König der Tierquäler: PETA-Community wählt Prinz Marcus zum Speziesist des Jahres 2023

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„Die PETA-Community hat mit Prinz Marcus einen absolut verdienten Sieger gekürt“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin bei PETA Deutschland e.V. „Die Abstimmung hat gezeigt, dass sein beschämendes Verhalten gegenüber Tieren über die Jahre viele Menschen besorgt und wütend gemacht hat. Wir appellieren eindringlich an Prinz Marcus, seinen Umgang mit fühlenden Lebewesen aller Art zu überdenken.“

Prinz Marcus missbraucht immer wieder Tiere
Zuletzt stand Prinz Marcus in öffentlicher Kritik, weil er in seiner Instagram-Story ein Video postete, in dem er mit großer Wucht einen Fußball auf eine Schildkröte schießt – mit voller Absicht und offensichtlichem Spaß an dem Missbrauch. PETA hatte daraufhin Strafanzeige gestellt.

Im Dezember 2020 schenkte Prinz Marcus seiner Tochter ein nur zwei Monate altes Affenbaby. [1] Nachdem sich herausgestellt hatte, dass er fälschlicherweise einen Pavian statt eines Kapuzineraffens gekauft hatte, tauschte er das Tierkind wenige Tage später kurzerhand um. [2] In seinem Privat-Zoo in Dubai hält er zudem zahlreiche Wildtiere wie Tiger und weiße Löwen unter mangelhaften Bedingungen eingesperrt und präsentiert diese seinen Gästen als „Spielzeuge“. [3]

PETAs Negativpreis „Speziesismus des Monats“
PETA zeichnet seit September 2022 monatlich Personen, Unternehmen oder Produkte, die sich als besonders speziesistisch und tierfeindlich gezeigt haben, mit dem Negativpreis „Speziesismus des Monats“ aus. Die Organisation möchte mit dem Preis die Gesellschaft für das Thema Speziesismus sensibilisieren und zum kritischen Reflektieren, Umdenken und tierfreundlichen Handeln anregen. Denn speziesistisches Denken schafft die Grundlage dafür, dass Tiere für menschliche Zwecke wie selbstverständlich benutzt, gequält und getötet werden. Analog zu den Begriffen Rassismus und Sexismus beschreibt Speziesismus eine Form der Diskriminierung – genauer gesagt, die Abwertung empfindungsfähiger Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden und in sogenannte Haus- und Nutztiere unterteilt: So werden beispielsweise Hunde und Katzen liebevoll umsorgt, Schweine, Rinder und Hühner hingegen getötet und gegessen. Aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur „falschen“ Spezies werden Tiere zu Forschungsobjekten, Nahrungsmitteln, Bekleidungsmaterial oder Spielzeug herabgestuft. Dabei können sie alle Freude und Leid empfinden und haben daher ein Interesse daran, zu leben und nicht verletzt zu werden. PETA vertritt eine anti-speziesistische Sichtweise und betont, dass diese Gemeinsamkeit aller empfindungsfähigen Lebewesen entscheidend ist, wenn es darum geht, wer moralische Rechte hat. Tiere haben dasselbe Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit wie Menschen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.
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