Gießen war ein Symptom einer kaputten politischen Kultur.

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Gießen – Das Schaufenster einer Demokratie im Endstadium

Einigkeit und Recht und Freiheit. Schöne Worte, die in Deutschland inzwischen wirken wie alte Werbeslogans auf vergilbten Plakaten. Offiziell leben wir in einer stabilen Demokratie. Inoffiziell erleben wir gerade, wie dieses System seine eigenen Prinzipien zu Grabe trägt, während die Verantwortlichen noch laut klatschen und behaupten, alles sei bestens.

Wer das nicht glaubt, musste sich nur anschauen, was am Wochenende in Gießen passiert ist – ein Paradebeispiel dafür, wie politisch gesteuerte „Zivilgesellschaft“, staatlich finanzierte NGOs und eine erodierende Gewaltenteilung zusammenwirken, um ein Land in Szene zu setzen, das demokratisch aussieht, aber nicht mehr demokratisch funktioniert.


200 Busse später – die Moralindustrie rollt an

Gießen wurde überrannt.
Nicht von einer Naturkatastrophe, nicht von einem Volksaufstand, sondern von über 200 Bussen voller Demonstranten, die aus halb Deutschland herangekarrt wurden, um gegen etwas zu protestieren, das eigentlich niemanden auf die Straße treiben müsste:
Die Gründung einer Jugendorganisation durch eine politisch legitimierte Partei.

Klingt absurd?
Natürlich.
Aber Absurdistan ist inzwischen Staatsgebiet.

Und wer organisiert diese Massenmobilisierung?

Staatlich geförderte NGOs, Gewerkschaften und politisch perfekt geölte Netzwerke.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft.
Linke Gruppen rufen.
Halbprofessionelle Protestvereine rufen.
NGO-Bündnisse rufen.

Und siehe da:
Die Busse sind voll, die Fahnen gedruckt, die Lautsprecher aufgeladen.
Alles finanziert aus Töpfen, die – welch Überraschung – vom Steuerzahler gefüllt werden.
Die Bürger bezahlen also Demonstranten, die dann wiederum gegen einen Teil dieser Bürger protestieren.
Ein politisches Recyclingprogramm, so bizarr, dass es fast schon Kunst ist.


Gewalt als politisches Mittel – und die richtige Seite klatscht

In Gießen blieb es nicht bei Parolen.
Es gab:

  • Flaschenwürfe
  • Sachbeschädigung
  • Angriffe auf Beamte
  • zerstörte Privatfahrzeuge
  • Molotow-Cocktails

Warum?
Weil man verhindern will, dass eine missliebige Partei eine Jugendorganisation gründet.

Man stelle sich dieselbe Szenerie vor, nur mit vertauschten Rollen:
AfD-Anhänger greifen eine Versammlung der Grünen Jugend oder der Gewerkschaftsjugend an.

Die Republik würde kollabieren vor Empörung.
Sondersendungen, Betroffenheitsreden, Notfallgipfel, Schul-Demokratie-Tage.
Und natürlich ein sofortiger Verfassungsschutzbericht.

In Gießen aber?
Da war’s „Engagement gegen rechts“.

Die doppelte Moral ist so dick, dass man sie als Sperrmüll anmelden müsste.


Polizei als Prellbock eines politisierten Staates

Hunderte Polizeibeamte mussten aus ganz Deutschland nach Gießen gekarrt werden.
Ihr Wochenende? Weg.
Ihre Sicherheit? Gefährdet.
Ihre Arbeit? Mal wieder der Prellbock zwischen politisch befeuerten Aufmärschen und organisierten Chaoten.

Und wer zahlt das?

Natürlich der Steuerzahler.
Der finanziert die Demonstranten und die Polizeieinsätze, und die Schäden, und die Propaganda, die das Ganze dann als Heldentum verkauft.

Demokratie?
Wenn man’s so betrachtet, ist es eher ein Selbstbedienungsladen.


Gewaltenteilung – das Märchen, das keiner mehr glaubt

Und als ob die CHAOS-Show in Gießen nicht ausreichen würde, zeigt sie gleichzeitig, wie brüchig die deutsche Gewaltenteilung inzwischen ist.

Judikative?

Parteigebundene Karrierelandschaften.
Wer Richter oder Staatsanwalt werden will, kommt ums Parteibuch nicht herum.
Die Laufbahn führt nicht über Unabhängigkeit, sondern über politische Netzwerke.

Exekutive?

Weisungsgebunden an Minister.
Der Verfassungsschutz tut, was das Innenministerium verlangt.
Nicht, weil er überzeugt ist – sondern weil er muss.

Legislative?

Abnickverein mit Fraktionszwang.
Diskurs findet nur noch als Theater statt.

Gießen war deshalb nicht nur ein lokales Ereignis, sondern ein Schaufenster:
So funktioniert eine „Demokratie“, die längst vergessen hat, was Demokratie bedeutet.


NGOs – die politische Armee ohne Uniform

Die Demonstranten in Gießen sahen aus wie eine spontane Bürgerbewegung – ein paar engagierte Menschen, die sich Sorgen machen.
In Wahrheit ist es ein inzwischen perfekt eingespieltes System:

  1. NGOs bekommen staatliche Subventionen, Förderprogramme, Projektgelder.
  2. Diese NGOs mobilisieren Menschen, die oft nicht einmal wissen, wofür genau sie demonstrieren.
  3. Die Politik zeigt auf diese Demonstranten und ruft: „Seht! Die Zivilgesellschaft spricht!“
  4. Die Medien berichten exakt diese Geschichte.
  5. Der Steuerzahler bezahlt die gesamte Show.

Das ist nicht Zivilgesellschaft.
Das ist Staatspropaganda im Hoodie.


Gießen als Symbol – Ein Land im freien Fall

Was in Gießen geschah, ist kein Einzelfall.
Es ist ein Symptom.

Ein System, das sich „Demokratie“ nennt, aber:

  • Demonstrationen finanziert, um politische Gegner einzuschüchtern
  • Gewalt toleriert, solange sie „von den Richtigen“ kommt
  • seine Justiz politisiert
  • seine Exekutive abhängig hält
  • seine Parlamente kastriert
  • und seinen Verfassungsschutz instrumentalisiert

… hat den Begriff Demokratie nur noch als nostalgisches Etikett.

Deutschland ist demokratisch wie ein Museumsdampfer:
Schön anzusehen, aber kein Mensch kommt mehr vorwärts damit.


**Fazit – Gießen war kein Protest.

Gießen war ein Symptom einer kaputten politischen Kultur.**

Es war die perfekte Demonstration einer Demokratie, die sich selbst nur noch spielt.
Ein Staat, der seine Bürger benutzt, um seine Gegner moralisch niederzubrüllen.
Ein Staat, der Gewaltenteilung predigt, aber Parteiherrschaft lebt.
Ein Staat, der Menschen mobilisiert, um Meinungen zu verhindern, die ihm nicht gefallen.

Gießen ist nicht das Ende der Demokratie.

Gießen zeigt nur, dass sie längst aufgehört hat, wirklich zu existieren.



Die eigentlich und dringende Frage lautet:

Wie lange?

  • wird sich der Bürger dieses Theater noch anschauen?
  • wird sich der Bürger noch bereit dazu erklären, diese linken Organisationen, die längst als Terrororganisationen eingestuft werden sollten, zu finanzieren?
  • wird sich der Bürger von diesen Leuten noch als Rechts bezeichnen lassen?

Deutschland sitzt auf einem selbst verfüllten Pulverfass.


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