Islamismus: 20 Jahre Zerstörung der riesigen Buddas von Bamiyan

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Wiki: Budda vor und nach der Zerstörung 2001

Vor zwanzig Jahren zerstörten Islamisten die Riesen-Buddas von Bamiyan (HIER), die zum Weltkulturerbe gehörten. (Video: HIER)

Bamiyan war aufgrund seiner Lage auf den Karawanenstrassen Haltepunkt vieler Reisender. Aufgrund der Vielfalt der hier vorbeiziehenden Kulturen, wurden hier die griechischen, persischen und buddhistischen Künste zusammengeführt und bildeten den einzigartigen Stil der gräko-buddhistischen Kunst (Dokumentation Video HIER)

Bamiyan war Sitz mehrerer buddhistischer Klöster. Viele Buddha-Statuen wurden in den Fels gemeißelt (HIER). Diese Felsstatuen befanden sich nahe der Stadt Bamiyan im Tal des gleichnamigen Flusses. Die beiden größten Statuen maßen ohne ihre Nischen, in denen sie standen, 53 und 35 Meter in der Höhe. Heute sind nur noch ihre Nischen übrig. Die Nische der großen Skulptur, eigentlich Dipamkara, vom Volke Khonuk But,ist 58 m hoch.
Die Nische der kleineren, eigentlich Siddhartha Gautama, ist 38 m hoch.
Vor der völligen Zerstörung der Statuen im März 2001 durch die Taliban gab es bei der 53 m hohen Statue eine Felstreppe, eine Art Wendeltreppe, über die man auf ihren Kopf gelangen, aufrecht stehen und auf die Gegend herunterblicken konnte. Außerdem existiert trotz der Zerstörung noch ein großer Teil des riesigen Systems von Felstreppen, Nischen, Balkonen, Versammlungsräumen, Altarräumen mit Kuppeldecken und Wohnhöhlen.
In den Felshöhlen – mit Wasser- und Kanalisationssystem!! – wohnten schätzungsweise 3000 bis 5000 buddhistische Mönche.

Britisches Museum: Die Standarte von UR, ca. 3000 v. Chr.

Heute wohnen in den Felsnischen und Höhlen eine Vielzahl von Hazara, deren Ansehen unter den ethnischen Gruppen Afghanistans nicht allzu hoch ist, so sie gezwungen sind oft wie Ausgestoßene zu leben.

Die Entstehungszeit der Statuen wurde auf das 6. Jahrhundert n. Chr. datiert, als sich der Ort Bamiyan als Zwischenstation auf dem Handelsweg von Indien über den Hindukusch nach Sogdien (heute Usbekistan) entwickelte.
Die Buddhastatuen waren und Wegmarken und besondere Kennzeichen der Landschaft des Bamiyan-Tals, das mit seinen archäologischen Überresten von der UNESCO auf deren Weltkulturerbe-Liste geführt wird. Im März 2001 veranlasste das Talibanregime die Zerstörung der Statuen, die als Götzenbilder angesehen wurden.

Leider ist es so, dass extremistische islamische Gruppen allesamt alles zerstören, was ihnen nicht in ihr islamisches Weltbild passt.

Angefangen hat das im 7. Jh. nach Christus, als im Rahmen des ersten Djihad Islamisten die Reste der einst umfangreichsten Bibliothek der Welt, der Großen Bibliothek von Alexandria schändeten und verbrannten. In ihr war das Kulturerbe der damaligen Welt aufbewahrt.
Die Idee ging auf Alexander den Großen zurück, dessen General Ptolemäus sie dann umsetzte.
Sie sollte das Erbe vergangener Reiche bewahren und das Wissen der Welt vorhalten, so die Idee von Alexander.
Diese Idee wurde gleich zu Anfang der islamischen Ausbreitung restlos vernichtet!

