Islamische Sklaverei: Nonne kommt nach Jahren in Mali frei

Otto Pilny (1910): Der Sklavenmarkt

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(dpa) „Eine kolumbianische Nonne ist mehr als vier Jahre nach ihrer Entführung durch Islamisten in Mali freigelassen worden. Im malischen Staatsfernsehen bedankte sich Gloria Cecilia Narváez bei Interimspräsident Assimi Goïta und den malischen Behörden für die Bemühungen um ihre Freilassung. Am Sonntag wurde die 59-Jährige von Papst Franziskus empfangen.

„Ich bin sehr glücklich, ich bin fünf Jahre lang gesund geblieben, Gott sei Dank“, sagte Narvaéz im Fernsehen. Das Präsidialamt von Mali erklärte, die Freilassung der Nonne sei „der Höhepunkt von vier Jahren und acht Monaten gemeinsamer Bemühungen mehrerer Geheimdienste“.

Narváez ist Mitglied der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis, einer in der Schweiz gegründeten Kongregation, die in 17 Ländern vertreten ist. Sie wurde am 7. Februar 2017 in der Nähe von Koutiala, 400 Kilometer östlich von Bamako, entführt. Sie war dort zuvor sechs Jahre lang zusammen mit drei anderen Nonnen als Missionarin in einer Pfarrei tätig.

Nach Angaben einer ihrer Mitschwestern hatte sich Narváez ihren Entführern freiwillig angeboten, als diese gerade zwei jüngere Nonnen entführen wollten. „Ich bin die Vorgesetzte, bringt mich weg“, sagte sie demnach. 

Die Entführer sollen der dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehenden Gruppe GSIM angehören. Narváez wurde zeitweise zusammen mit anderen Geiseln aus Europa festgehalten. Dazu gehörte die 2020 nach fast vierjähriger Gefangenschaft freigelassene Französin Sophie Pétronin.

Der Bruder der ehemaligen Geisel, Edgar Narváez, sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei gerührt gewesen, als er die Bestätigung der Freilassung erhielt: „Gott sei Dank geht es ihr gut, sie haben mir Fotos geschickt und sie sieht gut aus.“

An den Verhandlungen, die zu ihrer Freilassung führten, waren nach Angaben der kolumbianischen Regierung mehrere europäische und afrikanische Diplomaten beteiligt. Aus Verhandlungskreisen erfuhr AFP, dass die Nonne während ihrer Haft nicht misshandelt worden sei und den Koran studiert habe. „Die Verhandlungen zogen sich über Monate, ja Jahre hin“, hieß es. Einem Beamten des Flughafens von Bamako zufolge traf die Nonne am Samstagabend in der malischen Hauptstadt ein, bevor sie nach Rom weiterflog.

Dort habe Papst Franziskus sie vor der Messe im Petersdom begrüßt, teilte sein Sprecher Matteo Bruni mit. Nach Angaben der auf den Vatikan spezialisierten Nachrichtenagentur I.Media ging Papst Franziskus nach der Feier zu ihr, um sie zu segnen.

Entführungen sind in Mali an der Tagesordnung. Das Land in der Sahelzone befindet sich seit Jahren im Aufruhr. 2012 hatten Islamisten-Gruppen die Kontrolle über den Norden des Landes übernommen und waren weiter vorgerückt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein und drängte die Extremisten vorübergehend zurück. 

Auch die Bundeswehr ist im Rahmen der UN-Stabilisierungsmission MINUSMA und der EU-Ausbildungsmission EUTM in Mali im Einsatz. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten ist die Lage höchst instabil.

Weiterhin in der Gewalt von Islamisten ist der französische Journalist Olivier Dubois, der am 8. April im Norden Malis entführt wurde. In einem Geiselvideo sagte er, dass dafür ebenfalls GSIM verantwortlich sei.“

 

Kleiner Exkurs:

Immer wieder entführen Islamisten junge Mädchen und Frauen, um sie als Ehefrauen (eher i.e.S. von Sexsklavinnen) an „verdiente Streiter“ – quasi als Belohnung – zu verteilen, oder aber sie in andere islamische Länder zu verschleppen und dort für 1500-1250 US-Dollars zu verkaufen. 
Der Handel mit nichtmuslimischen Frauen und Mädchen hat in Nordafrika und besonders in der Sahelzone nie wirklich aufgehört und im Nordsudan sogar fast schon einen wirtschaftlichen Stellenwert erhalten, wo Slaven für 50.000 sudanesische Pfund auch nach Arabien gehandelt werden.
Es gibt hier US-amerikanische Stiftungen, die diese Menschen freikaufen und in ihre Heimatgebiete zurückbringen. Das hat letztlich aber nur die Preise hochgetrieben und die Lage nicht verbessert. Sogar zu zusätzlichen Entführungen geführt.

Allgemein werden Frauen aus afrikanischen Ländern südlich der Sahelzone entführt. Die Hinrichtung von Priestern und Mönchen sowie die Entführung, Schändung und Hinrichtung von Nonnen erfüllt hier zweierlei Zweck. Zum einen wird der nichtmuslimischen Gemeinde die Wehrlosigkeit ihres Gottes vor Augen geführt, der selbst Priester nicht zu retten vermag und andererseits macht es klar, dass auch „Bräute Jesu“ nichts wert sind. 

Kleriker können nur der Hinrichtung entgehen, solange sie vorgeben den Koran zu studieren und vielleicht zum Islam konvertieren zu wollen.  Solange sind sie nach islamischen Recht geschützt, das jedem Menschen die Chance gibt „den wahren Glauben“ für sich zu finden.

Daher war der Trick der Nonne in der Gefangenschaft den Koran zu lesen und zu studieren eine sie rettende Lebensversicherung, die sie auch vor Vergewaltigung und Sklaverei bewahrt hat.

All das ist bekannt. Seit Jahrzehnten sogar ausgiebig dokumentiert. Von afrikanischen Regierungen gedeckt bzw. nicht sanktioniert. Und dennoch fließt Entwicklungshilfe in diese Staaten, die den modernen Sklavenhandel betreiben und für sich nutzen.

Allein schon aus diesem Grunde ist der weitere Einsatz der Bundeswehr zum Erhalt einer islamischen (eher islamistischen…) Regierung in Mali zu hinterfragen. – SIC!

 

Hier wäre einmal ein wahrhaft interessantes Betätigungsfeld für „EMMA“ samt Alice Schwarzer zu finden, die komischerweise recht kleinlaut wird, wenn es um muslimisch angehauchte Gräuel gegen Frauen geht. Egal ob es Kinderehen, Zwangsehen, Beschneidung oder es um die Entführung und Versklavung von Mädchen geht. Zumal das auch hier in Deutschland und Europa um sich greift.

Schon erstaunlich, wenn die Wahrheit der Toleranz willen in eine Burka gehüllt wird…

 

Otto Pilny (1910): Der Sklavenmarkt

 

Das Titelbild ist nicht zufällig gewählt. Es stammt von 1910 und zeigt historisch das, was auch heute noch geschieht. Man muss nur die Kamele durch Pick-Ups ersetzen und die Musketen durch AK47-Sturmgewehre. Der Rest hat sich nicht unbedingt geändert…

Der Islamische Staat (ISIS / Dash) war sogar so nett und ging soweit den Umgang mit nichtmuslimischen Sklaven in seinem Hoheitsgebiet rechtlich verbindlich zu regeln!

 

 

                                                         

 

 

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