Nun wirds richtig eng – Huskies verlieren auch Spiel 3

Markus Keller Mit dem Rücken zur Wand stehend aufgrund der Niederlagen in den ersten beiden Spielen traten die Kassel Huskies zum Playoff-Halbfinale Nummer 3 in der Frankfurter Eissporthalle an. Personell ließ Rico Rossi sein Team zwar unverändert, allerdings nahm er Veränderungen bei den Sturmreihen und in den Verteidiger-Pärchen vor.

Unter anderem komplettierte Derek DeBlois den ersten Sturm mit Braden Pimm und Manuel Klinge.
Von Beginn an waren es die Löwen, die mächtigen Druck aufbauten und einen Angriff nach dem anderen auf das Tor von Markus Keller fuhren.

Die Huskies sahen sich zunächst in ihre eigene Defensive gedrückt. Bereits nach einer Minute verpassten Brett Breitkreuz und Pawel Dronia den Torerfolg.

Auch die Schlagschüsse von Liesegang und Gläßl fanden nicht den Weg ins Tor, weil Markus Keller hier ebenso rigoros zupackte wie bei Tomassonis Flachschuss nach sechs Minuten.

In den zweiten zehn Minuten zeigten sich die Schlittenhunde häufiger im Angriff, der bis dato nahezu beschäftigungslose Löwen-Schlussmann Brett Jaeger musste bei einem Müller-Schlagschuss in der 13. Spielminute sowie Klinges Schlenzer zwei Minuten später eingreifen.

Nachdem Nils Liesegang nach einer Viertelstunde aus dem rechten Bullykreis knapp vorbeizielte, machte er es aus der identischen Position dreißig Sekunden später besser und überwand Keller mit einem Handgelenksschuss ins Eck zur verdienten 1:0-Löwenführung.

In der 17. Spielminute gelang Kassel beinahe der Ausgleich, Carciola verpasste jedoch den Abpraller nach Downings Hammer.

Nachdem kurz darauf Joel Keussen freistehend am heute bärenstarken Keller scheiterte, durften die Huskies wenig später erstmals jubeln. Braden Pimm nahm einen Rückhandpass von Drew MacKenzie freistehend vor dem Tor auf und setzte den Puck trocken zum 1:1-Ausgleich unters Dach.

Vor der Pause hatten beide Teams noch je eine gute Möglichkeit auf den jeweiligen Führungstreffer. Keller vereitelte jedoch einen Mueller-Alleingang bei Huskies-Überzahl und Pimm scheiterte wenig später mit seiner Einzelaktion an Jaegers Schonern.

 

Der Mittelabschnitt verlief ähnlich wie das erste Drittel. Die Löwen machten ordentlich Dampf, die Huskies verteidigten mit Mann und Maus und Markus Keller entschärfte alles.

Und wie bereits im ersten Durchgang kamen die Schlittenhunde nach knapp 12 Minuten besser ins Spiel.

Vor allem Adriano Carciola tauchte immer wieder gefährlich vor Jaeger auf.

Kurz vor der zweiten Pause lag sogar die Huskies-Führung in der Luft, Hungerecker verpasste jedoch Downings Querpass und Pimm wurde nach Klinges Vorlage im Schussversuch geblockt.

So waren es die Löwen, die doch noch zubissen.

Acht Sekunden vor der Sirene verwertete Lukas Laub einen Rebound nach Cards Schuss zum 2:1 für Frankfurt. Unglücklich zu diesem späten Zeitpunkt aus nordhessischer Sicht, aber insgesamt sicherlich nicht unverdient.

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts belauerten sich beide Teams zunächst, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware.

Möglichkeiten auf den Ausgleich waren aber da für die Huskies: Christ zog in der 49. Minute nach innen, blieb jedoch an Jaegers Schonern hängen.

Auch Pimm fünf Minuten vor Schluss und MacKenzie zweieinhalb Minuten später wurden durch Klinge bzw. Merl glänzend freigespielt, brachten den Puck aber ebenfalls nicht in die Maschen.

Knapp zwei Minuten vor Ende entschieden die Gastgeber dann das Spiel. Lukas Laub erarbeitete sich hinter dem Kasseler Tor den Puck, zog vor den Torraum und markierte hoch den 3:1-Endstand.

Danke an Steffen König vom Huskies-Medienteam für diesen Bericht

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