Karliczek: Europäische Forschungskooperation stärken, um den Klimwandel besser zu verstehen

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert den Aufbau des deutschen Beitrags zur europäischen dezentralen Forschungsinfrastruktur ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure) mit insgesamt 86 Millionen Euro. ACTRIS bietet die Grundlage für Messungen und Erforschung von Aerosolen (Feinstaubpartikeln), Wolkenbildung und Spurengasen. Die Infrastruktur soll neue Erkenntnisse liefern, um die Dynamiken des Klimawandels besser zu verstehen, und dazu beitragen, die Vorhersagen für Luftqualität, Wetter und Klima zukünftig noch präziser zu machen.

Hierzu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

“Eine zentrale Herausforderung unserer Zeit ist die Eindämmung des Klimawandels. Beim Klimawandel spielen nicht nur Treibhausgase eine Rolle, auch Feinstaubpartikel, Spurengase und die Wolkenbildung wirken auf das Klima ein. Das wollen wir noch genauer erforschen, um noch besser handeln zu können. Sowohl das Forschen als auch das Handeln geht wirksam nur über Landesgrenzen hinweg. Deshalb müssen alle europäischen Länder so eng wie möglich zusammenarbeiten. Die Bundesregierung beteiligt sich deshalb mit dem Aufbau nationaler Einrichtungen an der europäischen Forschungsinfrastruktur ACTRIS. Die neue Infrastruktur der Atmosphärenforschung hilft dabei, zukünftige Wetter- und Klimavorhersagen noch stärker zu präzisieren. Deutschland baut mit dieser Investition seine Kompetenzen in der Atmosphärenforschung weiter auf internationalem Topniveau aus.”

 

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OV von  Bundesministerium für Bildung und Forschung

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