Neue Technologien verändern die Arbeitswelt

Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend! Welche Risiken und Chancen werden dabei eröffnet? Jetzt online informieren!

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Die Angst der Deutschen über einen möglichen Verlust des Arbeitsplatzes sitzt tief. Jede Veränderung bezüglich des Jobs und der Jobgestaltung weckt diffuse Ängste. So eilt der Digitalisierung der Arbeitswelt schon seit einigen Jahren ein schrecklicher Ruf voraus: Maschinen und Computer würden Arbeitsplätze ersetzen und in einigen Jahren säßen viele Arbeitnehmer auf der Straße.

Dabei befindet sich die Gesellschaft schon mittendrin in diesem Prozess. Alteingesessene Berufe gehen sicher den Weg ins Nichts. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Mehrzahl der Menschen brotlos wird. Seit der Industriellen Revolution hat sich die Arbeitswelt schon einige Male neu erschaffen. Neue Technologien gingen immer mit neuen Aufgaben Hand in Hand. Und so steht heute anstelle des Betriebsschlossers der IT-Fachmann bei Fuß, wenn es Fehler im innerbetrieblichen Ablauf geben sollte. Spezialisten für digitale Sicherheit wie Ivanti.de treten an die Stelle von Werkschutz und nicht zuletzt die Corona-Krise zeigt auf, welches Potenzial im Bereich des Homeoffice steckt.

Digitales Zeitalter in einfachen Worten

Eigentlich bedeutet Digitalisierung in ihrer ursprünglichen Form die Umsetzung analoger Daten und Werte in digitale Formate. Erste Beispiele waren die Digital-Uhren in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Inzwischen wurde daraus die Digitale Revolution, die mithin einen kompletten Paradigmenwechsel beschreibt.

Maschinen, Roboter und Computer übernehmen Aufgaben von Menschen und Produktionsabläufe werden automatisiert. Die Verbreitung von Informationen und Waren wird über digitale Kanäle geleitet und Branchen sowie Geschäftsmodelle werden umgekrempelt. Digitale Kompetenzen gewinnen auf dem Arbeitsmarkt einen höheren Stellenwert, ganz neue Berufe sind entstanden und werden noch entstehen.

Manche Berufe verschwinden…

Und tatsächlich werden Maschinen immer besser und übernehmen mehr Aufgaben. Amazon führt Feldversuche mit Lieferdrohnen durch, welche die Pakete in Zukunft an die Kundschaft ausliefern sollen. Die Automobilbranche und -dienstleister entwickeln selbstfahrende Autos, mit denen sie den Straßenverkehr revolutionieren wollen. Concierge-Roboter ersetzen in Hotels die Rezeption teilweise oder komplett.

Drohnen werden zur Überwachung der Weltmeere eingesetzt, um illegale Fischerei in maritimen Schutzzonen einzudämmen. Inzwischen gibt es Software, die komplexe Verträge auslesen kann. Weitere Berufsbilder stehen auf der Verliererseite: Logistische Arbeiten werden in Zukunft noch mehr von digitalen Überwachungssystemen profitieren und Arbeiter überflüssig machen. Die ausgefeilte Software im Personalbereich ersetzt Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Human Resources. Auch Mitarbeiter in Fast-Food-Restaurants dürften über kurz oder lang keine Anstellung mehr finden. Es wird auch besser bezahlte Berufsgruppen treffen. Die Digitalisierung ersetzt in den genannten Beispielen also viele Tätigkeiten, die bisher von Taxifahrern, Paketboten, Briefträgern, Rezeptionisten, Polizisten und Anwälten ausgeführt wurden.

…aber größeres Wachstum gleicht das aus

Die Hoffnung der Ökonomen besteht darin, dass die wegfallenden Arbeitsplätze durch größeres Wachstum ausgeglichen würden. Das führe zu höheren Einkommen, die dann wiederum für neuartige Dienstleistungen ausgegeben werden könnten. Diese Felder seien dann verantwortlich für die Entstehung neuer Jobs. Man beruft sich dabei auf Untersuchungen, welche die Arbeitsmarkt- und Zensusdaten in England und Wales seit 1871 beleuchten.

Welche Berufe haben Zukunft

Grundsätzlich hängen all jene Berufe, welche weniger von einer Verdrängung durch digitalisierte und automatisierte Arbeitsgänge betroffen sein werden, mit einer hohen Qualifikation zusammen. Auch Arbeitsbeschreibungen, welche in der individuellen Wahrnehmung auf Kreativität und sozialer Intelligenz beruhen, dürften durch Maschinen in absehbarer Zeit nicht ersetzt werden können.

Berufe, welche einen geringen Anteil an standardisierten Routineaufgaben innehaben, werden auch in Zukunft noch Bestand haben. Dazu gehören neben Lehrern, Analysten und Beratern auch alle pflegerischen und betreuenden Berufe. Ein Lichtblick bei einer immer älter werdenden Bevölkerung. Zudem werden alle im künstlerischen Bereich tätigen Professionen genannt.

Spannende neue Aufgaben anstatt eintöniger Routine

Durch die Digitalisierung in Deutschland werden viele standardisierte Tätigkeiten wegfallen. Diese können durch Algorithmen ersetzt werden. Doch der digitale Wandel bietet auch Chancen.

In Branchen wie der IT hat er für zukunftssichere neue Jobs gesorgt. Für die Menschen, welche gefährdete Tätigkeiten ausüben, bleibt nun Freiraum zur Spezialisierung. Zumal der Computer die eintönigen Routinearbeiten übernimmt.


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