Greenpeace-Aktive protestierten gegen Entschädigung von RWE

 

Anlässlich der RWE-Hauptversammlung demonstrierten 13 Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace an der RWE-Zentrale in Essen.

„Keine Steuermilliarden für Klimakiller RWE. Kein Geld für Gestern.“ steht auf dem 6 mal 8 Meter großen Transparent, das sie vom Dach der Konzernzentrale entrollt haben. Der Protest richtet gegen die Entschädigungszahlung, die der Energiekonzern für den geplanten Kohleausstieg erhalten soll. Über die entsprechenden öffentlich-rechtlichen Verträge zwischen der Bundesregierung und den Betreibern von Braunkohlekraftwerken wird der Bundestag am 3. Juli abstimmen. “RWE lässt sich seine veralteten Braunkohlemeiler vergolden, hält aber gleichzeitig weiter an der Zerstörung von Dörfern fest”, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. “Das ist staatlich finanziertes Klimaverbrechen und zudem noch unsozial.” 

RWE erhält laut Vertrag 2,6 Milliarden Euro von insgesamt 4,35 Milliarden, die der Bund den Braunkohleunternehmen für die Abschaltung ihrer Kraftwerke zusichert. 1,75 Milliarden soll die ostdeutsche Leag erhalten, die Tagebaue und Kraftwerke in der Lausitz betreibt. In seiner jetzigen Form weicht der Gesetzestext in entscheidenden Punkten von den Empfehlungen ab, die die Kohlekommission im Januar 2019 vorlegte. 

GARZWEILER-ERWEITERUNG WIDERSPRICHT PARISER KLIMAZIELEN

Unter anderem wird der RWE-Tagebau Garzweiler II als “energiewirtschaftliche Notwendigkeit” festgestellt, Grundlage hierfür sind lediglich die Angaben der Anlagenbetreiber. Für das vollständige Ausbaggern des Tagebaus müssten weitere Dörfer wie Keyenberg, Kuckum und Berverath aufgegeben werden. Die von der Kommission vorgeschlagene Abschaltung von Kraftwerken im Rheinischen Revier kann dagegen die Tagebaue erheblich verkleinern, die Dörfer könnten erhalten bleiben. Auch dem von der Bundesregierung erklärten Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen widerspricht die Erweiterung von Garzweiler, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer aktuellen Studie feststellt.

“Die Politik hat sich hier vor den RWE-Karren spannen lassen und Konzerninteressen vor den Schutz von Menschen und Klima gestellt”, so Karsten Smid. “Wir fordern von RWE trotz der staatlichen Legitimation von seinen irrwitzigen Garzweiler-Plänen absehen, denn die sind weder energiewirtschaftlich nötig, noch ökologisch hinnehmbar.”

 

Original Content von Greenpeace

Posts Grid

Alles russischer Fake

Es gibt keine Nazis in der Ukraine und diese Menschen sind alles Fake    …

Unsere wunderbare Welt der Propaganda Tagesschau im Ersten

Die Tagesschau präsentiert ein Video der Armee der Ukraine beim Erreichen der russisch-ukrainischen Grenze als…

Nur noch wenige Karten

Beeilen sie sich, bevor die letzten Karten weg sind Erstens ist diese Show was besonderes…

SS-Nachfolger werden nun „trendy“ in der EU- Gibts bald auch hier so schicke Embleme?

Zur Erinnerung: LETTLAND ist seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der EU und seit 1….

Auch Kritik in den USA

Kongressabgeordneter Matt Getz: Ich möchte vor einem Konsens warnen, der uns in einen Krieg mit…

2022 Android auf PC installieren & Dual Boot Android und Windows

Möchten Sie Android auf PC installieren? Dieser Beitrag von MiniTool Partition Wizard bietet Ihnen zwei…

Batterie-Check gibt Sicherheit bei gebrauchten Elektroautos

  Wer den Kauf eines gebrauchten Elektroautos plant, benötigt in erster Linie ein objektives Urteil…

„Kino vor Ort“ in der Stadthalle Hofgeismar

Am Dienstag, den 24. Mai 2022 ist wieder Zeit für „Kino vor Ort“ in der…

Besserer Schutz für Kinder und Jugendliche und Vereinfachung des Elterngelds

  Die Jugend- und Familienministerinnen und -minister der Länder haben im Rahmen ihrer Konferenz gestern…

Schwangerschaft: Zu viele Kilos sind schädlich Werdende Mütter sollten auf eine gesunde Ernährung achten

(ots) Kind, Fruchtwasser und Plazenta: Werdende Mütter tragen mehr in ihrem Körper und bringen daher…

Dexter braucht eine Familie mit Herz

  Gestatten, Dexter ist mein Name und ich liebe euch Menschen da draußen. Ich bin…

Stadt Hofgeismar sucht innerörtliche Baumstandorte

Private Flächen für Pflanzungen im Fokus Die Stadt Hofgeismar ist bemüht aktiv Beiträge zum Klimaschutz…

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung
%d Bloggern gefällt das: