Während der Routinearbeiten, die gemeinsam mit Siemens durchgeführt wurden, wurden technische Mängel an einem Gerät festgestellt.

In Anwesenheit der Mitarbeiter von Gazprom und Siemens wurden weitere Schäden entdeckt, die durch den Gerätedefekt verursacht wurden.

Ein störungsfreier Betrieb ist nicht möglich.

Durch die bereits vorhandenen anderen Schäden an anderen Geräten musste der Betrieb von Nord Stream I nun vollständig – auf unbestimmte Zeit – eingestellt werden.

Siemens gab an, dass die Reparaturen nur bei einem Fachbetrieb durchgeführt werden können.

Einige Siemens-Techniker empfahlen Siemens als Fachbetrieb.

Gazprom richtete sich schriftlich mit der Mängelliste an den Präsidenten der Siemens Energy AG, eine Antwort wurde bislang nicht veröffentlicht.

Es ist also nicht so, wie es uns dargestellt wird, dass die Turbine abgestellt wurde um uns zu ärgern.

Dass die andere Turbine, die ja im Eilverfahren von Kanada zurückgesandt wurde, immer noch in Deutschland schlummert, wird  auch nicht gesagt.

Grundsätzliches zur Gaslieferungsituation aus Russland