Kassel bekommt eine Jugend-App

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Bis Ende 2024 entwickeln junge Menschen in Kassel eine Jugend-App für Kassel
In den nächsten drei Jahren wird im Rahmen eines Beteiligungsprojektes mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Jugend-App für Kassel entstehen.

 

Die Stadt Kassel schafft so Möglichkeiten, die Digitalisierung der Lebenswelten junger Menschen aktiv mitzugestalten.

 

Das Projekt bietet jungen Menschen in Kassel die Gelegenheit, virtuelle Räume sowie Möglichkeiten der Partizipation für sich und andere junge Menschen zu entwickeln und Informationen jugendgerecht zugänglich zu machen.

„Gerade der einfache und zeitgemäße Zugang zu Informationen über Angebote der Jugendarbeit oder auch Hilfestellungen für Jugendliche können Jugendliche auf dem Weg zu einer selbstbestimmten, gelingenden Lebensgestaltung unterstützen. Zudem erweitern die kinder- und jugendgerechten Angebote die Möglichkeiten für die Beteiligung junger Menschen an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozessen“, bekräftigt Dr. Susanne Völker, aktuell zuständige Dezernentin für Jugend.

Im Rahmen des Jugendaktionsprogramms Partizipation 2022-2024 „Zwischen Einbringen und Ausprobieren – Beteiligung und (Frei-)räume –  für Partizipation und Demokratie“ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration hat die Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes der Stadt Kassel den Zuschlag zur Durchführung des Beteiligungsprojektes erhalten. Welche Funktionen die Jugend-App letztlich haben wird und wie sie aussehen soll, wird in den nächsten drei Jahren mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erarbeitet, umgesetzt und erprobt. Dies geschieht in vier Beteiligungs- und Auswertungsphasen, die unter Einbindung und Verschränkung verschiedener analoger sowie digitaler Formate umgesetzt und rückgekoppelt werden und sich stets spezifisch an der konkreten Zielgruppe orientieren.

Für die Planung und Umsetzung der pädagogischen Beteiligungspraxis wurde eine Arbeitsgemeinschaft „Jugend-App“ gegründet, die aus Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Kassel besteht. Durch deren Einbindung wird gewährleistet, dass Jugendliche unterschiedlicher Milieus, Herkünfte und Lebenssituationen in das Projekt eingebunden werden.

Für weitere Informationen ist Annika Köhler, Referentin für politische Bildung im Kommunalen Jugendbildungswerk der Stadt Kassel, Ansprechpartnerin (annika.koehler@kassel.de, 0561-787-5036) zuständig.

documenta-Stadt Kassel


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