Noch mal Glück gehabt – Trickbetrug gescheitert

TrickbetrugTrickbetrug durch falsche Polizeibeamte scheitert im letzten Augenblick: Geschäftsmann setzt sich für Senior ein

Kassel (ots) – Ein Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte ist Ende März glücklicherweise im letzten Augenblick doch noch gescheitert.

Ein 83-Jähriger aus Kassel hatte in einem Kasseler Geschäft bei einem Standort eines Geldtransfer-Services bereits knapp 2.000,- für die Betrüger eingezahlt.

Die Ehefrau des Opfers war jedoch vor dem endgültigen Abschluss der Transaktion misstrauisch geworden. Wie sich bei den weiteren Ermittlungen durch die für Betrugsfälle zuständigen Beamten des Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo herausstellte, war es insbesondere dem Mitarbeiter des Geschäfts, in dem das Opfer das Geld eingezahlt hatte, zu verdanken, dass der Senior sein eingezahltes und bereits verloren geglaubtes Geld später sogar wieder zurückbekam.

Der 83-Jährige hatte am Morgen des 24. März den ersten Anruf der Betrüger erhalten. Im Display seines Telefons ließen die Unbekannten dabei mit dem sogenannten Call ID Spoofing die Nummer „0561 – 110“ erscheinen.

Der Anrufer gab sich als Herr Wagner von der Kripo aus. Zunächst hatte der Senior noch völlig richtig gehandelt und jegliche Angaben zu Bankkonten und Kontoständen am Telefon abgelehnt.In zahlreichen folgenden und lang andauernden Telefonaten war es dem Betrüger dann jedoch durch das Aufbauen von Drohkulissen, wie Strafanzeigen wegen Strafvereitelung und drohender Festnahme des Opfers, gelungen, den Rentner in Angst und Schrecken zu versetzen. Der 83-Jährige sollte schließlich zur Abwendung seiner Festnahme knapp 2.000,- Euro über den Geldtransfer-Service „MoneyGram“ an die vermeintlichen Polizisten zahlen.

Als seine Ehefrau misstrauisch wurde und den Betrug mit einem Anruf bei der echten Polizei aufdeckte, hatte der 83-Jährige das Geld bereits an in dem Geschäft an der Kurt-Schumacher-Straße an dem Geldtransfer-Service-Standort eingezahlt.

Da er den Tätern jedoch die für das Abholen des Geldes erforderliche Referenznummer noch nicht mitgeteilt hatte, hatten diese das Geld auch noch nicht an einem anderen Standort des Geldtransfer-Services in Empfang nehmen können.

Als der Mitarbeiter des Geschäfts durch den Senior von dem Betrug erfuhr, setzte er sich vehement für das Opfer ein.

Ihm gelang es in mehreren Telefonaten die Zahlung des 83-Jährigen bei dem Geldtransfer-Service rückgängig zu machen und den Rentner so vor wirtschaftlichem Schaden zu bewahren.

Die weiteren Ermittlungen zu den Betrügern dauern an. Zeugen, die den Ermittlern des K 23/24 Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen

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