Assyrische Jagdszene

So wurden auch im Nordirak, Syrien, Kurdistan und anderswo das Weltkulturerbe der Menschheit vorsätzlich, mit Bedacht und umfangreich vernichtet.
In der oben genannten Region gibt es inzwischen keine antike, historische und/oder nichtislamische Stätte mehr, die nicht von Islamisten zerstört wurde.
Reliefs und Monumente der Assyrer und Sumerer sind hiervon genauso betroffen wie jüdische und frühchristliche Stätten. Klöster, Kirchen, Tempel und Grabmäler wurden geschändet und zerstört. Das Erbe der menschlichen frühsten Zivilisationsgeschichte fast vollkommen im ehemaligen Mesopotanien ausgelöscht.

 

Wiki: Palmyra

Es ist erwähnenswert, dass auch in den Teilen der Welt, wo diese Menschen angeblich Zuflucht vor Verfolgung suchen, es zunehmend auch von Zerstörungen von Kirchen, Grabstätten und Heiligenbildern kommt. Tempel massiv bedroht werden. Oder, wie in Frankreich fast schon üblich, Nonnen und Priester geköpft werden.

Der radikale Islam, egal wie sich die jeweilige Gruppierung nennt, ist auch gegenüber muslimisch-liberalen Gruppen genauso menschen- und kulturverachtend, wie gegen Andersgläubige und ihre Errungenschaften an sich.
Besonders aber gegen Buddisten und artverwandte Religionen, die Islamisten komplett als Ungläubige ansehen. Juden und Christen haben im Koran eine schützenswerte Bedeutung, da auch sie nur einen Gott haben, der letztlich Allah ist.

Was die Sache aber insgesamt schlimm macht, ist die widerspruchslose Duldung dieser Taten durch andere muslimische Staaten oder Institutionen. Oder gar durch die Masse der Muslime an sich, die hier – leider oft zu Recht – Anfeindungen der Radikalen befürchten.

Bamiyan, Krak de Chevaliers (HIER), Palmyra (HIER) und andere Stätten sind nun zerstört. Vernichtet von geistig behinderten und verblendeten Spinnern, die man gewähren lässt. Asozialen Elementen, die einen Genozid an Andersdenkenden als Mittel der Wahl und Frauen als Eigentum – als handelbare Sache! – ansehen.

Wiki: Krak de Chevaliers (Kreuzritterburg der Templer)

Wer das las Bereicherung ansieht, hat nicht verstanden, dass der radikale Islam in seiner Geschichte noch nie etwas geschaffen hat. Er kam wie eine Heuschreckenplage über das Land, fraß sich an der Arbeit anderer satt und zog weiter. Hinterließ stets ein zerstörtes und unbewohnbares Land von „Gläubigen“, die fortan zwei Levels unter dem Zustand dahinvegitieren mussten, wie vor dem Einfall der Gläubigen.
Es gab nie ein goldenes Zeitalter des Islam, wie gern verklärt wird. Es gab nur eine Zeit, wo der Islam sich kritiklos und ungestraft an anderen bereichern konnte und dieses als Leistung für sich in Anspruch nahm.

Wer wissen will, was diese religiösen Fanatiker je von sich aus geleistet und erschaffen haben, der möge einmal die Patentunterlagen durchsehen oder auf die Liste der Unternehmen schauen, die seit Jahrzehnten unseren Fortschritt immer wieder neu erschaffen.

Alles, was der radikale Islam je erschaffen hat und auch nur erschaffen kann, ist unermessliches Leid, tiefstes Elend und eine sklavisch dumme Bevölkerung, die noch nicht einmal mehr den Koran selbst lesen kann.

Foto: Bundesarchiv_Bild_102-14597 NS-Bücherverbrennung…

Bamiyan war ein Zeichen an die Welt, das im Westen nicht verstanden wurde. Im Osten, in China, aber schon, wo die radikalislamischen Kräfte der Uiguren die Staatsmacht spüren.
Auch nach der umfassenden Zerstörung aller Kulturgüter im syrisch-irakischen Raum haben wir nicht begriffen, was der radikale Islam ist. Wollen es nicht begreifen.

 

Es gab mal eine Zeit, da wurde gesagt, dass wer Bücher verbrennt auch Menschen verbrennen würde. Wir wollten es nicht so richtig glauben…
Es stellt sich also ein paar Millionen Tote später die Frage, was machen Islamisten mit Menschen, die alles sonst zerstören, verbrennen und schänden? – SIC!

 

 

                                                         

 

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