„Lokale Ökonomie“ startet wieder – Fördermöglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer

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Am 1. Juni 2020 startet wieder das EU-geförderte Programm „Lokale Ökonomie“ unter der Federführung der Stadt Kassel. Auch die Programmpartner Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und IHK Kassel-Marburg hatten sich für eine Wiederaufnahme des Programms im Vorfeld stark eingesetzt. „Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und auch gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen ist die die Unterstützung von kleinen Betrieben und Freiberuflern durch „Lokale Ökonomie“ ein wichtiger Beitrag. Das Programm stabilisiert und entwickelt nachweislich die Wirtschafts- und Quartiersstrukturen vor Ort in den Programmgebieten“, so Stadtbaurat Christof Nolda zur Zielsetzung des Förderprogramms.

Eine Förderung erhalten Unternehmen, die sich im Programmgebiet befinden: Dazu gehören Teilbereiche von Rothenditmold, Nord-Holland, Wesertor, Unterneustadt, Bettenhausen, Waldau und Forstfeld. Das Programm ergänzt in den genannten Stadtteilen die Förderprogramme, die derzeit aus der besonderen Situation rund um COVID-19 entstanden sind. Ob mobile Handyaufladung im stylischen Trailer, Yoga-Stunden im neu ausgestatteten Übungsraum oder die neueste Augenmesstechnik beim Optiker: Lokale Ökonomie ist eine tolle Chance für kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründer, für ihre Ideen und Vorhaben eine finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Das Wirtschaftsförderungsprogramm wird durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert: Der Stadt Kassel stehen dafür 1 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung, die an die Unternehmen und Existenzgründer sowie Freiberufler weitergegeben werden können. Bereits ab einer Investitionssumme von 5.000 Euro gibt es Geld. Mehr als 25.000 Euro sind pro Unternehmen allerdings nicht möglich. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

Übergeordnetes Ziel der „Lokalen Ökonomie“ ist es, vor allem in schwächeren Stadtbereichen Verbesserungen im Bereich der lokalen Wirtschaftsstruktur, Angebotsvielfalt und wohnortnahen Arbeitsplätze zu schaffen, sowie allgemein zur Attraktivität der Quartiere beizutragen. Unternehmen und Freiberufler, die sich für eine Förderung aus dem Projekt Lokale Ökonomie interessieren, müssen entweder bereits im Programmgebiet ansässig sein oder ihre Investition zum Zwecke der Ansiedlung im Programmgebiet tätigen. Ab 1. Juni 2020 kann man sich auf der Seite der Lokalen Ökonomie (www.kassel.de/lokaleoekonomie) informieren und auch die Anträge herunterladen.

Interessierte haben die Möglichkeit, bis zum 31. März 2022 Anträge zu stellen, um eine Förderung aus dem Programm zu erhalten. Bis zu einem Jahr hat jedes Vorhaben Zeit, seine geförderten Maßnahmen umzusetzen. Bis Ende 2022 können dann die letzten Fördervorhaben noch realisiert werden. Gefördert werden u.a. Anpassung der Geschäftsräume an Produktion und/oder Dienstleistung, Markteintrittsaufwendungen, Maßnahmen zur Standortsicherung im Programmgebiet, Existenzgründung und Vorhaben von Kulturwirtschaftsbetrieben.

Die Leitung für das Lokale Ökonomie-Programm liegt beim Amt für Stadtplanung, Denkmalschutz und Bauaufsicht. Ansprechpartnerin bei der Stadt Kassel ist Larissa Most (lokale.oekonomie@kassel.de). Darüber hinaus gibt einen Förderausschuss, bestehend aus Vertretern der Handwerkskammer Kassel, der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und dem RKW Hessen. Alle Ansprechpartner stehen kostenlos für Fragen und Hilfestellung zu dem Programm und den Antragsunterlagen zur Verfügung. // Stadt Kassel


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