Kassel Airport bleibt Flughafen

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Ein Kommentar:

„Kassel Airport bleibt Flughafen.

Das ist das Ergebnis der im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien verabredeten Evaluierung“, gaben Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bekannt.

„Die Sparvorgaben des Koalitionsvertrags haben dazu geführt, dass die jährlich vom Land zu tragenden Kosten für den Flughafen in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt werden konnten.“

 

Damit ist es amtlich, allen Bestrebungen der Flughafengegener, allen Schmähartikeln der Zeitung , allen Radio und Fernsehbeiträgen des nach wie vor verschuldeten „Hessischen“ Senders, zum Trotz.

Der Flughafen bleibt ein Verkehrsflughafen!!!!

Prosit darauf.

 

Man muss es an dieser Stelle deutlich sagen, dass es auch ein grosser Verdienst, des immer wieder mit falschen Behauptungen überzogenen ehemaligen Geschäftsführers Schustereder ist. Dieser stellte die Weichen.

(Mittlerweile wurden übrigens einige Urteile in dieser Sache gesprochen und einige der selbst 
ernannten Moralapostel der Medien, haben tüchtig Federn lassen müssen.So hörte man)

Der Flughafen Kassel wird nicht zurückgestuft, obwohl dies durchaus ein Thema war, betonte der Hessische Wirtschaftsminister.  Nach wie vor sind die geschriebenen Zahlen zwar ROT, man ist aber auf einem hoffnungsvollen Weg.

Das interessante daran ist, dass man zwar Gewinne machen soll und aus den roten Zahlen herauskommen soll, dies aber bei gleichzeitigen engen Sparfesseln von jährlich 10%.

Das ist in der Tat eine Kunst – so scheint es. 

Ein Unternehmen, dass als Neuling in einem hart umkämpften Markt nach seiner Position sucht und expandieren soll aber eben auch gleichzeitig sparen soll.

 

Fakt ist aber, dass auch diese Schmäher sich nicht mit allzuviel Ruhm bekleckert haben in dieser Sache und sich selbst einen Bärendienst erwiesen haben, Auflagen steigernd war es sicherlich nicht, denn eine Vielzahl der Nordhessen wünscht sich diesen Flughafen und dessen Beibehaltung.

Die Kosten für das Land sind nicht zuletzt durch die Ansiedlung einiger Firmen, unter anderem auch durch SUNDAIR deutlich reduziert worden.

Die absolut neue Fluglinie hatte sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten dazu entschlossen eine Maschine fest in Kassel zu stationeren.

„Die Ausgaben der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für den Flughafen zu senken ist wichtig und richtig. Da sind wir, ganz sicher auch durch den Druck, den die Verabredung im Koalitionsvertrag entfaltet hat, gute Schritte vorangekommen“, betonten Finanzminister Schäfer und Wirtschaftsminister Al-Wazir.

Der Betrieb des Kassel Airport hat wichtige strukturpolitische Ziele erreicht.

Im Vergleich zu 2012 hat die Anzahl direkter Arbeitsplätze um ca. 24 Prozent zugenommen.

Die Bruttowertschöpfung erhöhte sich um ca. 50 Prozent und das Steueraufkommen um ca. 45 Prozent.

 

Das sind Fakten die längst bekannt waren, die absehbar waren, wenn man nur genau hinschauen wollte.

Eine Rückstufung zum Verkehrslandeplatz wäre damit wirtschaftlicher Unsinn gewesen und hätte mehr Kosten verursacht.

Die Landesregierung hat gottlob auf die erneuten Gutachten und Expertisen gehört.

Der Wirtschaftsminister betonte zwar das immer noch bestehende Defizit  – aber durch die Arbeitsplätze die neu geschaffen wurden und die Perspektivlosigkeit der Menschen und der Firmen! bei Herabstufung zum Verkehrslandeplatz – hat man sich so entscheiden.

Nun also zum Ende des Jahres können alle versöhnlicher werden:

Der HR kann sich die Fahrten im vollbesetzten VW-BUS übers leere Rollfeld sparen, die Zeitung wurde mit Anzeigen bedacht und kann nun für den Airport sein, die Flughafenleitung hat Rückendeckung bekommen und kann anders und freier agieren, da das Schwert über ihrem Kopf weggehängt wurde.

Auch die Flughafenunterstützergruppe freut sich, denn die vielen Stunden die man in die Bürgergruppe investierte  sind letztendlich von Erfolg gekrönt.

Eine Prosit für alle.

Wenn man am Schluß noch ein oder zwei Wünsche äußern dürfte, so wäre dies zum ersten der Wunsch, endlich mal gemeinsam was zu machen, für uns alle hier – für unser schönes NordHessen in dem wir gut und gerne leben…oder so ähnlich.

Zum zweiten wäre dies der Wunsch, dass es der Flughafen dauerhaft schafft sich am Markt zu etablieren, denn was ist besser und praktischer als vor der Tür in den Urlaub fliegen zu können.

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