+++ Kundgebung in Düsseldorf vor der Konzernzentrale von Rheinmetall +++

Demonstration in Berlin mit Auftakt vor der Parteizentrale der Grünen

+++ Protestcamp von UDT Entwaffnen gegen die Undersea Defence

Technology-Messe in Rostock +++

Das antimilitaristische Bündnis “Rheinmetall Entwaffnen” protestiert am 9. Mai gegen die Hauptversammlung von Rheinmetall. Der Aktienwert des Rüstungskonzerns hat sich seit Ausrufung der „Zeitenwende“ fast verdreifacht. Die Rechnung für die hohen Dividenden der Aktionär*innen zahlen die Opfer der Waffen Rheinmetalls weltweit.

Die deutsche Militarisierung geschieht unter dem Deckmantel einer angeblich feministischen Außenpolitik. „Im Mittelpunkt unseres Protests steht die feministische Kritik an Kriegen und ihrer Rechtfertigung“, so Timo Heuser von Rheinmetall Entwaffnen. Konzerne wie Rheinmetall und Parteien wie die Grünen treiben die Aufrüstung Deutschlands massiv voran. Sie nutzen den Ukraine-Krieg, um die Waffenproduktion als nachhaltig und moralisch zu verkaufen.

Gleichzeitig weiten Regierung und Rheinmetall das patriarchale Geschäft mit dem Krieg aus: Die Rüstungsexportregelungen werden aufgeweicht und neue Rüstungsfabriken gebaut. Die Eskalation des Ukraine-Kriegs wird befeuert und der türkische Krieg in Kurdistan unterstützt.

„In Zeiten von immer mehr Kriegen und Aufrüstung ist die Entwaffnung der Rüstungskonzerne eine dringliche Aufgabe“, sagt Timo Heuser. „Dafür gehen wir als antimilitaristische Bewegung am 9. Mai auf die Straße!”

Berlin: Demonstration 9.5., 17.00 Uhr, Platz vor dem neuen Tor 1

Düsseldorf: Kundgebung 9.5., ab 11.55 Uhr, Rheinmetall-Platz 1

Rostock: vom 5. bis 11. Mai organisiert das Bündnis „UDT Entwaffnen“ ein Protestcamp gegen die weltweit größte Rüstungsmesse für Unterwasser-Kriegsführung UDT

Das Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ stellt sich gegen Militarisierung, Aufrüstung und Waffenexporte. Es setzt sich ein für einen intersektionalen und internationalistischen Antimilitarismus.