und selbst so nie schaffen wird, wenn nicht mal an der Dividende für die Aktionäre gedreht wird und noch ein paar andere Stellschrauben zurückgedreht werden.

Und ganz nebenbei: die Russen haben für all das auch gut ausgebildete Besatzungen. Wir nicht. Denn unsere Soldaten werden grund- und spezialausgebildet, dann einsatzausgebildet, dann nach Rückkehr wieder kernaufgabenspezifisch ausgebildet und dann wieder für den Einsatz „umausgebildet“. Gern auch immer wieder neu personell zusammengewürfelt.

Das macht der Russe nicht. Wer sich da für 4 oder mehr Jahre verpflichtet bleibt bei seinem Gerät. Kennt es in- und auswendig. Und geht wenn überhaupt als Verband geschlossen und in seiner Funktion in den Einsatz.

Kommen wir zurück zu den 5000 Helmen. Es ist in der Tat ein starkes Zeichen, dass zum Denken anregt. Putin hat gedacht und weiß nun, was da kommen kann.
Es wird Zeit, dass unsere Goldfasane samt Politbüro auch einmal anfangen zu denken. Einfach das Bild ansehen. Das wäre ein starker Anfang…  SIC!

 

ohne weiteren Kommentar…

 

Auch:

Gastautor: Russlands militärische Macht (nordhessen-journal.de)

Gefährliches Säbelrasseln um Russland: Was will Putin eigentlich? (nordhessen-journal.de)

So geht das Gedenken ins Deutschland während man ins Kriegshorn tutet..
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Bundeswehr: Afghanistan – war es das wirklich alles wert? (nordhessen-journal.de)

Deutsche Bundeswehr: Das Personalproblem ist schlimmer als das Material. Es ist ein politisches Desaster! | Conplore Wirtschaftsmagazin

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JOINT FUTURE WORK UND BUNDESWEHR Teil 1: Die Folgen des Unverständnisses der eigenen CI | Conplore Wirtschaftsmagazin

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